Isabel Allende Die Insel unter dem Meer

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Inhaltsangabe zu „Die Insel unter dem Meer“ von Isabel Allende

Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird. Durch vielfache persönliche Bande an die Familie ihres Herrn gekettet, muß Zarité ihren ganz eigenen Weg finden, um endlich Freiheit zu erlangen. Mit ihrem neuen Roman Die Insel unter dem Meer entführt uns die chilenische Bestsellerautorin von den Zuckerrohrplantagen auf Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, in das pulsierende New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts. Ein schillernder, dramatischer Bilderbogen um eine starke Frau, die alles riskiert und sich bedingungslos ihre Freiheit erkämpft.

Ich liebe dieses Buch, weil es so eine tolle Atmosphäre hat!

— Kerstin_Westerbeck
Kerstin_Westerbeck

wie so oft bei allende ein packendes anrührendes buch

— walli
walli

Allende beschreibt die damaligen Umstände, insbesondere den Konflikt der Weißen und Schwarzen. Eine anspruchsvolle Lektüre mit viel Gefühl.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch das fesselt und wunderschön geschrieben ist!

— Lela
Lela

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  • Jede Revolution beginnt mit einem Aufstand

    Die Insel unter dem Meer
    Janine2610

    Janine2610

    17. November 2016 um 12:54

    Der Klappentext:Die Mulattin Zarité, genannt Tété, ist erst neun Jahre alt, als der junge Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain sie als Dienstmagd für seine lebensuntüchtige Frau kauft. Doch in Tété schlummert eine andere Bestimmung als die der willfährigen Sklavin. Selbst als ihr Herr sie in sein Bett zwingt, als man ihr das erste Kind entreißt und ihr Geliebter sie verlässt, um sich den aufständischen Sklaven in den Bergen anzuschließen, verliert Tété ihr Ziel nicht aus den Augen: die Freiheit für sich und ihre Tochter. Der Konflikt zwischen den aufständischen Sklaven und den weißen Herren in Saint-Domingue eskaliert, und Tété muss eine schwere Entscheidung treffen; sie flieht mit Valmorain, dessen kleinem Sohn Maurice und ihrer Tochter Rosette aus der brennenden Stadt Le Cap nach Kuba und weiter nach New Orleans. In der bunten kreolischen Gesellschaft findet ihr Drang nach Freiheit und Verantwortung für das eigene Leben neue Nahrung, doch müssen Jahre vergehen, bis ihr Traum Wirklichkeit wird.Meine Meinung:Sklaven, die sind doch eher wie Vieh, das nur für schwere Arbeiten taugt, weniger schmerzempfindlich ist, nicht so schnell ermüdet, die gewalttätig und unordentlich sind, deren Hirne ein Limit besitzen, die keinen Ehrgeiz und edlere Gefühle kennen und die »eine starke Hand« brauchen. - So und nicht anders haben in der französischen Kolonie Saint-Domingue auf Haiti im 18. Jahrhundert viele Menschen über Dunkelhäutige gedacht - vor allem die Plantagenbesitzer, für die Sklaven unerlässlich waren.In sehr vielen Buchszenen wird ganz deutlich, dass Schwarze eigentlich nicht als richtige Menschen mit Seele galten, sondern schlicht und einfach wie Handelsware oder Werkzeug behandelt wurden.~ »Die Wirtschaft der ganzen Welt stützt sich nun einmal auf die Sklaverei, man kann sie nicht abschaffen.« ~(S. 110)Allende erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Zarité, oder auch Tété genannt. Sie ist eine der Sklavinnen auf der Plantage Saint-Lazare und ihren Lebenslauf - von einer jungen, gekauften Sklavin bis hin zu einer reifen erwachsenen Frau, die all die Jahre auf ihre Freiheit hofft - verfolgt man ganz gebannt. Denn dass es Sklaven nicht leicht hatten, davon war auszugehen. Es war erschütternd zu lesen, wie mit den Menschen umgegangen wurde, was sie erdulden mussten. Ich persönlich fand auch, dass die Autorin die bedrückende Atmosphäre und vor allem die Gedankengänge mancher Charaktere in dieser Hinsicht sehr authentisch dargestellt hat. Man hat sich gefühlt als wäre man mittendrin in dieser Zeit vor gut 200 Jahren.Es war zu lesen von Napoleon, von Bürgerkriegen und den beginnenden Aufständen Ende des 18. Jahrhunderts. Es wurde gekämpft für die Freiheit - und in Anbetracht dessen, was man den Sklaven teilweise angetan hat, ist es fast zu verständlich, dass diese dann in blinder Wut und mit einem Blutdurst, der selbst mir ein unbehagliches Gefühl bereitet hat, auf Rachezug gehen und alles Weißhäutige töten, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist ...~ Freiheit sei nicht umsonst zu haben, man müsse sie erkämpfen. ~(S. 166)Tétés Geschichte spielt sich also auf historischem Hintergrund ab, was es meiner Meinung nach gleich noch spannender gemacht hat.Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man sich so richtig einfühlen hat können in die Köpfe der Buchfiguren. Man hat deren Angst vor den aufständischen Sklaven gespürt, hat sich hineinversetzen können in deren Lage. Das Einfangen der Emotionen und situationsbedingten Atmosphäre ist hier einfach hervorragend gelungen, weswegen ich auch so gerne in die Geschichte eingetaucht bin.In »Die Insel unter dem Meer« findet man eine gute Mischung der persönlichen Schicksale der Charaktere - allen voran Tété - verpackt in den historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Diese Abwechslung oder »gesunde Mischung« war für mich der Grund, warum ich großteils ziemlich gefesselt war.Ein Buch, das mich beeindruckt zurückgelassen hat und wunderbar unterhalten konnte.

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  • Der Preis der Freiheit

    Die Insel unter dem Meer
    Barbara62

    Barbara62

    Auch wenn ich Isabel Allendes chilenische Romane mit dem magischen Realismus und die Romane über ihre Familie noch lieber mag, so habe ich doch auch ihren 17. Roman, Die Insel unter dem Meer, einen opulenten historischen Roman und eine beeindruckende Familiensaga, mit Freude gelesen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Mulattin Zarité, genannt Tété, die Ende des 18. Jahrhunderts als Sklavin zu Toulouse Valmorain kommt. Dieser hält sich unfreiwillig in Santo Domingo (= Haiti) auf, wo er die heruntergewirtschaftete Zuckerrohrplantage seines Vaters übernommen hat. Tété wird zunächst die Sklavin seiner geisteskranken Frau, später seine Geliebte. Von Anfang an strebt sie nach ihrer Freiheit, zunächst in ihrer Heimat, später in Louisiana, wohin sie nach den Sklavenaufständen gelangt. Der gut recherchierte historische Roman in der Isabel Allende eigenen bildreichen, farbigen Sprache und ihrer mitreißenden Erzählweise führt den Leser durch eine turbulente Zeit: die Sklavenaufstände in Santo Domingo, die Sezessionskriege in den amerikanischen Südstaaten, die Französische Revolution und die Zeit der Schmuggler auf Kuba. Für Unterhaltung und Spannung ist also gesorgt.

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    • 2
    Cridilla

    Cridilla

    04. February 2016 um 04:10
  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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  • Zweisprachige Leserunde zu "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" und "La felicidad es un té contigo"

    Die schönste Art, sein Herz zu verlieren
    aba

    aba

    ¡Un saludo a todos los amantes de la lengua de Cervantes! Ich grüße alle Liebhaber der Sprache von Cervantes! Con LovelyBooks haremos un viaje literario rumbo a España y así adelantaremos la llegada del verano. Pero LovelyBooks no sería LovelyBooks si este viaje no estuviera acompañado de un libro que nos levanta el humor y nos hace olvidar los días grises y fríos. La autora española Mamen Sánchez ha escrito el libro ideal para nuestro propósito: "La felicidad es un té contigo". Wir machen eine literarische Reise nach Spanien und so möchten wir dem Sommer entgegenlaufen. Aber LovelyBooks wäre nicht LovelyBooks, wenn diese Reise ohne ein Buch stattfinden würde, das uns gute Laune macht und vergessen lässt, dass es draußen noch kalt und grau ist. Die spanische Autorin Mamen Sánchez hat das ideale Buch geschrieben, das unser Vorhaben perfekt ermöglicht: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren". Mit Mamen Sánchez' Buch eröffnen wir unsere erste spanisch-deutsche Leserunde bei LovelyBooks! Seid ihr neugierig geworden? Habt ihr Lust auf ein zweisprachiges Abenteuer der besonderen Art? Dann seid ihr hier genau richtig! Zum Inhalt England. Der berühmte Verleger Marlow Craftsman ist in Sorge. Seit er seinen Sohn Atticus nach Madrid schickte, um die Kulturzeitschrift Librarte zu schließen, ist der junge Gentleman wie vom Erdboden verschwunden. Was ist passiert? Marlow beauftragt Inspektor Manchego, sich bei der spanischen Zeitschrift umzuschauen... Madrid. Den fünf weiblichen Angestellten einer vor dem Ruin stehenden Literaturzeitschrift ist zur Rettung ihrer Arbeitsplätze jedes Mittel recht. Was wäre ein unveröffentlichter Gedichtband von Federico García Lorca heute wohl wert? Die fünf Damen ersinnen eine List: Soléa, die Schönste von allen, soll den Engländer mit einer Lüge von seinem Vorhaben ablenken. Wenig später sitzt Atticus (gerüstet mit Unmengen von Earl-Grey-Tea) mit der schönen Soléa auf einem Gemüsekarren Richtung Andalusien. Dort, in Sacromonte, im Haus ihrer Großmutter Remidios, warten angeblich in einer alten Truhe hundert Liebesbriefe von Lorca auf ihre Entdeckung. In Granada angekommen entdeckt der steife Brite in der herzlichen Zwangsumarmung von Soléas andalusischer Großfamilie allerdings zunächst einmal den Andalusier in sich... Ein äußerst vergnüglicher Roman, in dem es um verschiedene Kulturen, verzeihliche Lügen, Literatur und Liebe geht. Und am Ende muss einer alles retten. Hemingway natürlich! Mehr über Mamen Sánchez Mamen Sánchez studierte in Madrid Kommunikationswissenschaften, dann Literaturwissenschaften an der Sorbonne und an den Universitäten von London und Oxford. Heute ist sie die stellvertretende Chefredakteurin der spanischen Zeitschrift Hola! und Chefredakteurin der mexikanischen Ausgabe. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder. Mit dem Roman Die schönste Art sein Herz zu verlieren erzielte die Journalistin und Autorin in Spanien einen grandiosen Durchbruch. Ihr neuer Roman Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension ist strengstens verboten ist in Vorbereitung. Hier geht es zur Leseprobe Y aquí está la vista previa en castellano Zusammen mit dem Thiele Verlag und dem spanischen Verlagskonzern Grupo Planeta verlosen wir 10 Exemplare von "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" und 5 Exemplare von "La felicidad es un té contigo“ unter allen, die Lust haben, Spanien nach Deutschland zu holen! Wer den Bestseller aus Spanien im Rahmen dieser zweisprachigen Leserunde lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchte, bewirbt sich* bis zum 05.05. für eins der 15 Leseexemplare. Was müsst ihr dafür tun? Nur eine Frage beantworten… "Desperate women": Die fünf Angestellten der Literaturzeitschrift würden über Leichen gehen, um ihren Arbeitsplatz vor dem Ruin zu retten. Wie weit würdet ihr in einer ähnlichen Situation gehen? ¡Cinco empleadas de una revista literaria están desesperadas por conservar su trabajo y para ello serían capaz de cualquier cosa! "El fin justifica los medios": ¿Se puede aplicar este dicho a cualquier situación? Ihr könnt auf die Frage auf Deutsch oder Spanisch antworten. Falls ihr auf Spanisch schreibt, wäre schön, wenn ihr eine Zusammenfassung eures Beitrages auf Deutsch schreiben würdet, damit ihn alle lesen können. Ganz wichtig: bitte sagt, für welche Ausgabe – spanisch oder deutsch - ihr euch bewerbt! ¡Mucha suerte! Ich wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 531
  • Toll!!!!

    Die Insel unter dem Meer
    Kerstin_Westerbeck

    Kerstin_Westerbeck

    25. January 2015 um 12:12

    Ich liebe dieses Buch einfach. Nicht nur, weil das Thema auch Gegenstand meiner Abschlussarbeit war. Auch - oder ganz besonders -, weil Isabel Allende es schafft eine so tolle Atmosphäre zu erzeugen, dass man augenblicklich in diese Zeit reisen möchte. Den Schmelztiegel der Kulturen miterleben. Das spannungsgeladene Klima auf der Insel, das leidenschaftliche Rebellieren der Sklaven ... Allende erschafft eine Vielzahl an glaubwürdigen Charakteren - was ich grundsätzlich bei ihr mag - und ist in ihren Beschreibungen so hautnah dabei. Einfach klasse! (Sechs Sterne, wenn es noch mehr gäbe ...)

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  • authentisch

    Die Insel unter dem Meer
    Skrutten

    Skrutten

    26. December 2014 um 12:07

    Dieser schön dicke Wälzer besticht durch seine authentisch und historisch korrekt anmutende Schilderung der unruhigen Zeiten Anfang des 19. Jahrhunderts in der Karibik. Die Handlung bleibt durchweg spannend - einzig die zahlreichen Wiederbegegnungen der Hauptakteure nehmen etwas überhand - aber welcher historische Roman käme ohne sie aus?  Schön ist auch der stets bei Isabel Allende wiederzufindende Einsatz für Gerechtigkeit und Menschlichkeit in ihren Büchern - hier besonders die Gleichberechtigung und Freiheit der Menschen.

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  • Leserunde zu "Amandas Suche" von Isabel Allende

    Amandas Suche
    TinaLiest

    TinaLiest

    "Meine Mutter lebt noch, aber am Karfreitag bringt er sie um." Mit dem Roman "Amandas Suche" erscheint im August das neue Buch von Isabel Allende im Suhrkamp Verlag. "Amandas Suche" ist ein fesselnder Roman, der die spannende Geschichte einer furchtlosen, jungen Frau schildert und dabei von der besonderen Verbindung zwischen Müttern und ihren Töchtern und der lebensrettenden Kraft der Familie erzählt. Mehr zum Buch: Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten. Hier bekommt ihr mehr Informationen zum Roman "Amandas Suche" und hier geht es zur Leseprobe! Zur Einstimmung auf das Buch könnt ihr nun auch den Buchtrailer ansehen: Ihr möchtet mehr über Amanda und ihr packendes Abenteuer erfahren? Dann bewerbt euch gleich für die Leserunde! Wir vergeben gemeinsam mit dem Suhrkamp Verlag 25 Exemplare von "Amandas Suche" von Isabel Allende.* Beantwortet uns einfach bis 3. August 2014 folgende Frage und sichert euch so die Chance auf eines der Leseexemplare: Was macht die Beziehung zwischen Müttern und ihren Töchtern bzw. Kindern in euren Augen zu etwas Besonderem? Für alle Isabel-Allende-Liebhaber haben wir noch einen kleinen Tipp: Der Suhrkamp-Verlag hat gerade eine Buchverlosung gestartet, bei dem es 10 signierte Exemplare von Isabell Allendes erstem Buch "Das Geisterhaus" zu gewinnen gibt! Hier geht's lang! Über die Autorin: Isabel Allende ist eine chilenische Journalistin und Schrifstellerin und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Autoren weltweit. Ihre Werke wurden bislang in 27 Sprachen übersetzt und verkauften sich über 57 Millionen mal. Sie wurde am 2. August 1942 in Lima, Peru geboren. Sie ist die Nichte des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende. Lange Zeit arbeitete Allende als Journalistin, Frauenrechtlerin und gründete die erste chilenische Frauenzeitschrift. Nach einem Militärputsch 1973 ging Allende zwei Jahre später ins Exil nach Venezuela. 1982 erschien ihr erster Roman "Das Geisterhaus", der zu einem Welterfolg wurde und 1993 verfilmt wurde. In Kalifornien lernte Allende ihren zweiten Mann Willie Gordon kennen, mit dem sie bis heute in San Rafael lebt. Hier gibt's noch mehr Informationen zu Isabel Allende! Und jetzt wünsche ich euch noch viel Glück für eure Bewerbung und viel Spaß bei der Leserunde! Ich freue mich auf eure Beiträge! *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten, sowie zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet!

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    • 537
  • Buchverlosung zu "Das Geisterhaus" von Isabel Allende

    Das Geisterhaus
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    Für Allende-Liebhaber und -Neuentdecker! Wir verlosen 10 signierte Exemplare von Isabel Allendes Bestseller Das Geisterhaus! Mit diesem fulminanten Debüt begründete Isabel Allende 1982 ihren Aufstieg zur Romanautorin von Weltrang. Heute, mehr als 30 Jahre später, hat Das Geisterhaus nichts von seiner Kraft und Aktualität eingebüßt. Es ist ein faszinierendes Meisterwerk, das auf einzigartige Weise spürbar macht, wie pure Menschlichkeit alle gesellschaftlichen Schranken einreißen kann. Jetzt habt Ihr die Chance, eine wunderschöne Ausgabe dieses Bestsellers gewinnen! Inhalt: Die Familiensaga erzählt über drei Generationen hinweg vom Schicksal der Familie Trueba, das untrennbar mit der turbulenten Geschichte Chiles verwoben ist. In einer von Geistern bewohnten Welt, voller Geheimnisse und dunkler Ahnungen lässt Isabel Allende Figuren aus Fleisch und Blut auftreten, die von ihren Überzeugungen und Leidenschaften getrieben sind. Als es zu radikalen Umbrüchen im Land kommt, stehen sich der Familienpatriarch Esteban und seine geliebte Enkelin Alba auf einmal als Feinde gegenüber. Doch letztlich sind die familiären Bande stärker als die politischen Verstrickungen, die sie trennen. Hier geht’s zur Leseprobe » Zur Einstimmung auf den Titel gibt es hier schon einmal eine kleine Hörprobe » »Mein Leben ist – wie meine Bücher – aus Schmerz und Liebe gemacht. Der Schmerz zwingt mich zu lernen, die Liebe zu wachsen.« Isabel Allende Isabel Allende im Gespräch über ihre Bücher und die Bedeutung des Schreibens: Wir verlosen 10 signierte Ausgaben von Das Geisterhaus unter allen, die uns bis Freitag, 1. August Folgendes verraten: Für Allende-Liebhaber: Mit welcher von Allendes Romanfiguren hast Du beim Lesen am meisten mitgefiebert und warum? Für Allende-Neuentdecker: Wie sähe Dein Geisterhaus aus? Übrigens: Heute startet die Bewerbung für die Leserunde zu Allendes neuem Roman Amandas Suche! Hier geht’s zur Leserunde »

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    • 189
  • Traumhaft

    Die Insel unter dem Meer
    Lela

    Lela

    29. May 2014 um 14:17

    Ein Buch das fesselt und wunderschön geschrieben ist!

  • Eine mutige starke Frau, die bereit ist, für ihre Freiheit alles zu opfern...

    Die Insel unter dem Meer
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    30. March 2013 um 20:48

    "Tanz, Zarite, tanz, denn nur ein Sklave, der tanzt, ist frei... solange er tanzt", sagte er. Ich habe immer getanzt. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Zarite wächst als Sklavin auf einer Zuckerrohr-Plantage auf Saint-Domingue (heute: Haiti) auf. Ihr Leben ist hart und entbehrungreich. Sie pflegt aufopferungsvoll die Herrin des Hauses, wird von ihrem Herren sexuell missbraucht, verliert die Liebe ihres Lebens und auch ihren Sohn. Sie flieht während der Sklavenaufstände mit ihrem Herrn nach New Orleans. Und muss für ihre Freiheit einfach alles riskieren... --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wie den Südamerikanern eigen, schreibt auch I. Allende in einer wunderschönen, magischen Sprache. Sie bezaubert den Leser sofort und entführt ihn in eine Welt, fremd und exotisch, traurig und entsetzlich, aber auch fröhlich, bunt und warm. Die Geschichte von Zarite und ihrer Familie ist fesselnd. Man kann ganz in den Zeilen aufgehen und in diese Welt eintauchen. Obowhl der Krieg und die Aufstände von Blut und Hass gezeichnet sind, war die Grundstimmung des Buchs irgenwie trotzdem positiv und voller Hoffnung. Das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings waren die Geschehnisse oft zu "emotionslos" formuliert. Manches Mal hätte ich mir einfach mer Drama gewünscht. Ansonsten kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es wird sicher nicht mein Letztes Buch gewesen sein, das ich von dieser Autorin lese.

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  • Rezension zu "Die Insel unter dem Meer" von Isabel Allende

    Die Insel unter dem Meer
    WilderMajoran

    WilderMajoran

    02. January 2013 um 18:10

    Als Allende-Fan einfach wieder mal ein Buch, das fesselt.

  • Rezension zu "Die Insel unter dem Meer" von Isabel Allende

    Die Insel unter dem Meer
    Schleiereule

    Schleiereule

    10. December 2012 um 21:44

    "Mit meinen vierzig Jahren ist mir, Zarité Sedella, mehr Glück beschieden gewesen als anderen Sklavinnen." Das Mulattenmädchen Zarité wird in der französischen Kolonie Saint-Domingue an den Plantagenbesitzer Valmorain verkauft. Im Laufe ihres Lebens erfährt sie (sexuelle) Gewalt, Unterdrückung, Liebe - und letzten Endes Freiheit? Inmitten der Sklavenaufstände gegen Ende des 18. Jahrhunderts versucht eine mutige Frau mit großem Lebenswillen, ihren Weg zu finden. Eine intensive, farbenprächtige Geschichte, die sich unglaublich flüssig lesen lässt. Ganz nebenbei erfährt man vieles an interessanten Informationen über den historischen Hintergrund. Vielleicht ist das Ende für manche Geschmäcker ein wenig zu gut und rund, innerhalb der Handlung jedoch schlüssig. Alles in allem ein sehr schöner, spannender historischer Roman!

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  • Rezension zu "Die Insel unter dem Meer" von Isabel Allende

    Die Insel unter dem Meer
    fu-tu-re

    fu-tu-re

    Ich habe - glaube ich - alle Bücher von Allende gelesen und dieses gehört leider zu ihren schwächsten. Ich habe es zwar zügig gelesen, aber ich fand es zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig und mir fehlte der roten Faden. Die Charaktere wirken eher oberflächlich. Alles in allem bin ich nicht begeistert auch wenn man einen guten Einblick in die Zeit der Sklaverei bekommt.

    • 2
  • Rezension zu "Die Insel unter dem Meer" von Isabel Allende

    Die Insel unter dem Meer
    TanjaWekwerth

    TanjaWekwerth

    05. September 2012 um 23:12

    Farbenfroh, sinnlich und packend erzählt Isabel Allende vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik die Lebensgeschichte des kleinen Sklavenmädchens Zarité. Als sie neun Jahre alt ist, wird sie vom Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain gekauft, nur wenige Jahre später bekommt sie ihr erstes Kind von ihm. Doch es wird ihr fortgenommen und weggegeben wie ein ungeliebtes Haustier. Valmorains Ehefrau bringt ebenfalls einen Sohn auf die Welt, wenig später stirbt sie. Auch Zarité wird wieder schwanger von ihrem Besitzer. Diesmal ist es ein kleines Mädchen, das zwar bleiben darf, aber von Valmorain nur als Tochter der Sklavin geduldet wird. Dann kommt es in Saint Domingue zum Sklavenaufstand. Die Hafenstadt Le Cap geht in Flammen auf, die französischen Soldaten kommen gegen die Aufständischen nicht an. Alles versinkt in Gewalt. Die merkwürdige Patchwork-Familie, bestehend aus dem Plantagenbesitzer, seinem weissen Sohn, seiner nicht anerkannten, dunkelhäutigen Tochter und seiner Sklavin, flüchtet über Kuba nach New Orleans. Dort soll ein neues Leben beginnen. Doch Zarité und ihre Tochter sind immernoch Sklavinnen. Werden sie jemals frei sein? Isabel Allende gelingt es, ihre faszinierende Geschichte weitgehend klischeefrei zu erzählen. So sind nicht alle Schwarzen lieb und alle Weissen böse, und selbst Valmorain, dieser feige, lüsterne Kerl, ist letztendlich nichts weiter als ein schwacher Mann. Ein großartiges Buch, das mir so gut gefallen hat, dass ich es bald wieder lesen werde.

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  • Rezension zu "Die Insel unter dem Meer" von Isabel Allende

    Die Insel unter dem Meer
    GreenTea

    GreenTea

    13. March 2012 um 18:44

    Ich habe noch keines von Allendes anderen Büchern gelesen, muss aber jetzt sagen, dass ich verstehen kann, warum sie so viele Leser hat und regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden ist. Man ist sofort in der Geschichte, Isabell Allendes Erzählstil und die Themen, die sie anreißt, haben wirklich eine Sogwirkung, der man sich nicht so leicht wieder entziehen kann: "Die Insel unter dem Meer" spielt Ende des 18. Jahrhunderts auf der Insel Saint Domingue, dem heutigen Haiti - damals eine französische Kolonie. Zarité wird als neunjähriges Mädchen an Toulouse Valmorain, einen französischen Besitzer einer Zuckerrohrplantage verkauft. Sie soll ihm als Sklavin auf seiner Plantage den Haushalt führen. Auf Valmorains Plantage arbeiten tausende dunkelhäutiger Sklaven für die Zuckerproduktion, wie auch auf den angrenzenden Plantagen anderer Besitzer, die ein grausames Regiment führen und ihre Sklaven oft bis zu deren Tod schinden. Was zählt, ist einzig der Ertrag. Sklaven kann man immer wieder durch neue ersetzen, so die landläufige Meinung zu dieser Zeit. Valmorain jedoch sieht sich gern im Licht des "milderen und humaneren" Plantagenbetreibers mit richtigen Moralvorstellungen, die er glaubt aus Frankreich mitgebracht zu haben. Was ihn jedoch nicht davon abhält, sich zu nehmen, was er möchte und Sklavinnen seiner Plantage zu vergewaltigen, darunter auch Zarité. Als Valmorain eine weiße Spanierin heiratet, die etwa zur gleichen Zeit wie Zarité von Valmorain schwanger ist, muss Zarités Kind weg. Zu groß wäre die Beleidigung für Valmorains spanische Ehefrau, wenn Zarité ihr Kind behalten dürfte. Valmorains Ehefrau Eugenia verträgt das Klima der Insel nicht und fällt mit jedem Tag mehr in geistige Umnachtung. Was Valmorain veranlasst, Zarité als Ersatzfrau zu "benutzen". Zarité kümmert sich fortan um Maurice, den Sohn von Valmorain und Eugenia, und wird für ihn wie eine leiblich Mutter. Als Zarité etwas später Rosette, ein weiteres Mischlingskind zur Welt bringt, darf sie ihre Tochter behalten. Maurice und Rosette fühlen sich wie echte Geschwister und Maurice kann nicht verstehen, warum er Zarité nicht "Maman" und Rosette nicht "seine kleine Schwester" nennen darf. Über Jahre hinweg wird spannend die Geschichte der Valmorains, Zarité und Rosette erzählt, die Bürgerkriege, Sklavenaufstände und zahlreiche Umsiedelungen, auch nach New Orleans, bereithält. Isabell Allende führt einem eindrucksvoll vor Augen, dass Freiheit wirklich das allerhöchste Gut ist und was Hochmut alles anrichten kann. Zwar hatte "Die Insel unter dem Meer" im letzten Drittel meiner Meinung nach ein paar kleinere Längen, aber ich werde auf jeden Fall mehr von Isabell Allende lesen!

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