Isaac Asimov Die Stahlhöhlen

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Inhaltsangabe zu „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov

Ist eine Zusammenarbeit zwischen Robotern und Menschen möglich?
Zu Beginn des 30. Jahrhunderts ist die Menschheit gespalten: Die einen leben auf der Erde, zusammengepfercht unter riesigen Kuppeln, die anderen – die sogenannten „Spacer“ – haben sich auf fremden Planeten niedergelassen. Doch mit der räumlichen Trennung entwickeln beide Parteien auch ganz unterschiedliche Weltanschauungen, vor allem, was die auf der Erde verpönten Roboter betrifft. Elijah Baley von der New York City Police ist alles andere als begeistert von seinem neuen Fall: ein Diplomat der Spacer wird ermordet aufgefunden. Baley soll ausgerechnet zusammen mit einem Roboter ermitteln und so jede politische Ausweitung dieses unangenehmen Falles verhindern. Dass R. Daneel ein hochentwickelter Android ist, der von einem Menschen nicht mehr unterschieden werden kann, macht die Zusammenarbeit für Baley zunächst nicht einfacher …

Ein Klassiker, der immer noch begeistert

— phantastische_fluchten

Der Beginn eines Romanzyklus, der 20.000 Jahre umfassen wird ... Ehrfurchterregend

— KainAutor

Nicht der beste Asimov, aber ziemlich cool!

— BettinaR87

Spannende Kriminal-Geschichte mit einem großartigen Blick in die Zukunft.

— Thrillhouse-Typ

Asimov ist einfach klasse! Was für eine Vorstellung von der Zukunft und das schon 1954!

— Moni2506

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spannender Sci-Fi-Roman - empfehelnswert

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  • Spacer Raus!

    Die Stahlhöhlen

    BettinaR87

    05. June 2016 um 17:29

    New York City ist keine normale Stadt mehr, sondern existiert unter einer enormen Kuppel aus Stahl und Glas – damit ist sie eine von vielen Stahlhöhlen. Die Menschen leben in ihnen, verlassen die Stadtgrenzen nur noch in von der Natur abgeschotteten Transportwegen. Alles Natürliche ist für die Menschheit verloren – auch ihre Ernährung besteht aus kompliziert verarbeiteten Hefekulturen. Vor zwei Jahrzehnten schließlich kamen die Spacer zurück zur Erde: Nachkommen der Generationen, als die Menschen begannen, den Weltraum zu kolonisieren. Mit sich brachten sie ihre neuesten Entwicklungen und ihre gesellschaftliche Normen: Nicht mit den dreckigen Erdenmenschen in Kontakt zu kommen und hoch entwickelte Roboter. Gerade die Roboter werden von den Menschen gehasst, mehr noch als die Spacer. Ein friedliches Zusammenleben ist nicht möglich und ein Krieg könnte bevorstehen: Ein Spacer wurde ermordet. Tatverdächtig? Alle Bewohner der Stahlhöhle New York City. Das Ermittlungsteam: Ein menschlicher Cop (Baley) – und ein hoch entwickelter Roboter. Ein kleiner Krisenherd inmitten einer gigantischen Bombe, die jederzeit zünden könnte … Die Kritik Isaac Asimov ist der Wahnsinn. Diesmal konzentriert er sich nicht so sehr auf die technologische und damit SciFi-Seite seiner Geschichte. Dieses Mal serviert er uns einen fast schon klassischen Krimi. Der Leser springt von einer Vermutung in die nächste: Der Ermittler, der Baley zur Seite gestellt wird, ist ein Roboter. Ist der Zwischenfall am Ende nur konstruiert wurden, um den Menschen selbst beweisen zu lassen, dass Roboter bessere Arbeit leisten? Damit die Menschen keine Argumente mehr haben, sich den Robotern in den Weg zu stellen? Interessanterweise begegnen die Leute seines Buches den künstlichen Artgenossen mit der gleichen Haltung, wie unsere Leute heutzutage den Flüchtlingen. Das ist so realistisch, dass man etwas Muffensausen bekommt. Denn Roboter sind künstlich - was stellt eine verrohte Gesellschaft mit Robotern = Produkten an, die sie bedrohen, wenn wir heute schon Menschen im Meer ertrinken lassen? Dass die Menschheit in Höhlen wohnt, kann gar nicht anders verstanden werden: Trotz all des Fortschritts sind die Menschen kulturell wieder einen mega Schritt rückwärtsgegangen: Sie sind Höhlenmenschen. Die Natur wäre in Greifweite, sie kommen nur nicht auf die Idee, rauszugehen. Wenn das mal keine dunkle Vorhersage für die Menschheit ist. Ganz bleibt die Technologie auch nicht außen vor: Er beschreibt nichts weniger als die Nutzung von Skype - 60 Jahre bevor irgendjemand an die Umsetzung gedacht hat. Das ist immer so ein faszinierendes Lesen bei Asimov: Was erkennt man aus dem eigenen Leben wieder, was Asimov so viele Jahrzehnte zuvor schon vorausgesehen hat? Da rückt der eigentliche Krimi in den Hintergrund. Das Ende ist nicht sehr überraschend und wird schon ein Weilchen vor der letzten Seite angesprochen. Damit ist es nicht das stärkste Asimov-Buch, aber immer noch ziemlich cool!

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  • Wieder mal eine interessante Reise in die Zukunft mit Robotern

    Die Stahlhöhlen

    Moni2506

    28. January 2016 um 18:19

    „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov ist erstmals 1954 erschienen. Es handelt sich hierbei um einen Science-Fiction/Detektivroman. Elijah Baley soll einen Mordfall aufklären. Der berühmte Robotiker und Spacer Dr. Sarton wurde getötet. Ihm wird der humanoide Roboter Daneel Olivaw zur Seite gestellt. Das Verhältnis von Erdlingen zu Robotern und den Spacern ist angespannt, weswegen sich die Ermittlungen recht schwierig gestalten. Isaac Asimov hat mich wieder einmal begeistert. Ich finde zwar nicht, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, aber mich fasziniert einfach, was für ein futuristisches Bild Isaac Asimov schon 1954 von der Zukunft hatte. Selbst jetzt 62 Jahre später wirkt es immer noch modern und futuristisch. Der Schreibstil war gut zu lesen, aber es ist defintiv nichts für zwischendurch. Man muss durchaus ein wenig seine Gehirnzellen anstrengen, um alles zu verstehen. Dafür bietet dieser Kriminalfall aber auch interessante Theorien und Gedankenmodelle. Ich hätte niemals erwartet, dass mir Asimov so gut gefällt, weil ich bisher nicht viel mit Science-Fiction am Hut hatte, aber ich kann wirklich nur sagen: Hut ab vor Isaac Asimov! Es ist wirklich klasse was für ein Werk dieser Autor geschaffen hat. Ich werde sicher noch mehr von Asimovs über 500 Werken lesen. Fazit: Wer beim Lesen gerne auch mal seinen Gehirn anstrengt und Science-Fiction ausprobieren möchte, sollte unbedingt Asimov lesen.

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  • Ein Must-Read für jeden SiFi-Leser

    Alle Roboter-Geschichten

    PrinzessinMurks

    Dies ist eine Anthologie mit ganz besonderem Charme. Asimov selbst hat sie zusammengestellt, eine Einführung geschrieben und jeder Geschichtengruppe noch einmal ein Geleitwort beigegeben. Bereits nach den ersten Zeilen des Vorwortes hatte er mich. Zwischen den Zeilen strahlt mich ein sympatischer, geerdeter und sehr kluger Mann an, der zu Recht stolz auf den Einfluss ist, den er auf Literatur und Forschung hatte, der aber grundsätzlich so bescheiden ist, dass er diesen Einfluss und seinen Stolz mit Verwunderung und einem gewissen Unglauben beobachtet. *** Die Geschichten selbst sind gut lesbar. Asimov schafft es, komplizierte wissenschaftliche Grundlagen für jedermann verständlich in die Geschichten einzuflechten, ohne dem konstruierenden Gelehrtengeschwafel auch nur nahe zu kommen.

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  • Rezension zu "Die nackte Sonne" von Isaac Asimov

    Die Stahlhöhlen

    rallus

    31. August 2010 um 15:31

    Fortsetzung der Stahlhöhlen von Asimov. Geschichte des Detektivs Baley und seinem Roboter "Dr.Watson" Daneel. Gewohnt anspruchsvoll und wissenschaftlich.

  • Frage zu "Werden wir ewig leben?" von Roman Brinzanik

    Werden wir ewig leben?

    doceten

    Neues Buch auf dem Nachttisch, diesmal ein Sachbuch: "Werden wir ewig leben?". Spannendes Thema, daher möchte ich gern etwas aus der Belletristik dazu lesen und würde mich über Buch-Empfehlungen freuen, wo die Unsterblichkeit, bzw. das Streben nach ewigen Leben ein Hauptthema ist. Bitte keine Elfen- oder Vampir-Romane! Science-Fiction wäre oke! ;-)

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