Isaac Asimov Ein Sandkorn am Himmel

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Inhaltsangabe zu „Ein Sandkorn am Himmel“ von Isaac Asimov

Mit seiner Jahrtausende umspannenden Zukunftsvision hat Isaac Asimov die Science-Fiction-Literatur nachhaltig geprägt und den Boden für Autoren wie Greg Bear, David Brin und Gregory Benford bereitet. In seiner sogenannten frühen FoundationTrilogie – Ein Sandkorn am Himmel, Sterne wie Staub und Ströme im All – erzählt Isaac Asimov die Vorgeschichte seiner berühmten Foundation-Trilogie: Alles beginnt mit einem gewöhnlichen Tag im Jahr 1949, an dem der pensionierte Schneider Joseph Schwartz eine Straße in Chicago entlangschlendert – und sich plötzlich an einem völlig anderen Ort zu einer völlig anderen Zeit befindet ...

Joseph Schwartz ist ein pensionierter Schneider. Als er eines Tages die Straßen Chicagos entlangschlendert, katapultiert ihn ein ...

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  • Ein Sandkorn am Himmel, rezensiert von Götz Piesbergen

    Ein Sandkorn am Himmel
    Splashbooks

    Splashbooks

    05. July 2015 um 08:38

    Im Oeuvre Isaac Asimovs nimmt "Ein Sandkorn am Himmel" eine besondere Stellung ein. Es handelt sich um seinen ersten richtigen Roman, der 1950 erschienen ist. Ursprünglich sollte eine Kurzgeschichte sein, doch diese wurde von dem damaligen Redakteur von "Startling Stories", Sam Merwin jr. abgelehnt. Und so erweiterte der Autor auf Wunsch des Doubleday-Verlags die Erzählung deutlich, damit dieser sie dann herausbringen könnte. Joseph Schwartz könnte eigentlich das Leben genießen. Er ist pensioniert und geht regelmäßig spazieren. Doch dann geschieht etwas Merkwürdiges. Innerhalb von Sekundenbruchteilen katapultiert ihn ein fehlgeschlagenes Experiment durch Zeit und Raum. Auf einmal befindet er sich in einer ihm fremden Welt. Verzweifelt versucht er herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Doch als er auf Menschen trifft, kann er sie nicht verstehen. Die Wahrheit ist, dass er sich mehrere tausend Jahre in der Zukunft befindet. Die Erde ist Teil eines galaktischen Imperiums und gleichzeitig radioaktiv verstrahlt. Da man ihn für geistig zurückgeblieben hält, unterzieht man ihn einem gewagten Experiment, das ihn klüger machen soll. Es ist ein voller Erfolg, doch die Konsequenzen sind unkontrollierbar. Der Heyne-Verlag publiziert "Ein Sandkorn am Himmel" als Teil der "Foundation"-Saga. Jetzt mag sich der uninformierte Leser fragen, wo denn der Zusammenhang besteht. Schließlich ist hier nirgends die Rede von den Elementen, die die anderen Romane wie zum Beispiel "Sterne wie Staub" kennzeichnet. Man findet hier keinen Hinweis auf den Plan von Hari Seldon. Oder eine Erwähnung der verschiedenen Foundations, die im Hintergrund der Galaxie ihre Machtfäden ziehen. In der Tat sind die Verknüpfungspunkte zur Saga, die bereits zum damaligen Erscheinungsdatum existierte, eher gering. Aber sie sind vorhanden! In der Kontinuität des "Foundation"-Zyklus spielt "Ein Sandkorn am Himmel" vor "Die Rettung des Imperiums".Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22087/ein_sandkorn_am_himmel

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  • Mehr als nur eine Welt

    Ein Sandkorn am Himmel
    BettinaR87

    BettinaR87

    21. May 2015 um 20:59

    Er ist ein Schneider, der auf die 65 zugeht. Ein Missgeschick in einem Chemielabor macht seinem Vorruhestand einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Plötzlich findet er sich in einer vollkommen neuen Welt wieder. "Neu" muss es wohl eher heißen. Die Menschen sehen etwas anders aus, sprechen eine andere Sprache und die Welt selbst scheint gehörig aus den Fugen geraten zu sein. Da führt ein Wissenschaftler ein ebenso fremdartig anmutendes Experiment mit ihm durch - daraufhin kann er sich mit der Zeit assimilieren. Was ist passiert? Er ist über fünfzigtausend Jahre in die Zukunft gesprungen. Die Welt ist radioaktiv verseucht, trotzdem kommen die Erdenmenschen damit klar. Mittlerweile wurden unzählige weitere Galaxien entdeckt, die mit menschenähnlichen Wesen bevölkert sind - die Galaktische Ära ist angebrochen. Die Erde ist das ungeliebte Stiefkind - politisch, sozial und wirtschaftlich komplett außen vor. Was könnte da helfen? Richtig, Revolte Numero vier. Die Kritik Der schiere Wahnsinn. Zum einen sollte angemerkt sein, dass das Buch 1949 verfasst wurde. Damit könnte man es gut und gerne als Großväterchen der heutzutage vorherrschenden Dystopie-Reihen bezeichnen. Natürlich sollte man sich vor Augen halten, welchen Hintergrund der Autor gerade erlebt hatte: Die Atombomben haben gerade einen Weltkrieg beendet, Millionen von Menschen fanden einen grauenvollen Tod. Die politischen Beziehungen müssen erst vorsichtig aufgebaut werden. In der Mitte ein bis auf die Knochen zerstörtes Deutschland. Einige Parallelen dazu findet man also auch im Buch wieder. Trotzdem beschreibt er die Zukunft. Die, wie wir nun wissen, etwas anders laufen würde - eine derart starke Radioaktivität würde wohl zu mehr führen als nur Haarausfall. Die Wortwahl von Asimov ist kräftig. Er spricht nicht von Politikern, sondern "dem höchsten Minister und seiner Clique". Sie zeigen die Gesellschaft so, wie er sie empfindet: Als ein Haufen Jugendlicher, die darum kämpften, die Cooleren zu sein. Die um Anerkennung streben und dabei das Leben vieler anderer gerne mal in Schutt und Asche legen. Es ist ein bisschen irritierend, wie Asimov die Zukunft zeichnet und damit aus unserer Perspektive Recht behalten hat. Das, was bisher noch nicht eingetreten ist, malt eine düstere Zeit. Hoffen wir, dass es eine literarische Vision bleibt. Andererseits: Wir selbst werden es unter Garantie nicht erleben ;) Sehr interessantes Buch, wirklich gut geschrieben und spannend bis zum Schluss. Dabei immer hochwertig, anregend für Gedankenwanderungen und trotzdem sehr verständlich und nicht 'abgespact'.

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