Irvin D. Yalom Die rote Couch

(117)

Lovelybooks Bewertung

  • 116 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 9 Leser
  • 14 Rezensionen
(36)
(52)
(26)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die rote Couch“ von Irvin D. Yalom

Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.

Spannend intressant lehrreich

— Wihteblack
Wihteblack

Ein vielschichtiger Roman um Ethik und Moral in der Psychotherapie

— Thaelwen
Thaelwen

EIne so spannende Geschichte, eine so abgründige Idee - aber irgendwie springt der Funke nicht recht über.

— Kay_Noa
Kay_Noa

Beginnt vielversprechend, wird dann aber ein wenig zäh.

— WildRose
WildRose

Ehrlich, uneitel und witzig.

— Elshalom
Elshalom

Stöbern in Romane

Die Phantasie der Schildkröte

Ein Märchen für Erwachsene, manchmal etwas zu übertrieben.

ulrikerabe

Und es schmilzt

Was für ein Buch!

Buchperlenblog

Niemand verschwindet einfach so

Wunderschönes Cover, poetische Sprache, aber wenig Handlung: Der Protagonistin in ihre Depression zu folgen, war nicht mein Fall.

Walli_Gabs

Kirchberg

Leider ein Abbrecher- nicht mein Fall

kadiya

Wer hier schlief

Puhh- irgendwie nicht meins

kadiya

In einem anderen Licht

Ein sehr mitreißender Roman abends mit Tee und Kerzen

Anja_Si

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die rote chouch

    Die rote Couch
    Wihteblack

    Wihteblack

    13. March 2017 um 18:03

    Das Buch ist ein sehr gutes Buch sehr spannend intressant geschrieben über Psychologie als Roman geschrieben mit einer spannenden geschichte

  • Eindimensionale Menschen

    Die rote Couch
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    Ich habe mich redlich bemüht. Eine Weile war der Roman unterhaltsam, nachdem aber dieselben Themen zum zehnten Mal durchgekaut wurden - zusammenkonstruierte sexuelle Phantasien einer rachelustigen Psychopathin, Skrupel eines bedürftigen Therapeuten, der Narzissmus eines anderen Therapeuten.... -, bin ich es jetzt müde, die Lektüre fortzusetzen. Wäre man bösartig, könnte man nach jeder Seite Karl Kraus zitieren ("Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält."). Heikel ist, dass der Roman von einem Analytiker geschrieben wurde. Wenn Analytiker ihre Patienten wirklich so eindimensional wahrnehmen, na dann Gute Nacht. Man erfährt über die Figuren nichts außer dem, was den mühsam kontruierten und vorhersehbaren Plot des Romans vorantreibt. Das aber wird endloooooooooooooooooooooos ausgewalzt. Als Gegengift werde ich mal wieder Alice Munro oder endlich den Henry James lesen, der auf meinem Nachttisch wartet. Da ist kein Wort zuviel.Fazit: Daumen runter.

    Mehr
    • 2
    Milagro

    Milagro

    25. December 2015 um 10:03
  • Ein guter Roman, aber nicht außergewöhnlich

    Die rote Couch
    WildRose

    WildRose

    18. May 2014 um 09:00

    Irvin D. Yaloms Roman "Die rote Couch" beginnt äußerst vielversprechend mit der Geschichte eines Psychotherapeuten, der in Ungnade fällt, weil öffentlich wird, dass er eine sexuelle Beziehung zu einer Patientin unterhielt. Obwohl man zuerst denkt, dies sei in dem Buch das vorherrschende Thema, geht es dann doch um einen anderen Analytiker, Ernest, der versuchen will, eine wirklich ehrliche Beziehung zu seiner Klientin Carolyn aufzubauen. Er ahnt jedoch nicht, dass diese die Exfrau eines Klienten ist, welche seine Karriere zerstören will, indem sie ihn verführt. Parallel zu diesem Handlungsstrang verläuft die Geschichte Marshalls, Ernests Supervisor, welcher immer ein respektabler Therapeut war, bis er sich mit einem ehemaligen Klienten auf einen dubiosen Deal einlässt... Der Anfang ist fulminant und fesselnd, doch nach den ersten 100, 150 Seiten verliert die Geschichte leider sowohl an Spannung als auch an Glaubwürdigkeit. Irgendwie schafft Yalom es nicht, wirklich bei dem Hauptstrang der Handlung zu bleiben, außerdem liest das Buch sich dann auch immer mühsamer und immer weniger rasant. Diesen Roman kann man daher ruhig lesen, man verpasst aber nichts.

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    awogfli

    awogfli

    Am Anfang dachte ich, dass an dem Roman wirklich nur Therapeuten und Ärzte, die sich mit Psychologie beschäftigt haben, ihre Freude haben, da der Leser doch sehr extrem mit den Theorien von Freud, Jung und Konsorten bzw. den Unterschieden zwischen den einzelnen Schulen bombardiert wird. Das war für mich als Laie ein bisschen mühsam. Plötzlich verwandelte sich jedoch die Geschichte in einen spannenden Roman, in dem in Episoden kuriose menschliche Abgründe rund um handelndende Therapeuten und Klienten erzählt wurden. Da traten plötzlich arrogante, größenwahnsinnige und auch geldgeile Therapeuten in die Handlung ein, manche waren nur darauf aus, ihre Patientinnen zu mißbrauchen. Ein Kaleidoskop an Klienten wie z.B. Spieler, Betrüger und Lügner versuchten ihrerseits die Therpeuten auszubeuten bzw. ihnen zu schaden. Der Autor webt im Roman ein komplexes, spannendes, witziges Beziehungsgeflecht, in dem alle handelnden Personen über mehrere Ecken irgendwie in Beziehung zueinander stehen, und das in einer genialen Abzocke basierend auf typischen menschlichen Schwächen gipfelt - herrlich! Am Ende man glaubt es kaum, und das ist das zusätzlich überraschende an diesem Roman, habe sogar ich als Laie durch die spannenden Gschichtln ein bisschen gelernt, wie die theoretischen Modelle die mich am Beginn so angeödet haben, in der therapeutischen Praxis funktionieren. Fazit: Absolut lesenswert nicht nur für Leute, die mit der Materie zu tun haben, aber der Laie muss über den etas zähen Beginn hinwegkommen. Dann wirds genial, ich habe wirklich viel gelernt und mich dabei auch noch großartig amüsiert. Was will man mehr!

    Mehr
    • 2
    thursdaynext

    thursdaynext

    19. September 2012 um 14:07
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    jujumaus

    jujumaus

    09. December 2011 um 19:46

    Der Klappentext ist mal wieder vielversprechender, als es das Buch halten kann. Von der Erotik, die versprochen wird, spürt man gar nichts. Es geht lediglich um eine Patientin, die sich an dem Psychiater rächen will und deswegen versucht, ihn zu verführen. Das jedoch nicht besonders erfolgreich. Mal abgesehen davon, dass die eigentliche Haupthandlung nicht den meisten Teil des Buches einnimmt, kann man doch ein paar Sachen zur Psychoanalyse dazulernen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    LindyBooks

    LindyBooks

    12. September 2011 um 03:30

    Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Vor allem, weil ich auch so viel gutes darüber erfahren hatte. Dennoch ein lesenswertes Buch und man erhält einen interessanten Einblick in die Psychoanalyse und auch darin, wie Psychoanalytiker, bei sich selbst betreffend, damit umgehen. Interessant ist auch, dass sie alles glauben, was ihre Patienten ihnen erzählen... Nebenbei gibt es auch einen kleinen Einblick in die Welt des Poker-Spiels... ;)

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    klex

    klex

    14. July 2011 um 11:41

    Sehr, sehr, sehr, laaaaaaaaaaaaangweilig

  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    literat

    literat

    09. January 2010 um 09:51

    Rezension vom Dez. 2006: Es ist ein ganz netter Roman. Man kriegt durch ihn auch einen ganz schönen Einblick in die Analythiker-Szene in den USA. Und die Analytiker sind natürlich auch keine Engel. Was ich aber ganz toll fand, war die Figur des Marshal Streider, eines aufstrebenden Analytikers, der total materialistisch alles im Leben um sich herum nur auf seinen Wert, den es ihm bringen könnte, taxiert. Total kalt, gefühllos und abgeklärt. Und dann wird er von einem vermeintlichen Patienten reingelegt, ihm werden einmal 90.000 $ abgeknöpft und dann nochmal was. Und dann bricht für ihn seine Welt zusammen. Und das verstehe ich nicht. Gerade Analytiker, die müßten doch mit sich, mit ihrem Seelenleben und ihrer Umwelt total im Reinen sein. Aber weit gefehlt. Und das Buch hat mir auch vor Augen geführt, dass die Psychoanalye und -therapie ein Geschäft wie fast jedes andere ist. Die kümmern sich um Leute, die nicht wirklich krank sind, die aber so exzentrisch sind und so auf sich selbst bezogen, dass sie der Meinung sind, sie müssten jede ihrer Gefühlsregungen oder alles was in ihnen vorgeht mit jemandem teilen, bzw. von jemandem kommentieren lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    Vyanne

    Vyanne

    16. November 2009 um 00:18

    In dem Buch lernt der Leser zahlreiche Charaktere kennen. Da ist zum Einen einmal das Psychoanalytiker Ernest, der durch einen Fall, den er in einer ethischen Komission betreuchen musste, sich die Frage stellt, ob nicht viellet mehr Erhlichkeit in der Therapie sinnvoll wäre und der immer wieder versucht, die klassische Aufassung der Psychotherapie auszuweiten. Problematisch wird sein Vornehmen schließlich, als er eine Klienten, Carol, gerät, die insgeheim nur bei ihm Therapie nimmt, um aus Rache den Therapeuten ihres Exmannes zu verführen. Dann wäre da nocht Ernests Supervisor Marshal, der seit jeher konsequent an den Richtlinien der Therapie festhält, dann aber 2x selbst in die Lage kommt, Grenzen zu überschreiten. Er bebegnen einem Spielsüchtigen, der ihm eine ungewöhnliche Bitte stellt und einem Großreichen, der ihm als Dank einen Börseninvestitionstipp gibt (und nicht nur das). Am Anfang des Buches liegt der Fokus auf Ernest und dem Nachdenken über die Wirkungsweise der Therapie und Carols Racheplan. Nachder Hälfe verlagert sich das Ganze dann auf Marshal. Das Buch wirkt ein bisschen wie eine langsame Bremsung... es geht langsam los, es wird viel Zeit darauf verwendet, die Charaktere vorzustellen, dann verstricken sich die einzelnen Geschichten immer mehr, es wird plözlich sehr spannend und das Ende kommt dann irgendwie recht schnell und knapp. So richtig weiß man nachher nicht, wie die Geschichte ausgeht. Hätte mich persönlich schon interessiert, das es ja hauptsächlich um die Entwicklung der Charaktere geht. Ein Epilog wäre nett gewesen. In dem Buch passiert nicht so viel wie vielleicht in anderen Büchern. Es geht sehr viel um die Motive, Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken aller Beteiligten. Ich dachte zunächst, dass die Story wohl ziemlich etwas hollywoodhaft aufgemacht wäre - Sexskandale mit Psychotherapeuten sind schließlich auch Thema. Aber letztenendes war es dann doch nicht zu unrealistisch dargestellt und nicht so sehr situationsheischend, wie ich bedfürchtet hatte. Da sich die Schwerpunkte der Erzählung während des Buches verschieben und teils auch Episoden eingeflochten werden, denen insgesamt gar keine so große Bedeutung beikommt, habe ich so den Eindruck, das Buch sei mit der "Mal losschreiben"-Technik geschrieben worden... so als wäre dem Autor "unterwegs" erst wirklich klargeworden, was passiert, was NOCH passiert und wie dann das eine mit anderen zu tun hat. Einige Motive empfand ich auch nicht richtig ausgebaut - vielleicht was es so auch Absicht, nur auf Andeutungsebene zu leben. Ich habe die Lektüre des Buches jedenfalls genossen, da mich die psychologische Denkweise interessiert und es dann irgendwann auch wirklich spannend war. Würde es jedem Empfehlen, der an Psychologie interessiert ist. Aber ich muss dazu sagen: so, wie das im Buch beschrieben ist, entsprichst das eher weniger einer tatsächlichen Psychoanalyse nach Freud.

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    27. August 2009 um 13:13

    Zwei Psychiater, ihre Patienten, Rache, Betrug und die Frage nach der richtigen Beziehung zwischen Arzt und Patient stehen im Mittelpunkt dieses Buchs. Es könnte eine Satire sein, so sehr verdrehen sich die Absichten der Protagonisten, ihre Wünsche und ihr Selbstbild ins Gegenteil im Laufe des Buchs, doch da Yalom selbst Psychiater ist, hat er auf eine Art auch ein Lehrbuch geschrieben, dass Einblicke in die Welt aus Therapie und Analyse gibt. Stellenweise war das Buch für meinen Geschmack zu detailgetreu und zu sehr auf spezielle Themen der Psychoanalyse konzentriert, so dass ich mich dabei erwischte, eine Seite eher zu überfliegen, obwohl die Idee und Geschichte des Buch sehr gut sind. Fazit also: Unterhaltsam, aber sicherlich besonders für Leser interessant, die sich auch wenig für die Psychoanalyse interessieren!

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    23. July 2009 um 13:39

    Ernest, seines Zeichens leicht rebellischer Psychiater mit eigener Praxis, verstrickt sich aus seinem Wunsch nach Authentizität in der Therapie in die heikle Beziehung zu einer Patientin - die ihrerseits versucht, ihn im wahrsten Sinn des Wortes aufs Kreuz zu legen. Wie er es schafft, den diversen Fallstricken zu entrinnen, und wer stattdessen auf der Strecke bleibt, ist in diesem 500-Seiter nachzulesen. Mich hat das Buch gut unterhalten - vielleicht weil ich mich für therapeutische Prozesse und Bücher darüber interessiere. Der Autor greift dabei auch auf bewährte Muster zurück: die Intriganten werden - hier auf sehr schöne und sinnvolle Art - eines Besseren belehrt, die Arroganten werden abgestraft und die Aufrechten belohnt. Ganz nebenbei erfährt man einiges über den Stand der Psychoanalyse in den USA, über Poker - und kann den Schluss mit liebevollem Spott beschmunzeln. Kein 1000-Prozenter, aber intelligente Unterhaltung.

    Mehr
  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    bücherelfe

    bücherelfe

    23. February 2009 um 13:16

    Tiefgründig und witzig zugleich. Dieses Buch muss ich mindestens einmal jährlich wieder lesen.

  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    chriesl

    chriesl

    07. September 2008 um 17:04

    Meiner Meinung nach das beste Buch Yaloms: Es gibt einen Einblick in die spannende Welt der Psychotherapie und das Innenleben des Therapeuten. Interessant: Die Seite der Patientin, die den Therapeuten an der Nase herumführen will. Sehr lesenswert!

  • Rezension zu "Die rote Couch" von Irvin D. Yalom

    Die rote Couch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2008 um 23:21

    Ein sehr witziger, kluger Einblick in die Welt der Psychotherapie. Raffiniert und kurzweilig. Ein Psychoanalytiker wird Opfer seiner eigenen Methoden.