Isa Grimm Klammroth

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Inhaltsangabe zu „Klammroth“ von Isa Grimm

Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten. Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss - bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht - und jemand fordert neue Opfer. Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ...

Spannende Mischung aus Thriller und Horror in sehr atmosphärischem Setting

— Lilith79
Lilith79

Guter Horror in wirklich seeehr unheimlicher Atmosphäre. Sehr gutes Debüt!

— -nicole-
-nicole-

Ein Wahnsinnsbuch - nicht nachts lesen, wenn man schwache Nerven hat!!

— daneegold
daneegold

Ein richtiger Horror Schocker der einen auf einer psychischen Ebene wirklich mitreißt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Anfänglich gute Spannung und im Laufe gut mit psychischer Instabilität zu erklären - zum Ende das "Mystische" leider etwas zu unrealistisch.

— Koolibrii91
Koolibrii91

Die Mystik wurde anfangs gut transportiert, nahm dann aber stetig durch skurille Zusammenhänge ab.

— Litis
Litis

Eine Frau mit Brandnarben, ein Ort mit einer düsteren Vergangenheit, und mehrere lose Stränge, die zusammengelegt Licht ins Dunkel bringen.

— Tialda
Tialda

Das Buch ist fast nicht aus der Hand zu legen, weil man unbedingt wissen will, was hier vor sich geht. Und das Ende hat es wirklich in sich.

— Lesen_ist
Lesen_ist

Ein stimmungsvoller Thriller mit toller Atmosphäre. Ein schönes Debüt, das mit seinem Schreibstil Lust auf einen Nachfolger macht.

— delijha
delijha

Klammroth ist ein spannendes Buch für Thriller-Fans, die mit Blut und Tod kein Problem haben

— michasbuechertraeume
michasbuechertraeume

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  • Spannende Mischung aus Thriller und Horror in sehr atmosphärischem Setting

    Klammroth
    Lilith79

    Lilith79

    03. April 2017 um 16:29

    "Klammroth" ist seit längerer Zeit der erste Thriller bzw. Horrorroman den ich lese. Eigentlich mag ich das Genre ganz gerne, allerdings finde ich dass die meisten Bücher doch sehr nach dem gleichen Schema geschrieben sind, so dass sich das Genre schnell abnutzt wenn man viele thematisch ähnliche Bücher liest. "Klammroth" von der unter einem Pseudonym schreibenden Autorin Isa Grimm sticht allerdings definitiv aus dem Einheitsbrei heraus und hat mich sehr gut unterhalten. Die Einordnung in ein Genre finde ich übrigens etwas schwierig, das Buch scheint als Horror geführt zu werden, allerdings halten sich übernatürliche Aspekte doch eher in Grenzen und auch von der Atmosphäre her hatte ich eher das Gefühl einen psychologischen Thriller mit leichtem Mystery-Touch zu lesen. Zur Story: Anais stammt aus dem ehemals touristisch attraktiven Weindorf "Klammroth". Im Alter von 16 Jahren hat sie mit relativ milden Verletzungen ein schreckliches Brandunglück in einem alten Verkehrstunnel bei ihrem Heimatort überlebt, bei dem unzählige ihrer Klassenkameraden verbrannten oder schwer verletzt wurden. Damals "floh" Anais mehr oder weniger ins Internat und kehre nie mehr wirklich in ihr Heimatdorf zurück. Viele Jahre später muss sie dann zurückkehren, gemeinsam mit ihrer 14-jährigen Tochter, denn ihre Stiefmutter wurde tot aufgefunden, ebenfalls verbrannt in Anais altem Elternhaus. Eigentlich will Anais nur so schnell wie möglich die Formalitäten regeln, denn ihre Stiefmutter (die nach dem Unglück nach Klammroth kam und - geschäftstüchtig - eine Schmerzklinik für Brandopfer eröffnete und Anais' Vater kennenlernte) stand ihr sowieso nie nah und an ihre Vergangenheit möchte sie möglichst wenig erinnert werden. Doch kaum in Klammroth angekommen trifft Anais auf Menschen aus ihrer Vergangenheit und wird in die Aufarbeitung der aktuellen und damaligen Ereignisse hineingezogen. So viel der Hintergrund der Geschichte. Die Story an sich hat mir gut gefallen, auch wenn sie vor allem gegen Ende doch etwas an den Haaren herbeigezogen daherkommt, was aber bei einem Mysterythriller vertretbar ist. Sie ist aber erstaunlich gut geschrieben und auch die Charaktere und die Atmosphäre sind sehr gut beschrieben, so dass sich ein ingesamt sehr unterhaltsames und kurzweiliges Buch ergibt. Der Horror und die Spannung kommen dabei eher subtil daher und auch Brutalitäten halten sich eher in Grenzen.

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  • Klammroth - spannend und sehr düster

    Klammroth
    -nicole-

    -nicole-

    06. December 2015 um 17:09

    "Der Tunnel existierte seit einer Ewigkeit, hoch und schwarz und hungrig." Das Städtchen Klammroth war einst ein idyllisches Örtchen am Fluss, umgeben von Weinbergen. Doch dann passierte dort eine schreckliche Katastrophe: Bei einem entsetzlichen Unfall im Tunnel starben viele Kinder, die die überlebt haben, wurden entstellt. Anais war eine der Überlebenden. Siebzehn Jahre sind seit der Katastrophe vergangen. Nun kehrt Anais zusammen mit ihrer Tochter Lily an diesen Ort zurück. Sie möchte nur ihren Vater besuchen, von dem sie nachts rätselhafte Anrufe erhält. Doch die Vergangenheit holt Anais schnell wieder ein: Unerklärliches geschieht, mysteriöse Schatten begegnen ihr und natürlich der Tunnel -seit vielen Jahren stillgelegt- hat sie nicht vergessen... "Leere schwarze Müllbeutel, sagte er. Sie flattern da draußen in der Nacht. Flattern und wehen und flüstern." - Seite 16 Dieser Horror-Roman, der in dem fiktiven Örtchen Klammroth spielt, gehört wirklich zu den unheimlichsten Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Durch den guten Schreibstil lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen. Hauptfigur ist die junge Frau Anais Schwarz, die in ihrer Jugend eine schreckliche Katastrophe er- und überlebt hat. Als sie schließlich nach Klammroth zurückkehrt, hat der Tunnel, in dem der Schrecken damals seinen Anfang nahm, eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie. In diesem geht immer noch mysteriöses vor... Mein Fazit: Ein sehr düsterer, aber auch fesselnder Debütroman der deutschen Autorin Isa Grimm. Absolut gelungen ist ihr die sehr unheimliche Atmosphäre, die sich durch den ganzen Roman zieht. Auch die Beschreibungen des Örtchens Klammroth und dessen Tunnel sind sehr gelungen - dieser gruseligen Gegend möchte man wirklich niemals begegnen! Insgesamt sehr düster gehalten, mit übersinnlichen Elementen und sehr gruseligem Finale. Bis auf wenige, sehr kleine Schwächen ist diese Geschichte auf jeden Fall eine, die die Bezeichnung Horror mehr als verdient hat. Klasse und empfehlenswert!

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  • Mehr erwartet, aber trotzdem gut

    Klammroth
    101Elena101

    101Elena101

    18. January 2015 um 18:21

    Inhalt: Seit einem tragischen Unfall im Tunnel ist Klammroth, eigentlich ein Weinort am Fluss, nicht mehr derselbe Ort wie früher. Viele Kinder starben bei einem Busunglück und verbrannten bei lebendigem Leib. Seitdem ist der Tunnel stillgelegt und verschlossen-und doch geht etwas in den Tiefen des Berges um. Jahre später kehrt eine der Überlebenden unfreiwillig an diesen Ort der Qualen zurück und entdeckt: Etwas Unerklärliches geschieht immer noch in Klammroth und fordert neue Opfer. Meine Meinung: Durch eine begeisterte Videorezension wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und konnte gar nicht erwarten, es zu lesen. Ich hatte mir vorher nicht denken können, was mich erwartet, denn mit eine Thriller habe ich gerechnet, jedoch nicht, dass dieser auch übernatürliche, geisterhafte Elemente enthält. Der Leser schlüpft in die Perspektive einer der Überlebenden von Klammroths Tunnel-Unglück. Anais ist eines der Brandopfer, das noch mit geringerem Schaden davongekommen zu sein scheint als die meisten anderen. Sie kehrt erst nach über einem Jahrzehnt an den Ort ihrer Kindheit zurück und das auch nur, weil ihr Elternhaus niedergebrannt ist. Sobald sie in Klammroth angekommen ist geschehen merkwürdige Dinge und gruselige Begebenheiten lassen eine bedrückende Atmosphäre entstehen, die mich in den Bann gezogen hat. Ich musste einfach immer weiter lesen und wissen, was als Nächstes geschieht. Hierbei werden immer mal wieder Rückblenden aus der Zeit vor dem Unfall aus Anais' Sicht eingebracht sodass der Leser Schritt für Schritt an die Wahrheit herangebracht wird. Vieles ist nicht so wie es scheint und das Ende sowie die Auflösung der Geschichte um Anais habe ich so nicht erwartet.Trotzdem habe ich mich an manchen Stelen gefragt, warum die Autorin unbedingt diese übernatürlichen Elemente eingebaut haben wollte, meiner Meinung nach hätte es auch ohne sehr gut geklappt, ein spannendes Buch mit dieser Thematik zu schreiben. Fazit: Lässt man sich auch auf ein wenig geisterhafte und somit logisch unerklärliche Elemente der Geschichte ein, ist dies ein Buch, das man gut durchlesen kann.

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  • Gänsehaut pur

    Klammroth
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    29. December 2014 um 20:49

    Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich der Klappentext neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Meine Leidenschaft gilt dem Horror und selten bekommt man in diesem Genre mal was von einer deutschsprachigen Autorin in die Hände, also war es quasi ein Must-Read. Was soll ich sagen? Bitte mehr davon! Die unglaublich tolle bedrückende und immer beängstigender werdende Stimmung, die sich erfolgreich durch das ganze Buch zieht, bereitet einem schon nach nur ein paar wenigen Sätzen erste Gänsehaut. Genau so stelle ich mir den Einstieg in ein Horrorbuch vor. Der Prolog hat es wahrlich in sich und macht extrem neugierig auf das, was da kommen mag, auch wenn es einem schon einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Feuer ist nun mal sowieso etwas, vor dem sich der Mensch schon seit Urzeiten fürchtet und nicht nur mit dieser Angst wird erfolgreich gespielt, sondern auch mit der vor dem, was man weder greifen noch verstehen kann. Aber erstmal zurück zur Atmosphäre, denn diese ist wirklich schauerlich. Man spürt quasi das drohende Unheil immer größer werden und das trägt einen ganz gewaltigen Teil dazu bei, dass selbst an den "harmlosen" Stellen, ständig ein gewisses Gefühl des Unbehagens und der Angst über der Geschichte liegt, man kommt also gar nicht so wirklich aus dem Schaudern heraus, einfach genial für ein Horrorbuch. Die Handlung ist verstrickt und enthält neben dem ungreifbar schwebenden Grauen auch einen ganzen Berg an Ähnlichkeit mit einem klassischen Psychothriller. Bis zum bitteren Ende hat man keinerlei Ahnung, wer - oder besser - was hinter all dem steckt und selbst wenn man mal einen Verdacht geschöpft hat, wird dieser im nächsten Moment wieder aufgehoben. Genau wie das Grauen, zieht sich die Spannung Stück für Stück durchs gesamte Buch und es gab nicht eine einzige Stelle, an der es mir langweilig wurde. Was wohl auch der Grund dafür ist, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchlesen musste, ich konnte es einfach nicht weglegen. "Psycho" wird es übrigens auch an einigen anderen Stellen, wo man dann als Leser in Frage stellen darf, ob das denn wirklich alles so ist, wie es scheint oder ob man hier kontinuierlich hinters Licht geführt wird und das Gruseln vor dem Übersinnlichen wohl möglich doch menschlichen Ursprungs war. Es geht um Dunkelheit, um Feuer, um Dinge die man weder begreifen noch sehen kann, aber es geht genau so auch um menschliche Abgründe. Dabei hat die Geschichte einen kontinuierlichen Spannungsbogen und es dauert auch gar nicht lange, bis man richtig tief in den Geschehnissen drinnen ist. Logik und rationale Erklärungen dürfen in einem Horrorbuch schon mal fehlen, aber hier tun sie es nicht, was dem Ganzen nur noch mehr Authentizität und damit Gänsehaut-Garantie verleiht. Klammroth? Das könnte gut und gerne dein Nachbarort sein und das ist es, was einem die Härchen auf den Unterarmen kräuseln lässt. Anais ist eine Protagonistin, mit der man sich erst anfreunden muss. Am Anfang erscheint sie tatsächlich ziemlich anstregend und unschlüssig, aber wenn man sich erst einmal auf ihre Art und ihr gesamtes Wesen eingelassen hat, dann fiebert man mit ihr mit und Möglichkeiten gibt es dazu weiß Gott genug. Sie ist es auch, die dem ganzen Buch dieses gewisse "Psycho"-Element verleiht, aber mehr dazu wäre wohl ein böser Spoiler. Letztendlich steht und fällt die gesamte Geschichte mit ihr und ich finde das Ende überaus gelungen, auch wenn man sicherlich darüber streiten kann. Was nun ihre seltsamen Eigenschaften oder teils auch unschlüssige Handlungen angeht, so konnte ich größtenteils einfach darüber hinwegsehen, denn die Geschichte hat einfach von Beginn an einen solchen Sog auf mich ausgewirkt, dass mir die Protagonistin bald egal wurde, ich wollte einfach nur noch wissen wie es weiter geht. "Klammroth" ist in meinen Augen ein wahrhaft gelungenes, deutsches Horrorbuch und ich hätte liebend gerne noch 300 Seiten mehr davon gelesen. Ein absoluter Tipp! Hat man nicht vor dem am meisten Angst, was man nicht begreifen kann? Gelungene Atmosphäre und vorantreibender Plot lassen hier keine Stelle unberührt von Gänsehaut, der berühmte "Muss-weiterlesen"-Sog stellt sich unglaublich schnell ein und überhaupt kann ich dieses Buch nur jedem Horror-Fan ans Herz legen. Einzig die Protagonistin trübt das Gesamtbild ein wenig.

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  • Dunkel, düster und debil

    Klammroth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 16:33

    Isa Grimm, eine mir bis dahin unbekannte Autorin, fesselte mich mit ihrem Roman „Klammroth“ auf eine sehr eindrucksvolle Weise. Klammroth hört sich zunächst an wie ein langweiliger Ort im hintersten Bayern, übervölkert von greisen Leuten und deren steinzeitlichen Ansichten. Das hatte ich in etwa erwartet und wäre dem Attribut Horror in meinem persönlichen Fall schon sehr nahe gekommen. Aber nein ich sollte auf eine schier andere Weise eine Gänsehaut auf der eigenen Haut spüren als ich mir die Zeilen der Autorin vornahm. Was noch recht unspektakulär auf den ersten 50 Seiten des Buches begann sollte sich in dessen Verlauf in ein grenzdebiles Schrecken Szenario verwandeln. Im Fokus steht Anais die nach schier endlosen 17 Jahren wieder in ihren Heimatort Klammroth zurückkehrt. !7 Jahre nach dem schrecklichen Unfall in dem Tunnel der viele der Teenager in ihrem Alter das Leben gekostet hat. Die Figur Anais ist der Autorin wirklich gut gelungen. Man glaubt wirklich den Charakter zu kennen, bevor man mit der bitteren Wahrheit konfrontiert wird. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten ohne den zukünftigen Leser die Spannung zu nehmen. Die anderen Figuren reihen sich dagegen- meiner Meinung nach- wie Statisten um die Hauptfigur, als ob sie alle dazu beitragen die Hauptfigur zum Finale zu geleiten. Dabei gelingt es aber auch hier der Autorin die Figuren echt und authentisch wirken zu lassen, so dass man deren Position im Roman erst wirklich wahrnimmt wenn man das Buch zu Ende gelesen hat. Die Geschichte ist an vielen Stellen spannend, aber auch oft so extrem das ich die Gänsehaut auf meiner eigenen Haut spüren konnte, den Ekel und die Schaurigkeit die hier transportiert werden sollte. Besser kann es einer Autorin nicht gelingen. Die Autorin gibt oft Rückblicke in die Vergangenheit um gewisse Situationen zu erklären. Mir als Leser fiel es leicht mich auf diesen Zeitwechsel einzulassen und die Erklärungen mit der aktuell geschilderten Situation zu verknüpfen. Dadurch entstand für mich ein einheitliches Bild das ich nachvollziehen konnte. Auch der Perspektivenwechsel half mir ein einheitliches Bild von dem zu bekommen was die Autorin vermitteln wollte. FAZIT: Klammroth war für mich ein voller Erfolg, ein tolles Leseerlebnis trotz der vielen schaurigen Momente und des ganz und gar nicht so erwarteten Endes. Für jeden Fan spannender Thriller mit Horrorbeimischung sicherlich eine Empfehlung wert. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine Kaufempfehlung.

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  • Klammroth

    Klammroth
    vormi

    vormi

    4 Schulbusse sind in einem Tunnel in unmittelbarer Nähe des kleinen Ortes Klammroth verunfallt. Durch den Unfall und das dadurch entstandene Feuer-Inferno starben 89 Kinder. Für den kleinen Ort ein Schock, keine Familie bleibt ungeschoren, jede hat tote oder verletzte Kinder zu beklagen. Eine Generation von Brandopfern. Die Geschichte spielt jetzt, 17 Jahre später. Und immer noch scheint das Ereignis allgegenwärtig. Die Autorin Anais war damals auch im Tunnel und ist damals kurz nach ihrem Krankenhausaufenthalt auf ein Internat gekommen. Nun besucht sie Klammroth nach langem mal wieder. Beeindruckend, wie treffend Isa Grimm die Atmosphäre eines Ortes eingefangen hat, der auch nach 17 Jahren immer noch in einer Art Schockstarre ist. Irgendwie dreht sich immer noch alles um den Unfall, um Verbrennungen, Schmerz, Bewältigung, Kinder, die zu früh gestorben sind. Bis dahin hat mir alles gut gefallen. Einen Punkt habe ich abgezogen, da der letzte Funke zu mir nicht übersprungen ist. Es ist zwar mysteriös, trotzdem erscheinen mir manche Handlungen doch zu unlogisch. Aber die Autorin hat auf jeden Fall Talent und es wird sich lohnen, sie im Auge zu behalten.

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    • 3
    Nenatie

    Nenatie

    03. August 2014 um 19:55
  • Versuch ist meiner Meinung nach gescheitert

    Klammroth
    robbylesegern

    robbylesegern

    19. July 2014 um 11:03

    Klammroth, ein fiktiver Ort in den Weinbergen, ist Dreh,- und Angelpunkt dieses Debüts von Isa Grimm. Mir fällt es sehr schwer dieses Buch zu bewerten, vielleicht tue ich der Autorin auch Unrecht, aber ich kann ja nur meinen subjektiven Eindruck wiedergeben und der war der, dass ich froh war als das Buch zu Ende war. Klammroth war vor Jahrzehnten der Ort eines schrecklichen Unglücks. Im Tunnel des Ortes verunglückten mehrere Schulbusse und ließen viele Toten und noch mehr Unfallopfer mit schweren Verbrennungen zurück. Seitdem ist auch der sonst so beliebte Ferienort zu einer Geisterstadt geworden. (Ist nicht eigentlich das Gegenteil der Fall ? Unglücke ziehen Touristen an ?)Sechszehn Jahre später kehrt eines der Opfer zurück. Anais , mittlerweile Schriftstellerin , kommt nach Klammroth zurück, da das Haus ihrer Stiefmutter, die hier eine Klinik für Verbrennungsopfer gegründet hat, bis auf die Grundmauern abgebrannt ist und ihr Vater den Nachlass nicht ordnen kann. Die Bürger des Ortes begegnen Anais mit Ablehnung, da sie es ihr nicht verzeihen, glimpflich davon gekommen zu sein .( Ist das realistisch ? )Anais fühlt sich unwiderstehlich zum Ort des Geschehens hingezogen und deckt Geschehnisse auf, die besser im Verborgenen geblieben wären. Ja nun, ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass mir vieles an diesem Buch nicht realistisch vorkam. Vieles wirkte aufgesetzt und übertrieben konstruiert und ich habe so manches mal mit dem Kopf geschüttelt und gelächelt ob der Absurditäten, die in diesem Buch teilweise vorkamen.(Ein Neunundneunzigjähriger hat keinerlei körperliche Einschränkungen, läuft nackt, nur mit einem Regenmantel bekleidet durch die Gegend und saugt durch einen Kuss die Schmerzen aus seinem Gegenüber. Hallo !!!!!! Was soll das. ) Ich hatte streckenweise das Gefühl, die Autorin hat zu viel gewollt, vor allem einen Gruselschocker schreiben und dabei nicht nur zu oft den Faden verloren, sondern das Geschehen teilweise so lächerlich gemacht, dass ich fast nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe .Auch die Mysteryelemente waren nicht meins. Sicherlich waren auch einigen Strecken spannend, die mich dann auch davon abhielten das Buch zur Seite zu legen, aber im großen und ganzen muss man sagen: Ziel nicht erreicht. Der Schluss setzt dem Ganzen noch die Krone auf und ich habe nur noch gedacht " Geht's noch ? " Tja, es kommt bei mir sehr selten vor, dass ich ein Buch so zerreiße, aber leider kann ich hier wirklich nicht viel Gutes entdecken, das mir gefallen hat. 2 Sterne für das gelungene Cover und die streckenweise vorhandene Spannung.

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  • Wer ist Isa Grimm

    Klammroth
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    16. July 2014 um 10:28

    Vorab, natürlich handelt es sich hier um ein Pseudonym, aber wer steckt dahinter? Das ist selbst mit intensiver Recherche nicht so leicht herauszubekommen und ich muß gestehen, daß ich das nicht mag. Wenn ein Autor ein Pseudonym wählt, weil er einen brisanten Text veröffentlicht, um sich und seine Persönlichkeit zu schützen, dann verstehe ich das. Wenn ein Autor ein Pseudonym wählt, um seine Leser in die Irre zu führen, weil dieses neue Buch sich von den anderen unterscheiden soll oder weil er einen Genrewechsel vornimmt, dann finde ich das albern, lächerlich und in der Regel interessieren mich diese Bücher nicht. Ich möchte nicht aus Marketinggründen von einem Verlag oder Autoren hinters Licht geführt werden. Das war auch der Grund, warum ich Klammroth eigentlich nicht lesen wollte. Ich ignoriere diese Bücher einfach, wenn es mir denn auffällt und hier kann man nun wirklich nicht darüber hinweg lesen. Nun ist dieses Buch aber doch hier gelandet und ich habe dann auch mal einen flüchtigen Blick hinein geworfen und zack, da hatte es mich. Klammroth ist bedrückend, spannend und dabei keineswegs platt oder zu sehr auf Effekte ausgerichtet. Hier wird sehr fein mit der Sprache und Erzählweise gespielt, nur kleine Nuancen lassen den aufmerksamen Leser bereits recht früh ahnen, was mit Anais Tochter Lily nicht stimmt und wem man trauen kann und wem eher nicht. Das Versteckspiel in diesem Ort mit dieser sehr düsteren Vergangenheit ist spannend und gut konstruiert. Hier läßt sich nicht alles mit Logik erklären, manches ist übersinnlich, aber für mich Realisten noch hinnehmbar. Manche Szene ist so bedrückend und beängstigend beschrieben, dass es mich in meinem dunklen Lesezimmerchen in der Dämmerung wirklich gruselte. Das hat gefallen, das macht Gänsehaut, das ist einfach noch mal ein wirklich schöner Schauerroman. Gut, mußten es wirklich so viele tote Kinder sein und ist das Verhalten von manchen wirklich so nachvollziehbar, sicher nicht immer, aber für den Roman paßte es. Was nicht paßte, ist das Ende, das gefiel mir nicht, das war mir zu viel Gespenstergeschichte und zu wenig dicht an der Realität, aber das ist Ansichtssache, leben konnte ich mit diesem Ende schon irgendwie, aber schöner hätte ich etwas anderes gefunden. Fakt ist, daß mir der Stil und die Art der Geschichte gefallen hat und ich nun natürlich gerne weiteres von "Isa Grimm" lesen würde, diese Möglichkeit besteht aber nun leider nicht, da ihr / sein Pseudonym mich von weiteren Büchern, die es vermutlich unter anderem Namen gibt, abhält. Schade... und Fail würde ich sagen.

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  • Schockeffekte mit kleinen Schwächen

    Klammroth
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    13. July 2014 um 18:25

    Vor langer Zeit war Klammroth ein stiller Ort am Fluss, bis eine tragische Katastrophe die Idylle für immer zerstörte. Viele Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel. Viele, die überlebten, sind für ihr Leben gezeichnet. Sechzehn Jahre später kehrt Anais, eine Überlebende der Tragödie, nach Klammroth zurück. Sie hat die Qualen des Feuers noch lange nicht überwunden. Mysteriöses geschieht. Unerklärliches erscheint in der Nacht vor den Fenstern und jemand fordert neue Opfer... Der Brief, der diesem Buch vorangegangen ist, erzeugte bei mir bereits große Vorfreude. Unter anderen Umständen hätte ich wahrscheinlich nie zu diesem Buch gegriffen und bin so sehr froh, dass ich es doch gelesen habe. Die Bezeichnung "Roman" ist bei "Klammroth" definitiv irreführend. Es handelt sich hier eher um einen Thriller mit vielen Mystery-Elementen und einer gehörigen Portion Spannung, die den Leser fesselt und bestens unterhält. "Der Schlüssel drehte sich im Schloss. Ihr Herz klopfte lautstark in den Ohren. Alles in ihr schien zu vibrieren. Auch hier war es dunkel, sie erkannte so gut wie nichts. [...] Im Flur wurde die Tür geöffnet. Jemand betrat das Apartment." (S. 211) Anais hat vor sechzehn Jahren einen tragischen Unfall in Klammroth überlebt und seither mit den Folgen zu kämpfen. Psychisch, wie auch physisch hat sie ihn nie ganz überwunden und will ihrer Heimatstadt eigentlich für immer den Rücken kehren. Ein mysteriöser Unfall ihrer Stiefmutter zwingt sie dazu, nach Klammroth zurückzukehren.  Isa Grimm steigt direkt rasant in die Geschichte ein und erzeugt auf den ersten Seiten unterschwellige Spannung. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Durch ihre eindringliche Schreibweise schafft sie es, das Kopfkino laufen zu lassen und erzeugt durchaus einige Gänsehautmomente. Dabei kommt es sehr zugute, dass die Autorin wahnsinnig reale Charaktere erschaffen hat. Besonders Anais hat es mir im Verlauf der Handlung angetan. Feuer, Dunkelheit, Tunnel und Dinge, die man nicht greifen kann, sind perfekte Aufhänger für diese Handlung. Denn im Grunde sind es Dinge, vor denen der Mensch in seinem tiefsten Inneren Angst oder zumindest gehörig Respekt hat. Perfekte Ausgangssituation für dieses Buch, das einige Schockelemente aufweisen kann und sich dadurch zum absoluten Pageturner entwickelt. Das kleine Örtchen Klammroth übte dabei besondere Faszination auf mich aus. Der einst so idyllische Weinort ist nach dem Unfall nie mehr das gewesen, was er zuvor war. Die Touristen blieben aus, die Menschen waren voller Trauer über den Verlust der Angehörigen oder voller Hass über ihren entstellten Anblick und die höllischen Schmerzen, die das Feuer auf der Haut hinterlassen hat. Das Setting ist daher grandios gewählt, denn bereits die Vorstellung daran lässt einen erschauern.  Dennoch kommt hier ein kleines Aber. Dieses Buch wird ganz klar die Leserschaft spalten. Alle, die um gruslige Filme oder Bücher einen Bogen machen und allgemein leicht zu schocken sind, werden mit diesem Buch wahrscheinlich an die Belastungsgrenzen gehen. Wenn man aus diesem Genre aber auch anderen Lesestoff kennt und auch vor Horrorfilmen nicht zurück schreckt, wird auch dieses Buch keine schlaflosen Nächte bereiten. Dafür ist es dann doch nicht gruselig genug. Unabhängig davon wird man aber auf jeden Fall einige Stunden gut unterhalten werden. Fazit: Authentische und reale Charaktere, eine solide Rahmenhandlung und ein fesselnder Schreibstil überzeugen in diesem Buch, trotz kleiner Schwächen. Für Gänsehautmomente und Schockeffekte ist gesorgt, auch wenn Fans aus dem Horrorgenre wohl keine schlaflosen Nächte befürchten müssen.

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  • Guter Anfang...

    Klammroth
    Litis

    Litis

    Eigene Inhaltswiedergabe Anais muss in ihre alte Heimatstadt Klammroth zurückkehren, weil sie die Angelegenheiten ihrer verstorbenen und verhassten Stiefmutter Theodora zu klären hat. Widerwillig betritt sie die Grenzen von Klammroth und fühlt sich sofort wieder schmerzlich an die Katastrophe von damals erinnert - die gewaltige Explosion von Schulbussen im Klammrother Tunnel, in der viele ihrer Schulkameraden zu Tode gekommen sind oder schwere Verbrennungen erlitten haben. Sie gibt sich die Schuld für den Unfall und auch selbst ist ihr Körper von schmerzhaften Narben übersät. Anais Stiefmutter führte in Klammroth erfolgreich eine Schmerzklinik für die Überlebenden der Katastrophe, die durch den Unfall so starke Verbrennungen erlitten hatten, dass das Leben ohne Behandlung unerträglich wäre. Nach und nach kommt Anais hinter das Geheimnis von Theodoras Erfolg und muss erkennen, dass sie selbst immer noch ein Teil von Klammroth ist und die Opfer der Explosion nach Erlösung rufen. Anais muss sich mit ihren tiefsten Ängsten und verborgenen, längst vergessen Ereignissen auseinandersetzen, um endlich zu verstehen.  Das Cover Auf dem Cover sieht man einen Tunnelausgang, vor dem eine Frau steht. Man selbst steht im Tunnel und blickt nach draußen. Der Blick ist rötlich-gelb gehalten, als würde der Tunnel brennen. Ein sehr gelungenes Cover. Die Story In diesem Buch geht es um Vergangenheitsbewältigung durch ein traumatischen Ereignis. Wir begleiten Anais und fühlen uns mit in den Strudel aus Schuldzuweisung und Unverständnis gezogen. Die Geschichte beginnt seicht, wird mystisch und nimmt eine unpassend unrealistische Seite an. Man ist als Leser nicht sicher, in welche Richtung die Autorin gehen möchte. Drama, Mystik oder seichter Horror? Für mich stimmt die Mischung nicht. Die Charaktere An erster Stelle steht hier natürlich Anais, die sich die Schuld an dem Unfall von damals gibt und einfach nicht vergessen kann. Daran erinnert wird sie regelmäßig durch die Brandnarben, die ihren gesamten Körper zieren. Sie erhofft sich durch den Besuch in Klammroth nicht nur die Angelegenheiten ihrer toten Stiefmutter zu erledigen, sondern auch endlich mit dem Kapitel abzuschließen. In der Schmerzklinik lernt sie Herrn von Stille kennen, einen Greis jenseits der 80. Er lebt schon seit vielen Jahren in der Klinik und war ein guter Freund von Theodora. Warum ist er aber immer noch in der Klinik, wenn er doch scheinbar keine Schmerzen mehr hat? Außerdem lernen wir den Polizisten Jan Herzog kennen, der im Fall Theodora ermittelt, da sie nicht einfach nur gestorben, sondern in ihrem alten Haus bei lebendigem Leib verbrannt ist. Er ist sehr besorgt um Anais - muss aber dennoch Abstand zu ihr wahren, da sie als Tatverdächtige in Frage kommt. Zu guter Letzt treffen wir noch auf Sebastian, die Jugendliebe von Anais. Er kümmert sich aufopfernd um seine Schwester Nele, die vom hiesigen Unfall so schwer gezeichnet ist, dass sie nur noch als Torso existiert. Er hat sich die Idee in den Kopf gesetzt, dass Theodora irgendetwas hinter den Mauern der Schmerzklinik getrieben hat, das nicht legal war. Er hält es einfach nicht für möglich, dass jemand in der Schmerztherapie so überdurchschnittlich große Erfolge erzielen konnte. Der Schreibstil Der Inhalt ist durch den Schreibstil leicht verständlich und flüssig zu lesen. Das Ende Das Ende der Geschichte um Anais war genau so zu erwarten und passte auch, um einen sinnvollen Abschluss zu erzielen.  Fazit Die Mystik wurde anfangs gut transportiert, doch leider driftete sie irgendwann in skurrile Zusammenhänge ab, die der Story leider einen Abbruch getan haben.

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    • 2
    parden

    parden

    12. July 2014 um 08:21
  • Nett zu lesen, aber nicht wirklich spannend

    Klammroth
    IraWira

    IraWira

    06. July 2014 um 17:01

    "Klammroth"...ganz ehrlich, ich kann nicht genau sagen, wie ich es fand. Überhaupt gelesen habe ich es nur, weil mich die ganze PR doch irgendwie neugierig gemacht hat, so dass ich wissen wollte, was sich dahinter verbirgt, obwohl ich normalerweise keine Horrorbücher lese. Einmal angefangen, packte es mich und ich las es gebannt bis zum Ende - um dann doch irgendwie frustriert zu sein, weil ....ja, weil. Doch ein bisschen zu viel Mystik gen Ende? Zu einfach? Zu wenig Spannung? Aber gerne gelesen habe ich es trotzdem, auch wenn ich nicht genau sagen kann, was mich daran dann irgendwie doch wieder fasziniert hat. Letztlich fühlte ich mich aber auch schon fast etwas betrogen, weil das Ende zu sauber verlief und der mystische Part mir da doch zu sehr zum Einsatz kam. Die Grundidee fand ich spannend, auch die Persönlichkeiten eigentlich interessant, aber es fehlte doch etwas, um daraus für mich eine wirklich runde Geschichte zu machen. Ein gewisses Gefühl von Tragik überwog für mich gerade zum Ende hin dann doch manches Mal und wirklich gruselig fand ich es nicht. Es ist nicht so, dass ich noch keine Gruselbücher gelesen hätte, aber dieses wirkliche Kribbeln, die Spannung, die ich damit verbinde, die bauten sich beim Lesen von "Klammroth" zu keinem Zeitpunkt bei mir auf. Insgesamt war es ein nettes und gefällig geschriebenes Buch, aber nicht mehr. Kein Buch, das einem schlaflose Nächte bereitet oder einen noch einmal unters Bett gucken lässt, ob sich dort auch wirklich niemand versteckt hat, nicht einmal den Kontrollgang zur Haustür, ob auch wirklich abgeschlossen ist, hat es mir beschert. Von daher - nice to read, but not more.

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  • Beklemmender Mysterythriller mit Horrorelementen

    Klammroth
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    28. June 2014 um 12:25

    Anais hat einen schrecklichen Unfall überlebt. Während viele ihrer Schulkameraden den Tod fanden und andere schrecklich entstellt wurden, halten sich ihre Verletzungen in Grenzen. Sie hat Klammroth verlassen, aber jetzt ruft ihr Vater nach ihr und sie muss diesen Ort wieder betreten. Auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Stiefmutter und der Krankheit ihres Vaters, macht sie Entdeckungen, die sie lieber nicht gemacht hätte. Isa Grimm hat mich von der ersten Zeile an in ihren Bann gezogen. Die Story hat sofort einen dürsteren Reiz, beklemmt und fesselt, schockiert und macht traurig, ist spannend und gruselig - kurz: das Buch liest sich sehr flüssig und man mag es nicht mehr weglegen. Doch gleichzeitig gibt es Stellen, die mich wütend machen, weil sie weder zum Stil noch zur Story passen. Beschreibungen, die aus Kitschromanen stammen könnten und Momente, die mir wie Füllstoff vorkommen. An einem gewissen Punkt wird ein großartiger Roman zu einem Horror- und/oder Mystikroman, der an Glaubwürdigkeit verliert. Das ist schade, denn der Anfang war schlicht genial. Ich mag es gern, wenn neue Wege beschritten werden und ich mag auch gern Elemente, die klar zeigen, dass es sich um ein Buch handelt und nicht um einen Tatsachenbericht. Aber gewisse Dinge (ich möchte nicht spoilern) sind einfach zu weit hergeholt und haben in einem Buch, das nur als "Roman" bezeichnet wird, nicht als Mysterythriller deklariert wurde und auch im Klappentext nicht auf solche Elemente schließen lässt, nichts zu suchen. Eine echte Nähe zur Hauptprotagonistin Anais konnte ich nicht aufbauen. Ihre Tochter war mir da schon sympathischer. Auch die anderen Protagonisten blieben mir weitgehend farblos und alle gleich (un-)wichtig. Sowohl Erik als auch Sebastian schwanken von Freund zu Feind und wieder zurück. Auch der Polizist Herzog ist viel zu blass und eindimensional gezeichnet. Da könnte man mehr draus machen. Trotzdem gibt es schlechtere Bücher und ich wiederhole mich gern: die Lektüre war spannend und es ist definitiv keine vergeudete Lesezeit! Ich hatte eine wirklich gute Unterhaltung mit diesem Buch, deshalb nur einen Stern Abzug für das Ende und die Stellen, die mich den Kopf haben schütteln lassen. Ich vermute, es wird einen Folgeband geben (das Ende ist kein echter Kliffhanger, lässt aber die Möglichkeit einer Fortsetzung offen) und den werde ich auch gerne lesen. Von dieser Autorin ist noch so einiges zu erwarten!

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  • zum Fürchte gut

    Klammroth
    Flatter

    Flatter

    23. June 2014 um 17:08

    Über die Autorin: Isa Grimm ist Dramaturgin an einem großen deutschen Theater. Sie gilt als Expertin für die Gespensterbücher des 18. Jahrhunderts und promovierte über einen Band von 1753 mit dem Titel „Sammlung vieler auserlesener und seltener Geschichte, und merkwürdiger Begebenheiten, welche sich mit erscheinenden Gespenstern, werfenden und rumorenden Poltergeistern, Vorboten der Todes-Fälle, Hexengespenstern, Zauberern, Zauberinnen, Schatzgräbern, u.d.g. an vielen Orten zugetragen hat. Nebst gründlichem Beweis, daß es würklich Gespenster gebe“. Zum Inhalt: Der uralte Tunnel ist seit Jahren stillgelegt. Doch irgendetwas geht dort um in den Tiefen des Berges. Wispern von Kinderstimmen sind zu hören und etwas regt sich im Schatten. Klammroth war ein stiller Weinort am Fluss, bis eine Katastrophe passierte. Dutzende Kinder starben bei einem schlimmen Unfall im Tunnel und viele wurden entstellt. Anais, eine Überlebende des Unglücks, muß nach 16 Jahren zurück zu dem Ort. Doch Gespenstisches geschieht und der Tunnel hat Anais nicht vergessen... Meine Meinung: Dieser spannende und gruselige Roman ist eine Mischung aus Horror und Psychothriller, der den Lesersofort in seinen Bann zieht. Anais, die Hauptfigur in der es in diesem Buch geht, hat in ihrer Kindheitein schreckliches Unglück in einem Tunnel überlebt. Jetzt muß sie nach Klammroth zurückkehren, um sichum den Nachlass ihrer Stiefmutter zu kümmern. Der Ort des Geschehens ist detailliert beschrieben, auch derTunnel in dem sich das Unglück vor 16 Jahren ereignet hat. Die Personen die Anais von früher kennt, stehen ihr nicht unbedingt freundlich gegenüber und die verregnete Atmosphäre macht die Situation der Hauptfigursehr düster. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der das Buch wirklich spannend bis zum Schluss sein lässt. Hier zeigt sich wieder, das auch deutsche Autoren ausgezeichnete Horrorbücher schreiben können. Cover: Das Buchcover hat mich sofort angesprochen, und es hat nicht zuviel versprochen. Fazit: Dieser Horrorthriller hat mir sehr gut gefallen, spannend die ganze Geschichte hindurch und leider zu schnellfertig gelesen, ich hoffe es kommt noch mehr von Isa Grimm, großes Lob!

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  • zum Fürchte gut

    Klammroth
    Flatter

    Flatter

    23. June 2014 um 17:07

    Über die Autorin: Isa Grimm ist Dramaturgin an einem großen deutschen Theater. Sie gilt als Expertin für die Gespensterbücher des 18. Jahrhunderts und promovierte über einen Band von 1753 mit dem Titel „Sammlung vieler auserlesener und seltener Geschichte, und merkwürdiger Begebenheiten, welche sich mit erscheinenden Gespenstern, werfenden und rumorenden Poltergeistern, Vorboten der Todes-Fälle, Hexengespenstern, Zauberern, Zauberinnen, Schatzgräbern, u.d.g. an vielen Orten zugetragen hat. Nebst gründlichem Beweis, daß es würklich Gespenster gebe“. Zum Inhalt: Der uralte Tunnel ist seit Jahren stillgelegt. Doch irgendetwas geht dort um in den Tiefen des Berges. Wispern von Kinderstimmen sind zu hören und etwas regt sich im Schatten. Klammroth war ein stiller Weinort am Fluss, bis eine Katastrophe passierte. Dutzende Kinder starben bei einem schlimmen Unfall im Tunnel und viele wurden entstellt. Anais, eine Überlebende des Unglücks, muß nach 16 Jahren zurück zu dem Ort. Doch Gespenstisches geschieht und der Tunnel hat Anais nicht vergessen... Meine Meinung: Dieser spannende und gruselige Roman ist eine Mischung aus Horror und Psychothriller, der den Lesersofort in seinen Bann zieht. Anais, die Hauptfigur in der es in diesem Buch geht, hat in ihrer Kindheitein schreckliches Unglück in einem Tunnel überlebt. Jetzt muß sie nach Klammroth zurückkehren, um sichum den Nachlass ihrer Stiefmutter zu kümmern. Der Ort des Geschehens ist detailliert beschrieben, auch derTunnel in dem sich das Unglück vor 16 Jahren ereignet hat. Die Personen die Anais von früher kennt, stehen ihr nicht unbedingt freundlich gegenüber und die verregnete Atmosphäre macht die Situation der Hauptfigursehr düster. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der das Buch wirklich spannend bis zum Schluss sein lässt. Hier zeigt sich wieder, das auch deutsche Autoren ausgezeichnete Horrorbücher schreiben können. Cover: Das Buchcover hat mich sofort angesprochen, und es hat nicht zuviel versprochen. Fazit: Dieser Horrorthriller hat mir sehr gut gefallen, spannend die ganze Geschichte hindurch und leider zu schnellfertig gelesen, ich hoffe es kommt noch mehr von Isa Grimm, großes Lob!

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  • Atmosphärisch, düster, bedrückend

    Klammroth
    Tialda

    Tialda

    18. June 2014 um 15:11

    Rezension: Der angebliche handschriftliche Brief der Protagonistin, den ich im Rahmen einer Werbeaktion bekam, machte mich mehr als neugierig auf Klammroth von Isa Grimm – und das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt. In unkomplizierten Sätzen schildert die Autorin das Erleben der Protagonistin Anais, sodass man schnell durch den Text kommt und sich gleichzeitig wohlig in die unheimliche Atmosphäre sinken lassen kann. Aufgeteilt ist die Story in zwei Teile plus Prolog und Epilog, wobei der Hauptplott in der Gegenwart spielt. Nach 16 Jahren kommt die mittlerweile erfolgreiche Schriftstellerin Anais zurück nach Klammroth. Die Atmosphäre ist gedrückt und der Leser lernt nach und nach die Stadt kennen – ein eigentlich idyllisches Städtchen zwischen Weinbergen. Doch über dem ganzen Ort schwebt ein Ereignis aus der Vergangenheit – mehrere Schulbusse brannten in einem Tunnel aus und viele Kinder starben. Anais ist eine der Überlebenden, ihre Haut an vielen Stellen verbrannt. Eigentlich möchte sie in Klammroth nur etwas regeln. Ihr Vater sitzt augenscheinlich katatonisch in einem Pflegeheim, bricht aber nachts regelmäßig aus, ihre Stiefmutter starb kürzlich unter mysteriösen Umständen – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn nach dem schlimmen Brand eröffnete Anais’ Stiefmutter in Klammroth eine Klinik für Brandopfer, hinter deren Türen sich unglaubliches abspielte, wie Anais bald herausfindet. Und dann ist da noch der Tunnel, der auf die Protagonistin eine geradezu wahnhafte Anziehungskraft ausübt, und der nach wie vor ein Eigenleben zu führen scheint. Langweilig wird es mit Isa Grimms “Klammroth” also keineswegs – ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Lediglich das Ende ließ mich etwas unbefriedigt zurück, da ich mit einem solchen Ausgang bereits gerechnet hatte. Routinierte Thrillerleser werden wahrscheinlich ungefähr in der Mitte des Buches ahnen, worauf das Ganze abzielt. Doch bis auf das ausbleibende ‘Überraschungsende’ ist die Story richtig gut. Fazit: Eine Frau mit Brandnarben, ein Ort mit einer düsteren Vergangenheit, und mehrere lose Stränge, die zusammengelegt Licht ins Dunkel bringen. Atmosphärisch, bedrückend, fesselnd.

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