Die längste Nacht

von Isabel Abedi 
4,3 Sterne bei156 Bewertungen
Die längste Nacht
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Neue Kurzmeinungen

Mienchen77s avatar

Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, ich wollte unbedingt wissen, was in dieser Nacht passiert ist. Sehr schönes gefühlvolles Buch.

vanystefs avatar

Überraschende Wendungen und eine emotionale Achterbahnfahrt

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Inhaltsangabe zu "Die längste Nacht"

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401061894
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:408 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:11.03.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.05.2016 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Jessyxonexs avatar
    Jessyxonexvor 15 Tagen
    Die längste Nacht

    "Die längste Nacht" ist ein wunderschöner Roman von Isabel Abedi.

    Vita und ihre zwei Freunde wollen quer durch Europa reisen. Durch Zufall landen sie in Viagello, ein kleines Dorf in Italien. Dort trifft sie auf Luca, den sie vom ersten Augenblick anziehend findet. Ganz unerwartet bleiben Vita und ihre zwei Freunde länger und Vitas Erinnerung kommen hoch. Sie versteht rein nichts, Luca und seine Familie scheint sie zu kennen, das Dorf scheint ihr bekannt zu sein, aber woher? Dieser Ort führt sie zurück in die Vergangenheit und sie erfährt die Wahrheit.

    Dieses Buch ist unfassbar toll geschrieben uns spannend bis zum Schluss. Isabel hat viele spannende Bücher, aber das ist mein Lieblingsbuch von ihr.

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    I
    isi2908vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte es nach einem Tag gelesen, einfach super!
    Einfach Toll!

    Ich bin sowieso schon ein Fan der Bücher von Isabel Abedi, und dieses Buch hat mich aufs neue beeindruckt.

    Es geht um das fast 18 Jährige Mädchen Vita, die ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihren Eltern hat, weswegen sie sich auch riesig auf die Fahrt quer durch Europa, mit ihren zwei besten Freunden Danilo und Trixi freut. Doch gleich am Anfang dieser Fahrt, in Italien, trifft sie auf Luca und spürt, das die beiden irgendetwas verbindet. Als er sie zum Essen mit der Familie einlädt und alle erfahren wer sie ist, bricht ein riesiger Streit aus und sie wird aus dem Haus geschmissen. Bald darauf erfährt sie warum und was sie mit der Familie und diesen Ort verbindet, sogar über den Tot ihrer Schwester, über den ihre Eltern nie ein Wort verloren haben, kommt ans Tageslicht. Eine Wahrheit, mit der noch nicht mal ihre eigenen Eltern gerechnet hätten.
    Ich fand das Buch einfach super, es ist ein wenig spannend geschrieben, mit vielen Überraschungen und einem Happy-End. Ich kann es nur Empfehlen!

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    K
    kleinebuecherweltvor 6 Monaten
    Eine interessante Geschichte mit einem unerwarteten Ende

    Die Geschichte beginnt sofort spannend und es wird dem Leser leicht gemacht sich in Vitas Leben zurechtzufinden. Das liegt vor allem an Isabel Abedis so flüssigem Schreibstil. Gleichzeitig merkt man auch gleich zu Beginn, dass mit ihrer Familie etwas nicht ganz stimmt. Allerdings kommt man nicht gleich darauf was es damit auf sich hat, weil die Autorin das Geheimnis bis zum Schluss gut verpackt.
    Sobald der Europa - Trip der Freunde losgeht, steigt die Spannung und die mysteriöse Atmosphäre von Viagello zieht den Leser sofort in den Bann, so, dass man nur noch mehr darüber wissen möchte. 
    Überrascht hat mich der Aufbau der Geschichte, da Vita ziemlich schnell bemerkt, dass etwas passiert ist und auch schnell an das Geheimnis kommt. Was man jedoch nicht ahnt, ist, dass das nur die halbe Wahrheit ist, so, dass es am Ende nochmals zu einer großen Überraschung kommt. Das Geheimnis, das am Ende gelüftet wird ist so unerwartet, das man sofort davon mitgenommen wird.
    Die Charaktere finde ich alle gut gelungen und vorstellbar. Vor allem mit Vita kann man sich gut anfreunden und sie beweist trotz all dem was sie erfahren muss viel Stärke. Luca besitzt zwar nicht ganz so viel Tiefe, aber passt gut zu Vita. Die großen Gefühle zwischen den beiden haben mir etwas gefehlt, allerdings finde ich es gut, dass die Autorin diese nicht in den Fokus stellt, da sonst der Hauptaspekt der Geschichte verloren gegangen wäre.
    Somit ist "Die längste Nacht" eine wirklich gute Geschichte mit einem sehr überraschendem Ende.

    Fazit: Eine spannende Geschichte mit einem unerwarteten Ende, mit dem man nicht rechnet.

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    Adina13s avatar
    Adina13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich eindeutig eines der schönsten Bücher dieses Jahr!
    Wunderschön!

    Bis jetzt mein absolutes Lieblingsbuch dieses Jahr. Ich war etwas zurückhaltend, weil es sich ja um ein Jugendbuch handelt und hab es nur bereut es nicht schon früher gelesen zu haben!
    Eine wunderschöne spannende Geschichte in meinem Lieblingsland Italien. Auch eine wirklich schöne Liebesgeschichte ohne kitschig zu sein und sehr spanned dazu :) Ganz klar eine ganz ganz große Empfehlung eigentlich für alle die gerne lesen ;)

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    sahnis avatar
    sahnivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Durch die künstlich in die Länge gezogenen Abschnitte wurde Spannung verschenkt, im Vergleich zu Lucian wirkt diese Geschichte fast banal
    Ganz nett, aber irgendwie auch enttäuschend

    Da ich davon ausgehe, dass der Inhalt bekannt ist, komme ich gleich zu meiner persönlichen Meinung. Ich bin seit „Whisper“ ein großer Fan der Autorin, auch „Lucian“ konnte mich komplett begeistern. Dementsprechend gespannt war ich auf diesen neuen Roman. Einerseits konnte mich die Geschichte unterhalten, andererseits hat sie mich doch auch irgendwie enttäuscht.

    Zunächst die positiven Punkte. Mir hat diese Idee der Rundreise durch Europa in einem kleinen Bulli sehr gefallen. Das klingt einfach nach Abenteuer, Spaß und gute Laune. Auch diese doch unkonventionelle Konstellation Danilo und Trixie (ein Liebespaar) auf Reisen mit der besten Freundin konnte mich für diese Geschichte erwärmen. Die Beschreibungen der italienischen Landschaft sind ein Traum, man spürt die Sonne förmlich auf der Haut, obwohl sich der Sommer bei uns gerade nicht unbedingt von seiner besten Seite zeigt. Das ganze Setting der Geschichte war unglaublich toll und perfekt als Sommerlektüre. Weite Sonnenblumenfelder, Klosterruinen, ein altes Dorf mit kleinen Gässchen und Unmengen von schmalen Treppen. Die Autorin erzählt so lebhaft davon, dass man als Leser auf einmal selbst dort steht.

    Nun die Dinge, die mich enttäuscht haben. Von Abedi bin ich es gewohnt unglaublich tiefgründige und vor allem interessante Charaktere in einer Geschichte vorzufinden. Im Laufe der Zeit bekommt man ein Gefühl für diese Figuren, leidet mit ihnen, will mit ihnen zusammen die Geheimnisse aufdecken, Lösungen finden. Für Vita oder Luca konnte ich leider nichts davon entwickeln. Ihre Liebesgeschichte passiert so nebenbei, dass sie kaum eine Rolle zu spielen scheint. Das Berauschende fehlt komplett. Ich bekam die beiden einfach nicht zu fassen und leider muss ich sagen, dass Vita mich hin und wieder nervte. Viele Nebencharaktere hätten allerdings durchaus Potenzial gehabt, allen voran Bruno, Lucas älterer Bruder. Aber hier wurde lediglich an der Oberfläche gekratzt, dabei war er für mich persönlich einer der interessantesten, geheimnisvollsten Charaktere überhaupt.

    Nicht nur haben mich die Charaktere etwas enttäuscht, auch die Geschichte an sich konnte mich nicht vollends mitnehmen. Man versucht gemeinsam mit Vita und Luca einem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei sind aber viele Abschnitte oft künstlich in die Länge gezogen worden, um die Geschichte umfangreicher zu machen als sie eigentlich ist. So wurde viel Spannung verschenkt, was ich bei Abedi eigentlich gar nicht gewohnt bin. Bücher wie „Whisper“ und „Lucian“ konnte ich nur schwer aus der Hand legen, so eine mystische Atmosphäre und allgegenwärtige Spannung war in diesen Geschichten vorhanden. So ist es bei „Die längste Nacht“ leider gar nicht, obwohl die Idee mir wirklich gut gefallen hat. Ich wurde während der Lektüre das Gefühl nicht los, dass man da unglaublich viel mehr draus hätte machen können. In Bezug auf „Lucian“ beispielsweise wirkt diese Geschichte hier fast banal oder unschuldig.

    Fazit: Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen. Trotz vieler Kritikpunkte habe ich das Buch relativ schnell gelesen, die Kulisse ist ein Traum und manche Kapitel waren wirklich schön oder spannend zu lesen. 

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor einem Jahr
    Stairway to Heaven

    Die längste Nacht
    von Isabel Abedi

    Bewertet mit 5 Sternen

    Zum Inhalt: 

    Vita geht mit ihren Feunden Trixie und Danilo in einen alten VW Bulli auf Europatour. Gleich im ersten Land, in Italien, wird Vita von ihrer längst vergessenen Vergangenheit eingeholt. In der Toskana, in einem Dorf, lebt Luca, ein Seiltänzer, in den sich Vita AIF den ersten Blick verguckt. Also unterbrechen sie ihre Tour und bleiben erstmal. Aber Vita war als Kleinkind schon mal hier, mit ihrer Schwester, die vor dreizehn Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Nach und nach kommt die Erinnerung zurück und es St nichts, wie es scheint...

     

    Meine Meinung: 

    Isabel Abedi ist eine Meisterin des Soannungsaufbaus. Ihr ist es hervorragend gelungen aus einer einfachen Story einen spannungsgeladene Erzählung zu machen, bei der die Seiten nur so dahinfliegen. Der Schreibstil ist super zu lesen, die Figuren sind toll beschrieben, es macht einfach nur Spaß.

    Aber trotzdem war es ein Buch, welches zum nachdenken angeregt. Wie viel weiß man noch wirklich von der Zeit als Kleinkind? Ist es tatsächlich Erinnerung oder doch nur Einbildung, weil es so oft erzählt wurde? Mich hat das Buch sehr berührt. 

     

    Fazit: 

    Eine spannende Erzählung mit Tiefgang, sehr zu empfehlen. 

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    B
    bookswordvor einem Jahr
    die längste Nacht


    Ein atemberaubendes Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor einem Jahr
    Auf den Spuren einer mysteriösen Vergangenheit

    Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    Verlag: Arena (11. März 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3401061894
    empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
    Preis: 19,99€
    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

    Auf den Spuren einer mysteriösen Vergangenheit

    Inhalt:
    Vita hat das Abitur in der Tasche und will mit ihren besten Freunden Trixie und Danilo ein paar Wochen lang kreuz und quer durch Europa reisen. Doch ihr Trip endet bereits nach wenigen Tagen in dem kleinen Dorf Viagello in Italien. Vita fühlt sich seltsam angezogen von diesem Ort und seinen Bewohnern, vor allem von Luca. Offensichtlich sind hier vor vielen Jahren seltsame Dinge geschehen, über die keiner reden will. Doch Vita und Luca gehen der Sache auf den Grund …

    Das Cover:
    Eigentlich schreibe ich normalerweise nichts über das Cover – schließlich kann ja jeder die Abbildung sehen. Dieses hier ist allerdings etwas Besonderes. Das Gesicht ist nämlich aus dem schwarzen Schutzumschlag ausgeschnitten und dahinter sieht man den gelben Bucheinband. Es passt ganz hervorragend zur Handlung, zeigt es doch die titelgebende Sternennacht und das Licht des Vollmonds.

    Meine Meinung:
    Von Anfang an hat mir dieses Buch gut gefallen, denn Isabel Abedi hat einen tollen bildhaften Schreibstil. Zudem war mir Vita gleich sympathisch. Sie erzählt diese Geschichte in der Ich-Form, so kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin etwas schneller zur spannenden Hauptsache gekommen wäre, das Vorgeplänkel war mir etwas zu viel, zu ausführlich.

    Doch ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt zusammen mit Vita das Geheimnis der längsten Nacht erfahren wollte. Puzzlestück für Puzzlestück tragen Vita und Luca zusammen, gegen den Widerstand ihrer Familien. Hier wird gemauert und gelogen, was das Zeug hält. Doch wer lügt und wer sagt die Wahrheit bzw. wer weiß wirklich, was damals geschehen ist? Die Auflösung hat mich überrascht und war doch logisch – gut gemacht von Abedi.

    Schön fand ich auch die Liebesgeschichte zwischen Vita und Luca. Ich spürte so richtig das Knistern zwischen ihnen. Das war nicht kitschig oder klischeehaft, sondern einfach sehr emotional.

    Fazit:
    Ein tolles Jugendbuch mit einer wunderbaren Liebesgeschichte und einem mysteriösen Geheimnis, das aufgedeckt werden will. Abedi schreibt sehr lebendig und fesselnd, sodass das Lesen ein echtes Vergnügen ist.

    ★★★★☆

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    C3scas avatar
    C3scavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung pur, auf der Suche nach der Wahrheit über die eigene Vergangenheit. Italien, Spannung, Erinnerung, Liebe, Trauer,...
    Geheimnisvoller Weg zurück in die Vergangenheit

    Vita erhascht nur einen kurzen Blick auf das noch unveröffentlichte Manuskript, was auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer ihres Vaters liegt, aber es verzaubert sie sofort und berührt sie unbewusst sofort.
    Wenig später bricht die frischgebackene siebzehnjährig Abiturientin mit ihren beiden besten Freunden auf, um Europa mit einem quietsch-orangen Bulli zu erkunden. Dabei steht eine grobe Rute fest. Erst einmal aus Hamburg raus und Richtung Süden. Am besten Italien, da Vita und Danilo – einer der beiden besten Freunde - Italienisch sprechen können.
    Doch genau dort, findet sie zufällig den Schauplatz der Geschichte, die auf dem Schreibtisch ihres Vaters wartet: Viagello, ein kleines zauberhaftes Dorf. Und genau dort, trifft sie auf Luca, der ihr mehr oder minder direkt vor die Füße fällt.
    Vita merkt direkt, dass etwas an Luca besonders ist und schell muss sie feststellen, dass Luca nicht nur in ihre Gegenwart und eventuell in ihre Zukunft gehört. Luca ist auch ein Teil ihrer Vergangenheit – eine Vergangenheit, die Vita wie ein nebliger Traum erscheint und die sie mit Lucas Hilfe langsam wiederfinden muss. Eine Vergangenheit mit zahlreichen Erinnerungen und der Frage, was wirklich geschah damals in jener Nacht – in der längsten Nacht…

    Isabel Abedi beschreibt in ihrem Roman die Macht der Liebe und der Kraft, der Erinnerung. Ihr Schreibstil ist besonders und einzigartig, was den Leser noch mehr abholt. Aus der Sicht von Vita wirft das Buch viele Rätsel auf, die der Leser zusammen mit ihr und Luca herausfinden kann. Zudem folgen ab und zu Ausschnitte des Manuskriptes, die weitere Rätsel aufwerfen, wie beispielsweise die Frage danach, wer denn der mysteriöse Autor des Werkes ist. Zusammen mit Vita und ihren Freunden erlebt man merkwürdige Begebenheit und eine Findung zurück in ihr altes Leben, was ihr so schleierhaft vorkommt.

    Meine Meinung
    Die Geschichte von Vita und ihrer Suche nach der Vergangenheit ist wirklich sehr toll und verbunden mit viel Spannung. Der Leser wird dank dem Schreibstil der Autorin voll und ganz in das Buch eingebunden und kann miträtseln und eigene Ansätze überdenken.
    Außerdem besteht das Buch aus detailverliebten Beschreibungen der italienischen Landschaft, was dazu führt, dass man ein Gefühl von Urlaub und Fernweh erhält. Zudem greift die Autorin in ihrem Buch einige Handlungsorte wiederholt, sowohl im Manuskript, als auch in der Gegenwart und auch der Vergangenheit. So bekommt der Leser noch einen größeren Eindruck von dem Ort und der Handlung.

    Die Emotionen der Protagonistin sind nachvollziehbar erläutert und man kann selbst die innere Spannung spüren. Zudem kommt ein wunderschönes Cover auf die Liste der Dinge, welche mir sehr gut gefallen haben. Unter dem schwarzen Schutzumschlag ist der Einband Gelb und trägt schwarze Spränkel. Somit ergänzen sich Schutzumschlag und Einband sehr gut und bilden auch mit einem Cut-Out auf dem Cover für ein optisches Highlight. Das gibt dem Buch noch einen besonderen Ausdruck und passt somit super zum Buch.

    „Die längste Nacht“ von Isabel Abedi ist das erste Werk, was ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mich neugierig auf mehr gemacht. Es ist für 19,99 Euro in Deutschland im Arena-Verlag zu finden und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Von mir erhält das Buch 4 Sterne und einen schönen Platz in meinem Bücherregal. An alle, die Italien lieben und auch Spannung suchen, ist dieses Buch genau das Richtige. Und durch die kleine Liebesgeschichte, kommen zu den normalen Emotionen noch wunderbare und zuckersüße dazu.

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    geschichtsmagies avatar
    geschichtsmagievor einem Jahr
    Verkörpert wirklich alles, was ein sehr gutes Buch braucht

    Noch im März habe ich „Die längste Nacht“ von Isabel Abedi gelesen. Seitdem Sophie und ich die Lesung zu diesem Buch auf der Frankfurter Buchmesse gehört hatten, wollte ich diesen Roman lesen und bin nun auch endlich dazu gekommen.


    Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht …


    Bevor ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich nicht gewusst, auf welche wundervolle Geschichte ich mich da einlasse. Die bisherigen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, waren die der Lola-Reihe. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch.

    Wenn ich jetzt versuche, zu beschreiben, wie fantastisch, unglaublich und berührend ich „Die längste Nacht“ fand, dann scheitere ich daran kläglich. Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie sehr mein Herz an der Geschichte von Vita hängt und was das Buch bei mir bewirkt hat.

    Schon auf den ersten Seiten ist mir aufgefallen, wie anders Isabel Abedis Schreibstil ist. Damit unterscheidet sich dieses Buch von allen anderen tollen Büchern dieser Welt, weil der Schreibstil so Besonders ist. Die Art und Weise, wie jedes einzelne Wort seine Bedeutung bekommt, wie die Autorin die Wörter so zusammenmixt, dass etwas völlig Neues entsteht, ist bewundernswert. Es handelt sich dabei meiner Meinung nach nicht um einen Schreibstil von einem Buch, das man so herunterlesen kann. Für „die längste Nacht“ muss man sich wirklich Zeit nehmen, um jedes Detail verstehen zu können, da Vitas und Lucas Geschichte keiner der normalen Liebesgeschichten gleicht.

    Insgesamt hat mich tatsächlich alles an diesem Roman verzaubert, zunächst einmal die Tatsache, dass ihre Reise sie nach Viagello führt und wie Vita dort alte Erinnerungen neu entdeckt. All die Erlebnisse, die Vita mit diesem Ort verbindet, verbinde nun auch ich mit diesem Ort. Ich habe das Gefühl, selber dort gewesen zu sein – schlicht und ergreifend dadurch, dass die Geschichte so intensiv und hautnah erzählt wurde.

    Aber am meisten verzaubert hat mich das, was zwischen Vita und Luca entstanden ist. Schon unabhängig voneinander bilden beide Hauptpersonen zwei Charaktere, wie man sie noch nicht aus anderen Büchern kennt. Sie gleichen keinem Klischee oder keinem Muster und haben mich von daher sehr fasziniert. Es fühlt sich immer noch so an, als würden Vita und Luca existieren, weil sie echt in dem Buch wirken. Das, was zwischen Vita und Luca entsteht, hat mich aber wieder an die wahre Liebe glauben lassen und daran, dass man immer zu dem Einen zurückfinden kann. Die Magie, die zwischen den beiden funkt, überträgt sich in gewisser Weise auch auf den Leser. Ich persönlich konnte mich zum Beispiel dem Charme dieser sehr besonderen Geschichte von Vita und Luca nicht mehr entziehen.

    Ein weiterer Punkt, der „Die längste Nacht“ zu diesem wundervollen Gesamtpaket macht, war die Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Als Leser zu beobachten, wie alles in Viagello vereint liegt, war sehr spannend. Umso spannender waren daher auch die tragischen Dramaelemente aus der Vergangenheit, denen Vita auf die Spur kommen möchte. Ohne zu viel verraten zu wollen: Ich wäre nie auf das Ende und die Auflösung des Buchs gekommen. Dementsprechend wurden meine Erwartungen mit den Abschlusskapiteln noch übertroffen.

    Negativ aufgefallen ist mir lediglich, dass ich keine richtige Bindung zu Vitas Freunden Danilo und Trixie aufbauen konnte. Diese zwei Nebencharaktere stehen aus meiner Sicht schon zu sehr im Hintergrund. Ich hätte gern mehr über Vitas Freunde von Zuhause erfahren. Es war aus meiner Sicht sehr schade, wie sie ihre Freunde zurückgewiesen und im Stich gelassen hat, als sie dem Geheimnis auf der Spur war. Trotzdem kann ich Vitas Handeln bis zu einem gewissen Punkt verstehen.

    Alles in allem habe ich – während ich „Die längste Nacht“ gelesen habe – auf Wolke 7 geschwebt. Dieser Roman verkörpert für mich wirklich alles, was mir bei einem sehr guten Buch wichtig ist. Allen, die überlegen, es zu lesen, empfehle ich das Buch wärmstens!

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