Die Rückkehr der Wale

von Isabel Morland 
4,1 Sterne bei75 Bewertungen
Die Rückkehr der Wale
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Positiv (58):
Angie*s avatar

Sympathische Liebesgeschichte vor herrlicher Naturkulisse der Hebriden,,,

Kritisch (4):
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enttäuschend, langatmig ..zuviele Mythen und Aberglaube

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Inhaltsangabe zu "Die Rückkehr der Wale"

Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel

Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint.
Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426521809
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.09.2018 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sympathische Liebesgeschichte vor herrlicher Naturkulisse der Hebriden,,,
    Herrliche Hebrideninsel Harris,,,

    Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel
    Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint …


    MEINE MEINUNG: Der Roman hat mich vor allem durch das *Beiwerk* der Bamberger Schriftstellerin Isabel Morland überzeugt und begeistert. Die Autorin hat durch viele Reiseerfahrungen diese ganz andere Stimmung einer kleinen schottischen Insel (Harris) sehr real wiedergegeben .   Keltische Mythen und Sagen, gälische Redewendungen und eine facettenreiche und bunte Beschreibung des Inselleben und der gewaltigen Kulisse mit den goldenen Sandstränden,  mitsamt Walen, Delphinen und Seehunden haben mein Herz beim Lesen vor Begeisterung etwas schneller schlagen lassen. Die romantische Kayla mit ihren schwarzen Locken und blauen Augen, dem kämpferischen, willensstarken  Charakter und der blassen Haut wird öfter als *keltische Kriegerin* bezeichnet. Ein mysthischer Ausdruck, vielleicht ein wenig überzogen, aber für das konservativ geprägte  Insel-Umfeld passend beschrieben. Sie führt einen aussichtslosen Kampf um ihre Ehe mit dem unglücklichen Dalziel. Aber da ist noch  der charmante und geheimnisvolle  Brannan,  vielleicht der Nachfahre eines Selkie (so munkeln manche  Insulaner , die an heidnische Bräuche noch fest glauben). Er ist ist der Sage nach ein Seehund-Mensch,ein Gestalten-Wandler,  ein absoluter Frauenverführer, der über eine seltene emphatische Gabe verfügt ( er liest die Emotionen und Gefühle anderer Menschen genauestens) . Er taucht auf und verschwindet plötzlich wieder,  eroberte sofort mit seiner geheimnisvollen,  äusseren und inneren Perfektion auch mein Herz.  Ein Märchentyp für erwachse Frauen! In diesen Konstellationen driftet diese Geschichte  fast in das Kitschige ab , aber gesehen als leichten Liebesroman, gelesen zur Entspannung und Abwechslung, konnte ich das so annehmen. Es sind  eben perfekt beschriebene Protagonisten , die ihre Liebe zueinander entdecken wie einen magischen Zwang, den sie aber geheim halten müssen. Das Ende dieser Liebesromanze wird zwar offen gehalten, aber die stimmigen Szenen am Ende lassen auf Gutes hoffen. Einige Längen im Text waren leider auch zu überwinden, aber für passionierte Leser ist  auch das kein grosses Hindernis.
    Meine Bewertung: Knappe VIER **** Sterne  für diesen schönen Lese-Abstecher auf die Insel Harris. 
    Lieben Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne  Leseexemplar

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 7 Monaten
    Die Rückkehr der Wale

    Es geht um eine Liebesgeschichte die nicht sein darf. Kayla ist verheiratet, aber total unglücklich mit ihrem Mann, der unnahbar und Trinker ist. Als sie und Brannan sich begegnen schlägt die Liebe wie ein Blitz bei ihnen ein. Eine romantische Geschichte die auf einer kleinen Insel in den Hebriden spielt. Die wunderschöne Landschaft, das Meer und die Tierwelt sind großartig beschrieben und  tragen dazu bei, das die Handlung einen besonderen Flair bekommt.

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    Melli274s avatar
    Melli274vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Angenehme und schöne Liebesgeschichte
    Eine schöne Liebesgeschichte

    Cover: Das wunderschöne Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Die Farben und auch das Motiv mit Meer und Leuchtturm finde ich sehr passend und toll.

    Inhalt: Kayla ist seit Jahren in einer unglücklichen Beziehung, als dann auch noch Brannen auftaucht fühlt sie sich von ihm sofort verstanden und zu ihm hingezogen.
    Die Personen der Insel, tragen ebenfalls zur Geschichte bei und sind sehr anschaulich und sympathisch dargestellt. Man fühlt mit jedem einzelnen mit und kann sich total in die Situationen hinein versetzen.

    Schreibstil: Es ist sehr leicht in die Geschichte hinein zu finden und ihr problemlos zu folgen und die letzten 100 Seiten sind total spannend und fesselnd geschrieben.

    Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte in einer schönen Landschaft mit tollen Charakteren. Leider war der Anfang etwas langatmig und das Buch nimmt erst am Ende Fahrt auf. Trotzdem eine schöne romantische Lektüre.

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    Svanvithes avatar
    Svanvithevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Lied auf die Natur, die Liebe und die Hoffnung...
    Die Rückkehr der Wale

    Die Äußeren Hebriden sind kein leichtes Fleckchen Erde. Die Menschen hier leben hauptsächlich vom Fisch- und Krabbenfang und züchten Schafe, daneben gibt ein wenig Tourismus. Ein ewiger Wind weht über die kahle, torfreiche Landschaft mit endlosen Mooren, Wiesen und Heiden.

    „Obwohl der Wind zornige Wolken vor sich hertrieb, die alles Blau in sich aufzusaugen und in dämmriges Zwielicht zu verwandeln schienen, wirkte der Himmel grenzenlos weit.“ (Seite 287)

    Der Glaube an Gott und an Sagen, Legenden und Mythen ist gleichermaßen in den Menschen verwurzelt. So verschließt sich auch Kayla ihren schottischen Genen diesbezüglich nicht, obwohl die Realität sie viel zu fest im Griff hat. Und die sieht traurig aus. Ihre Ehe mit Dalziel steht unter keinem guten Stern, wenngleich Kayla – ob aus Pflichtgefühl oder aus Liebe – noch daran festhält. Die Stimmung in ihrem Zuhause ist düsterer denn je, nachdem Dalziels Sohn Iain mit seinem gutmütigen und fröhlichen Wesen dieses verlassen hat, um entgegen dem Willen seines Vaters seinen eigenen Weg zu gehen.

    Eines Tages erscheint ein Fremder auf der Suche nach einer Beschäftigung auf die Insel. Er ist zurückhaltend und offenbart seine Herkunft nicht. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, zudem geht eine unerklärliche Kraft von ihm aus. Brannan ist aufmerksam und mitfühlend und hat wie Kayla eine besonderes musikalisches Empfinden. Dieser Mann löst eine ungeahnte, vibrierende Sehnsucht in ihr aus und bringt sie dazu, Dinge zu wahrzunehmen, von deren Existenz sie bislang nicht einmal ahnte. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas, das sich nicht in Worten fassen lässt. Kayla beginnt, ihr bisheriges Leben und die Gefühle für Dalziel zu hinterfragen.


    Isabel Morland erzählt in "Die Rückkehr der Wale" eine ruhig dahingleitende Geschichte, die mit mythischen und mystischen, traurigen und freudigen, bitteren und hoffnungsvollen Elemente aufwartet. Sie nimmt sich dabei Zeit, viele Naturbeschreibungen einfließen zu lassen und zu zeigen, wie die Menschen in ihrer Umgebung agieren. Dadurch wird die Natur zu einem wesentlichen Bestandteil der Handlung, und der Leser erhält ein Bild von der einfachen und herben Schönheit und ebenfalls von ihren Bewohnern geboten.

    „Die Luft war ätherisch, beinahe kristallen, ein zarter Duft von Blüten lag über den Gräbern, in der Ferne erklang der zwitschernde Gesang einer Seeschwalbe.“ (Seite 400)

    Außerdem legt die Autorin Wert auf die ausgewogene Gestaltung ihrer Protagonisten. Sowohl die Hauptfiguren, als auch die in zweiter Reihe auftretenden Personen sind mit Behutsamkeit ausgearbeitet worden und ergeben einen bunten Reigen unterschiedlicher Charaktere mit all ihren positiven und negativen Eigenheiten, die das Eiland hervorgebracht haben könnte. Sie lässt sie oft in ihrer gälischen Muttersprache zu Wort kommen, was sich manches Mal allerdings als störend für den Lesefluss herausstellt.

    Kayla ist Mitte Dreißig, über romantische Schwärmereien längst hinaus, eine äußerst bodenständig und warmherzige Frau. Der tägliche Kampf ums Dasein hat sie geprägt, das Leben hier fernab von Städten und Luxus verhätschelt die Menschen nicht. Sie hat Dalziel aus Zuneigung geheiratet, und so denkt sie nicht daran, trotz aller Komplikationen in ihrer Beziehung, das ihrem Mann vor Gott gegebene Versprechen leichtfertig zu brechen.

    Aber Kayla ahnt nicht, dass Dalziel noch an seiner ersten Frau – seiner großen Liebe – hängt. Zwar bemerkt sie seine Alpträume, doch Dalziel ist verschlossen. Da er sich weigert, mit Kayla darüber zu sprechen, was ihn bewegt, wird der Zustand ihrer Ehe für beide von Tag zu Tag erdrückender. Sie entfernen sich immer mehr voneinander. Hierzu trägt ebenfalls bei, dass Dalziel Kayla gegenüber ein unbeherrschtes und rüdes Verhalten an den Tag legt und auch eifersüchtig auf jede Begegnung mit Brannan reagiert.

    Erst das Zusammentreffen mit Brannan lässt in Kayla eine Seite erklingen, die fast verstummt gewesen ist. Und Brannan erwidert ihre Liebe mit einer leisen, sinnlichen Intensität. Bei ihm hat Kayla den Eindruck, dass er die Fähigkeit besitzt, in ihr zu lesen wie in einem offenen Buch. Wobei sie damit der Wahrheit ziemlich nahe kommt. Denn Brannan verfügt über eine Art Hellfühligkeit, die ihn die Gefühle der ihn umgebenden Menschen zu spüren vermag. Das ist jedoch der Grund für seine Rastlosigkeit, Bindungen einzugehen ist nicht Teil seiner Natur. Brannan zieht immer dann weiter, bevor er mit den Leuten in seiner Umgebung vertraut wird und bleibt so stets ein Fremder...

    "Die Rückkehr der Wale" ist mehr als eine gewöhnliche Liebesgeschichte. Der Roman besticht durch die emotionale Beschreibung eines Landstrichs und seiner Bewohner und lässt Raum für Fantasie und Glaube an die Hoffnung.

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    Lesegenussvor 8 Monaten
    Eine wunderschöne Geschichte mit Tiefgang

    Die Geschichte handelt von der Mitdreißigerin Kayla, die auf eine der Hebriden-Insel lebt. Verheiratet mit Dalziel ist das Leben nicht einfach, in jeder Weise. Denn ihr Mann hatte sich im Laufe der Jahre sehr verändert. Es ist für ihn seine zweite Ehe. Vor vielen Jahren hatte er seine große Liebe verloren und konnte sie nicht ganz vergessen. Aus der Ehe stammt Ian, der gerade nach einem Streit mit dem Vater, weil er das Croft nicht übernehmen, sondern lieber studieren wollte. Nun war er weg.
    Da taucht ein Fremder auf, Brannan. Er wollte für einige Zeit auf der Insel arbeiten.
    Schon der Prolog lässt ahnen, dass es sich hier um eine großartige, bewegende Geschichte handeln könnte. Es ist kein aufregender, spannender Stoff, eher ruhig, aber sehr, sehr außergewöhnlich. Auch wenn es im Prinzip ein Frauenroman scheint, passt er nicht in diese Schublade. Von Beginn an ziehen dich die schwarzen Buchstaben, Wörter, Sätze, die Charaktere magnetisch an und lassen nicht los. Der wunderbare schreibstil nimmt einen mit auf eine Reise in die Welt der Wörter, so dass es ein Genuss ist, sich tragen zu lassen, nicht nur durch den Wortschatz, mehr, es entsteht ein Bilderkino von höchster Qualität.

    Eine Frau, die im Schatten einer Verstorbenen an der Seite eines Mannes lebt, den sie liebt. Bis ein Fremder vieles durcheinander wirbelt. Ihr durch viele Kleinigkeiten, Gesten, ihr Selbstvertrauen stärkt. Kayla, die eine außergewöhnliche Stimme hat, ihre Liebe zur Musik verbindet sie mit Brannan. Und noch mehr. Doch was soll sie tun. Sie war verheiratet.
    Die Seelenverwandtschaft zwischen Brannan und Kayla ist so spürbar, wie Magie. Die Hebriden, hierüber hatte ich vor einiger Zeit eine großartige Naturdokumentation gesehen. All das kam mir wieder vor Augen, als ich dieses Buch gelesen habe. Mythen, Sagen, Selkies, glaubhaft von der Autorin beschrieben. Ebenso all die Nebencharakteren, schon ein kauziges, eigenes Volk. Geprägt vom Leben, von den Ahnen.
    Die gällischen Sätze bzw. Wörter zwischendurch machen alles noch glaubwürdiger. Und gehören m. E. mit dazu.
    Kayla ist eine starke Charaktere, auch wenn es anfangs nicht so scheint. Auf knapp 500 Seiten kann man ihren Weg zu sich selbst mitlesen. Brannan, wow ... was soll ich zu dieser Charaktere schreiben. Einfach nur wow ... Hier hat die Autorin eine Person geschaffen, mehr als außergewöhnlich. Und dennoch, Kayla steht immer im Vordergrund.

    Ebenso das wirklich tolle Cover mit seinem Farbspiel und dem mystisch wirkenden Himmel.
    Fakt ist, dass mich wieder einmal eine mir bis dahin unbekannte Autorin mit einem Buch überrascht hat,  dessen Ende mich verblüffte und dennoch muss ich sagen, es war genau richtig! Sie schreibt sehr eindrucksvoll, so dass man mitten in der Geschichte drin ist und auch die Anwesenheit der Charaktere spürt. Jeder einzelne, sei es Haupt- oder Nebendarsteller, habe ihre ganz eigenen Charakterzüge und Eigenarten.

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    baronessavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mir hat der Werdegang gut gefallen, ganz besonders das Wasser umgebende Land mit seiner Mystik.
    Alte Mythen

    „Vorsicht Spoiler!“

    Kaylas Ehe ist zerrüttet. Trotzdem gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass alles wieder in Ordnung kommt. Sie gibt sich Mühe und sucht die Nähe ihres Mannes Dalziel. Aber er weicht ihr nicht nur aus, sondern ist in Gedanken weit weg. Außerdem gibt er ihr die Schuld an der Entzweiung mit seinem Sohn. Währenddessen kommt ein Fremder auf die Insel, auf der Suche nach Arbeit. Brannan wird von den Inselbewohnern akzeptiert, nur Kayla flüchtet, wenn sie ihn sieht. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie ist verheiratet. Ihre Schwester nicht und die gibt sich alle Mühe, dem Fremden zu gefallen. Bei einem Fest soll Kayla singen, deswegen sind Proben angesetzt. Unter den Musikern befindet sich auch Brannan. Beide werden von der Leidenschaft zur Musik beeinflusst und kommen sich langsam näher. Aber dann passiert ein Unglück.

     

    Mehr wird nicht verraten!

     

     

    Meine Meinung:

    Schön finde ich ja den Vers im Inneren der Klappenbroschur:

    „Die Brandung trägt ein Lied heran, in Tönen, die einst stumm gewesen. Melodien, vergessen vor langer Zeit, tanzen über meine Zunge, als die See das Ufer küsst. Und Lippen, die diese Laute nicht gewöhnt, formen Worte der Liebe, die fallen, wie Wasser fällt, in die dunkle Tiefe, Augen bringen, der Wärme heimischen Feuers gleich, meine Seele zum Glühen und in meinem Leib neues Leben.“

    Katharine Macfarlane

     

    Dazu passt wunderbar das abgebildete Foto im Inneren der Klappenbroschur. Geheimnisvoll verträumt - wie die Worte selbst.

     

    Aber auch das Cover gibt einen Einblick in die Geschichte. Die Schauplätze sollen real sein, man kann sie sich auch bildlich vorstellen, so anschaulich sind sie beschrieben. Aber am meisten hat mir gefallen, dass Realität und Mythos gut miteinander verbunden sind. Das zähe Leben der Bewohner, ihre Lebensweise, aber auch der Aberglaube ist deutlich erkennbar. Effektiv die mystische Stimmung, welche Tradition und Volksglaube verbindet.

    Die Protagonisten sind gut gewählt. Die Charakteristik passt gut auf Kayla, ebenso bei Brannan. Sie eine Inselbewohnerin, er ein Fremder. Was fremd ist, muss also nicht gleich negativ sein, sondern man sollte die Begebenheit anders betrachten. Die Chance auf eine Ouvertüre steht dann nicht schlecht.

     

    Seitdem Highländer im Fernsehen ihren Einzug gehalten haben, betrachtet man Geschichten mit keltischem Ursprung anders. Fremde Tradition, alte Mythen sind nicht nur interessant, sondern auch aufschlussreich.

     

    Fazit:

    Mir hat der Werdegang gut gefallen, ganz besonders das Wasser umgebende Land mit seiner Mystik. Die Lebensweise der Inselbewohner wurde ebenso gut dargestellt, wie ihre Tradition und ihre Mythen.

     

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    B
    Buchverschlinger2014vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schottland - raue Landschaft und alte Mythen
    Kayla und der geheimnisvolle Fremde

    Isabel Morlands Roman "Die Rückkehr der Wale" erzählt die Geschichte von Kayla, die auf den einsamen und oft rauen Hebriden-Inseln Schottlands lebt. Ihre Ehe mit Daniel befindet sich in einer tiefen Krise, denn Daniel hängt noch zu sehr an seiner ersten verstorbenen Frau und gibt Kayla die Schuld, dass sein Sohn die Inseln verlassen hat. Auch wenn Kayla immer unglücklicher wird, findet sie einfach nicht den Mut und die Kraft einen Neuanfang zu wagen.
    Da taucht eines Tages ein attraktiver Fremder auf, der Kayla immer mehr in seinen Bann zieht. Er scheint sich nicht nur sehr gut mit den Mythen und der Vergangenheit des Meeres auszukennen, sondern er scheint auch eine besonders Beziehung zu Kayla aufzubauen. Immer stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen und stürzt dadurch immer tiefer in ihr eigenes Gefühlchaos.
    Schließlich stellt sich die Frage, ob Kayla weiter an ihrer unglücklichen Ehe mit Daniel festhalten soll oder ob sie einen selbst bestimmten Neuanfang wagen soll.

    Isabel Morland schafft es nicht nur gut, die Gefühle und Unsicherheit von Kayla rüberzubringen, sondern bringt einen die raue Landschaft von Schottland mit seinen alten Traditionen und Mythen sehr schön rüber.
    Es ist kein klassischer Herz-Schmerz-Liebesroman, sondern eine gelungene Darstellung einer unglücklichen Frau, die begreift, dass sie für ihr eigenes Glück verantwortlich ist.


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    Mia80s avatar
    Mia80vor 8 Monaten
    Weckt die Sehnsucht nach Schottland

    Aufgefallen ist mir Isabel Morlands Roman „Die Rückkehr der Wale“ durch das schöne Cover, welches eine romantische Geschichte suggeriert.

    Ich mochte den Schauplatz Schottland mit seinem unberechenbaren Wetter sehr gerne und fand all die Mythen und Sagen, die die Autorin gekonnt in die Handlung eingeflochten hat, sehr faszinierend.

    Isabel Morland schreibt sehr stimmungsvoll und ich bekam beim Lesen Sehnsucht, selbst auf einer abgelegenen Insel zu leben und durch den Regen zu laufen.

    Im Mittelpunkt des Romans steht Kayla, die in einer unglücklichen Ehe gefangen ist, ihre Situation aber mit einer ruhigen Akzeptanz angenommen hat. Bis zu dem Tag, als der attraktive Brannan auf der Insel auftaucht und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt.

    Mir haben viele Sachen an diesem Buch gefallen und so habe ich auch die Beziehung zwischen Kayla und Brannan mit großem Interesse verfolgt. Jeder Moment zwischen den beiden ist sehr romantisch und „Die Rückkehr der Wale“ hatte großes Potenzial, ein bewegender Liebesroman zu werden.

    Leider wurde mir die Begeisterung für das Paar durch Brannans „Es ist mir wichtiger den Walen zu folgen als bei meiner großen Liebe zu sein“ Einstellung ruiniert. Das und Kaylas Akzeptanz für dieses Verhalten kam mir völlig hirnrissig vor, so dass ich ab einem bestimmten Punkt leider nichts besonderes mehr in diesen beiden sehen konnte. Nur zwei weitere Personen, die in einer mittelmäßigen Beziehung stecken. Auch die Art und Weise, mit der sich die Autorin Kaylas Ehemann Dalziel entledigt hat, war mir zu einfach.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser Roman einige gute Komponente mitbringt, aber im letzten Drittel stark an Überzeugungskraft verliert, so dass die Geschichte mit einem negativen, unerfüllten Beigeschmack endet.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 8 Monaten
    Eine wunderbar berührende Geschichte

    "Die Rückkehr der Wale" ist eine wunderbare sagenumwobene Geschichte, in der uns die Autorin Isabel Morland auf eine entlegene schottische Insel entführt. Hier lernen wir besondere Menschen und ihre traumhaften und oft tragischen Geschichte kennen.

    Der Inhalt: Eigentlich wollte Kayla auf dier kleinen abgeschiedenen Hebriden-Insel glücklich werden. Mit ihrem Mann Dalziel betreibt sie hier auf dieser wild romantischen Insel ein Croft. Doch ihre Ehe ist nicht glücklich, immer öfter geraten Kayla und Dalziel im Streit aneinander. Eines Tages taucht ein Fremder auf der Insel auf. Er ist nicht nur sehr attraktiv, sondern teilt auch seine Liebe zur Musik mit Kayla. Außerdem besitzt er noch eine besondere Gabe, die mit dem Meer zu tun hat. Kaylas Gefühle für den Fremden werden immer stärker und das Gerede der Inselbewohner treibt Kayla in einen Zwiespalt. Es scheint eine aussichtslose Situation zu sein.....

    Mit einem weinenden Auge und viel Fantasie auf ein wunderbares Ende habe ich dieses absolute Traumbuch aus der Hand gelegt. Schon der Prolog hat mit fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich finde mich auf dieser kleinen verträumten Insel wieder, höre das Rauschen der Wellen und spüre den Wind auf meiner Haut. Und ganz in der Ferne höre ich die Laute der Wale und sehe die Robben am Strand. Und alles ist von einer gewissen Mystik umgeben. Man spürt beim Lesen der wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, dass die Autorin die Inseln schon des öftern besucht hat. Ich habe ein tolles Bild vor Augen. Und dann lerne ich eine wunderbare Protagonistin kennen. Kayla macht die viele Arbeit und das harte Leben nichts aus. Doch die Mischstimmung der Eheleute ist förmlich zu spüren. Ich freue mich, dass ich die Verwandlung von Kayla miterleben darf. Ich sehe sie förmlich vor mir, beim Musik machen und beim Singen. Seit der Fremde auf der Insel aufgetaucht ist, beginnt Kayla wieder zu leben. Doch dann ist da ihr Ehemann Dalziel, den die dunklen Schatten der Vergangenheit nicht loslassen und dem Kayla ewige Treue geschworen hat. Die Autorin hat alle Charaktere so wunderbar beschrieben, ich sehe wirklich jeden einzelen vor mir. Und Brannans Verbindung zum Meer ist voller Magie. Und davon liegt auch dann jede Menge in der Luft.

    Eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich wirklich sehr berührt hat. Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Toll fand ich all die gälischen Ausdrücke, die aus der Geschichte etwas ganz besonderes machen. Man fühlt sich wirklich, als wäre man auf der Insel zu Besuch. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. So stelle ich mir einen Abend am Strand vor. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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    L
    lesemaus301vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Liebesroman, der besonderen Art
    Die Rückkehr des Glücks

    Isabel Morland - Die Rückkehr der Wale 

    Kayla ist 36 Jahre alt und lebt in einer unglücklichen Ehe mit Dalziel. Die Ehe wird zusätzlich belastet, als Dalziels Sohn Iain abhaut und Brennan auf der Insel auftaucht. Im Laufe der Geschichte entwickelt Kayla immer mehr Gefühle für Brannan und ist seitdem hin- und hergezogen zwischen ihrem Gelübde "In guten wie in schlechten Zeiten" und ihm... 

    Schon von Beginn an war ich von der Geschichte über Kalya und Brennan begeistert. 
    Die Protagonistin Kayla ist sehr sympathisch und liebesnwert, so dass man die ganze Zeit mit ihr mitfühlt und mitfiebert. Auch Brennan schließt man schnell in sein Herz, da er Kayla aus ihrer tiefen Traurigkeit herauszieht und ihr dazu verhilft ihr Glück zu finden. 

    Der Schreibstil ist flüssig und gefühlvoll. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. 

    Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen, der auf Liebesromane der besonderen Art steht.

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