Irvin D. Yalom Die Reise mit Paula

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Inhaltsangabe zu „Die Reise mit Paula“ von Irvin D. Yalom

Neue Geschichten vom Kultautor Irvin D. Yalom <P> Daß Wissenschaft und Phantasie keine Gegensätze bilden müssen, dafür liefert der amerikanische Psychoanalytiker Irvin D. Yalom seit Jahren überzeugende Beweise. Seine Geschichten um psychische Grenzsituationen und deren Bewältigung haben in Deutschland eine riesige Fangemeinde. In seinem neuen Buch erzählt er nicht nur von allzu menschlichen Neurosen seiner "Klienten", sondern läßt seine Leser auch tief ins eigene Innere blicken. So berichtet er vom zwiespältigen Verhältnis zu seiner verstorbenen Mutter, die zeitlebens eine ungebildete Frau war, sich gleichwohl unermüdlich für ihre Familie einsetzte. <P> "Die Reise mit Paula" wiederum führt zurück in die 70er Jahre, als in Amerika das Thema Sterben "So tabu war wie Pornographie". Yalom ruft eine Art Selbsterfahrungsgruppe Todkranker ins Leben. In deren Zentrum steht Paula, die an Brustkrebs leidet. Ihre Energie und spirituelle Weitsicht beeindrucken Yalom tief und haben bis heute Spuren in seiner Arbeit hinterlassen.

Ich liebe alle seine Bücher, dieses ist eine Enttäuschung

— malentendu
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  • Rezension zu "Die Reise mit Paula" von Irvin D. Yalom

    Die Reise mit Paula
    Sarlascht

    Sarlascht

    12. August 2011 um 08:48

    Irvin D. Yalom neustes Werk beinhaltet sechs Kurzgeschichten, aus dem Leben und Arbeiten eines Psychiaters/Psychologen. Jede der Geschichten behandelt ein anderes Thema der menschlichen Seele. . „Mama und der Sinn des Lebens“ behandelt die Beziehung zwischen Sohn und Mutter auf der Traumebene. Eine relativ verwirrende und undurchdringliche Geschichte, was wohl daran liegt, dass es sich um einen Traum handelt und der Autor eigentlich keine Interpretation liefert, was den Leser selbst dazu bringt, sich Gedanken zu machen. . „Die Reise mit Paula“ – Paula ist eine an Krebs erkrankte Frau, für die die Ärzte kein Behandlung mehr wissen, die helfen könnte, so wendet sie sich an Irvin Yalom, da sie die Idee hat, eine Therapiegruppe für Sterbenskranke zu gründen. Anfang der 70iger als die Geschichte spielt, war der Tod immer noch ein mit Tabus behangenes Thema, weshalb sich die Gruppe bald starke Beliebtheit erlangt, da Menschen ihre letzten Gedanken teilen, nicht voller Angst alleine mit ihnen sein wollen. Durch die rasend wachsende Entwicklung entfernen sich Irvin und Paula immer mehr und in der therapeutischen Beziehung treten Spannungen auf. . „Trost aus dem Süden“ – Gruppentherapiesitzung mit fünf Patienten: Rosa und Carol, zwei an Anorexie leidende Frauen, Dorothy, die nach einem Sprung aus dem Fenster querschnittsgelähmt ist, Martin, ein Patient mit Muskelschwund und Magnolia, deren Beine gelähmt sind, wofür die Ärzte jedoch keinen medizinischen Grund feststellen können. Menschen, von Leben enttäuscht und der Hoffnung beraubt, wachsen zusammen, was nie übertrieben wirkt, sondern einfach menschlich und sehr gefühlvoll. . „Trauer-Therapie: Sieben Lektionen zur Bewältigung von Leid“ – Der Mann der erfolgreichen Chirurgin Irene stirbt qualvoll an einen Hirntumor und was er zurücklässt, ist eine eiskalte und mit ihren Gefühlen überforderte Frau, die erst wieder lernen muss, mit dem Leben klar zu kommen. Mit dem Gedanken, jeder den sie liebe würde schneller als gewöhnlich sterben, hält sie sich die Welt auf Abstand und verliert sich in einem Sumpf aus Hass. Sieben Lektionen gilt es zu lernen, um den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten und dadurch ins Leben zurück zu finden. . "Doppelbelichtung" - Myrna, nach der Scheidung ihres Mannes, desillusioniert, was die Liebe angeht, da es in ihrem Alter keine Männer mehr gibt, die auch nur Ansatzweise akzeptabel sind. Von der Wut geleitet, vergisst sie oft, wie ihr Verhalten auf anderen wirkt. Durch einen Zufall erfährt sie, wie ihr Therapeut sie beschreibt (langweilig, engstirnig, nervig), gekränkt, aber auch wütend schmiedet sie einen Racheplan. Jedoch, vielleicht ist die Wahrheit alles was wir manchmal brauchen, um uns selbst zu finden. . „Der ungarische Katzenfluch“ – Halston erzählt seinen Therapeuten von einer Alptraumnacht, nachdem er sie mit einer Frau verbrachte. Wirre Gedankenblitze zuckten durch seinen Kopf, doch der Arzt findet mehr Interesse an der geheimnissenvollen Frau, weshalb er sich letztlich auf die Suche nach ihr macht, um ihre Magie selbst kennenzulernen. Worauf er sich da er sich da eingelassen hat, hätte er sich vermutlich nie träumen lassen. . Ein wichtiges Zitat aus dem Nachwort: Sind diese sechs Geschichten aus der Psychotherapie wahr? Oder erfunden? Die erste Geschichte („Mama und der Sinn des Lebens“) ist eine wahre autobiographische Phantasie – der Traum und die Ereignisse in der Geschichte sind wahr während der Wortlaut der Konversation erfunden ist. Die nächsten drei („Die Reise mit Paula“, „Trost aus dem Süden“ und „Trauertherapie“) sind Geschichten aus dem Leben, in denen nur die Namen der Patienten fiktiv sind, um ihre Identität zu verbergen. Und die letzten beiden („Doppelbelichtung“ und „Der ungarische Katzenfluch“) enthalten einen wahren Kern, um dem herum ich einen fiktive Geschichte konstruiert habe. (S. 321) . Fazit: Für mich war es ein durchwachsendes Abenteuer, da manche Geschichten einfach nicht mein Interesse geweckt haben, andere jedoch umso mehr. Einen guten Einblick in die Welt des Therapeutenalltags gibt das Buch allemal, was es wieder empfehlenswert macht und schon alleine die Geschichte „Trost aus dem Süden“, ist das lesen wert.

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  • Rezension zu "Die Reise mit Paula" von Irvin D. Yalom

    Die Reise mit Paula
    Lebensfreund

    Lebensfreund

    04. September 2008 um 08:16

    Die Geschichten sind teilweise gut und teilweise mühsam. Das kann aber auch an den beschriebenen Personen liegen.