Isabel Allende Zorro

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Inhaltsangabe zu „Zorro“ von Isabel Allende

Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung. Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten. Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen. Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ... Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt.

Auch wenn das Thema nicht so meins war, lohnte sich die Lektüre dank Isabel Allendes unübertrefflichem Erzählgenie.

— Barbara62
Barbara62

Gute und solide Unterhaltung. Isabel Allende hat dem Mythos um Zorro eine weitere gute Facette gegeben. Sehr zu empfehlen!

— shavachan
shavachan

Gewollt und nicht gekonnt,

— QueenDebby
QueenDebby

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?Es ist der Zorro mit seinem Indianderbruder... "Zorro" ist typisch Allende. (Zu)viele starke Frauen.

— Rosa_Pantoffeltierchen
Rosa_Pantoffeltierchen

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  • Zorro - Isabel Allende

    Zorro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2016 um 12:08

    Die Geschichte von Zorro, erzählt von einer Frau beginnend noch vor seiner Geburt endend bevor er zur Legende wird. Isabel Allende macht aus dem Fechter für die Armen, dem maskierten Zorro einen menschlichen Jungen auf der Suche. Zorro kämpft hier nicht nur um die Liebe sondern eben auch für die Werte seiner Kindheit, einen edlen Traum. Geschrieben mit Witz und Verstand ist dieses Buch nicht nur etwas für Fans von Zorro sondern eben auch für alle Freunde einer guten Charakterstudie, wenn von der Hauptfigur hier wohl auch kaum Charakterentwicklung passiert. Der Junge am Anfang des Buches ist auch so ziemlich der Mann am Ende. Dafür wird er begleitet von einer Vielzahl interessanter Nebencharaktere und charakterisiert durch eine wortgewandte und charmante Autorin. Das Buch ist nämlich nicht in der Ich-Perspektive, was dem Leser Lobdudelei des doch etwas selbstgerechten Zorro erspart, sondern aus der Sicht eines mysteriösen Biografen geschrieben.

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  • Von Diego de la Vega zu Zorro

    Zorro
    Barbara62

    Barbara62

    Diesen Roman habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich nahezu jedes Buch von Isabel Allende lese. Obwohl ich kein Fan von "Mantel-und-Degen-Romanen" bin, hat sich die Lektüre gelohnt, auch wenn es nicht unbedingt ein typischer Allende-Roman ist. Isabel Allende greift in dieser Geschichte auf den ursprünglich dem amerikanischen Groschenroman entsprungenen Helden Zorro zurück, den Johnston McCulley 1919 erschaffen hat und dessen Erlebnisse mehrfach verfilmt wurden. Sie erzählt uns die Zeit vor seiner Geburt an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in der spanischen Kolonie Kalifornien bis zum Alter von ca. 20 Jahren und damit, wie es zur Legende Zorro kam. Gleichzeitig ist es eine Kolonialgeschichte Kaliforniens und Spaniens unter Napoleon und ein Bericht über die Lebensweise aller Bevölkerungsschichten. Mit ihrer überbordenden Erzählweise, ihrer versteckten Ironie und der Ausschmückung der Schauplätze macht Isabel Allende auch diesen Roman, dessen Thema mir eher fern liegt, zu einem Leseerlebnis. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich ihre Romane mit magischem Realismus.

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    • 5
  • Zorros Jugend

    Zorro
    Kerry

    Kerry

    24. November 2015 um 21:25

    Diego de la Vega, das Kind eines Gutsbesitzers in Kalifornien und einer Halbindianerin. Einst war seine Mutter eine Kriegerin, doch sein Vater verliebte sich auf den ersten Blick in sie und konnte ihr Leben retten. Zusammen gaben sie ein ungleiches Paar ab, doch ihren gemeinsamen Sohn liebten sie abgöttisch, sollte er doch, nach einer sehr schweren Geburt, das einzige Kind des Paares bleiben. Diego wächst sehr behütet auf und wird von seinem Vater darauf vorbereitet, einst als Edelmann die elterliche Hacienda zu verwalten. Seine Mutter führt ihn in die indianischen Bräuche ihres alten Lebens ein - kurz gesagt, Diego wächst in zwei Welten auf und ist damit sehr glücklich. Um seinen Sohn auf das wahre Leben eines Edelmanns vorzubereiten, schickt sein Vater ihn als 15-jährigen nach Spanien, damit er dort alle Fertigkeiten erlernt, die er für sein künftiges Leben benötigt. Diego ist aufgeregt, ist es doch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes und er wird von seinem Milchbruder begleitet, sodass er nie allein ist.  Diego hat in Spanien eine sehr gute Zeit, lernt die richtigen Leute kennen, kommt wunderbar an der Universität klar und doch ist er noch nicht das, was er einst werden soll: Zorro. Erst durch die Bekanntschaft eines Geheimbundes und der Liebe zu einer Frau kristallisiert sich nach und nach heraus, was hinter dem jungen Mann steckt ... Zorros Jugend! Der Plot wurde sehr detailliert und realistisch dargestellt. An dieser Stelle muss ich allerdings gestehen, dass mir die Geschichte nur insoweit gefallen hat, wie es um die Geschichte von Diegos Eltern ging, denn diese fand ich ausgesprochen faszinierend, wie zwei Welten, die kaum unterschiedlicher sein konnten, aufeinanderprallen und miteinander agieren. Sobald die Reihe dann an Diego und gerade seine Zeit in Spanien an der Reihe war, empfand ich diesen Part nur noch als langweilig. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei mir die Figur von Zorros Mutter am besten gefallen hat, die Frau hat einen bleibenden Eindruck, mit ihrer Stärke und Willenskraft, auf mich hinterlassen. Diego empfand ich als eher schwach und recht uninteressant - kaum zu glauben, dass aus ihm einst Zorro werden sollte. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, konnte jedoch nicht die Mankos im Plot wegmachen.

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  • Zweisprachige Leserunde zu "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" und "La felicidad es un té contigo"

    Die schönste Art, sein Herz zu verlieren
    aba

    aba

    ¡Un saludo a todos los amantes de la lengua de Cervantes! Ich grüße alle Liebhaber der Sprache von Cervantes! Con LovelyBooks haremos un viaje literario rumbo a España y así adelantaremos la llegada del verano. Pero LovelyBooks no sería LovelyBooks si este viaje no estuviera acompañado de un libro que nos levanta el humor y nos hace olvidar los días grises y fríos. La autora española Mamen Sánchez ha escrito el libro ideal para nuestro propósito: "La felicidad es un té contigo". Wir machen eine literarische Reise nach Spanien und so möchten wir dem Sommer entgegenlaufen. Aber LovelyBooks wäre nicht LovelyBooks, wenn diese Reise ohne ein Buch stattfinden würde, das uns gute Laune macht und vergessen lässt, dass es draußen noch kalt und grau ist. Die spanische Autorin Mamen Sánchez hat das ideale Buch geschrieben, das unser Vorhaben perfekt ermöglicht: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren". Mit Mamen Sánchez' Buch eröffnen wir unsere erste spanisch-deutsche Leserunde bei LovelyBooks! Seid ihr neugierig geworden? Habt ihr Lust auf ein zweisprachiges Abenteuer der besonderen Art? Dann seid ihr hier genau richtig! Zum Inhalt England. Der berühmte Verleger Marlow Craftsman ist in Sorge. Seit er seinen Sohn Atticus nach Madrid schickte, um die Kulturzeitschrift Librarte zu schließen, ist der junge Gentleman wie vom Erdboden verschwunden. Was ist passiert? Marlow beauftragt Inspektor Manchego, sich bei der spanischen Zeitschrift umzuschauen... Madrid. Den fünf weiblichen Angestellten einer vor dem Ruin stehenden Literaturzeitschrift ist zur Rettung ihrer Arbeitsplätze jedes Mittel recht. Was wäre ein unveröffentlichter Gedichtband von Federico García Lorca heute wohl wert? Die fünf Damen ersinnen eine List: Soléa, die Schönste von allen, soll den Engländer mit einer Lüge von seinem Vorhaben ablenken. Wenig später sitzt Atticus (gerüstet mit Unmengen von Earl-Grey-Tea) mit der schönen Soléa auf einem Gemüsekarren Richtung Andalusien. Dort, in Sacromonte, im Haus ihrer Großmutter Remidios, warten angeblich in einer alten Truhe hundert Liebesbriefe von Lorca auf ihre Entdeckung. In Granada angekommen entdeckt der steife Brite in der herzlichen Zwangsumarmung von Soléas andalusischer Großfamilie allerdings zunächst einmal den Andalusier in sich... Ein äußerst vergnüglicher Roman, in dem es um verschiedene Kulturen, verzeihliche Lügen, Literatur und Liebe geht. Und am Ende muss einer alles retten. Hemingway natürlich! Mehr über Mamen Sánchez Mamen Sánchez studierte in Madrid Kommunikationswissenschaften, dann Literaturwissenschaften an der Sorbonne und an den Universitäten von London und Oxford. Heute ist sie die stellvertretende Chefredakteurin der spanischen Zeitschrift Hola! und Chefredakteurin der mexikanischen Ausgabe. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder. Mit dem Roman Die schönste Art sein Herz zu verlieren erzielte die Journalistin und Autorin in Spanien einen grandiosen Durchbruch. Ihr neuer Roman Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension ist strengstens verboten ist in Vorbereitung. Hier geht es zur Leseprobe Y aquí está la vista previa en castellano Zusammen mit dem Thiele Verlag und dem spanischen Verlagskonzern Grupo Planeta verlosen wir 10 Exemplare von "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" und 5 Exemplare von "La felicidad es un té contigo“ unter allen, die Lust haben, Spanien nach Deutschland zu holen! Wer den Bestseller aus Spanien im Rahmen dieser zweisprachigen Leserunde lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchte, bewirbt sich* bis zum 05.05. für eins der 15 Leseexemplare. Was müsst ihr dafür tun? Nur eine Frage beantworten… "Desperate women": Die fünf Angestellten der Literaturzeitschrift würden über Leichen gehen, um ihren Arbeitsplatz vor dem Ruin zu retten. Wie weit würdet ihr in einer ähnlichen Situation gehen? ¡Cinco empleadas de una revista literaria están desesperadas por conservar su trabajo y para ello serían capaz de cualquier cosa! "El fin justifica los medios": ¿Se puede aplicar este dicho a cualquier situación? Ihr könnt auf die Frage auf Deutsch oder Spanisch antworten. Falls ihr auf Spanisch schreibt, wäre schön, wenn ihr eine Zusammenfassung eures Beitrages auf Deutsch schreiben würdet, damit ihn alle lesen können. Ganz wichtig: bitte sagt, für welche Ausgabe – spanisch oder deutsch - ihr euch bewerbt! ¡Mucha suerte! Ich wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 531
  • Zorro: Die wohl berühmteste Legende der Gerechtigkeit

    Zorro
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    11. April 2013 um 17:59

    Zorro Dies ist mein erstes Buch von Isabel Allende und ich muss sagen ich finde ihren Schreibstil sehr gut und werde noch andere Bücher von ihr lesen. (Habe noch 4 Stück auf dem Sub). Klappentext Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung. Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten. Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen. Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ... Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt. Cover Ich finde, dass der Suhrkamp-Verlag sich nicht viel Mühe gegeben hat. Das Rot passt gut zur spanischen Seele Zorros und auch das Bild passt zur Kulisse. Allerdings ist das Cover nichts besonderes und strahlt auch wenig aus. Meinung Von Isabel Allende hatte ich wie gesagt noch nichts gelesen und da ich gerade in Spanien bin wollte ich unbedingt dieses Buch zur Hand nehmen. Ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen obwohl es keine leichte Leküre war. Ich bin etwas hin und hergerissen ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Erst einmal zum Positiven: Isabel Allende hat einen wundervollen Schreibstil. Sie kann gut mit Worten umgehen und schreibt aus der Sicht einer Figur, die an Zorros Leben teeilgenommen hat und nun im Alter alles notieren will. Diese Idee finde ich sehr gut. Die Geschichte ist außerdem spannend und Zorro, Manuel, Alejandro und Isabel waren interessante Charaktere. Am besten haben mir die historischen Fakten gefallen, die perfekt in die Geschichte eingebaut wurden. Allerdings hat mich auch einiges am Buch gestört: Zum einen die extrem lange Vorgeschichte (circa 180 Seiten bis die Spannung beginnt). Natürlich braucht man ein gewisses Basiswissen um dieses Buch zu verstehen aber die ganze Kindheit von Zorro zu erzählen war mir zu viel. Ich dachte es würde mehr über sein Leben als erwachsener Zorro in Kalifornien berichtet. Leider spielten die meisten seiner Taten in Barcelona als er noch ein Junge war. Im Vordergrund stand außerdem die Liebesgeschichte bzw das verzweifelte Versuchen Aufmerksamkeit zu erregen. Julianna, Diegos Angebetete war meiner Meinung nach nervig, zickig und überhaupt nicht begehrendswert. Trotzdem wollte jeder Julianna haben . Die eigentliche Geschichte , Zorros Kampf um Gerechtigkeit, ging etwas unter. Daher gebe ich abschließend auch "nur" drei Sterne. Ich finde das Buch nicht schlecht aber es hat mich auch nicht vollkommen überzeugt.

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  • Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Zorro
    Eerten

    Eerten

    24. October 2012 um 01:10

    Von Isabell Allende war mir hauptsächlich das "Geisterhaus" in Erinnerung geblieben, das Buch habe ich damals sehr gut gefunden, so wie jetzt auch hier die Geschichte von Zorro, wie er zu dem wurde, den wir in Abenteuerfilmen bewundern können: einem excellenten Degenkämpfer und Beschützer der Witwen und Waisen :-). Allende hat eine Art zu schreiben, die einen ganz gefangen nimmt, wenn man erst in die Geschichte eingetaucht ist. In dem Buch kommt auch ihr Talent für große Familiensagas zum tragen,die sie einfach meisterhaft erzählt. Es ist sehr spannend mitzuerleben, wie sich eine Familie von Generation zu Generation entwickelt und welche Einflüsse die einzelnen Mitglieder aufeinander haben. Es ist am Ende völlig klar, weshalb Diego De La Vegas seine herausragende Eigenschaft, seinen Gerechtigkeitssinn, und seine sonstigen Fähigkeiten, einfach entwickeln musste. Der Roman ist sehr vielschichtig, von Gesellschaftskritik über indianische Mystik, starke Frauen bis zu historischen Ereignissen wird ein großer Bogen gespannt und eine überaus spannende Geschichte erzählt. Einfach nur wunderbare Erzählkunst.

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  • Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Zorro
    winter-chill

    winter-chill

    09. July 2012 um 22:02

    Sehr toll. Obwohl Abenteuerromane überhaupt nicht mein Ding sind, hat mich die Geschichte richtig gepackt. Sehr angenehmer Erzählstil und schöne Umsetzung der Legende.

  • Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Zorro
    Rainbow

    Rainbow

    25. August 2009 um 13:03

    Wer kennt ihn nicht, Zorro, den Fuchs, Beschützer der Gerechtigkeit im von Spanien besetzen Kalifornien? Isabel Allende erzählt in diesem Buch nicht nur von den Großtaten des Helden, sondern auch, wie er zu dem wurde, der er ist, beginnend mit der Begegnung seines Vaters und seiner Mutter unter ungewöhnlichen Umständen. Sicher ist es interessant, einmal eine gewisse Lebensgeschichte von Diego de la Vega zu lesen, der sich nach und nach mit Zorro eine zweite Persönlichkeit zulegt. Wer die gewohnte Anzahl von Mantel-und Degenabenteuer erwartet, muss aber enttäuscht werden, da die Handlung die meiste Zeit über in Barcelona spielt und von Diegos Ausbildung und unerfüllter Liebe zu Juliana erzählt, die ihn sicher auch entscheidend geprägt haben. Diesbezüglich ist der Klappentext doch etwas irreführend. So richtig sympathisch ist Diego dafür eigentlich selten, genauso wenig wie das Buch richtig spannend wird. Erzählt ist es von einer der handelnden Personen, doch wird der Erzählfluss immer mal wieder von Kommentaren unterbrochen, dass nur das Erzählte widergegeben werden kann oder der völlig überflüssigen Erzählpause, als die Schreiberin berichtet, dass sie neue Gänsekiele bestellen muss - mal ehrlich, wen interessiert das? Die Beschreibungen sind zum Teil überbordend, was zwar der Anschaulichkeit zuträglich, der Spannung aber abträglich ist. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch schön, man möchte wissen wie es weitergeht, weil es einfach mal etwas anderes ist. Begeistert bin ich zwar nicht, aber wer Zorro liebt, wird es mögen und auch so ist es ideal für eine nette Geschichte zwischendurch.

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  • Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Zorro
    Sashi

    Sashi

    31. July 2008 um 14:35

    tolles Buch, nur zu empfehlen. man versinkt förmlich in diesem Buch. Geschrieben ist es in der typisch blumigen Sprache von Allende.

  • Rezension zu "Zorro" von Isabel Allende

    Zorro
    bacalis

    bacalis

    14. July 2007 um 18:31

    ...und doch kommen wir immer wieder zu den alten Themen zurück: Gerechtigkeit, Liebe, Tapferkeit, Mut...dies ist alles in diesem Buch verpackt. Zum Teil holzschnittartig (typisch Allende?), vorhersehbar - andererseits auch wieder einfach schön zu lesen. Weil es so gut tut, Gut und Böse mal wieder eindeutig einordnen zu können.