Isabel Allende

 4.1 Sterne bei 3,123 Bewertungen
Autorin von Das Geisterhaus, Die Stadt der wilden Götter und weiteren Büchern.
Isabel Allende

Lebenslauf von Isabel Allende

Schriftstellerin, Journalistin, Frauenrechtlerin: Isabel Allende, Nichte des chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende, wurde am 2. August 1942 in Lima, Peru, geboren. Sie lebte in jungen Jahren in verschiedenen Hauptstädten der Welt, da sowohl ihr Vater als auch später ihr Stiefvater im diplomatischen Dienst arbeiteten. Die weltläufige junge Frau wurde Journalistin und gründete gemeinsam mit anderen Frauenrechtlerinnen die erste Frauenzeitschrift Chiles, „Paula“. Zwei Jahre nach dem Militärputsch ging sie zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern ins Exil nach Venezuela. Hier entstand ihr erster Roman „La casa de los espíritus“, erschienen 1982 („Das Geisterhaus“, 1984). Das Familienepos zeichnet die Geschichte einer chilenischen Oberschichtfamilie nach und trägt autobiografische Züge. Stilistisch zeigt es sich vom magischen Realismus des Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Marquez beeinflusst. „Das Geisterhaus“ legte den Grundstein für Isabel Allendes Erfolg als Schriftstellerin. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Von Liebe und Schatten“, „Eva Luna“ und „Paula“. Mit 23 veröffentlichten Romanen, 70 Millionen verkauften Exemplaren und zahlreichen Auszeichnungen – darunter der 2017 für ihr Lebenswerk verliehene renommierte US-amerikanische Anisfield-Wolf Book Award – ist sie eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Welt. Ihr aktueller Roman, „Der japanische Liebhaber“, erschien 2015. Isabel Allende lebt mit ihrer Familie in Kalifornien.

Alle Bücher von Isabel Allende

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Das Geisterhaus

Das Geisterhaus

 (759)
Erschienen am 31.07.2012
Die Stadt der wilden Götter

Die Stadt der wilden Götter

 (321)
Erschienen am 14.03.2007
Im Reich des Goldenen Drachen

Im Reich des Goldenen Drachen

 (195)
Erschienen am 01.04.2006
Fortunas Tochter

Fortunas Tochter

 (181)
Erschienen am 31.07.2012
Paula

Paula

 (157)
Erschienen am 27.04.1998
Im Bann der Masken

Im Bann der Masken

 (149)
Erschienen am 01.04.2007
Eva Luna

Eva Luna

 (139)
Erschienen am 29.09.1991
Mayas Tagebuch

Mayas Tagebuch

 (125)
Erschienen am 11.04.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Isabel Allende

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L

Rezension zu "Ein unvergänglicher Sommer" von Isabel Allende

Skurrile Rahmenhandlung, interessante Charaktere…
leseratte_lovelybooksvor 7 Tagen

In ihrem Roman „Ein unvergänglicher Sommer“ lässt Autorin Isabel Allende zunächst drei ungewöhnliche Figuren aufeinanderprallen: den verknöcherten Richard, ein etwas unbeholfener und weltfremder 60jähriger Uniprofessor, seine temperamentvolle, aus Chile stammende, zwei Jahre ältere Untermieterin Lucia, ebenfalls als Gastdozentin an Richards Uni tätig und einer Affäre mit ihm nicht abgeneigt sowie die schüchterne junge Evelyn, die aus Guatemala geflohen ist und schwarz als Kindermädchen bei einer wohlhabenden Familie in Brooklyn arbeitet.
Die skurrile Rahmenhandlung besteht darin, dass Evelyn sich hilfesuchend ausgerechnet an Richard wendet, der mit seinem Pkw auf den ihrer Arbeitgeber aufgefahren ist, und ihn um Hilfe bittet, die im Kofferraum ihres Pkws befindliche Frauenleiche verschwinden zu lassen.
Das alles findet während eines Schneesturms in Brooklyn statt, durch den die drei auch noch auf engstem Raum zusammengepfercht werden.
Innerhalb dieser etwas schrägen Rahmenhandlung entwickelt Isabell Allende dann jedoch die Schicksale der drei Hauptprotogonisten, insbesondere beleuchtet sie durch zahlreiche Rückblenden Evelyns Kindheit in Guatemala, die dortigen Missstände und ihre Flucht vor der hiesigen Mafia ins gelobte Land Amerika. Auch Lucias Vergangenheit in Chile wird näher beleuchtet, wenn auch nicht so ausführlich wie Evelyns, und Richards Persönlichkeit, seine an Pedantismus grenzende Korrektheit wird auch näher ausgestaltet.
Nach allerlei turbulenten Szenen – u.a. Polizeikontrolle mit Leiche im Kofferraum – wird auch noch der Aufklärung des Mordfalles Rechnung getragen: das Trio stürzt sich auf Ermittlungen in Evelyns Gastfamilie, in der ebenfalls nicht alles Gold ist, was glänzt. Vom schwerbehinderten Kind bis zur frustrierten Ehefrau im goldenen Käfig, das Bild der sogenannten besseren Gesellschaft wird gehörig angekratzt…
Insgesamt eine spannende und zugleich sehr emotionale Geschichte, die gleichzeitig Krimielemente, komödiantische Züge aber auch sehr viel Gesellschaftskritik vereint!

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julemausi89s avatar

Rezension zu "Ein unvergänglicher Sommer" von Isabel Allende

Sommer ist, was du draus machst
julemausi89vor 8 Tagen

Wenn man den Klappentext so liest, vermutet man hinter diesem Buchdeckel wahrscheinlich eher ein rasantes Roadmovie. Stattdessen würde ich es eher als Erfahrungsbericht mit einprägsamem Lebensmotto nennen:

"Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt. Und zum leben ist es nie zu spät!"

Richard und Lucía sind in ihren 60ern, als sie als Untermieterin bei ihm einzieht. Obwohl beide in ihrem Leben schon unheimlich viel erlebt haben, könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Während Lucía sich von ihren Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lässt und ihr Leben genießt, hat Richard längst kapituliert. Er kapselt sich ab und verschanzt sich hinter Mauern. Bis die junge Evelyn inmitten eines Schneesturms plötzlich an seiner Tür klingelt und ihn damit zwingt, das Leben so zu nehmen wie es kommt.

Auch wenn sich das Buch ziemlich ruhig liest, wirkt es doch sehr beeindruckend. In vielen Rückblenden erfährt man, was die drei Schicksalsgefährten in ihrem Leben bereits erlebt haben und wie sie letztendlich zu den Personen geworden sind, die sie heute der Welt zeigen. Es stimmt einen nachdenklich zu lesen, was vor allem die beiden Frauen alles erleben mussten, aufgewachsen in Guatemala und Chile.
Denn Isabel Allende erzählt nicht nur von der Liebe und dem Leben, sondern auch von politischen Unruhen, ärmlichen Verhältnissen, Gewalt gegen Frauen und der amerikanischen Flüchtlingspolitik. Trotz der ernsten Themen ist das Buch sehr unterhaltsam und lässt einen mit einem positiven Gefühl zurück.

Fazit:
Ein Buch, das einen daran erinnert, nicht nur in der Vergangenheit zu leben und mit seinen Rückschlägen zu hadern. Solange man mutig ist und die Zukunft furchtlos mit offenen Armen empfängt, ist der Sommer des Lebens noch nicht vorbei!

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Rezension zu "Ein unvergänglicher Sommer" von Isabel Allende

Wenn die Nebenstory interessanter ist ...
Lesemamavor 9 Tagen

          ... als der Hauptakt, dann breche ich ein Buch auch nach der Hälfte noch ab! 

Zum Buch: 
Richard, ein eigensinniger Professor, fährt nach einem Schneesturm der jungen Einwanderin Evelyn ins Auto. Am Unfallort sieht es nur nach einer Bagatelle aus, aber abends steht Evelyn vor seiner Tür und weiß nicht was sie tun soll. In ihrem Kofferraum liegt eine Leiche.

Meine Meinung: 
Soweit, so gut. Der Klappentext sprach mich sehr an. Der Beginn der Geschichte war auch noch sehr unterhaltsam. Ich mag die Bücher von Isabel Allende sehr gerne, sie hat einen tollen Erzählsirl. Normalerweise. Diesmal konnte mich das Buch auch nach über einhundertfünfzig Seiten  nicht packen. Die Story kam nicht voran, es war verwirrend, langatmig und voller Nebenschauplätzen. Wobei ich die Geschichte von Evelyns Flucht aus Guatemala noch Amerika noch am spannendsten fand.
Nachdem mich die Geschichte so gelangweilt hätte, dass ich so gar lieber die Fenster geputzt hätte, als weiterzuleben, habe ich beschlossen, es gibt zu viele gute Bücher um meine Zeit mit dem zu verbringen.
Ich werde das Buch mal behalten, vielleicht war auch einfach die falsche Zeit. 


        

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Gespräche aus der Community

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Suhrkamp Verlags avatar

»Nicht die Schwerkraft hält unser Universum im Gleichgewicht, sondern die Liebe.«


Als sich die Wege von Richard, Lucía und Evelyn während eines Schneesturms in Brooklyn kreuzen, unternehmen die drei eine Reise, die sie in ihre Vergangenheit und in eine bessere Zukunft führt. In ihrem neuen Roman Ein unvergänglicher Sommer erzählt uns Isabel Allende humorvoll und lebensklug von Flucht, Verlust und einer späten Liebe, von der Richard und Lucía längst nicht mehr zu träumen gewagt hatten.

»Von starken Frauen erzählt so mitreißend nur Isabel Allende!« Cosmopolitan

Worum geht’s genau?

Als Richard, ein eigenbrötlerischer Professor, in Brooklyn mit dem Auto einer jungen Frau zusammenstößt, sieht es zunächst nach einem harmlosen Auffahrunfall aus. Doch als Evelyn plötzlich aufgelöst vor seiner Türe steht, zeigt sich das große Dilemma der Situation: Im Kofferraum des Familienautos liegt eine Leiche. Zur Polizei kann sie nicht, denn das guatemaltekische Kindermädchen ist illegal im Land. Richard wendet sich hilfesuchend an Lucía, seine draufgängerische chilenische Untermieterin. Gemeinsam beschließen sie, die Leiche loszuwerden und machen sie sich auf eine Reise, die die drei zutiefst verändern wird ...

Hier spricht Isabel Allende über die Entstehung ihres neuen Romans Ein unvergänglicher Sommer:

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Das klingt schon mal gut? Dann schau doch mal in unsere Leseprobe »

Wollt Ihr erfahren, wie das Abenteuer des ungleichen Trios ausgeht? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 13. August über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Wo würdet Ihr eine Leiche verschwinden lassen?


Über die Autorin:
Isabel Allende wurde 1942 in Chile geboren. 1975, zwei Jahre nach Pinochets Militärputsch, ging sie mit ihrem Mann und den zwei Kindern ins Exil nach Venezuela. Die Erinnerungen ihrer Familie, die untrennbar mit der Geschichte ihres Landes verwoben sind, verarbeitete sie in dem Weltbestseller Das Geisterhaus. Isabel Allende zählt zu den meistgelesenen Autorinnen weltweit. Ihr gesamtes Werk wurde in über 27 verschiedenen Sprachen übersetzt und erscheint auf Deutsch im Suhrkamp Verlag.

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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abas avatar
Und es geht weiter mit Buchraettins Leserunden im Rahmen ihres "SuB-Aufbaus mit Niveau".

Wir lesen im August/September "Das Geisterhaus" von Isabel Allende.
 
Jede/r, die/der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

Ich wünsche allen viel Spaß!
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Marina_Nordbrezes avatar

In Ihrem neuen Roman Der japanische Liebhaber erzählt Isabel Allende von Freundschaft und der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe. Davon, wie Zeit und Zwänge über eine solche Liebe hinweggehen und sie verwandeln, in Verbundenheit, Wehmut und ein leises Staunen – darüber, schon so lange gemeinsam unterwegs zu sein. Wir übertragen die Lesung von Isabel Allende live von der Buchmesse in Frankfurt und freuen uns auf einen magischen Abend mit einer wundervollen Autorin.

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franzi_ces avatar
Letzter Beitrag von  franzi_cevor 3 Jahren
Heute ist mein Exemplar auch bei mir angekommen :)
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Isabel Allende wurde am 02. August 1942 in Lima (Peru) geboren.

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