Irvine Welsh Ein ordentlicher Ritt

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Inhaltsangabe zu „Ein ordentlicher Ritt“ von Irvine Welsh

Anschnallpflicht!Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …

unterhaltsamer Roman, der mit jeder Menge schwarzen Humor aufwartet

— Buchmagie
Buchmagie

Grossartiges Buch mit einer grossen Menge schwarzem Humor. Klare Leseempfehlung!

— Frauke2202
Frauke2202

Welshs Roman ist dreckig, rau in der Sprache, derb in den Handlungen und dennoch spannend und unterhaltend!

— Esse74
Esse74

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  • Wie immer brillant, unterhaltsam mit einer tollen Story

    Ein ordentlicher Ritt
    PalahniukFan

    PalahniukFan

    22. December 2016 um 20:32

    Welsh bringt uns einen seiner besten Charaktere "Juice Terry" zurück und schickt ihn auf einen irrwitzigen, aber durchaus plausiblen, Rodeoritt. Bis zum Ende gibt es Storywendungen, die man nie erwartet hätte, man muss lachen, man ist sprachlos oder einfach erschrocken.
    Der Beste Welsh seit langem!

  • unterhaltsamer Roman, der mit jeder Menge schwarzen Humor aufwartet

    Ein ordentlicher Ritt
    Buchmagie

    Buchmagie

    20. December 2016 um 14:47

    Rezi zu: „Ein ordentlicher Ritt“ Autor: Irvin Welsh Genre: Mischung aus Roman mit Satirischen Anteilen Verlag: Heyne Inhalt: Juice Terry Lawson ist Taxifahrer aus Edinburgh, sein Markenzeichen sind Schlapperlocks und Korkenzieherlocken. Seine Zeit vertreibt er sich damit sich intensiv um seine weiblichen Fahrgäste  zu kümmern, und das er Schlag bei den Frauen hat steht hier nicht zur Frage. Nebenbei bessert er als Lieferfahrer für Drogenhändler sein Gehalt auf oder spielt in Pornostreifen mit. Sein Leben ändert sich, als ein amerikanischer TV-Star ihn als Chauffeur anheuert. Damit aber noch nicht genug, denn außerdem muss Terry ein Auge auf das zwielichtige Etablissement seines Kumpels werfen, wo Jinty, einer seiner Freundinnen anschafft. Diese verschwindet auf mysteriöse Weise und Terry macht sich zusammen mit dem TV-Star auf die Suche nach ihr. Meinung: Der Autor warte mit einer Mischung aus Krimi, Satire und jeder Menge Situationskomik und viel schwarzem Humor auf. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und lässt seine Protagonisten so reden, wie ihnen der Schnabel ebbend gewachsen ist. So kling es an manchen Stellen auch sehr direkt und für manchen Leser vielleicht etwas zu derb und roh. Aber gerade dieses macht das Lesen des Romans so lesenswert und seine Charaktere sympathisch. Die Handlung allgemein ist stellenweise schon sehr bizarr und provokant, so muss man sich darauf einlassen können. Leider ist auch der Schreibstil manchmal nicht einfach, an manchen Stellen liest er sich locker und schnell, dann wiederum folgen Stellen, die etwas abgehackt wirken und nicht ganz so flüssig gelesen werden können. Insgesamt ist dem Autoren ein unterhaltsamer Roman gelungen, der mit viel schwarzen Humor gekennzeichnet ist. Seine Charaktere sind liebenswert, wirken authentisch und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Fazit: unterhaltsamer Roman, der mit jeder Menge schwarzen Humor aufwartet

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  • Nichts neues im Hause Welsh

    Ein ordentlicher Ritt
    bieberbruda

    bieberbruda

    27. November 2016 um 21:41

    Nichts neues im Hause Welsh: Entweder werde ich hierfür langsam zu alt, oder der Autor hat einfach nicht Neues mehr zu erzählen?Inhalt:Juice Terry ist Taxifahrer in Edinburgh mit einem Nebenverdienst als Drogendealer und Pornodarsteller. Als der amerikanische Serienstar und schwerreiche Immobilien- Investor Ronald Checker in sein Taxi steigt, ist dieser von Terrys unkonventionellen Art so angetan, dass er ihn als festen Fahrer während seines Aufenthalts in Schottland engagiert. Als dann ein Orkan die Küste heimsucht, verschwindet auch noch die Prostituierte Jinty. Was die beiden anschließend erleben, kann man durchaus als "ordentlichen Ritt" bezeichnen...Meine Meinung:Bei einem Roman von Irvine Welsh muss man mit derber Sprache, abgedrehter Story und allerhand Geschlechtsverkehr rechnen (nicht umsonst laufen die Bücher über den Heyne Hardcore-Verlag). Auch Terry (den man schon aus anderen Büchern des Autors kennt) redet, wie im der Mund gewachsen ist. Sein Leben scheint nur aus Drogen und Sex zu bestehen und er schlittert durch seine "unkonventionelle Art" in die unmöglichsten Situationen. Als Ronald Checker in sein Taxi steigt, labert er munter drauf los und kann ihn dann tatsächlich um den Finger wickeln: Die beiden beginnen eine ausufernde Männerfreundschaft und Terry will Checker helfen, an eine sehr seltene Flasche Whisky zu kommen - mit allen Mitteln. Übrigens: Checker erinnerte mich stark an den neuen Präsidenten der USA - ob Welsh ihn wohl tatsächlich als Vorbild genommen hat?Neben den beiden folgt man der Story um den etwas einfältigen Jonty und dessen Freundin Jinty, die statt zu putzen im Bordell anschaffen geht und von Jonty letztendlich beim Fremdgehen erwischt wird und anschließend verschwindet...Grundsätzlich sind alle Zutaten für einen echten Welsh gegeben, aber dieses mal musste ich mich tatsächlich etwas durch das Buch quälen. Ich fragte mich beim lesen: Hat er nach 13 Romanen einfach nichts mehr zu sagen oder werde ich langsam zu alt für diese Art von Humor? Natürlich gab es viele skurrile Momente und ich habe mehrmals auflachen müssen, aber im großen und ganzen fand ich das Buch eher langweilig und zäh. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln, war vorhersehbar und einfältig. Schade - ich hatte mich sehr auf den Ritt gefreut.Fazit:Nichts neues im Hause Welsh - Ein ordentlicher Ritt ist tatsächlich eher "ordentlich": Also ganz nett für Fans, aber auch nicht mehr. Ich kann dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Zweideutig eindeutig

    Ein ordentlicher Ritt
    Havers

    Havers

    03. November 2016 um 19:14

    Es ist ein besonderes Kennzeichen der Romane des schottischen Autors Irvine Welsh, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Und auch seine Figuren lässt er so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Und da diese üblicherweise nicht aus der „Upper class“ sondern eher aus Problemvierteln kommen, ist es kein Wunder, dass deren Sprache eher derb, zotig und direkt ist. So auch in dem neuen Roman „Ein ordentlicher Ritt“, in dessen Zentrum Juice Terry Lawson, ein Taxifahrer aus Edinburgh, steht. Ein unsympathischer Zeitgenosse mit Jogginganzug und Korkenzieherlocken, dessen einziges Sinnen und Trachten darin besteht, seine weiblichen Fahrgäste mit eindeutigen Absichten anzubaggern. Und es steht außer Frage, dass er einen Schlag beim den Frauen hat und dementsprechend auch zum Zug kommt. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, denn neben seinem Job als Taxifahrer bessert er sein Einkommen mit gelegentlichen Lieferfahrten für Drogenhändler auf oder lässt sich von einem amerikanischen TV-Star während dessen Aufenthalt in Schottland als Chauffeur mieten. Damit aber nicht genug, denn außerdem muss Terry ein Auge auf das zwielichtige Etablissement eines Kumpels haben. Dort schafft Jinty, eine seiner Freundinnen, bis zu dem Tag des Hurrikans an. Aber dann verschwindet sie, und die Dinge laufen auch für Terry völlig aus dem Rahmen… It’s all about Terry…und die Entwicklung, die er im Laufe des Romans bedingt durch verschiedene Ereignisse durchmacht. Weg von dem egoistischen Sexmaniac hin zu einem reflektierenden Menschen, der sich nicht nur mit seinen familiären Wurzeln auseinandersetzt, sondern auch Interesse für die Probleme seines persönlichen Umfeldes zeigt und Hilfe anbietet. Welsh beschreibt dieses Werden völlig unsentimental –hätte ja auch niemand erwartet, dass er tief in die Emotionskiste greift. Immer provokant, mit schrägem Humor, bisweilen recht bizarr…und zweideutig eindeutig. Klasse!

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  • Klare Leseempfehlung für Fans des britischen Humors!

    Ein ordentlicher Ritt
    Frauke2202

    Frauke2202

    20. October 2016 um 12:08

    Zum Inhalt Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …Zum Autor (Quelle Randomhouse)Irvine Welsh, geboren 1958 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren der Underground-Literatur. Sein Debütroman Trainspotting und die gleichnamige Verfilmung mit Ewan McGregor machten ihn international bekannt. Welsh lebt in Chicago.www.irvinewelsh.netZum CoverDas Cover ist zunächst einmal sehr ansprechend. Von Klappentext ist ja schon bekannt, dass es sich um eine Taxifahrt bzw einen Taxifahrer handelt. Daher erscheint das Bild als sehr passend. Auch der Titel lässt in diesem Kontext vermuten, dass die Fahrt ein Hin und Her wird. Daher erscheint das Cover als passend gewählt, dennoch verrät es nichts Näheres über den Inhalt, als dem Leser im Vorfeld eh schon bekannt ist. Gerade das finde ich hier sehr gelungen, denn der Inhalt ist sehr überraschend.Zum SchreibstilIrvine Welsh versteht es meisterlich, den Leser durch eine aufregende Reise zu führen. Der Schreibstil ist sehr angenehm mit einem großen Touch britischem Humor. Vor allem der oftmals auftauchende schwarze Humor gefällt mir sehr gut. Irvine Welsh versteht es meisterlich den Leser zu fesseln und dabei typisch bissig zu sein. Meine MeinungDas Buch war sehr angenehm zu lesen und hat mich sehr schnell überzeugt. Lediglich die ersten vierzig, fünfzig Seiten musste ich erst überwinden, um dann in das Buch und die Schreibweise des Autoren zu finden. Danach war es wirklich phantastisch. Lässt man sich erstmal hineinfallen und führen, erlebt man eine spannende Reise mit vielen Plottwists, die man so nicht erwartet. Von dem britischen, schwarzen Humor kann man noch eine Menge lernen.

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  • Der Schotte in seiner Ureigenen Art und Weise... ;)

    Ein ordentlicher Ritt
    Esse74

    Esse74

    15. October 2016 um 17:47

    Ich kenne Irvine Welsh seit seinem Roman "Trainspotting", wobei sowohl Buch als auch Film mit Sicherheit keine leichte Kost sind. Danach waren seine Bücher eher Mittelmaß und aus meiner Sicht zu verworren, so daß ich an keinem einen richtigen, literarischen Genuß fand. Schon seit einiger Zeit habe ich die Bücher im Heyne Hardcore-Programm im Auge und da fiel mir sofort Welshs neuer Roman ins Auge. Das über 400-Seiten starke Werk trägt einen zweideutigen Titel (zwinker) und der Einstieg ist etwas zäh- da muss ich als Leseratte ehrlich sein. Man muss sich zuerst auf die Sprachen der Menschen einlassen, halt dem Menschen von der Straße in Edinburgh, bzw. der unteren Schicht. Sie sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Dazu kommt, daß es nicht gerade wenige Figuren sind und die Handlung sich gleich einer Landkarte immer mehr auffaltet, also sich weiter ausbreitet. Die ersten fünfzig Seiten hatte ich etwas Mühe da durchzusteigen, oder sagen wir mal- mit der Story warm zu werden und reinzukommen. Aus "Trainspotting" ist Sick-Boy als periphere Randfigur dabei, der inzwischen Pornos in London dreht, also als Regisseur und dabei ziemlich erfolgreich ist. Er war der blonde im Film, der immer alles über James Bond und die Filme wusste. In diesem Roman ist er ein Freund von Terry Lawson, der im normalen Leben Taxifahrer ist, aber sich etwas nebenbei verdient, in dem er Pornos dreht- als Hauptdarsteller. "Juice"- Terry, wie man ihn auch nennt, verdankt diesen Spitznamen aber der Tatsache, daß er als Jugendlicher Limonade vom LKW verkaufte. Er ist ein recht schräger Zeitgenosse, Ende Vierzig, hat bereits vier Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen und, als Taxifahrer fährt er nur allzu gerne Umwege- um weibliche Fahrgäste anzubaggern und um männliche mit seinen Lebensweisheiten zuzuschwallen. Er ist selbstsicher, steigt auch sonst jedem Rock nach und sieht im Sex seine Lebenselixier. Daher hat er auch immer und überall Sex. Nicht ausnutzend- aber die Frauen wollen halt Terry. Welsh beschreibt diese zahlreichen Szenen aber eher diskret und lässt mal Terry zu Worte kommen und dann andere Akteure- was positiv ist, denn so sieht man die Handlung immer auch aus der Sicht eines anderen. Als Terry ein amerikanischer Serienstar und Immobilien- Investor ins Taxi steigt- Ron Checker- stellt Checker ihn als Fahrer an. Er zahlt gut und hat eigentlich vor, in Edinburgh einen seltenen Whiskey zu kaufen bzw. von der Bowcullen Brennerei- es gibt nur drei Flaschen- eine hat Checker schon, die andere einreicher Däne, namens Lars und die dritte will man einem reichen Schotten abluchsen. Checker und Terry werden Freunde, wobei Terry Ron in die Lebensweise des kleinen Mannes einführt- sprich Koksen, um zu entspannen und Sex. Dazu gibt es Terry Lebensweisheiten gratis obenauf.Dann haben wir John MacKay, genannt "Jonty", der etwas zurückgeblieben ist und mit Jinty zusammenlebt, die ihn betrügt. Während Jonty als Hilfsarbeiter streichen geht, lügt sie ihm vor, sie putze Büros, doch eigentlich arbeitet sie als Prostituierte in einem Sauna Club. Der im Klappentext erwähnte Hurrikan, der Edinburgh heimsucht, ist eigentlich kein wirklich erwähnenswerter Handlungsstrang, denn genaugenommen beeinflusst er eigentlich nur Jontys Leben, der seine Jinty sucht, sie im "Pub with no Name" findet und in flagranti ertappt- koksend und mit einem anderen. Zudem noch einer der Typen, die den armen Jonty immer aufziehen. Es kommt zum Streit zwischen Jonty und Jinty- hier will ich nicht zu sehr spoilern, aber danch liegt Jinty schweigend im Schlafzimmer, gleich einem kostbaren Relikt, denn Jonty kann sich nicht trennen von ihr. Terry, der von dem Besitzer des Sauna Clubs gebeten wird, auf diesen und die Mädchen aufzupassen sowie ein Augen auf seinen Cousin zu haben während er in Spanien weilt, sucht bald nach Jinty, da sie nicht mehr zur Arbeit erscheint. Der Stress mit Ron, Jinty, seine eigene verkorkste Familiengeschichte, münden in Herzbeschwerden- er muss Medikamente nehmen und jeder Koitus könnte einen Herzinfarkt und seinen Tod bedeuten. Seines Lebenselixiers beraubt, liest er viel, räumt mit seiner Familie auf, hilft Jonty, ohne zu ahnen, wo Jinty schließlich abbleibt (zwinker) und hilft Ron den begehrten Whiskey zu ergattern. Er ist selbstlos geworden, wenn man so will. Und doch wird die Handlung sich nochmals drehen...Man muss sich auf das Buch einlassen wollen, denn ich gebe hier nur etwa 30% von der gesamten Handlung wieder, die zeitweise sehr bizarr ist (Inzest etc.) und dennoch fesselnd, weil man wissen will, wer denn nun der Sohn von wem ist, was aus Jonty wird, der einem bald nur noch leid tut und so weiter. Mir wurde auch Terry im Laufe der Handlung immer sympathischer- allerdings stören mich weder eine derbe Umgangssprache, noch eine wirklich "strange" Handlung. Für Feministinnen ist das Buch aber sicher nichts, oder, wenn man literarischen Anspruch sucht a la Goethe. Das Niveau und die Handlung sind hardcore, eben daher im Programm des Heyne Verlags. Aber ich muss sagen, daß das Buch durchaus an "Trainspotting" herankommt und Welsh hier wieder Potential zeigt. Also empfehlenswert- aber eben nicht für jeden.

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