Isabel Bogdan

 4.1 Sterne bei 422 Bewertungen
Autorin von Der Pfau, Der Pfau und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Isabel Bogdan

Isabel Bogdan, geboren am 5. Juli 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie an der Universität in Heidelberg und Tokyo. Sie ist eine bekannte deutsche Literaturübersetzerin und übersetzte unter anderem für Jonathan Safran Foer, Jane Gardam und Nick Hornby. Bogdan ist außerdem auch Autorin. Ihr erstes Buch "Sachen machen" erschien 2012 bei Rowohlt, 2016 folgte der erste Roman "Der Pfau". Sie ist Mitglied des PEN-Zentrum Deutschlands und ausgezeichnete Bloggerin des Jahres 2014, zusammen mit Maximilian Buddenbohm für das Interviewprojekt "Was machen die da?". Bogdan lebt und arbeitet in Hamburg.

Neue Bücher

Der Pfau
 (47)
Neu erschienen am 22.08.2018 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Isabel Bogdan

Isabel BogdanDer Pfau
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Der Pfau
Der Pfau
 (352)
Erschienen am 18.02.2016
Isabel BogdanSachen machen
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Sachen machen
Sachen machen
 (22)
Erschienen am 02.07.2012
Isabel BogdanDer Pfau: Roman
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Der Pfau: Roman
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 (1)
Erschienen am 18.02.2016
Isabel BogdanIrgendwo ins grüne Meer
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Irgendwo ins grüne Meer
Irgendwo ins grüne Meer
 (0)
Erschienen am 20.04.2018
Isabel BogdanDer Pfau
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Der Pfau
Der Pfau
 (47)
Erschienen am 22.08.2018

Neue Rezensionen zu Isabel Bogdan

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Rezension zu "Der Pfau" von Isabel Bogdan

das Pfauen-Fasanen-Gänse-Curry
Linny1vor 10 Tagen

Zum Inhalt:
Eine Gruppe von Bankern führt in einem alten Gutshof in den schottischen Highlands eine Teambuildingmaßnahme durch. Das große Problem: Die Eigentümer des Hotels züchten Pfauen und einer von ihnen greift alles an, was blau ist. Leider trifft das auch auf das Auto der Chefin der Banker zu. Bei dem Versuch, den Vorfall zu vertuschen, kommt es zu einer ganzen Reihe von Missverständnissen und Schwindeleien, bei denen keiner so recht weiß, was genau denn jetzt eigentlich tatsächlich passiert ist.
Meine Meinung:
"Der Pfau" ist ein schönes Wohlfühlbuch mit einigen Lachern. Ich hatte zuerst Vorbehalte gegen den Schreibstil, da die Autorin überwiegend auf wörtliche Reden verzichtet. Das macht aber auch Sinn, da es meiner Meinung nach ja gerade um die Fehler in der menschlichen Kommunikation geht, und um das, was geschieht, wenn man nicht miteinander spricht. Insofern ist das Fehlen der direkten Reden ein gutes Stilmittel.
Das Buch ist sehr warmherzig geschrieben und zeigt viel Verständnis für die typisch menschlichen Schwächen. Punktabzug gibt es dennoch, da eigentlich nicht viel Handlung vorhanden ist und sich die Autorin für meinen Geschmack etwas zu oft wiederholt (sie zählt gerne auf, was wer weiß und was wer nicht weiß).

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Gwennileins avatar

Rezension zu "Der Pfau" von Isabel Bogdan

Herrliche Satire!
Gwennileinvor 15 Tagen

Eine wirklich amüsante Satire-Story rund um ein altes Cottage, welches durch das Ehepaar McIntosh vermietet wird und deren durchgeknalltern Pfau, der sich blindlings auf alles stürzt, was blau ist. Als dann eine Gruppe Bänker zum Teambildungs-Event anreist ist das Chaos perfekt. Lustig, überspitzt, facettenreich, voller Pointen und mit viel British-Humor erfährt man von einem überaus ereignisreichen Wochenendes, welches sich wohl alle Teilnehmer anders vorgestellt hätten. Die Beziehung der Personen untereinander und deren Entwicklung im Laufe der Story sind herrlich zu beobachten. Jeder denkt die Wahrheit zu kennen, doch niemand weiß wirklich, was vor sich ging. Einfach herrlich pointenreich und urkomisch!

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regenprinzs avatar

Rezension zu "Der Pfau" von Isabel Bogdan

Köstlich :)
regenprinzvor einem Monat

"Der Pfau" von Isabel Bogdan ist ein wahres Lesevergnügen. Der Roman spielt im winterlichen Schottland und nicht nur die Geschichte selbst, sondern vor allem die ungewöhnliche Erzählweise hat mich begeistert. Dass man so amüsant und kurzweilig erzählen kann, obwohl man auf wörtliche Rede in Anführungszeichen komplett verzichtet und die Seiten oft als reine Textblöcke vor den Augen des Lesers erscheinen, hat mich wirklich verblüfft. Genial gemacht! Ansonsten ließ mich bereits der allererste Satz des Buches ahnen, dass dieser Roman einer sein könnte, der mir besonders gut gefällt. :)

Die Handlung spielt auf dem Besitz eines älteren Ehepaares - bei Lord und Lady sind die herkömmlichen Geschlechterrollen allerdings etwas anders verteilt, denn die Lady ist es, die sich in dem alten Gemäuer um Reparaturen oder die uralte Elektrik kümmert. Oder handfest mit anpackt, wenn sich die Putzhilfe den Arm bricht ...
Der anreisenden Gruppe von Bankern, die den Westflügel für ein Teambuilding-Wochenende gebucht haben, machen bald nicht nur der durchgeknallte Pfau (der alles Blaue attackiert, so auch die Autos der Gäste ...) sondern auch tröpfelnde Duschen, eiskalte Zimmer, fehlender Handy-Empfang, durchknallende Sicherungen und wahre Massen an Schnee zu schaffen. Die Figuren sind allesamt gut getroffen und tragen die skurrilen Ereignisse, mit denen die Handlung erfreut.
Alle haben Geheimnisse bzw. verschweigen schlicht, was sie wissen oder beobachtet haben - und so werden reihum falsche Schlüsse gezogen oder gerätselt. Der Leser ist meist besser im Bilde, denn ihm ist zumindest klar, was mit dem verrückten Pfau geschehen ist. Wo aber die verschwundene Gans abgeblieben ist, weiß vorerst nur der kluge Jagdhund der Chefbankerin - aber der arme Mervyn wird ja verdächtigt, den Pfau gerissen zu haben ... So entwickelt sich ein vergnüglicher Reigen an Fehleinschätzungen und ich musste beim Lesen sehr oft schmunzeln.
Spaß macht es auch zu verfolgen, wie die charakterlich sehr verschiedenen Banker sich bei den Teambuildingsmaßnahmen verhalten. Die Köchin trägt unermüdlich dazu bei, die Laune der Teilnehmer dank ihres großartigen Essens zu verbessern. Auch ein nächtliches Bad im Hot Tub tut das Seine ...
Viele bildhafte Details wie ein Staubsauger mit Namen, der für ein Tänzchen herhalten muss o.ä., ergänzen die originelle Geschichte. Das Schlusskapitel rundet die Handlung dann geradezu perfekt ab!

Fazit: Ein Roman, der mich bestens unterhalten, überrascht und begeistert hat. Lediglich im letzten Drittel war es für mein Empfinden ein bisschen viel Wiederholung, da trat die Handlung etwas auf der Stelle, fand ich. Aber das eigentliche Ende war dann wieder absolut überzeugend! :)

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

"Einer der Pfauen war verrückt geworden. Vielleicht sah er auch nur schlecht, jedenfalls hielt er mit einem Mal alles, was blau war und glänzte, für Konkurrenz auf dem Heiratsmarkt."

Habt ihr Lust auf eine wunderbare Komödie, die euch das graue Wetter vergessen lässt? Seid ihr Fans des british way of life? Dann haben wir etwas für euch: "Der Pfau" von Isabel Bogdan. Der erste Roman der Autorin ist eine feine Komödie, in der skurrile - menschliche und tierische - Figuren für viel Aufruhr sorgen, und das alles vor den Kulissen der beschaulichen schottischen Highlands. Also: very british!

Zum Inhalt
Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere – da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.
Isabel Bogdan, preisgekrönte Übersetzerin englischer Literatur, erzählt in ihrem ersten Roman mit britischem Understatement, pointenreich und überraschend von einem Wochenende, das ganz anders verläuft als geplant. Chefbankerin Liz und ihre vierköpfige Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, das die Beteiligten an ihre Grenzen führt und sie einander näherbringt. Ein überraschender Wintereinbruch, eine Grippe und ein Kurzschluss tun ihr Übriges. Isabel Bogdan verbindet diese turbulente Handlung auf grandiose Weise mit liebevoller Figurenzeichnung.


Leseprobe

Zur Autorin
Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby, Jonathan Safran Foer, Jonathan Evison und Megan Abbott. Sie ist Vorsitzende des Vereins zur Rettung des "anderthalb". 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch "Sachen machen" bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung (für Tamar Yellin: Das Vermächtnis des Shalom Shepher). Für den Romananfang ihres ersten Romans "Der Pfau" erhielt sie bereits 2011 den Hamburger Förderpreis für Literatur.

Möchtet ihr unbedingt wissen, was Lord McIntosh unternimmt, um dem ganzen Chaos ein Ende zu setzen? Möchtet ihr euch über dieses britische Durcheinander im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für eins der 25 Exemplare von "Der Pfau", die wir zusammen mit KiWi verlosen. Ihr musst nur auf folgende Frage antworten.
Am 17.02., rechtzeitig zum Erscheinungstermin, werden die Gewinner bekanntgegeben.

In Isabel Bogdans Roman wird ein Pfau verrückt.
Viele von euch haben sicherlich ein Haustier, oder Freunde oder Verwandte, die eins besitzen. Habt ihr es auch erlebt oder davon gehört, dass das Haustier etwas ganz verrücktes getan, oder sich ganz merkwürdig verhalten hat?

Erzählt uns über diese verrückte Tier-Anekdote!

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Isabel Bogdan wurde am 05. Juli 1968 in Köln (Deutschland) geboren.

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