Von Liebe und Schatten

von Isabel Allende 
3,9 Sterne bei109 Bewertungen
Von Liebe und Schatten
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Bilies avatar

Der Roman beginnt zwar etwas schleppend - Weiterlesen lohnt sich aber in jedem Fall.

ein schleppender Einstieg, ein packendes Ende

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Inhaltsangabe zu "Von Liebe und Schatten"

Irene führt ein sorgenfreies Leben und sie liebt ihre Arbeit als Journalistin. Doch ihre Unbekümmertheit hat ein jähes Ende, als ihr Land unter den Schatten diktatorischer Gewalt gerät ... §"Ein paar Seiten nur, und sie ist wieder da, diese hinreißende und gleichzeitig so bedrückende Atmosphäre aus Isabel Allendes Erstling Das Geisterhaus, und mit ihr zurückgekehrt sind auch die starken, überzeugenden Frauenfiguren." Weltwoche

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458358121
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:09.02.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein schleppender Einstieg, ein packendes Ende
    Von Liebe und Schatten - Isabel Allende

    Es ist jammerschade, dass dieses Buch erst auf Seite 280 an Fahrt aufnimmt und mich in seinen Bann gezogen hat. Davor war die Geschichte sehr schleppend und immer wieder unterbrochen von zwar an sich interessanten, aber die eigentliche Geschichte ausbremsenden Episoden über einzelne Nebenfiguren. Dadurch webt Isabel Allende zwar ein enges Netz zwischen den handelnden Akteuren und sorgt so auch für eine gewisse Atmosphäre, allerdings war es mir doch zu lang und ich habe eigentlich immer darauf gegeiert, dass jetzt die auf dem Klappentext beschriebene Geschichte so richtig an Fahrt aufnimmt. Es war eben eine Geschichte über das spurlose verschwinden eines Mädchens und die Suche einer Journalistin angesagt. Dabei legt der Roman auch durchaus einen Fokus auf anderen Figuren, ihre Vergangenheit und ihr Leben im Exil. Darauf warum Menschen aus ihrem Heimatland flüchten. Es beschreibt, wenn auch kurz die unterschiedlichsten Schicksale und hätte gerade darin seine Stärke haben können, wenn ich nicht lange auf eine temporeiche Suche nach einem verschwundenen Mädchen gewartet hätte.
    Da diese Suche auf Seite 280 (gut 2/3 des Buches) endliche richtig kommt und dann auch großartig umgesetzt ist gebe ich diesem Buch 3 anstelle von 2 Sternen. Es ist tatsächlich so gewesen, dass ich das letzte Drittel des Buches innerhalb eines Tages gefressen habe für die ersten 2/3 allerdings fast eine Woche brauchte, da ich nach knapp 20 Seiten am Stück einfach nicht weiterlesen konnte. Es war mir da einfach zu langweilig.
    Fazit: 
    Wer aber damit klar kommt die ersten 2/3 langsam und atmosphärisch in die Geschichte eingeführt zu werden und dann am Ende zügig und spannend zum Schluss geführt zu werden, sich für Widerstandsbewegungen, politische Verfolgung und Militärdiktaturen interessiert, der ist hier wahrscheinlich genau richtig.

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    Caastorbs avatar
    Caastorbvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Liebesroman mit sozialkritischem und politischem Hintergrund. Eine junge Frau wird erwachsen und stellt sich einem ungerechtem System.
    Liebe finden wir, wenn wir uns selbst finden

    Der Liebesroman von Isabel Allende handelt von dem erschreckten Erwachen einer jungen Frau, die ihre Unbekümmertheit verliert, als sie mit den Machenschaften eines skrupellosen Regimes konfrontiert wird. Allende schreibt ihn ihrem Roman aus eigener Erfahrung. Aus sie musste 1973 ihre Heimat verlassen, als in Chile General Pinochet die Macht übernommen hatte. Dieser Roman ist das zweite Werk von Allende. Ihr erster Roman Das Geisterhaus wurde damals im einem Schlag weltberühmt.
    Die Handlung spielt in Chile. Eine junge Journalistin Irene Bertran sucht mit ihrem Fotografen Francisco Leal ein Mädchen, das vom Militär abtransportiert worden ist. Das Mädchen taucht danach nicht mehr auf. Auf ihrer Suche nach der Vermissten machen sie eine grausige Entdeckung, die ihr gesamtes Leben verändern wird. Beide lernen, was es heisst, sich gegen ein Regime zu stellen, das auf Willkür und einem korrupten Rechtssystem basiert.
    Das Buch lebt von den wundervollen Beschreibungen der Charaktere, die in der Handlung vorkommen. Die Familien werden beschrieben, ihr Zusammenleben. Wir lernen den südamerikanischen Flair kennen, den Familienzusammenhalt, die Armut, die Eigentümlichkeit der Menschen auf dem Land und übersinnliche Kräfte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Von Liebe und Schatten" von Isabel Allende

    Isabel Allende ist bekanntlich eine begnadete Autorin, die durch ihren Schreibstil den Leser schnell in den Bann zieht und ihn nicht mehr losläßt. In Chile groß geworden behandelt sie in ihren Romanen immer wieder die Diktatur, auch wenn ihre Werke nicht vordergründig politisch zu sein scheinen.

    Immer in Familiengeschichten verpackt werden Schicksale erzählt wie sie nur in einem unterdrückten Land geschehen können. So auch in "Von Liebe und Schatten". Der Titel ist hierfür wegweisend.

    Die Liebe zwischen der aus gut situiertem Hause stammenden Journalistin Irene und dem einfachen Fotografen Francisco, der bei illegalen Aktionen gegen die Diktatur beteiligt ist, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Aber erst das Schicksal um Evangelina, die bei ihrer Geburt vertauscht wurde und in Jugendjahren unter seltsamen epilepsieartigen Anfällen leidet, bringt die beiden einander wirklich nahe. Sie begeben sich auf die Suche nach dem Mädchen, das nach einer Militärkontrolle aus dem eigenen Haus verschleppt wird und nicht mehr wiederkehrt.

    Und tatsächlich bringen sie gemeinsam in Erfahrung, was mit Evangelina geschehen ist. Dabei entdecken sie jedoch ein noch viel größeres Verbrechen. Plötzlich sehen sie sich einer Verfolgung ausgesetzt, die sie unfreiwillig ins Exil nach Europa führt. Sie können noch rechtzeitig ihr gesammeltes Material an die Presse geben, aber ihr Schicksal im eigenen Land ist vorerst besiegelt, in der Hoffnung, irgendwann wieder zurückzukehren.

    Allende ist es gelungen, den Schrecken der Diktatur ganz nah an den Leser zu tragen. Die Figuren sind tief gezeichnet, jede Familie, die hier eine Rolle spielt, hat ihre ganz eigene Geschichte - arm oder reich, gebildet oder schlicht, systemtreu oder opportunistisch, realitätsfern oder weitsichtig. Und dennoch sind sie alle am Ende vereint.

    Ein hochpolitisches Buch wunderbar zu lesen!

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Von Liebe und Schatten" von Isabel Allende

    Hätte ich dieses Buch nicht von einem Bekannten bekommen, ich hätte es wohl nie gelesen. Ich dachte es handelt sich um einen schnulzigen Liebesroman, welches so gar nicht mein Fall ist. Doch ich wurde positiv überrascht. Zwar steht hier die Liebe zweier Menschen im Vordergrund, doch entwickelt diese sich erst durch eine Menge spannender Schicksalschläge. Es geschehen unerklärliche Verhaftungen, unmengen an Leichen werden ans Licht gefördert und Kirche und Militär machen sich gegenseitig das Leben schwer. Eine Liebe, zwischen anderen Bevölkerungsschicht, erwacht zum Leben und die Liebenden riskieren ihre Freiheit und ihr Leben um die Wahrheit an die Öffentlichkeit zu bringen. Das unterdrückte Volk lehnt sich.

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    Jolenes avatar
    Jolenevor 10 Jahren
    Rezension zu "Von Liebe und Schatten" von Isabel Allende

    Isabel Allende ist immer schön zu lesen. Poetisch geschrieben und stets zum Nachdenken und Mitfühlen gut - so auch in "Von Liebe und Schatten".

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren
    Rezension zu "Von Liebe und Schatten" von Isabel Allende

    Ein Roman, der ziemlich harmlos anfängt, aber dann zu einem schrecklichen Buch über das Leben in einer Diktatur wird, dessen Atmosphäre man sich nicht mehr entziehen kann.

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    Bilies avatar
    Bilievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Roman beginnt zwar etwas schleppend - Weiterlesen lohnt sich aber in jedem Fall.
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    bahes avatar
    bahe
    F
    freckled
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    summerinthecity

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