Isaac Marion Mein fahler Freund

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Inhaltsangabe zu „Mein fahler Freund“ von Isaac Marion

R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. 'Mein fahler Freund' erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.

Ganz süße Geschichte, mir persönlich aber zu wenig Hintergrundinfos. Dennoch lesenswert!

— jenjenblue

Mal was ganz anderes. Literarisch ein tolles Buch, neben einer mit Witz, Charme und Tiefe geschrieben (Liebes-) Geschichte. Lesenswert!

— AnaBanana

Ein schönes Buch für zwischendurch. Ich hatte sehr viel Spaß.

— KNOcker

Fantasy und Liebe sind mit etwas Humor, Ekel und Zynismus geschickt miteinander verwoben. Das Buch ist literarisch besser als die Handlung.

— Synapse11

Irgendwie werde ich nicht warm mit dem Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

ja, oberflächlich wirkt das bestimmt so, aber das Buch ist wirklich total toll! Das musst du lesen ;D

— Moonwishes

Ich weiß nicht...ich finde die Idee irgendwie sehr absurd.

— Leela

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  • Rrrrrr

    Mein fahler Freund

    angelj222012

    23. April 2017 um 11:39

    Durch den Film bin ich auf dieses Buch gekommen und habe es dann von einer Freundin geliehen bekommen. Es ist viel besser als der Film, also nichts neues. Die Characktere sind sehr interessant und gut konstruiert. Außerdem bekommt man mehr Einblicke in das Leben von R bevor er Julie getroffen hat. Die Gesellschaft der Zombies und wie sie Julie auch annehmen ist einfach nur beeindruckend. Es war sehr spannend, auch wenn die Liebesgeschichte sehr berechenbar und mit den Namen ( R- omeo und Julie-tte) ist ein bisschen zu einfach. Im Großen und Ganzen war ich sehr unterhalten und würde es bei Gelegenheit gerne wieder lesen. Wo sonst findet man Zombieromeo. Ein typischer YA spin auf das Zombiegenre

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  • Lieblingsbuch! <3

    Mein fahler Freund

    DeZe

    19. October 2016 um 10:20

    Absolut gut. Großer Fan des Autors, gute Idee sehr schön umgesetzt.Das sich hier manche "nicht mit R identifizieren" können, kann ich nicht nachvollziehen. Alleine diese Aussage ist in etwa so sinnvoll wie die Unterhaltungen zwischen den Zombies im Buch... Es sind Zombies, lebende Tote, Wesen die nur dann denken und fühlen wenn sie das Gehirn eines Menschen fressen. Muss ich mich nicht mit identifizieren können ... Deementsprechend kann R als Charakter auch nicht über Tiefe verfügen. Das wäre für mich ein absolutes No-Go. Zombies mit Charakter? Haha ...Wenn man den Fokus von R und Julie mal wegnimmt und sich den Rest des Buches anschaut kommen andere Botschaften rüber, die es ebenfalls wert sind gelesen zu werden.Alles in allem eins meiner absoluten Lieblingsbücher, mit allen Höhen und Tiefen und Charakterschwächen! ;p

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  • Unerträglich

    Mein fahler Freund

    CabotCove

    22. February 2016 um 12:33

    nhalt Der Zombie R, der sich an seinen richtigen Namen wie auch an sein Vorleben nicht mehr recht erinnern kann und der mit an deren Zombies auf einem verlassenen Flughafen lebt, hat zwar eine Art Familie, aber Gefühle sind ihm fremd. Bis er sich in Julie verliebt. Er gibt sich große Mühe, sie für sich zu gewinnen, beschützt sie vor den anderen Zombies etc. Mit M verbindet ihn eine Art Freundschaft, so das denn unter Zombies überhaupt möglich ist. M ist auch dabei, als er Julie kennenlernt.   Mein Eindruck Zombie verliebt sich in Lebende Ich kannte Zombies bislang nur aus Filmen, da mochte ich sie auch meistens bzw. fand die Filme ganz gut und war daher sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht... Die Erzählperspektive von R bringt den Leser zwar nah ans Geschehen, wirkt aber leider auch oft zäh und ich konnte mich mit dem Stil einfach nicht anfreunden. Die Zombies wirken tumb (gut, kann man ihnen nicht verdenken als Untote...) und die Geschichte wies auch leider kaum Spannung auf, dümpelte für mich nur so dahin. Dafür wartet der Autor z. Bsp. mit der recht ekligen Beschreibung des Verzehrs eines Gehirns auf. Meiner Meinung nach ein zu ekliges Detail, selbst für einen Zombie-Roman. Mir hat auch der Witz gefehlt, den dieses Buch anfangs durchaus vermuten ließ. Ich habe es nicht geschafft, das Buch bis zum Ende zu lesen.   Fazit Für Zombie-Liebhaber vielleicht ein ganz gutes Buch, ich fand es unerträglich langatmig und langweilig.

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  • Mein fahler Freund (Film: Warm Bodies): Ein Zombie zum verlieben :)

    Mein fahler Freund

    Wera

    21. February 2016 um 19:26

    Kurzer Inhalt: R ist ein Zombie. Zombies fressen Menschenfleisch. Besonders auf die Gehirne der Menschen hat R es abgesehen, weil die verbliebenen Erinnerungen von den Menschen für R wie ein Lebenselixier ist, das ihn daran erinnert was er auch einmal war: ein Mensch. Eines Tages verspeist er das Gehirn eines jungen Mannes und urplötzlich schwirren R unendlich viele Liebesgefühle zu der Freundin des Mannes, Julie im Kopf herum. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch super süß und witzig. Leider war es an manchen Stellen etwas verwirrend, aber nur sehr selten. Der Film, der es dazu gibt hat mich dazu gebracht das Buch zu lesen. Das war auf jeden Fall kein Fehler. Ich kann jedem diesen Band weiter empfehlen der auf süße Liebeskomödien steht. Der Film ist auch sehr gut :).

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  • Buchverlosung zu "Mein fahler Freund" von Isaac Marion

    Mein fahler Freund

    Mareia

    29. November 2015 um 14:37

    Gewinne ein Exemplar von "Mein fahler Freund"!
    [Aktion] Gewinnen im Advent... #1

  • Buil God, Then We Talk

    Mein fahler Freund

    oberhuukeksi

    07. March 2015 um 16:43

    Uh, das war richtig mies. Mehr kann man dazu schon gar nicht mehr sagen.

  • Mein fahler Freund

    Mein fahler Freund

    Aoibheann

    18. January 2015 um 19:08

    R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. Eine skurrile und witzige Lovestory der etwas anderen Art. R ist keineswegs der typische Zombie, wie sonst auch sollte er seine Geschichte erzählen können? In ihm schlummert noch ein Rest Menschlichkeit, der nach der Begegnung mit Julie langsam aber stetig wieder an die Oberfläche drängt. Der Autor lässt einiges offen, z.B. wie es zu dieser Zombie-Apokalypse gekommen ist. Der Leser kann hierzu eigene Überlegungen anstellen. Auch die vielen Ausflüge in die Phsychologie waren interessant zu lesen. Der immer wieder auftretende Humor ist oft recht bissig und vielleicht nicht jedermanns Geschmack - passt aber ingesamt sehr gut in die Geschichte. Das Ende fand ich ein wenig einfach gestrickt, da hätte ich mir eine etwas komplexere Lösung gewünscht als einen einfachen Kuss. Auch wenn die Erklärung dazu passend ist und das "Ergebnis" dann wieder stimmt. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, auch wenn sich einige Logik- und Übersetzungsfehler in die Übersetzung eingeschlichen haben. Das ist ein Punkt, den ich persönlich wirklich ärgerlich fand, denn es schmälert den Lesespaß unheimlich.

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  • Anders...

    Mein fahler Freund

    Rebel_Heart

    18. November 2013 um 21:50

    Erstmal gilt man Dank hier dem Klett - Cotta - Verlag, für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares. Erst im Nachhinein ist mir persönlich bewusst geworden, dass dieser Buch zum Film "Warm Bodies" gehört, welcher dem einen oder anderen von euch sicherlich ein Begriff sein sollte. Mir persönlicher eher nicht, denn ich schaue selten Filme und schon gar keine, die auf Büchern basieren. Klingt komisch, ist aber so.  Nun aber zu der Rezension...  R ist ein Zombie. Er weiss nicht, wie lange er schon tot ist und auch nicht, wie er überhaupt mal gelebt hat, geschweige denn, wie sein Name war. Es ist ihm einfach nur peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann, einem R.  Die meiste Zeit seines Dasein verbringt er mit herumstehen oder sinnlosen Unterhaltungen mit seinem besten Freund: M. Das alles ändert sich, als er auf die junge Julie trifft. Wenige Minuten zuvor hat er ausgerechnet das Gehirn ihres Freundes Percy gegessen und es passiert das, was weder R noch all die anderen Zombies und noch Lebenden jemals für möglich gehalten haben: R verliebt sich in Julie und beginnt sich zu verändern, beginnt wieder zu leben.   Der Schreibstil hat mir an sich ganz gut gefallen, auch wenn ich das Gefühl hatte, nicht sonderlich viel über R zu erfahren. Natürlich mag das Absicht sein, immerhin kann er sich einfach nicht daran erinnern, wie er heisst oder wie er früher war, aber dennoch konnte ich mich mit ihm einfach nicht richtig identifizieren.  Er hat mich zwar ein paar mal allein durch sein Handeln wirklich zum Schmunzeln gebracht, aber ansonsten war er für mich eher ein oberflächlicher Charakter. Julie war eine Person, welche erst gar nicht wusste, wie ihr geschieht, als sich ausgerechnet ein Zombie in sie verliebt. Anfangs weiss ich gar nicht, wie sie mit ihm umgehen soll, geschweige denn, warum er sie überhaupt gerechnet hat, aber im Laufe des Buches haben sich die beiden ein wenig angenähert und auch einige der Erinnerungen R's kehrten zurück. Ein wenig befremdlich war für mich teilweise die "Einmischung" Percys. Nachdem R dessen Gehirn verspeist hat, mischt sich Percy in seine Gedanken und Erinnerungen ein, sorgt so dafür, dass sich R verändert. Der Autor hat ein Buch geschrieben, in denen Tod, Existens, Leben und auch Liebe eine große Rolle spielen und welches mich doch mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Einerseits hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen, die Idee an sich war auch nicht schlecht, eher im Gegenteil, aber die Umsetzung hat mich nicht ganz überzeugt, zumal ich das Gefühl hatte, einige Szenen und Handlungen gab, die mir einfach nicht ganz schlüssig waren.  3/5 Herbstblättern, von dem ich mir sicher bin, dass ich es vielleicht sogar noch mal lesen würde, mir den Film im Gegenzug aber gar nicht erst ansehen würde. 

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  • [Rezension] Isaac Marion: Mein fahler Freund

    Mein fahler Freund

    Rainbow_Dash

    13. June 2013 um 19:55

    Gebundene Ausgabe: 298 Seiten Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3608939148 ISBN-13: 978-3608939149 Originaltitel: Warm Bodies Preis [D]: EUR 19,95 R ist ein Zombie und lebt mit seinesgleichen auf einem alten Flughafen. Eines Tages verspürt er wieder großen Hunger und geht mit ein paar anderen Zombies, darunter sein Freund M, auf die Jagd. In einem verlassenen Gebäude findet er ein paar Jugendliche, die auf der Suche nach Medikamenten und anderen überlebenswichtigen Dingen sind. Die Zombies greifen an und R verspeist das Gehirn eines jungen Mannes. Plötzlich sieht er in der Ecke ein junges Mädchen kauern und er weiß ganz genau, wer sie ist: Julie, die Freundin des Jungen, dessen Gehirn er gerade gegessen hat. Er spürt eine seltsame Verbindung zu ihr und hat den Drang, sie zu beschützen. So nimmt eine seltsame Geschichte ihren Lauf: die Freundschaft zwischen einem Zombie und einem Menschen. 'Mein fahler Freund' ist der vierte Roman des Autors Isaac Marion. Auf Englisch erschien das Buch bereits im Oktober 2010 unter dem Namen 'Warm Bodies'. Summit Entertainment hat sich die Rechte am Buch gesichert und dieses unter dem Originaltitel 'Warm Bodies' verfilmt. Der Film kam am 01. Februar 2013 ins Kino. Inzwischen ist ein Prequel zum Buch erschienen, welches in Englisch unter dem Titel 'The New Hunger' als E-Book veröffentlicht wurde. Außerdem hat der Autor bestätigt, dass er gerade an einer Fortsetzung zu 'Mein fahler Freund' schreibt. Hmm....was soll ich zu dem Buch groß sagen. Als ich es in die Hand nahm, gefiel mir irgendwie die Vorstellung, dass es sich um ein gänzlich neues Thema handelt. Liebesgeschichten mit Vampiren und Werwölfen gibt es wie Sand am Meer, aber eine Geschichte, in der es um die Freundschaft zwischen einem Zombie und einem Mädchen geht, ist mal etwas ganz anderes. In normalen Zombie-Geschichten werden die Zombies ständig als blutrünstige Monster dargestellt, die nur von ihrem Hunger getrieben werden. In 'Mein fahler Freund' fängt R durch Julie's Hilfe an sich zu ändern und findet heraus, dass er durchaus eine Wahl hat. Anfangs lässt sich das Buch noch sehr flüssig lesen. Man erfährt viel über den Zombie R und seine Lebensweise. Als er Julie trifft, beginnt die eigentliche Haupthandlung und ab da wurde das Buch dann ziemlich konfus. Ständig kommen mitten in der Handlung irgendwelche Einblenden des jungen Mannes (Perry), dessen Gehirn R gegessen hat. Zeitweise ist es ziemlich schwer zu unterscheiden, ob das nun R's Gedanken sind oder die von Perry. Auch die Beziehung zwischen R und Julie finde ich sehr unglaubwürdig. Sie zeigt keinerlei Angst oder Bedenken, ihre Zeit mit einem Zombie zu verbringen. Sehr komisch wenn man bedenkt, dass sie in einer Welt aufgewachsen ist, in der man von Zombies getötet und aufgefressen wird. Insgesamt kommt die Handlung nur schleppend voran, um dann aber ganz plötzlich zu einem Ende zu kommen. Irgendwas dazwischen hat mir aber gefehlt, denn aus heiterem Himmel werden die Zombies plötzlich akzeptiert und nicht mehr als Feinde wahrgenommen. Doch wo ist in dem Buch die Entwicklung dorthin sichtbar?? Nur weil Julie sich mit einem Zombie anfreundet und versucht ihn zu 'heilen', werden alle anderen Zombies nicht mehr als Gefahr gesehen. Auch was es jetzt mit diesen sogenannten 'Knochen' auf sich hat, erschließt sich mir nicht ganz. Meiner Meinung nach fehlt hier ein ganz großes und vor allem wichtiges Stück Handlung. Vielleicht war es vom Autor so beabsichtigt, weil er gerade an einer Fortsetzung schreibt, aber mein Fall war dieses Buch definitiv nicht. Deshalb gibt es von mir leider nur zwei Sterne.

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  • Mein fahler Freund

    Mein fahler Freund

    inflagrantibooks

    11. June 2013 um 08:24

    Klappentext R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. »Mein fahler Freund« erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.   Über den Autor Isaac Marion, geboren 1981 im Nordwesten des Bundesstaates Washington. Lebt in Seattle als Grafiker und Autor. Nach der Veröffentlichung einiger Kurzgeschichten ist »Mein fahler Freund« Marions erster Roman. Die Filmrechte wurden sofort an Hollywood verkauft.   Empfehlung Der Autor erschafft hier einen denkenden, charmanten und verliebten Zombie, der wider gegen seine Natur handelt und einem Menschen das Leben rettet. Von den Romero-Zombies sind diese hier weit entfernt. Sie stöhnen zwar und fressen Leute, aber sie haben eine Art verqueres Sozialgefüge, was dem allen einem Hauch Menschlichkeit verleiht, auch wenn sie von dieser noch weit entfernt sind. Die Gedanken von unserem Zombie, denn sprechen fällt ihm bis zum Ende hin schwer, sind einzigartig Unzombiemäßig. Die meisten, der Untoten Gefährten haben sich damit abgefunden, was sie sind. Nur eben unser netter R nicht. Dieses Buch hat nichts von einer Liebesschnulze, ist aber auch von den allbekannten Zombieschockern weit entfernt. Es zeichnet sich durch seinen eigenen postapokalyptischen Charme aus und zeigt eine Welt, die unserer gar nicht so unähnlich ist. Mensch wie Zombie hadert mit dem, was passiert ist und kann es dennoch nicht rückgängig machen. Am Ende bedarf es nur ein bisschen Glauben. An sich und an die Möglichkeit, das doch noch alles besser wird. Das man nicht so hinnehmen muss wie es ist. Man hat immer die Wahl und lebt das Leben, welches man gewählt hat. Die Akzeptanz des Fremden, des Unbekannten unterstützt den Funken Glauben, der zwischen R und Julie gesprungen ist und sorgt dafür, das die Welt doch wieder besser wird. Besser als jeder gedacht hätte.   Der Autor zeigt auf wirklich eindrucksvolle Art, das man miteinander Arbeiten und Leben sollte. Nicht gegeneinander. Nur dann besteht die Chance zu einer positiver Veränderung. Das alles gepaart mit trockenem Zombiehumor, ein bisschen Action und hier und da ein bisschen Liebe, bekommt man einen Zombieroman, der hält was er verspricht. Extra Vergleich Buch - Film Es gibt nur sehr, sehr wenige Filme, die ich sehe, bevor ich das passende Buch dazu lese. Hier war das der Fall. Und der Film hat mich (bis auf ein paar Kleinigkeiten) überzeugt, sodass ich recht zeitnah zum Buch griff. Im Großen und Ganzen sind sie sich natürlich ähnlich. Es gibt die gleichen Charaktere, die Orte ähneln sich und auch der Inhalt passt mehr oder weniger. Aber das war es auch schon. Natürlich weiß ich von der künstlerischen Freiheit, was Buchverfillmungen angeht, aber das Ende im Film ist nicht mal annähernd so ergreifend wie im Buch. Wer also nicht vorhat das Buch lesen, ist mit dem Film bedient. Aber alle, die die wahre Geschichte hinter R und Julie endtecken wollen, sollten zum Buch greifen.

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  • Viel Potenzial, wenig genutzt

    Mein fahler Freund

    TheSarahStory

    25. March 2013 um 19:20

    R ist ein Zombie und bis auf seine philosophischen, nachdenklichen Momente ist er genau wie die anderen seiner Art. Die meiste Zeit verbringen sie die Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Ab und zu folgt ein Trip in die Stadt, der mit blutverschmierten Gesichtern endet. Doch beim nächsten Aufbruch in die Stadt trifft er auf Julie und verliebt sich in sie. Dumm nur, dass er gerade das Hirn ihres Freundes verspeist hat. Kurzerhand nimmt R Julie mit zu sich in den stillgelegten Flughafen und will sie vor den anderen Zombies beschützen. Selbstverständlich ist das nicht die einfachste Aufgabe, fleischfressende Monster davon abzuhalten, ein menschliches Lebewesen zu fressen, aber was R noch viel mehr zu schaffen macht, sind die Gefühle, die er für Julie entwickelt. Denn wie fernab der Realität ist der Wunsch mit ihr zusammen zu sein? Handlung & Stil. Kurzum gesagt, bin ich nicht so begeistert von dem Buch wie so viele andere Leser. Die Thematik an sich hat mich sehr gereizt, auch wenn ich vorher nur einmal etwas mit Zombies gelesen habe. Diese waren allerdings total bösartig. Diese hier sind es im Grunde auch, aber R ist eben so ein ganz besonderer Fall. In seinem zerfallenen, verwesenden Körper beginnt er wieder etwas zu spüren und beginnt zu fühlen, seit er Julie gesehen hat.  Die Handlung an sich ist ganz interessant, aber sie hat mich jetzt auch nicht umgehauen. Das Buch hat zwar bloß knapp 300 Seiten, aber da hätte man dennoch mehr Potenzial reinstecken können. Der Stil ist etwas, das mich zwiespältig zurücklässt. Einerseits hat er mir bereits auf den ersten Seiten recht gut gefallen, da eben auch recht philosophische Gedanken darin enthalten waren und R mir recht sympathisch war. Allerdings war das Buch insgesamt doch mehr langweilig, als spannend. Es geht nicht unbedingt viel zur Sache und es herrscht auch kein Mord und Totschlag. Allerdings hat mir das nicht gefehlt, sondern anderes. Julie wurde mir zu wenig belichtet. Sie wird zwar beschrieben und auch von der Art wie sie redet und agiert, erfährt man viel über sie und kann sie sich gut vorstellen. Dennoch fehlte mir ein Stück miteinander von Julie und R. Ich kann auch gar nicht sagen, was ich wirklich erwartet hätte, aber Fakt ist, das Buch hat mich bis Seite 200 nicht erreicht. Das Ende war dann wirklich spannend und ich habe auch mitgefiebert, aber das hat die Sterne für das Buch letztendlich auch nicht mehr höher setzen können.  Charaktere & Setting. Die Charaktere an sich waren wirklich toll und ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sie im Film umgesetzt wurden. Nicht viele Charaktere hatten eine große Rolle, was ich recht gut fand, da man sich damit gut auf's Wesentliche konzentriert hat. Aber auch die Nebenrollen waren klasse und kreativ eingefädelt.  Die Schauplätze konnte man sich ebenfalls recht gut vorstellen und letztendlich waren zu viele Beschreibungen ohnehin überflüssig, da man aus den tausend anderen Zombiefilmen und Büchern ohnehin weiß, wie es in der Welt dann aussieht, wenn nichts mehr wirklich lebendig ist und bewohnt.  Sonstiges. Ich wollte bevor ich den Film schaue auf jeden Fall das Buch lesen. Ich habe mich total auf die Lektüre gefreut und war dann leider schnell enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir davon viel mehr erwartet und auch der Stil hatte mich nicht wirklich fesseln können. Dennoch kann ich am Ende sagen, dass es ein gutes Buch war mit einer grandiosen Idee. Allerdings wurde das Potenzial der Idee meiner Meinung nach nicht genutzt. Der Autor sieht übrigens sehr sympathisch und attraktiv aus. Sicherlich eine interessante Persönlichkeit. Vielleicht kann mich eines Tages ein anderes Buch von ihm mehr in den Bann ziehen. Ein schönes Erlebnis war es trotzdem, auch wenn ich dieses Mal nicht von einem Highlight sprechen kann. 

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  • Ein ungewöhnlicher Zombieroman

    Mein fahler Freund

    Shiku

    25. March 2013 um 07:45

    R ist ein Zombie, aber das heißt nicht, dass er ein blutrünstiges, menschenfressendes Monster ist. Also, doch, eigentlich schon, aber immerhin macht er sich einen Kopf darüber. Denn auch wenn er seine Sprachfähigkeiten eingebüßt hat, so ist sein Gehirn alles andere als verrottet. Bei einem seiner Raubzüge fällt ihm ein junger Mann namens Perry zum Opfer und wie bei jedem anderen Menschen auch, dessen Hirn er verspeist, erhält R einige seiner Erinnerungen beim Essen. Dazu gehören auch die von Perrys Freundin Julie, die mit bei der Gruppe dabei ist, die R und seine „Freunde“ überfallen haben. Er weiß gar nicht so richtig warum, aber R tarnt die junge Frau und nimmt sie mit sich in sein Zuhause: den von Zombies und wandelnden Skeletten bewohnten Flughafen. Und ehe sich die beiden versehen, lernen sie, dass die Zombies nicht die Monster sein müssen, die alle in ihnen sehen. Dumm nur, dass nicht jedem diese neue Erkenntnis schmecken wird. „Mein fahler Freund“ ist alles andere als eine typische Zombiegeschichte. Zwar geht es auch hier vergleichsweise oft um Gehirne, aber dahinter steckt noch so einiges mehr. Ganz offensichtlich schon mal die Tatsache, dass die Zombies Gehirne essen, um einen Blick auf die Erinnerungen ihres Opfers werfen und sich so kurz etwas lebendiger fühlen zu können, aber das meine ich nicht. Es geht schon damit los, dass R für einen Zombie erstaunlich eloquent ist. Zwar kann er all die Worte, die sich in seinem Kopf formen, selten auch ausformulieren, aber als Leser muss uns das wenig stören, da wir ja auch von seinen Gedanken genug mitbekommen. So präsentiert sich uns ein wirklich schöner Schreibstil, der auf seine morbide Art und Weise romantisch ist – was vollkommen dazu passt, dass ein gewissermaßen Untoter sich in eine junge Frau verliebt, die – zum Glück oder leider? – ziemlich lebendig ist. Es gab Passagen, die wirkten auf mich ein wenig melodramatisch, aber ansonsten ist das Buch zumindest sprachlich ein reiner Genuss. Auch wenn man sich auf die eine oder andere ekelige Szene einstellen muss (ganz ohne funktioniert das mit den Zombies nun doch nicht), so ist „Mein fahler Freund“ vielmehr ein Buch über Hoffnung, das auch ein bisschen genau das zu schenken vermag. Wenn man etwas wirklich will, lohnt es sich durchaus, dafür zu kämpfen, selbst wenn es aussichtlos scheint. Vielleicht weiß man zunächst auch gar nicht, dass man überhaupt etwas möchte, aber wenn wir offen bleiben und bereit sind, Neues zu wagen, dann kann genau das passieren. Die Situation von Julie und R ist zwar eine andere als die unsere – noch steht die Welt und Zombies bin ich bisher auch noch keinen begegnet –, aber es ist doch eine schöne Botschaft, die mich mit einem Lächeln zurückließ. Genauso zeigt das Buch, dass man durch Menschlichkeit zum Menschen wird und nicht durch das, als was wir von anderen klassifiziert werden. Menschen können Monster werden und die angeblichen Monster können bessere Menschen sein als wir selbst. Das sind alles eigentlich sehr schöne Dinge, trotzdem hat das Buch für mich nicht ganz funktioniert, was aber nicht nur der Fehler des Buches ist. Zum einen fehlte mir der Kontakt zu den Charakteren. Zwar erfahren wir recht viel über Rs Gedanken, trotzdem war er mir nach 100 Seiten nur wenig näher als am Anfang und bis zum Ende änderte sich das auch nicht mehr wirklich. Was bei R nicht funktionierte, war auch bei Julie und den anderen nicht anders, bei den Hauptcharakteren wog es aber am schwersten. Mir war letzten Endes nicht egal, wie es mit den beiden weitergeht, besonders interessiert hat es mich aber auch nicht. Hinzu kommt, dass der Autor entweder keine Lust hatte, gewisse Dinge zu erklären oder aber nicht wusste, wie er das überhaupt anstellen soll. Wir werden einfach in die Welt hineingeschmissen; scheinbar ging die einstige Zivilisation schon vor einiger Zeit unter und mit der Apokalypse kamen die Zombies. So weit, so gut – warum sollten auch ausgerechnet Julie und R wissen, wie es dazu kam? Diese Informationen sind nicht unbedingt wichtig und erst recht nicht für die Geschichte, die der Autor erzählen wollte. Später aber wird es ein wenig zu viel des Ganzen, oder vielmehr: zu wenig. Besonders eine Stelle gegen Ende wirkt ohne jeglichen Erklärungsansatz schlichtweg willkürlich, aber dafür kaufe ich mir kein Buch. Es hinterließ zumindest bei mir einen negativen Beigeschmack. Letztendlich muss man bei „Mein fahler Freund“ wissen, ob man genau diese Art von Buch wirklich lesen möchte – geht es auch mal ohne weitere Erklärungen zur Handlung und der Welt, darf aber philosophisch sein? Dann darf man beruhigt zum Buch greifen. Auch ansonsten ist es nicht schlecht, man sollte nur nicht zu viel erwarten.

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  • ..unterhaltsam und romantisch zugleich..

    Mein fahler Freund

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2013 um 21:42

    Beschreibung: R. ist tot. Aber das ist nicht weiter nicht schlimm.. nicht für ihn. Er weiß zwar nicht mehr seinen richtigen Namen, aber immerhin sieht er weitaus weniger schlimm aus, als der Rest, den er kennt. Vermutlich war er einmal Banker, Broker oder Praktikant, wenn er sich selbst nach seinem Aussehen beschreiben müsste. Nun ist er ein Zombie und kann sich an rein gar nichts mehr aus seinem damaligen Leben erinnern. Derzeit lebt er mit vielen anderen, zusammen auf einem verlassenen Flughafen.  Gerne wüsste er, wie alt er ist, aber das wird er wohl nicht erfahren - doch aufjedenfall scheint er jünger zu sein, als der Rest an Zombies, die schon fast gar kein Fleisch mehr auf den Rippen haben. Oft fragt sich R. was geschehen ist. Ist eine Seuche ausgebrochen? Krieg? Er weiß es nicht.. die Städte, die sie durchqueren, sind genauso verwest wie sie selbst. Mit der Zeit wird R. sein Hungergefühl immer größer. Er beschließt sich mit einer kleinen Gruppe zu einem Wolkenkratzer aufzumachen. Dort treffen sie auf Menschen, nichts ungewöhnliches, doch diesmal ist etwas anders, als R. das Gehirn eines Jungens fressen möchte. Plötzlich überkommen ihn Erinnerungen und Emotionen. Ihm ist nach weinen zu mute, doch es geht nicht. Dann entdeckt er Julie, das Mädchen aus den Erinnerungen des Jungen, dessen Gehirn er gefressen hat. Als er sie betrachtet, überkommt ihn wieder das Gefühl des zereißens, doch er kann nicht. Er beschließt ihr zu helfen, indem er sie mit dem Blut eines Zombies einschmiert. Nur so wird sie von den anderen nicht mehr als lebendiges Wesen betrachtet. Schon bald merkt Julie, dass R. anders ist, als die anderen Zombies und beginnt ihn mehr und mehr zu mögen.. Und auch R. findet Gefallen an Julie.. sehr sogar. Eigene Meinung: Als ich den Trailer im Kino zu dem Film sah, war mir klar, ich muss dieses Buch lesen. Schon vorher habe ich einige gute Meinungen zu dem Buch gehört und somit stand fest, dass wird mein nächstes Buch, was ich lesen werde. Gesagt, getan. Innerhalb von 2 Tagen habe ich das Buch dann auch beendet.  Der Schreibstil des Autors ist sehr erfrischend, weshalb sich das Buch schnell wegliest. Oft musste ich während des Lesens herzhaft lachen oder schmunzeln. Die Geschichte an sich ist wirklich mal etwas anderes. Keine Vampire, sondern Zombies. Ich liebe die Serie "The Walking Dead" hatte aber bis Dato noch kein Buch mit Zombies gelesen. Von daher war es für mich etwas Neues, ein Buch zu lesen, in dem es um Zombies geht. Jetzt, nachdem ich es beendet habe, muss ich sagen, dass mir die Mischung aus Zombies und Comedy sehr gut gefällt. Wer weiß, vielleicht werden Zombie-Bücher ja der neue Trend? ;) Fazit: Ein unterhaltsames und gleichzeitig romantisches Buch, mit tollem Schreibstil.

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  • Rezension zu "Mein fahler Freund" von Isaac Marion

    Mein fahler Freund

    kleeblatt2012

    27. February 2013 um 21:41

    Er heißt R, er isst mit Vorliebe das Gehirn eines Menschen und verbringt seine Freizeit damit, rumzutorkeln und zu stöhnen. Denn R ist ein Zombie. Kein gewöhnlicher Zombie, denn er denkt nach. Über seine Daseinsberechtigung und auch über die Zukunft. Als er bei einem Raubzug durch die Stadt auf Julie trifft, verändert sich sein Leben, ähm, sein Tod. Denn er verliebt sich in Julie und hat von da an nur eins im Sinn: bei Julie zu sein. Das Cover weißt eigentlich auf ein Kinderbuch hin, dem ich persönlich aber widersprechen muss. Denn der Inhalt ist auf keinen Fall kindgerecht. Allein die Szenen, in denen Zombies über die Menschen herfallen, sind grausam beschrieben. Auf dem Cover blickt uns ein Pärchen entgegen. Beide schauen eher böse, bieten aber einen schönen Anblick. Im Hintergrund steht R, der Zombie, mit grauer Haut, grau-gelben Augen und einem ausgemergelten Gesicht. Er ist gut angezogen mit schwarzem Anzug und roter Krawatte. Vor ihm steht Julie, blond und mit rotgeschminkten Lippen. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, da es mich doch mächtig interessiert hat, wie ein Zombie denn so denkt. Und der Autor hat das in herrlich sarkastischer Weise auch geschafft, zu vermitteln. R ist kein gewöhnlicher Zombie, denn er denkt nach. Über sich, seinen Tod, seine Zukunft und vor allem darüber, ob er wirklich ein Zombie sein muss. Sein übermächtiger Hunger auf Menschenfleisch lässt allerdings vermuten, dass er wie jeder andere Zombie handeln muss. Töten, um die Gier zu befriedigen. Bis er auf Julie trifft, ein Mensch. Und von da an fahren R's Gefühle Achterbahn. Er setzt alles daran, Julie zu gefallen und bei ihr zu sein. Immer wieder verfällt R in Tagträume, was mich ein bisschen an die Arztserie „Scrubs“ erinnert hat, da die dortige Hauptfiguer J.D. auch immer in Tagträume verfällt und sich vorstellt, wie es denn sein könnte. Der sehr leichte Schreibstil mit kurzen Sätzen macht es möglich, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu lesen. Dem Lesevergnügen hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Das Buch wurde übrigens verfilmt unter dem Namen "Warm Bodies". Fazit: Eine etwas andere Liebesgeschichte, die teilweise an Romeo und Julia erinnert. Punkteabzug gibt es, weil manche Gefahren zu einfach überwunden wurden.

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  • Rezension zu "Mein fahler Freund" von Isaac Marion

    Mein fahler Freund

    kleinfriedelchen

    23. February 2013 um 17:25

    „Ich bin tot, aber es ist nicht so schlimm. Ich habe gelernt, damit zu leben.“ (S. 1) R ist tot, ein Zombie. Wie das passiert ist, kann er nicht so genau sagen, genauso wenig, wie er sich an seinen kompletten Namen erinnern kann. Fakt ist, fast die gesamte Menschheit­­­­­­ ist ausgelöscht, die wenigen überlebenden Menschen verschanzen sich hinter dicken Mauern vor den Zombies. Als R bei einem seiner Jagdzüge auf Menschenfleisch Julie begegnet, ist es jedoch vorbei mit dem sinnlosen Dahinvegetieren. Er verliebt sich auf den ersten Blick und nimmt Julie mit zu sich nach Hause. Doch nicht nur Julies Militär-Vater hat etwas gegen die Beziehung. Auch die unheimlichen Knochen-Zombies sehen seine Gefühle für das Mädchen nicht gerne... --------- Filme wie "Resident Evil" oder "28 days later" haben uns seit jeher die blutige Horrorseite der Zombies gezeigt und uns das Fürchten vor den untoten Hirnfressern gelehrt. Isaac Marion zeigt uns jedoch eine ganz andere Seite und beweist mit "Mein fahler Freund", dass Zombies durchaus gefühlvoll, poetisch, ja sogar sexy sein können. Wie es genau zu der Zombie-Apokalypse kam, kann niemand sagen. Und es interessiert auch niemanden so wirklich, denn die Zombies denken nicht und die wenigen noch verbliebenen Menschen müssen um ihr Überleben kämpfen, da bleibt keine Zeit für Ursachenforschung. Stattdessen verschanzen sie sich in einem alten Stadion, bauen meterhohe Mauern oder durchstreifen die zerfallenen Städte nach Nahrung und Medikamenten. Viel Spaß und Abwechslung bietet das Leben nach der Apokalypse nicht mehr. Doch das ist Julie nicht genug, sie hält das Leben innerhalb der Mauern nicht für lebenswert. Sie will nicht nur überleben, sondern wirklich leben. Auch R ist unzufrieden mit seiner untoten Existenz, die nur bestimmt wird von Hunger auf Menschenfleisch und Gestöhne. Zusammen mit hunderten anderer Zombies lebt er am Flughafen und vegetiert vor sich hin. Als er bei einem Streifzug durch die Stadt auf Julie und ihre Freunde trifft und dabei das Gehirn ihres Freundes Perry frisst, trifft es ihn wie ein Schlag: er erlebt Perrys Erinnerungen und verliebt sich auf den ersten Blick in Julie... So beginnt die wohl ungewöhnlichste Liebesgeschichte seit Langem. Isaac Marion präsentiert uns eine romantisch-makabere Zombieversion der Romeo und Julia-Geschichte, die einen liebevollen, aber auch etwas melancholischen Charme versprüht. Die Geschichte wird aus R's Sicht erzählt. Obwohl sich in seinem Gehirn nicht mehr viel tut, präsentiert er uns sehr pointierte Einsichten in den Sinn des Lebens, wie man sie wohl nur gewinnen kann, wenn man selbst schon tot ist. Dabei erzählt er sehr trocken und sachlich, was besonders makaber wirkt, wenn er beschreibt, wie er und seine Zombiekameraden Menschen die Schädel knacken, um an ihr köstliches Gehirn zu kommen. Durch die trockene Erzählweise fehlte es mir leider aber auch ab und zu an Spannung, weshalb ich das Buch doch recht langsam gelesen habe. Trotzdem hat es mir gut gefallen, denn Julie und R sind sehr sympathisch und zeigen, was das Leben wirklich lebenswert macht: die Liebe. P.S: Die Buchverfilmung "Warm Bodies" kann ich nur empfehlen. Man hat sich hier, abgesehen von ein paar Details, wirklich nah an die Buchvorlage gehalten.

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