Isabel Aigen Bedrängnis

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Inhaltsangabe zu „Bedrängnis“ von Isabel Aigen

Der Hype um die junge Schauspielerin Shanice ist schwindelerregend. Doch dann toppt ein Fan alles bisher Dagewesene und bringt ihr menschliche Opfer! Ist er noch aufzuhalten? Drehorte: Amsterdam und Venedig! Seitdem der Erfolg Shanice verfolgt, führt sich ihre Umgebung seltsam auf: Von kreischenden Fans hat die junge Schauspielerin langsam genug. Sie fühlt sich wie ein Alien in einer Welt von Verrückten. Doch der Wahnsinn um sie kann noch überboten werden: Eines Tages taucht ein Fan auf und bringt ihr Menschen zum Opfer. Kann das sein? Shanice kann es nicht glauben und fragt sich, ob sie langsam beginnt, durchzudrehen. Hält sie sich schon selber für eine Diva, für die jedermann töten würde? Doch was mit einer Leiche auf der weihnachtlichen Terrasse ihrer Eltern beginnt, setzt sich auch in Amsterdam fort. Als die Bedrängnis auch den Umzug der Dreharbeiten nach Venedig überlebt, muss Shanice sich endlich eingestehen: Es ist wahr. Wer ist der Täter? Wer schreibt ihm das Drehbuch? Worauf will er hinaus? Kann sie ihn noch aufhalten? „Hinterm Deich“, der Nordfriesland-Thriller von Isabel Aigen, erreichte 2014 Top 4 der Krimi&Thriller-Charts und stand monatelang in den Top 100. LESERSTIMMEN zu „Hinterm Deich“: „Das Buch hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen und es mich an einem Stück lesen lassen! Tolle Geschichte – toll geschrieben!“ – Mona „Das Buch überzeugt durch plausible Darstellung von Zusammenhängen und endet mit einem überraschenden Schluss.“ – Amazon Customer „Von der ersten bis zu letzten Seite spannend. Ich mochte gar nicht aufhören zu lesen. Ich hätte gerne mehr davon.“ – Beata Heller PRESSESTIMMEN zu „Bedrängnis“: „Doch ihr größter Fan ist ein grausam-psychopathischer Verbrecher … er bringt ihr Menschenopfer und folgt Shanice wie ein unheimlicher Schatten. Kann sie ihm entkommen? Spannender Thriller von Isabel Aigen." – Johannes Zum Winkel, XTME

Der Titel passt, wie die Faust auf's Auge

— sollhaben
sollhaben

Ein meist sehr spannend erzählter Thriller mit Schönheitsfehlern.

— Somaya
Somaya

Guter Ansatz, spannend, aber nicht überzeugend

— janinchens.buecherwelt
janinchens.buecherwelt
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  • Wenn Film und Realität verschwimmen

    Bedrängnis
    sollhaben

    sollhaben

    09. November 2015 um 14:02

    Shanice Dafoe eine neue aufstrebende Schauspielern, wird in ihrem aktuellen Film von einem Stalker verfolgt. Der Regisseur ist dafür bekannt, seinen Schauspielern alles abzuverlangen. Er geht sogar soweit niemals das gesamte Drehbuch bekannt zugeben. Jeder Tag bringt Überraschungen, nicht immer gute. Als Shanice und das gesamt Filmteam während der Weihnachtsfeiertage nach Hause darf, beginnt für die junge Frau ein Alptraum. Auf der Terrasse ihres Elternhauses wird ein Mädchen regelrecht in Blut getränkt und drapiert. Zuerst gehen alle von einem Zufall aus, doch als Shanice zu Neujahr in Amsterdam ein weiteres Mädchen tot auffindet, vermutet sie einen richtigen Stalker hinter den Taten. Meine Meinung:Der Einstieg in die Geschichte hat es wahrlich in sich. Er hat mich total überrascht und richtig wachgerüttelt. Auch der Rest der Story war spannend. Der Wechsel zwischen grausiger Realität und Film ist äußerst gut gelungen. Das Gefühlschaos von Shanice kann der Leser extrem gut nachvollziehen. Sie fühlt sich zerrissen und von ihren Fans verfolgt. Eigentlich wollte sie immer nur ihrer Leidenschaft nachgehen, doch immer öfter hat sie das Gefühl ein Alien unter normalen Menschen zu sein. Die Morde werfen sie völlig aus der Bahn, denn niemand in ihrem Umfeld scheint zu begreifen, dass sie sich in Gefahr befindet Sämtliche Menschen in Shanice Umgebung sind für mich völlig abgehoben und extrem unbeteiligt. Der Regisseur, der Drehbuchautor und auch die restliche Crew! Es sterben Menschen und niemanden scheint das zu stören oder auch nur zu berühren. Auch die Polizei stellt meiner Meinung zu wenig Fragen an die Zeugin Shanice. Deshalb musste ich öfter den Kopf schütteln. Aber vielleicht sind diese Menschen so in ihrer eigenen Welt verankert, dass es sie kaum stört, wenn im echten Leben Menschen grausam getötet werden. Manchmal sind die Szenenwechsel recht abrupt, doch dadurch verstärkt sich der Eindruck, dass Shanice den Verstand verliert. Ich hoffe sehr, dass die Autorin weiter an solch verwirrenden und beängstigenden Geschichten feilen wird.

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  • Spannend mit Schönheitsfehlern

    Bedrängnis
    Somaya

    Somaya

    07. September 2015 um 18:44

    Cover & Klappentext: Bei dem Cover musste ich ehrlich gesagt zweimal hinschauen, um das/ein Motiv zu erkennen. Durch die Farbe Rot habe ich das aber sowieso schon getan, weil es eben doch sehr ins Auge sticht. Der Klappentext hatte mich sehr schnell davon überzeugt, das Buch zu lesen. Er ist spannend und wirft Fragen auf, verrät aber noch nicht allzu viel von der Handlung. Die Rahmenbedingungen fand ich auch gleich interessant. Inhalt: Das Buch beginnt gleich sehr rasant und konnte mich mit dem ersten erst einmal Kapitel total fesseln. Und das obwohl es gerade mal um das Kennenlernen von Shanice und Bella bzw. Sandra und Belinda durch den Leser geht. Auch im weiteren Verlauf blieb die Geschichte anfangs sehr spannend. Bald schon gibt es die im Klappentext versprochene Leiche und bei dieser einen soll es natürlich nicht bleiben. Scheinbar zusammenhangslos beginnt die Handlung ihren Lauf zu nehmen. Und auch auf den weiteren Seiten erwarten den Leser immer wieder spannungsgeladene Szenen. Leider kommt es aber zwischen diesen auch hier und da einmal zu Längen. Was mich an dem ganzen dann etwas enttäuscht hat war, dass mein erster Verdacht sich letztendlich bestätigte. Sowohl was Täter, als auch Motiv anging. Obwohl ich die ganze Zeit auf die große wende mit dem Überraschungseffekt wartete, wurde mir dieser leider nicht geboten. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum ich nur selten Thriller lese? Ich habe ein Talent dafür, die verquersten Ideen zur Auflösung zu haben und genau diese bestätigen sich dann oft... Charaktere: Shanice wirkte auf mich zu Beginn der Geschichte sehr meckerig. Das legte sich dann zum Glück im Verlauf der Geschichte wieder. Denn das, was sie da teilweise tut, ist wirklich Jammern auf höchstem Niveau.  Was ich an Shanice aber sehr mochte war die Art, wie sie nach und nach begann an allem und jedem zu zweifeln. Mit ihren Gedanken machte sie es für mich nachvollziehbar, weshalb sie die anderen verdächtigte. Auf diese Weise konnte ich miterleben und nachfühlen, wie sie Stück für Stück ein bisschen mehr den Verstand zu verlieren schien. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass ich auch nach Beenden des Buchs nicht wirklich das Gefühl habe, die einzelnen Charaktere zu kennen. Irgendwie fehlte ihnen etwas, das sie einzigartig und besonders machte. Manches Mal schienen sie mir zu sprunghaft in ihrer Art und ihnen fehlte eine klare Linie. Schreibstil: Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben. Meist aus Sicht von Shanice. Nur manchmal gab es Passagen und Übergänge, in denen dann eher kurz etwas aus der Perspektive einer anderen Person beschrieben wirkte. Diese stockten leider ab und zu auch meinen Lesefluss, da sie etwas seltsam auf mich wirkten. Die meiste Zeit lies sich die Geschichte aber flüssig verfolgen. Ein paar Fehler haben sich hier und da auch eingeschlichen. Die meisten waren nicht wirklich störend. Dennoch stößt es mir etwas sauer auf, wenn sich Zimmernummern von einer Szene zur anderen ändern oder der Kater anfangs Miki und später Kiki heißt. Fazit: Ein meist sehr spannend erzählter Thriller mit einigen Schönheitsfehlern. Ob ich es einem eingefleischten Thrillerfan empfehlen würde, bin ich unsicher. Aber als Einstieg ins Genre ist es sicher eine gute und nicht zu schwere Wahl.

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  • rasanter Thriller, der die Angst vor einem mörderischen Stalker glaubhaft vermittelt..

    Bedrängnis
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    14. August 2015 um 08:44

    Eine Schauspielerin auf dem Weg nach ganz oben… doch wie geht es der Person, wenn der Druck der Öffentlichkeit steigt? Wenn die Fans überall lauern? Wenn der Mensch in den Hintergrund rückt und nur noch die Schauspielerin für Alle zählt? Ein sehr bewegendes Buch über eine junge Frau, die ihren Traum von der Schauspielerei trotz der Bedenken von Eltern und Geschwistern wahr gemacht hat. Doch als ihr Ruhm immer größer wird, merkt sie, dass nicht alles eitel Sonnenschein ist. Die Fans belagern Hotels, bedrängen sie und plötzlich fühlt sich Shanice in ihrem eigenen Körper wie ein Alien. Als sie die Weihnachtsfeiertage bei ihren Eltern verbringt, beginnt ein Alptraum, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Plötzlich geschehen Morde in ihrem Umfeld, die den Schluß nach sich ziehen, dass ein verrückter Stalker ihr wohl grausige Geschenke dar bringt. Doch was will er damit bezwecken? Bei Dreharbeiten in Amsterdam geschieht ein weiterer Mord, der Shanice fast aus der Bahn wirft. Sie überlegt fieberhaft, wer der Täter sein könnte. Haben die Morde gar etwas mit dem geheimnisvollen Drehbuch zu tun, nach dem sie den Film drehen doch dessen gesamten Inhalt nur wenige Personen kennen? Nach und nach verdichten sich die Hinweise und Shanice filtert unterschiedliche Verdächtige heraus. Ohne ihre zwei Bodyguards, die ihr immer zur Seite stehen und denen sie sich anvertrauen kann, hätte sie sicher schon den Verstand verloren… Die Situation spitzt sich immer mehr zu… das Set wird nach dem letzten Mord kurzerhand nach Venedig verlegt.. wo es zum großen Showdown kommt und des Rätsels Lösung so nah und doch so unglaublich ist… Die Story hat mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen! Die Gefühle, die Shanice bewegen, ängstigen, verzweifeln und dann wieder wütend aufbrüllen lassen, sind so glaubhaft und autentisch geschildert, dass man sie immer wieder am eigenen Leib fühlen kann. Ich habe mit Shanice gezittert und gehofft, habe mit ihr gerätselt und versucht, alles logisch zu analysieren… nur um mit dem nächsten Ereignis mit ihr in ein Loch der Verzweiflung zu fallen! Ein emotional aufregendes Buch über einen verrückten Stalker, über den Versuch, sich selbst nicht zu verlieren, das Alien in sich zu vertreiben und man selbst zu bleiben.. In diesem Buch geht es, trotz der vielen Morde, nicht blutrünstig zu, vielmehr stehen die Gefühle im Vordergrund. Die Angst, die Verzweiflung aber auch die Stärke einer jungen Frau. Ihr eiserner Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen und ihren Traum zu leben. Und am Ende ist nichts so, wie es scheint… Eine unglaubliche Story, die mich mit ihrer rasanten Art nicht mehr losgelassen hat, sodass ich dieses Buch an einem Stück gelesen habe…

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  • Guter Ansatz nicht weitergeführt

    Bedrängnis
    janinchens.buecherwelt

    janinchens.buecherwelt

    07. August 2015 um 09:54

    Klappentext Der Hype um die junge Schauspielerin Shanice ist schwindelerregend. Doch dann toppt ein Fan alles bisher Dagewesene und bringt ihr menschliche Opfer! Ist er noch aufzuhalten? Seitdem der Erfolg Shanice verfolgt, führt sich ihre Umgebung seltsam auf: Von kreischenden Fans hat die junge Schauspielerin langsam genug. Sie fühlt sich wie ein Alien in einer Welt von Verrückten. Doch der Wahnsinn um sie kann noch überboten werden: Eines Tages taucht ein Fan auf und bringt ihr Menschen zum Opfer. Kann das sein? Shanice kann es nicht glauben und fragt sich, ob sie langsam beginnt, durchzudrehen. Hält sie sich schon selber für eine Diva, für die jedermann töten würde? Doch was mit einer Leiche auf der weihnachtlichen Terrasse ihrer Eltern beginnt, setzt sich auch in Amsterdam fort. Als die Bedrängnis auch den Umzug der Dreharbeiten nach Venedig überlebt, muss Shanice sich endlich eingestehen: Es ist wahr. Wer ist der Täter? Wer schreibt ihm das Drehbuch? Worauf will er hinaus? Kann sie ihn noch aufhalten? Meine Meinung Vorab erst einmal vielen Dank an Isabel Aigen, die mir ihr neues Buch zur Verfügung gestellt hat. Da ich schon lange keinen Thriller mehr gelesen habe und die letzen Wochen recht "blutarm" waren, kam mir dieser hier gerade recht. Das Buch dreht sich um die junge Schauspielerin Shanice, die der aufstrebende Star am Filmhimmel ist und vor gut einem Jahr ihren Durchbruch hatte. In ihrem Weihnachtsurlaub kommt es in ihrer Heimat, einer Provinz in den USA, zu zwei Zwischenfällen, die den weiteren Ablauf der aktuellen Dreharbeiten zu einem Horrorfilm immens stören. Es scheint, als hätte Shanice einen wahnsinnigen Fan, der ihr Menschenopfer darbringt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Angesetzte Dreharbeiten in Amsterdam werden abgebrochen und kurzerhand nach Venedig verlegt. Ich frage mich, ob das überhaupt so einfach ist, auf die schnelle einen Drehort zu verlegen. Der Grund des "Umzugs" ist mir auch unerklärlich geblieben. Ansonsten ist an der Grundidee nichts auszusetzen. Kommen wir nun zu unserer Protagonisten Shanice. Ich weiß nicht, ob sie einfach nur naiv ist, oder total eingebildet. Die Autorin ist sich meiner Meinung nach da auch nicht so sicher, denn einmal wird sie als junge Schauspielerin dargestellt, die sich ihren Weg noch erkämpfen muss, ein anderes Mal kommt sie wie die Diva persönlich daher. Um euch mal einen Eindruck zu verschaffen, hier zwei Zitate von ihr: "Gab es eigentlich irgend wen, der sich nicht brennend für sie interessierte?" "Oder waren die Straßen um den Tatort, den Auffindort, so voll gewesen, weil ihre Fans und Paparazzi sie am Ende doch noch gefunden hatten?" Sie rechnet bei all ihren Handlungen damit, dass sie sofort im Internet verbreitet werden. Sie erwartet Paparazzi und Fans vor ihrem Hotel in Amsterdam, was ja nicht so ungewöhnlich wäre. Doch wo stehen sie am Ende? Hinter dem Hotel vor ihrem Zimmerfenster. Woher ist denn bekannt, in welchem Zimmer sie wohnt? Und ist es nicht logischer, vor dem Hotel zu warten, wo sie auch "erwischt" werden kann, als vor ihrem, im ersten Stock liegenden, Zimmer auszuharren? Ihre Filmpartnerin Bella Mey wird sehr häufig als Shanices beste Freundin bezeichnet. Das Verhalten der beiden Frauen entspricht aber so gar nicht dem bester Freundinnen. Warum kann sie nicht einfach nur eine Kollegin sein? In den Handlungen der Personen gibt es immer wieder Logikfehler, die den Verlauf der Geschichte stören. Auch sind die Charaktere sehr oberflächlich, selbst von der Protagonistin weiß man nicht wirklich viel. Handlungsstränge werden angerissen, dann aber nicht weiter fortgeführt. Shanice fühlt sich ständig wie ein Alien in der Schauspielbranche. Wenn sie mit dem Ruhm um ihre Person nicht umgehen kann und will, sollte sie mal überlegen, ob die Schauspielerei das richtige für sie ist. Das Cover des Buches passt von den Farben her schon zu einem Thriller. Die abgebildete Brücke wird auch im Buch erwähnt. Brücken sind allgemein ein immer wiederkehrendes Element von Isabel Aigen und haben auch großen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte. Der Titel erschließt sich mir nicht so ganz. Ich hatte kaum das Gefühl, dass Shanice persönlich in Bedrängnis ist. Abgesehen von ein paar Kommentaren im Internet wird sie nie direkt angegriffen oder bedrängt. Wir haben hier einen guten Ansatz für eine spannende Story. Stalking ist ein gutes Thema für ein Buch, und in Bezug auf die Filmbranche sicher nicht unüblich. Der Spannungsbogen ist gut ausgearbeitet und hält sich bis zum Schluss. Leider wurde mir die Geschichte durch die wirklich schlecht ausgearbeiteten Charaktere und die teilweise unlogischen Handlungsverläufe vermiest. 

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