Ironides Chicksa Hier - Ontologischer Zirkus / Ich saß am Straßenhang

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Inhaltsangabe zu „Hier - Ontologischer Zirkus / Ich saß am Straßenhang“ von Ironides Chicksa

Dies ist der zweite Teil des Reports "hier_Ontologischer Zirkus". Nach dem Exil auf der Hauptstraße befindet sich der Plot nun am Straßenhang. Hier ist nicht mehr hier, sondern da. Prolog: „Da", der Junge zeigte Richtung Westen, „da hinten ist sie, hinter den Bäumen.“ Ein schmaler Pfad führte am Waldrand entlang, derselbe Pfad, auf dem er nun schon den ganzen Morgen unterwegs war. Da entlang also, der Weg würde ihn wohl zu der Grotte führen, er musste ihm nur folgen. Die Hitze war unerträglich geworden und der alte Mann suchte den Schatten eines Baumes, wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht, ein Bild, dass man von der Tuborgdose kennt. „Komm, setz dich", rief er dem Jungen zu und bot ihm seine Trinkflasche an, „warum hast du keine Schuhe an?" Bräuchte er nicht, sagte der, „da" und zeigte seine Fußsohlen, die von einer dicken Hornschicht überzogen waren. Ob er wisse, was es mit der Grotte auf sich habe, nein? Da hätte man vor langer Zeit einen Schatz gefunden, ihn dann aber aufgeteilt und an vielen anderen Stellen wieder vergraben. Jetzt wisse niemand mehr, wo denn die Stellen genau seien. Er wolle sich die Grotte mal ansehen, um zu erahnen, wo er selbst den Schatz vergraben hätte. „Wohnst du hier in der Nähe?" Der Junge zeigte Richtung Osten, „da", sagte er wieder, „eine halbe Stunde von hier." Der alte Mann schnippte mit den Fingern und zauberte ein Paar Schuhe an die Füße des Jungen. „Für deinen Rat", murmelte er, stand auf und ging. Es war das einzige Mal, dass Martin Heidegger und Ndugu Umbo sich persönlich begegneten. Einige Zeit später fand Ndugu heraus, dass die Schuhe reine Einbildung waren. Er wollte sie neu besohlen lassen, doch Mister Minit meinte, das wäre nur schrittweise möglich.

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