Isa Grimm

 3.8 Sterne bei 75 Bewertungen
Autor von Klammroth, Klammroth und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Isa Grimm

Klammroth

Klammroth

 (72)
Erschienen am 13.03.2014
Klammroth: Roman

Klammroth: Roman

 (1)
Erschienen am 13.03.2014
Klammroth

Klammroth

 (2)
Erschienen am 13.03.2014
Klammroth

Klammroth

 (0)
Erschienen am 16.04.2015

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Faoiltiamas avatar

Rezension zu "Klammroth" von Isa Grimm

Die Geister der Vergangenheit...
Faoiltiamavor 2 Monaten

lassen die Hauptfigur in diesem Buch nicht los. 


Unsere Hauptfigur namens Anais kehrt in ihren Heimatort Klammroth zurück, denn ihr Elternhaus, wie auch ihre Stiefmutter, sind den Flammen zum Opfer gefallen. Flammen kennt Anais auch aus ihrer Jugend. Mit 16 Jahren überlebte sie das Feuerinferno in einem Verkehrstunnel in ihrem Heimatort - viele ihrer damaligen Klassenkameraden und Freunde wurden schwer verletzt oder verbrannten. Bis heute hat sie mit dem Unfall nicht abgeschlossen. Ihre Rückkehr geschieht nur aus einem Grund - alle Formalitäten abarbeiten, die durch den Brand ihres Elternhauses entstanden sind, um Klammroth möglichst schnell wieder verlassen zu können. 
Verschiedene Ereignisse verhindern diese schnelle Abreise aber... 


Klammroth ist eine Mischung aus Horror, Mystery und Thriller. 
Der Klappentext ist ansprechend und eine Mischung aus einem Thriller und Horrorroman klang für mich vielversprechend. 
Die Protagonisten der Geschichte sind keine Stereotypen - sie werden ausführlich beschrieben und so gibt es die Gelegenheit, sich eine Meinung über diese zu bilden. Vor allem die Hauptfigur ist erstaunlich gut ausgearbeitet - wir bekommen immer wieder Rückblicke auf ihre Jugend und auf den Unfall im Tunnel. Sie ist als Person "greifbar", auch wenn man schnell merkt, dass ihr Charakter doch recht zwiespältig ist, was mit den Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit zu tun hat. Diese Charakterentwicklung finde ich gut - Charaktere, die so glatt sind wie Kieselsteine, finde ich ziemlich langweilig. 

Der Roman liest sich flüssig - man ist schnell in der Geschichte angekommen. Diese baut sich stetig auf.  Verschiedene Geschehnisse, neue Charaktere, und Splitter aus der Vergangenheit,  lassen den Leser die Geschehnisse im Buch hinterfragen. 
Bis fast zum Ende ist unklar, wer etwas im Schilde führt oder Dinge getan hat. Manche Mystery Thriller neigen dazu, dass man schnell durchschaut hat, worauf die Story hinausläuft. Hier war ich angenehm überrascht, dass man den Spannungsbogen halten konnte. Auch wenn ich das Ende nicht ganz so überzeugend fand, wie den Rest des Buches, habe ich mich doch sehr gut unterhalten gefühlt. 

Ich würde auch einen zweiten Roman von Isa Grimm lesen. 

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Jacynthes avatar

Rezension zu "Klammroth" von Isa Grimm

"Klammroth" von Isa Grimm
Jacynthevor einem Jahr

Inhalt


Nach Jahren, die Anais damit verbracht hat, nicht an die schlimmen Ereignisse zu denken, die sich in ihrer Heimatstadt Klammroth ereigneten, als sie noch ein Kind war, führen ein Brand in ihrem Elternhaus und der Tod ihrer Stiefmutter sie zurück an den Ort des Geschehens. Doch der mittlerweile stillgelegte Tunnel, in dem sich damals die Katastrophe ereignet hat, die dutzende Kinder das Leben gekostet hat, scheint nach ihr zu rufen und in der Klinik, in der ihr Vater seit Jahren lebt, geht es nicht mit rechten Dingen zu. Was ist damals geschehen und wie kann Anais dem Schatten der Vergangenheit entkommen?

Meine Meinung


Dieser Roman ist mir in der Bücherei aufgrund des auffälligen Covers ins Auge gefallen und nach dem Lesen des Klappentexts sofort im Körbchen gelandet. Im Nachhinein könnte das Cover perfekter nicht sein, denn es glüht dem Leser geradezu entgegen und spielt damit auf die Feuerkatastrophe an, die der Kern der Geschichte ist.

Von Anfang an steht ein Rätsel im Raum, was den Einstieg ins Buch leicht macht. Warum ist Anais' Elternhaus abgebrannt und warum befand sich ihre Stiefmutter zum Zeitpunkt der Katastrophe darin? Mord, Selbstmord, Versicherungsbetrug? Anais möchte die ganze Sache einfach nur schnell abhaken, wird jedoch wieder in den Bann des mittlerweile verschlossenen Tunnels gezogen, in dem sich vor Jahren die Katastophe ereignet hat, die ihr Leben seither überschattet hat.

Die Atmosphäre in Klammroth ist typisch für solche Bücher: ein kleines abgeschiedenes Dörfchen, das aufgrund von Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten zu werden droht, wenige wortkarge Bewohner und nur spärliche Informationen, gleichzeitig eine Handvoll Menschen, deren vermeintlich weiße Weste einen geradezu blendet. Von Anfang an ist klar, dass irgendetwas Größeres hinter den Geschehnissen steckt und Grimm lenkt geschickt den Blick auf das Offensichtliche, während sie gleichzeitig immer wieder Zweifel aufkommen lässt: Ist wirklich alles so, wie es scheint?

Nicht gefallen hat mir, dass ein Teil der Lösung des Rätsel fantastische Züge trägt. Ich finde solche Bücher immer viel beklemmender und gruseliger, wenn alles so auch in der Realität passieren könnte. Das ist es, was mir Gänsehaut verursacht - der Gedanke daran, dass ich in genau derselben Situation stecken könnte. Das ist in diesem Fall unwahrscheinlich. Doch obwohl man mit rationalem Kombinieren nicht darauf kommt, wie alles zusammenhängt, sind die Figuren erstaunlich eindimensional und das Geschehen im Kern sehr vorhersehbar. Die Charaktere sind eher Typen als mehrdimensionale Figuren: der aalglatte Arzt, der reuige Jugendfreund, der hilfsbereite aber zweifelnde Polizist... Diese Figuren finden sich in vielen Büchern dieser Art.

Dennoch hat es mir Spaß gemacht, mit Anais auf eine Reise in die Vergangenheit zu gehen und zu versuchen, die Puzzleteile zusammenzusetzen, und tatsächlich hielt das Buch dann gegen Ende noch die ein oder andere Überraschungen für mich bereit.

Ich vergebe 3 von 5 Wolken.

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andre-neumanns avatar

Rezension zu "Klammroth" von Isa Grimm

Spannend
andre-neumannvor 2 Jahren

Ein spannendes Buch, das auf zwei Ebenen spielt/funktioniert. Die eine ist die reale/rationale, in der eine junge Frau in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Die zweite, die sich zuerst unterflächlich abspielt, ist eine übersinnliche/geheimnisvolle/rätselhafte. Im Laufe der Geschichte vermischen sich beide Erzählebenen immer weiter, und der Leser fragt sich immer mehr, was nun eigentlich real ist und was nicht... Sehr fesselnd geschrieben.
Das Ende, obwohl durchaus zum Rest der Geschichte passend, hat mir persönlich nicht so gut gefallen, aber das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

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