Isabel Beto Die Bucht des grünen Mondes

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Inhaltsangabe zu „Die Bucht des grünen Mondes“ von Isabel Beto

Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas. Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.

Wie das Cover ist auch der Inhalt wunderschön; auch für diejenigen empfehlenswert, die normalerweise keine historischen Romane lesen.

— andymichihelli
andymichihelli

Ein wunderschönes Buch, auch wenn der Klapptext ein wenig irreführend ist. Von einer gewaltigen Liebesgeschichte kann man nicht sprechen.

— Hasi94
Hasi94

Ich war von diesem Buch hin und weg.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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    • 76
  • Eine ideale Urlaubslektüre

    Die Bucht des grünen Mondes
    leseratte69

    leseratte69

    Klappentext Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas. Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt. Meine Meinung Die Story Der Autorin << Isabel Beto>> ist es mit diesem Buch gelungen, mich in eine fremde Welt zu entführen. Ich konnte die Landschaften Südamerikas und den Amazonas förmlich vor Augen sehen. In dieser atemberaubenden Kulisse erlebt man als Leser das Schicksal der jungen Berlinern Amely. Diese wird gegen ihren Willen mit dem Brutalen Kautschukbaron Killian Wittstock verheiratet und erlebt am Ende der Welt die Hölle. Doch wie es in solchen Romanen üblich ist, lernt die Protagonistin schnell, die Liebe ihres Lebens kennen. Auch wenn ich von der Liebesgeschichte gerne mehr erfahren hätte, denn diese kam mir dann doch ein wenig zu kurz.Trotzdem ein toller Debütroman der Autorin. Ich bin gespannt auf die anderen Werke von ihr. Der Schreibstil Isabel Beto hat einen total schönen, bildhaften und leicht zu lesenden Schreibstil, der mich sofort gefesselt hat. Einmal begonnen möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist für den Leser Kopfkino pur. Die Charaktere Auch den Protagonisten hat die Autorin eine realistische und tiefgründige Persönlichkeit verliehen. Amely war mir sofort sympatisch und ich hab mit ihr gelitten und gebangt. Auch die anderen Personen , egal ob gut oder Böse, waren toll dargestellt. Mein Fazit Ein rundum tolles Buch, vor einer atemberaubenden Kulisse. Die Story konnte mich sofort fesseln. Die Liebesgeschichte hätte aber noch etwas intensiver sein können. Ich vergebe hierfür volle vier von fünf Sternen

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    • 2
    parden

    parden

    12. June 2014 um 10:11
  • bewegend!!!

    Die Bucht des grünen Mondes
    Micha1985

    Micha1985

    24. April 2014 um 10:00

    Das Buch hat mich sehr bewegt. Die Geschichte der Amely, die gegen ihren Willen an einen Kautschukbaron im Alter ihres Vaters aus geschäftlichen Gründen nach Brasilien verheiratet wird, ist echt unglaublich und doch weiß man, dass es früher oft wie oft Gang und Gebe war. Aber noch mehr hat mich schockiert, wie ausbeutend man damals zu Menschen war und wie rücksichtslos man die Indios abgeschlachtet und aus ihrem Heimatwäldern im Regenwald vertrieben hat. Was man ihren Frauen antat, wie man sie versklavte... Und da drängt einen doch gleich der Gedanke auf, wie sieht es heute da aus? Bzw. hat sich das ganze nicht nach Afrika und Asien verlegt? (Die Ausbeutung, die Versklavung?) Ist das alles tatsächlich auf der Welt noch existent? Das Buch regt einen echt zum Nachdenken an. Aber mal davon abgesehen, schafft es Isabel Beto, dass man mühelos in ein fremdes Land abtaucht, ohne jemals dort gewesen zu sein. Die Landschaft, die Menschen, die Gepflogenheiten... Alles erscheint vor dem geistigen Auge, als hätte man es selbst gesehen und erlebt. Man wird sofort in die Story hineingesogen und entdeckt, leidet und flüchtet mit Amely mit. Zwar war das Ende dann etwas arg Übertrieben, aber es hat der Geschichte so keinen Abbruch getan. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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  • Leider vollkommen an der Realität vorbei

    Die Bucht des grünen Mondes
    Krimifee86

    Krimifee86

    04. April 2014 um 13:46

    Inhalt: Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt. Cover: Ich liebe das Cover von diesem Buch total. Ich finde es einfach wunderschön. Es sieht irgendwie aus wie im Paradies und ja, ich habe mich echt total in das Cover verliebt. Am liebsten würde ich direkt die Koffer packen und zu diesem himmlischen Ort fahren. Noch toller finde ich, dass auch die Seiten so liebevoll gestaltet sind, also einmal von außen mit dem Muster, aber auch von innen. Die Schrift ist total schön und statt eines einfachen Punktes am Satzende gibt es zum Beispiel immer so kleine Vierecke. Also, fürs Cover alleine könnte ich dem Buch echt 100 Punkte geben, aber leider ist ein Cover ja nicht das einzige, was ein Buch ausmacht. Schreibstil: Gegen den Schreibstil habe ich an sich nichts einzuwenden. Die Sprache war klar und verständlich – manchmal jedoch wurde Portugiesisch oder die Sprache der Indianerstämme verwendet, ohne, dass es hinterher eine erklärende Übersetzung gab. Was mich aber vor allem am Schreibstil gestört hat war, dass ich mich mit dem Charakter der Amely absolut nicht identifizieren konnte. Sie war für mich ein vollkommen unglaubwürdiger Charakter und dazu noch absolut unsympathisch. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, wo mir der Hauptcharakter so wenig gefallen hat. Für mich war Amely einfach dumm, kindisch und unglaubwürdig. Und das hat mir das Lesen des Buches wirklich schwer gemacht. Die Story: Die Geschichte war für mich einfach absolut realitätsfremd. Natürlich muss man bedenken, dass sie nicht in der heutigen Zeit spielt, aber auch im 19. Jahrhundert kann ich einfach kaum glauben, dass das alles so abgelaufen sein soll. Vor allem der Charakter der Amely war leider absolut unglaubwürdig, was sich eben in ihren Taten und damit auch im Vorlauf der Geschichte immer wieder widergespiegelt hat. Interessant fand ich das Thema Indianer-Ausbeutung beleuchtet, wobei das für meinen Geschmack gerne ein bisschen ausführlicher hätte dargestellt werden dürfen. Die Story um Amely und Aymaho war aber wie gesagt einfach nicht glaubwürdig und deshalb für mich auch nicht nachvollziehbar. Insbesondere Aymahos kleines Geheimnis war für mich der größte Witz. Leider kann ich an dieser Stelle nicht mehr dazu sagen, ohne potenziellen Lesern den Lesespaß komplett zu verderben. Fazit: Die Grundidee war nicht schlecht, aber die Umsetzung für mich leider ziemlich daneben. Zum einen hat mir der Charakter der Amely überhaupt nicht gefallen, sie war mir total unsympathisch. Zum anderen aber hat auch die Geschichte an sich einen realitätsfremden Eindruck auf mich hinterlassen. Das resultierte oftmals auch aus Entscheidungen Amelys, die wenig glaubwürdig waren, aber auch der Charakter des Aymaho und seine Geschichte konnten mich nicht überzeugen. Ich vergebe drei Punkte für das wunderschöne Cover und den Grundgedanken.

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  • Leserunde zu "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Frauen und Bücher - eine Leidenschaft mit Folgen Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Leseprobe Viel mehr muss ich zu diesem wunderbaren neuen Buch von Sachbuchautor Stefan Bollmann wohl nicht schreiben - es könnte kaum besser zu LovelyBooks und uns Leserinnen passen. Gemeinsam mit der DVA suchen wir 25 Testleserinnen, die "Frauen und Bücher" gemeinsam mit uns studieren, es diskutieren, in den Seiten schwelgen und natürlich eine Rezension dazu schreiben. Für Eure Bewerbung vollendet einfach folgenden Satz: Ich liebe Lesen, weil ... Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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    • 643
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    20. October 2013 um 20:44
  • Bucht des grünen Mondes

    Die Bucht des grünen Mondes
    vormi

    vormi

    28. September 2013 um 01:18

    Dies war mein zweites Buch von Isabel Beto, aber es ist ihr Erstlingswerk. Sie konnte mich wieder mit ihrem Erzählstil begeistern, man kann ihn flüssig hintereinander weglesen. Und was für tolle Bilder die Autorin im Kopf entstehen lässt - man könnte direkt am nächsten Tag ins Reisebüro gehen und eine Südamerikareise buchen. Leider muß ich einen Punkt abziehen, da es einige Logikfehler gab. Echt schade. Aber da ich ja ihr Buch "An den Ufern des goldenen Flusses" schon kenne, weiß ich ja, daß sie das im nächsten Buch schon abgestellt hat. Die Bücher gehören nicht zusammen, sie sind alle in sich abgeschlossen und haben nichts miteinander zu tun. Ich freue mich schon auf das nächste Buch, und lasse mich gerne wieder in eine andere Zeit und eine tolle Landschaft entführen. Habe eben mal schnell nachgeschaut - Das nächste Buch kommt am 1.4. 2014 raus und darin nimmt die Autorin uns mit auf die Seychellen!

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  • Rezension zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    winter-chill

    winter-chill

    03. September 2013 um 19:53

    Dieses Buch ist so unglaublich gut und hat mich regelrecht beeindruckt. Es ist zum einen die Geschichte einer Frau, die in einer Zeit, in der Frauen nichts galten und nichts zu sagen hatten, um ihr Glück kämpft. Zum anderen ist „Die Bucht des grünen Mondes“ auch ein Roman über die Dekadenz und die Gier der Kautschkbarone gegen Ende des 19. Jahrhunderts und über die Ausbeutung der Indianer im Amazonasgebiet. Betos Erzählstil ist sehr vereinnahmend. Sie erzählt sehr flüssig, spannend, leidenschaftlich und dramatisch, aber ohne, dass die Geschichte dabei überladen wird. Den brasilianischen Bundesstaat Amazonas samt dem Dschungel und der schillernden Stadt Manaus beschreibt Beto so bildgewaltig, dass man wirklich denkt, auch in Südamerika zu sein. Natürlich steht bei „Der Bucht des grünen Mondes“ auch eine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, der Roman ist allerdings kein Deut kitschig, sondern an manchen Stellen sogar recht brutal. Die Charaktere sind vielleicht manchmal ein wenig arg schwarz-weiß gezeichnet, aber irgendwie passt das ins Gesamtpaket.

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  • Die Bucht des grünen Mondes

    Die Bucht des grünen Mondes
    yari

    yari

    04. July 2013 um 20:08

    Berlin 1896: Die junge Fabrikantentochter Amely wird von ihrem Vater nach Brasilien geschickt, um dort Kilian Wittstock, einen deutlich älteren Verwandten, zu heiraten. Wittstock ist ein mächtiger Kautschukbaron und lebt in Manaus. Doch Amely trifft kein gutes Los. Ihr Ehemann entpuppt sich als brutaler Zeitgenosse und sieht in Amely nur eine Trophäe. Lange hält Amely dies nicht aus und so flüchtet sie in den Urwald, wo sie den Indio Aymáho trifft. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch Aymáho hat ein Geheimnis. Werden die beiden allen Widerständen trotzen und ihr Glück finden? Isabel Beto ist ein toller Debütroman gelungen, in dem sie die exotische Landschaft Brasiliens und das Leben der Indios sowie der Kautschukbarone sehr schön und eindringlich beschreibt. Auch die Protagonisten waren sehr gut gezeichnet, der Schreibstil flüssig und die Sprache bildhaft. Aus all diesen Gründen bekommt "Die Bucht des grünen Mondes" fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung von mir.

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  • Wanderbuch "Die Bucht des grünen Mondes"

    Die Bucht des grünen Mondes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hey, also ich bin mir gar nicht so sicher, ob Interesse besteht, aber falls ja, würde ich euch gerne "Die Bucht des grünen Mondes" als Wanderbuch anbieten! Das gibt es bisher nämlich noch nicht, so weit ich weiß. ;-) Darum gehts: Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt. Wenn sich min. 5 Leser finden sollten, stelle ich es gerne zur Verfügung. Es gelten wie immer die üblichen Wanderbuchregeln. Wer mitlesen möchte einfach Bescheid sagen! Gemma verschickt am 19.06.12 1) koeniginvonsaba ----------------> gelesen 2) Moonlightgirl-----------------------> gelesen 3) 28horseshoe-----------------------> gelesen 4) Kanjuga ------------------------------> gelesen 5) ankedieleserin --------------------> gelesen 6) Lizzy1984w--------------------------> gelesen 8) sommerleser------------------------> gelesen 9) chatty68 -------------------------------> gelesen 10) Honigmond--------------------------> (ans Ende verschoben) 11) Nicole_L-------------------------------> verschickt am 20.02.13. 12) nirak03---------------------------------> angekommen am 25.02. 13) Honigmond zurück zu mir LG :)

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    • 121
  • Die Bucht des grünen Mondes

    Die Bucht des grünen Mondes
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    19. April 2013 um 19:36

    Was für ein gelungener Debütroman! Hier werden eigentlich zwei Geschichten erzählt. Einmal als Amely den gewalttätigen Kilian im weit entfernten Manaus heiraten soll, obwohl sie ihre große Liebe Julius eigentlich schon in Berlin gefunden hat.  Und zum anderen, als Amely von einem Wilden Namens Aymaho entführt wird und über ein Jahr bei diesem Stamm lebt. Die Autorin versteht es so farbenprächtig und fesselnd zu schreiben, man meint, man ist direkt am Geschehen dabei.  Sehr interessant fand ich die Vielfältigkeit der Protagonisten. Man konnte sie zum Teil wirklich nicht einschätzen, meint man, sie seien zuvorkommend und hilfsbereit, wird man an anderer Stelle eines besseren belehrt. Ich habe in diesem Roman soviel über das Leben der Indianer, über Kautschuk, über Sklavenausbeute gelesen und gelernt, was mich zum Teil entsetzte, aber auch zum nachdenken anregte. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, mit einem wunderschönen Cover, daher vergebe ich 5 von 5 Sternen. Einzig ein Glossar hat mir gefehlt, denn es tauchen doch viele Begriffe auf, die ich gerne nachgeschlagen hätte. Aber soviel ich gesehen habe, wurde dies in dem neuen Roman von Isabel Beto "An den Ufern des goldenen Flusses" berücksichtigt. Ich habe es noch nicht gelesen, freue mich aber schon sehr darauf, denn diese Autorin werde ich auf alle Fälle im Auge behalten. 

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  • schöner historischer Roman

    Die Bucht des grünen Mondes
    Fia

    Fia

    13. April 2013 um 00:29

    Was ich erwarte: Das Buch macht allein vom Cover schon einen ziemlich interessanten Eindruck. Es ist wirklich wunderschön. Aber auch der Klappentext klingt spannend (wenn auch etwas kitschig) und nach einem ziemlichen Abenteuer. Meine Meinung: Isabel Beto lässt einen sofort mitten in die Geschichte eintauchen. Nachdem mich der Prolog etwas verwirrt hat (was wahrscheinlich auch Absicht ist), kann man sofort mit Amely mitfühlen. Vorallem der Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich sofort alles genau vorstellen kann, auch wenn das Buch im 19.Jahrhundert spielt. Ihre Beschreibungen sind detailreich, aber nicht zu ausschweifend. Von der "Hütte", der Haushälterin Maria, Killian oder auch von der Oper in Manaus hat man ein genaues Bild im Kopf. Die Charaktere werden einem mit der Zeit immer vertrauter. Was allerdings nicht heißt, das man sie sofort durchschaute. So entpuppen sich einige Personen während des Buches als komplett anders, als man es erwartet hätte. Auch Amely änderte sich grundlegend. Ist sie Anfangs noch ziemlich verunsichert und fürchtet sich vor allem und jedem, wird mit der Zeit aus ihr eine ziemlich starke Persönlichkeit. Besonders die Zeit bei den Indios lässt sie stärker werden. Aber auch die anderen Charaktere konnten mich wirklich überzeugen und so schloss ich z.B. auch den kleinen Miguel oder Mr Oliveira recht schnell ins Herz. Im Buch gibt es dann natürlich auch noch die Liebesgeschichte zwischen Amely und Aymáho. Hat mich anfangs die Sicht von Aymáho noch ziemlich verwirrt und auch irgendwie gestört, konnte ich sie mir schließlich gar nicht mehr wegdenken und es war wirklich interessant mitzubekommen wie Aymáho die "neue Welt" entdeckt und versucht damit klar zu kommen. Überhaupt sind die Erzählungen über die Avas (Ureinwohner) sehr gelungen. Die Autorin hat sich sichtlich viel Mühe mit den Nachforschungen danach gegeben und so konnte man einiges über die Bräuche der Avas erfahren.  Aber zurück zu der Liebesgeschichte zwischen Amely und Aymáho. Isabel Beto hat hier bewiesen, dass es durchaus geht, sehr schöne Liebesgeschichten zu schreiben, ohne allzu sehr ins Kitschige zu rutschen. Die Liebe der beiden war nachvollziehbar und nicht so ein Liebe-auf-den-ersten-Blick-Ding.    Kritikpunkte habe ich eigentlich nicht viele. Zum einen wäre da der Prolog. Während des Lesen hat er mich bis kurz vor Schluss zwar nie gestört, sondern ziemlich gespannt auf die weitere Handlung gemacht. Doch jetzt frage ich mich schon, was der eigentlich so genau mit dem Buch zu tun hat. Nicht, dass er etwas völlig anderes erzählen würde, aber ich verstehe einfach nicht den Zusammenhang zur Handlung. Sonst hat mich zwischendurch die Grausamkeit/Herzlosigkeit der Charaktere gestört. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wie das zu ihren normalen Charakterzügen passt und ob es sich die Autorin da nicht etwas einfach gemacht hat.  Fazit: "Die Bucht des grünen Mondes" ist wirklich ein sehr schönes Buch. Ein Historischer Roman mit jede Menge Abenteuern, der es in sich hat. Er besticht vorallem durch die gelungenen Beschreibungen der Autorin über Orte, Personen und Bräuche. Aber auch die Charaktere sind besonders, ebenso wie die Handlung. 

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  • Rezension zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    kessi

    kessi

    30. January 2013 um 15:35

    Amely führt ein schönes Leben in Berlin, und hat so ihre eigene Vorstellung von ihrer Zukunft. Nämlich an der Seite von Julius mit dem sie schon fast verlobt ist. Doch diesen Traum zerstört ihr eigener Vater. Der beabsichtigt Amely mit einem doppelt so alten Mann zu verheiraten. Wie es zur früheren Zeit üblich war,spielten oft die Geschäfte eine große Rolle. So verheiratete man seine Töchter oder Söhne in Unternehmerfamilien um seinen eigenen Vorteil zu nutzen. So auch der Vater von Amely. Der will umzusatteln. Weg von den Fahrrädern und hin zu Automobilen So blieb Ihr also nichts anderes übrig als dem Folge zu leisten und sich nur in Begleitung ihrer Dienerin auf die Reise zu begeben.Sie hat so viele Fragen, die ihr noch nicht beantwortet werden können. Dies alles muss sie selber herausfinden. Mehr möchte ich gar nicht verraten, da es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Mein Eindruck Da mein Lieblingsgenre historische Romane ist, hat meine Freundin mir dieses Buch empfohlen. Als ich den Klappentext gelesen habe, hoffentlich ist dieser Roman nicht zu klischeehaft. Denn mit diesen Frauen die gegen ihren Willen verheiratet wurden und mit mal einen brutalen Ehemann an ihrer Seite Haben gibt es ja zu hauf. Aber dem war nicht so. Ich muss sagen, dass ich von Fr.Betos Schreibstil begeistert war. Sie schreibt sehr einfühlsam und fließend. Sie lässt uns an der Seite von Amely eine Reise unternehmen,die uns die Landschaft zeigt. Über die Tierwelt bekommen die Leser auch ein schönes Bild. Man fühlt sich manches mal direkt in die Landschaft versetzt. Aber auch über die Ausbeutung der Indianer erfährt der Leser geschichtliches. Die Kautschukbarone beuten die Natur aus und das löste in mir auch eine bestimmte Traurigkeit aus. Ich kann diesen Buch nur weiter empfehlen. Es ist ein wundervolles Buch und kann Fr. Beto ein großes Lob aussprechen.

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  • Rezension zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    22. December 2012 um 07:29

    ÜBER DIE AUTORIN Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können. Quelle: http://www.rowohlt.de/autor/Isabel_Beto.2939476.html STORY Weil Amelys Vater eine neue Geschäftsidee plant und sein Freund als Geldgeber fungiert, wird kurzerhand die Verlobung bzw. Vermählung zwischen Amely und Kilian, dem Sohn des neuen Teilhaber arangiert. Amely muss zu ihrem Verlobten nach Brasilien reisen um ihn dort auch zu heiraten. Bei ihrer Ankunft in Brasilien erfährt sie, dass Kilians Sohn gerade gestorben ist und sie als neue Frau für Nachkommen zu sorgen hat. Amely hat jedoch ganz andere Pläne und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. FAZIT Eine superschöne, einfühlsame Geschichte die einem den einen oder anderen Seufzer entlockt. Der Roman ist sehr flüssig zu lesen, auch die Ausdrucksweise ist sehr modern gehalten und man wird immer weiter in die Story gezogen, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Von mir gibts es dafür glatte 5 Punkte.

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  • Rezension zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    passionelibro

    passionelibro

    02. November 2012 um 11:06

    Isabel Betos Roman "Die Bucht des grünen Mondes" erzählt die Geschichte von Amely aus Berlin, die von ihrem Vater, einem Fabrikanten, an den Kautschukbaron Kilian Wittstock verkauft wird. Dieser lebt in Brasilien im Amazonasgebiet, hat herbe Schicksalsschläge erlitten und ist eine arrogante und brutale Persönlichkeit, die versucht, Amely zu brechen.Durch ein dramatisches Ereignis bleibt Amely im Urwald für ein Jahr verschollen und trifft dort auf Aymaho und die wahre Liebe ... Der Roman ist schön geschrieben, manchmal etwas langatmig und vielleicht ein bißchen unrealistisch, aber insgesamt eine nette Abwechslung.

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  • Rezension zu "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes
    walli007

    walli007

    16. October 2012 um 09:24

    Grüner Himmel Behütet wächst Amely in Berlin auf. Ende des 19. Jahrhunderts dämmert eine neue industrialisierte Welt und Amely träumt von der Liebe. Doch der Traum wird unschön zerstört. Amelys Vater verheiratet sie an einen ältlichen Kautschuk-Baron in Brasilien, aus Geldnot und er versucht auch noch, ihr das Ganze schönzureden. Nach langer Reise am Amazonas angekommen erfährt Amely gleich die Hitze und die Hitzigkeit des Landes. Ihr künftiger Ehemann musste gerade bei ihrer Ankunft einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen. Schon zwei seiner Söhne und seine erste Frau sind gestorben und nun hat es auch noch die letzte Hoffnung, den dritten Sohn, dahingerafft. Kein guter Start und die ungünstigen Vorzeichen bestätigen sich, denn Amelys Mann ist hart, lieblos und grausam. Zu dem Buch greifen ließen mich die wunderhübschen Blumenranken, die am Schnitt gedruckt sind. So wunderhübsch fand ich den Roman dann leider nicht. Zwar ist die Geschichte so mitreißend, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe, doch ich befürchte, ich werde es auch fast genauso schnell vergessen haben. Mit Geschichten wo einfach zu viel auf die Protagonisten einstürmt, sie fast holzschnittartig gut oder böse sind tue ich mich einfach schwer. Einige Abschnitte konnte ich der Autorin auch nur schwer abnehmen, denn ich glaube irgendwie nicht, dass es so einfach sein soll, im Dschungel zu überleben. Bei dem dortigen Klima stelle ich mir das schon unter dem Schutz einer Siedlung schwierig vor, zumal es damals viele Annehmlichkeiten der heutigen Zeit noch nicht gab. Interessant fand ich allerdings die Hintergründe der Kautschukproduktion. Ebenfalls gut gefielen mir die Schilderungen über das harte aber mit der Natur im Einklang stehende Leben der Indios. Leider steht zu befürchten, dass von dieser Kultur durch die Einflüsse der Europäer nicht mehr viel übrig blieb. Fast rauschhaft, so empfinde ich es, hat die Autorin einige Beschreibungen verfasst. Doch so richtig begeistern konnte sie mich nicht.

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