Isaac Asimov Das Ende der Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Ewigkeit“ von Isaac Asimov

Bis ans Ende der Zeit Die Ewigkeit ist eine Organisation, die mittels Zeitreisen dazu in der Lage ist, kleinste Veränderungen in der Vergangenheit vorzunehmen, um einer zukünftigen Menschheit größeres Leid zu ersparen. Ganz vorsichtig, um keine Paradoxa hervorzurufen, verändern sie Schritt für Schritt unser gesamtes Universum, doch einige Jahrhunderte sind den Ewigen unzugänglich. Andrew Harlan hat den Auftrag, durch sein spezielles Wissen dafür zu sorgen, dass es zur Gründung der Ewigkeit kommt. Er unternimmt eine Reise in die Zukunft – und verliebt sich in eine junge Frau namens Noÿs Lambent. Sollte Harlan seinen Auftrag ausführen, würde sie in der Zukunft aufhören zu existieren …

Nicht der beste Asimov, etwas verwirrend und sehr eingekesselt in der Denkweise.

— BettinaR87

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  • Zeitreise in die Ewigkeit

    Das Ende der Ewigkeit

    tuut

    18. November 2016 um 13:44

    Nach etwa 30 Seiten hätte ich das Buch fast weggelegt - Der Anfang ist ziemlich unverständlich, geradezu unerträglich langweilig und garstig hölzern geschrieben. Letzteres ändert sich das ganze Buch über nicht, aber dafür nimmt die Handlung Fahrt auf und auch das Setting wird klarer. Allerdings reist der Techniker Harlan so oft durch die Zeit (bis über das 100000. Jahrhundert hinaus) und verändert die Realität (was der Vorbeugung von Kriegen und Katastrophen dienen soll), das man schon mal durcheinander kommen kann. Zum Ende hin wird der Plot spannend und Asimov spielt gut mit den Erwartungen der Leser. Ich war am Ende jedenfalls schon überrascht. Harlan und die anderen Protagonisten sind allerdings ziemlich holzschnittartig porträtiert, was den Lesegenuss etwas schmälert. Sie sind im Grunde durch die Bank uninteressant. Das korreliert allerdings sehr gut mit der Statik der Ewigkeit, die erst zum Ende hin brüchig wird, wie auch die Eigenheiten der Protagonisten deutlicher zutage treten. 

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  • Wider die Ewigkeit

    Das Ende der Ewigkeit

    BettinaR87

    04. November 2016 um 11:49

    Andrew Harlan ist ein Ewiger. Das heißt, er arbeitet in und mit einer Gruppe anderer Ewiger daran, der menschlichen Gesellschaft durch die Jahrhunderte hinweg eine optimale Entwicklung zu ermöglichen. Das bedeutet nichts anderes, als dass er und seine Kollegen in den Ablauf der Zeit eingreifen, um bestimmte Konsequenzen zu ändern oder zu erzielen. Wird beispielsweise eine technische Innovation aus einem künstlich ausgelösten Zufall nicht erfunden, wird einige Jahre später ein Krieg vereitelt. Ihre Arbeit erstreckt sich dabei bis in die 100.000 Jahrhunderte - es gibt also Zeitreisemöglichkeiten und die Ewigen selbst scheinen kaum zu altern. Seine Tätigkeit macht aus Harlan einen Mensch, der fast zu einem Roboter erzogen wird: Absolute Objektivität, Neutralität, Detailorientierung. Bis er auf eine junge Frau (Noÿs Lambent) trifft, die ihm gehörig den Kopf verdreht - und zu beispiellosen Verbrechen an der Zeit animiert. Nebenher hat er den Auftrag, einen jungen Neueinsteiger auszubilden, der eigentlich schon viel zu alt ist und auch sonst so gar nicht in das Schema der Ewigen passt ...Die KritikDas erste Hauptthema ist in dieser Geschichte die Zeit, und was der Mensch daraus macht, wenn er sich ihrer bemächtigen kann. Für Isaac Asmiov wird die Zeit für diesen Band tatsächlich zu einer Art vierten Dimension, die der Mensch nach seinen Regeln manipulieren und biegen kann. Immerhin haben seine Gesellschaften aber einen moralischen Hintergrund und es herrscht keine Anarchie - nur eben das Modell, dass einige wenige über das Schicksal vieler Milliarden Menschen in vielen tausend Jahrhunderten entscheiden. Das ist natürlich ein Analogum zur Gesellschaft mit ihren reichen und armen Mitgliedern: Zehn Prozent der Menschheit kontrollieren 90 Prozent des Geldes. Das gibt ordentlich zu denken, ist aber leider für den einzelnen Leser nichts, woran er/sie etwas ändern könnte.Das zweite Hauptthema ist ziemlich brandaktuell und stößt bei der Generation Y vermutlich auf pure Zustimmung: Wir sind nicht nur Roboter, die Arbeitsaufträge annehmen und abarbeiten. Denn Harlan ist ein TEchniker, der quasi komplett emotionsfrei arbeitet. Das klappt aber eben nicht, als er auf Noÿs trifft und er gar nichts dagegen unternehmen kann, dass er Gefühle entwickelt. Und plötzlich ist er ein Mensch mit Regungen, Emotionen, Gefühlsausbrüchen, scheinbar irrationalen Schlussfolgerungen. Er entreißt sich damit dem Kokon des Roboterdaseins und steht auf einer vollkommen neuen Wahrnehmungsebene. Die bringt ihm ordentlich Schwierigkeiten ein, weil sein Umfeld damit nicht klarkommt - womit wir beim Arbeitsalltag der Gen Y angekommen wären.Es gibt drei Gründe, warum dieser Band nicht zu den stärkeren Asimov-Büchern gehört. Erstens, weil die Hauptperson lange sehr gefühlsneutral ist und damit einfach kein persönliches Interesse an seinem Schicksal entsteht. Zweitens, weil im Buch viele Gedankensprünge enthalten sind. GLaubt man, dass Person A jetzt mit Plan A durch die Welt geht, springt sie völlig überraschend zu Plan B bis G im nächsten Kapitel. So wird das Lesen sehr unruhig. Der dritte Grund ist der, dass der Buchtitel ab nach dem zweiten Drittel der Geschichte das Ende ganz offensichtlich werden lässt, was extrem schade ist.Fazit: Grundsätzlich interessanter Hintergrund, aber leider ein Buch der großen Foundation-Reihe, das man auch mal auslassen darf.

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