Die Stahlhöhlen

von Isaac Asimov 
4,4 Sterne bei45 Bewertungen
Die Stahlhöhlen
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BlueSunsets avatar

Wow! Einfach nur wow! Klassisch detektivisch, intelligent fururistisch und voller großartiger Wendungen.

O

düstere Zukunfts Utopie mit überraschenden Wendungen und treffenden philosophischen Fragen.

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Inhaltsangabe zu "Die Stahlhöhlen"

Ist eine Zusammenarbeit zwischen Robotern und Menschen möglich?
Zu Beginn des 30. Jahrhunderts ist die Menschheit gespalten: Die einen leben auf der Erde, zusammengepfercht unter riesigen Kuppeln, die anderen – die sogenannten „Spacer“ – haben sich auf fremden Planeten niedergelassen. Doch mit der räumlichen Trennung entwickeln beide Parteien auch ganz unterschiedliche Weltanschauungen, vor allem, was die auf der Erde verpönten Roboter betrifft. Elijah Baley von der New York City Police ist alles andere als begeistert von seinem neuen Fall: ein Diplomat der Spacer wird ermordet aufgefunden. Baley soll ausgerechnet zusammen mit einem Roboter ermitteln und so jede politische Ausweitung dieses unangenehmen Falles verhindern. Dass R. Daneel ein hochentwickelter Android ist, der von einem Menschen nicht mehr unterschieden werden kann, macht die Zusammenarbeit für Baley zunächst nicht einfacher …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453527942
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    BettinaR87s avatar
    BettinaR87vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht der beste Asimov, aber ziemlich cool!
    Spacer Raus!

    New York City ist keine normale Stadt mehr, sondern existiert unter einer enormen Kuppel aus Stahl und Glas – damit ist sie eine von vielen Stahlhöhlen. Die Menschen leben in ihnen, verlassen die Stadtgrenzen nur noch in von der Natur abgeschotteten Transportwegen. Alles Natürliche ist für die Menschheit verloren – auch ihre Ernährung besteht aus kompliziert verarbeiteten Hefekulturen. Vor zwei Jahrzehnten schließlich kamen die Spacer zurück zur Erde: Nachkommen der Generationen, als die Menschen begannen, den Weltraum zu kolonisieren. Mit sich brachten sie ihre neuesten Entwicklungen und ihre gesellschaftliche Normen: Nicht mit den dreckigen Erdenmenschen in Kontakt zu kommen und hoch entwickelte Roboter. Gerade die Roboter werden von den Menschen gehasst, mehr noch als die Spacer. Ein friedliches Zusammenleben ist nicht möglich und ein Krieg könnte bevorstehen: Ein Spacer wurde ermordet. Tatverdächtig? Alle Bewohner der Stahlhöhle New York City. Das Ermittlungsteam: Ein menschlicher Cop (Baley) – und ein hoch entwickelter Roboter. Ein kleiner Krisenherd inmitten einer gigantischen Bombe, die jederzeit zünden könnte …

    Die Kritik

    Isaac Asimov ist der Wahnsinn. Diesmal konzentriert er sich nicht so sehr auf die technologische und damit SciFi-Seite seiner Geschichte. Dieses Mal serviert er uns einen fast schon klassischen Krimi. Der Leser springt von einer Vermutung in die nächste: Der Ermittler, der Baley zur Seite gestellt wird, ist ein Roboter. Ist der Zwischenfall am Ende nur konstruiert wurden, um den Menschen selbst beweisen zu lassen, dass Roboter bessere Arbeit leisten? Damit die Menschen keine Argumente mehr haben, sich den Robotern in den Weg zu stellen?

    Interessanterweise begegnen die Leute seines Buches den künstlichen Artgenossen mit der gleichen Haltung, wie unsere Leute heutzutage den Flüchtlingen. Das ist so realistisch, dass man etwas Muffensausen bekommt. Denn Roboter sind künstlich - was stellt eine verrohte Gesellschaft mit Robotern = Produkten an, die sie bedrohen, wenn wir heute schon Menschen im Meer ertrinken lassen?

    Dass die Menschheit in Höhlen wohnt, kann gar nicht anders verstanden werden: Trotz all des Fortschritts sind die Menschen kulturell wieder einen mega Schritt rückwärtsgegangen: Sie sind Höhlenmenschen. Die Natur wäre in Greifweite, sie kommen nur nicht auf die Idee, rauszugehen. Wenn das mal keine dunkle Vorhersage für die Menschheit ist.

    Ganz bleibt die Technologie auch nicht außen vor: Er beschreibt nichts weniger als die Nutzung von Skype - 60 Jahre bevor irgendjemand an die Umsetzung gedacht hat. Das ist immer so ein faszinierendes Lesen bei Asimov: Was erkennt man aus dem eigenen Leben wieder, was Asimov so viele Jahrzehnte zuvor schon vorausgesehen hat?

    Da rückt der eigentliche Krimi in den Hintergrund. Das Ende ist nicht sehr überraschend und wird schon ein Weilchen vor der letzten Seite angesprochen. Damit ist es nicht das stärkste Asimov-Buch, aber immer noch ziemlich cool!

    Kommentare: 1
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    Moni2506s avatar
    Moni2506vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Asimov ist einfach klasse! Was für eine Vorstellung von der Zukunft und das schon 1954!
    Wieder mal eine interessante Reise in die Zukunft mit Robotern

    „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov ist erstmals 1954 erschienen. Es handelt sich hierbei um einen Science-Fiction/Detektivroman.

    Elijah Baley soll einen Mordfall aufklären. Der berühmte Robotiker und Spacer Dr. Sarton wurde getötet. Ihm wird der humanoide Roboter Daneel Olivaw zur Seite gestellt. Das Verhältnis von Erdlingen zu Robotern und den Spacern ist angespannt, weswegen sich die Ermittlungen recht schwierig gestalten.

    Isaac Asimov hat mich wieder einmal begeistert. Ich finde zwar nicht, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, aber mich fasziniert einfach, was für ein futuristisches Bild Isaac Asimov schon 1954 von der Zukunft hatte. Selbst jetzt 62 Jahre später wirkt es immer noch modern und futuristisch.
    Der Schreibstil war gut zu lesen, aber es ist defintiv nichts für zwischendurch. Man muss durchaus ein wenig seine Gehirnzellen anstrengen, um alles zu verstehen. Dafür bietet dieser Kriminalfall aber auch interessante Theorien und Gedankenmodelle.
    Ich hätte niemals erwartet, dass mir Asimov so gut gefällt, weil ich bisher nicht viel mit Science-Fiction am Hut hatte, aber ich kann wirklich nur sagen: Hut ab vor Isaac Asimov! Es ist wirklich klasse was für ein Werk dieser Autor geschaffen hat. Ich werde sicher noch mehr von Asimovs über 500 Werken lesen.

    Fazit: Wer beim Lesen gerne auch mal seinen Gehirn anstrengt und Science-Fiction ausprobieren möchte, sollte unbedingt Asimov lesen.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die nackte Sonne" von Isaac Asimov

    Fortsetzung der Stahlhöhlen von Asimov. Geschichte des Detektivs Baley und seinem Roboter "Dr.Watson" Daneel. Gewohnt anspruchsvoll und wissenschaftlich.

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    18
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    BlueSunsets avatar
    BlueSunsetvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Einfach nur wow! Klassisch detektivisch, intelligent fururistisch und voller großartiger Wendungen.
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    O
    oulevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: düstere Zukunfts Utopie mit überraschenden Wendungen und treffenden philosophischen Fragen.
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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, der immer noch begeistert
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    KainAutors avatar
    KainAutorvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Beginn eines Romanzyklus, der 20.000 Jahre umfassen wird ... Ehrfurchterregend
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    Thrillhouse-Typs avatar
    Thrillhouse-Typvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Kriminal-Geschichte mit einem großartigen Blick in die Zukunft.
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    TobyBurnss avatar
    TobyBurnsvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein zum Teil beklemmendes Meisterwerk
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    Fives avatar
    Five

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