Isaac Asimov Der Zweihundertjährige

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Inhaltsangabe zu „Der Zweihundertjährige“ von Isaac Asimov

Menschenrechte für Roboter? Andrew, der Haushaltsroboter der Familie Martin, entwickelt sich, gefördert von Familienoberhaupt Gerald, zu einem erfolgreichen Künstler. Alle Martins, vor allem aber die kleine Tochter Mandy, finden Andrew immer sympathischer – und immer menschlicher. Als Andrew jedoch beschließt, vor einem Gericht sein Mensch-sein rechtlich durchzusetzen, kommt es zum Zerwürfnis mit Gerald, doch Mandy unterstützt Andrew ihr ganzes Leben lang … Neben der titelgebenden Kurzgeschichte „Der Zweihundertjährige“ versammelt Isaac Asimov im dritten Roboter-Erzählband acht weitere Storys aus seinem Roboter/Foundation-Universum.

Ein Klassiker, der auch heute noch aktuell ist. Vom Altmeister der SF

— phantastische_fluchten

Isaac Asimov ist einer der größten, wenns um SciFi geht. Seine Geschichten erzählen uns eine Zukunft, vor der wir uns in Acht nehmen sollten

— BettinaR87

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    Der Zweihundertjährige

    BettinaR87

    08. May 2016 um 15:22

    Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.

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  • Kurzweilig, zeitlos, aktuell, ein "neues" Meisterwerk über Roboter und Menschen !

    Der Zweihundertjährige

    Sandra1978

    29. April 2016 um 17:28

      Beschreibung : In diesem Buch finden sich 8 weitere Kurzgeschichten rund um den Roboter-Foundation-Zyklus von Asimov, die jeweils 20-50 Seiten haben. Die Geschichten können zusammenhangslos gelesen werden und sind in sich abgeschlossen, haben jedoch alle die Firma U.S. Robot und deren Entwicklung und Entwicklungen im Bereich der Robotik und Androiden zum gemeinsamen Hintergrund. Die Stories sind inhaltszeitlich ( kann man das so sagen ) mehr oder weniger fortlaufend und zeigen nebensächlich die Entwicklung des Einsatzes und der Ausarbeitung der Roboter von der einfachen Maschine und Haushaltshilfe bis zum vom Menschen kaum noch zu unterscheidenden Androiden auf. Auch ethische Fragen werden hier diskutiert, die auf der Auslegung der Grundregeln der Robotik kommen ( siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze ) Bewertung Erstaunlich finde ich auch hier wieder, wie modern sich die Erzählungen von Asimov lesen, wenn man bedenkt, dass er sie größtenteils in den 70er Jahren geschrieben hat und sich seine Zukunftsvision Anfang des 21. Jahrhunderts findet, der ja bereits in unserer Vergangenheit liegt. Aber gerade wenn man die aktuelle politische und wirtschaftliche  Situation großer Bereiche der Erde betrachtet, haben diese Geschichten nichts von ihrer Aktualität verloren, im Gegenteil, sogar noch gewonnen. Ich kann nur immer wieder den Hut ziehen, und ganz egal ob man auf Roboter und oder Science Fiction steht, in den Stories bekommt man auch viele wertvolle Denkanstöße zu zeitlosen Themen wie – auch wenn es jetzt irgendwie pathetisch klingt – die globale Gesamtsituation oder das Verhalten des Menschen an sich gegenüber anderen Individuen und seiner Umwelt. Vielleicht auch noch etwas mehr Details zum Inhalt J Die sicherlich faszinierendste Story ist die Titelgeschichte „der 200jährige“ – der Firma U.S. Robot ist es erstmals gelungen, einen Robot herzustellen, der „Kreativität“ besitzt und echte Kunstwerke erschaffen kann. Der Roboter lebt bei einer Familie, die ihn als einen der ihren akzeptiert und nicht wie eine Maschine behandelt. Je mehr sich Andrew ( der Roboter ) mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt, desto mehr wünscht er sich, ein Mensch zu sein. Er kommt diesem Wunsch immer näher, wird immer älter, nimmt den Kampf gegen alle Widrigkeiten auf und lebt ein unglaubliches, einmaliges Leben. Der Unterschied zwischen Mensch und Roboter wird auf einmal geradezu obsolet. Von den erstaunlichen Auswirkungen eines weiblich gestalteten Roboters in „weibliche Intuition“ ; über Roboterklone, die das Amt des Präsidenten übernehmen und Roboter, die neue Planeten für uns erschließen, finden wir hier viele Nuancen einer fantastischen Zukunft. Auch weniger roboterlastige Geschichten finden wir hier – der mögliche medizinische Fortschritt ist ebenfalls ein Thema in dieser Sammlung : Die Heilung von Depressionen durch Musik und der Einsatz von Proteinen zur Auslöschung der halben Menschheit ohne Spuren zu hinterlassen. Auch ein grausiger Gedanke, der bei Asimov immer wieder kehrt, ist der „Multivac“ – der Übercomputer, der zum Ende seiner Entwicklung die ganze Menschheit unter Beobachtung und Kontrolle hat – hier haben die Menschen zu irgendeinem Punkt die Kontrolle an den Computer abgegeben.  Eine ganz schlimme Vorstellung, aber auch das ein aktuelles Thema, das immer wieder heiß umkämpft ist – Mensch gegen Maschine – das fängt schon auf dem aktuellen Arbeitsmarkt an. So, und ich wiederhole mich auch nochmal kurz aus meiner letzten Rezension zu Asmimov – den Irrglauben, dass „alte Zeugs zu lesen“ lohne sich nicht, den ich im Kopf hatte, den hab ich mir ganz schnell abgewöhnt – und ich kann auch jüngeren Lesern nur empfehlen, probiert Asimov mal aus. Es lohnt sich wirklich !  

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  • Rezension zu "Der Zweihundertjährige" von Isaac Asimov

    Der Zweihundertjährige

    rallus

    09. February 2010 um 15:42

    1977 mit dem Hugo Award für den besten Kurzroman ausgezeichnet besticht diese Geschichte durch die Idee eines Roboters menschlich zu werden. Zu Tränen gerührt verfilmt. Von der Idee her einer der großen ersten Roman über die Menschlichkeit der Roboter/Androiden. Großes klassische Science Fiction Werk

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