Isaac Asimov

 4.2 Sterne bei 855 Bewertungen
Autor von Die Foundation-Trilogie, Alle Roboter-Geschichten und weiteren Büchern.
Isaac Asimov

Lebenslauf von Isaac Asimov

Isaac Asimov wurde 1920 in Smolensk einem Vorort von Petrowitsch in der Sowjetunion geboren. Er gehört zu den bekanntesten Science Fiction Autoren überhaupt. Drei Jahre nach seiner Geburt wanderte seine Familie in die USA aus und zogen nach Brooklyn in New York. Asimov studierte Chemie an der Columbia University und Medizin in Boston. Er arbeitete mehrere Jahre als Professor an der Medizinischen Hochschule von Boston ehe er sich 1958 ausschließlich dem Schreiben widmete. Während seiner Studienzeit versuchte er sich das erste Mal im Schreiben von Science Fiction Geschichten. 1939 wurde seine erste Geschichte veröffentlicht und weitere Veröffentlichungen folgten zeitnah, die ihn weltberühmt machten. Seine wichtigsten Werke erschienen in den 1940er und 1950er Jahren, welche als goldene Ära des Science Fiction galten. Isaac Asimov verstarb am 06. April 1992 im Alter von 72 Jahren in New York.

Alle Bücher von Isaac Asimov

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Die Foundation-Trilogie

Die Foundation-Trilogie

 (147)
Erschienen am 14.08.2017
Alle Roboter-Geschichten

Alle Roboter-Geschichten

 (59)
Erschienen am 20.09.2004
Die Stahlhöhlen

Die Stahlhöhlen

 (46)
Erschienen am 09.05.2016
Ich, der Roboter

Ich, der Roboter

 (39)
Erschienen am 09.11.2015
Die Rettung des Imperiums

Die Rettung des Imperiums

 (26)
Erschienen am 13.10.2014
Die Suche nach der Erde

Die Suche nach der Erde

 (26)
Erschienen am 08.12.2014
Die Rückkehr zur Erde

Die Rückkehr zur Erde

 (24)
Erschienen am 09.03.2015
Das galaktische Imperium

Das galaktische Imperium

 (24)
Erschienen am 07.11.2005

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Neue Rezensionen zu Isaac Asimov

Neu

Rezension zu "Die Schwarzen Witwer laden zum Bankett" von Isaac Asimov

Skurrile kleine Krimirätsel
TheRavenkingvor einem Monat

Isaac Asimov kennt man als genialen Science-Fiction- Autor, Urheber von I, Robot und der Foundation Trilogie.

Er war aber auch im Krimi-Genre tätig und verfasste zahlreiche Kurzgeschichten. Viele von ihnen verbinden SF und Krimielemente, aber er war auch ein Freund des klassischen Rätselkrimis, in welche Kategorie auch die Erzählungen um die Schwarzen Witwer gehören.

Die Schwarzen Witwer sind ein Club von sechs Männern, welche sich einmal im Monat treffen. Sie gehen unterschiedlichen Berufen nach, haben aber ein gemeinsames privates Hobby: Das Lösen ausgefallener Rätsel. Jeweils eines der Mitglieder übernimmt bei jedem Bankett die Rolle des Gastgebers und präsentiert eine Person, welche ein Problem hat und die Klubmitglieder deshalb um Hilfe bittet. Der Gast trägt sein Anliegen vor, wird von den Witwern ins Kreuzverhör genommen und man diskutiert die Angelegenheit gemeinsam und versucht eine zufriedenstellende Antwort zu finden.

Schließlich ist es aber stets der Oberkellner Henry, der die korrekte Lösung findet.

Bei diesen Fällen handelt es sich keineswegs um Gewaltverbrechen, sondern um skurrile Begebenheiten. Ein Mann ist mit einer Frau verheiratet, die von sich behauptet, eine Hexe zu sein und übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen, sie schafft es tatsächlich wie durch Zauberkraft von einem Ort zu verschwinden und sich nach Hause zu „teleportieren“; eine alte Dame wird in einem Problemviertel überfallen und nur durch das Einschreiten eines tapferen jungen Mannes gerettet, leider kennt sie dessen Adresse nicht, möchte ihm aber eine Belohnung zukommen lassen; ein Mann wird in einer Bar Opfer einer Verwechslung als ihn eine attraktive Frau um Hilfe bittet…

Zum Miträtseln eignen sich die Geschichten nur selten, denn sehr oft benötigt man zur Auflösung Spezialwissen. So muss man z.B. die Regeln des Baseballspiels kennen, sehr gut mit klassischer Dichtung vertraut oder ein Fan der Komponisten Gilbert und Sullivan sein.

Die meisten dieser Geschichten erschienen zunächst im Ellery Queen Mystery Magazine bevor sie in Buchform veröffentlicht wurden. Zu Asimovs Lebzeiten erschienen sechs Bände mit Geschichten der Schwarzen Witwer.

Dieser vierte Band ist sicher nicht der stärkste. Manch ein Fall wirkt ein wenig wie an den Haaren herbeigezogen, die Handlung ist nicht besonders spannend und die Kabbeleien der Klubmitglieder untereinander sind unterhaltsamer als die Rätsel.

Asimov selbst bezeichnete diese Geschichten über die Schwarzen Witwer als seine Lieblingswerke und hatte offensichtlich viel Spaß beim Verfassen dieser Erzählungen, und es ist diese Freude und die sympathische Art des Autors, der zu jeder Story ein Nachwort beisteuert, welche diesen Büchern auch heute noch einen besonderen Charme verleiht.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Innovativ, in einer früheren Zet
Dekandavor 2 Monaten

Ich, der Roboter, ist eine Kurzgeschichtensammlung in einem neuem Gewand. Diese Erzählungen haben ein ganzes Genre geprägt - hier tauchen zum ersten Mal die legendären Robotergesetze auf.

Obwohl die Schreibweise und die Charakterentwicklung nicht mehr zeitgemäß sind, sind die Geschichten unglaublich in ihrer Innovation. Beim Lesen immer daran denken, das hier vieles das erste Mal erwähnt wurde und das in einer logischen Durchdachtheit, die ihres gleichen sucht. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Sci-Fi Fan :-)

Inhalt:
Die Geschichten setzen sich mit Robotern auseinander und dem was alles schief gehen kann, wenn Menschen eine künstliche, selbstständige Einheit programmieren und einsetzen. Zumal diese noch nicht ausreichend getestet wurden.
Immer wieder findet die Logik der Menschen ihre Grenzen aufgezeigt, wird als subjektive Menschlichkeit entlarvt.
Die Ideen sind faszinierend und manchmal auch zum Mitraten, wenn man sich fragt, was diese Maschine nun für ein Problem hat.

Schreibstil:
Der Autor schreibt sehr nüchtern, Effekthascherei wird vermieden, allerdings auch das direkte hineinziehen in den Text. Vieles wird erklärt, statt gezeigt. Manchmal wirkt es wie ein Bericht.

Charaktere:
EInige Charaktere wiederholen sich in den Kurzgeschichten. Trotzdem besitzen diese kaum Tiefe, sie sind eher rudimentär vorhanden, einzig das was für die Geschichte wichtig ist, spielt eine Rolle. Es ist kaum Identfikationspotential vorhanden.

Fazit:
Dieses Buch besticht durch seine unglaublichen und innovativen Ideen, weniger durch die Umsetzung oder den Spracheinsatz.
Sci-Fi Fans sollten es gelesen haben

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Rezension zu "Ein Sandkorn am Himmel" von Isaac Asimov

Rezension: „Ein Sandkorn am Himmel“ von Isaac Asimov
Moni2506vor 6 Monaten

„Ein Sandkorn am Himmel“ ist ein Science-Fiction-Roman von Isaac Asimov, in der ein pensionierter Schneider aus Versehen tausende Jahre in die Zukunft katapultiert wird. Dieser Roman gehört zur Imperium-Reihe und wurde als Asimovs erster richtiger Roman im Jahr 1950 erstmals unter dem Titel „Pebble in the Sky“ veröffentlicht. Die aktuelle Neuauflage ist im Heyne-Verlag im April 2015 erschienen.

Als der pensionierte Schneider an einem ganz gewöhnlichen Tag im Chicago 1949 durch die Straßen schlendert, befindet er sich zwischen zwei Schritten plötzlich an einem ganz anderen Ort und ,was er zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, auch in einer ganz anderen Zeit. Er macht sich auf die Suche nach anderen Menschen, doch als er diese findet, können diese ihn nicht verstehen. Das Leben auf der Erde ist zu diesem Zeitpunkt schwer, nur noch 20 Mio Menschen leben auf der Erde und es dürfen auch nicht mehr werden. Alles ist genau festgelegt. Da die Farmer, bei denen Schwartz auftaucht, einen alten Mann verstecken, der nicht mehr arbeiten kann, versuchen sie das Auftauchen des Fremden für sich zu nutzen und so bringen sie ihn zu einem Wissenschaftler, der ein Gerät testet, dass Menschen klüger macht.

Es geht voran in meinem Projekt alle Bücher Asimovs zu lesen, die irgendwie mit der Foundation verbunden sind. Ich habe es auf englisch gelesen, auch wenn ich euch hier die deutsche Version verlinke. Bei diesem Buch handelt es sich um einen richtigen Roman und nicht um eine Kurzgeschichtensammlung, die man auch recht häufig bei Asimov findet.
Der Schreibstil ließ sich für mich weitestgehend gut und flüssig lesen. Gerade zu Beginn liebt der Autor es seine Leser ein wenig zu verwirren. Man weiß gar nicht so genau was passiert, aber mit Fortschreiten der Geschichte wird dies immer mehr aufgelöst. Die Sachverhalte werden verständlich erklärt und es wird nie zu wissenschaftlich. An manchen Stellen muss man sich schon ein wenig konzentrieren, aber das empfand ich nicht als schlimm.
Die Geschichte in diesem Buch fand ich äußerst interessant. Es hat ein wenig gedauert bis ich richtig im Geschehen angekommen war. Anfangs war ich einfach nur verwirrt und dachte, dass die Geschichte ganz ok wird, aber mit der Zeit hat sich eine Sogwirkung entwickelt und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
Den Entwurf der Zukunft, den Asimov in diesem Buch erstellt, ist wieder mal klasse. Joseph Schwartz, der Schneider aus dem Jahr 1949, ist nicht mal eben 100 Jahre in die Zukunft gesprungen, sondern er springt ins Jahr 12.411 oder ins 827. Jahr nach der Gründung des Galaktischen Imperiums. Das zu diesem Zeitpunkt keiner mehr etwas mit der Sprache Englisch anfangen kann, erscheint dann irgendwie schon logisch.
Auch in diesem Buch hat Asimov wieder Gesellschaftskritik untergebracht. Die Erde hat einen sehr schweren Stand im Galaktischen Imperium. Niemand möchte so wirklich etwas mit Erdlingen zu tun haben und es wird auf sie herabgesehen, was sich deutlich im Verhalten der Spacer widerspiegelt. Die Gesellschaft auf der Erde hat sich auch sehr verändert. Großstädte wie New York und Co gibt es nicht mehr, die Bevölkerungsanzahl ist auf 20 Mio Menschen begrenzt, was auch am wenigen Platz liegt, der zu diesem Zeitpunkt auf der Erde noch bewohnt werden kann. Gerade dieser Mix macht die Faszination von Asimov für mich aus. Es werden immer andere Gesellschaften erfunden. Manchmal erscheinen die Gewohnheiten etwas absurd, aber irgendwie kann man sich auch alles gut vorstellen. Es ist futuristisch, auf der anderen Seite wiederum gibt es Dinge, die sich nicht geändert haben und dann kommt noch dazu, dass diese Bücher alle schon vor so vielen Jahren geschrieben worden sind. Computer, Raumschiffe und Co gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Fazit: Wieder mal ein interessanter und spannender Roman aus der Feder Asimovs, der mit der gewohnten Futuristik punkten kann, aber einen etwas holprigen Start hatte. Eine klare Leseempfehlung an alle Science Fiction-Interessierten, auch wenn ich dieses Buch nicht als Einstieg in die Welt Asimovs empfehlen würde. Da sind es für mich nach wie vor die Roboter-Geschichten, mit denen man anfangen sollte.

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Gespräche aus der Community

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Hallo an alle Bücherliebhaber!
Ich habe euch wieder ein Buch mitgebracht das ich an einen von euch verlosen werde.
Das Buch diesmal ist "Ich der Roboter" von Isaac Asimov

Schreibt mir einfach warum ihr dieses Buch haben wollt!

Jeder Teilnehmer erhält von mir eine Zahl mit der er dann an der Verlosung teilnimmt. 
Am 20. 06.2016 werde ich dann einen aus meiner Familie ein Los ziehen lassen und derjenige mit der Loszahl gewinnt das Buch und wird von mir kontaktiert,


Wie immer habt ihr Zeit bis am 19.06.2016 um 00:00 euch anzumelden.
Gerne könnt ihr euch auf meinen Bücherblog anmelden, sollte euch das lieber sein. (www.tamiisbuecherblog.jimdo.com).

Hier noch einmal alle Teilnahmebedingungen:
-Ihr müsst 18 Jahre sein, sonst brauche ich eine Teilnahmeerlaubnis eurer Eltern.
-Versendet wird nur innerhalb der EU
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
-Eine Gewinnauszahlung erfolgt nicht.
-Es wird keine Haftung bei Verlust der Zusendung übernommen.
-Zusendung erfolgt per Post.

Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Glück und freue mich auf eure Antworten!

Alles Liebe, eure Tamii
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Isaac Asimov wurde am 01. Januar 1920 in Petrowitschi (Russland) geboren.

Community-Statistik

in 703 Bibliotheken

auf 95 Wunschlisten

von 24 Lesern aktuell gelesen

von 35 Lesern gefolgt

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