Isabel Merkle Der Buddha-König von Angkor

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Inhaltsangabe zu „Der Buddha-König von Angkor“ von Isabel Merkle

Jayavarman VII, einer der eindrucksvollsten Herrscher Kambodschas, verkörpert wie kein anderer den Glanz von Angkor, der größten Tempelstadt der Welt. Erst mit 57 Jahren erkämpfte er sich 1181 n.Chr. nach langem Zögern die Königswürde und errichtete in drei fruchtbaren Jahrzehnten das neue Angkor, die Stadt mit den geheimnisvollen steinernen Buddha Gesichtern. Kein König vor ihm schenkte ihr so viele einzigartige Bauwerke, dehnte die Macht des Reiches so weit aus und nahm zugleich Anteil an den Sorgen und Nöten seines Volkes. Als einer der wenigen buddhistischen Könige, lebte er den Geist dieser Religion, die tief in seinem Herzen verankert war und die er mit seinen beiden hochgebildeten Frauen teilte, den Schwestern Jayarajadevi und Indradevi. Nach seinem Tod erlebte die Stadt der großen Tempel einen raschen Niedergang, bis sie schließlich für Jahrhunderte im Dunkel des Urwaldes versank. Seit einigen Jahrzehnten heben Archäologen die Schätze dieser versunkenen Epoche und erkennen die Bedeutung so bemerkenswerter Herrscher wie Jayavarman VII, der heute noch in Kambodscha wegen seiner Menschlichkeit verehrt wird. Der erste Roman über diese Epoche schildert die Kindheit und Jugend Jayavarmans, die überschattet ist durch die Kriegszüge seines Onkels Suryavarman, des Erbauers von Angkor Vat. Er muss sich für eine Braut entscheiden, als ihm die beiden Schwestern Devi und Indra zur Wahl gestellt werden. Schon bald nach der Hochzeit zieht er in den Krieg gegen Champa und tötet den feindlichen König mit einem gewagten Pfeilschuss. Die Hauptstadt Vijaya wird eingenommen, fällt aber schon bald an den Feind zurück. In einem neuen Feldzug entgeht Jaya im Dschungel nur knapp einem Angriff wilder Bergstämme. Bald nach dieser Niederlage stirbt Suryavarman und Jayas Vater wird Herrscher. Als Sohn bekommt er verantwortungsvolle Aufgaben in den Provinzen übertragen. Nach dem Tod seines Vaters reißt sein Vetter Yasovarman den Thron an sich. Jayavarman verzichtet auf einen Kampf, um einen Bürgerkrieg im eigenen Land zu vermeiden. Er geht freiwillig für Jahre ins Exil und verliebt sich dort in Rajendra. Seine Frau Devi ertränkt ihren Kummer in strenger Askese, die sie an den Rand des Hungertodes bringt. Ihre Schwester Indra hilft ihr aus der Krise. Ein Usurpator tötet seinen Vetter. Im Kampf um den Thron stirbt auch Jayavarmans Sohn Sridrakumara. Tief getroffen zieht er sich kampflos mit seiner Familie aus Angkor auf den Stammsitz im Norden Kambodschas zurück und errichtet dort eine Stadt im Zeichen Buddhas. Im Jahr 1177 landen die Cham mit einer Flotte in Angkor und zerstören die Stadt vollständig. Nun entschließt sich Jayavarman endlich zum Kampf. Er sammelt eine Streitmacht und erobert in einer Seeschlacht und jahrelangen Gefechten Kambodscha zurück. Endlich wird er zum Herrscher gekrönt, Devi jedoch, ausgelaugt durch die langen Entbehrungen, stirbt bald nach der Krönung. Jaya entschließt sich nach längerer Trauer ihre Schwester Indra zur Königin zu machen, ohne sie wirklich zur Frau zu nehmen. Er ernennt sie zur Professorin an der buddhistischen Universität. Die Stadt Angkor Thom mit ihren weltberühmten Tempel und Klöstern wird unter seiner Führung geplant und gebaut. Wieder entflammt der Konflikt mit Champa. Jayavarman erwählt den jungen Prinzen Andana zum Feldherrn, er vermählt ihn mit seiner Tochter und setzt alle Hoffnungen auf ihn. Tatsächlich kann Andana das Land erobern, reißt jedoch zur bitteren Enttäuschung des Herrschers eigenmächtig den Thron an sich. Erst 12 Jahre später gelingt es Jayavarman, ihn zu vertreiben und Champa in sein Reich einzugliedern. Seine letzten Jahre sind geprägt von reger Bautätigkeit und der Sorge um seine Nachfolge. Der sorgfältig recherchierte Roman zeigt nuancenreich das Leben im damaligen Kambodscha; er gibt Einblicke in Religion, Kunst, Architektur, Gebräuche, Politik und Wirtschaft und vermittelt so eine wichtige Epoche der asiatischen Geschichte und Kultur.

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