Isabel Allende Paula

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Inhaltsangabe zu „Paula“ von Isabel Allende

»Hör mir zu, Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du wieder aufwachst.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung um sich selbst zur Tröstung, »das Buch ihres Lebens – in doppelter Hinsieht« (Bayerischer Rundfunk), ihr persönlichstes und intimstes Buch »eine Hymne auf das Leben« (stern)

Der berührende Brief einer Mutter an ihre im Koma liegende Tochter.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr bewegendes und berührendes, äußerst persönliches Buch dieser wundervollen Autorin, um ihre im Koma liegende Tochter Paula.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Bewundernswert!

— Christl1
Christl1

Ich bin in der Mitte des Buches angelangt und bin total berührt von der Liebe und Lebenskraft, die dieses Buch ausstrahlt. Obwohl es einen traurigen Hintergrund hat.

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Dieses Buch hat mit sehr berührt und außerdem auf Isabel Allende aufmerksam gemacht!!!

— Penelope1
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  • Paula - Isabel Allende

    Paula
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2016 um 15:06

    Es ist ein stiller, ruhiger Brief einer Mutter an ihre im Koma liegende Tochter. Die Geschichte einer Familie. Isabel Allende schreibt für ihre Tochter und das merkt man. Es fühlt sich an als hörte man einem Zwiegespräch zweier Menschen zu, die ihr Leben lang verbunden waren durch ein Band der Liebe. Dabei erzählt sie ihrer Tochter die Geschichte ihres Lebens, beginnt noch vor ihrer Eigenen Geburt und endet im hier und jetzt. Ich mochte diese stille Erzählweise, ohne Hektik und immer wieder verweilend in wunderschönen Beschreibungen. Dieses Buch ist bestimmt kein Werk für Menschen auf der Suche nach einer spannenden Geschichte. Vielmehr stellen sich leise immer wieder Fragen nach dem Tod, dem Leben, dem Sterben. Dieses Buch ist ein Mitschnitt aus der Gedankenwelt einer Frau, die Monate am Krankenbett ihrer Tochter verbrachte.

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  • Paula

    Paula
    Flocke09

    Flocke09

    Leider konnte mich dieser Roman so gar nicht begeistern. Nach den ersten hundert Seiten habe ich ihn dann auch abgebrochen. Auch wenn die Geschichte sehr tragisch ist, hat mich der Schreibstil sehr missfallen. Isabel Allende beschreibt hier einen sehr persönlichen Lebensabschnitt. Ihre Tochter Paula wurde schwerkrank und fiel kurze Zeit später ins Koma. Nun versucht sie mit Geschichten ihres Lebens zu Paula hindurch zu kommen und die langen Wartezeiten zu überbrücken.

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    • 2
  • Leserunde zu "Amandas Suche" von Isabel Allende

    Amandas Suche
    TinaLiest

    TinaLiest

    "Meine Mutter lebt noch, aber am Karfreitag bringt er sie um." Mit dem Roman "Amandas Suche" erscheint im August das neue Buch von Isabel Allende im Suhrkamp Verlag. "Amandas Suche" ist ein fesselnder Roman, der die spannende Geschichte einer furchtlosen, jungen Frau schildert und dabei von der besonderen Verbindung zwischen Müttern und ihren Töchtern und der lebensrettenden Kraft der Familie erzählt. Mehr zum Buch: Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten. Hier bekommt ihr mehr Informationen zum Roman "Amandas Suche" und hier geht es zur Leseprobe! Zur Einstimmung auf das Buch könnt ihr nun auch den Buchtrailer ansehen: Ihr möchtet mehr über Amanda und ihr packendes Abenteuer erfahren? Dann bewerbt euch gleich für die Leserunde! Wir vergeben gemeinsam mit dem Suhrkamp Verlag 25 Exemplare von "Amandas Suche" von Isabel Allende.* Beantwortet uns einfach bis 3. August 2014 folgende Frage und sichert euch so die Chance auf eines der Leseexemplare: Was macht die Beziehung zwischen Müttern und ihren Töchtern bzw. Kindern in euren Augen zu etwas Besonderem? Für alle Isabel-Allende-Liebhaber haben wir noch einen kleinen Tipp: Der Suhrkamp-Verlag hat gerade eine Buchverlosung gestartet, bei dem es 10 signierte Exemplare von Isabell Allendes erstem Buch "Das Geisterhaus" zu gewinnen gibt! Hier geht's lang! Über die Autorin: Isabel Allende ist eine chilenische Journalistin und Schrifstellerin und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Autoren weltweit. Ihre Werke wurden bislang in 27 Sprachen übersetzt und verkauften sich über 57 Millionen mal. Sie wurde am 2. August 1942 in Lima, Peru geboren. Sie ist die Nichte des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende. Lange Zeit arbeitete Allende als Journalistin, Frauenrechtlerin und gründete die erste chilenische Frauenzeitschrift. Nach einem Militärputsch 1973 ging Allende zwei Jahre später ins Exil nach Venezuela. 1982 erschien ihr erster Roman "Das Geisterhaus", der zu einem Welterfolg wurde und 1993 verfilmt wurde. In Kalifornien lernte Allende ihren zweiten Mann Willie Gordon kennen, mit dem sie bis heute in San Rafael lebt. Hier gibt's noch mehr Informationen zu Isabel Allende! Und jetzt wünsche ich euch noch viel Glück für eure Bewerbung und viel Spaß bei der Leserunde! Ich freue mich auf eure Beiträge! *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten, sowie zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet!

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    • 537
  • Herzergreifend

    Paula
    Heleflo

    Heleflo

    16. October 2013 um 16:08

    Klappentext: »Hör mir zu, Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du wieder aufwachst.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung um sich selbst zur Tröstung, »das Buch ihres Lebens – in doppelter Hinsieht« (Quelle: Amazon) Kurzbeschreibung: In diesem Buch erzählt Isabell Allende ihrer im Koma liegenden Tochter die Geschichte ihrer eigenen Familie. Der Familie von Salvador Allende, dem Präsidenten von Chile, der auf demokratische Weise einen sozialistischen Staat aufbauen wollte. Er wurde dann im Jahre 1973 durch einen Militärputsch gestürzt, was nicht nur seine Familie sondern das ganze Land in eine schreckliche Situation brachte, von der es sich heute noch erholen muss. Salvador Allende beging Selbstmord. Isabell ist die Cousine 2. Grades von Salvador Allende und somit sind auch sie, ihre Eltern und Geschwister in großem Ausmaße betroffen. Das Leben von Isabell und ihrer Familie ist so facetten- und wendungsreich, das dieses Buch niemals langweilig wird. Auch wenn man die Geschichte Chiles einigermaßen kennt, so kann man in diesem Buch auch Einblick in die Gefühlswelt der Bevölkerung und unmittelbar Betroffenen bekommen. Nebenbei wird immer wieder von Paula berichtet, ihrem Leben und Leiden. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein sehr persönliches Buch der Schriftstellerin, das auch Einblicke in die intimste Gedankenwelt von ihr und ihren Angehörigen bietet. Ich kann es nur empfehlen, vor allem wenn man sich für die politischen Begebenheiten in Chile interessiert.

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    Schleiereule

    Schleiereule

    10. December 2012 um 21:17

    "Hör mir zu, Paula, ich werde dir eine Geschichte erzählen, damit du, wenn du erwachst, nicht gar so verloren bist." Paula ist die Tochter Isabel Allendes. Als sie schwer krank wird und ins Koma fällt, schreibt ihre Mutter zum Einen ihr Erleben dieser schwierigen Situation, zum Anderen die Geschichte ihres Lebens nieder, welche in weiten Teilen eng mit der der gesamten Familie Allende bzw. deren Heimatlandes Chile verknüpft ist. Obwohl von tragischen und widrigen Ereignissen, beispielsweise während des Bürgerkrieges und der Militärdiktatur, geprägt, blickt die Autorin zwar durchaus mit Melancholie, oft auch Schmerz, auf die Vergangenheit, doch dabei sprechen ebenso Hoffnung und Lebenswille aus ihren Worten. "Paula" ist zweifellos ein sehr persönliches Buch, lässt den Leser aber keineswegs durch zu weite Einblicke peinlich berührt zurück. Dies ist vielleicht Allendes Art des Erzählens zuzuschreiben: Klar und ehrlich nicht auf aggressive, laute, sondern auf eine schlichte, stille Weise. Mich hat das Buch sehr berührt und zum Nachdenken angeregt - über Leben, Tod und "das, was wichtig ist".

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    12. August 2012 um 20:35

    Das schönste Buch, das ich bis jetzt gelesen habe! Eine absolute Leseempfehlung für Jeden! Aber fangen wir langsam an... Isabel Allende erzählt in diesem wunderbaren Buch die Geschichte ihrer Tochter Paula, ihres eigenen Lebens und eigentlich auch ihrer ganzen Familie. Paula liegt im Koma und wird vermutlich nie wieder aufwachen. Um mit dem Schmerz umgehen zu können, beginnt Isabel dieses Buch zu schreiben. Sie möchte alles festhalten, was passiert während Paula im Koma liegt und möchte ihr die Geschichte ihrer Familie erzählen. Obwohl ziemlich rasch klar wird, dass Paula nie wieder aufwachen wird, klammert sich Isabel an jeden kleinen Strohhalm, will ihre Tochter nicht gehen lassen. Auch wenn es sich hierbei um eine sehr schmerzliche Erfahrung handelt, spürt man doch deutlich, dass unglaublich positive Wesen Isabels. Genau dieses postive hat mir so gut in dem Buch gefallen. Es wird nichts schön geredet, dennoch ist man sich die ganze Zeit bewusst, dass es ein Leben danach gibt. Man spürt die Kraft die sie aus dem Zusammenhalt in der Familie zieht und wünscht sich stellenweise selber in diese tolle Familie mit einer aufregenden Vergangenheit. Auch wenn Isabels Leben nicht immer das leichteste war, hat sie mit ihrer unglaublichen Zuversicht (teilweise vielleicht auch Naivität) alles auf tolle Art und Weise bewältigt. Der Schreibstill des Buches ist einfach zum Wohlfühlen. Ich weiß nicht ob man "Wohlfühlen" als Beschreibung für einen Schreibstill verwenden kann, allerdings finde ich das Wort sehr passend. Man beginnt zu lesen und befindet sich sofort in einer anderen Welt. Das Buch wirkt beruhigend und überträgt etwas von Isabels Kraft auf den Leser. Teilweise wollte ich nciht mehr weiterlesen. Einfach aus Angst, dass das Buch bald zu Ende ist. Um die Zeit hinauszuzögern habe ich oft Stellen nocheinmal gelesen. Natürlich war ich auch neugirig wie es weitergeht, jedoch waren die Geschichten so toll, dass ich sie wirklich genießen wollte und bis auf den letzten Tropfen auskosten. So lange von einer Geschichte zehren, bis es nicht nur bloße Neugierde war, die mich zum Weiterlesen bewegt, bis ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe zu Warten und die bereits gelesene Geschichte wirklich vollkommen ausgekostet hatte. Und dann ist das Buch irgendwann doch zu Ende und es überkommt einen fast etwas Traurigkeit, dass man nun ein neues Buch zur Hand nehmen muss, das wahrscheinlich nicht mal annähernd so gut sein wird wie dieses unglaubliche Meisterwerk.

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    Dubhe

    Dubhe

    10. November 2011 um 15:13

    Eigentlich ein sehr trauriges Buch, wenn man bedenkt, wie es entstanden ist. Die Tochter der Autorin war schwerkrank und während dieser Zeit hat die Autorin geschrieben um sich Abzulenken oder um nicht zu verzweifeln. Noch immer finde ich, dass die Autorin einen ausgezeichneten Stil hat, doch trotz allem kann sie recht langweilig schreiben. Ich vergleiche ihre Bücher schon fast automatisch mit "Die flüsternden Seelen" bon Henning Mankell. Dementsprechend gefallen sie mir auch nicht so gut. Doch ein Buch der Autorin sollte man schon probiert haben zu lesen.

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  • Frage zu "Das Geisterhaus" von Isabel Allende

    Das Geisterhaus
    Donna

    Donna

    Ich habe Isabell Allende mit dem Geisterhaus kennengelernt, einem Buch welches ich aus dem Regal meiner Mutter entwendete. Ich mochte es sehr, habe aber seitdem kein weiteres gelesen. Komisch eigentlich. Mit welchem sollte ich mich wieder an sie heranwagen, was meint ihr?

    • 9
  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    gst

    gst

    24. November 2010 um 10:00

    Ergreifend ist dieser Roman, der in einem schwierigen Jahr der Autorin entstanden ist: Sie musste zwischen Dezember 1991 und Dezember 1992 Abschied von ihrer todkranken 28jährigen Tochter Paula nehmen. Anfangs noch hoffnungsvoll, dass sie wieder aus dem Koma erwacht, beginnt die Mutter einen Brief an ihre Tochter, mit dem sie die Wartezeit bis zur Genesung überbrücken will. In dem erzählt sie ihr von den Vorfahren und erinnert sich an eine sorglose Kindheit, sowie an ihre Sturm- und Drangzeit in Chile unter Salvador Allende und Augusto Pinochet. Wir erfahren viel über das Leben einer leidenschaftlichen Frau, die sich nicht so leicht unterordnete und manchmal mehr Glück als Verstand hatte. Immer stärker zogen mich die Zeilen in die politischen Geschehnisse am 11.September 1973 hinein, hautnah konnte ich Isabel Allende durch die Schwierigkeiten ihrer Emigration in Caracas begleiten. Dann wieder verweist sie auf die Gegenwart, in der sie ihre Tochter durch die Krankheit begleitet und die Hoffnung auf deren Gesundung nicht aufgibt. Das Leid der Mutter, die anfangs noch nicht akzeptieren kann, dass ihre Tochter aus dem Leben scheidet, rührt sehr an. Trotzdem kann man als Leser an manchen Stellen auch herzhaft lachen. Der Autorin gelingt es hervorragend, das Leben und die Liebe in all ihren Facetten zu beschreiben. Gut nachvollziehbar liest sich ihre Veränderung; wie es ihr gelingt, den Tod der Tochter zu akzeptieren und sie bis zur letzten Sekunde zu begleiten. Für mich sind in diesem Buch mehrere Romane enthalten: einmal all die schwierigen Stunden während der Begleitung ihrer Tochter, zum anderen die äußeren Umstände, die das Leben der Mutter prägten und zum dritten die Entwicklung von Isabel Allende zur Schriftstellerin. Hierzu schrieb sie beispielsweise auf Seite 462: "Ich weiß nicht, wie ich schreibe und weshalb ich schreibe, meine Bücher werden nicht im Kopf geboren, sie werden im Bauch ausgetragen, es sind launische Geschöpfe, die ihr Eigenleben haben und immer bereit sind, mich zu verraten. Nicht ich entscheide über das Thema, das Thema wählt mich aus, meine Arbeit besteht lediglich darin, ihm genügend Zeit, Einsamkeit und Disziplin zu widmen, damit es sich von allein schreibt". Deutlicher hätte sie die Entstehung dieser in diesem Roman vorhandene Vielfalt gar nicht beschreiben können. Ein Buch, das ich sicherlich noch einmal zur Hand nehmen werde, denn es enthält so viel Material, das sich bei einem einzigen Lesedurchgang gar nicht verarbeiten lässt ...

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2010 um 12:27

    Die Lebensgeschichte von Isabel Allende mit der Krankheit und schlussendlich der Sterbebegleitung ihrer Tochter Paula ist ein wunderschönes und berührendes Buch über das Leben und den Tod. Sehr einfühlsam schildert die Autorin den langen Weg ihrer Tochter, bis diese von ihrem Leiden und Leben befreit wird. Ein grossartiger Erzählstil prägt dieses Buch, sehr persönlich und gewaltig. Ein Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird und zeigt, dass man nicht nur auf die Wissenschaft und Medizin hören soll, sondern seinen Gefühlen und dem Herz folgen soll.

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    LiesaB

    LiesaB

    25. August 2010 um 19:22

    Diese Buch hat mich sehr bewegt. Allende berichtet sehr einfühlsam vom langen Sterben ihrer Tochter Paula. Man erfährt sehr viel vom Leben dieser großartigen Schriftstellerin.

  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    nina glücklich

    nina glücklich

    28. January 2010 um 17:11

    Die Geschichte Paulas hat mich sehr berührt, mit so viel Liebe geschrieben. Erschüttert hat mich Isabell Allendes Schilderung über die Zustände in den spanischen Krankenhäusern, die Unfähigkeit der Ärzte und ihre Erkenntnis, in einem anderen Land hätte Paula überlebt.

  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    27. January 2010 um 13:27

    Die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende wacht am Bett ihrer kranken Tochter Paula. Sie hat eine Stoffwechselkrankheit. Während sie am Bett ihrer Tochter sitzt, beginnt sie ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Im Glauben ihre Tochter möchte wissen, woher sie stammt, wenn sie aus dem Koma erwacht. Sie beginnt mit der Geschichte ihrer Grosseltern und Eltern. Dann erzählt sie ziemlich ausführlich über ihre Kindheit, wie sie die Umwelt wahrnahm und ihre Grosseltern erlebte. Der Leser begleitet sie später zu ihren Tätigkeiten beim Fernsehen und als Journalistin. Sie beschreibt ihre Ehe und wie ihre Kinder Paula und Nicolàs auf wuchsen. Natürlich schreibt sie auch darüber, wie sie den Militärpunsch erlebte und ins Exil nach Venezuela ging. Dazwischen erzählt sie Paula immer wieder, wer sie besucht, wie rührend sich ihr Mann um sie kümmert und welche Tests die Ärzte mit ihr machen. Als die Ärzte sie aufgeben, nimmt sie Paula mit nach Hause. Obwohl es Isabel Allende nicht immer einfach hatte, schreibt sie mit soviel Wärme, Liebe, Zuversicht und auch Lebenswille. Sie will immer das Maximum rausholen und gibt niemals auf. Ich bin völlig in die Welt der Isabel Allende eingetaucht und bin total berührt von Ihrer Lebensgeschichte und was sie daraus gemacht hat. Eine aussergewöhnliche Frau.

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  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    seelord

    seelord

    03. October 2009 um 17:47

    Isabell Allendes Tochter Paula erkrankt in Spanien an Porphyrie und fällt ins Koma. An ihrem Krankenbett erzählt ihr ihre Mutter die wechselvolle Geschichte ihrer Familie und ihrer Heimat Chile. Die in wunderschönen Worten geschriebene Schilderung der Familienmitglieder und Ereignisse ist derart mitreißend und von tiefer Zuneigung geprägt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Rezension zu "Paula" von Isabel Allende

    Paula
    Penelope1

    Penelope1

    28. May 2009 um 23:01

    Das Buch ist eine Autobiographie von und über Isabel Allende, einer chilenischen Schriftstellerin, die ein ganzes Jahr am Bett ihrer kranken Tochter Paula verbringt. Da nicht sicher ist, ob Paula nach Erwachen aus dem Koma ihr Erinnerungsvermögen zurückhaben wird, beschließt ihre Mutter Isabell, in einem Brief an Paula alle Ereignisse während ihres Komas, ja sogar ihr gesamtes Leben zu erzählen, damit Paula all dies irgendwann nachlesen kann. Ob Paula, erkrankt an einer Erbkrankheit, jemals wieder aus dem Koma zurück ins Leben kehren wird und in welchem Zustand sie dann sein wird, bleibt bis zum Ende des Buches, das heißt ein Jahr lang, unklar und so durchlebt auch ihre Mutter 12 Monate lang eine Irrfahrt der Gefühle, des Hoffens und Bangens über die Zukunft ihrer Tochter. Isabell füllt die Stunden, die sie liebend und pflegend am Bett ihrer Tochter verbringt, mit dem Schreiben dieses Briefes, am gleichen Tag, an dem sie vor 11 Jahren einen Brief an ihren sterbenden Vater begonnen hat, um sich von ihm zu verabschieden, nur dieses Mal mit dem Ziel, Paula mit diesem Brief ins Leben zurückzuholen. Gleichzeitig hilft dieses Schreiben der Mutter, ihre Gefühle und Ängste besser zu verarbeiten, auszuhalten... Indem sie schreibt, hält sie eine „Innenschau“, hält Meditation. Der Leser begibt sich auf die Reise durch Isabell's Leben, die Kindheit, die verschiedenen Wohn- und Aufenthaltsorte, ihr Exil, erfährt viel über Ihre Einstellung zu Menschen, Leben, Land, Politik. Immer wieder ist diese Lebensgeschichte der gebürtigen Chilenin mit der Geschichte ihres Landes verknüpft, mit der Politik, Landsleuten, Flüchtlingen, denen sie, obwohl selber in Gefahr, immer wieder hilft, ihrem eigenen Exil. Man ist hautnah dabei, begleitet die Autorin durch ihr Leben, ihre Kindheit, ihr Jugendalter, ihre Liebe zu ihrer Mutter, den Großeltern, später zu ihrem Mann und natürlich erst recht zu ihren Kindern und besonders zu der nun kranken Paula. Dies ist so ehrlich und einfühlsam beschrieben, daß man sich vorstellen kann, was nun in ihr, der Mutter, vorgeht, während sie hilflos am Bett ihrer Tochter sitzt und zusehen muss, wie Körper und Geist zusehends verfallen. Sie greift jeden Strohhalm auf, sei er auch noch so dünn, um eine mögliche Heilung Paulas zu erreichen. Trotz aller Rückschläge verliert sie in keiner noch so bedrückenden Lebenslage, den Mut, die Zuversicht, daß alles sich zum Guten wendet. Diese Zuversicht überträgt sich sogar auf die Mitpatienten der Station, auf der Paula liegt, und auf alle Menschen, die mit Isabell zusammentreffen. Trotzdem muss Isabell irgendwann erkennen, daß der Kampf aussichtslos ist und sie ihre Tochter verlieren wird. Aber indem sie dies erkennt, wird ihr gleichzeitig auch klar, daß sie sie eben nicht verliert, sondern weiterhin tief mit ihr verbunden sein wird. Durch diese Erkenntnis gelingt es ihr, loszulassen und Paulas Tod zu akzeptieren. Eine offene, ehrliche Biographie, die einen sehr persönlichen Einblick in Isabel Allendes Leben und ihre Gefühlswelt bietet...

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