Mein erfundenes Land

von Isabel Allende 
4,1 Sterne bei41 Bewertungen
Mein erfundenes Land
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
S

Und wieder beweist ein weiteres Allende-Buch: Keines kann mich enttäuschen!

Kritisch (4):
Anja_Levs avatar

Ich habe nach 70 Seiten aufgegeben. Ich fand die Geschichten weder persönlich, noch herzlich erzählt oder was sonst so auf dem Buchrücken ve...

Alle 41 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mein erfundenes Land"

»Isabel Allende zu lesen heißt den Duft Lateinamerikas zu riechen, eine Großfamilie kennen zu lernen und mit skurrilen Geschichten überhäuft zu werden … Wer etwas über Geschichte und Politik Chiles, über die Menschen des Landes erfahren möchte und nicht zuletzt über Allendes außergewöhnliche Familie: Die Autorin erzählt es … Mit so viel Aufrichtigkeit, Sprachwitz, Humor und Ironie, daß es eine Freude ist.« Kölner Stadtanzeiger

Charmant und schwungvoll erzählt Isabel Allende von ihrer Heimat, jenem langgestreckten Land am Rand der Welt, das sie nach dem Militärputsch 1973 verlassen mußte. Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte und der ihrer Familie schreibt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und der Borniertheit ihrer Landsleute, von Machos und mutigen Frauen, von all dem, was ihr Chile liebenswert und unausstehlich macht – vor allem aber davon, was es bedeutet, ein Land zu verlieren und ein Zuhause zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518459430
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:201 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:25.02.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2006 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne19
  • 4 Sterne14
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    S
    sophia22vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Und wieder beweist ein weiteres Allende-Buch: Keines kann mich enttäuschen!
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Ein etwas anderes, jedoch nicht geringer spannendes Buch Allendes: In diesem erzählt sie nämlich von der bunten Kultur und den notorischen Eigenheiten des Volkes von Chile. Von den Tugenden und Untugenden dieses Landes, dem Hang zur Streitlustigkeit, den schönen Frauen & natürlich von der unverbesserlichen Kultur der Machos. Aber das Buch ist auch mit traurigen Seiten gefüllt: Isabel Allende schreibt nämlich über ihr Kindheitstrauma, als sie im Jahre 1973 wegen des Militärputsches von General Pinochet ins Exil gehen und ihre Heimat hinter sich lassen musste. Von da an beginnt für sie eine lange Reise, ständig damit konfrontiert, weiterzuziehen, ehe sie an einem Ort neue Wurzeln schlagen kann. An keinem Ort verspürt sie das Heimatsgefühl, das sie mit Chile verbunden hat.
    Sie erzählt uns mit diesem Buch ihre Geschichte, wie sie ein Land voller Sehnsucht zurücklassen musste, aber auch wie sie eine neue Heimat gewonnen hat.

    Ich bin eine absolut begesiterte Allende-Leserin. Jedes Buch, das sie geschrieben hat und mir in die Hände fällt, habe ich mit irrsinniger Leidenschaft verschlungen und geliebt. Bei diesem geht es mir nicht anders: Es war sehr interessant und spannend, Allendes subjektive Darstellung ihrer Herkunft kennenzulernen & vieles über ihre Kindheit, Familie, ihren Charakterzug & ihre Arbeit in Erfahrung zu bringen. Isabel Allende zählt nun mal zu meinen Lieblingsautorinnen, da ich ihren Schreibstil unsagbar fesselnd finde und eine Echtheit in jedem geschriebenen Satz erkenne, die zu erfassen mich jedes Mal erschaudern lässt, auf eine sehr gute Weise.

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall den Leserinnen und Lesern, die bereits ein Buch von Isabel Allende gelesen haben, da man schon ein Wissen über ihre vorherigen Bücher haben sollte, die hin und wieder in diesem erwähnt werden. Mit absoluter Überzeugtheit & mit der Gewissheit, dass mich ein Isabel Allende-Buch niemals enttäuschen könnte, gebe ich diesem von ihr 5 von 5 Sternen! 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein erfundenes Land ist ein überaus unterhaltsames Buch über Chile, egal ob man dorthin reist oder nicht.
    Chile - Sehnsuchtsland

    "Dieses Buch hat mir geholfen zu verstehen, dass ich mich nicht entscheiden muss: Ich kann mit einem Fuß hier und mit dem anderen dort stehen, schließlich gibt es Flugzeuge ... Fürs erste ist Kalifornien mein Zuhause und Chile das Land meiner Sehnsucht. Mein Herz ist nicht zerrissen, sondern gewachsen. Ich kann fast überall leben und schreiben."

    Fakten und Fiktion mischt Isabel Allende in ihrer Hommage an ihre Heimat Chile, denn das Land ihrer Kindheit, das sie als Sechsjährige zum ersten Mal und nach Pinochets Putsch endgültig verließ, gibt es so nicht mehr oder hat es nie gegeben.

    Mein erfundenes Land ist vieles in einem, doch zuerst ist es eine aus Fakten und Anekdoten zusammengesetzte Autobiografie und eine Biografie ihrer Familie. Vieles kann man wiedererkennen, vor allem die Figuren aus Das Geisterhaus werden lebendig, wenn sie die Familie ihrer Mutter, eine Sippe von Exzentrikern, Heuchlern und Machos, mit einer gehörigen Portion schrägem Humor beschreibt.

    Genauso unterhaltsam, liebevoll und aber auch kritisch erzählt Isabel Allende über Chile: von der  landschaftlichen Schönheit, der Geschichte, der Religion, der Politik, der Sozialstruktur, der Wirtschaft und vor allem von den Chilenen.

    Sehr interessant ist Allendes zwiespältiges Verhältnis zu den USA. Dieses Land, das sie für Pinochets Putsch verantwortlich macht, ist ihr heute zur neuen Heimat geworden und sie fühlt sich spätestens seit dem Attentat vom 11. September als Teil der bunten Bevölkerung Nordamerikas.

    Mein erfundenes Land ist eine überaus unterhaltsame und vergnügliche Lektüre, egal ob man nach Chile reist oder nicht.

    Kommentieren0
    71
    Teilen
    Dorilyss avatar
    Dorilysvor 9 Jahren
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Chile aus der Sicht der Autorin. Was zuerst langweilig klingt entpuppt sich als charm-sprühende, witzige Hommage an das Leben an sich. Allende schreibt so, dass man selber das Gefühl hat selber dabei zu sein und das eine oder andere laute Kichern kommt einfach von selbst. Im Urlaub geliehen, weil ich keins mehr hatte, blieb mir das Buch auch nicht lange, weil es super flüssig zu lesen ist und einfach Spaß macht.

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    soepherles avatar
    soepherlevor 9 Jahren
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Bewundernswert wie ehrlich und (selbst)ironisch Isabel Allende über ihr Heimatland Chile schreibt. Obwohl sie immer wieder betont, alles Positive zu übertreiben und alles Negative zu verschleiern, macht sie dies eigentlich genau nicht!
    Absolut lesenswert - auch wenn einen nichts mit Chile verbindet.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    P
    papalagivor 10 Jahren
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Spannende Einblicke in die Geschichte Chiles und das Leben Allendes.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Isabel Allende schreibt über ihre Jugend, Familie, Reisen, Ehe und das Land ihrer Sehnsucht - Chile.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    HeikeGs avatar
    HeikeGvor 11 Jahren
    Rezension zu "Mein erfundenes Land" von Isabel Allende

    Erfinden und Erinnern

    Das Buch "Mein erfundenes Land" ist keine philosophische Abhandlung und auch kein wissenschaftlicher Diskurs. Isabel Allende erzählt einfach drauflos. Es ist ein wenig, als säße man in einen tiefen Sessel versunken mit der Autorin vorm Kamin und lausche ihren Anekdoten. Es ist ein höchst kurzweiliges und mindestens ebenso amüsantes Buch, das viel über Chile erzählt, aber noch mehr über Isabel Allende selbst. Trotzdem ist es keine Autobiographie im eigentlichen Sinne, sondern eine Hommage an ihre "Heimat", gemischt aus Fakten und Fiktion. Es ist der Versuch, die Sehnsucht nach diesem Land Chile, in dem sie tatsächlich nur einen geringen Teil ihres Lebens verbracht hat, in Worte zu fassen, zu erklären oder wenigstens zu beschreiben.
    Das Buch wirkt spontan, erfrischend, mit leichter Feder heruntergeschrieben, und dieses Gefühl überträgt sich unweigerlich auf den Leser.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    S
    schupkatevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Isabel Allendes Liebesbrief an Chile.
    Kommentieren0
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bin begeistert von ihrer Art über ihr Heimatland Chile und ihre Landsleute zu schreiben. Sehr poetisch, humorvoll und auch mal ironisch.
    Kommentieren0
    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe nach 70 Seiten aufgegeben. Ich fand die Geschichten weder persönlich, noch herzlich erzählt oder was sonst so auf dem Buchrücken ve...

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks