Isabel Beto An den Ufern des goldenen Flusses

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Inhaltsangabe zu „An den Ufern des goldenen Flusses“ von Isabel Beto

Fluss der Sehnsucht.

1815: Ein Sturm tobt vor der Küste Venezuelas. Auf der Seuten Deern bangen Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar um ihr Leben. Ihr Ziel: die Stadt Angostura, wo sie mit einer Pferdezucht ihr Glück machen wollen. Zu Hause in Hamburg hat Janna immer mit wohligem Schaudern von den Abenteuern des schiffbrüchigen Robinson Crusoe gelesen. Dass sie sein Schicksal einmal teilen würde, hätte sie nie gedacht - bis sie allein an der Küste des fremden Kontinents strandet. Sie ist auf die Hilfe des wortkargen Halb-Indios Arturo angewiesen, um nach Angostura zu gelangen. Dort hofft sie, Reinmar wiederzufinden. Doch Arturo hat sein eigenes Ziel: den Goldschatz eines sagenumwobenen Inkakönigs an den Quellen des Orinocos. Auf einer schicksalhaften Flussfahrt wird sich Jannas Leben für immer verändern.

Tolles Buch!

— Nachtschwärmer

Den Inhalt werde ich jetzt nicht nochmal wiedergeben, nur soviel: Er hat mich begeistert!

— gabriele_ketterl

Gerade der 2. Teil doch recht langamtig. Die Grundidee ähnlich wie "Die Bucht des grünes Mondes". Schade - nichts Neues.

— Sommerleser

Ein schönes Buch, aber für mich fehlte noch das gewisse Etwas für 5 Sterne.

— killerprincess

Dank der Charaktere war es nicht so meins....aber das ist ja wie immer sehr subjektiv! :)

— Ayanea

Ein schönes Buch! Mir hat es sehr gefallen!

— Sternenstaubfee

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  • Eine faszinierende Reise

    An den Ufern des goldenen Flusses

    gabriele_ketterl

    20. August 2015 um 16:58

    Das Buch "An den Ufern des goldenen Flusses" hat mich so sehr fasziniert, dass ich es während eines Urlaubes binnen 4 Tagen durch hatte. Und ich muss eingestehen, dass ich es seither noch öfter zur Hand genommen habe. Die Geschichte von Janna Sievers hat mich schon nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Die Autorin schreibt so bildhaft und so mitreißend, dass ich bis zum Ende mitten in der Geschichte war. Zwar war mir Reinmar von Anfang bis Ende ziemlich suspekt, aber das passte ins Bild ;-) Arturo hingegen hat sich - Raubein hin, Dickschädel her - sehr flott meine Sympathie gesichert. Dazu die spannende Story, die herrlichen Landschaftsbeschreibungen - ich kann das Buch von ganzem Herzen empfehlen!

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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  • Lese-Challenge SuB-Abbau 2014

    Annette Eickert

    Wie schon im Jahr 2013 gibt es auch im Jahr 2014 wieder eine SuB-Abbau-Lese-Challenge Beginn: 01.01.2014 Ende: 31.12.2014 Es gelten Hardcover, Taschenbucher, eBooks und Hörbücher Lesekategorien (mindestens 20 Lesekategorien müssen erreicht werden. Lies ein Buch mit mehr als 100 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 200 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 300 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 400 Seiten Lies ein Buch mit Braun im Cover Lies ein Buch mit Lila im Cover Lies ein Buch mit Gelb im Cover Lies ein Buch mit Orange im Cover Lies ein Buch mit Grün im Cover Lies ein Buch mit Blau im Cover Lies ein Buch mit Rot im Cover Lies ein Buch mit Weiß im Cover Lies ein Buch mit Schwarz im Cover Lies ein Buch aus dem Bereich Vampire Lies ein Buch aus dem Bereich Fantasy Lies ein Buch aus dem Bereich Jugendliteratur Lies ein Buch aus dem Bereich Thriller Lies ein Buch aus dem Bereich Krimi Lies ein Buch aus dem Bereich Gayliteratur Lies ein Buch aus dem Bereich Historische Romane Lies ein Buch aus dem Bereich Dokumentation oder dokumentarischer Roman Lies ein Buch aus dem Bereich Biographien oder Autobiographische Romane Lies ein Buch das zwischen 2000 – 2005 erschienen ist Lies ein Buch das zwischen 2005 – 2009 erschienen ist Lies ein Buch, welches du schon immer haben wolltest, aber welches du noch nicht gelesen hast Lies ein Buch, welches mehrere Geschichten aus einer Reihe beinhaltet (z.B. Sammelband) Lies ein Buch, welches du angefangen, aber nie beendet hast Lies ein Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt Lies ein Buch das 2010 erschienen ist Lies ein Buch das 2011 erschienen ist Lies ein Buch das 2012 erschienen ist Lies ein Buch das 2013 erschienen ist Lies ein Buch das 2014 erschienen ist Lies ein Buch, welches einen Preis gewonnen hat Lies ein Buch, welches verfilmt wurde Lies ein Buch von einem noch nicht allzu bekannten Autor Lies ein Buch von einem Autor, mit dem du schon in Kontakt standest (per Email, Facebook, Twitter usw.) Lies ein Buch von einem deutschsprachigen Autor Lies ein Buch von einem englischsprachigen Autor Lies ein Buch, welches als Klassiker in der Literatur ist Lies ein Buch aus einer Buchreihe Lies ein Buch, in dem ein Tier eine Rolle spielt Lies ein Buch, welches ich geschenkt bekommen habe Lies ein Buch, an das du dich noch nie rangetraut hast Lies ein Buch mit Kurzgeschichten HIER GEHT ES ZU DEN REGELN (Link zu meinem Blog) HIER GEHT ES ZU DEN REGELN (Link zur Gruppe auf LB) Ihr könnt auch über Facebook teilnehmen Ihr könnt jederzeit einsteigen ... kein Problem!

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  • An den Ufern des goldenen Flusses / Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Lenny

    19. October 2013 um 15:49

    Janna startet mit Ihrem Verlobten in ein neues Leben, eine ganz tolle Schiffsreise, mit bösem Ausgang. Die Autorin beschreibt alles so toll, das man das Gefühl hat direkt mit an Bord zu sein. Dann lernt Janna Ihren Retter kennen und die beiden liefern sich üble Auseinandersetzungen. Auch das finde ich total gelungen...mehr möchte ich über die Geschichte nicht verraten, da man sich das Ende schon sehr gut ausmalen kann, wenn man diese Fakten weiß. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich gern mal in den Dschungel trauen .....

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Venezuela, 1815

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Spatzi79

    22. August 2013 um 18:51

    Venezuela, 1815. Die Hamburger Kaufmannstochter Janna Severs ist mit ihrem Verlobten Reinmar auf dem Weg nach Südamerika, wo sie eine Pferdezucht aufbauen wollen. Doch kurz vor dem Ziel erwischt sie ein schrecklicher Sturm und ihr Boot geht unter. Janna wird an den Strand gespült, doch von ihren Reisebegleitern fehlt jede Spur. Sie wird von dem wortkargen Arturo aufgelesen, doch anstatt dass er sie in die nächste Stadt bringt, nimmt er sie mit auf eine beschwerliche Reise durch das Orinoco-Delta. Wird Janna ihren Verlobten jemals wiedersehen? Das Buch liest sich leicht und flüssig, hat aber an einigen Stellen auch so ein bisschen seine Längen. Janna als Person fand ich anfangs etwas nervig, aber sie entwickelt sich. Mit Arturo hatte ich noch mehr Probleme, denn er stellt sich als recht unnahbar heraus – sowohl für Janna als auch für den Leser. Seine Geschichte wird erst ganz zum Ende hin erzählt, leider an einer Stelle, an der ich gar nicht mehr so interessiert an seinem Schicksal war. Die dritte Hauptfigur ist Jannas Verlobter Reinmar. Ohne zuviel verraten zu wollen, war er für mich die tragische Figur in diesem Buch, meine Gefühle ihm gegenüber schwankte ständig Belustigung, Ärger und Mitleid. Die Handlung macht einige interessante Wendungen und insgesamt hat es sich doch immer gut gelesen. Die Schilderungen des südamerikanischen Urwaldes und seiner Einwohner sowie die Geschichte des Landes Venezuela zu Beginn des 19. Jahrhunderts sind hochinteressant und ich habe bei der Lektüre einiges gelernt. Der Autorin gelingt es auch wirklich sehr gut, farbenprächtige Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen, man fühlt sich wie direkt dabei. Das Ende lässt Raum für eine Fortsetzung offen, geplant ist diese allerdings momentan nicht. So bleibt das weitere Schicksal von Janna und Arturo der Phantasie des Lesers überlassen – was ja auch nicht schlecht sein muss!

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  • Einfach unglaublich: Aventura!

    An den Ufern des goldenen Flusses

    thiefladyXmysteriousKatha

    07. August 2013 um 21:35

    An den Ufern des goldenen Flusses Dies ist mein zweites Buch von Isabel Beto. Ich habe "die Bucht des grünen Mondes" geliebt und auch dieses Buch hat mich wieder fasziniert. Ich freue mich schon auf das dritte Buch der Autorin welches 2014 erscheint. Klappentext 1815: Ein Sturm tobt vor der Küste Venezuelas. Auf der Seuten Deern bangen Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar um ihr Leben. Ihr Ziel: die Stadt Angostura, wo sie mit einer Pferdezucht ihr Glück machen wollen. Zu Hause in Hamburg hat Janna immer mit wohligem Schaudern von den Abenteuern des schiffbrüchigen Robinson Crusoe gelesen. Dass sie sein Schicksal einmal teilen würde, hätte sie nie gedacht – bis sie allein an der Küste des fremden Kontinents strandet. Sie ist auf die Hilfe des wortkargen Halb-Indios Arturo angewiesen, um nach Angostura zu gelangen. Dort hofft sie, Reinmar wiederzufinden. Doch Arturo hat sein eigenes Ziel: den Goldschatz eines sagenumwobenen Inkakönigs an den Quellen des Orinocos. Auf einer schicksalhaften Flussfahrt wird sich Jannas Leben für immer verändern ... Cover Ich liebe dieses wunderschöne Cover. Genau wie bei dem ersten Buch der Autorin ist die Gestaltung top. Wundervoll ist auch der farblich gestaltete Buchschnitt. Meinung Ich weiß gar nicht wie ich beginnen soll. Letztes Jahr hat mich das erste Buch der Autorin "die Bucht des grünen Mondes" sehr begeistert. Der Mix aus Historik und Exotik hat mich schon immer begeistert. In dieser FGeschichte bekommt man nicht nur das sondern auch eine tolle Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. Die historischen Aspekte sind auch sehr interessant, denn es wurde ein Land und eine Zeit gewählt, die nicht in jedem zweiten historischen Roman verarbeitet wurde. Venezuela hat mich verzaubert und ich möchte am liebsten sofort in die Ferne. Über Venezuelas Geschichte wusste ich fast nichts und durch dieses Buch habe ich einiges dazu gelernt. Auch viel Spanisch kam in der Geschichte vor und da ich Spanisch studiere war dies für mich ein weiterer guter Aspekt. Janna und Arturo waren tolle Charaktere und auch Lucia mochte ich. Reimar war zwar oft gemein aber ich konnte ihn trotzdem verstehen. Ich brauchte einige Seiten um in das Buch hinein zu finden aber dann hat es mich nicht mehr los gelassen. Ich muss 5 Sterne geben. Es geht nicht anders. Diese Geschichte hat mein Herz erobert.

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  • Eine abenteuerliche Reise in eine andere Welt

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Kristin84

    04. August 2013 um 11:47

    Zum Inhalt: Im Jahr 1815 brechen Janna und ihr Verlobter Reinmar von Hamburg aus auf in eine neue Welt: Sie wollen in Venezuela Pferde züchten. Die beiden Verliebten sehen ihr künftiges Leben schon vor sich. Doch das Schicksal ist gegen sie: Nach einem heftigen Sturm sinkt ihr Schiff und Janna wacht einsam und allein an einem verlassenen Strand auf. Sie wird von dem doch recht wortkargen Halb-Indio Arturo gerettet und hofft, dass er sie auf dem schnellsten Weg wieder zu Reinmar zurückbringt. Doch Arturo verfolgt einen ganz anderen Plan. Und bevor Janna überhaupt weiß wie ihr geschieht, befindet sie sich schon auf einer abenteuerlichen Suche nach einem alten Inka-Schatz... Meine Meinung: Nachdem mir „Die Bucht des grünen Mondes“ von Isabel Beto recht gut gefallen hat, wollte ich auch gerne das zweite Buch der Autorin lesen, da es mich vom Klappentext her ebenfalls angesprochen hat. Wie ihr ja wisst, bin ich eigentlich kein wirklicher Freund von historischen Romanen, aber wenn mich einen Autorin schon überzeugen konnte, probiere ich es gern nochmal :-) Was mir bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin. Es gibt ja ein paar Autoren, die anscheinend meinen, der Schreibstil muss sich der Zeit anpassen, in der die Geschichte spielt. Und so was kann ich ja gar nicht leiden. Daher bin ich wirklich froh, dass der Schreibstil von Isabel Beto nicht so staubtrocken und langweilig ist. Was immer wieder zu betonen ist, sind die tollen Beschreibungen der Umgebung. Das ist mir bereits beim ersten Buch aufgefallen und dies führt die Autorin hier auch weiter. Man hat wirklich manchmal das Gefühl, selbst im Urwald zu stehen. Trotz des guten Schreibstils hat es leider ein paar Seiten gebraucht, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Klar, man muss als Autorin erstmal die Charaktere vorstellen und ein wenig die Vorgeschichte erzählen, bis man zum Hauptteil übergehen kann. Aber leider hat es bei mir ein wenig zu lange gedauert, bis der Funken übergesprungen ist. Mit den Charakteren hat es leider auch etwas länger gedauert, bis ich mit ihnen warm geworden bin. Allen voran Janna, mit der ich am Anfang so meine Probleme hatte. Ich war mir nämlich zu Beginn der Geschichte nicht so ganz sicher, wie ich sie einschätzen sollte: Auf der einen Seite vornehmes junges Fräulein aus gutem Haus und auf der anderen Seite die Abenteurerin, die in einem fremden Land zusammen mit ihrem Verlobten einen Pferdezucht auf die Beinen stellen will – und das zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Aber so viel kann ich euch verraten: Im Laufe der Geschichte, in der wirklich viel passiert, ist mir Janna immer mehr und mehr sympathischer geworden und ich konnte sie in vielen Dingen besser verstehen. Man kann also sagen, dass wir nur zu Beginn so unsere Schwierigkeiten hatte :-) Auch der männliche Hauptcharakter Arturo war mir eine Zeitlang nicht ganz geheuer, was aber auch damit zusammenhängt, dass man zu Beginn nicht wirklich viel von ihm weiß und erst im Laufe der Geschichte die eine oder andere Info erhält. Aber auch bei ihm muss ich sagen, dass er mir während des Lesens des Buches – genauso wie Janna – immer mehr und mehr ans Herz gewachsen ist. Am Ende des Buches habe ich mir schon überlegt, ob ich die Geschichte nicht nochmal lesen sollte; vielleicht würde ich aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse so ein paar Eigenheiten und Entscheidungen der Charaktere besser verstehen. Ein, zwei Minuspunkte gab es leider bei dem Buch auch. Es gab ein paar Szenen in der Geschichte, die für mich nicht immer so ganz logisch bzw. nachvollziehbar waren, so dass ich als Leser ein wenig aus der Geschichte rausgekommen bin, weil ich eben über diese Dinge „gestolpert“ bin und dann ein wenig aus dem Lesefluss raus gekommen bin. Außerdem hat mir eine Zeitlang ein wenig das Gefühl gefehlt, unbedingt weiterlesen zu müssen. Die Geschichte an sich ist wirklich nicht schlecht, aber es hat mir einfach zu oft das Bedürfnis gefehlt, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Zum Glück gab es aber auch Abschnitte, die mich total fesseln konnten, aber leider waren es mir ein paar zu wenig. Wenn ich aber das ganze Buch im Rückblick betrachte, muss ich sagen, dass mir die Geschichte im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen hat. Es wurde mit viel Liebe zum Detail die damalige Zeit sowie die Umgebung der Geschichte beschrieben, so dass der Leser in eine andere Welt eintauschen konnte. Und trotz ein paar anfänglicher Schwierigkeiten und dem einen oder anderen Minuspunkt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde mich sogar über eine Fortsetzung des Buches freuen, da meiner Meinung nach noch zu viele Fragen offen sind. Mein Fazit: Wenn man als Leser gerne in eine andere Welt sowie in ein anderes Jahrhundert reisen möchte und das eine oder andere Abenteuer nicht scheut sowie ganz nebenbei noch auf die Suche nach der großen Liebe gehen möchte, der ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig. Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne

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  • An den Ufern des goldenen Flusses

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Maerchenfee

    29. July 2013 um 13:07

    Inhalt: Janna und Reinmar wandern nach Venezuela aus um dort eine Pferdezucht zu betreiben. Doch bevor sie dort ankommen, gerät das Schiff in einen Sturm, Janna geht über Board und wird an einer Insel angeschwemmt. Bevor sie Plünderern in die Hände fällt, wird sie von dem einheimischen Arturo gerettet. Janna hofft darauf, von Arturo nach Angostura gebracht zu werden und dort ihren Verlobten wieder zu treffen, doch Arturo hat ganz andere Pläne und nimmt Janna mit…… Meine Meinung: Isabel Beto hat einen unglaublich bildhaften Schreibstil, der es dem Leser einfach macht, sich gedanklich in dieser wunderbaren und farbenprächtigen Welt wohl zu fühlen. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, allen voran Janna, die sich von einem unbedarften, etwas naiven Mädchen in eine junge Frau verwandelt, die sich bestens in ihr neues Leben eingewöhnt und sogar gefallen daran findet. An Reinmar hat mir gut gefallen, dass ich ihn einfach nicht richtig einschätzen konnte. Mal hatte ich für sein Vorgehen Verständnis, dass aber genauso schnell in Faßungslosigkeit umschlug. Je weiter ich mit der Geschichte vorankam, desto intensiver wurde ich in sie hineingezogen und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Da ich die Geschichte von Anfang bis zum Schluß sehr gut gelungen und stimmig fand, gibt es von mir 5 von 5 Punkten und eine unbedingte Empfehlung.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    ForeverAngel

    23. February 2013 um 11:40

    Inhalt 1815: Die Hamburgerin Hanna macht sich zusammen mit ihrem Verlobten Reinmar auf den weiten Weg nach Venezuela. Sie wollen sich dort ein neues Leben aufbauen und Reinmar hat den Traum von einer eigenen Hazienda. Doch ihr Traum zerplatzt, als das Schiff in einen Sturm gerät. Hanna und Reinmar werden getrennt und das Rettungsboot in dem Hanna sitzt, kentert. Später erwacht sie an einem Strand, von anderen Überlebenden keine Spur. Nur zwei Einheimische entdecken sie, doch sie haben andere Pläne, als ihr zuhelfen. In letzter Sekunde wird sie von Arturo gerettet, einem Halbindio. Zunächst ist er sehr schweigsam und harsch, doch nach und nach taut er auf. Hanna sieht ihre Chance und erklärt ihm, dass sie unbedingt nach Aguinaldo muss, denn sie hofft, dass Reinmar dort auf sie wartet. Wenn er noch lebt... Meine Meinung An den Ufern des goldenen Flusses ist ein typischer Auswanderroman, der vor allem durch die Schönheit des fremden Landes besticht. Hanna udn Reinmar entfliehen dem Krieg in Hambur und versuchen irh Glück am anderen Ende der Welt. Doch natürlich ist es ihnen nicht vergönnt und die beiden werden getrennt. Auf ihrer Reise machen beide große Veränderungen durch. Können sie danach überhaupt noch zueinander finden? Kann es das Leben, von dem sie träumen, noch geben, nach allem, was passiert ist? Nach und nach entwickelt sich die Geschichte zu einer Dreiecksbeziehung. Nie hätte Hanna gedacht, dass Arturo solche Gefühle in ihr wecken könnte. Dabei liebt sie doch Reinmar! Oder nicht? Und was, wenn er tot ist? Soll sie ihr Leben lang trauern? An den Ufern des goldenen Flusses liest sich zügig, auch wenn es die ein oder andere Durststrecke zu überbrücken hat. Alles in allem hat es mir gut gefallen. Die Figuren muss man nicht mögen, aber sie sind gut ausgearbeitet, sprachlich liest es sich gut und auch der Plot ist solide.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Buecherbaer

    18. February 2013 um 20:13

    Die etwas verwöhnte Kaufmannstochter Janna reist zusammen mit ihrer Anstandsdame und ihrem Verlobten nach Venezuela, um dort ein eine Pferdezucht zu gründen. Doch kurz vor der Ankunft kentert das Schiff. Janna wird von dem Halb-Indio Arturo aufgegabelt, wodurch sich ihr Leben für immer verändert.. Als Erstes muss ich sagen, dass sich jeder Leser bei diesem Buch denken kann wie die Geschichte ausgeht. Das Ende ist aber auch nicht das Wichtige bei dieser Geschichte, sondern das Zwischendrin. Der erste Teil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen – hier erleben wir mit Janna ihre Reise durch den Orinoco zusammen mit Arturo. Der Leser erfährt hierbei einiges über die verschiedenen Stämme und deren Lebensweise. Der zweite Teil war zwar auch ganz gut, schwächelt meiner Meinung nach aber etwas. Ein großer Teil hiervon ist auch der Krieg in Venezuela. Leider konnten mich auch die Gefühle zwischen Janna und Arturo nicht so richtig überzeugen - für mich fehlen da Szenen, bei denen die Gefühle eindeutig werden. Dafür hätten gerne andere Szenen fehlen dürfen, die für mich zu dick aufgetragen waren. Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall sehr angenehm. Sie versteht es außerdem sehr gut die Landschaft so zu beschreiben, dass sich der Leser alles bildhaft vorstellen kann. Fazit: Eine abenteuerliche, romantische Geschichte in einer exotischen Welt. Leider ziemlich vorhersehbar, aber dennoch ein empfehlenswertes Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Eliza08

    02. February 2013 um 20:12

    Sie mögen Kopfkino pur? Sie lieben es fremde Länder zu erkunden? Und vor einer abenteuerlichen Flussfahrt haben Sie auch keine Angst? Dann ist das ihr Roman, es sei denn Sie mögen absolut keine Liebesgeschichte ;-) Aber was wäre das Leben ohne Liebe und Träume… 1815, Janna Sievers ist mit ihrem Verlobten Reinmar Götz und ihrem „Anstandswauwau“ Frau Wellhorm auf den Weg nach Venezuela. Sie will dort zusammen mit ihrem zukünftigen Mann eine Pferdezucht aufbauen und Hamburg hinter sich lassen. Doch ein Sturm macht Janna einen Strich durch ihre Rechnung. Sie wird von den anderen auf offener See getrennt und strandet letztlich ganz alleine am fernen Kontinent. Doch wo ist sie, wie weit ist es nach Angostura, ihrem eigentlich Ziel? Da tritt ganz unerwartet der Halb-Indio Arturo in ihr Leben. Er ist auf der Suche nach dem sagenumwogenen Goldschatz der angeblich an der Quelle des Orinocos zu finden ist. Er nimmt Janna mit auf die Flussfahrt und vor ihr breitet sich die gesamte botanische Schönheit Südamerikas aus. Sie lernt Tiere kennen, die sie nicht mal aus Büchern kannte. Für Janna beginnt nun eine Reise, die ihr Leben von Grund auf verändern wird. Welche Werte zählen im Leben wirklich? Kleidung? Gute Bildung? Gute Manieren? Janna lernt eine ganz neue Welt kennen, die sie zum Nachdenken bringt. Arturo ist ein sehr wortkarger Mann, der Janna ihre Grenzen in der „Wildnis“ aufzeigt und der sie das ein oder andere Mal ins kalte Wasser schmeißt. Es ist nicht nur eine Reise in ein fernes Land, sondern für Janna auch eine Reise zu sich selbst. Ein wirklich lesenswerter Roman über eine junge Frau, die zu sich selbst findet und dabei auf alle Konventionen pfeift. Ein Love & Landscape-Roman der darin besticht, dass er vor dem inneren Auge des Lesers die Landschaft Venezuelas entstehen lässt. So farbig und bunt, so duftend und tierreich habe ich selten einen Roman erlebt. Dazu der mitreißende Schreibstil der Autorin, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Klusi

    31. January 2013 um 12:38

    Man schreibt das Jahr 1815. Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar verlassen ihre Heimatstadt Hamburg, die noch unter den Nachwehen der französischen Besatzungszeit leidet. Sie sind auf der „Seuten Deern“ unterwegs nach Venezuela, wo Reinmar sich als Pferdezüchter niederlassen möchte. Kurz vor dem Ziel bricht ein schwerer Sturm aus, und die Seuten Deern gerät in Seenot. Bei dem Versuch, in einem Rettungsboot das Land zu erreichen, geht Janna über Bord und wird mutterseelenallein an der Küste angeschwemmt. Das schweigsame Halbblut Arturo rettet die junge Frau vor Plünderern. Mit seiner Hilfe möchte Janna nach Angostura kommen, in der Hoffnung, dass auch Reinmar den Schiffbruch überlebt hat und sie ihn dort wiederfindet. Während der Flussfahrt geschieht jedoch einiges, was ihre Pläne völlig über den Haufen wirft, und sie muss sich gezwungenermaßen auf eine längere Reise mit Arturo, den Orinoco entlang, einrichten. Nach ihrem Schiffbruch findet Janna sich plötzlich in einer fremden Welt wieder, die sie bisher nur aus ihren Büchern kannte. Erst kürzlich saß sie noch auf der Seuten Deern beim weihnachtlichen Kapitäns-Dinner, und nun ist sie diesem Halb-Indio ausgeliefert, der ihr erst nach längerem Drängen verrät, dass sein Name Arturo ist. Der schweigsame Mann ist ihr nicht geheuer, und obwohl er sie gerettet hat, behandelt er sie nun ganz und gar nicht wie eine Dame. Doch je länger sie mit ihm auf dem Orinoco unterwegs ist, umso mehr beginnt sie, ihre Umgebung mit anderen Augen zu betrachten. Die starken Kontraste, die sie erfährt, verändern Janna. „Das Leben ist ein bunter Teller“, so meint sie, und ihrer sei besonders bunt geraten. Die Autorin hat eine sehr schöne, ganz besondere Art, Menschen, Landschaften und Stimmungen zu beschreiben. Ihre Schilderungen sind von starker Leuchtkraft, so dass man den Eindruck hat, alles, worüber sie berichtet, deutlich vor sich zu sehen und sogar Geräusche und Gerüche wahrzunehmen. Auch ein wenig unterschwelliger Humor ist mit dabei. Letzterer kommt hauptsächlich zum Vorschein, wenn Janna an ihre Großmutter in Hamburg denkt und ihr so manche trockene Bemerkung der alten Dame in den Sinn kommt. Wechselnde Blickwinkel zum richtigen Zeitpunkt bringen immer wieder überraschende Momente zutage. Zwischendurch hat der Leser Gelegenheit, seine Informationen zur Handlung nicht nur aus Dialogen zu beziehen, sondern auch so manchen Blick in die Gedankenwelt der Protagonisten zu werfen. Besonders Janna konnte ich dadurch sehr gut verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Alle wichtigen Personen sind sehr detailliert und lebendig charakterisiert, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Neuerdings wird für Bücher dieser Art das Genre „Love & Landscape“ verwendet, aber zugleich ist dies auch ein packender historischer Roman, in dem einige berühmte damalige Zeitgenossen nicht nur einen festen Platz, sondern auch zum Teil eine aktive Rolle gefunden haben. Man erfährt viel über Venezuelas Befreiungskampf unter Simon Bolivar . Während ihrer Reise auf dem Orinoco ins Landesinnere stößt Janna immer wieder auf Spuren ihres berühmten Landsmannes Alexander von Humboldt. Die Autorin hat einen sehr gelungenen Roman geschaffen, bei dem die Kombination zwischen historischem Wissen, landschaftlicher Schönheit und einer zu Herzen gehenden Liebesgeschichte gut ausgewogen ist.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Tanzmaus

    31. January 2013 um 09:52

    Die Hamburgerin Janna Sievers bricht 1815 zusammen mit ihrem Verlobten Reinmar Götz und der Anstandsdame Frau Wellhorn in Richtung Venezuela auf. Der Plan ist, sich in Aguinaldo ein neues Leben aufzubauen und der von Krieg geschüttelten Heimat zu entfliehen. Reinmar Götz möchte sich eine Hazienda aufbauen, wo er Pferde züchten kann. Eigens dafür hat er ein prachtvolles Pferd zum Kreuzen dabei. Doch dann kommt alles anders. Das Schiff Seuten Deern gerät in einen Sturm und kentert. Janna wird zusammen mit Frau Wellhorn in ein Rettungsboot verfrachtet, Reinmar will nachkommen. Doch auch dieses Rettungsboot wird Opfer des Sturm und Janna erwacht mutterseelenallein am Strand. Sie weiß weder wo sie ist, noch was mit den anderen geschehen ist. Leben sie noch? Wo ist sie? Janna weiß nur, dass sie nach Aguinaldo muss. Aber wie soll sie dorthin gelangen? Als sie zwei Menschen am Strand entdeckt, hofft sie, dass die ihr weiterhelfen können. Doch es sind Strandräuber und haben etwas ganz anderes im Sinn, als ihr zu helfen. Die Rettung naht in Form eines Halbindios – Arturo. Zunächst schweigsam und grob, befreit er sie und bringt sie mit seinem Boot weg. Verzweifelt versucht sie ihm klar zu machen, dass sie nach Aguinaldo muss. Doch versteht der Halbindio sie? Wohin bringt er sie und wird sie je ihre Familie wieder sehen? Das Cover ist thematisch an das erste Buch „Die Bucht des grünen Mondes“ angelehnt und lädt zum Träumen ein. Farblich spiegelt es den Dschungel wieder. Der Schnitt wurde bei dem Buch besonders schön gestaltet, so findet man hier im grünen Ton die Abildung des Papagei wieder. Das Papier ist dicker als bei anderen Büchern un macht daher einen höherwertigeren Eindruck, auch wenn das Buch dadurch fast doppelt so dick ist wie ein vergelichbares Werk mit der gleichen Seitenanzahl. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der rund 280 Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt. Hier erfährt der Leser von der Eroberung der Konquistadoren und dem Kampf der Indios gegen sie. Auch wird ein geheimnisvoller Schatz erwähnt, der aber seit dem als verschollen gilt. Dieser Einstieg macht Lust auf die Geschichte. Rund 280 Jahre später begleitet dann der Leser Janna Sievers auf ihrem Weg. Als stiller Beobachter darf der Leser am Leben von Janna Sievers teilhaben. Dabei ist die Figur Janna so lebendig und farblich beschrieben, dass sie einem nicht nur sympathisch wird, sondern man regelrecht mit ihr mitfühlt und –leidet. Die Autorin schafft es mit viel Liebe zum Detail, dass man regelrecht in den Dschungel rein katapultiert wird. Die Vegetation, der Orinoco, aber auch die Umstände zu jener Zeit erwachen vor dem inneren Auge zum Leben und man meint, selbst durch den Dschungel zu wandern. Zeitgleich vermittelt die Autorin dem Leser geschichtlich fundierte Hintergründe von Venezuela. Man merkt deutlich die umfassende Recherchearbeiten und die Liebe zu dem Land. Sprachlich ist der Roman leicht verständlich geschrieben, zwar kommen einige Begriffe vor, die man so nicht kennt, doch gibt die Autorin hier zur Hilfe einen Glossar am Ende des Buches mit. Der Protagonistin Janna merkt man deutlich ihre Veränderung an und spätestens an der Stelle, wo sie wieder auf ihren Verlobten trifft, wird deutlich, wie sehr sie sich verändert hat. Einzig eine Karte, auf der man Jannas Reise und die Lage der einzelnen Orte hätte verfolgen können, fehlte mir. Fazit: Ein spannender Roman, der den Leser in ein exotisches Land entführt und nur schwer wieder hergibt. Ich freue mich schon auf die nächste Reise mit Isabel Beto.

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  • Rezension zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2013 um 17:55

    Isabel Beto hat das Talent, seinen Leser in eine andere Welt zu entführen. Jannas Entwicklung zu beobachten, war einfach wunderbar. Wie sie sich nicht eingestehen möchte, dass sie sich zu Arturo hingezogen fühlt...und im nächsten Moment von einem schrecklichen Ereignis aufzuschrecken! Spannend und mitfühlend geschrieben, mit viel Liebe zum Detail :)!

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