Isabel Allende Mayas Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Mayas Tagebuch“ von Isabel Allende

Eine FLUCHT in die WAHRHEIT Die 19-jährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Freund der Familie. Nach und nach kommt sie den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Liebenswert und widerspenstig, verlässlich und unberechenbar, humorvoll und tieftraurig: Maya ist eine besondere Persönlichkeit und Hannah Herzsprung trifft mit ihrer Lesung den richtigen Ton, um ihr eine Stimme zu geben.

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  • Rezension zu "Mayas Tagebuch" von Isabel Allende

    Mayas Tagebuch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    29. August 2012 um 14:58

    I Der neue Roman von Isabel Allende erzählt die Geschichte der 19- jährigen Maya, die mit Hilfe ihrer aus Chile stammenden Großmutter Nini nach einer für sie fast tödlich endenden Drogenkarriere nach Chiloe geschafft wird. Dort, auf einer Chile vorgelagerten einsamen Inselgruppe, soll sie erst einmal abtauchen und mit der Unterstützung alter Freunde wieder zu sich kommen. Spannend und auch sprachlich immer auf hohem Niveau lässt Allende Maya in einer Art Tagebuch ihre Zeit in Chiloe erzählen, immer wieder unterbrochen von Rückblenden, aus denen ihre ganze bisherige Geschichte deutlich wird. Ein ganzes Jahr mit seinen unterschiedlichen Jahreszeiten wird geschildert, und Maya wird nicht nur clean, sondern sie reift in diesem Jahr auf eine Weise, zu der andere Menschen vielleicht ein ganzes Jahrzehnt brauchen. Es ist diese reife und tiefe Lebensweisheit, die viele andere Kritiker einer 19-jährigen nicht abgenommen haben. Mit persönlich war das nicht so wichtig. Viel wichtiger in der Bewertung dieses Romans ist für mich die Tatsache, dass Isabel Allende mit Maya eine ganze Generation von jungen Menschen, die nicht mehr wissen, was am 11. September 1973 in Chile geschah, und welche dramatischen Folgen der Militärputsch bis in die jüngste Gegenwart hat, mit der Geschichte ihres Volkes konfrontieren will. Sie will die Mauer des Schweigens, gut dargestellt an dem alten Manuel, bei Maya Unterschlupf findet, brechen. Natürlich bleiben „Das Geisterhaus“ und vor allen Dingen „Paula“ Romane von Isabel Allende, die auf immer unerreichbar bleiben. Und dass Verlage auf Klappentexten Bücher eher hochjubeln („eine der ergreifendsten Geschichten, die die weltberühmte Autorin je geschrieben hat“), daran hat man sich gewöhnt und lässt sich davon nicht irritieren. Trotzdem: „Mayas Tagebuch“ ist ein gelungener Roman, dem es gelingt, eine bewegende Heilungs-Geschichte einer jungen Frau zu erzählen auf dem Hintergrund der nicht weniger heilungsbedürftigen chilenischen Geschichte und den vielen nach wie vor schwärenden Wunden. In dem Roman kommt das Wort Versöhnung kein einziges Mal vor. Er ist aber als ganzer der Versuch einer solchen. Die vorliegende Hörfassung, eingelesen von Hannah Herzsprung, ist gelungen. Hannah Herzsprung trifft mit ihrer Interpreation den richtigen Ton, um jener jungen Frau und ihrer Heilungsgeschichte eine Stimme zu geben.

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