Isabel Pin

 4.3 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Die Geschichte vom kleinen Loch, Rosie auf dem Baum und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Isabel Pin

Isabel Pin, geboren 1975 in Versailles, ist Kinderbuchillustratorin und -autorin. Ihr Werk wurde im In- und Ausland vielfach ausgestellt und ausgezeichnet, sie war als Dozentin für Illustration an verschiedenen Hochschulen tätig, und ihre Bücher sind in über zwanzig Ländern erschienen. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Isabel Pin

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Buchformat:
Cover des Buches Die Geschichte vom kleinen Loch (ISBN: 9783907588963)

Die Geschichte vom kleinen Loch

 (8)
Erschienen am 12.08.2008
Cover des Buches Rosie auf dem Baum (ISBN: 9783702238285)

Rosie auf dem Baum

 (4)
Erschienen am 01.01.2020
Cover des Buches Als alle früher nach Hause kamen (ISBN: 9783779500643)

Als alle früher nach Hause kamen

 (2)
Erschienen am 17.07.2006
Cover des Buches Ein Regentag im Zoo (ISBN: 9783907588680)

Ein Regentag im Zoo

 (1)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Hans und Hase (ISBN: 9783219117103)

Hans und Hase

 (1)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Wenn ich ein Löwe wäre (ISBN: 9783905871326)

Wenn ich ein Löwe wäre

 (1)
Erschienen am 14.03.2012
Cover des Buches Mein bester Freund ist ein Gorilla (ISBN: 9783414823823)

Mein bester Freund ist ein Gorilla

 (1)
Erschienen am 15.04.2014
Cover des Buches A-B-Zebra (ISBN: 9783414823281)

A-B-Zebra

 (1)
Erschienen am 16.03.2012

Neue Rezensionen zu Isabel Pin

Neu

Rezension zu "Der kleine Berg" von Isabel Pin

Für mich nicht ganz geglückt
Gwhynwhyfarvor 8 Monaten



Berge, flaches Land, die Welt sieht nicht überall gleich aus. Woher kommen eigentlich die Berge? 

Isabel Pin beschreibt das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten plastisch als Pop-up-Bilderbuch für die ganz Kleinen. Evolutionsgeschichte: ein Hügel in der Eiszeit, der Berg wächst auf jeder Seite. Steinzeit, Mittelalter, Neuzeit, bis heute wohnen Menschen an diesem Berg – was durch Illustrationen und kleine Texten erläutert wird. 


Was mich etwas verwirrte, war die Mitte: Hatte ich etwas übersehen? Nein, in der Mitte ist die Doppelseite 10 / 11 zweimal vertreten. Kurze Texteinheiten erklären. Der Berg machte mir in der Optik etwas Probleme, denn er ragt zart hellgrau, fast weiß, aus dem Bild heraus. Letztendlich wirkt er stets wie schneebedeckt. Ein Berg ist in der Realität aber erst in der letzten Spitze unbegrünt. Diesr Berg ist vom Tal an hellgrau. Die letzten Bilder haben ein paar kleine grüne Tupfer. Der helle Klotz, ganz ohne Natur, Begrünung, Tiere und Menschen ließ mich auf jeder Seite stutzen. Wenn ich ein Naturereignis darstellen möchte, muss ich das meiner Meinung nach eben auch etwas realistisch umsetzen. Dieser Berg hier erinnert eher an einen Kalkstein, den man auf die Wiese gestellt hat. Es liegt eine hellblaue Pappellipse bei, die in der Mitte aufgeschlitzt ist. Eine Wolke? Wenn man sie auf den Berg steckt, wirkt es wie ein Heiligenschein, weniger wie eine Wolke. Das Bilderbuch wird für ab 3 Jahre vom Karl Rauch Verlag empfohlen. Ob ein Dreijähriger die Evolutionsgeschichte an diesem Buch verstehen wird, ist für mich zweifelhaft, überhaupt benötigt man hierzu sicher ein Vorstellungsvermögen von Zusammenhängen und Kausalbeziehungen, die in diesem Alter noch nicht vorhanden sind. Die Empfehlung geht bis 6 Jahre. Für 5-6 Jahre liegt in der kognitiven Entwicklung das Verständnisses vor, allerdings ist mir die Geschichte für dieses Alter zu einfach präsentiert. Klasse finde ich die Idee, dies als Pop-up-Buch zu gestalten. Kinder lieben dreidimensionale Bücher. Aber sie lieben es auch, die Objekte anzufassen, um sie zu begreifen. Der Grobmotorik eines Dreijährigen wird der Berg nicht standhalten.


Isabel Pin verwendet Mischtechniken. Dabei legt sie Wert auf ein Hauptfeld des Bildes, um das herum viel Platz bleibt, auf dem wenige, kleine Details auffallen können. Für dieses Buch hat sie jeweils einen zartgrünen Unterton gewählt, mit kräftigen Farben die Bewohner am Fuß des Berges dargestellt.  


Isabel Pin wurde 1975 als Tochter einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters in Versailles geboren, sie studierte in Straßburg und in Hamburg. Bereits ihr erstes Kinderbuch wurde in acht Sprachen übersetzt. Bis heute sind in deutschen und ausländischen Verlagen über 40 Bücher mit Illustrationen bzw. Texten von Isabel Pin erschienen und mit vielen internationalen Kinderbuchpreisen ausgezeichnet worden: u.a. 2008 (zusammen mit Heinz Janisch) für «Eine Wolke in meinem Bett» den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur in der Kategorie Bilderbuch; «Der Kern» 2002 mit dem Schweizer Prix Enfantaisie. 2009 «Bananen sind krumm, aber nicht dumm» den 2. Preis des Troisdorfer Bilderbuchpreise; 2012 für das Theater-Spielbuch «Wenn ich ein Löwe wäre» mit dem Leipziger Lesekompass.

https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/der-kleine-berg-von-isabel-pin-rezension.html

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Rezension zu "Rosie auf dem Baum" von Isabel Pin

tiefgründige Geschichte - auf den zweiten Blick
Tanja_Buchgartenvor 9 Monaten

Meine Meinung:

 

Eine schöne Geschichte – die in wenigen Worten, dafür aber mit einer starken Ausdruckskraft was das Bildhafte und „Zwischen den Worten“ gesagt angeht.

 

Eine Bildergeschichte, die auf den ersten Blick recht unscheinbar und „unsinnig“ erscheint und für mich erst durch die Kommunikation miteinander (Vorleser – und Kind) und insbesondere dem Blick des Vorlesers auf die Autonomie des Kindes seine Wirkung seine Tiefe entfalten kann. 

 

Denn die Geschichte besteht nur aus kurzen Sätzen. Gibt keinerlei Erklärungen – sondern beschreibt Situationen, die Riosie erlebt, während sie auf dem Baum sitzt. Spiegelt die Reaktionen der „Erwachsenen – über Bitten – Drohungen – Bestechungsversuchen – bis sie am Ende, den Versuch machen die Gründe Rosies zu erfahren- der Aktzeptanz durch die Erwachsenen ….).

 

In meinen Augen erschließt sich dies allerdings nur durch „gelenkte“ Fragen – in denen der Vorleser gezielt nachfragt. Ob Kinder im Alter von 3-6 dies intuitiv erfassen – da bin ich skeptisch. 

 

 

Fazit:

 

Eine Geschichte, die eine unheimliche Tiefe erhalten kann – wenn der Vorleser in Dialog mit den Kindern tritt. Diese lenkt und die Geschichte als Türöffner – nutzt. Eine Geschichte, die vielleicht eher den „offenen“ Erwachsenen zum Nachdenken über sein Verhalten gegenüber Kindern veranlasst.

In meinen Augen kein Buch – für Jederman.

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Rezension zu "Rosie auf dem Baum" von Isabel Pin

Rosie auf dem Baum
Dirk1974vor 9 Monaten

Rosie ist ein eigenwilliges und willensstarkes Mädchen. An einem Dienstag im Herbst klettert sie auf einen Baum und bleibt oben. Da hilft kein Bitten, kein Überreden, auch kein Drohen oder Locken. Rosie bleibt stur auf ihrem Baum. Die Tage ziehen ins Land und Rosie bleibt auf dem Baum. Einige versuchen sie zu verstehen, andere vergessen sie.


"Am Montag stieg Rosie vom Baum und legte sich auf die Wiese. Und blieb..."


"Warum bist Du eigentlich da oben?" Sie sagte einfach: "Weil es hier schön ist."


Isabel Pin erzählt eine auf den ersten Blick schlichte Geschichte. Doch de Geschichte ist vielfältig und vielschichtig. Es geht um die Entwicklung der Individualität, um das Hinterfragen gesellschaftlicher Normen und Vorgaben. Es geht um den eigenen Kopf, die eigenen Ideen und den eigenen Weg.


Die Geschichte des Textes findet sich auch in den Bildern wieder. Die deutsch-franzözische Künstlerin hat hierfür das Aquarell gewählt. Die Bilder sind einfach gehalten und erzählen doch viel.


Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht. Es ist ein Buch für alle, die zeitweise gern gegen den Strom schwimmen und natürlich auch für alle anderen. Uns gefällt das Buch sehr gut.


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