Isabel Allende Der japanische Liebhaber

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Inhaltsangabe zu „Der japanische Liebhaber“ von Isabel Allende

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie noch keine hatte: extravagant, überbordend, mitreißend und an die achtzig. Doch bald spürt sie, dass Alma verwundet ist. Eine Wunde, die nur vergessen scheint, wenn eines der edlen Kuverts im Postfach liegt. Aber wer schreibt Woche um Woche diese Liebesbriefe? Und von wem stammen all die Blumen? Auch um sich von den eigenen Lebenssorgen abzulenken, folgt Irina den Spuren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise bis weit in die Vergangenheit.
Isabel Allende erzählt von Freundschaft und der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe. Davon, wie Zeit und Zwänge über eine solche Liebe hinweggehen und sie verwandeln, in Verbundenheit, Wehmut und ein leises Staunen – darüber, schon so lange gemeinsam unterwegs zu sein.

Dramatische Lebensgeschichten und alle Facetten von Liebe und Freundschaft, großartige und ohne Kitsch anrührend erzählt.

— Barbara62

Ein wunderschöner Roman ohne Kitsch, welcher die Facetten der Liebe aufzeigt.

— Elfeliya

Diese Geschichte hat mein Herz auf magische Weise berührt.

— Cleo15

Isabel Allende schreibt einfach wunderbar.

— Katjuschka

Ein weiteres tolles Buch von Isabell Allende. Ich liebe ihren Schreibstil.

— Bilie

Hat mir sehr gut gefallen...der Erzählstil von Allende ist eben was besonderes!

— JessSoul

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    Der japanische Liebhaber

    Wiebke_Schmidt-Reyer

    07. October 2017 um 17:54

    Ich habe fast alle der früheren Bücher von Isabelle Allende gelesen, die mich durchweg begeistert haben. Sie war für mich eine der Schriftstellerinnen, von denen man immer mal was mitnehmen kann, wenn man nicht weiss, was sonst kaufen. So geschah es dann auch mit dem "japanischen Liebhaber" - ich stand am Bahnhof, suchte was zu lesen, wollte keinen Fehlgriff tun und kaufte Allende.Ich werde keine Inhaltsangabe hier geben, das tun die meisten der anderen Rezensenten schon, und ich muss das nicht wiederholen. Ich fand das Buch sehr enttäuschend. Ich hatte beim Lesen irgendwie das Gefühl, einem Vortrag zu lauschen, der mich über gewisse Sachverhalte in Kenntnis setzt, die so sind, aber es kam keine Leidenschaft, kein Mitfiebern, keine Sympathie für die Figuren bei mir auf. Die Geschichte wird einfach so runtererzählt, und das gar nicht mal so schlecht. Schreiben kann sie ja schon, die Allende. Aber die Figuren sind für mich nicht zum Leben erwacht. Die Hauptperson, die alte Dame Alma, wird als eine Ehrfurcht gebietende, inspirierende Persönlichkeit beschrieben, aber ich fand sie ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Sie kommt zwar ursprünglich aus "schwierigen Verhältnissen" (als Kind ist sie dem Krieg in Europa entkommen, indem sie von ihren jüdischen Eltern zu reichen Verwandten in den USA geschickt wurde), aber dann wuchs sie mit dem Geld ihres Onkels und ihrer Tante auf und musste ihr ganzes Leben lang keinen Finger krumm machen. Sie hat eine geheime Affäre mit dem titelgebenden japanischen Liebhaber, und offenbar liebt sie ihn ihr ganzes Leben hindurch leidenschaftlich. Davon habe ich als Leserin aber nichts gespürt. Letztlich ist Alma doch sehr konventionell und bequem und bringt es nicht über sich, ihr Leben und seine Annehmlichkeiten für diese unmögliche Liebe über den Haufen zu werfen. Als Leserin wird mir erzählt, dass Alma irgendwie ganz toll ist, aber mich hat sie kalt gelassen. Dem japanischen Liebhaber begegnet man so gut wie gar nicht, nur in ein paar Briefen und kurzen Rückblenden. Er bleibt sehr vage; noch nicht mal für den konnte es mir leidtun.Die andere Hauptperson ist die traumatisierte Altenpflegerin Irina, deren Grauen erregende Vergangenheit letztlich doch sehr lapidar abgehandelt wird. Das Thema kommt mal hoch und wird dann doch irgendwie sehr stiefmütterlich behandelt. Dem ganzen die Krone aufsetzen tut Seth, der Enkel (oder Grossneffe?) von Alma, der jahrelang in Irina verliebt ist, und als sie ihm ihr - wirklich fürchterliches - Kindheitstrauma erzählt, das der Grund dafür ist, wieso sie ihn nicht lieben kann, sagt er an irgendeiner Stelle "jetzt hör auf zu heulen" - so ziemlich das Dämlichste und Unsensibelste, was man auf so ein Geständnis sagen kann.Der japanische Liebhaber vereint zu viele Themen, und viele davon von komplexer und dramatischer Natur, ohne irgendeines mit dem richtigen Fingerspitzengefühl zu behandeln. Auch nur eine kleine Auswahl der Themen - der Krieg, Kindsmissbrauch, Konzentrationslager für Asiaten, Rassendiskriminierung, Homosexualität, Aids - hätte gereicht, um mit sorgfältig gezeichneten Charakteren einen bewegenden Roman zu schreiben. Statt dessen folgt Thema auf Thema, Problem auf Problem, aber was das für Auswirkungen auf die Figuren, ihren Charakter und ihr Verhalten hat, bleibt schemenhaft. Es war dargelegt - so und so ist es -, und das muss ich als Leser dann hinnehmen. Um was Neues zu lernen, dazu sind zu wenig faktische Informationen enthalten. Und um die Dramen zu erleben und mit den Figuren mitzufühlen, dazu bleiben diese zu uninteressant.Ich habe es eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich gar nicht glauben mochte, dass Isabelle Allende nichts Besseres zustande kriegt. Ich hätte schon im ersten Drittel aufhören sollen.

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  • „Das Herz ist groß, man kann mehr als einen Menschen lieben.“

    Der japanische Liebhaber

    Barbara62

    11. August 2017 um 21:56

    Natürlich habe ich sie gelesen, die vernichtenden Kritiken über Isabel Allendes 2015 erschienenen Roman Der japanische Liebhaber. So schrieb Oliver Jungen am 17.09.2015 in der FAZ von „Groschenromanödnis und völkerpsychologischer Nonchalence“, warf Allende „Verpilcherung“ vor, ein „Vorabend-Soap“-Niveau und eine „lustlos ausgedachte Romanhandlung“, die zudem „zu wenig überraschend“ sei. Ralph Hammerthaler bezeichnete das jüngste Werk Allendes am 27.10.2015 in der Süddeutschen Zeitung als „gnadenlos heruntererzählte Trivialliteratur“ und ernannte die Autorin zur „Königin des Kitsches“. Keines dieser Urteile kann ich nach der Lektüre nachvollziehen, obwohl ich weder Trivialliteratur noch Vorabend-Soaps schätze oder gar einen Hang zum Kitsch habe. Im Gegenteil ist dieser Roman der von mir seit ihrem Debüt Das Geisterhaus von 1982 sehr geschätzten Autorin nach einigen zwar sehr gut gemachten, aber inhaltlich weniger fesselnden Titeln wieder ein Highlight für mich, flüssig und mit großer Stilsicherheit erzählt, anrührend und mit mehrdimensionalen Charakteren, persönliches Schicksal und historische Hintergründe verbindend und voller überraschender Wendungen. Die meisten Autoren wären wahrscheinlich angesichts der Anzahl der aufgegriffenen Themen überfordert gewesen, nicht so jedoch Isabel Allende, die alles mit meisterhafter Leichtigkeit verbindet, so dass es nie zu einer erzählerischen „Abarbeitung“ wird. Alma Belasco und Irina Bazili lernen sich 2010 in Lark House kennen, einer gehobenen Seniorenresidenz in Kalifornien. Beiden ist gemeinsam, dass sie mit sieben Jahren ihre Heimat verlassen mussten. Alma schickten die Eltern Mendel 1939 aus Polen zu Onkel und Tante nach San Franzisco, Irina kam vor einigen Jahren aus Moldawien zu ihrer Mutter in die USA. Doch während Alma zwar den Verlust ihrer Familie ertragen musste, aber bei Onkel und Tante nicht nur in materiell gesicherte Verhältnisse, sondern auch in eine Familie voller Herzenswärme kam, erlebte Irina bei Mutter und Stiefvater eine Hölle, der sie seither durch ständige Ortswechsel zu entkommen sucht. Bei Alma, die Irina für einige Stunden pro Wochen als Hilfe beschäftigt, findet die junge Frau zum ersten Mal eine Art Ruhe, kann aber der beharrlichen Werbung von Almas Lieblingsenkel Seth nicht nachgeben. Gemeinsam versuchen die Irina und Seth jedoch, Almas Geheimnis auf die Spur zu kommen. Warum ist sie 2010 mit 78 Jahren so überstürzt nach Lark House gezogen, welche Rolle spielten ihre Freunde aus Kindertagen, der Cousin Nathaniel Belasco und Ichimei Fukada, der Sohn des japanischen Gärtners, in ihrem Leben, wer schickt ihr regelmäßig Briefe und Blumen und wohin verschwindet sie immer wieder für einige Tage? Isabel Allende erzählt die dramatischen Lebensgeschichten von Alma, aber auch von Irina, den Mendels, den Belascos und den Fukudas so flüssig und spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und immer wieder überrascht wurde. Alle Facetten von Liebe und Freundschaft werden ausgeleuchtet, emotional, aber nicht melodramatisch und hin und wieder mit der für Isabel Allende so typischen Ironie. Besonders gut gefallen hat mir außerdem der Teil über die Geschichte der japanischen Einwanderer in die USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, um die es auch in den tollen Büchern Wovon wir träumten von Julie Otsaka, Keiko von Jamie Ford und Schnee, der auf Zedern fällt von David Guterson geht. http://mit-büchern-um-die-welt.de/isabel-allende-der-japanische-liebhaber/

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  • Auf den Spuren der Vergangenheit...

    Der japanische Liebhaber

    Elfeliya

    09. June 2017 um 13:40

    Irina nimmt eine Stelle im Altersheim an und wird schnell zur persönlichen Assistentin von Alma Belasco. Gemeinsam mit Almas Neffen versucht Irina Almas Vergangenheit zu rekonstruieren und herauszufinden, wer der heimliche Verehrer ist, welcher regelmäßig Briefe an Alma schreibt. Eine berührende Geschichte über Liebe, die ans Herz geht und weder kitschig noch langatmig ist. Die Wendungen und Erzählstränge sind spannend in einander verwoben und zu keinem Zeitpunkt ist das Buch langweilig. Ich kann das Buch nur jedem and Herz legen, der Romane ohne Pomp und Kitsch eingebettet in historische Ereignisse mag. Aus diesem Grund 5 Sterne für diesen wundervollen Roman.

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  • Unbeschreiblich schön

    Der japanische Liebhaber

    Cleo15

    31. May 2017 um 19:29

    Der japanische Liebhaber von Isabel Allende ist ein Buch worüber ich so viel schreiben könnte, weil mich jede Zeile, jedes Wort gefesselt hat. Doch fangen wir erst mal mit einer kurzen Inhaltsangabe an. Inhalt:Irina fängt in einem Altenheim an und lernt dort viele verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensverläufen kennen. Doch eine Seniorin fällt besonders auf, da sie Millionärin ist und damit nicht so recht zwischen die doch eher ärmeren anderen Patienten passt. Sie stellt Irina als ihre persönliche Assistentin ein. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf, dass von Krieg, Verlust, Angst und Liebe erzählt.Charaktere:In dem Buch kommen viele Charaktere zum Einsatz, was mich allerdings nicht verwirrt hat, da sie gut voneinander abgegrenzt sind. Da ist natürlich Irina, die ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und an der Last fast zerbricht. Ihr Charakter ist unscheinbar und mir deswegen gar nicht als Hauptcharakter sondern eher als Nebenperson aufgefallen. Viel mehr geht es um Alma und ihre Lebensgeschichte. Sie ist eher ein scheuer Charakter aber auch resolut und selbstbestimmt. Sie verachtet sich durch Taten, die weit in der Vergangenheit liegen und die ihr wohl nun niemand mehr als Fehler ankreiden würde. Sie hat mich wahnsinnig fasziniert und deswegen habe ich wohl auch so mit der Erzählung mitgefiebert. Schreibstil:Isabel Allende hat dieses Buch in einem eher distanzierten Ton geschrieben, der mich trotzdem fesseln konnte. Irgendwie habe ich es nicht geschafft, mich vollständig in eine Person hineinzuversetzen, doch ich habe die Beweggründe verstanden, konnte die Angst der Menschen in den Sammellagern spüren, obwohl er so weit weg war. Es ist schwierig zu beschreiben, doch mir hat dieser Schreibstil unglaublich gut gefallen.Fazit:Dieses Buch beschreibt eine Realität, die mir bisher noch nicht so bewusst war. Ich wusste nichts von dem Leben der Japaner in Amerika während des zweiten Weltkriegs. Und auch die Verfolgung der Juden hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Doch über allem stand die unendliche Liebesgeschichte, die nicht sein durfte und doch im Verborgenen immer hielt. Vielleicht waren die Charaktere ein bisschen einseitig gestrickt und es gab am Ende auch ein paar offene Fragen oder verwunderte Blicke meinerseits. Aber das konnte den Lesegenuss nicht trüben, daher vergebe ich fünf Sterne.

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  • Der japanische Liebhaber

    Der japanische Liebhaber

    Katjuschka

    18. December 2016 um 17:15

    Irina lernt bei ihrer Arbeit in einem privaten Seniorenheim die 80jährige Alma Belasco kennen und wird ihre persönliche Assistentin. Nach und nach erfährt sie Einzelheiten aus deren Leben. Auch über ihre große Liebe Ichimei Fukuda, den Sohn des japanischen Gärtners. Mit der Hilfe von Almas Enkel Seth enthüllt sich ihnen nicht nur das Schicksal der Familie Belasco, sondern auch ein dunkles Kapitel amerikanisch-japanischer Geschichte, welches noch bis heute totgeschwiegen wird. Das Schicksal von Ichimei dagegen scheint im Dunklen zu bleiben... Aber Irina trägt schwer an ihrer eigenen Vergangenheit. Kann sie sich mit Hilfe von Seth auch davon frei machen? Isabel Allende habe ich vor vielen Jahren mit "Das Geisterhaus" kennen- und liebengelernt. Ihr unglaublich fesselnder Schreibstil hat mich auf's Neue begeistert und ich kann das Buch nur jedem Leser empfehlen!

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    • 5
  • Literarisches Meisterwerk!

    Der japanische Liebhaber

    Bokmal

    13. July 2016 um 06:51

    Die junge Irina findet Anstellung in einem Altenheim und lernt dort die verschiedensten Charaktere kennen. Nachdem sie Schlimmes durchgemacht hat und ihre Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen möchte, ist die Arbeit mit den alten Menschen Balsam für ihre Seele. An ihrem neuen Arbeitsplatz lernt sie auch die hochbetagte Dame Alma und deren Enkel Seth kennen, der sich in sie verliebt und zunächst vergebens um sie wirbt. Doch beide haben ein gemeinsames Vorhaben: sie wollen herausfinden, wohin Alma so oft verschwindet, von wem sie Briefe erhält und jede Woche Blumen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren von Almas Vergangenheit und lösen das Rätsel um den „japanischen Liebhaber.“ Ein Meisterwerk! „Der japanische Liebhaber“ war mein erstes Allende Buch (und das, obwohl ich lateinamerikanische Autoren wie Vargas Llosa oder García Márquez ziemlich gerne lese) und ich muss sagen, ich war hellauf begeistert. Noch im Nachhinein staune ich über die Ideen, die Allende in diese verschlungene Geschichte einfließen lässt. Dem Leser wird nicht einfach die Story vor die Nase gesetzt, sondern er gleitet sanft hinein in diese Geschichte und lernt die Hauptfiguren nach und nach kennen (von denen man am Anfang manchmal noch gar nicht dachte, dass es die Hauptfiguren sind). Und dann diese wunderbare Art, mit der Allende die Worte zum Klingen bringt (bzw. sei hier ein Lob an die Übersetzerin Svenja Becker auszusprechen). Das Buch ist einfühlsam geschrieben, schreckt aber auch nicht zurück vor ehrlichen Worten. Die Liebe spielt eine tragende Rolle, nicht nur im romantischen Sinne, sondern auch auf vielfältige andere Weise, denke man an die geschwisterliche Liebe, die Alma mit Nathaniel verbindet oder die, welche Kirsten, die Mitarbeiterin Almas mit Down-Syndrom für jene empfindet und diese zulässt. Noch in die Beziehung zu ihrer Katze Neko lässt Allende ganz viel Liebe einfließen und natürlich zu ihrem japanischen Liebhaber. Der Roman zeichnet sich auch dadurch aus, dass man immer wieder von unvorhergesehenen Geschehnissen überrascht wird. Es kommen immer mal wieder Details und Ereignisse zum Tragen, die den Leser sehr verwundern. Zudem lernt man einiges über die Zeit der japanischen Internierungslager in den Staaten und über die Gepflogenheiten der Japaner im Allgemeinen. Das Buch schlägt man mit einem warmen Gefühl im Herzen zu und mit ein wenig Wehmut, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist. Ein ganz wunderbares Buch, das vom wahren Leben erzählt und der Seele einfach gut tut.

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  • Berührende Lebensgeschichte ...

    Der japanische Liebhaber

    SharonBaker

    26. June 2016 um 16:33

    Irina ist zuversichtlich, dass sie ihr neuer Job mal längerfristig an einem Ort fesselt, denn das Lark House scheint genau das richtige für sie zu sein, allerdings plagen sie immer noch Geldsorgen. Bis eines Tages Alma Belasco im Seniorenheim auftaucht und Irina als Assistentin engagiert. Irina ist überglücklich, aber auch neugierig, wer ist diese eigensinnige Frau? Alma ist eine Einzelgängerin, unnahbar, extravagant und schon über achtzig. Bekommt jede Woche einen Brief und Blumen, verschwindet über mehrere Tage und scheint ein Geheimnis nach dem anderen zu haben. Irina ist fasziniert und Almas Enkel Seth, von Irina, zusammen versuchen sie aus allem schlau zu werden und beginnen eine Reise in die Vergangenheit. Wer schreibt die Briefe? Was werden sie entdecken? Und wohin wird Irina und Seth die Reise führen? Isabell Allende ist bekannt für ihre großen gefühlvollen Geschichten und da ich noch nichts von ihr gelesen, aber einen Hang für Japan habe, dachte ich, es wird mal Zeit, diese Autorin zu entdecken. Immerhin lockt sie ja einen mit Geheimnissen und verbotenen Reizen. Wer möchte da nicht das große Ganze erfahren.Die Geschichte spielt eigentlich über eine längere Zeit im Seniorenhaus und wird durch viele Rückblenden aus Almas Leben unterbrochen. So lernen wir zuerst Irina kennen und wer denkt, dass Alma allein geheimnisvoll ist, muss sich mal Irina genauer anschauen. Sie lässt sich nicht in die Karten gucken, behält ihre Vergangenheit genauso unter Verschluss und lässt Seth nicht an sich ran, obwohl er ständig ihre Nähe sucht. So wird das auf dem ersten Blick etwas verschleiert, da im Mittelpunkt Alma steht, aber man sollte diese elfenhafte Person nicht wirklich aus den Augen lassen. Sie ist ein wichtiger Punkt in Almas Leben in Seniorenhaus und eine gute Beobachterin, durch ihre Augen lernen wir diese ältere Dame nämlich zuerst kennen.Alma ist nicht nur für ihre anderen Buchcharaktere interessant, sondern auch für den Leser, ich hatte ja mit vielen gerechnet, aber mit solch einer dramatischen Lebensgeschichte nicht. So fängt ihre frühste Erinnerung im Zweiten Weltkrieg an, wie sie Polen verlassen muss, um bei ihrem Onkel in San Francisco Unterschlupf zu finden. Dort lässt sie keinen an sich ran und blüht erst richtig durch die Freundschaft zu ihren Cousin Nathaniel und den Gärtnersohn Ichimei auf. Diese drei Schicksale werden sich im Laufe dieser Geschichte immer wieder verweben, begegnen und ganz gravierend in den eigenen Leben einmischen. Jeder der Drei wird schwere Schicksalsschläge zu verkraften haben und die Autorin gibt hier wirklich ein Gesellschaftsbild Amerikas wieder, das nicht die Sonnenseite widerspiegelt. So haben wir gesellschaftliche Zwänge, politische Auswirkungen und fehlender Mut sein Leben offen so zu leben, wie es seine Gefühlswelt gerne hätte. Was mich aber am meisten schockiert hat, waren die Gefangenen Lager für die Japaner nach dem Pearl Harbor Angriff, diese dunkle Seite der USA kannte ich noch nicht und hat mich wirklich sprachlos und überaus traurig zurückgelassen. Ich könnte mich hier noch mehr dazu auslassen, aber ich werde es nicht tun, Gesellschaften sind grausam, egal wo auf der Welt, die eine folgenden Generationen wird, dafür immer noch angeprangert und die anderen schweigen darüber. Isabel Allende hat hier wirklich große Gefühle und eine ganz außergewöhnliche Liebesgesichte aufs Papier gebracht. Sie kann unglaublich feinfühlig und sensibel erzählen, einen fesseln und schockiert zurück lassen. Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie sie Sehnsüchte, Traditionen, Zwänge und Träume ineinanderfließen lässt und so eine bewegende Zeit geschildert. Sie nimmt uns ja nicht nur mit in die Vergangenheit, nein, sie lässt sie vor unseren Augen aufblühen und lebendig werden. Allerdings habe ich auch recht lange für dieses Buch gebraucht und das liegt an der ganzen Dramaturgie. Jeder ihrer Figuren, aber auch wirklich jede, hat ein dramatisches Ende, ich finde gut, dass sie schwere Themen gewählt hat, aber dadurch wurde es etwas überzogen und zu viel, für mich als Leser. Es kann ja sein, dass es so viel Schicksale auf einmal trifft, aber ich finde das im realen Leben ein bisschen ungewöhnlich, wenn alles eine Familie trifft.Ein Buch was berührt, nachdenklich macht und trotzdem an die große Liebe glauben lässt, die alles überwindet. Wer große Gefühle und dramatische Schicksalsschläge mag, der sollte sich diesem Werk widmen und Alma mit ihren Ichimei kennenlernen.

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  • Liebe für ein ganzes Leben

    Der japanische Liebhaber

    Langeweile

    21. April 2016 um 13:37

    Ich habe schon viele Bücher von Isabel Allende gelesen und war jedes Mal begeistert. Ihr besonderer Schreibstil, ermöglicht es mir als Leserin ,sofort eine genaue Vorstellung der einzelnen Personen zu haben. Zur Geschichte: Alma Belasco verlässt im Alter von fast 80 Jahren ihre Familie, um fortan in einer Seniorenresidenz zu wohnen. Dort lernt sie die junge Irina kennen. Die beiden unterschiedlichen Frauen entwickeln sofort eine starke Sympathie füreinander. Almas Enkel Seth, ist in Irina verlebt und besucht seine Großmutter aus dem Grund sehr häufig. Irina spürt, dass Alma ein Geheimnis hat. Sie bekommt regelmäßig Briefe, die sie versteckt. Danach verlässt sie das Seniorenheim für einige Tage und kommt immer glücklich zurück. Irina und Seth vermuten, dass es einen geheimnisvollen Liebhaber gibt. Nach dem Alma großes Vertrauen zu Irina entwickelt hat, erzählt sie ihre Geschichte. Sie wurde im Alter von zehn Jahren, von ihren jüdischen Eltern, zu Verwandten nach Amerika geschickt Sie konnte sich nur schwer eingewöhnen, obwohl Onkel Isaac und Tante Lilian, sich sehr um sie bemühten. Lediglich ihr Cousin Nathaniel war ihr eine große Hilfe. Als die Familie Belasco ihren Garten neugestalten lässt , lernt Alma Ichimei kennen, den Sohn des japanischen Gärtners. Sie empfinden eine starke Zuneigung, die sich später zu Liebe wandelt. Da es aufgrund der verschiedenen Kulturen keine Zukunft für die Beiden gibt, trennen sie sich . Alma heiratet ihren Cousin, Ichimei heiratet eine junge Japanerin. Trotzdem können Sie nicht voneinander lassen. Sie treffen sich ohne Wissen ihrer Ehepartner immer wieder. Eine Liebe die ein ganzes Leben hält. Auch Irina hat eine dunkle Vergangenheit ,bei deren Bewältigung ihr Seth hilft Es gibt noch mehrere Geheimnisse, die von der Autorin Stück für Stück enthüllt werden. Ich gebe eine Leseempfehlung für dieses Buch ab. Buchtitel: Der japanische Liebhaber

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  • Almas Geheimnis

    Der japanische Liebhaber

    pandora84

    03. March 2016 um 16:54

    In Ihrem neuesten Roman erzählt Isabel Allende zwei Lebensgeschichten, die sich nach und nach miteinander verweben. Zum einen ist da Irina Bazili, eine junge Frau die kürzlich in der Senioren Residenz Lark House angefangen hat zu arbeiten und vor irgendetwas auf der Flucht zu sein scheint. Auf der anderen Seite lernen wir Alma Belasco kennen, Anfang 80 und für ihre Familie völlig überraschend nach Lark House gezogen. Beide Frauen lassen niemanden nah an sich heran, doch als Alma Irina als ihre Assistentin einstellt, entwickelt sich eine auf gegenseitigem Respekt beruhende Freundschaft. Beide Frauen stammen ursprünglich aus Osteuropa und wurden zu Verwandten nach Amerika geschickt, um ein besseres und sichereres Leben zu haben. Irina entdeckt, dass Alma Woche für Woche Briefe ohne Absender und Blumen erhält und immer mal wieder verreist Alma für kurze Zeit ohne jemandem zu sagen wohin sie fährt. Irina berichtet Almas Enkel Seth davon und dieser beschließt gemeinsam mit Irina der Geschichte dahinter auf die Spur zu kommen indem er ein Buch über seine Großmutter schreibt und sie deshalb darum bittet von ihrem Leben zu erzählen. Alma wurde als Kind von ihren Eltern nach Amerika geschickt um den Wirren des Zweiten Weltkrieges zu entgehen. Ihre Eltern sterben später in Treblinka. Sie kommt zu ihrer Tante Lilian nach San Francisco und wird dort zunächst gar nicht heimisch, hängt sich aber an ihren Cousin Nathaniel, der mit dem kleinen Mädchen, dass sich Abend für Abend in den Schlaf weint zunächst gar nichts anfagen an. Mit der Zeit werden die beiden aber sehr wichtig für einander. Durch Nathaniel und ihren Onkel Isaac lernt sie den Gärtner Takao Fukuda und seinen Sohn Ichimei kennen. Dieser vermittelt ihr sein Wissen über Pflanzen und nach und nach entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und jugendliche Liebe. Die beiden werden getrennt als die in Amerika lebenden Japaner nach dem Angriff auf Pearl Harbour in Internierungslager gesperrt werden. Erst nach vielen Jahren treffen sie sich auf der Beerdigung von Isaac Belasco wieder und ihre Liebe entflammt von Neuem. Sie leben sie heimlich aus, da Ichimei verheiratet ist und Kinder hat. Auch Irinas Geheimnis wird nach und nach offenbart und nun wird auch verständlich weshalb sie sich gegen die Avancen von Seth, der sich in sie verliebt hat, so heftig wehrt. Der neue Roman von Isabel Allende spielt mal nicht in Südamerika, was erfrischend anders ist. Was mich etwas stört ist, dass jeder Erzählstrang bis ins kleinste Detail auserzählt wird und so dem Leser kein Raum bleibt sich einfach nur eine Vorstellung von etwas zu machen. Auch hätte der Erzählung ein Rätsel weniger gut getan. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit den Zeitsprüngen, weil ich eine Weile gebraucht habe bis ich gemerkt habe, dass es in die Vergangenheit ging. Was ich an Isabel Allende mag ist ihre Sprache und ihre Art zu erzählen, dennoch gehört dieses Buch nicht zu meinen Favoriten, es ist mir an manchen Stellen zu vorhersehbar. Dennoch hat er mich an seinem Ende mit einem Tränchen im Auge zurückgelassen. Einem Isabel Allende- Neuling würde ich aber eher Das Geisterhaus oder Mayas Tagebuch empfehlen.

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  • Zu viel des Guten und querbeet erzählt ...

    Der japanische Liebhaber

    Bücherfüllhorn-Blog

    13. January 2016 um 17:54

    Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch den Namen der Autorin. In den letzten zwei Jahren habe ich „Amandas Suche“ und „Mayas Tagebuch“ gelesen und freute mich nun auf den japanischen Liebhaber.   Es gibt zwei Hauptprotagonisten in dieser Geschichte, Alma Belasco und Irina. Irina ist eine „billige“ Pflegekraft aus Moldawien. Sie hat eine Vergangenheit, die sie am liebsten vergessen würde und verhält sich dadurch ruhig, unauffällig und angepasst.  Alma Belasco ist das genaue Gegenteil, ihre Familie ist steinreich, allerdings führen unangenehme, ja fast traumatische Rückblicke in die Vergangenheit nach Polen, wo sie geboren wurde. Zwischen diesen beiden ungleichen Frauen, Alma mittlerweile im Altersheim, Irina dort Pflegerin, entspinnt sich eine respektvolle und freundschaftlich-familiäre Beziehung. Die Geschichte bietet zudem gleich zwei „Love-Interest‘s“: Alma und der japanische Liebhaber, und zwischen Irina und Almas Enkel Seth. Allerdings wird Seth‘s Geduld auf eine harte Probe gestellt …   Ich muss vorab sagen, dass ich dieses Buch aus zeitlichen Gründen in mehreren Etappen gelesen habe, obwohl ein feiner Spannungsbogen mich am liebsten hätte weiter lesen lassen wollen. Ich bin mir nun nicht so ganz sicher, ob es daran lag, dass ich das Gefühl hatte, im Buch würde „hin und her gesprungen“ und mit den Charakteren jongliert: Es war manchmal schon verwirrend:  Mal hier, mal da, mal Gegenwart, mal Vergangenheit, mal Kalifornien, mal Boston, mal Polen, mal Japan  … Und der rote Faden sollte dabei der japanische Liebhaber sein. War es aber nicht, da einfach zu viele andere Rahmenhandlungen geschahen und ablenkten. Der eigentliche Clou der Geschichte ging am Schluss fast schon unter. Es gab auch zu viele „Gutmenschen“, dass es fast schon unglaubwürdig war.   Fazit: Isabelle Allende ist ein Garant für leichte Wohlfühl-Literatur. Eigentlich mag ich den Stil der Autorin, jedoch empfinde ich, dass sie in den letzten Jahren etwas nachgelassen hat. Obwohl die Geschichte schön geschrieben war, fiel es mir schwer, mich auf die unübersichtlichen und verschiedenen Zeit- und Ortsebenen einzustellen. Die Geschichte hat einen Hauch Magie und Poesie. Alles wendet sich nach schweren Schicksalsschlägen zum Guten. Es gibt so gut wie keine bösen Protagonisten. Nicht dass ich diese vermissen würde, aber irgendwie wurde mir das hier in diesem Buch mit den positiven Wendungen zu viel. Nichts desto trotz lässt sich das Buch schnell und leicht sehr gut zum entspannen und ablenken lesen. Es ist aber keines ihrer „besseren“ Bücher und daher vergebe ich nur drei Sterne.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Der japanische Liebhaber

    Der japanische Liebhaber

    martina400

    31. December 2015 um 17:23

    "Es liegt an uns, ob die Liebe ewig währt." Inhalt: Die Nillionärin Alma Belasco braucht eine Assistentin, die sie in Irina findet. Irina ist fasziniert von der Frau und der neue Job ist perfekt für sie. Endlich muss sie sich keine Sorgen um das Geld machen und gewinnt eine recht eigenwillige Freundin. Doch schnell merkt sie, dass diese alte Dame etwas in ihrem Herzen verbirgt. An diese Sache kommt niemand heran, nur Briefe, die wöchentlich Alma erreichen. Doch was steckt dahinter? Um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken, beginnt Irina nach Spuren zu suchen. Cover: Das Cover macht ein wenig neugierig. Der Titel und das Paar, das glücklich vereint scheint passen gut zusammen, jedoch spürt man gleich, dass diese Liebe wohl mit Problemen behaftet sein wird. Die Farbgebung finde ich nicht sehr ansprechend. Das Paar in schwarz/weiß hebt sich so vom Hintergrund ab, der eher fleischfarben gehalten ist. Meine persönliche Meinung: Von Isabel Allende habe ich schon viel gehört und dieses Buch bot nun die Möglichkeit endlich etwas von dieser Bestsellerautorin zu lesen. Jedoch war ich ein wenig enttäuscht. Ich brauchte sehr lange, um dieses Buch zu beenden und quälte mich ein wenig durch. Der Schreibstil war eher mühsam und ich hatte das Gefühl überhaupt nicht weiter zu kommen. Die Geschichte an sich ist gut und auch die Themen, die angeschnitten werden (Rassismus, Flüchtlinge, Krieg, Liebe, ...) sind berührend und herausfordernd. die Briefe von Ichi lockern die Vergangenheit und die Geschichte immer wieder ein wenig auf. Leider konnte mich dieser Roman aber nicht packen. Ich hoffe, noch einmal einen Allende-Roman in die Hand zu nehmen und meine Eindrücke zu ändern. Fazit: Eine Geschichte über das Leben und die Liebe zweier vom Schicksal gebeutelten Menschen.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Der japanische Liebhaber

    Der japanische Liebhaber

    Insel56

    14. December 2015 um 10:24

    In ihrem Buch "Der japanische Liebhaber" erzählt Isabell die Geschichte von Alma, die als kleines jüdisches Mädchen zu ihren Verwandten in die USA geschickt wird und der dort klar wird, dass die Trennung von den Eltern für immer sein wird. Ihrer Tante und insbesondere ihrem Onkel fällt es schwer ihr die emotionale Wärme zu geben. Alma mag den jüngsten Sohn und er gibt ihr Halt. Ihr damaliges Leben verrät Alma ihrer jungen Gesellschafterin in der Seniorenresidenz nur Bruchstückweise und somit bleibt auch dem Leser manches unklar. Alma ist mittlerweile eine sehr alte reiche Dame und eigentlich sehr selbstständig sowie lebensfroh als sie beschließt in die Residenz zu ziehten. Ihre Familie ist wie vor den Kopf geschlagen und an Irina, die in dem Pflegeheim arbeitet, findet Alma Gefallen, da diese ein Erbe eines alten verstorbenen Mannes ausschlägt. Alma beginnt ihrem Enkel Seth sowie Irina Teile ihrer Lebensgeschichte zu erzählen..... Das Buch ist sehr schön erzählt, jedoch habe ich mir etwas ganz anderes unter der Thematik vorgestellt, und war deswegen ein wenig enttäuscht.

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  • Verbundenheit und Liebe

    Der japanische Liebhaber

    Schnuck59

    05. December 2015 um 18:39

    In ihrem Roman „Der japanische Liebhaber“ beschreibt Isabel Allende eine Liebes- und Lebensgeschichte, die im letzten Jahrhundert spielt. Isabel Allende Llona ist eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin, die 1942 in Peru geboren wurde. Sie ist eine Vermittlerin der lateinamerikanischen Geschichte, Kultur und Politik und gewann zahlreiche Literaturpreise. Die betuchte Alma Belasco mit unnahbarer Ausstrahlung lebt in einer Seniorenresidenz im kalifornischen San Francisco. Sie hat die junge und aufgeschlossene Irina Bazili als Assistentin und Sekretärin eingestellt. Diese versucht zusammen mit deren Enkel Seth herauszufinden, was es mit der wöchentlichen Lieferung eines Kistchens mit drei Gardenien und einem gelben Umschlag auf sich hat und welches Geheimnis Alma verbirgt. Das Cover zeigt eine Szene mit einem Liebespaar, angelehnt an den Titel und den Inhalt. Die verwendeten warmen Töne vermitteln eine angenehme Atmosphäre. Der Schreibstil ist klar, verständlich und flüssig. Die einzelnen Kapitel teilen die Geschichte gut ein und die gewählten Überschriften sind passend und können im Text gut nachvollzogen werden. Dadurch entsteht eine übersichtliche Struktur, die Gegenwart und Vergangenheit trotz einiger Zeitsprünge und Wechsel der Erzählperspektive schlüssig zusammenbringt. Die einzelnen Charaktere und die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe sind stimmig ausgearbeitet. Die japanische Mentalität kommt gut zum Ausdruck. Themen wie Judenverfolgung, Fremdenhass und Internierungslager, aber auch Familie, Liebe und Leidenschaft werden angesprochen, teilweise spannend erzählt. Zum Ende hin spielen zusätzlich Homosexualität und Aids eine Rolle, wodurch meiner Meinung nach zu viele unterschiedliche Themen in eine Geschichte gepackt werden. Der Klappentext verspricht eine fesselnde und bewegende Geschichte von Freundschaft und von der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe. Für mich ist es eine Liebes- und Lebensgeschichte, die durch die Umstände um den 2. Weltkrieg beeinflusst wurde. Die lebenslange Liebe trat für mich durch die vielfältigen Themenschwerpunkte etwas in den Hintergrund.

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