Isabel Wolff Der Stoff, aus dem die Liebe ist

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Inhaltsangabe zu „Der Stoff, aus dem die Liebe ist“ von Isabel Wolff

Jedes Kleid hat ein Geheimnis. Jede Frau auch. Endlich ist Phoebes großer Traum wahr geworden: Sie hat einen Laden für Vintage-Mode eröffnet. Jede der rauschenden Abendroben erzählt eine Geschichte. Und nichts macht Phoebe glücklicher, als das richtige Kleid für die richtige Frau zu finden. Doch noch immer überschattet ein schreckliches Ereignis ihr Leben. Damals hat sie nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch die beste Freundin – für immer. Erst als Phoebe die Französin Thérèse kennenlernt, findet sie die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen. Denn die alte Dame weiß, was Schuld bedeutet …

sehr bewegender und fesselnder Roman

— Monalisa73
Monalisa73

Super, aber der Titel ist mehr als verwirrend

— Asmodina66X
Asmodina66X

Der Titel lässt eine seichte Liebesgeschichte vermuten, der Inhalt hat aber mehr Tiefgang. Liest sich gut, netter Roman für Zwischendurch.

— manina
manina

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  • England Roman, Vintage-Mode, Liebe und Schuld

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Monalisa73

    Monalisa73

    09. July 2017 um 14:19

    Im Buch "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von der Autorin Isabel Wolff wird man ins schön England geführt, um mit der Protagonistin Phoebe ein Stück ihres Lebensweges zu gehen.Auf diesem Weg erfahren wir, wie sehr sie Vintage-Mode liebt und sich einen Traum verwirklicht, in dem sie ihren kleinen Laden in der Stadt eröffnet. Doch das ist nur die eine Seite von ihr, die andere kämpft mit der Trauer um die für immer verlorene Freundin Emma und wie es zu dessen Tod kommen konnte.Durch einen Artikel in einer Zeitung wird die französiche Therese auf den Vintage-Laden aufmerksam und ruft Phoebe an, weil sie sich von vielen ihrer Sachen trennen möchte. Die beiden Frauen mögen sich auf Anhieb und jede erzählt der Anderen ihren Kummer. Und so findet Phoebe die Kraft sich ihrer Vergangenheit zu stellen, denn die alte Dame weiß was Schuld bedeutet...Die Geschichte liest sich leicht, der Schreibstil ist wunderbar. Die Protagonisten sind charakterstark herausgearbeitet. Sehr schön detailiert beschrieben ist die Vintage-Mode und was für eine Geschichte hinter so manchem Kleidungsstück steckt und was es aus den Frauen macht, die sie kaufen und weiter tragen.Mich hat dieser Roman sehr aufgewühlt und nachdenklich gemacht, was davon zeugt, dass es eine sehr bewegende und mitfühlende Geschichte ist. 

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist"

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Asmodina66X

    Asmodina66X

    12. October 2015 um 06:46

    Inhalt Jedes Kleid hat ein Geheimnis. Jede Frau auch. Endlich ist Phoebes großer Traum wahr geworden: Sie hat einen Laden für Vintage-Mode eröffnet. Jede der rauschenden Abendroben erzählt eine Geschichte. Und nichts macht Phoebe glücklicher, als das richtige Kleid für die richtige Frau zu finden. Doch noch immer überschattet ein schreckliches Ereignis ihr Leben. Damals hat sie nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch die beste Freundin – für immer. Erst als Phoebe die Französin Thérèse kennenlernt, findet sie die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen. Denn die alte Dame weiß, was Schuld bedeutet. Schreibstil Die Autorin hat einen sehr bildhaften und auch lebendigen Schreibstil, was bei den vielschichtigen, zahlreichen Charakteren und der gewählten Ich-Perspektive besonderes Lob verdient. Allerdings frage ich mich, was der Übersetzer sich bei den Titel gedacht hat, jener lässt eine leichte, banale Liebesgeschichte vermuten, was dieses Buch beileibe nicht ist. Die Liebe und der Zauber von Vintage, freundschaftliche Zuneigung und die Bedeutung von Schuld stehen im Vordergrund. Fazit Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen und hoffe, das weitere Werke der Autorin auf dem deutschen Markt erhältlich sein werden. Aber ich hoffe, das sie diesmal einen anderen Übersetzer bekommt.

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  • Rezension zu "der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2014 um 22:05

    Genau das Buch, was ich jetzt gebraucht habe..
    Tief emotional und ergreifend.. Ich bin keine, die schnell weint, aber dieses Buch hätte es fast geschafft.
    Ich kann es nur empfehlen, denn es hat mein Leben verändert.. (wortwörtlich..)

  • netter Roman für Zwischendurch...

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    manina

    manina

    28. April 2014 um 21:30

    Mir hat das Buch gut gefallen. Auch wenn ich mich nicht weiter für Mode und Designer interessiere, störten mich die sehr detaillierten Schilderungen überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich habe richtig Lust bekommen auch mal in einen Vintage-Laden zu gehen und mal ein tolles Kleid zu probieren. Der Titel passt nicht wirklich zum Inhalt des Buches. Eigentlich hatte ich eine platte Liebesgeschichte erwartet. Ich wurde aber positiv überrascht, da der Roman zum Teil wirklich Tiefgang beweist, ohne aber beim Lesen ein deprimierendes Gefühl zu vermitteln. Die Hauptperson Phoebe hat ihre beste Freundin Emma verloren und fühlt sich für deren Tod verantwortlich. Als Sie eine ältere Kundin kennenlernt, erzählt diese ihr die eigene Lebensgeschichte, wobei Phoebe viele Parallelen zu sich entdeckt. Beide vertrauen sich einander an und entwickeln eine wirkliche Freundschaft. Phoebe hat sich nach Emmas Tod aus Schuldgefühlen von ihrem Freund getrennt und lehnt jeden Kontakt mit ihm ab. Natürlich lernt Sie auch Männer kennen... Beim Lesen habe ich mir immer wieder eigene Wendungen für Phoebes Liebesleeben ausgedacht, die sich dann aber nur zum Teil so zugetragen haben, und dann kam es wieder anders... Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und hatte Freude beim Lesen. Ein netter Roman für Zwischendurch.  

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  • Wunderschöner Roman

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    19. November 2013 um 12:53

    DIE GESCHICHTE... Endlich ist Phoebes lang gehegter Traum wahr geworden! Die junge Engländerin eröffnet ihren eigenen Laden mit Vintage-Mode, denn Phoebe liebt es, ihre Kundinnen mit traumhaften Abend- und Tageskleidern auszustatten, von denen jedes eine eigene Geschichte erzählt. Doch sie hat noch immer nicht ganz mit der Vergangenheit abgeschlossen und betrauert neben dem Verlust ihrer großen Liebe auch den Tod ihrer besten Freundin. Bei einer Kleiderbesichtigung lernt Phoebe eine ihrer Kundinnen näher kennen und Thérèse hilft ihr, sich der Vergangenheit zu stellen, denn auch die alte Dame trägt eine große Last mit sich herum... MEINE KURZMEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Dieses Buch ist ein Buchtipp meiner lieben Kollegin. Reihe: Einzelband Handlungsschauplätze: spielt sich größtenteils in London, aber auch in Frankreich ab Handlungsdauer: Nach dem Prolog aus dem Jahre 1983 beginnt die Story im September 2008 und endet im Februar 2009. Hauptpersonen: Phoebe Swift, 34, eröffnet einen Laden namens "Village Vintage" mit Mode aus vergangenen Jahrzehnten und gibt sich die Schuld am Tod ihrer Freundin Emma, was ihr sehr zu schaffen macht... Die hübsche Phoebe ist eine sympathische Protagonistin mit Ecken & Kanten, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht. Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Romanidee: Fantastische Grundidee, die wunderbar umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Phoebe schildert die Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel, gewährt uns Einblick in ihre Gefühls- & Gedankenwelt und erzählt in Rückblenden mehr über ihre beste Freundin, die Hutdesignerin Emma Kitts. Handlung: Berührende Story mit unerwarteten Wendungen und einigen Überraschungen. Ein paar klitzekleine Längen und detaillierte Schilderungen gibt es zwar, aber die stören beim Lesen nicht weiter. Besonders hervorheben möchte ich die lebendigen Beschreibungen der Vintage-Kleidungsstücke und die unterschiedlichen Geschichten, die hinter den alten Kleidungsstücken verborgen sind. Schreibstil & Co: gefühlvolle Schreibweise, relativ lange Kapitel (15 Kapitel auf 432 Seiten) FAZIT:Wer hier eine einen oberflächlichen Frauenroman vermutet, liegt falsch, denn "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" erzählt eine zauberhafte Geschichte mit Tiefgang, die mich -dank des reizvollen Plots, den lebendigen Schilderungen der Vintage-Mode und der sympathischen Protagonistin- von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Für diesen wundervollen Roman von Isabel Wolff vergebe ich sehr gern 5 (von 5) STERNE.

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    29. August 2012 um 14:48

    Jedes Kleid hat ein Geheimnis. Jede Frau auch. Endlich ist Phoebes großer Traum wahr geworden: Sie hat einen Laden für Vintage-Mode eröffnet. Jede der rauschenden Abendroben erzählt eine Geschichte. Und nichts macht Phoebe glücklicher, als das richtige Kleid für die richtige Frau zu finden. Doch noch immer überschattet ein schreckliches Ereignis ihr Leben. Damals hat sie nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch die beste Freundin – für immer. Erst als Phoebe die Französin Thérèse kennenlernt, findet sie die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen. Denn die alte Dame weiß, was Schuld bedeutet … Autoreninfo: Isabel Wolff, in Warwickshire geboren, studierte in Cambridge Literatur. Sie arbeitete lange Jahre als Journalistin für die BBC. Ihre Romane wurden in 23 Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in London. „Der Stoff, aus dem die Liebe ist“ erzählt die Geschichte einer Frau, die ihren gut bezahlten Job im Auktionshaus Christie aufgibt, sich mit einem Vintage-Mode-Laden selbstständig macht und binnen weniger Monate das Geschäft sich gut entwickelt hat. Doch hinter der Geschichte des Buches steckt weitaus mehr als die der Geschichten, die die Kleider erzählen. Hier geht es um Phoebe, die nach dem tragischen Tod ihrer Freundion wieder zu sich selbst finden muss. Sie trennt sich von ihrem Verlobten Guy, den sie über Emma kennengelernt hat und ihn nunmehr verantwortlich macht, dass Phoebe für Emma im entscheidendsten Moment nicht da war. Verlust, Schmerz, Schuldgefühle, ein Trauma, aus dem Phoebe sich nunmehr befreien muss. Die Geschichte nimmt eine interessante Wendung, als sie Thérèse trifft, eine alte Dame, die sich am Ende ihres Lebens von den vielen Kleidern ihres Lebens trennen will. Doch es gibt ein Teil, welches für Thérèse von emotionaler Bedeutung ist und davon sich nicht trennen wird – einen selbstgenähten blauen Kindermantel. Die beiden Frauen kommen sich näher, spüren, dass jede von ihnen etwas belastendes mit sich trägt. „Der Stoff, aus dem die Liebe ist“, geschrieben in der Ich-Erzählform von Phoebe, kein Liebesroman, wie man es anhand des Covers vermuten könnte. Thérèse und Phoebe, zwei Frauen, von Schuldgefühlen geplagt. Die eine trägt diese schon seit dem Zweiten Weltkrieg mit sich, als sie ihrer Meinung nach ihre beste Freundin, eine Jüdin, wegen einer Verabredung mit einem Jungen in Stich gelassen hatte. Phoebe ergeht es ähnlich und mit dem Bruch ihres Verlobten hofft sie, sei es nun getan. Hinzu kommt die Scheidung ihrer Eltern. Ihr 62-jähriger Vater hat eine neue Beziehung und ist nunmehr Vater eines kleinen Jungen, Phoebes Halbbruder. Sie liebt ihn, doch mit der neuen Frau hat sie ein Problem. In Phoebes Augen ist diese eine Karrierefrau und der Vater nur der „alte“ Babysitter. Diese wenigen Episoden sind gut in die Handlung eingebaut, ebenso die teils sehr hysterisch wirkende Mutter von Phoebe. Spoiler S. 47 Ich wache immer in den frühen Morgenstunden auf. Ich brauche gar nicht auf die Uhr zu sehen, denn ich weiß, wie spät es ist – zehn vor vier. Seit sechs Monaten wache ich jede Nacht um zehn vor vier auf. Mein Hausarzt sagt, es sei stressbedingte Schlaflosigkeit, aber ich weiß, dass es nicht am Stress liegt. Es sind Schuldgefühle. Die persönliche Geschichte um den blauen Kindermantel, vor allem die Gespräche der beiden Frauen machen Phoebe klar, dass es alles so sein sollte. Die Wege sind uns vorherbestimmt, wir lenken nur ihre Richtung. Egal, wie Thérèse sich damals entschieden hätte, wer kann die Frage beantworten, ob sie ihre Freundin Monique vor der Deportation retten können. Spoiler S. 424 „Ich hebe ihn seit fünfundsechzig Jahren auf, und ich werde ihn aufheben, bis ich sterbe.“ Egal auch, dass Phoebe an dem besagten Abend Guy den Vorzug gab und nicht zu Emma trotz ihres „Hilferufes“ fuhr, so wie sie es ansich vorhatte. Es war Emmas Entscheidung gewesen, an diesem bewussten Abend so zu handeln. Zwei neue Männer bestimmen den weiteren Weg von Phoebe, sie balanciert hin und her. Der ältere Miles mit seiner 16-jährigen Tochter, die ihren reichen Vater nur so um den Finger wickelt und dieser ihr alle Wünsche erfüllt, egal wie teuer sie sind. Und Dan, der Reporter, immer wieder taucht er auf und am Ende des Buches sorgt er beim Leser für eine Überraschung. „Der Stoff, aus dem die Liebe ist“ bietet aber mehr als nur die Geschichte um Phoebe und Thérèse, bzw. Emma. Rundum hat die Autorin mit ihrer Idee, der Vintage-Mode, der Modedesigner oder auch der Geschichte um Madame Grés etwas wirklich Besonderes geschrieben. Hier war wirklich gründliche Recherche Voraussetzung, um all das Wissen rund um die Vintage-Mode so ausdrucksstark zu beschreiben. Cover und Buchtitel passen überhaupt nicht zusammen, schade! Hier hätte man mit etwas mehr Einfühlungsvermögen ein Cover schaffen können, dass zum Inhalt gepasst hätte. Vintage ist In! Fazit: „Der Stoff, aus dem die Liebe ist“ hat mich berührt, es lässt sich flüssig lesen, auch wenn es einen ernsten Hintergrund hat. Leseempfehlung, denn es gibt sie auch, die heiteren, beschwingten Momente, die gerade beim Lesen auch so wichtig sind.

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Perle

    Perle

    18. May 2012 um 20:34

    Das ist eins meiner Lieblingsbücher. Ich habe es so gerne gelesen, und habe es total genossen. Habe wähhrend des ganzen Buches davon geträumt, auch mal in diesen Bekleidungsladen zu gehn und mir ein schönes Cocktailkleid oder Cupcake-Kleid zu kaufen, denn ich liebe Cupcakes seit 3 Jahren, nur ich hätte auch das Geld nicht dafür. Aber ich habe es mit einer Begeisterung gelesen und es ungerne aus der Hand gelegt. Es ist sehr gut geschrieben und ich war über das Ende sehr verwundert, da ich mir ein anderes Happy End ausgedacht hatte während des Lesens. Ich war mir 100% sicher, es würde so ich es hoffte, ausgehn. Kompliment!

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    kleines-sternchen

    kleines-sternchen

    16. August 2011 um 11:47

    Der Stoff aus dem die Liebe ist - welcher Stoff ist das denn nun eigentlich? Schon beim Titel finde ich, dass man Abstriche machen muss, denn dieser passt meiner Meinung nach nicht zur gesamten Handlung. Die Hauptperson - eine junge Frau namens Phoebe - hat gerade ihren langgehegten Traum erfüllt: einen eigenen Vintage-Laden. Soweit so gut. Doch in ihrem Hinterkopf schwirren bei ihr immer Schuldgefühle. Denn sie hat vor gar nicht so langer Zeit ihre beste Freundin verloren und glaubt, dass sie selbst daran Schuld ist. Eines Tages trifft sie auf Thérèse, eine ältere Frau, die weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Diese will an Phoebe ihre Kleider verkaufen. Doch dabei kommen sie sich näher, denn auch die Französin hat eine Vergangenheit. Auch sie ließ ihre beste Freundin im Stich. Die beiden Frauen freunden sich an und versuchen so gemeinsam, ihren Frieden mit der Vergangenheit zu finden. Die Erzählweiße von Isabel Wolff gefällt mir sehr gut. Es ist durchgehend verständlich geschrieben, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas weniger an Kleiderbeschreibungen gewünscht hätte. Der rote Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht ist immer klar erkennbar, was die Geschichte noch einfacher zu verstehen macht. Man kann sich sehr gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen, insbesondere in Phoebe. Diese muss im Laufe des Buches die eine oder andere Enttäuschung verwinden. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen, da ihr Vater nach 23 Ehejahren sich neu verliebt hat und nun mit 61 Jahren auch ein weiteres Mal Vater wird. Sie beginnt eine Beziehung mit dem Witwer Miles, der eine Tochter im Teenageralter hat. Außerdem ist da die ganze Zeit noch der Zeitungskolumnist Dan, der von Phoebe sehr angetan ist. Das Buch ist sehr schön geschrieben, und auch die Geschichte ist sehr gut durchdacht. Es gibt keine Stelle an der die Handlung nicht schlüssig in sich ist und das ist - besonders wenn man zwei Vergangenheiten gleichzeitig hat - eine wahre Meisterleistung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat gut 400 Seiten, die sich aber recht flüssig lesen lassen. Für Jungs ist der Roman aber meiner Meinung nach ungeeignet, einfach weil zu viel über Mode und ähnliches geredet wird und da es an manchen Stellen doch recht kitschig wird. Aber wer Liebesromane gerne hat, wird sich in dieses Buch verlieben. Fazit: ziemlich gut, mit einigen kleinen Abstrichen, deshalb: 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    22. April 2011 um 21:01

    also mir hat dieses buch sehr gut gefallen! klar, es hätte etwas weniger genau über die vintage-mode drin stehen können, aber ansonsten. toll. diese dramatik um die juden und ähnliches. die verwicklungen, das schwierige teenagermädchen und auch die andere seite dagegen, das mädchen, das alles versucht um "ihr" kleid zu bekommen.
    ich empfehle dieses buch auf jeden fall weiter!

  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Ati

    Ati

    25. February 2011 um 11:48

    Zitat Inhaltsangabe: Jedes Kleid hat ein Geheimnis. Jede Frau auch … Endlich ist Phoebes großer Traum wahr geworden: Sie hat einen Laden für Vintage-Mode eröffnet. Jede der rauschenden Abendroben erzählt eine Geschichte. Und nichts macht Phoebe glücklicher, als das richtige Kleid für die richtige Frau zu finden. Doch noch immer überschattet ein schreckliches Ereignis ihr Leben. Damals hat sie nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch die beste Freundin - für immer. Erst als Phoebe die Französin Thérèse kennenlernt, findet sie die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen. Denn die alte Dame weiß, was Schuld bedeutet … Das gibt eigentlich sehr gut wieder, worum es in dem Buch geht. Oder zumindest gehen sollte. Was es bedauerlicherweise nicht beschreibt, ist das, was mich bereits zu Anfang des Buches fast vom Lesen der eigentlich guten Idee abgehalten hat. Die einen begeistert es, bei mir führte es dazu, dass sich meine Nackenhaare sträubten. Die Darstellung des Vintage-Elements kam so plakativ und vor allem penetrant oft vor, dass es sich geradezu in den Vordergrund drängte und sowohl die eigentlichen Haupt-, wie auch diverse Randfiguren im Gegenzug beiseiteschob. Kleider erzählen – wie viele alte Dinge – Geschichten und können spannend sein. Doch für mein Dafürhalten war bereits die eigentliche Grundidee des Buches etwas, das genug Spannung bot. „Der Stoff aus dem die Liebe ist“ lernen wir dank Phoebe kennen, die die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt. Phoebe, eine junge Frau im England der Gegenwart, die gerade aus ihrem bisherigen Leben ausgebrochen ist, ihre Stellung gekündigt und sich von dem Mann getrennt hat, den sie eigentlich heiraten wollte. Das alles geschieht, nachdem ihre beste Freundin aus Kindertagen gestorben ist, die in den Wochen vor ihrem Tod unendlich unglücklich war. Phoebe, die damit leben muss, dass Emma – über die sie Guy kennengelernt hat – in den gleichen Mann wie sie verliebt war. Den Mann, der in Phoebes Augen für Emmas Tod mit verantwortlich ist. Um keinen Ärger mit Guy zu provozieren, ignorierte sie einen Hilferuf ihrer Freundin, für die daraufhin jede Hilfe zu spät kam. Die Frage, wie tief Phoebes Trauma tatsächlich ist, wie nachvollziehbar ihre Entscheidungen sind, stellt sich sehr bald. Während sie einerseits nach Emmas Tod und ihrer Trennung von Guy (sie verliert ihn nicht, sie trennt sich bewusst von ihm) jeden Kontakt zu diesem meidet, lernt sie andererseits unmittelbar bei bzw. nach der Eröffnung ihres zwei Männer kennen, denen sie den Kopf verdreht und auf die sie sich mehr oder weniger ernsthaft einlässt. Der eine, Dan, scheint ein Habenichts und Überlebenskünstler zu sein. Der andere, Miles, ist älter als sie, allein erziehender Vater und nicht ganz unvermögend. Phoebes Tun wirkt oberflächlich in Anbetracht des Traumas, das sie erlebt hat. Da speziell dieses Trauma essenzieller Bestandteil des Plots ist, wirkt entweder die dargestellte Traumatisierung oder der Neustart nicht sehr glaubwürdig auf mich. Zum einen hat sie ihre seit Kindertagen bestehende Freundschaft mit Emma für die Liebe zu Guy geopfert und will sich - durchaus nachvollziehbar - aus purem Selbstschutz nicht mit der Thematik befassen. Zum anderen ist sie schon für etwas Neues offen, obwohl sie so traumatisiert. Eine wirkliche Aufarbeitung von Emmas Tod und damit eigentlich von Phoebes schmerzlichem Erleben findet nicht statt. Dafür hat Phoebe genau genommen auch keine Zeit. Abgesehen davon, dass dieser Handlungsstrang nur wenige Monate umfasst, beinhaltet er einfach zu viel. Nur Monate nach dem Tod ihrer Freundin hat sie völlig mit ihrem alten Leben gebrochen und startet neu durch, verliebt sich neu, wird beruflich aus dem Stehgreif erfolgreich. Sie laviert sich durch unzählige kleinere Nebenschauplätze – etwa dem Leben von Miles mitsamt seiner schwierigen Beziehung zu seiner Tochter im Teenageralter einschließlich eines Buches seines Weingutes. Die schwierige Beziehung ihrer Eltern gehört ebenso wie die einzelnen Facetten, die Dan ihr so bietet, dazu. Oder die Gedanken, die sie sich um ihre Kundinnen macht. Nicht zu vergessen natürlich ihre Begegnung mit Thérèse, durch die quasi von außen die Erkenntnis von Phoebes eigentlichen Schuldgefühlen gegenüber Emma wirklich deutlich wird. Thérèse, die sich am Ende ihres Lebens von vielen Dingen trennen muss. Der blaue Kindermantel, den Phoebe dabei entdeckt, gehört jedoch nicht dazu. Er hat eine viel zu persönliche Geschichte, in der es auch um Schuld oder vielmehr um naives und missbrauchtes Vertrauen geht. Phoebe bringt Thérèse nicht nur dazu, ihr genau diese Geschichte zu erzählen, sie öffnet sich selbst gegenüber der alten Frau bei diesen Treffen überraschend schnell und gelangt so zu der oben angesprochenen Erkenntnis. Es war ihre Entscheidung, Emmas Bitte um Hilfe zu ignorieren. Ihre Entscheidung sie auf später zu vertrösten. Dieses Eingeständnis hilft ihr zwar, die Welt wieder mit etwas anderen Augen zu sehen, ließ bei mir jedoch ein gewisses Gefühl von Betrogenheit zurück, da sie es sich nicht wirklich selbst erarbeitet hat. Hier fehlt einfach etwas. Die Geschichte hat ein Happy End und doch auch wieder nicht. Thérèse stirbt erst, als sie dank Phoebes Engagement erfährt, was genau aus dem Mädchen ihrer Kindheit wurde, für das sie den blauen Mantel all die Jahrzehnte aufgehoben hat. Dieser Part der Geschichte ist so lebensnah dargestellt, dass die Erlebnisse der todkranken, dahinsiechenden Thérèse im Europa des 2. Weltkriegs nicht spurlos vorbeiziehen, kann jedoch die oben erwähnten Mängel nicht aufheben. Und Phoebe? Die hat eindeutig eine neue Happy-End-Perspektive, diesem Handlungsstrang fehlt jedoch die Konsequenz. Fazit Wer mehr über Mode und Vintage erfahren möchte, oder auch über Wein, der wird von der Leidenschaftlichkeit, mit der das in diesem Roman thematisiert wird, angenehm überrascht sein. Bedauerlicherweise ist jedoch die eigentlich gute Grundidee nicht konsequent umgesetzt, seltsam offen und eher seicht abgefasst. Leider hat sich die Autorin in zu vielen Nebenschauplätzen verzettelt. Hier wäre weniger mehr gewesen, oder hätte alternativ mehr Seiten gebraucht. Auf einer Punkteskala von 1 bis 5 würde ich deshalb nur 2 Punkte vergeben – für den Part von Thérèse. Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

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  • Rezension zu "Der Stoff, aus dem die Liebe ist" von Isabel Wolff

    Der Stoff, aus dem die Liebe ist
    Natasha

    Natasha

    23. November 2010 um 16:33

    Eine schöne Geschichte, hinter der mehr steckt, als es Titel und Cover vermuten lassen. Das Thema Vintage-Mode ist noch nicht abgenutzt und wirklich interessant, so dass am Ende angenehme, aber keine seichte Unterhaltung für lange Winterabende dabei herauskommt.

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