Isabel Kreitz

 4,3 Sterne bei 298 Bewertungen

Lebenslauf

Isabel Kreitz, geboren 1967, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg und an der New Yorker Parsons School of Design. Als Comicautorin und Illustratorin wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wilhelm-Busch-Preis und dem Max-und-Moritz-Preis des Comicsalons Erlangen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Isabel Kreitz

Cover des Buches Wie ein Foto unser Leben rettete (ISBN: 9783458644934)

Wie ein Foto unser Leben rettete

(47)
Erschienen am 16.04.2025
Cover des Buches Haarmann (ISBN: 9783646720204)

Haarmann

(38)
Erschienen am 22.02.2013
Cover des Buches Die schrecklichsten Mütter der Welt (ISBN: 9783751300698)

Die schrecklichsten Mütter der Welt

(41)
Erschienen am 20.12.2021
Cover des Buches Der 7. Sonntag im August (ISBN: 9783751301138)

Der 7. Sonntag im August

(27)
Erschienen am 01.02.2023
Cover des Buches Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft! (ISBN: 9783791500140)

Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!

(23)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Im Tal der Buchstabennudeln (ISBN: 9783841501653)

Im Tal der Buchstabennudeln

(13)
Erschienen am 01.04.2013
Cover des Buches Siebengeschichten (ISBN: 9783848921133)

Siebengeschichten

(12)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches In einem alten Haus in Berlin (ISBN: 9783836960885)

In einem alten Haus in Berlin

(9)
Erschienen am 29.06.2023

Neue Rezensionen zu Isabel Kreitz

Cover des Buches Wie ein Foto unser Leben rettete (ISBN: 9783458644934)
L

Rezension zu "Wie ein Foto unser Leben rettete" von Maya C. Klinger

Lesebegeisterte79
Die wahre Geschichte der Familie Mandil

Gavra ist 5 Jahre alt, als seine Familie vor den Nazis flieht. Auf der Flucht hören sie, dass sie in Albanien Schutz finden können und versuchen dahin zu gelangen. Gavras Eltern sind Fotografen und der Beruf bzw. ein ganz bestimmtes Foto rettet ihr aller Leben.

Das ist ein Kinderbuch ab Grundschulalter.

Das Buch ist aus der Sicht von gavra erzählt. Er beschreibt, wie er die Flucht erlebt hat und was er dabei denkt und empfindet, vorallem, wie verwirrt er manchmal ist. Denn er muss seinen jüdischen Namen zeitweise aufgeben.

Das Thema ist kindgerecht dargestellt. Es kommen keine Gewaltszenen vor. Die Autorin hat viele Originalfotos noch gefunden und sie mit eingefügt. Schön fand ich  im Anschluss zu lesen, dass die heutige Mandil Familie immer noch Kontakt zu ihren Rettern in Albanien haben.

Es ist eine berührende Geschichte mit einem Happy End!

Cover des Buches Siebengeschichten (ISBN: 9783848921133)
Buecherwyrm98s avatar

Rezension zu "Siebengeschichten" von Nina Blazon

Buecherwyrm98
Schaurig gut

Wer sich einmal richtig gruseln möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Insgesamt sieben Geschichten laden den Leser zu unheilvollen Orten in fernen Ländern ein. Ob es um einen Geist im Spiegel oder ein verfluchtes Gemälde, einen seltsamen Tannenbaum oder einen gruseligen See geht, jede Geschichte ist einzigartig und zeugt vom Talent der Autorin. Die gelungenen Illustrationen verstärken den wohligen Schauer noch. 

Für mich an einigen Stellen fast ein bisschen zu gruselig, deshalb würde ich das Buch erst für Kinder ab 12 Jahren empfehlen.

Cover des Buches Die Sache mit Sorge (ISBN: 9783956404214)
Wesernixes avatar

Rezension zu "Die Sache mit Sorge" von Isabel Kreitz

Wesernixe
Stalins Spion - ein Held?

Zum Inhalt: Richard Sorge spioniert in den 30er Jahren in Japan für den sowjetischen Militärgeheimdienst. Er hat Zugang zu streng geheimen Informationen und kann Stalin schließlich sogar berichten, exakt an welchem Tag die Wehrmacht die Sowjetunion angreifen wird. Bald darauf wird Sorge mit seinen Helfern jedoch von der japanischen Geheimpolizei festgenommen und 1944 hingerichtet. 

Ist Sorge also ein Held, der sein Leben für eine große Sache zuerst riskierte und dann verlor? Na ja, vermutlich wird er (wie so viele damals) tatsächlich von der Großartigkeit des Kommunismus überzeugt gewesen sein. Man könnte aber auch sagen, dass hier ein ideologisch Verblendeter aus Hass gegen den einen Massenmörder (= Hitler) dem anderen Massenmörder (= Stalin) diente. Insofern entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass Sorge letztlich deshalb sterben musste, weil die Sowjetunion an einer von Japan angebotenen Auslieferung nicht interessiert war. 

Man merkt vielleicht schon, dass mir die Hauptfigur dieser Graphic Novel nicht sonderlich sympathisch ist – und Isabel Kreitz tut (der Wahrheit verpflichtet?) wenig, um das zu ändern. In ihrer Darstellung ist Richard Sorge ein zwar furchtloser, aber auch egozentrischer Spion, der seine Mitarbeiter unnötig in Gefahr bringt und seinen Stress im Alkohol ertränkt, um dann besoffen durch die Straßen Tokios zu rasen. Es gibt zwar noch eine weibliche Hauptfigur, Eta Harich-Schneider, aber sie entwickelt im Ganzen zu wenig eigenes Profil, um einen sympathischen Gegenpol zu bilden. 

Nun zum Zeichenstil: Wie soll ich es ausdrücken? Isabel Kreitz arbeitet mit einem weichen Bleistift und hat einen sehr charakteristischen Stil, der mir gut gefällt, solange er Unbelebtes zeigt: Straßen, Gebäude, Innenräume mit Möbeln ... das ist alles realistisch abgebildet und gekonnt schattiert. Aber zu ihren Menschen fällt mir vor allem ein Adjektiv ein: grobschlächtig. Alle haben große Augen über deutlichen Tränensäcken, dazu Riesenzinken von Nasen und fleischige, breite Münder. Wenn diese Gesichtszüge dann in Bewegung kommen, verkommt die Mimik allzu oft zur Grimasse: gefurchte Stirnen und aufgerissene Münder voller Zähne, die genauso gut lachen wie schreien könnten. 

Fazit: Die Zeichnungen finde ich teils beeindruckend (Interieurs), teil abstoßend (Gesichter). Der "Held" Richard Sorge kann nicht auf meine Bewunderung zählen und die andere Hauptfigur Eta ist vor allem dazu da, seine Geschichte zu erzählen. Positiv sehen kann man, dass man dank dieser Graphic Novel etwas über historische Ereignisse und Personen erfährt, die zumindest mir völlig neu waren. Daher alles in allem drei Sterne. 

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