Isaac Asimov Die Foundation-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Die Foundation-Trilogie“ von Isaac Asimov

Das Galaktische Imperium steht vor dem Zerfall. Doch der Psychohistoriker Hari Seldon ersinnt einen riskanten Plan, um die Menschheit zu retten … Eine Vision, die Jahrtausende umspannt, ein Zukunftsbild, das die gesamte Galaxis mit einbezieht – mit den Foundation-Romanen hat Isaac Asimov Literaturgeschichte geschrieben.

Ein Meisterwerk.

— bee2000
bee2000

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    Die Foundation-Trilogie
    dominona

    dominona

    28. February 2016 um 11:45

    Was für ein Brocken von einem Science - Fiction Klassiker! Ich respektiere die Idee, welche eine enorme Denkleistung erahnen lässt, denn alles muss logisch ineinander greifen. Wirklich erklären kann man das System gar nicht, nur, dass die Entwicklungen deutlich vom alten Rom inspiriert wurden und mit der Psychohistorie zeigen will, wie sich Gedanken in die Zukunft tragen und verselbständigen.  Es war teils langatmig, aber hat sich am Ende gelohnt. Wenn man erstmal drinsteckt, ist es leicht zu verstehen. 

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  • Durchkomponiertes Werk

    Die Foundation-Trilogie
    Keris

    Keris

    02. January 2016 um 19:00

    Es ist, als sähe man einigen wenigen Menschen dabei zu, wie sie den gordischen Knoten lösen, der das Schicksal der Menschheit darstellt. Mag sein, dass Asimov's Geschichte nach heutigen Standards weder als neu, noch originell oder spannend einzuordnen ist. Von Anfang an scheint klar, das alles auf ein gutes Ende für die Menschheit hinauslaufen wird, und wie bei vielen Klassikern ist das "Wie" gewichtiger als das "Was". Ich persönlich bin immer wieder fasziniert vom Einfluss, den die Entscheidungen einzelner Charaktere auf den Verlauf einer Geschichte ausüben. Vergleichen kann ich die Sprache lediglich mit der des Wüstenplaneten, jedenfalls innerhalb des Genres der Science-Fiction. Mit dem Stil anderer Sparten zu vergleichen erscheint mir müßig und außerordentlich schwierig. Die allumfassende Logik und das sofortige Aufheben des Lesers auf den Wunderteppich des Geschichtenerzählers sind zwei Dinge, welche ich an Science-Fiction Büchern schätze. Wenn dabei noch das Gefühl aufkommt, über tatsächlich geschehene Ereignisse berichtet zu bekommen und nicht eine poetische oder epische Erzählung vorzufinden, rundet das für mich den Lesegenuss ab. Die Länge kann abschrecken, muss aber nicht. In jedem Fall eine ausgezeichnete Vorlage, mit der andere Werke verglichen werden können und, wie ich finde, ein gutes Einstiegsbuch in die Science-Fiction.

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  • Die Zukunft der Vergangenheit

    Die Foundation-Trilogie
    DiagramLajard

    DiagramLajard

    Ich hab die Trilogie in der Urlauberbibliothek eines Ferienhotels entdeckt und war neugierig: Von Asimov, dem Altmeister der hard Science Fiction, hatte ich noch nie etwas gelesen. Anfangs war ich amüsiert, dass ich mehrere Elemente schon aus Star Wars kannte: Den Haupsttadtplaneten Coruscant und das galaktische Imperium hat George Lucas offensichtlich der Foundation-Trilogie geklaut. Bald aber war ich nur noch gelangweilt: Der erste Band ist kein Roman, sondern eine Ansammlung von Kurzgeschichten, und das merkt man ihm auch an: Ein durchgehender Spannungsbogen fehlt. Keines der einzelnen Kapitel ist gut geschrieben, über das sprachliche Niveau von Perry-Rhodan-Heftchen kommt Asimov nicht hinaus. Die Zeichnung der Personen ist, wenn man freundlich formulieren will, holzschnittartig: Kein Charakter hat irgendeine Tiefe, keiner macht einen neugierig, keiner überrascht: Der Professor ist natürlich über alle Maßen genial, sein Assistent selbstverständlich neugierig und noch etwas naiv, der Bürgermeister ist hemdsärmelig und gerissen, der Minister mit dem bizarren Akzent (er lässt alle Rs weg – die einzigen Seiten, bei denen man etwas genauer lesen muss, aber das macht es nicht besser) bis zur Dämlichkeit traditionsbewusst, die Gattin des Diktators ist zickig und und und. Alle sind immer soooo berechenbar. Genauso berechenbar ist die Handlung: Die Foundation gerät in eine Krise, worüber der Leser in langen Dialogen unterrichtet wird, es wird immer brenzliger, bis schließlich – Überraschung, wer hätte das gedacht! – durch das persönliche Genie des jeweiligen Protagonisten bzw. des Professors, der den Lauf der Geschichte ja mit seiner Psychohistorie über Jahrhunderte im Voraus berechnet hat, alles wieder gut wird. Puh, das war knapp! Das wäre ja vielleicht alles als Urlaubslektüre zu ertragen, wenn es wenigstens originelle Science Fiction-Ideen gäbe. Doch auch hier Fehlanzeige: Über die Vorstellungen, die Asimov seinen Lesern als „die Zukunft“ unterjubeln will, ist der reale wissenschaftliche Fortschritt längst meilenweit hinweggegangen: Atomkraftwerke und radioaktive Brennstoffzellen in Walnussgröße, die am Körper getragen werden, lesen sich nicht erst seit Tschernobyl und Fukushima als von Vorgestern. Ein Planet, dessen Oberfläche komplett versiegelt ist – dass es ohne Pflanzen ganz schnell keinen Sauerstoff für die 40 Milliarden Menschen mehr geben würde, ist dem Universalgelehrten Asimov nicht aufgefallen. Dass die Menschheit die einzige intelligente Spezies in der gesamten Milchstraße sein soll – extrem unwahrscheinlich. Und dass sich die Geschichte der gesamten Galaxis in groben Zügen über Jahrhunderte vorausberechnen ließe, kann auch nur jemand annehmen, der noch nie etwas von Chaos-Theorie oder dem Schmetterlingseffekt gehört hat. Wie Asimov, dem man das nicht vorwerfen kann, denn er fasste seine Geschichten ja schon 1951 zu diesem „Roman“ zusammen. Für heutige Leser, die schon mal etwas gehört haben von Ökologie, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Pfadabhängigkeit, ist das aber extrem unglaubwürdig und dadurch langweilig: Es ist alles nur eine vergangene Zukunft ohne Relevanz für die Gegenwart. Die anderen beiden Bände der Trilogie hab ich mir dann erspart.

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  • Schwer zu rezensieren

    Die Foundation-Trilogie
    Markus Walther

    Markus Walther

    17. May 2015 um 20:56

    Die Foundation-Trilogie ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Werke in der Science Fiction. Allein dafür gibt man schon gerne 5 Sterne. Allerdings fand ich die zahlreichen Robotergeschichten in Sir Asimovs anderen Büchern - auch wenn sie lange nicht so episch erzählt werden - interessanter und viel spannender erzählt als diese Trilogie. Die Geschichte um Hari Seldon und seine Psychohistorie (eine Lehre ähnlich der Chaostheorie, mit deren Hilfe man die Zukunft berechnen und steuern kann) umspannt Millionen Welten und zig Charaktere. Entsprechend oberflächlich und staubtrocken kommt die Story daher. Sie ist überaus puristisch, ebenso wie die viele anderen alten Romane der Science Fiction. Diese Erzählweise muss man mögen, sonst quält man sich durch die einzelnen Episoden durch. Positiv fällt mir immer wieder die Logik des Erzählers auf. Sir Asimov lässt sich nicht auf Halbwahrheiten oder Schummeleien ein. Die Handlungsstränge sind manchmal philosophisch, manchmal rein wissenschaftlich abber immer in sich schlüssig. Im letzten Band der Trilogie findet der Autor sogar hin und wieder den Humor, den er für meinen Geschmack viel zu zaghaft anwendet. Das Finale des Buch fand ich leider wieder viel zu analytisch. Nach sooooo vielen Seiten, war meine Erwartungshaltung an eine überraschende Auflösung vermutlich zu groß geworden. Fazit: Reiner Lesespaß aus heutiger Sicht: 3 Sterne Innovations-Bonus eines Klassikers: 5 Sterne ----------------------------------- Durchschnittswert somit: 4 Sterne

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  • Ein fantastischer Zukunfsentwurf

    Die Foundation-Trilogie
    Diagoras

    Diagoras

    16. April 2015 um 22:24

    Eine knappe Viertelmillion Wörter, keine heldenhaften Sternenpiloten, keine finsteren Außerirdischen, keine epischen Raumschlachten, keine eingängigen Charaktere, an die man sich länger Erinnern würde, würden Sie Tom und Ben und nicht Bel Riose und Onum Barr heißen. Und dennoch markiert die Foundation-Trilogie eine Art Wendepunk in der Science-Fiction, ist seit Erscheinen immer wieder neu aufgelegt worden und mit diversen Preisen gekürt (unter anderem 1966 den Sonderpreis für die beste Science-Ficiton-Serie aller Zeiten). Was macht dieses Buch also so interessant? Um ehrlich zu sein, kann ich die Frage auch nicht zu meiner eigenen Zufriedenheit beantworten... Fast das ganze Buch besteht aus Dialogen und Gedanken - und vielleicht ist es gerade der Anreiz die Charaktere zu begleiten, die die Geschicke ganzer Sternensysteme maßgeblich beeinflussen und dann hundert Jahre später zu sehen, welche Auswirkungen diese Handlungen hatten. Letztendlich hat man, nachdem das Buch fertig gelesen und zur Seite gelegt hat, schlicht das Gefühl dabei gewesen zu sein, wie Geschichte geschrieben wurde. Monumental - man muss es einfach lieben!

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  • Riesig!

    Die Foundation-Trilogie
    RDaneelOlivaw

    RDaneelOlivaw

    30. December 2013 um 11:32

    Ich verstehe wenn jemand meint, es sei zu unpersönlich und es werde nicht stark auf die Figuren eingegangen. Jedoch geht es in Asimovs Büchern, abgesehen von den frühen Roboterromanen (Vorgeschichte zu diesem Buch), nicht um einzelne Personen, sondern um ein Reich mit 25 Millionen Welten, im Schnitt mit 4 Milliarden Einwohnern. Dies passt auch perfekt zur Psychohistorik, mit dieser können nur Voraussagen gemacht werden welche eine Trillion Menschen mit einschliesst. Es geht um die Rettung des Imeriums, dies ist das "ausführende" Buch, resp wird die Basis in den 7 Vorgängerbüchern langsam ausgebaut. RDaneelOlivaw (leider nicht ich selber ;-) kommt immer wieder vor, dies gefällt da mir persönlich die Roboterromane fast am besten gefielen (besonders Aurora). Dank Daneel Vorarbeit (Foundation Projekt) gelingt es Hari Seldon die Psychohistorik zu entwicheln. Er stellt einen Plan auf bei welchem die 100 Jährige, voraus berechnete, Krise nicht verhindert, jedoch auch 300 Jahr reduziert werden kann. Wer sich auch ein Buch einstellt welches eher die sozialpolitischen Probleme der Zukunft betrachtet anstelle von gigantischen Schlachten im All, der MUSS dieses Buch haben. Der Stil such seinesgleichen und bis jetzt hat sich Asimov noch nie in unlogischen Dingen verloren. Ewige Galaxis, holt euch dieses Buch!

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  • Grossartig..

    Die Foundation-Trilogie
    sifi-leser

    sifi-leser

    28. November 2013 um 14:05

    Wenn man bedacht in welcher Zeit das Buch geschrieben wurde, ist es einfach nur genial. Da sich die Geschichte über mehrere Jahrhunderte und Generationen zieht, ist es anfangs komisch das so viele Personen vorkommen. Zwischen durch hat die Story schon mal ein Hänger, aber trotz allem ein muss für alle!!

  • Rezension zu "Die Foundation-Trilogie" von Isaac Asimov

    Die Foundation-Trilogie
    LindyBooks

    LindyBooks

    28. February 2013 um 07:50

    Wie einst das Römische Reich steht das Galaktische Imperium kurz vor dem Zerfall. Doch der Psychohistoriker Hari Seldon ersinnt einen atemberaubenden Plan, um die Menschheit durch das kommende «dunkle Zeitalter» zu leiten... * Das Buch "Die Foundation-Trilogie" von Isaac Asimov beinhaltet die Bücher: "Foundation", "Foundation und Imperium" und "Zweite Foundation". Es ist schwierig, dazu eine Rezension zu schreiben, vor allem, weil ich ganz hin und her gerissen bin. Einerseits war es total interessant und immerhin ist es ein großer Klassiker der Sciene Fiction und hatte einen großen Einfluss darauf. Seit vielen Jahrzehnten beziehen Bücher, Filme und Spiele sich direkt oder indirekt auf diese Trilogie, bzw. überhaupt auf Bücher Asimov's. Anderseits war es auch langatmig und Personen und Orte werden kaum beschrieben oder vorgestellt und es kommen eine Menge Personen in diesen drei Büchern vor. Besonders im ersten Buch, habe ich mich damit sehr schwer getan, im Laufe der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und außerdem wurde es ein bisschen besser. Aber wahrscheinlich musste es so sein, denn die drei Bücher umfassen ja eine Handlung von mehreren Jahrhunderten, da würden die Bücher viel zu umfangreich werden! Dennoch lässt es sich leicht lesen, was wiederum sehr gut ist. Während des Lesens schwankte ich immer wieder hin und her zwischen drei und vier Sternen, doch alles zusammen genommen, muss ich bei drei Sternen bleiben. Trotzdem bereue ich auf keinen Fall, diesen Klassiker gelesen zu haben!

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  • Rezension zu "Die Foundation-Trilogie" von Isaac Asimov

    Die Foundation-Trilogie
    dragazul

    dragazul

    27. March 2009 um 11:20

    Idee und Handlung grandios. Ausführung für mich etwas langeilig und fahrig, nicht wirklich nahe an den handelnden Personen.

  • Rezension zu "Die Foundation-Trilogie" von Isaac Asimov

    Die Foundation-Trilogie
    sunfogg

    sunfogg

    05. October 2008 um 12:13

    Ein Meilenstein der SF vor etlichen Jahrzehnten - aber auch heute noch gut lesbar...

  • Rezension zu "Die Foundation-Trilogie" von Isaac Asimov

    Die Foundation-Trilogie
    benferrari

    benferrari

    12. March 2007 um 00:15

    Psychohistorie. So nennt der Autor einen neuen Teilbereich der Mathematik, bei dem man das Verhalten einer grossen Population von Menschen vorausberechnen kann. Hari Seldon ist ein Meister der Psychohistorie. So findet er heraus, das das galaktische Imperium wohl in den naechsten Jahrhunderten zusammenfallen wird. Damit die Menschheit davon moeglichst zuegig erholen kann, plant Hari Seldon, selbstverstaendlich unter Anwendung der Psychohistorie, die Zukunft einer Gesellschaft, die das Wissen des Imperiums nach dessen Verfall bewahren soll. Sehr schoenes Buch, urspruenglich aus einer Reihe von Essays entstanden. Angeblich eines der bedeutendsten Werke aus dem Bereich der Science Fiction. Nach dem lesen des ersten Bandes kann ich dem nicht widersprechen. Man darf allerdings nicht erwarten das hier nach Weltraum Cowboymanier Weltraum schlachten stattfinden. Bei Foundation werden die so genannten Seldon Kriesen in der Regel durch Politik und Diplomatie geloest. Auch sollte man immer bedenken, das dieses Buch aus einer Zeit stammt, wo Computer noch etwas ganz neues waren und deren Vernetzung noch unvorstellbar war. Hier wird mit Lasern geschossen und die Atomenergie ist die Technologie der Zukunft.

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