Irvin D. Yalom Der Panama-Hut

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Inhaltsangabe zu „Der Panama-Hut“ von Irvin D. Yalom

»Es herrscht völlige Dunkelheit. Ich betrete Ihr Büro, doch ich kann Sie nirgends finden. Das Büro ist leer. Ich sehe mich um. Das einzige, was ich dort entdecke, ist Ihr Panama-Hut. Und der ist voller Spinnweben.« So schildert Dr. Irvin Yalom am Anfang seines neuen Buches den Traum eines Patienten und sieht darin die Angst dieses Patienten verkörpert, seinen Therapeuten zu verlieren. Für Yalom ein willkommener Anlass, »Der Panama-Hut oder Was einen guten Therapeuten ausmacht« zu schreiben. In Anlehnung an Rainer Maria Rilkes »Briefe an einen jungen Dichter« möchte Yalom mit diesem Werk der nächsten Generation von Psychotherapeuten zu einem erfüllten, inspirierten Berufsleben verhelfen und auch alle interessierten Laien an seinem Wissen teilhaben lassen. Aus dem reichen Erfahrungsschatz von 45 Berufsjahren formuliert er sein Verständnis von Schlüsselmomenten der Psychotherapie: So geht es in diesem Buch um das gesamte Spektrum der Beziehung zwischen Therapeut und Klient; um die Auseinandersetzung mit den großen, existenziellen Fragen der Menschheit, die Konfrontation mit der Sterblichkeit, der Sinn des Lebens, der Umgang mit der Freiheit; um die alltäglichen Fragen im Verlauf einer Therapie; um die Deutung und Einbeziehung von Träumen; und um die generellen Probleme und die Glücksmomente des Therapeutendaseins. Doch erwartungsgemäß mutet Irvin Yalom auch in seinem neuesten Buch dem Leser keineswegs eine trockene Abhandlung theoretischer Fragestellungen zu. Wie schon in seinen anderen, höchst erfolgreichen Werken gelingt ihm die perfekte Symbiose von Theorie und Praxis. Zahlreiche Anekdoten und Yaloms einzigartiger, brillanter Stil machen aus »Der Panama-Hut« wieder ein großes Lesevergnügen, das faszinierende Innenansichten aus dem Leben eines Therapeuten bietet und auch jeden interessierten Laien in seinen Bann schlagen wird.

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    Der Panama-Hut
    melli_2897

    melli_2897

    05. July 2016 um 23:24

    Nachdem ich "Denn alles ist vergänglich" sprichwörtlich verschlungen hatte, wollte ich mir sofort ein weiteres Buch von Yalom bestellen. Nun bin ich in der Zeitachse ein bisschen in die Vergangenheit gedriftet und habe mich letztendlich für den "Panama-Hut" entschieden. Obwohl ich kein angehender Therapeut bin, habe ich mich doch sehr dafür interessiert, was in diesem kleinen Ratgeber beim Umgang mit Patienten empfohlen wird. Auch wenn ich praktisch kaum Verwendung für das Gelesene finden werde, war es definitiv kein Fehler, das Buch gelesen zu haben. Die einzelnen Kapitel sind kurz und prägnant gehalten und thematisch sortiert, damit man leicht den Überblick behalten kann. Die angesprochenen Themen sind mal mehr, mal weniger interessant. Dabei fließen immer mal wieder kleine Anekdoten von der Arbeit mit bestimmten Patienten ein. Die Beschreibung der Einzelfälle gehört für mich immer zu den interessantesten Abschnitten jedes Kapitels, weshalb ich wohl wieder auf das klassische Konzept von "Geschichten aus der Psychotherapie" umsteigen werde. Das Fazit zu diesem Buch fällt für mich durchaus ambivalent aus. Einerseits hat mich das Buch nicht so begeistern können, wie das, das ich zuvor gelesen habe (vielleicht hat es die Latte zu hoch angesetzt?). Andererseits weiß ich die Schreibweise des Autors sehr zu schätzen und man könnte fast behaupten, dass ein Teil seiner Persönlichkeit in jedem Buch steckt und dem Leser offenbart wird. Ich genieße es, Einsichten in seine Gedanken zu erhalten und bin immer wieder beeindruckt von Yaloms philosophischer Lebensansicht und seinen Einstellungen zu den verschiedensten Themen, die das Leben betreffen. Ein wirklich außergewöhnlicher Autor und Mensch.

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  • Therapie

    Der Panama-Hut
    Wihteblack

    Wihteblack

    11. May 2016 um 14:24

    Ist und war mir zu schwierig zum lesen

  • Rezension zu "Der Panama-Hut" von Irvin D. Yalom

    Der Panama-Hut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2012 um 19:52

    Irvon D. Yalom berichtet in 85 kurzen Kapiteln von seinen Erfahrungen, die er in seiner Praxis und während seiner Lehrtätigkeit gesammelt hat. Ein interessantes, gut geschriebenes Buch - auch für Nicht-Therapeuten und Hobby-Psychologen!

  • Rezension zu "Der Panama-Hut" von Irvin D. Yalom

    Der Panama-Hut
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    03. July 2012 um 16:26

    Klappentext: Wie sieht es aus, das richtige Verhältnis zwischen Therapeut und Klient? Welche Abgründe gilt es zu verbergen, welche offen zu legen? Was ist von Patiententräumen zu halten, in denen der Therapeut eine entscheidende Rolle spielt? Irvin D. Yalom, Amerikas angesehenster und wortgewaltigster Psychotherapeut, zieht die Bilanz seines über fünfzigjährigen Berufslebens und beschert seinen Lesern ungewohnte Einblicke in das Leben eines Therapeuten - ein lehrreiches und mit zahlreichen Anekdoten gewürztes Lesevergnügen. Meinung: Dieses Buch von Irvin D. Yalom richtet sich weniger an die breite Leserschaft, sondern mehr an den Kreis angehender und auch bereits praktizierender Psychotherapeuten, denen er mittels seines reichen praktischen Erfahrungsschatzes Tipps im Umgang mit Klienten geben will. Diese Tipps erstrecken sich über die gesamte Breite des psychotherapeutischen Arbeitens, vom der Erstbegegnung über den Prozess bis hin zum Beenden der Therapie. Knapp beschreibt Yalom, was man wann und - noch wichtiger - warum tun und lassen sollte, will man seinem Klienten eine wertvolle Stütze sein. Dabei greift der Autor auch auf zahlreiche Beispiele und Anekdoten aus seiner eigenen Berufs- und Klientenerfahrung zurück. Bei alledem bemerkte ich deutlich, wie sehr Yalom das Wohl des Klienten am Herzen liegt und auch, dass die nächste Generation Psychotherapeuten dafür sensibilisiert wird und aus seinen Worten etwas lernt. Ich habe das Buch als ungemein bereichernd erlebt und sehr vieles daraus hat mich so sehr angesprochen, dass ich es für meine eigene Praxis definitiv entlehnen würde. Für Psychologen, Psychotherapeuten und auch Ärzte durchaus zu empfehlen.

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