Isabel Kreitz

 4,2 Sterne bei 303 Bewertungen
Autor*in von Die Entdeckung der Currywurst, Die Sache mit Sorge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Isabel Kreitz

Isabel Kreitz besuchte die Kunsthochschule Hamburg und die Parssons School in New York, arbeitete anschließend an dem Zeitungsstrip Ottifanten mit und begann schließlich mit eigenen Kreationen. Bereits 1996 setzte sie Uwe Timms Roman "Die Entdeckung der Currywurst" als Comic um. Neben Ihren eigenen Geschichten wie "Die Sache mit Sorge" schuf sie zuletzt Comicdapationen der Erich-Kästner-Werke "Pünktchen und Anton" und "Der 35. Mai", für das Isabel Kreitz 2008 mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr erstes Bilderbuch "Der Laden" ist im Aladin Verlag erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der 7. Sonntag im August (ISBN: 9783751301138)

Der 7. Sonntag im August

 (25)
Erscheint am 01.02.2023 als Taschenbuch bei Dressler.

Alle Bücher von Isabel Kreitz

Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783855356225)

Das doppelte Lottchen

 (488)
Erschienen am 01.10.2018
Cover des Buches Haarmann (ISBN: 9783646720204)

Haarmann

 (38)
Erschienen am 22.02.2013
Cover des Buches Die schrecklichsten Mütter der Welt (ISBN: 9783751300698)

Die schrecklichsten Mütter der Welt

 (39)
Erschienen am 20.12.2021
Cover des Buches Der 7. Sonntag im August (ISBN: 9783751301138)

Der 7. Sonntag im August

 (25)
Erscheint am 01.02.2023
Cover des Buches Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft! (ISBN: 9783791500140)

Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!

 (23)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (ISBN: 9783751300728)

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft

 (24)
Erschienen am 24.06.2022
Cover des Buches Im Tal der Buchstabennudeln (ISBN: 9783841501653)

Im Tal der Buchstabennudeln

 (12)
Erschienen am 01.04.2013
Cover des Buches Siebengeschichten (ISBN: 9783848921133)

Siebengeschichten

 (11)
Erschienen am 31.08.2018

Neue Rezensionen zu Isabel Kreitz

Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783855356225)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner

Kinderbuchklassiker
Tilman_Schneidervor 2 Monaten

Die Zwillingsmädchen werden bei der Geburt getrennt, weil sich auch die Eltern der Mädchen trennen. So wächst eines der Mädchen bei dem Vater auf, während das andere Mädchen bei der Mutter aufwächst und ihr zu Hause findet. In einem Ferienlager lernen sich die Beiden Mädchen kennen und finden dann bald heraus, dass sie Geschwister sind. Nun wird es natürlich schon im Ferienlager ein großer Spaß für die Mädchen. Am Ende wird es aber noch abenteuerlicher. Nun geht jede zu dem Elternteil, wo vorher das andere Mädchen war. Bald wundern sich die Eltern über die Mädchen, weil plötzlich so viel anders ist, aber optisch doch alles im Reinen ist. Erich Kästners  Das doppelte Lottchen  ist ein absoluter Klassiker und ist immer wieder wunderbar zu lesen und ist einfach zeitlos.

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Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783855356225)
Janoshs avatar

Rezension zu "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner

Dem Glück auf die Sprünge helfen
Janoshvor 3 Monaten

1949 erschienen, ist „Das doppelte Lottchen“ das vierte Kinderbuch des Moralisten, Gebrauchslyrikers, Theaterkritikers, Journalisten und lebenslangen Antimilitaristen Erich Kästner, der nicht zuletzt ein verhinderter Lehrer war und sich in seinen Geschichten für Kinder pädagogische Zwischenbemerkungen nie verkneifen wollte.

Zum Kinderbuchschreiben, das nie zu seinem Lebensplan gehörte, ist er durch einen Zufall gekommen, fand aber rasch Gefallen daran, betrachtete er es doch als Ausgleich für seine bissigen Appelle an die Erwachsenen! Hier konnte er den so oft zynischen Satiriker beiseite lassen und stattdessen seine wunderbare, grammatikalisch geschliffene und differenzierte, liebevoll-ironische Sprache, die im wahrsten Sinne des Wortes ein Hochgenuss für alle ist, die eine schöne Sprache zu schätzen wissen, dazu nutzen, seine Kindheitserlebnisse zu beschreiben und weiterzuspinnen. Und da er im Herzen Kind geblieben war, traf er genau den Ton und das Lebensgefühl der Kinder, für die er schrieb. Das war vor mehr als siebzig Jahren so – und das ist es auch heute noch!

Kästners Kinderbücher, die in viele Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und für die Bühne bearbeitet wurden, sind zeitlose Klassiker geblieben und haben darüberhinaus ihrem Autor zu Weltruhm verholfen, was außer der zu Recht hochverehrten Astrid Lindgren und der ungerechtfertigterweise hochgelobten Enid Blyton, Meisterin der platten und eintönigen Sprache ( und dies nicht nur in der deutschen Übersetzung ) und der langweiligen, immer gleichen Geschichten, von keinem anderen Kinderbuchschreiber behauptet werden kann.

Wo Kästners scharfsinnige Gedichte die individuellen Fehlhaltungen und gesellschaftlichen Mängel aufdecken, zeigen seine Bücher für Kinder eine heile oder zumindest heilbare Kinderwelt. Diese Idyllisierung der unheilen und konfliktreichen Wirklichkeit brachte ihm durchaus Kritik ein, der er entgegenhielt, dass er besagte Inszenierung einer heilen Welt als seine pädagogische Pflicht ansehe, denn für ihn war Erziehung das einzig legitime Mittel, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen.

Marcel Reich-Ranicky sagte einmal über Erich Kästner, dass er das Spiel mit vertauschten Rollen liebe. Und so war es auch, wie man sehr deutlich gerade in der hier zu besprechenden Geschichte sehen kann! Während Kästner die Leser seiner Essays als Kinder ansah, betrachtete er die Leser seiner Kinderbücher als Erwachsene. Es sind die Kinder, die in seinen Romanen über gesunden Menschenverstand verfügen, die Kinder sind es, die den Durchblick haben, die vernünftig und planvoll vorgehen und ihre Eltern zur Räson bringen. Den Kindern traut er das zu, was eigentlich die so oft versagenden Erwachsenen leisten sollten!

Im „doppelten Lottchen“ sind es die beiden neunjährigen Protagonistinnen Luise und Lotte – ja, kein Musterknabe, kein mutiger kleiner Junge diesmal, wie sonst bei Kästner üblich, obwohl Lotte durchaus die Eigenschaften von Kästners Lieblingshauptfiguren besitzt! -, die beschließen, sich ihre heile Welt, ihre glückliche Kindheit mit vollkommener Familie zurückzuholen, die ihnen die Erwachsenen, in unsrem Falle ihre Eltern, gestohlen haben, als sie sie als Babys trennten und im Ungewissen darüber ließen, dass es da noch eine Schwester gab, die eine in Wien beim Vater, die andere in München bei der Mutter lebend! ( Und hier scheut sich Kästner nicht, ganz offen über Scheidung und ihre nachteiligen Folgen zu reden, was ihm im Übrigen beim Erscheinen dieses Romans, in den prüden fünfziger Jahren also, gehörig angekreidet wurde! )

Freund Zufall aber oder ein freundliches Schicksal, wie immer man das nennen möchte, was sich im fiktiven Seebühl am Bühlsee eines schönen Sommers ereignete und was sich schließlich, nach Irrungen und Wirrungen und wilder Entschlossenheit zweier kleiner Mädchen, auf ein heiteres und optimistisches Ende zubewegen sollte, entschied, dass sich im Ferienkinderheim unvermutet zwei Mädchen gegenüberstanden, die sich wie ein Ei dem anderen glichen. Der temperamentvollen, ziemlich verwöhnten und auch ein wenig ungezogenen Luise Palfy aus Wien missfiel das anfangs sehr, aber da sie im Grunde ein ebenso liebenswertes Mädchen war wie die stille, höfliche und bescheidene Lotte Körner aus München, freundete sie sich schon nach der ersten, tränenreich nebeneinander verbrachten Nacht mit der Doppelgängerin wider Willen an; und dann dauerte es auch gar nicht lange, bis den beiden Mädchen klar wurde, dass sie richtige, echte Zwillinge waren! Erschüttert von der Erkenntnis, dass die Eltern ihnen durch ihre Trennung und darauffolgendes neunjähriges Schweigen ein gemeinsames Leben vorenthalten hatten – und da kommt Kästners moralischer Zeigefinger! -, beschließen die neu gefundenen Schwestern, ihre Rollen zu tauschen. Zunächst aus reiner Neugierde, aber vor allem großer Sehnsucht, den jeweils anderen Elternteil kennenzulernen – eine klare Absicht verfolgten sie zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht, wiewohl das Verlangen, zusammenbleiben zu können, und das mit Vater und Mutter, gewiss bereits tief in ihnen schlummerte und rasch wuchs und gedieh und schließlich nicht mehr zu unterdrücken war.

Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf! Luise reist als Lotte zur Mutter nach München, die als geschiedene, alleinerziehende und dann auch noch berufstätige Frau ebenso Stein des Anstoßes für viele selbsternannte Kritiker und Moralapostel damals war, wie die thematisierte Scheidung, die man den jungen Lesern doch „keinesfalls zumuten“ konnte, und Lotte reist als Luise zum exzentrischen, von den Frauen umschwärmten Vater nach Wien, der sich als alles andere als ein Familienmensch herausstellt. Und obwohl die Geschwister einander so viel aus dem Leben der jeweils anderen erzählt hatten und mit genauen Anweisungen zu ihrem neuen Zuhause gereist waren, sind sie doch nicht auf die vielen Stolperfallen vorbereitet, die sich ihnen bei ihrem, das muss man zugeben, sehr mutigen Abenteuer in den Weg stellen werden und die letztendlich dafür sorgen, dass das Versteckspiel ein Ende findet. Aber was Luise und Lotte so alles erleben, in welche seelischen Nöte sie durch ihr waghalsiges Unterfangen geraten und welche Lawine sie ins Rollen bringen, soll hier denjenigen nicht vorweggenommen werden, die den rührenden, den weisen, den wunderschönen, gewiss unsterblichen Klassiker eines großen Literaten mit der Seele eines Kindes – die im übrigen nur eine seiner vielen Facetten war – noch nicht kennen, der ihnen aber wärmstens und mit großem Nachdruck ans Herz gelegt werden soll!

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Cover des Buches Der 7. Sonntag im August (ISBN: 9783841501042)
iwritereviewsnottragediess avatar

Rezension zu "Der 7. Sonntag im August" von Sabine Ludwig

Gefangen in der Zeitschleife
iwritereviewsnottragediesvor 8 Monaten

Der letzte Ferientag der Sommerferien ist angebrochen und die elfjährige Freddy Moll hat eigentlich gar keine Lust, dass die Schule wieder anfängt. Ohnehin spielen gerade alle um sie herum verrückt. Ihre Schwester Mia ist mitten in der Pubertät und hat nichts als ihren Süß-Sauer-Club im Kopf, in dem sie mit ihren Freundinnen den neuesten Klatsch und Tratsch bespricht. Freddys Vater möchte eine Kochshow gewinnen und terrorisiert die Familie mit seinen kulinarischen Experimenten. Und dann ist da natürlich noch Daniel, den Freddy irgendwie gut findet - doch der hängt die ganze Zeit mit Zoé rum. Freddy wünscht sich, dass es nie wieder Montag wird. Doch das hat verheerende Folgen: Als sie am nächsten Tag aufsteht, stellt sie fest, dass es schon wieder Sonntag ist. Freddy ist in einer Zeitschleife gefangen und erlebt den 19. August jeden Tag aufs Neue. Allerdings ist sie die einzige, die das bemerkt... Jeden Tag versucht sie also, die Fehler des Vortags auszubügeln - doch das ist gar nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Figuren werden realistisch und lebhaft geschildert; man hat das Gefühl, selbst ein Teil von Freddys Kleinstadt zu sein. Die vielen Wiederholungen waren witzig und haben dem Buch das gewisse Etwas verliehen. Denn Freddy ist die einzige, die sich an die Geschehnisse des Vortags erinnern kann, und nutzt das, um in das Tages-Geschehen einzugreifen. So ergänzt Freddy Wort für Wort die Urlaubserzählungen ihrer besten Freundin am Telefon, was diese völlig verdutzt zurücklässt. Und die sonst eher mürrische Nachbarin wird plötzlich ganz handzahm, als Freddy ihren Kater vor einem Auto rettet. 

Als Kritikpunkt lässt sich anführen, dass nicht ganz genau erklärt wurde, wie Freddy der Zeitschleife letztendlich entkommt. Allerdings ist eben das der Zauber, der über dem gesamten Buch schwebt und die ganze Situation so mysteriös macht. Insgesamt für mich wirklich eines der besten Bücher von Sabine Ludwig. 5 von 5 Sternen! 

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