Irvin D. Yalom Denn alles ist vergänglich

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Inhaltsangabe zu „Denn alles ist vergänglich“ von Irvin D. Yalom

Yaloms Anleitung zum Glücklichsein
Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.
In diesen zehn packenden Erzählungen aus der Psychotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst. Am Ende einer langen außergewöhnlichen Karriere angekommen, nutzt er in dieser Sammlung von kurzen Geschichten seine gesammelte therapeutische Erfahrung, um sich mit den zwei größten Herausforderungen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wie es gelingen kann, ein sinnvolles Leben zu führen. Und wie sich die Tatsache ertragen lässt, dass dieses Leben ganz unvermeidlich ein Ende finden wird.

die Geschichten sind wirklich bewegend. Ein schönes Buch.

— linasue

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    Denn alles ist vergänglich

    linasue

    07. June 2018 um 22:08

    ★★★★★(5 von 5 Sterne)Inhalt:Kennst du das auch, die Angst vor dem Tod ? Irvin D. Yalom ist Psychiater/Psychotherapeut und setzt sich mit Personen auseinander, die Angst vor dem Tod haben. 10 wahre Geschichten, die unterschiedlich sind, und doch vom Prinzip her gleich. Eine interessante Lektüre, für alle die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen. Meinung:Als das Büchlein bei mir ankam, fand ich die Größe schon wirklich niedlich. Ich war sehr auf die Geschichten, von Therapeut und Patienten, gespannt. Irvin David Yalom ist ein US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller, ist emeritierter Professor für Psychiatrie. Er erwarb 1956 den Doktorgrad als Mediziner.Persönlich hatte ich leider von ihm noch nichts gehört, aber beim Lesen wurde die Person mir immer sympathischer und ich bin neugierig auf ihn geworden. Ein sehr netter und ehrlicher Mann, den ich gern als meinen Therapeuten hätte.Das Cover:Auf dem Cover ist ein gemaltes Bild zu sehen von einem Meer, den Blick in die Ferne. Was ich sehr faszinierend finde, denn man kann dadurch vieles deuten und es zeigt die Tiefe, die sich in dem Buch verbirgt.Die Geschichten:10 unterschiedliche Geschichten, die sich jedoch alle um das Thema „Angst vor dem Tod“ handeln. Die Patienten sind unterschiedlich alt, unterschiedliches Geschlecht und sind unterschiedlichen Charakter, so, dass man jede Person gut auseinander halten kann. Die Geschichten regen zum Nachdenken an.Der Schreibstil:Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichten konzentrieren und hat keine Schwierigkeiten mit zu schwierigeren Wörtern. Auch merkt man, dass Irvin D. Yalom ein begnadeter Schriftsteller ist, mit viel Erfahrung, seine Leser mit in seine Welt zu nehmen.Fazit:Ein schönes Buch mit interessanten Geschichten. Ein netter Therapeut, der einem mit in seine Arbeit nimmt. 10 unterschiedliche Geschichten, die einem im Gedächtnis bleiben. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

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  • Die eigene Vergänglichkeit

    Denn alles ist vergänglich

    kruemelhino

    17. October 2017 um 18:50

    Ähnlich wie bei 'In die Sonne schauen' geht es bei 'Denn alles ist vergänglich' um den persönlichen Umgang mit Verlust, den Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit und der damit verbundenen Trauer. Yalom gibt hier ausführliche Einblicke in Gespräche mit Patienten, die an gewissen Lebensabschnitten seine Hilfe aufgesucht haben, um über obige Punkte zu sprechen. Besonders schön dabei ist, dass Yalom auch seine eigenen Ängste zur Sprache bringt, seinen Umgang mit Verlust beschreibt und sich dabei auch seiner eigenen, begrenzten, Lebenszeit bewusst wird. Zwar finde ich ebenso wie bei 'In die Sonne schauen' schade, dass zwischen Todesängsten und solchen vorm Sterben nicht wirklich unterschieden wird, die Kernaussage bleiben dennoch gleich: das bewusste Verharren in der Gegenwart.'Denn alles ist vergänglich' liest sich praktisch in einem Rutsch. Auch wenn ich kein großer Freund der Analyse bin, so hat mich auch dieses Buch in einigen meiner Gedankengänge bereichert. Der Schreibstil ist so angenehm gestaltet, dass man sich die beschriebenen Szenarien schnell vors Auge führen kann. Selbst dem Leser erscheinen diese dann als sehr vertraut. Wer generell gerne im Bereich der Psychotherapie stöbert, dem kann ich Yalom ans Herz legen.4,5/5 Punkte

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  • Ein interessantes Buch zum nach- und weiterdenken

    Denn alles ist vergänglich

    himbeerbel

    02. February 2017 um 20:15

    Da ich von Irvin D. Yalom bereits die Romane „Die rote Couch“ und „Nietzsche weinte“ gelesen und die Verquickung von psychologischen und philosophischen Themen sehr gemocht hatte, war ich auf „Denn alles ist vergänglich“ sehr gespannt. Mit über 80 Jahren am Ende einer langen außergewöhnlichen Karriere angekommen nutzt der US-amerikanische Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater, emeritierte Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Schriftsteller Irvin D. Yalom seine gesammelte therapeutische Erfahrung, um sich mit den zwei größten Herausforderungen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wie es gelingen kann, ein sinnvolles Leben zu führen. Und wie sich die Tatsache ertragen lässt, dass dieses Leben ganz unvermeidlich ein Ende finden wird. In zehn wahren Geschichten, in denen er Wiedererkennbares zum Schutz der Personen zum Teil verändert hat, legt Yalom den Fokus auf das Hier und Jetzt, wobei seine höchste Priorität auf der Entwicklung einer aufrichtigen, transparenten und heilsamen Bindung zwischen ihm und seinen Patienten liegt. Als Leser bekommt man Gelegenheit, Mäuschen in seinen Therapiesitzungen zu spielen und erhält Dank der Ich-Perspektive Einblick in seine empathische wohldurchdachte Gedankenwelt. Teils ist es erschreckend, wie schnell er unter Zeitdruck seine Patienten zu durchschauen vermag und sie scheinbar im Hauruck-Verfahren therapiert, andererseits sind die Gespräche aber auch gerade dadurch sehr intensiv und kommen schnell auf den Punkt. Oft ergeben sich durch die Erzählungen Themen, die einen das Buch beiseite legen lassen, und zum nach- und weiter denken anregen und im besten Fall für interessanten Gesprächsstoff mit einem ebenso nachdenklichen Mitmenschen sorgen. „Ich musste daran denken, wie vollkommen unmöglich es doch war, jemals herausfinden zu wollen, wie Psychotherapie wirklich funktioniert. Wir Therapeuten bemühen uns so fieberhaft um Präzision in unserer Arbeit, wir streben danach, fein abgestimmte Empiriker zu sein, die versuchen, perfekt zugeschnittene Lösungen für die Bindungsschäden oder fehlerhaften DNA-Sequenzen unserer Patienten zu liefern. Doch die Realtitäten unserer Arbeit lassen sich nicht in dieses Modell zwängen, und oft ertappen wir uns beim Improvisieren, sobald wir uns gemeinsam mit unseren Patienten auf den holprigen Weg zur Gesundung machen.“ (S. 96) Das macht den Autor sympathisch. Er hat keine Patentrezepte parat und gesteht sich auch Unsicherheiten und Fehler ein. Die Patienten in seinen Geschichten profitieren immer wieder auf eine Art und Weise, die er laut eigener Aussage unmöglich hätte voraussehen können. Und so erzählt er auf anschauliche Art und in einem flüssigen gut lesbaren Schreibstil von einem Patienten, für den es wichtig war, dass eine für ihn bedeutsame Person ihn als bedeutend erachtet; eine andere Patientin begreift, dass das wirkliche Leben im gegenwärtigen Augenblick gelebt wird; das Leben des nächsten Patienten ändert sich, weil Yalom ihm eine Haushälterin empfohlen hatte; eine Krankenschwester macht Bekanntschaft mit ihrem besseren Selbst; eine verstummte Schriftstellerin findet ihre Stimme wieder; die letzten Tage einer sterbenden Patientin füllen sich mit Sinn; eine Patientin erkennt, dass eine Diagnose das Verstehen beeinträchtigen und Verzerren kann; ein Patient findet sich selbst, indem er die Methode eines Denkers aus der Antike anwendet. Dieses Buch ist keine leichte Kost und lässt sich nicht einfach so nebenher weglesen. Man hat Menschen und deren Gefühle und Problematiken vor Augen, was neben den Themen des Alterns und des Todes intensiv ist und nahe gehen kann. Gleichzeitig versteht Yalom es jedoch auch Hoffnung zu geben, indem er aufzeigt, welche Lösungen und Verhaltensweisen er gemeinsam mit seinen Patienten erarbeitet hat. Wenn man vor ernsten Themen nicht zurück schreckt und sich auf „Alles ist vergänglich“ von Irvin D. Yalom einlassen mag, kann man unter Umständen interessante Denkanstöße für sein eigenes Leben finden. Ein lohnenswertes Buch, wie ich finde.

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  • Sehr empfehlenswert

    Denn alles ist vergänglich

    melli_2897

    14. June 2016 um 22:18

    Ich habe in kürzerer Vergangenheit bereits ein Buch mit ähnlicher Thematik des spanischen Therapeuten Gabriel Rolón gelesen und war nicht komplett zufrieden mit diesem Werk. Beim Durchstöbern anderer Rezensionen bin ich immer mal wieder auf einen Namen gestoßen, der mir - zugegebenermaßen - bis dahin unbekannt war. Ich vertraute den anderen Lesern und wollte mir nun selbst ein Bild vom bekanntesten Psychotherapeuten Irvin D. Yalom machen. Ich wollte ein aktuelleres seiner Werke lesen, auch wenn ich mich als Neueinsteiger natürlich ebenso an die chronologische Reihenfolge seiner Veröffentlichungen hätte halten können. Zwar wurden immer wieder seine früheren Werke in diesem Buch genannt, es ist aber keinesfalls nötig, alle zuvor gelesen zu haben. In "Denn alles ist vergänglich" konnte ich vieles von dem wiederfinden, was seine treue Leserschaft immer wieder bekundete. Das vertraute Verhältnis zwischen Yalom und seinen Patienten ist etwas ganz besonderes und ich sehe es als großes Privileg an, ihm bei seiner Arbeit über die Schulter blicken und an seinen Gedankengängen teilhaben zu dürfen. Die Beziehung, die er zu seinen Patienten pflegt überträgt sich gleichermaßen auf den Leser und schafft eine wirklich angenehme Leseatmosphäre. Die Behandlung der Fälle schildert Yalom sehr feinfühlig und selbstreflektiert. Seine gewählte und bedachte Ausdrucksweise macht das Buch zu einem kleinen Kunstwerk der Rhetorik. Inhaltlich bietet das Buch ein Spektrum verschiedenster Fälle, die sich aber dem Titel entsprechend um die eigene Vergänglichkeit oder die eines Angehörigen drehen. Trotz der durchgehend präsenten Thematik, vergeht die Zeit beim Lesen wie im Flug. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und freue mich schon auf weitere Werke dieses bemerkenswerten Autors.

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  • für jeden Menschen interessant

    Denn alles ist vergänglich

    Bücherwurm

    05. April 2016 um 18:51

    !Denn alles ist vergänglich" ist ein Zitat Marc Aurels, das Irvin D. Yalom als Titel eines sehr emotionalen und berührenden Buches gewählt hat.Es sind Berichte von 10 Patienten, sehr unterschiedlich, sehr tiefgehend, sehr ergreifend. Mit diesen Geschichten möchte der Autor aufzeigen, wie viele Menschen mit existentiellen Themen zu kämpfen haben, egal aus welcher Schicht oder welchen Alters.Er möchte klar aufzeigen, wie unmöglich es für Therapeuten sein sollte, die derzeit gültige Meinung der Ausbildung der Therapeuten als einheitliches Muster, oft auf Druck von Akkreditierungsbehörden oder Krankenkassen, Therapie als kurze, "evidenzbasierte" Behandlung zu verstehen, umzusetzen ist.Yalom bemüht sich um einen humanistischen, holistischen Ansatz, den er hier oft erstaunlich amüsant präsentiert.Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so gebannt war ich über die Erzählweise, über die teils dramatischen Lebenswege, und möchte jeden interessierten Leser einladen, das buch zu lesen.Ich selbst stecke in einer schweren Krise, die nciht enden will, und werde oft von meinen Therapeuten gefragt, wie ich mein nur Leben ertragen kann. Für diese Unverständnis möchte ich zitieren:"Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE."Und: " Man muss die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufgeben!"Beides Ansätze, die hier in Deutschland von den Therapeuten nicht verstanden werden. Und dabei braucht es oft nur jemanden, der zuhört, der reflektiert und einem Menschen das Gefühl gibt, nicht unwichtig zu sein. Denn das ist das erste, was das direkte Umfeld in einer Krise zu bieten hat!Vielen Dank für dieses Buch!

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  • Vom Altern und Sterben

    Denn alles ist vergänglich

    Alira

    Mit seinem feinen Humor erzählt Yalom zehn Geschichten, die von seiner Arbeit als Psychotherapeut sowie von seiner eigenen Betroffenheit in dieser Rolle handeln. Dabei geht es vor allem um den Umgang mit dem Tod sowie um ein erfülltes Leben im Alter. Yaloms Hauptrezept gegen Todesangst: “Kostbare Beziehungen mäßigen den Schmerz der Vergänglichkeit.” Yalom selbst ist 83 Jahre alt: "Ich liebe, was ich tue. Ich schätze mich glücklich, anderen Menschen helfen zu dürfen, ganz besonders Menschen, die mit denselben Themen konfrontiert sind, die mich auch beschäftigen – Älterwerden, Ruhestand, Umgang mit dem Tod eines Ehepartners oder Freundes, Nachdenken über meinen eigenen Tod." Der Titel des Buches stammt übrigens von Marc Aurel: „Denn alles ist vergänglich. Alles dauert einen Tag – die da rühmen und die da gerühmt werden. Bald wirst du alles vergessen haben, und bald werden auch dich alle vergessen haben. Bedenke, dass du bald niemand und nirgends sein wirst.“

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