Zorro

von Isabel Allende 
3,8 Sterne bei82 Bewertungen
Zorro
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Positiv (48):
Barbara62s avatar

Auch wenn das Thema nicht so meins war, lohnte sich die Lektüre dank Isabel Allendes unübertrefflichem Erzählgenie.

Kritisch (8):
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Gewollt und nicht gekonnt,

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Inhaltsangabe zu "Zorro"

Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung.

Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten.

Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen.

Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ...

Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518458617
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:444 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:30.04.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.05.2005 bei Harperaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Zorro - Isabel Allende

    Die Geschichte von Zorro, erzählt von einer Frau beginnend noch vor seiner Geburt endend bevor er zur Legende wird.
    Isabel Allende macht aus dem Fechter für die Armen, dem maskierten Zorro einen menschlichen Jungen auf der Suche. Zorro kämpft hier nicht nur um die Liebe sondern eben auch für die Werte seiner Kindheit, einen edlen Traum.
    Geschrieben mit Witz und Verstand ist dieses Buch nicht nur etwas für Fans von Zorro sondern eben auch für alle Freunde einer guten Charakterstudie, wenn von der Hauptfigur hier wohl auch kaum Charakterentwicklung passiert. Der Junge am Anfang des Buches ist auch so ziemlich der Mann am Ende. Dafür wird er begleitet von einer Vielzahl interessanter Nebencharaktere und charakterisiert durch eine wortgewandte und charmante Autorin. Das Buch ist nämlich nicht in der Ich-Perspektive, was dem Leser Lobdudelei des doch etwas selbstgerechten Zorro erspart, sondern aus der Sicht eines mysteriösen Biografen geschrieben.

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn das Thema nicht so meins war, lohnte sich die Lektüre dank Isabel Allendes unübertrefflichem Erzählgenie.
    Von Diego de la Vega zu Zorro

    Diesen Roman habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich nahezu jedes Buch von Isabel Allende lese. Obwohl ich kein Fan von "Mantel-und-Degen-Romanen" bin, hat sich die Lektüre gelohnt, auch wenn es nicht unbedingt ein typischer Allende-Roman ist.

    Isabel Allende greift in dieser Geschichte auf den ursprünglich dem amerikanischen Groschenroman entsprungenen Helden Zorro zurück, den Johnston McCulley 1919 erschaffen hat und dessen Erlebnisse mehrfach verfilmt wurden. Sie erzählt uns die Zeit vor seiner Geburt an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in der spanischen Kolonie Kalifornien bis zum Alter von ca. 20 Jahren und damit, wie es zur Legende Zorro kam. Gleichzeitig ist es eine Kolonialgeschichte Kaliforniens und Spaniens unter Napoleon und ein Bericht über die Lebensweise aller Bevölkerungsschichten.

    Mit ihrer überbordenden Erzählweise, ihrer versteckten Ironie und  der Ausschmückung der Schauplätze macht Isabel Allende auch diesen Roman, dessen Thema mir eher fern liegt, zu einem Leseerlebnis. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich ihre Romane mit magischem Realismus.


    Kommentare: 4
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    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    Zorros Jugend

    Diego de la Vega, das Kind eines Gutsbesitzers in Kalifornien und einer Halbindianerin. Einst war seine Mutter eine Kriegerin, doch sein Vater verliebte sich auf den ersten Blick in sie und konnte ihr Leben retten. Zusammen gaben sie ein ungleiches Paar ab, doch ihren gemeinsamen Sohn liebten sie abgöttisch, sollte er doch, nach einer sehr schweren Geburt, das einzige Kind des Paares bleiben. Diego wächst sehr behütet auf und wird von seinem Vater darauf vorbereitet, einst als Edelmann die elterliche Hacienda zu verwalten. Seine Mutter führt ihn in die indianischen Bräuche ihres alten Lebens ein - kurz gesagt, Diego wächst in zwei Welten auf und ist damit sehr glücklich.

    Um seinen Sohn auf das wahre Leben eines Edelmanns vorzubereiten, schickt sein Vater ihn als 15-jährigen nach Spanien, damit er dort alle Fertigkeiten erlernt, die er für sein künftiges Leben benötigt. Diego ist aufgeregt, ist es doch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes und er wird von seinem Milchbruder begleitet, sodass er nie allein ist. 

    Diego hat in Spanien eine sehr gute Zeit, lernt die richtigen Leute kennen, kommt wunderbar an der Universität klar und doch ist er noch nicht das, was er einst werden soll: Zorro. Erst durch die Bekanntschaft eines Geheimbundes und der Liebe zu einer Frau kristallisiert sich nach und nach heraus, was hinter dem jungen Mann steckt ...


    Zorros Jugend! Der Plot wurde sehr detailliert und realistisch dargestellt. An dieser Stelle muss ich allerdings gestehen, dass mir die Geschichte nur insoweit gefallen hat, wie es um die Geschichte von Diegos Eltern ging, denn diese fand ich ausgesprochen faszinierend, wie zwei Welten, die kaum unterschiedlicher sein konnten, aufeinanderprallen und miteinander agieren. Sobald die Reihe dann an Diego und gerade seine Zeit in Spanien an der Reihe war, empfand ich diesen Part nur noch als langweilig. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei mir die Figur von Zorros Mutter am besten gefallen hat, die Frau hat einen bleibenden Eindruck, mit ihrer Stärke und Willenskraft, auf mich hinterlassen. Diego empfand ich als eher schwach und recht uninteressant - kaum zu glauben, dass aus ihm einst Zorro werden sollte. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, konnte jedoch nicht die Mankos im Plot wegmachen.

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 6 Jahren
    Zorro: Die wohl berühmteste Legende der Gerechtigkeit

    Zorro
    Dies ist mein erstes Buch von Isabel Allende und ich muss sagen ich finde ihren Schreibstil sehr gut und werde noch andere Bücher von ihr lesen. (Habe noch 4 Stück auf dem Sub).

    Klappentext
    Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung. Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten. Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen. Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ... Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt.

    Cover
    Ich finde, dass der Suhrkamp-Verlag sich nicht viel Mühe gegeben hat. Das Rot passt gut zur spanischen Seele Zorros und auch das Bild passt zur Kulisse. Allerdings ist das Cover nichts besonderes und strahlt auch wenig aus.

    Meinung
    Von Isabel Allende hatte ich wie gesagt noch nichts gelesen und da ich gerade in Spanien bin wollte ich unbedingt dieses Buch zur Hand nehmen. Ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen obwohl es keine leichte Leküre war. Ich bin etwas hin und hergerissen ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll.
    Erst einmal zum Positiven: Isabel Allende hat einen wundervollen Schreibstil. Sie kann gut mit Worten umgehen und schreibt aus der Sicht einer Figur, die an Zorros Leben teeilgenommen hat und nun im Alter alles notieren will. Diese Idee finde ich sehr gut. Die Geschichte ist außerdem spannend und Zorro, Manuel, Alejandro und Isabel waren interessante Charaktere. Am besten haben mir die historischen Fakten gefallen, die perfekt in die Geschichte eingebaut wurden. Allerdings hat mich auch einiges am Buch gestört: Zum einen die extrem lange Vorgeschichte (circa 180 Seiten bis die Spannung beginnt). Natürlich braucht man ein gewisses Basiswissen um dieses Buch zu verstehen aber die ganze Kindheit von Zorro zu erzählen war mir zu viel. Ich dachte es würde mehr über sein Leben als erwachsener Zorro in Kalifornien berichtet. Leider spielten die meisten seiner Taten in Barcelona als er noch ein Junge war. Im Vordergrund stand außerdem die Liebesgeschichte bzw das verzweifelte Versuchen Aufmerksamkeit zu erregen. Julianna, Diegos Angebetete war meiner Meinung nach nervig, zickig und überhaupt nicht begehrendswert. Trotzdem wollte jeder Julianna haben . Die eigentliche Geschichte , Zorros Kampf um Gerechtigkeit, ging etwas unter. Daher gebe ich abschließend auch "nur" drei Sterne. Ich finde das Buch nicht schlecht aber es hat mich auch nicht vollkommen überzeugt.

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    Eertens avatar
    Eertenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Von Isabell Allende war mir hauptsächlich das "Geisterhaus" in Erinnerung geblieben, das Buch habe ich damals sehr gut gefunden, so wie jetzt auch hier die Geschichte von Zorro, wie er zu dem wurde, den wir in Abenteuerfilmen bewundern können: einem excellenten Degenkämpfer und Beschützer der Witwen und Waisen :-).

    Allende hat eine Art zu schreiben, die einen ganz gefangen nimmt, wenn man erst in die Geschichte eingetaucht ist. In dem Buch kommt auch ihr Talent für große Familiensagas zum tragen,die sie einfach meisterhaft erzählt.

    Es ist sehr spannend mitzuerleben, wie sich eine Familie von Generation zu Generation entwickelt und welche Einflüsse die einzelnen Mitglieder aufeinander haben. Es ist am Ende völlig klar, weshalb Diego De La Vegas seine herausragende Eigenschaft, seinen Gerechtigkeitssinn, und seine sonstigen Fähigkeiten, einfach entwickeln musste.

    Der Roman ist sehr vielschichtig, von Gesellschaftskritik über indianische Mystik, starke Frauen bis zu historischen Ereignissen wird ein großer Bogen gespannt und eine überaus spannende Geschichte erzählt. Einfach nur wunderbare Erzählkunst.

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Sehr toll. Obwohl Abenteuerromane überhaupt nicht mein Ding sind, hat mich die Geschichte richtig gepackt. Sehr angenehmer Erzählstil und schöne Umsetzung der Legende.

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    bacaliss avatar
    bacalisvor 11 Jahren
    Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    ...und doch kommen wir immer wieder zu den alten Themen zurück: Gerechtigkeit, Liebe, Tapferkeit, Mut...dies ist alles in diesem Buch verpackt. Zum Teil holzschnittartig (typisch Allende?), vorhersehbar - andererseits auch wieder einfach schön zu lesen. Weil es so gut tut, Gut und Böse mal wieder eindeutig einordnen zu können.

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    shavachans avatar
    shavachanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gute und solide Unterhaltung. Isabel Allende hat dem Mythos um Zorro eine weitere gute Facette gegeben. Sehr zu empfehlen!
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    QueenDebbys avatar
    QueenDebbyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gewollt und nicht gekonnt,
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    Rosa_Pantoffeltierchens avatar
    Rosa_Pantoffeltierchenvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?Es ist der Zorro mit seinem Indianderbruder... "Zorro" ist typisch Allende. (Zu)viele starke Frauen.

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