Irvin D. Yalom Ein menschliches Herz

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Inhaltsangabe zu „Ein menschliches Herz“ von Irvin D. Yalom

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Irvin D. Yalom erzählt in »Ein menschliches Herz« die Geschichte seines guten Freundes Bob Berger, der seit seiner Kindheit während des Holocaust in Ungarn, zwei Leben führte: eines tagsüber als engagierter und exzellenter Herzchirurg – und ein nächtliches, in dem Bruchstücke entsetzlicher Erinnerungen durch seine Träume geisterten. Jahrzehntelang verdrängte Berger durch unermüdlichen Arbeitseifer seine schrecklichen Erlebnisse, bis sie sich während einer nicht ungefährlichen medizinwissenschaftlichen Reise nach Venezuela wieder Bahn brachen …

Eine kleine Geschichte mit grosser wirkung

— Wihteblack
Wihteblack

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  • Ein menschliches Herz

    Ein menschliches Herz
    Wihteblack

    Wihteblack

    26. February 2017 um 20:41

    Es ist eine Kurzgeschichte über Bob seinen langjährigen Freund. Bob operiert Herzen und hat Riesen Erfolg doch als Bob zu yelom geht und ihm sagt er muss ihn sprechen, wird yelom neugierig denn sein Freund hat das noch nie getan. Als Bob von früher erzählt (Trauma) und erst kürzlich vor einer Entführung davon kommt als70 jährigem man ist yelom sprachlos. Doch Bob ist noch nicht fertig mit erzählen und erzählt ihm einen Traum, der yelom sofort begreift das es mit seinem Trauma zu tun hat und beruhigt sein Freund und sagt zu Bob: Du bist unschuldig.😊 Es ist eine sehr herzzerreissende Geschichte super geschrieben

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  • Verbunden in tiefer Freundschaft...

    Ein menschliches Herz
    Bibliomania

    Bibliomania

    06. October 2015 um 18:08

    ...sind Irvin D. Yalom und sein ungarischer Freund Robert Berger. Ein Herzchirurg und ein Psychoanalytiker, die sich jahrelang begleiten. Der eine warnt seinen Freund immer wieder vor Überanstrengung und bittet ihn kürzer zu treten. Bis beide eine 50-jährige Freundschaft verbindet. Dann  vertraut sich Robert Berger Irvin Yalom an. Was dieser hören muss, hätte er sich dabei im Traum nicht vorstellen können. Eine dramatische Geschichte, die des Öfteren beinahe schlecht ausgegangen wäre. Eine nette Lektüre für zwischendurch, aber "Und Nietzsche weinte" hat mir deutlich besser gefallen.

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  • Rezension zu "Ein menschliches Herz" von Irvin D. Yalom

    Ein menschliches Herz
    Kreisrundes_Quadrat

    Kreisrundes_Quadrat

    27. January 2013 um 16:26

    Der Ich-Erzähler, in diesem Fall Yalom selbst, ist bereits seit Studientagen mit Bob Berger, einem Herzchirurgen befreundet. Anlässlich ihres 50-jährigen Approbationsjübiläums treffen sich die beiden wieder. Yalom hat stets gewusst, dass sein Freund viel unaussprechlich Tragisches erlebt hat, da er seine Kindheit und Jugend im ungarischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten verbracht hat. Aber thematisiert wurden diese Ereignisse zwischen den beiden während all der Jahre kaum. Doch das soll sich nun ändern. Nach all der Zeit sucht Berger zum ersten mal aktiv das Gespräch mit seinem Freund. Und er offenbart seinem "Seelenklempner" was ihn all die Jahre getrieben hat und auch das was erst kürzlich wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins gespült wurde. Dieses Buch ist ein kurzes, aber wunderbares Portrait einer Freundschaft und der Dinge, die wir verdrängen und die doch unser Leben bestimmen.

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  • Rezension zu "Ein menschliches Herz" von Irvin D. Yalom

    Ein menschliches Herz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2010 um 11:05

    Berührt und nachdenklich habe ich soeben das schmale Büchlein zugeklappt. Auf nur wenigen Seiten skizziert Irvin Yalom ein Gespräch mit seinem besten Freund, Robert L. Berger, der ein bekannter Herzchirurg in den USA ist. Robert Berger ist ein Überlebender des Holocaust in Ungarn, der alles verlor, was ein Leben ausmacht: seine Kindheit, viele Erinnerungen, seine Familie. Allein als 17jähriger kam er in die USA, in denen er mit übermenschlichem Eifer und Einsatz seinen Sinn im Leben in seiner Arbeit, der Herzchirurgie, fand. Es ist sehr berührend, wie I. Yalom sich seinem Freund zuwendet, als dieser ihn um ein Gespräch bittet. R. Berger erzählt von seinem nächtlichen Albtraum, ausgelöst durch ein Erlebnis auf einer Reise; dieser Traum wird anschließend von Yalom durch einen zutiefst menschlichen, freundschaftlichen und therapeutischen Satz 'zurechtgerückt'. Der Albtraum wird so beantwortet, dass fortan eine Frage, die R. Berger sein ganzes, bisheriges Leben verfolgt hat, eine Antwort findet, die sicherlich nur den Bruchteil seiner schrecklichen Erfahrungen als Zeuge des Holocaust lindern bzw. befreien kann. Mich hat sehr berührt, wie die beiden mittlerweile 75jährigen Freunde mit sich umgehen, welche Art der Freundschaft sie haben und dass endlich, als Berger sich seiner Vergangenheit in entscheidender Frage stellt, Yalom für ihn da ist. Es sind zwei Leben, die Berger lebt: Das tägliche, wache Leben und das nächtliche Traumleben. Es ist unvorstellbar für mich, dass es diese Spaltung gibt, die so immens ist; gemessen an den Schrecken des Holocaust wiederum ist es verständlich und normal, dass ein Überlebender sein ganzes Leben verfolgt wird, nachts, in seinen Träumen. Denn das Erlebte ist so abgrundtief schrecklich und entsetzlich, dass wohl ein ganzes langes Menschenleben nicht ausreicht, um es zu begreifen............. Abschließend möchte ich hinzufügen, dass mir der zweite Teil des Buches über das Leben und die Arbeit des I. Yalom gut gefallen hat. Dieser Teil bietet einen kurzen Einblick, der mich neugierig auf das Werk Yaloms gemacht hat, so dass ich ganz sicher demnächst mit einem seiner Romane, die sich mit seiner Arbeit als Psychotherapeut befassen, beginnen werde.

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  • Rezension zu "Ein menschliches Herz" von Irvin D. Yalom

    Ein menschliches Herz
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    12. February 2010 um 17:35

    "Etwas Schwerwiegendes passiert gerade... die Vergangenheit kocht hoch... meine beiden Leben, Nacht und Tag, fließen ineinander. Ich muss mit dir reden." Wie lange kann ein Lebenstrauma, erlitten als Jude im Zweiten Weltkrieg, sich in eine dunkle einsame Nische verkriechen, latent vorhanden sein, die Nächte dominieren und dann - plötzlich - und fast ohne Vorwarnung und überfallartig vollständig Besitz von einem Menschen ergreifen? Wohl ewig..... für alle Zeiten.... Irvin D. Yalom erzählt in eindringlicher Art und Weise von seinem kurzen Gespräch mit seinem besten Freund Robert L. Berger, einem bekannten Herzchirurgen in den USA. Aufgewachsen im holocaustischen Ungarn und Zeuge des Genozids an der jüdischen Bevölkerung öffnet sich der berühmte jüdische Herzspezialist seinem Freund erst nach 50 Jahren ihres gemeinsamen Weges. Auslöser für dieses "Coming Out" ist ein Schlüsselsatz, den Robert während einer Reise zu hören bekam. Es war genau jener Satz, der ihm in seiner Kindheit wohl das Leben gerettet hat. Ein Satz tritt einen Flashback los - ein Mann taumelt in sein Leben als Verfolgter zurück und genau dieser Sturz zeigt ihm bewusst, warum sein Leben bis zum heutigen Tag so verlaufen ist - bis hin zu seiner Berufswahl. Tiefenpsychologie auf dem Weg an die Oberfläche. Eine große Geschichte in einem kleinen Buch - eher einem Gesprächsprotokoll gleichend - und doch auch Auslöser eigener Gedanken und Erinnerungen. Ich erinnere mich an Solly Ganor, einen Überlebenden des KZ Dachau. Erst nach vielen langen Jahren wollte er seiner geliebten Frau Pola erzählen, dass der Mann den sie geheiratet hat nichts mit demjenigen gemeinsam hat, der nachts an ihrer Seite die dunklen Phasen seines vergangenen Lebens durchleidet. Sie erwiderte auf dieses Geständnis nur "Das brauchst du mir nicht zu sagen - Du sprichst seit Jahren im Schlaf darüber!" Ich habe die Beiden kennen gelernt und weiß sehr gut, dass Irvin D. Yalom eine mehr als wahre Geschichte erzählt. Das Leben quält mit seinen Erinnerungen und wenn die Tage der Vernichtung eines Volkes nicht Grund genug sind, die Nächte zu Stunden des Grauens werden zu lassen - dann weiß ich nicht was ein Mensch erleben kann, ohne zu zerbrechen. NIE WIEDER....

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