Isabel Abedi Die längste Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die längste Nacht“ von Isabel Abedi

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht ...

Mein neues Lieblingsbuch von Isabel Abedi, das mich nach Italien entführte und mein Herz höher schlagen ließ.

— may4la
may4la

Lieblingsbuch. Absolut spannender Twist, der einen das Buch aus einer völlig neuen Sichtweise betrachten lässt *-*

— XReadingWonderlandX
XReadingWonderlandX

Ein tolles Roadtrip-Buch, das Lust auf Italien macht. Leider gab es aber viele Längen und die Auflösung war zu unspektakulär. 3,5 Sterne.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Sehr spannende Geschichte, allerdings muss man erst reinfinden um es zu verstehen:)

— Lenaandjoy
Lenaandjoy

Gelungenes spannendes Jugendbuch

— Lotta22
Lotta22

Atemberaubend tolles Buch, dass man am Liebsten sofort im Ganzen verschlingen möchte!

— Chrissey22
Chrissey22

Toll! Es hat sich so gut gelesen, es hat Spaß gemacht und war für mich eine Gute Abwechselung vom Fantasy.

— SuddenHoran
SuddenHoran

Sehr spannend! Wieder ein Klasse Buch von Abedi :)

— blue-star
blue-star

Endlich ein neuer Roman von Isabel Abedi! Ich liebe die Idee, die Geschichte in einem kleinen italienischen Dorf spielen zu lassen

— lara_love
lara_love

Sehr lesenwertes Buch!

— froschprinzessin
froschprinzessin

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  • Verkörpert wirklich alles, was ein sehr gutes Buch braucht

    Die längste Nacht
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    29. April 2017 um 19:48

    Noch im März habe ich „Die längste Nacht“ von Isabel Abedi gelesen. Seitdem Sophie und ich die Lesung zu diesem Buch auf der Frankfurter Buchmesse gehört hatten, wollte ich diesen Roman lesen und bin nun auch endlich dazu gekommen. Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht … Bevor ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich nicht gewusst, auf welche wundervolle Geschichte ich mich da einlasse. Die bisherigen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, waren die der Lola-Reihe. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Wenn ich jetzt versuche, zu beschreiben, wie fantastisch, unglaublich und berührend ich „Die längste Nacht“ fand, dann scheitere ich daran kläglich. Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie sehr mein Herz an der Geschichte von Vita hängt und was das Buch bei mir bewirkt hat. Schon auf den ersten Seiten ist mir aufgefallen, wie anders Isabel Abedis Schreibstil ist. Damit unterscheidet sich dieses Buch von allen anderen tollen Büchern dieser Welt, weil der Schreibstil so Besonders ist. Die Art und Weise, wie jedes einzelne Wort seine Bedeutung bekommt, wie die Autorin die Wörter so zusammenmixt, dass etwas völlig Neues entsteht, ist bewundernswert. Es handelt sich dabei meiner Meinung nach nicht um einen Schreibstil von einem Buch, das man so herunterlesen kann. Für „die längste Nacht“ muss man sich wirklich Zeit nehmen, um jedes Detail verstehen zu können, da Vitas und Lucas Geschichte keiner der normalen Liebesgeschichten gleicht. Insgesamt hat mich tatsächlich alles an diesem Roman verzaubert, zunächst einmal die Tatsache, dass ihre Reise sie nach Viagello führt und wie Vita dort alte Erinnerungen neu entdeckt. All die Erlebnisse, die Vita mit diesem Ort verbindet, verbinde nun auch ich mit diesem Ort. Ich habe das Gefühl, selber dort gewesen zu sein – schlicht und ergreifend dadurch, dass die Geschichte so intensiv und hautnah erzählt wurde. Aber am meisten verzaubert hat mich das, was zwischen Vita und Luca entstanden ist. Schon unabhängig voneinander bilden beide Hauptpersonen zwei Charaktere, wie man sie noch nicht aus anderen Büchern kennt. Sie gleichen keinem Klischee oder keinem Muster und haben mich von daher sehr fasziniert. Es fühlt sich immer noch so an, als würden Vita und Luca existieren, weil sie echt in dem Buch wirken. Das, was zwischen Vita und Luca entsteht, hat mich aber wieder an die wahre Liebe glauben lassen und daran, dass man immer zu dem Einen zurückfinden kann. Die Magie, die zwischen den beiden funkt, überträgt sich in gewisser Weise auch auf den Leser. Ich persönlich konnte mich zum Beispiel dem Charme dieser sehr besonderen Geschichte von Vita und Luca nicht mehr entziehen. Ein weiterer Punkt, der „Die längste Nacht“ zu diesem wundervollen Gesamtpaket macht, war die Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Als Leser zu beobachten, wie alles in Viagello vereint liegt, war sehr spannend. Umso spannender waren daher auch die tragischen Dramaelemente aus der Vergangenheit, denen Vita auf die Spur kommen möchte. Ohne zu viel verraten zu wollen: Ich wäre nie auf das Ende und die Auflösung des Buchs gekommen. Dementsprechend wurden meine Erwartungen mit den Abschlusskapiteln noch übertroffen. Negativ aufgefallen ist mir lediglich, dass ich keine richtige Bindung zu Vitas Freunden Danilo und Trixie aufbauen konnte. Diese zwei Nebencharaktere stehen aus meiner Sicht schon zu sehr im Hintergrund. Ich hätte gern mehr über Vitas Freunde von Zuhause erfahren. Es war aus meiner Sicht sehr schade, wie sie ihre Freunde zurückgewiesen und im Stich gelassen hat, als sie dem Geheimnis auf der Spur war. Trotzdem kann ich Vitas Handeln bis zu einem gewissen Punkt verstehen. Alles in allem habe ich – während ich „Die längste Nacht“ gelesen habe – auf Wolke 7 geschwebt. Dieser Roman verkörpert für mich wirklich alles, was mir bei einem sehr guten Buch wichtig ist. Allen, die überlegen, es zu lesen, empfehle ich das Buch wärmstens!

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  • Verträumt, vertraut, einmalig

    Die längste Nacht
    may4la

    may4la

    26. March 2017 um 20:16

    Schon nach den ersten paar Seiten war ich in Isabel Abedis Geschichte gefangen und verliebt - in Luca, den gutaussehenden Seiltänzer mit dem kastanienbraunen Haar, den karamellfarbenen Augen und seinem Hang zu Philosophie. Vita ergeht es nicht anders und schon bei ihrer ersten Begegnung fragt sie sich, wie es wäre ihn zu küssen und die Elektrizität zwischen ihnen ist sofort spürbar. Dieser erste Moment, in dem sich Vita und Luca begegnen: verträumt, vertraut, einmalig, wie das ganze Buch. Sofort ist das romantische Knistern da, man wittert die Art von Insta-Romance, die man eigentlich verschmäht, die hier jedoch doch ein wenig anders verläuft und mich im Innersten berührt hat, mein Herz zum Schlagen brachte und mich sofort an die naiven Träume von der ersten, einen wahren Liebe erinnerte, die man als Teenager so hegt und an die man dann doch irgendwann den Glauben verliert. „Die längste Nacht“ kann es schaffen, diesen Glauben wieder zu beleben. Das hat mir am besten Gefallen an Isabel Abedis Roman: das verträumte, berührende und die Ehrlichkeit und Intensität der Beziehungen zwischen den Figuren. Dabei geht es jedoch nicht nur um die romantischen Beziehungen, sondern auch um die Beziehungen zwischen Freunden und Familie. Der einzige Punkt, an dem meiner Meinung nach hier etwas verschenkt wurde, war in der Beziehung zwischen Vita und Trixie, die zwar anklingt, für mich jedoch nie greifbar wurde.Die Geschichte an sich hat mich die ersten zwei Drittel des Buches kaum interessiert. Ich wollte nur mehr Zeit mit den Figuren verbringen. Doch als sie mich dann packte, dann mit voller Wucht, die mich hin und wieder zwang die Luft anzuhalten um die Spannung nicht zu stören. Vitas Drang mehr über ihre Schwester und deren Tod herauszufinden wird mit jeder Seite begreifbarer, so vorhersehbar er auch war. Wenige Minuspunkte gibt es meiner Meinung nach für das Ende, das irgendwie zu spät kam. Im letzten Drittel des Buches spürte ich nicht mehr diesen Drang jetzt unbedingt weiterzulesen, der mich zuvor so sehr begleitet hatte. Der Kitsch und Pathos, die mich am Anfang so zum Träumen brachten, stießen mir hier sauer auf und ich war an mancher Stelle kurz davor laut aufzulachen. Und doch war das Ende gut und logisch, auf seine Weise, die eben nur nicht unbedingt die meine war. Mit Isabel Abedis Schreibstil kam ich (größtenteils) wie erwartet mehr als gut zu recht, denn sein verträumter Unterton und der melodische Klang eines jeden Satzes hat mich sofort in die sengende Sommerhitze Italiens entführt und das Auftauchen in die spätwinterliche Kälte Deutschlands mehr als schmerzhaft gemacht. Auf einer Seite im Buch habe ich mir, vorsichtig und mit Bleistift, aber in Eile bevor ich die Worte vergessen würde, Folgendes notiert. Und besser kann ich „Die längste Nacht“, dass für mich nun „Isola“ von Platz Eins meiner Lieblingsbücher von Isabel Abedi verdrängt hat, nicht beschreiben, nicht empfehlen: So wahr, so verletzlich, so echt, dass mir die Geschichte auch ohne Worte die Tränen in die Augen getrieben hat. Die Stille einer leeren Seite am Kapitelende war alles, was es gebraucht hat.

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  • Sehnsucht nach Italien.

    Die längste Nacht
    heartshapedlife

    heartshapedlife

    13. March 2017 um 15:32

    https://heartshapedlifeblog.wordpress.com/2017/03/02/die-laengste-nacht-isabel-abedi/

  • Die länsgte Nacht

    Die längste Nacht
    EmilysZeilenliebe

    EmilysZeilenliebe

    18. February 2017 um 09:13

    Inhalt: Findet dich das Schicksal? Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht... Meine Meinung: Ich habe bisher noch kein Buch von Isabel Abedi gelesen, aber trotzdem mitbekommen, wie viele Leser über ihre Geschichten schwärmen und wie beliebt ihre Bücher sind! Als ich dann vor ein paar Tagen in der Buchhandlung auf "Die längste Nacht" gestoßen bin, haben mich das Cover, die Aufmachung und die Idee so sehr fasziniert und neugierig gemacht, dass ich das Buch einfach kaufen musste!♥ Gleich zu Beginn ist mir der sehr angenehme Schreibstil der Autorin aufgefallen. Isabel Abedi schreibt auf eine sehr malerische und verträumte Art und Weise, sodass ich mir direkt auf den ersten Seiten in die Geschichte träumen konnte! Vita war mir aus Anhieb sympathisch, durch ihre sehr aufgeschlossene Art und die Träume, die sie hat: Einfach raus aus ihrem Leben und die Welt entdecken! Vita hat es nicht einfach Zuhause. Vor vielen Jahren ist ihre ältere Schwester Livia bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem sind ihre Eltern nicht mehr die, die sie einmal waren, total in sich gekehrt und verschlossen. Sie wollen Vita nichts über Livia erzählen, obwohl sie sich kaum noch an ihre Schwester erinnern kann, haben alle Fotos verbannt und schweigen ihren Schmerz einfach tot. Vita hält das alles nicht mehr aus! Da kommt ihr die Reise, die sie mit ihren Freunden Danilo und Trixie, die schon seit einer Weile ein Paar sind und Vita immer unterstützen, sehr gelegen. Die 3 reisen los mit ihrem kleinen Bus, quer durch Europa und erleben gleich zu Beginn eine Menge Abenteuer! Als Vita auf der Landkarte ein Städtchen mit dem Namen Viagello entdeckt, erinnert sie sich an einen Moment, den sie vor einigen Tagen mit ihrem Vater hatte, der Verlagsinhaber ist und regelmäßig Bücher in seinem Verlag veröffentlicht. Vita hat ihm beim Lesen eines Manuskripts beobachtet, dass ihn sehr zu verärgern schien und hat sich daraufhin heimlich die ersten Seiten geschnappt und begonnen zu lesen: Eine Geschichte, die in Viagello spielt, und sie gleich auf Anhieb in ihren Bann gezogen hat! Und weil sie dieses Erlebnis nicht mehr losgelassen hat, beschließen sie und ihre Freunde kurzerhand eine Änderung in der Rieseroute vorzunehmen und einen Abstecher nach Viagello zu unternehmen!  "Es war mehr ein Dorf als ein Städtchen, und ich sah es schon von Weitem, wie es still und verschwiegen auf einem Hügel thronte. Seine halb im Sonnenlicht, halb im Schatten schimmernde Sillhouette erinnerte mich an eine mittelalterliche Festung, deren dicht aneinandergedrängte Mauern nicht mehr die Offenheit der Landschaft, sondern Abwehr ausstrhalten." Vita, S.54 Dort begegnet Vita Luca, der als Seiltänzer durch Viagello zieht. Die beiden spüren direkt eine Verbundenheit und Vita wird das Gefühl nicht los, Luca schon einmal begegnet zu sein... Seltsam, denkt sie. Weil sich die 4 super verstehen beschließen sie, noch ein paar Tage in Viagello zu bleiben, wo sie auf Lucas Grundstück campen dürfen. Dort lernt Vita auch Lucas Familie kennen, die zunächst einen sehr netten Eindruck auf sie macht. Doch als sie bei einem Familien essen beiläufig ihren Vater und ihren eigentlichen Namen, Viktoria, erwähnt, reagieren Lucas Eltern total geschockt, schreien sie an und schmeißen sie kurzerhand aus dem Haus! Aber warum? Was hat Vitas Vater getan, dass Lucas Eltern ihn so hassen? Wieso kennen sich ihre Familien? All diese Fragen quälen Lucas und Vita tageland... Die beiden forschen nach und finden schon bald eine Verbindung, bei der auch Livia eine Rolle zu spielen scheint, genauso Lucas Bruder, der immer sehr seltsam auf Vita gewirkt hat... Die beiden werden dann mit einer schockierenden Vergangenheit konfrontiert und wissen bald nicht mehr, wer sie sind und wer sie mal waren, sind immer mehr verwirrt und fragen sich nur noch: Was ist das Geheimnis unserer Familien? "Denn Sehnsucht - das lernte ich in jener Nacht - muss nicht schmerzhaft sein. Sie kann unendlich süß und verheißungsvoll sein, sie kann alle Fragen offenlassen und gleichzeitig alles möglich machen, was wir uns wünschen." Vita, S.81 Diese Geschichte hat mir wirklich gut gefallen! Sie war spannend von der ersten bis zu letzten Seite und bot eine Menge schockierende Momente und unerwartete Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hätte! Alles ist sehr geheimnisvoll geschrieben, ich wollte immer wissen wie es weitergeht und habe sehr mit Lucas und Viat mitgefiebert! Die beiden waren wirklich toll zusammen, ihre Liebesgeschichte stand zwar nicht im Fordergrund, aber hat mir dennoch sehr sehr gut gefallen! Ich bin stark davon ausgegangen, dass dieses Buch ein Fantasy-Roman ist, dem war aber nicht so, es handelt sich um ein Jugendbuch mit einigen Krimi-Elementen! Mich konnte sowohl die Handlung, die Beschreibung der Orte, als auch die Figuren total überzeugen! Ich hatte eine Menge Spaß am Lesen, von der ersten bis zur letzten Seite und kann das Buch nur empfehlen! Bewertung: Ich vergebe 5/5 Sterne für dieses tolle Jugendbuch, das eine spannende Story bietet!♥

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  • Gelungenes spannendes Jugendbuch

    Die längste Nacht
    Lotta22

    Lotta22

    23. January 2017 um 17:33

    Vita steht kurz vor ihrem Abitur, danach soll es auf Reise durch Europa mit einem (orangen) VW-Bus gehen. Kurz vor ihrer Abreise fällt ihr im Arbeitszimmer ihres Vaters ein unveröffentliches Manuskript in die Hände. Ein paar Sätze daraus reichen ihr, es verzaubert und verstört sie zugleich, lässt sie vor allem nicht mehr los. So überredet sie ihre Freunde in Italien zu einem "kurzen" Abstecher nach Viagello. Ein toller Schreibstil leitet einen durch das Buch. Leider gibt es immer mal wieder leichte Vorausdeutungen, die nicht hätten sein müssen. Doch auch dennoch ist man recht schnell gefesselt und möchte das Geheimnis hinter dem Manuskript lüften. Die wichtigsten Charaktere treffen durch Zufälle aufeinander und Freundschaft spielt eine große Rolle. Als Leser hat man keinerlei Ahnung, wie das Buch enden soll und Abedi schafft es so mit viel Spannung ihre Leser immer mal wieder hinters Licht zu führen. Insgesamt ein absolut gelungenes Jugendbuch, dem ich gerne 4 bis 4,5 Sterne gebe und für dass ich eine Leseempfehlung ausspreche. 

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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  • Die längste Nacht

    Die längste Nacht
    froschprinzessin

    froschprinzessin

    18. December 2016 um 11:20

    Inhalt:Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht ...Autorin:Isabel Abedi, geb. 1967 in München, ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach ihrem Abitur verbrachte sie ein Jahr in Los Angeles als Aupairmädchen und Praktikantin in einer Filmproduktion und ließ sich anschließend in Hamburg zur Werbetexterin ausbilden. In diesem Beruf hat sie dreizehn Jahre lang gearbeitet. Abends am eigenen Schreibtisch schrieb sie Geschichten für Kinder und träumte davon, eines Tages davon leben zu können. Dieser Traum hat sich erfüllt. Inzwischen ist Isabel Abedi Kinderbuchautorin aus Leidenschaft. Isabel Abedi lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Hamburg.Meine Meinung:Ich brauchte ein bisschen um in die Story reinzukommen. Der Roman ist aus Vitas Sicht geschrieben, das finde ich sehr passend. Mir gefällt die Geschichte echt gut und sie hat mich voll in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil von Isabel Abedi gefällt mir sehr gut, aber das Cover des Buches finde ich nicht ganz treffend. Zwar habe ich das Cover im Buchladen direkt wieder erkannt, aber ich finde das Cover passt nicht so richtig zum Buch selbst.Fazit:Ein toller Roman, der sehr lesenswert ist!Die längste Nacht von Isabel Abedi bekommt von mir 4 1/2 Sterne 

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2016: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lust auf eins von 30 Buchpaketen zum Leserpreis 2016? Es ist endlich soweit! Der Leserpreis 2016 steht vor der Tür und damit beginnt eine der schönsten Zeiten im LovelyBooks-Büro. In unserem Bücherzimmer wird der Platz langsam knapp, denn zum Leserpreis tummeln sich dort Bücher über Bücher. Und zwar nur die besten der Besten aus dem vergangenen Jahr! Eine wahre Augenweide! Doch die Bücher bleiben nicht lange bei uns, denn schließlich möchten wir uns damit bei euch für eure Teilnahme am Leserpreis bedanken. Deswegen präsentieren wir euch nun mit Trommelwirbel und Konfetti:  Unsere große Verlosung zum Leserpreis 2016! Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner wieder fleißig Buchpakete für euch zusammenstellen! Insgesamt verlosen wir 5 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern und 25 Buchpakete mit jeweils 10 Büchern! 30 Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon träumen wir doch alle, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Ihr seid Blogger und berichtet auf eurem Blog über den Leserpreis und verlinkt dabei LovelyBooks. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt!http://www.lovelybooks.de/leserpreis/Grafikmaterial findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein.http://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-)Die Teilnahme ist bis einschließlich 27. November möglich!Aufgepasst! Eines der Buchpakete wird ein E-Book-Paket mit pixelfrischen E-Books sein. Dieses Paket könnt ihr ebenfalls mit einer der drei oben genannten Möglichkeiten gewinnen – schreibt dafür in euren Beitrag einfach dazu, dass ihr euch auch für das E-Book-Paket bewerben möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Leserpreis 2016!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1648
  • Eine herzerwärmende Komposition

    Die längste Nacht
    Ruff04

    Ruff04

    17. October 2016 um 18:44

    Dieses Buch hat mich mitgerissen. Man kann nicht aufhören. Eine schöne Liebesgeschichte mit einer tragischen Vergangenheit. Es ist angenehm zu lesen und man kann mit der Protagonistin gut mitfühlen, allerdings konnte es mich emotional nur zum Teil mitreißen. Es wird trotzdem bald eines meiner Lieblingsbücher sein. Viel Spaß beim lesen. 

  • Eine etwas andere Reise

    Die längste Nacht
    lunau-fantasy

    lunau-fantasy

    17. October 2016 um 09:36

    Bekommen habe ich das Buch von zwei meiner Freundinnen, zum Geburtstag. Da ich auch ein Buch über eine Europareise schreibe, fanden sie es passend. Das Cover ist wirklich schön und ich liebe Hardcover, also war ich damit schonmal zufrieden. Nimmt man den Umschlag ab, ist es gelb mit vielen kleinen schwarzen Punkten. Weil ich den Schutzumschlag so schön finde, habe ich ihn zum Lesen abgenommen.Isabel Abedi schreibt angenehm flüssig und leitet einen mittels rotem Faden leichtfüßig durch die Geschichte. Es beginnt mit der 17-jährigen Vita, die gerade ihre Schule beendet hat und mir ihren beiden besten Freunden auf große Reise geht. In einem Bus, den sie gemeinsam gekauft und aufgemöbelt haben, geht die Reise richtung Italien los. Aufgrund unerwarteter Ereignisse und Begegnungen, einer Geschichte aus der Vergangenheit und dem Kampf zwischen Zuneigung und Abneigung gelingt es Isabel Abedi immer wieder Momente der Spannung einzubringen, die den Leser festhalten und mitziehen. Ich hatte dieses Buch unglaublich schnell ausgelesen und obwohl es dick und schwer ist, nahm ich es überall mit hin, um weiterlesen zu können. Die Charaktere sind alle individuell und tragen ihre eigenen Geschichten mit sich herum. Auch wenn diese nicht ausgeschrieben werden, so kann man sie doch in ihrem Verhalten spüren. Auch schlechte Charaktereigenschaften machen die Figuren sympathisch und auf ihre Art menschlich. Es gibt nicht zu viele Charaktere, weshalb der Überblick leicht zu behalten ist. Die Namen bleiben gut im Gedächtnis und man muss sich nicht dauerhaft fragen, wer diese Figur nun schon wieder war. Ich denke, Isabel Abedi hat die Geschichte gut umgesetzt und bisher ist mir auch nichts vergleichbares untergekommen. Ich bin froh, dass diese Reise nicht das Geringste mit meiner eigenen Idee zu tun hat. Die Handlungen der Protagonistin und ihren Begleitern ist nachvollziehbar und auch das Ende ist sowohl offen, als auch in sich geschlossen. Man weiß, dass Vitas Leben weiter geht, dass dieses Buch nur eine kurze Zeitspanne ihres Abenteuers darstellt, aber es reicht. Man braucht keinen zweiten Band, der spielt sich im Kopf ab. Und man hat, bis man endlich dort ist, keine Ahnung, wie es wirklich ausgeht. Vorahnung, ja, aber keine Ahnung.

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  • Stimmungsvolles und geradezu magisches Jugendbuch

    Die längste Nacht
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    03. September 2016 um 20:44

    Nächte haben ihre eigenen Gesetze und eines von ihnen ist, dass sie Dinge größer erscheinen lassen, als sie einem bei Tageslicht besehen vorkommen. (Seite 20) Die Story zeichnet sich besonders durch ihre ganz besondere und dichte Atmosphäre aus. Anfangs noch weniger wahrnehmbar, doch später mit jeder Seite mehr. In der Geschichte begegnen wir Vita und begleiten sie mit ihren Freunden Trixie und Danilo auf ihrer Reise durch Europa. Eine der ersten Stationen ist Italien. Und ab der Ankunft in diesem vor Hitze flimmernden Land war ich vollkommen gefesselt. Isabel Abedi beschreibt die Landschaft auf eine einzigartige Weise, sie wirkt wie zum greifen nah. Ich fasste sogar den Entschluss, nächstes Jahr im Sommer nach Italien zu fahren, um dieses Land einmal mit eigenen Augen zu sehen, so sehr hat mich die Welt, die vor meinem inneren Auge entstand, beeindruckt. Weiterhin ist die Story um Viagello, Vita, ihre Familie und Luca spannungsreich aufgebaut. Die Geschichte lebt von Andeutungen, Sinnestäuschungen und unzusammenhängenden Erinnerungen, die einen immer einen Schritt weiter bringen, aber nie das ganze Rätsel um besagte längste Nacht lösen. Vergangenheit und Gegenwart überschneiden sich in diesem kleinen Dorf, es scheint beinahe, als würden die Grenzen verschwimmen. Man kann sich bei der Lektüre ganz hervorragend treiben lassen und einfach uneingeschränkt genießen. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das so stimmungsvoll ist, geradezu magisch und berauschend. SchreibstilDie Landschaft war voller Licht, das jetzt samtig und golden war, und die Farbe in allem intensivierte, als ob die Natur von innen heraus zu leuchten schien. (Seite 148) Isabel Abedi ist für mich eine absolute Neuentdeckung (ja, ich kannte bisher kein Buch von ihr) und das begründet sich maßgeblich auf ihrem Schreibstil. Allein mit der Wahl ihrer Worte erzeugt sie eine eindringliche Atmosphäre. Mal stickig, schwül und beklemmend, dann wieder freudig übersprudelnd. Eine große Rolle spielt dabei stets die Beschreibung von Natur und Landschaft: Aus ihrer Feder ist Italien nicht nur irgendein Schauplatz einer Geschichte, sondern ein lebendiger, sehr plastischer und atmender Teil dieser Geschichte. Als Leser war ich in Viagello und spürte die Hitze, ich hörte die zirpenden Grillen und ich konnte förmlich den Duft des italienischen Essens riechen. Eine insgesamt sehr sinnliche Leseerfahrung. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass Abedi die Natur ganz bewusst dazu einsetzt, die Emotionen der Charaktere darin zu spiegeln. So findet das Zusammentreffen von Vita und Luca sowie seiner Familie bei schwirrender Sommerhitze statt. Sobald jedoch Vitas Verwirrung angesichts ihrer Entdeckungen zunimmt, erleben wir eine neblige Kühle. Es war ungeheuer faszinierend, mit welchem Geschick die Autorin hier vorgegangen ist.Teilweise erinnerte diese Art des Erzählens an den Film „Die Katze auf dem heißen Blechdach“. Darin  verändert sich das Wetter ebenfalls parallel zu der sich zuspitzenden Lage – von einem drückenden Tag zu einer stürmischen Nacht. CharaktereEs war eine Lüge. Ich war nicht okay. Mein Herz. Es klopfte. Klopfte wie das Messer, das Bruno an sein Glas geschlagen hatte, gläsern und hohl in meiner Brust. (Seite 211) Die einzelnen Charaktere stehen in „Die längste Nacht“ gar nicht so sehr im Vordergrund. Normalerweise merke ich es immer als nachteilig an, wenn ich keinen Bezug zu den Charakteren habe, oder sie mir zu blass erscheinen. Hier war es anders. Zwar hatte ich nicht das Gefühl, Vita, Luca sowie den Freunden und der Familie besonders nahe zu kommen. Doch interessant war im Grunde auch vielmehr das, was die Charaktere miteinander verbindet. Diese unsichtbaren Fäden, die zwischen allen Charakteren gespannt sind und aus Emotionen, Erwartungen, zerstörten Hoffnungen, Eifersucht und Liebe bestehen. Es ist ein zerbrechliches Gefüge und gleichzeitig ganz stark zu spüren. Fazit „Die längste Nacht“ ist viel mehr als ein einfaches Jugendbuch. Es behandelt eine komplexe Familiengeschichte in einem faszinierenden Land und ist auf so vielen Ebenen so gut, dass ich nur jedem empfehlen kann, es auch zu lesen.

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  • Ein Buch, das einen erst loslässt, wenn man das Geheimnis gelüftet hat

    Die längste Nacht
    Natalie23

    Natalie23

    19. August 2016 um 10:57

    Inhalt: Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht. Cover: Das Cover ist wie immer, wenn es von dieser Autorin geschrieben ist, wunderschön gestaltet wurden! Ich liebe einfach diese Art der Covers, die mich schließlich immer dazu bringen im Buchladen danach zu greifen. Außerdem passt es zu der Geschichte: Ein Mädchen, und um sie herum ist eine Art Flamme oder Licht - zumindest in meinen Augen, und dieses Bild zeigt dir: bringe Licht ins Dunkle, aber nur ein wenig! ;) Die Geschichte: Hat mich von dem ersten Kapitel an nicht mehr losgelassen und mich süchtig auf mehr werden lassen, sodass ich es erst aus der Hand legen konnte, als ich fertig war. Ein wirklich sehr gelungener Thriller, bei dem ich immer dachte zu wissen was nun auf mich zukommen würde, bis die nächste Plottwendung kam. Charaktere: Haben mich mit ihrer Einzigartigkeit begeistert und ja - ich gebe mal wieder offenkundig zu - das ich bei einer Charakterin nicht zu hundert prozentig sagen kann, ob ich sie in den Arm nehmen oder sie gegen meine vier Wände klatschen will, einfach weil sie bei mir so ein gespaltenes Gefühl auslöst. Und abgesehen davon... ein wundervoller, kunterbunter Haufen! ;) Fazit: Ein super Buch für diejenigen, die es spannend und geheimnisvoll mögen UND mit einer kleinen Briese Liebesbeziehung klarkommen, denn die Liebe wird auch ihren Teil in der Geschichte einnehmen! ;)

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  • Die längste Nacht

    Die längste Nacht
    AllyBuecherfee

    AllyBuecherfee

    13. August 2016 um 05:00

    ... nimmt uns mit auf eine Reise nach Italien und glänzt durch den wunderschönen Schreibstil der Autorin, sowie die bildhaften Beschreibung der Umgebung.
    Wieder einmal ein Buch von Isabel Abedi, das mich restlos überzeugen konnte - mit einer winzigen Einschränkung, dass es an manchen Stellen ein kleines bisschen zu langatmig ist.
    Dennoch gern 5 STERNE!

  • Ein Jugendroman, gepaart mit einer Liebesgeschichte und einer gehörigen Portion Düsternis und Thrill

    Die längste Nacht
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. July 2016 um 13:09

    Ich fand das Cover auf dem Bild schon toll, aber live ist es wirklich wunderschön. Es ist ein gelbes Buch mit einem Schutzumschlag in den das Gesicht gestanzt ist. Dadurch kommt der Effekt zustande. Wirklich toll und das helle Gelb finde ich toll. Ob es zum Buch passt? Schwer zu sagen, es überträgt ein wenig die magische Stimmung in der Geschichte, denke ich.  Vita hat gerade ihr Abitur fertig und macht mit ihren besten Freunden Trixie und Danilo einen Road-Trip mit einem alten Bulli. Die drei wollen vor ihren nächsten Herausforderungen ein wenig von der Welt sehen. Durch einen Zufall landen sie in Viagello, einem kleinen Dorf in Italien. Vita erinnert sich, dass ein Manuskript eines bekannten Autors genau in dieser Umgebung handelt. Vita ist sofort verzaubert und versucht alles dort zu ergründen. Sie ahnt nicht, dass ihre Suche sie in die Vergangenheit führt. Ich muss sagen, dass ich die ersten 50 Seiten wirklich nicht in Begeisterung ausgebrochen bin. Ich fand es schleppend, weil es vor allem Infos zu Vita und ihrem Leben sind. Obwohl ich die Idee mit der Bulli Tour toll finde und die drei beneide. Ganz langsam, wird man näher an die eigentliche Geschichte geführt, auf Zehenspitzen sozusagen. Und dann habe ich nicht mehr aufhören können mit dem Lesen. Vita ist wahnsinnig fleißig, ehrgeizig und strebsam. Und wenn sie mal ehrlich ist, dann ist sie einsam, traurig. Vor allem ihre Eltern sind für sie ein Rätsel. Als sie Luca kennenlernt möchte sie endlich jemand anderes sein. Ob sie es schafft aus sich heraus zu brechen? Ich mochte die Grundidee wirklich sehr, auch, dass die Geschichte in Italien spielt passt gut. Die Umsetzung war für mich, wie ich es mir erhofft hatte. Isabel Abedi versteht es einfach, ihren Büchern etwas besonderes zu geben, und das konnte ich auf jeden Fall wieder entdecken. Wer ein Buch erwartet mit einem Höhepunkt nach dem anderen, den muss ich enttäuschen. Wer aber sich ein Buch wünscht, mit Tiefgang, einem überraschenden und schockierendem Ende und Liebe, der ist hier genau richtig.Ich freue mich, es ist ein Einzelband, daher werden bis zum Ende alle Fragen aufgeklärt. Ich durfte das Buch im Rahmen der Blogtour lesen, vielen Dank an den Verlag an dieser Stelle!

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  • Überwältigend und berührend

    Die längste Nacht
    coala_books

    coala_books

    18. July 2016 um 17:03

    Während eines Roadtrips mit ihren Freunden enthüllt sich für Vita die Geschichte eines längst vergessenen Kindheitsdramas. Gemeinsam mit Vita erlebt man als Leser dabei die Geschichte, in die nur nach und nach etwas Klarheit kommt. Alles beginnt sehr geheimnisvoll, wenn Vita Flashbacks bekommt und dieses komische Gefühl des Erkennens. Man spürt, dass hier jede Menge Geheimnisse schlummern und durch die kurzen Einschübe eines geheimnisvollen Autors, der ein Buch über die Geschichte veröffentlichen will, bekommt das ganze zudem noch die nötige Brisanz.Die Sprache ist dabei sehr bildhaft und eindringlich, sodass die Gefühle sehr gut rüber kommen. Aber auch das Setting in Italien bezaubert und schafft es, einen gefangen zu nehmen und von diesem Landstrich und der Lebensweise zu träumen. Aber auch die Geschichte an sich und das Geheimnis um den Tod der Schwester vor vielen Jahren  bietet eine spannende und sehr bedrückende Stimmung, welche einen nach wenigen Seiten fesselt und gefangen nimmt. Viele Wendungen und Enthüllungen schaffen es dabei zu begeistern, zu verwirren und zu überraschen. Man durchlebt gemeinsam mit Vita die gesamte Reise der Gefühle und bleibt am Ende geschafft und einfach nur überwältigt angesichts dieser komplexen Geschichte zurück. Die Charaktere überzeugen dabei alle auf ihre eigene Weise und anfänglicher Undurchschaubarkeit.Eine sehr überwältigende Geschichte und Suche nach der Wahrheit, die keinen Leser kalt lassen sollte. Eindringlich und bildgewaltig verliert man sich in der Geschichte und der tollen Landschaft und wird mitgenommen auf eine spannende Suche nach der Wahrheit.

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