Isa Schikorsky Tod an der Teufelsschlucht

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tod an der Teufelsschlucht“ von Isa Schikorsky

"Der Tag versprach traumhaft zu werden. Katja lief auf dem Streifen zwischen Meer und Strand der Sonne entgegen und summte vor sich hin. In Höhe des Hotels Esplanade wandte sie den Kopf und suchte mit den Augen die Fassade ab. Hinter den bodentiefen Fenstern bewegte sich zu dieser frühen Stunde nichts. Lars schlummerte sicher noch. Er war ein Langschläfer und joggte lieber abends. Sie Lerche, er Eule, was machte das schon, wenn die Gemeinsamkeiten überwogen? Katja blickte im Wechsel auf die glatte Ostsee zur Linken, das Band der imposanten Gründerzeitvillen zur Rechten und die mit Buchen bewachsene Steilküste der Granitz vor sich. Sie lächelte vor sich hin. War es überhaupt erlaubt, so glücklich zu sein? Manchmal konnte sie es kaum fassen. Mit Anfang vierzig einen Mann kennenzulernen, der aufmerksam und charmant war, blendend aussah und keine Kinder oder Exfrauen zu versorgen hatte – das glich einem Sechser im Lotto. Ihr war es wirklich und wahrhaftig passiert! In Höhe der Granitz begann der Kiesstrand, doch Katja kam es vor, als ob ihre Füße über die Steine hinwegschwebten. Ihr dicker Zopf wippte im Rhythmus der Schritte, die Haarspitzen stippten im Takt auf eine Stelle zwischen den Schulterblättern. Der letzte Urlaubstag – Lars und sie würden ihn genießen. Im Strandkorb kuscheln, schwimmen, am späten Nachmittag auf der Kurhausterrasse sitzen. Sie bei einem Aperol Spritz, er bei einem Mai Tai. Beim Abendessen oder danach – sprächen sie über die Zukunft, über ihre gemeinsame Zukunft. Dann würde sie auch erfahren, wie er ihr helfen wollte. »Lass dich überraschen«, hatte er vor ein paar Tagen gesagt. Der Weg beschrieb einen Bogen, die Steilküste senkte sich ein herab, Buchen wuchsen bis an den Strand heran. Vor der Teufelsschlucht, wo sie immer wendete, bewachten zwei Polizisten rot-weißes Flatterband, das träge im Wind flappte. Katja lief langsamer, stoppte vor der Absperrung, schob die Sonnenbrille ins Haar und sah neugierig darüber hinweg. Was war passiert?" (Insgesamt ca. 51.000 Zeichen = 34 Seiten) Die Autorin Isa Schikorsky wurde 1954 in Helmstedt geboren und wuchs an der innerdeutschen Grenze mit Fernsehkrimis aus Ost und West und Ferien an der Ostsee auf. Mindestens einmal im Jahr reist die Literatur- und Sprachwissenschaftlerin auch heute noch von Köln auf ihre Lieblingsinsel Rügen. Sie arbeitet als Lektorin, Dozentin für kreatives Schreiben und Veranstalterin von Schreibreisen. Nach verschiedenen Fach- und Sachbüchern hat sie mit »Linstows Geheimnis« ihren ersten Kriminalroman veröffentlicht. Es folgten »Abt Jerusalem und die Hohe Schule des Todes« (2009) sowie »Fortunas tödliches Füllhorn« (2011). Die Autorin ist Mitglied in den Vereinigungen »Mörderische Schwestern« und »Das Syndikat«. Mehr erfahren Sie unter www.Schikorsky.de und www.Stilistico.de

Gut zu lesen, aber viel zu kurz ;)

— LionsAngel
LionsAngel

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

"Provinzpolizistenwahnsinn in Südtirol"

classique

Durst

Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

AenHen

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen