Isabell Schmitt-Egner Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman

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Inhaltsangabe zu „Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman“ von Isabell Schmitt-Egner

Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll - Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt? Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Ein Roman, der durch eine Wette entstand und den die Autorin sonst niemals geschrieben hätte, denn sie findet Vampirromane ... naja! Leseprobe: Im Restaurant bestellte Mike erst mal zwei große Flaschen Wasser und zwang Rita, drei Gläser voll zu trinken. Berch orderte Rotwein und Mike schluckte heimlich ein paar Kapseln. Er sah auf die Uhr. Phoebe hatte ihm noch eine SMS mit der Adresse geschickt und dem Zusatz, dass er bis 22 Uhr noch locker vorbei kommen könne. Das musste zu schaffen sein. »Also … Jungs.« Rita richtete sich mühsam auf. »Zum Geschäft. Die Mondrose, Berch, wie weit bist du damit?« »Also, die ist noch nicht so ganz …«, fing Berch an, aber Rita schnitt ihm mit einer fahrigen Geste das Wort ab. »Egal! Also, meine Lieben, ich habe nachgedacht. Es wird Zeit, dass wir unser Sortiment … erweitern.« »Ach. Und wie, wenn man fragen darf?« Mike goss sich noch Wasser ein. Er war zu nervös zum Essen. Rita beugte sich nach vorn und legte ihre Hände mit gespreizten Fingern auf den Tisch, als würde sie nun etwas sehr Vertrauliches sagen. »Werwölfe«, flüsterte Rita. »Hä?« Berch leerte sein Glas und schenkte sich nach. »Wir steigen ins Werwolfgeschäft ein. Werwölfe sind voll angesagt, seit Tw…« »BRINGEN SIE mir bitte noch ein Wasser?«, rief Mike der Bedienung zu. »Vergiss es, Rita. So was schreib ich nicht.« »Mensch, Mikey, mein lieber, süßer Mikey grey eyes … hör doch erst mal zu. Mondrose! Werwölfe sind immer irgendwas mit Mond. Die drehen voll durch, wenn der Mond rauskommt!« »Nein.« »Du musst das doch gar nicht. Berch wird das machen! Du schreibst schön weiter deine Grafen und Lords. Das kannst du so gut. Und Berch macht ab jetzt die Werwölfe. Wir brauchen einen Darsteller für die Werwolfcover.« Ritas Blick irrte suchend über den Tisch und blieb an dem Rotwein hängen. Berch stellte die Flasche außerhalb ihrer Reichweite. »Weißt du, ich hab mich mit Mike geeinigt, dass er die Mondrose schreibt«, sagte Berch. Rita trommelte mit den Fingern auf den Tisch. »Und was schreibst du dann, bitteschön?« »Berch schreibt Begehrt von einem Vampir. Er packt da paar Sexszenen rein, da stehen die Frauen drauf«, sagte Mike. »Schön, dass du weißt, was ich demnächst schreibe«, meinte Berch. Mike warf ihm einen warnenden Blick zu. Er musste Rita von dieser Werwolfnummer abbringen. »Okay, wie ihr meint.« Rita hielt kurz inne, dann sah sie auf und schien in Sekunden um einige Zentimeter zu wachsen. »Ich hab’s! Mike kann ab jetzt die Werwolfrolle übernehmen! Überleg doch mal, du schreibst doch die Werwolfbücher, Berch macht die Vampire, so könnt ihr dann bei Lesungen auftreten! Und Mikey, du brauchst dann kein Kostüm und musst dir keine Zähne einsetzen lassen wie Berch. Das ist doch die perfekte Aufteilung! Ja! So machen wir’s!« »N

Absolut empfehlenswert!!! :) Liebes Wirrwarr und andere Katastrophen.

— Solara300
Solara300

Ein Vampirromane schreibender Vampir

— Sunnyleinchen
Sunnyleinchen

Mal was anderes, humorvoll, spannendes Ende, interessante Charaktere, sehr lesenswert!

— kattii
kattii

Nichts für Fraktion Edward oder Jacob aber nicht minder lesenswert! Klischees werden nicht zu 100% bedient was die Sache unterhaltsam macht

— Buchschnecke
Buchschnecke

Keine Ausnahme der titelgebenden Regel.

— thursdaynext
thursdaynext

Spannend, schräg und originell

— juergen_schmidt
juergen_schmidt

Lustige und kurzweilige Geschichte, verschrobene Charaktere. Ich mag Fantasy mit Augenzwinkern, gerne mehr davon!

— Zwuusel
Zwuusel

Was soll ich sagen? ein Vampirroman in einem Vampirromam in einer Komödie. Ein Riesenspaß!

— StSchWHV
StSchWHV

Nicht alle Vampirromane sind zum Kotzen, sie müssen auch nicht zwangsläufig kitschig oder gruselig sein. Witzig geht auch. ;-)

— Sick
Sick

Total witzig und spannend, unbedingt lesenswert. Hat mir Spass gemacht es zu lesen

— eulenmama
eulenmama

Stöbern in Humor

Depression abzugeben

Das Buch handelt leider mehr von Uwe Haucks Aufenthalten in der Psychatrie und weniger um die Krankheit Depression

TrustInTheLord

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Witzig und charmant wird mit Frauenzeitschriften, Mode und Diäten abgerechnet - ohne zu verurteilen. Tolles Buch einer tollen Autorin!

JokersLaugh

Holyge Bimbel

Bibel-Variante zum Schmunzeln

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Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

Tolles Buch, sehr lustig aber auch sehr spannend, man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Chrissie

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  • Wenn du mehr als ein Geheimnis verbergen musst ... 😉

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Solara300

    Solara300

    04. June 2017 um 16:02

    Kurzbeschreibung Michael Storm ist ein Schriftsteller und mit seinem Kumpel Berchtold einer der angesagtesten. Beide schreiben Vampirromane die Frauenherzen höher schlagen lassen. Kitschig und zum dahin schmelzen. Beide lieben das Schreiben wenn auch nicht unbedingt das Genre, aber laut ihrer Verlegerin Rita ist das genau das richtige für das Publikum und Rita lässt keinerlei Einwände zu. Dabei weiß sie genauso wenig wie die Fangemeinde, das Michael und Berchtold echte Vampire sind, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen. Bei einer Lesung trifft Mike, wie Michael mit Spitznamen heißt auf Phoebe, die sich eine Buch in der angrenzenden Buchhandlung ausleihen wollte und ist fasziniert von ihr. Beide lernen sich näher kenne und Mike stellt sich die Frage, wie er seinen wahre Identität des Autors und des Vampirs vor Phoebe verbergen kann. Denn Phoebe findet Vampirromane zum kotzen. Ein Versteckspiel beginnt ... 😉 Cover Das Cover ist super gelungen mit dem Gesicht im Dunkeln, oder in dem Fall nur die Augen und der gewissen Beisserchen von denen Blut tropft. Zu gut und absolut passend zum Inhalt gewählt.😍💖 Schreibstil Die Autorin Isabell Schmitt- Egner hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, der mich mehr als einmal zum Schmunzeln brachte. Zum Beispiel die Charaktere sind Klasse beschrieben mit ihren Eigenarten, wie zum Beispiel Zähne abfeilen. Bei Michael ist das Tagesordnung, da er sein Vampir Dasein nicht wirklich akzeptiert, oder Berchtold der ein ganz lieber ist unter seiner Schale die er zu verstecken versucht. Oder Rita, die wirklich sowas von anstrengend sein kann. Sehr gelungen und rundet das Gesamtbild wunderbar ab.💖 Meinung Wenn du mehr als ein Geheimnis verbergen musst ... 😉 Dann sind wir bei den Vampiren Michael und Berchtold kurz auch Mike und Berch genannt. Beide leben in Berlin und arbeiten als Schriftsteller für ihre Verlegerin Rita. Die ist alles andere als Handzahm und zwingt die Jungs ihr schnulzige Liebesromane zu schreiben. Dabei spielen Vampire keine kleine Rolle und Rita will noch mehr. Mike allerdings liebt es nicht und will mal sich in anderen Genres probieren. Beide leben ihr Leben in Einsamkeit vor der Angst entdeckt zu werden. Dabei fällt Mike nicht wirklich auf. Denn er feilt seine spitzen Vampirzähne immer ab, während Berch den Vampir gibt und jeder denkt er spielt es für seine Rolle so nur noch überzeugender. Bei einer Lesung allerdings trifft Mike auf Phoebe, die in eine angrenzende Buchhandlung kommt, gerade nachdem Mike raus wollte. Beide sehen sich und es scheint Liebe auf den ersten Blick. Nur was tun, wenn die Angebetete nicht auf Vampirromane steht und lieber Horror oder wissenschaftliche Thriller liest ... Dabei lässt sich Mike jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nachdem sein Leben auf den Kopf gestellt wird mit dieser Liebe, bezieht er auch noch Berch mit ein. Phoebe hat einen Notfall. Denn sie arbeitet als Tieratzthelferin und hat einen ganze Kiste voller kleiner Katzen die sie leider nicht bei sich in ihrer Studenten WG unterbringen kann, da ihr Mitbewohner eine Tierallergie hat. Dabei lernt auch Berch das es mehr gibt und nach einem unglücklichen Zufall scheint sich das Blatt zu wenden. Denn Mike ist als Michael Storm nur zu bekannt und für ihn scheint es brenzlig zu werden.. Eine Geschichte über seltsame Zufälle, eine absolut traurige Vergangenheit und eine Liebe die allen Regeln zum Trotz entsteht. Und ich liebe es. Toll geschrieben. 😍💖 Fazit  Absolut empfehlenswert!!! Liebes Wirrwarr und andere Katastrophen. 5 von 5 Sternen

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  • Genialer Titel

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Kerstin66

    Kerstin66

    04. November 2016 um 10:05

    Angelockt durch den Titel und das geniale Cover, hatte ich mich entschlossen, mal einen Vampirroman zu lesen. Kommen wir zunächst zum Schreibstil. Dieser ist locker, leicht, witzig und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte ist an sich ganz originell, allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr Witz erhofft. Sehr schön fand ich die Szene, als einer der etwas brummigeren Protagonisten seine Liebe zu den neuen Mitbewohnern entdeckte. Hier hatte ich Bilder vor Augen, die mich laut lachen ließen. Der Schluss (ab der Flugplatzgeschichte) wurde mir dann etwas zu schnell abgehandelt. Schade, gerne hätte ich etwas mehr gelesen.Fakt ist, es ist eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch. Den einen Punkt Abzug gibt es, weil ich einfach eine spritzig, witzige Komödie erhofft hatte und meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden.Dennoch eine klare Kaufempfehlung.

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  • Vampirromane sind zum Kotzen

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Buchschnecke

    Buchschnecke

    18. April 2016 um 08:42

    Lustiger Titel -für mich der Schlüsselreiz um das Buch zu lesen, natürlich auch die Leseprobe die ich mir geholt hatte- , ein unterhaltsames Buch.
    Bedient nicht die klassischen Klischees eines Vampirromans, was aber kein Manko darstellt!

  • Vampirromane sind zum Kotzen

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    SanNit

    SanNit

    14. April 2016 um 19:46

    Ich bin ein Vampire Fan. Mike und Berch sind auch eindeutig nach meinem Geschmack. Auch wenn sie eben nicht so typisch sind.Die Geschichte an sich hat mich nicht so überzeugt, wie ich gehofft hatte.Liebesgeschichte ist zu viel gesagt. Auch wenn Mike und Phoebe ein schönes Paar sind.Als Komödie würde ich es auch nicht bezeichnen.Die Entführung mit..... Hat mir gut gefallen. Hat die Geschichte interessanter gemacht.Fazit: was nettes für Zwischendurch

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  • Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    AmberStClair

    AmberStClair

    21. March 2016 um 20:25

    Klappentext: Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll - Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind!Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt?  Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Meine Meinung: Eine amüsante und spritzige Geschichte um zwei Vampire die Schriftsteller sind. Den Micky und Bercht sind Waschechte Vampire und schreiben Bücher über Vampire. Was dabei heraus kommt ist verdammt sehr komisch. Da der eine seine Beißerchen abfeilt, läßt der andere seine Fangzähne stehen und die Fans glauben das Brecht die sich beim Zahnarzt machen gelassen hat. Auch deren Agentin Rita ist eine abgedrehte Person, die genau darauf besteht das die beiden dieses Genre schreiben. Obwohl Micky echt mal was anderes schreiben möchte. Phoebe unterstützt ihn und die ganze Geschichte hört einfach nicht mit Katastrophen und unvorhergesehenes auf. Eine turbulent Geschichte einfach zu gut um das Buch weg zu legen. Selten habe ich mich so schön unterhalten und geschmunzelt über Micky und Brecht. Allerdings über Brecht der keine Katzen mag und sie hütet wie seinen Augapfel. Mit seine trockenen, witzigen Sprüche war er der Genialste. In allem eine wunderbare Lektüre die ich empfehlen kann! Lieben Dank an der Autorin das ich das Buch lesen durfte!

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  • Tolle Vampirgeschichte mit Witz!

    WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman
    bea76

    bea76

    Also an sich mag ich so Vampirgeschichten nicht so sehr, aber diese hier hat Witz und Spannung. Ja in gewisserweise auch sex und anderen Spaß.Es ist wirklich sehr schön zu sehen, was man gemeinsam alles schaffen kann wenn man zusammen hält. Und auch in dieser Geschichte wird sehr deutlich was aus Hass und nicht vorhandenen Wissen entstehen kann. Fanatismus der nicht gut ist und meist nicht wirklich zum Erfolg führt.WG MIT BISS ist wirklich toll geschrieben, selbst Leser die nicht unbedingt so gern Vampirgeschichten lesen haben ihren Spaß, sind ja auch noch Wölfe dabei.Bin gespannt wie es weiter geht vorallem mit Erika und Fabian aber auch mit Konstantin und Valeria.Bitte mehr davon.

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    • 4
  • Konnte mich leider nicht begeistern ...

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    Die Autorin Isabell Schmitt-Egner mag anscheinend keine Vampirromane, hat aber trotzdem einen geschrieben, um eine Wette zu gewinnen. Natürlich war ich daher sehr neugierig auf ihr Buch, weshalb ich mir das E-Book bei Kindle Unlimited ausgeliehen habe. Erwartet habe ich einen Roman mit vielen witzigen Dialogen und einem Schuss Romantik. Ich dachte einfach, dass die Autorin das Genre ein wenig aufs Korn nimmt - bedauerlicherweise wurde ich ziemlich enttäuscht. Die Dialoge sind meistens eintönig, zum Schmunzeln bringt mich diese Geschichte leider gar nicht. Die Hauptprotagonisten Phoebe und Mike sind mir zu oberflächlich, ihrer Beziehung fehlt eindeutig eine gute Portion Leidenschaft. Überhaupt verstehe ich nicht, was dieser Roman bezwecken soll. Für eine Parodie ist er zu witzlos und kitschig, für einen Vampirroman viel zu langweilig und für eine Liebesgeschichte zu emotionslos.Ich hätte dieses E-Book beinahe abgebrochen, brauchte zwei Anläufe, um es endlich zu beenden, weil ich die Handlung schlicht und einfach zu langatmig finde. Am Ende wird die Geschichte endlich spannend, das ist meiner Ansicht nach aber etwas zu spät. Ich finde das wirklich sehr schade! Aus dieser Geschichte hätte man bestimmt viel mehr machen können. Den Schreibstil der Autorin finde ich allerdings nicht schlecht. Ich habe gehört, dass sie normalerweise viel spannendere Geschichten schreibt. Daher werde ich es vielleicht noch mit einem anderen Buch von ihr versuchen. Das Beste an der Geschichte sind für mich definitiv die Katzen, die im Buch vorkommen und Mikes Ersatzvater Berchtold. Berch wäre ein toller Hauptcharakter gewesen, viel interessanter als Mike. Leider kommt er in der Geschichte viel zu kurz. Mir fehlen hier eindeutig Spannung, Emotionen und Wortwitz. Katzenliebhaber und Fans von ruhigeren Geschichten könnten aber durchaus Gefallen an diesem Buch finden.

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    • 4
  • Blutsauger goes weichgespült in "authentische" Lovestory *gähn*

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    thursdaynext

    thursdaynext

    Vampirromane sind zum Kotzen auch dieser. Dabei sind auch hier die Vampire nur Staffage um irgendeine Form der Romantik, verbrämt als "ernsthafte Lovestory", zu präsentieren. Zudem sollen die Schwierigkeiten des Verlagswesens dargestellt werden. Ein vampir mit Schreibblockade und Langeweile *GÄHN* nicht unbedingt neu, noch weniger irgendwie witzig. Einfach nur stilistisch sehr schlicht geschrieben und inhaltlich recht vorhersehbar. Nicht zu verachten ist dabei der erstaunlich hohe Kitschfaktor. Interessanterweise speist er sich gerade aus dem Versuch Kitsch zu vermeiden und authentisch zu erzählen. Blasse Blutsauger und eine herzzerfetzend ehrlich anständige holde menschliche Protagonistin, sowie Dialoge from Hell machen dieses Buch zu einem Höllentrip für Menschen die sich beim Lesen ungern langweilen. So habe ich ab der Mitte auch nur noch quergelesen um zu verifizieren, dass das Ende der Geschichte auch tatsächlich so ausgeht wie gedacht. Immerhin ein Erfolgserlebnis.

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    • 4
  • Leserunde zu "Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman" von Isabell Schmitt-Egner

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    isabell_schmitt-egner

    isabell_schmitt-egner

    Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll Endlich da - mein Anti-Vampirroman! Wer hat Lust, mit mir ein Buch über Vampire zu lesen, die grottenschlechte Vampirromane schreiben? Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt? Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Ich verlose 3 Taschenbücher und 17 Ebooks. Natürlich darf auch jeder mitlesen, der das Buch bereits gekauft hat. Eure Isabell

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    • 408
    isabell_schmitt-egner

    isabell_schmitt-egner

    07. March 2016 um 18:33
  • Schräg und sympathisch

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    juergen_schmidt

    juergen_schmidt

    05. February 2016 um 17:17

    Die Tierarzthelferin Phoebe findet Vampirromane „zum Kotzen“ und erzählt dies ganz unbedarft einem jungen Mann, den sie gerade in einer Buchhandlung kennengelernt hat. Der Mann ist ihr zuvor durch seinen traurigen Blick aufgefallen. Phoebe weiß jedoch nicht, wen sie da vor sich hat: Mike ist nämlich eine Art Vampirmensch und gleichzeitig Autor einer höchst erfolgreichen Serie von Vampirgeschichten. Diese als bessere Heftchen bezeichneten Bücher haben in der Szene bereits Kult-Status erreicht. Was zur Folge hat, dass sich Mike (Michael Storm) mit ganzen Heerscharen irre gewordener Fans und einer völlig verdrehten Verlegerin herumschlagen muss. Außerdem ist da noch Berchtold, ebenfalls ein Fast-Mensch mit stark vampirischen Genen, dazu schreibfauler Autor und väterlicher Freund Mikes. Im Gegensatz zu Mike lebt er dieses „Vampir-sein“ bewusster aus, wobei allerdings beide versuchen, die Berliner Öffentlichkeit so gut es geht zu meiden. Das funktioniert einigermaßen, schadet nicht einmal dem Geschäft: Die Absatzzahlen steigen und das schnelle Geld kommt rein. Von daher sind der weltfremde Berchtold sowie die durchgeknallte Verlegerin Rita wenig erfreut, als sich Mike in Phoebe verliebt und diese Liebe durch die junge Frau erwidert wird. Mehr noch: Mike wird zunehmend sonderbarer und scheint plötzlich auch schriftstellerisch andere, neue Ziele zu verfolgen. Allmählich kommt auch Phoebe dem Geheimnis des stets gut riechenden Mike auf die Schliche. Genau davor hatte sich der junge Vampir mit dem leicht schwebenden Gang gefürchtet. Er hatte gegenüber der neuen Freundin ein Versteck- und Lügenspiel betrieben und verfluchte seinen Ruhm, der ihn, so viel war klar, irgendwann verraten würde. Phoebes Kollegin brachte schließlich den Stein ins Rollen. Doch Mikes Ängste waren überflüssig, wie sich herausstellt, aber mehr will ich nicht vorwegnehmen. Der unterhaltsame Vampirroman ist locker geschrieben, die Dialoge gelungen und glaubhaft. Geschichten dieser Art sind bis auf wenige Ausnahmen nicht mein Ding, aber es gelingt einem gut, sich in den eigenwilligen, menschlich wirkenden Mike hinein zu versetzen. Gleiches gilt für die Person der verständnisvollen Phoebe. Mir persönlich fehlen bei Isabell Schmitt-Egner aber häufig kleine Details, Ablenkungen, unverhoffte Nebensächlichkeiten, eine Prise Witz oder auch schon mal deutlichere Orientierungspunkte. So lernt der Leser leider wenig über die Metropolenstadt kennen, hat sie nur vage vor Augen. Was zeichnet denn z.B. den „typischen Hinterhof“ in Berlin aus? Mit einigen Änderungen hätte die Handlung genauso gut in Hamburg oder München oder im düsteren Wien spielen können. Soll man dafür einen Stern abziehen? Doch, eigentlich schon – andererseits ist die positiv verrückte Story so sympathisch, originell und irgendwie so schön realistisch-schräg geschrieben, dass die fantasievolle Autorin die volle Punktzahl verdient. Wenn Schmitt-Egner am Ausschmücken der Geschichten weiter arbeitet, ihnen damit noch mehr Leben und Charme einhaucht, könnte ihr eines Tages durchaus einmal ein Riesenerfolg gelingen. Das Zeug dazu hat sie.

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  • Zwischen Schmusekater und Vampir...

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Jenny1900

    Jenny1900

    Klappentext: Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll - Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt? Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Meine Meinung: Vorneweg muss ich sagen, dass ich mir vieles einfach anders vorgestellt hatte und dies mich dann natürlich beim Lesen beeinflusst hatte. Die Beziehung zwischen Mike und Phoebe z.B. war zwar wirklich süß aber einfach eine normale aber schöne Beziehung zwischen zwei Menschen die sich gefunden haben und zueinander passen. Mir hat da dieses besondere Etwas gefehlt. Mike an sich hatte ich mir ebenfalls komplett anders vorgestellt. Er wirkte immer nur sehr verunsichert auf mich. Berchtold, auch genannt Berch hat mir da schon viel besser gefallen^^ Am Anfang gab er sich ja eher eigenbrötlerisch und etwas muffelig, doch im Laufe der Geschichte lernte man ihn von einer ganz anderen Seite kennen und ich kann nur sagen, dass er mir super sympathisch war! Richtig zum Lachen wurde ich erst gegen Ende des Buches gebracht. Humore sind ja bekanntlich unterschiedlich und meiner wurde nicht wirklich getroffen. Die Story an sich war in Ordnung. Der Vampirismus dominierte nicht die ganze Geschichte, trat aber auch nie komplett in den Hintergrund. Spannung kam auch erst richtig gegen Ende des Buches auf, doch trotz alledem muss ich sagen, dass ich eigentlich schon immer gespannt war, wie es denn weitergehen mag. Vor allem die tierischen Protagonisten hatte ich ins Herz geschlossen! Cover: Das Cover sowie auch den Titel fand ich von Anfang an super süß und frech! Beides passt perfekt zur Geschichte und macht auf jeden Fall neugierig auf das Buch! Ein richtiger Eyecatcher!^^ Fazit: Im Großen und Ganzen war es in Ordnung und auch flüssig zu Lesen aber leider nicht so witzig wie ich es mir vorgestellt hatte.

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    • 3
  • Eigentlich.... aber hier nicht, absolutes Lese-Muss!!!

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll ! Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen.... So heißt es in der Inhaltsangabe und so witzig und abgefahren diese klingt - das Buch übertraf meine diesbezüglichen Erwartungen um Längen!! "Vampirromane sind zum Kotzen" ist das Beste, dass ich aus diesem Genre je gelesen habe! Wobei das überhaupt kein typisches Vampirbuch ist - und auch kein typischer Liebesroman - aber so ganz Fantasy ist es auch nicht, zumindest nicht nur ..... also irgenwie ist das Buch einfach einzigartig!!! Hier ist einfach alles drin, was ich brauche, um mich glänzend zu amüsieren....:  - ganz viel Herz ohne zu viel Schmalz ( so ein bißchen schadet ja wirklich keinem ) - noch viel mehr Wortwitz, als der Klappentext vermuten lässt - Tiere, die man eigentlich gar nicht haben will ( außer die Kätzchen...) - Menschen, die alle einen an der Klatsche haben - Vampire, die irgendwie aus der Art geschlagen sind  - Spannung, wo man sie gar nicht vermutet  - Logik, wo man sie erst recht nicht vermutet  -  ein atemberaubendes Erzähltempo, das man nicht erwartet   - Wendungen, die man auch nicht erwartet  - Sätze,mit denen nun wirklich keiner rechnen konnte und die zum Schreien komisch sind  - und und und! Kurzum: ich fand nichts von dem ganzen Blödsinn, der mich an andren Vampirgeschichten immer gestört hat und dafür ganz viel, das dazu führte, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ganz egal, ob sie Vampire mögen oder nicht - diese hier werden sie lieben!!!! Unbedingtes Lese-Muss für jeden, der sich mal ganz abseits von festgefahrenen Mustern bestens unterhalten will!

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    • 4
    thursdaynext

    thursdaynext

    15. January 2016 um 22:15
  • Leichte Liebesgeschichte mit einer Prise Vampir

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    EifelBuecherwurm

    EifelBuecherwurm

    14. January 2016 um 21:42

    Inhalt: Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll - Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt? Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Ein Roman, der durch eine Wette entstand und den die Autorin sonst niemals geschrieben hätte, denn sie findet Vampirromane ... naja! Design: Sehr cool! So schön minimalistisch. Und doch kann man auf einen Blick erkennen, dass es um Vampire und Co. geht. Ich kann mich so über das Cover amüsieren. Flapsig gesprochen müsste ich schreiben: "Ich feier das so dermaßen!". ^^ Der kleine Blutstropfen und die hochgezogene Augenbraue. Ironie pur. Denn Vampire sind zum kotzen, und dennoch ist es ein Vampirroman. Herrlich. Meine Meinung: Ich habe von diesem Buch über Facebook erfahren. Dort hatte ich schon öfter Beiträge der Autorin in unterschiedlichen Gruppen gelesen und fand die Idee hinter diesem Buch schlicht und ergreifend genial. Also echt: zwei Vampire, die so tun als seien sie Menschen, die wiederum so tun als seien sie Vampire, die Vampirromane schreiben. Darauf muss man erst einmal kommen. Der Einstieg ins Buch war angenehm und durch den flüssigen Schreibstil konnte ich mich direkt in der Geschichte verlieren. Die Charaktere sind lustig und überspitzt dargestellt. Die Kapitel sind schön kurz (das mag ich generell sehr gerne) und man merkt der Geschichte an, dass die Autorin Erfahrungen mit dem Verlagswesen und dem Verlegen von Büchern hat. Man spürt förmlich, wie ihre Erfahrungen eingeflossen sind. Die Liebesgeschichte zwischen Mike und Phoebe entwickelt sich sehr, sehr schnell und ist für meinen Geschmack zu klischeehaft. Ich hätte gerne mehr über Vampire gelesen und weniger Liebesschnulze. ;) Es kam mir manchmal so vor, als würde ich selber eins der im Buch zerrissenen Liebesheftchen lesen. Phoebe als Charakter ist mir zu flach. Immer ist sie verständnisvoll, lieb und rücksichtsvoll. Bei den Klöpsen, die sich Mike erlaubt hat, wäre ich sicher schon ein paar Mal ausgetickt oder hätte ihm wenigstens ordentlich die Meinung gegeigt. Aber bei ihr ist immer Friede, Freude, Eierkuchen und alles paletti. Das ist mir bisher bei noch keinem weiblichen Charakter passiert, weder im realen Leben, noch in Büchern. Und dann gab es noch Katzen, jede Menge. Die Katzen, ja die Katzen. Ich fand sie etwas nervig. Als würde Berch ansonsten keine richtige Daseinsberechtigung haben, außer er kümmert sich um sie. Sie werden andauernd erwähnt, weniger wäre für meinen Geschmack besser gewesen. Ich wollte etwas über Vampire lesen und keine Einkaufsliste für Katzenbesitzer. Allgemein entwickelte sich die Geschichte nicht so, wie von mir erwartet. Die Liebesgeschichte war zwar vorhersehbar, doch die Geschichte an sich ist anders verlaufen, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Das Ende kam für mich sehr plötzlich, aber ich fand es dennoch gelungen und passend zum Rest der Story. Fazit: Man merkt, dass die Autorin Vampire und Vampirromane nicht ernst nimmt und sie gerne auf die Schüppe nimmt (veralbert). Hardcore-Vampir-Fans sollten einen Bogen um dieses Buch machen. Wer jedoch eine seichte, vorausschaubare Liebesgeschichte sucht mit witzigen Elementen, Katzen und Vampiren - der ist hier genau richtig! Ich habe das Buch mit einem Schmunzeln zugeklappt und fühlte mich gut unterhalten. Dafür, und für die tolle Idee, vergebe ich drei Sterne.

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  • Nichts ist für aufrichtige Liebhaber gefährlicher als die Welt der Vorurteile.

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Sick

    Sick

    Vampirromane sind zum Kotzen - Mike hat mehrere Gründe für diese Meinung. Zum einen, weil er aus erster Hand weiß, dass alle diese Geschichten Mist sind, immerhin ist er selbst ein Vampir. Und zum anderen, weil seine Lektorin Rita nicht genug neuen Stoff von ihm bekommen kann. Als wären schmalzige Vampirromanzen nicht schon schlimm genug, liegt sie Mike neuerdings auch noch mit Werwölfen in den Ohren. Mike hat diese Art des Schreibens längst satt. Als er dann Phoebe kennenlernt, die Vampirromane genauso zum Kotzen findet, steht Mike vor einem Problem: Sie darf auf keinen Fall herausfinden, dass er Michael Storm ist, erfolgreicher und vielfach angeschmachteter Vampirschnulzenautor...   Dafür, dass Mike und Phoebe solche Kitschromane nicht ausstehen können, ist es beeindruckend, wie schnell sie selbst in einem drin sind. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist von Anfang an hoch, was sehr gut dargestellt wird. Mikes Mitbewohner Berchtold, genannt Berch, ebenfalls Vampir und Autor, ist alles andere als begeistert von der Beziehung. Mit ihm wurde ich zunächst nicht so recht warm, aber im Laufe der Handlung legt er eine tolle Entwicklung hin. Auch Mike entwickelt sich ziemlich, besonders in seiner Art zu schreiben, doch anfangs hat er mir besser gefallen als zum Schluss. Ich hatte das Gefühl, dass durch die vielen Ereignisse sein Denken manchmal eingeschränkt war. Trotzdem war Mike zu jeder Zeit sympathisch, ebenso wie Phoebe. Von Rita, der Lektorin und Verlagsmitinhaberin, kann man das leider nicht behaupten. Sie drängt Mike und Berch zu immer neuen Groschenheftchengeschichten und interessiert sich gar nicht für ihre Bedürfnisse. Neben ihrem Job scheint Rita aber wohl kein Privatleben zu haben, weswegen man sie eher bemitleidet als ihr zu zürnen. Die Handlung selbst ist abwechslungsreich, unterhaltsam und vor allem zum Schluss hin spannend. So fliegen die Seiten dahin und es wird nie langweilig. Während zu Beginn hauptsächlich Mike und Phoebe mit ihrer beginnenden Beziehung im Vordergrund stehen, erfährt man weiteren Verlauf auch mehr über die Vampire. Die eine oder andere Überraschung ist hier dabei, denn wie schon erwähnt, sind diese Romanvampire totaler Humbug. Neben den vielen witzigen und liebevollen Szenen gibt es also durchaus auch Raum für ernsthaftere Themen. Besonders gelungen ist der Einblick in das Autorenleben von Mike und Berch, wobei sie sich wie in so vielen anderen Dingen auch hier ziemlich stark unterscheiden. Während Mike trotz allen Unmutes versucht, sein Bestes zu geben, interessiert sich Berch so gut wie gar nicht für seine Arbeit, sondern lässt sich ständig von anderen Sachen ablenken wie beispielsweise Onlinespiele. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist kurzweilig, humorvoll und sehr bildhaft. Fast die ganze Zeit über lief in meinem Kopf ein Film ab, den ich echt genossen habe. Während die Protagonisten schon fast zu perfekt sind, sind einige Nebenfiguren herrlich schräg und absolut unterhaltsam. Die personale Erzählperspektive wechselt zwischen Mike und Phoebe hin und her, was diese Verbundenheit zwischen den beiden noch mehr unterstreicht. Ein kleines bisschen mehr Drama zwischen ihnen hätte jedoch noch etwas mehr Abwechslung geboten, die Konflikte bestehen fast ausschließlich mit der "Außenwelt". Da waren allerdings gute Ideen dabei, sodass die Handlung nicht zu vorhersehbar ist.   Mein Fazit lautet also: Nicht alle Vampirromane sind zum Kotzen, sie müssen auch nicht zwangsläufig kitschig oder gruselig sein. Witzig geht auch. ;-)

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  • (K)Ein Vampirroman! Einfach reinlesen und nicht mehr enden wollen....

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    Floh

    Floh

    Da ich Vampirromane aller Art verschlinge und in Bereich dieses Genre sehr offen bin, wollte ich auch die ausgeklügelte und etwas schräge Vampir-Story „Vampirromane sind zum Kotzen“ der Autorin Isabell Schmitt –Egner kennenlernen. Diese ambitionierte Autorin hat sich schon im Bereich Jugendfantasy einen großen Namen gemacht und erstaunlicherweise die erwachsene Leserschaft mit ihren bisherigen Publikationen absolut unterhalten und erreicht. Erschienen im Selbstverlag (https://www.facebook.com/romankonzentrat/) Zum Inhalt: „Sie sind Schriftsteller - sie sind Vampire - sie haben die Schnauze voll - Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es. Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind! Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen! Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt? Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben. Ein Roman, der durch eine Wette entstand und den die Autorin sonst niemals geschrieben hätte, denn sie findet Vampirromane ... naja!“ Handlung: Vampire? Geht gar nicht! Oder doch? ChickLit? Geht gar nicht! Oder doch? Romantik? Geht gar nicht! Oder doch? Vampirromane? Sind zum Kotzen! Oder etwa nicht?... In diesem etwas anderen Vampirroman geht es um den lieben, unglaublich süßen und im Buche berühmten Vampirromanautor Michael Storm, genannt Mike oder auch wie seine Chefin Rita ihn nennt Mikey Grey Eyes, der seine wahre Liebe auf den 1. Blick in Phoebe findet! Als Mike und Phoebe aufeinander treffen funkt und knistert es, die Chemie stimmt. Ja, sie stimmt wirklich, wenn da nicht dieser blöde Romankitsch wäre und Phoebe doch Vampire so sehr hasst. Das Problem: Mike ist ein echter Vampir und schreibt Liebesromane mit Vampiren und Phoebe hasst eben diese Vampirschmalz- Liebesromane und fährt total auf fesselnde Thriller ab. Was nun? Wir erleben hier Humor allererster Güte, wir erleben Fettnäpfchen, Liebe, Zwiespalt, spritzige Dialoge, Intrigen und eine besondere Portion ChickLit. Ja wirklich. ChickLit… Und mir gefällt das! Überraschung! Man sollte also niemals nie sagen, auch du nicht liebe Phoebe! Schreibstil: Die Autorin besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen, humorigen, sarkastischen und mit Fun gespickten und gefühlvollen Schreibstil. Ihr Anti-Vampirroman ist eigentlich ein Vampirroman, aber irgendwie ist es auch eine Liebesromanze. Diese quirlige und facettenreiche Story liest sich sehr flott und bietet angenehme und wahnwitzige Dialoge, die nicht nur den Ton der jungen Leserschaft treffen, sondern auch Erwachsene sehr begeistern können. Bauchmuskeltraining? Das gibt es mit diesem Buch. Nein, es ist kein Wälzer und muss nicht gestemmt werden. Es ist ein handliches Buch was die Bauchmuskeln zucken und beben lässt. Ja, das ist toll und mal so ganz anders wie gewohnt Schon in den ersten Seiten schafft Isabell Schnitt-Egner eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher scheint, als jeder Film. Auch das manchmal alles andere als leichte Autorenleben wird hier zum Leben erweckt und man könnte meinen, dass unsere Autorin hier etwas aus dem Nähkästchen flüstert. Sie erzeugt Kopfkino und magische Momente. Der übliche Vampir-Fantasy-Romance-Mystery-young-adult- Roman ist es nicht, denn die Autorin begibt sich zunächst in den Alltag der Autorenwelt und der beiden Brüder Berch und Mike, die schreiben, schreiben, schreiben und mit Mondrose auf den großen Durchbruch hoffen. Bis eine Liebe alles verändert und bis süße Katzenbabys noch mehr verändern… Diese Autorin trifft den Nerv der Zeit. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück eines Vampirliebesromanes sein ist es auch. Mike wird wirklich toll beschrieben, ihn möchte man einfach gern haben. Aber für mich ist Berch ein eigentlicher Star im Buche. Der echte Vampir, der eine Fassade aufgebaut hat, die sich langsam löst. Berch hat Ecken und Kanten, die mir gut gefallen. Bitte mehr davon. Lechz* Hach, in so einem Werk darf es einfach nicht nur Sympathieträger geben. Mit Rita hat die Autorin hier wirklich einen super nervigen Gegenpol geschaffen, der so schrecklich ist, dass Rita schon wieder zum VIP wird. Ganz toll gemeistert! Großes Lob an die tollen Facetten und Skizzierungen der Figuren. Vampirromane sind zum Kotzen? Nö, dieser nicht! Meinung: Die Autorin hat mich wirklich überrascht. Ich bin ja bekennende Vampirbuchleserin. Egal ob schmalzig, Twillight oder Dracula. Bei mir gehen fast alle durch! Aber dieser mit ChickLit gespickter Anti-Vampir und doch Vampirroman? Ja, auch dieser geht erfolgsgekrönt durch! Witzig, spritzig, nicht alltäglich und die Bauchmuskeln freuen sich einfach mal über so eine Lektüre, wenn es sonst nur Thriller und Spannung gibt. Ständig wankte ich zwischen Kopfschütteln ob dieser skurrilen und seltenen Buchidee und gebannten Weiterlesen bis hin zu nicht mehr aus der Hand legen, weil diese Umsetzung einfach süß ist. Die grandiose und unbeschreibliche Atmosphäre und der junge und angesagte Schreibstil haben mich vollends begeistert. Mit ihrer Story, mit dem sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detaillierten Kulissen und der aufkeimenden Sympathie zu den Figuren und dieser tollen Liebe hat mich Isabell Schmitt-Egner ans Buch gefesselt. Zum Glück wurde ich nicht gebissen und ausschließlich gut und humorig unterhalten! Der Showdown bietet ein Happy End und alle sind später glücklich und zufrieden. Seufz* Gerne hätte ich mir hier etwas mehr Pfiff und Dramaturgie gewünscht. Für mich gab es leider zu den vielen Stärken auch einige Schwächen, die mir einen Sternabzug gekostet haben. Die Autorin sticht dennoch heraus, hat definitiv einzigartigen Wiedererkennungswert und mich als Leserin gewonnen. Schwächen: - eine etwas zu liebenswürdige Hauptprotagonistin und ein zu weicher Vampir. Mike und Phoebe waren mir trotz aller Herzlichkeit zu schmalzig in ihrer traumhaften Liebe. - ein etwas zu blumiges Ende im Showdown, vielleicht etwas mehr Biss? - die Ernsthaftigkeit der Gefahr zur Liebe eines Blutsaugers kristallisiert sich nur schwach heraus, soll aber auch nicht im Fokus liegen. Ich hätte es jedoch gemocht! Stärken: - unverwechselbare und traumhaft lebendige Kulissen und Schauplätze! Sagenhaft, ich bin begeistert! - interessante Einblicke im Bereich Autorenalltag, Vampirleben und diese verkorkste Liebe - junger und flotter Schreibstil (man was hab ich herzlich gelacht, toll!) - charakterisierte Dialoge, wunderbarer Sarkasmus, schwarzer Humor und hinreißende Liebe - ein spannender und gut konstruierter Plot - und doch ein Vampirroman! - tolle Charaktere mit Ecken und Kanten. Muss einfach sein, passt gut! - ein samtiges Cover zum Buch, welches man am liebsten kuscheln möchte. Mmmmh. Die Autorin: "Isabell Schmitt-Egner, geboren 1977 in Friedberg, Hessen, schreibt seit 2011 Kurzgeschichten und Romane für Jugendliche und Erwachsene. Sie fühlt sich in mehreren Genres zu Hause und hat von heute auf morgen mit dem Schreiben angefangen, als sie einem Freund eine Kurzgeschichte schenkte. Innerhalb von 3 Jahren veröffentlichte sie 14 Bücher im Bereich Jugendroman, Horror, Thriller und Fantasy. Außerdem wirkte sie zusätzlich an Anthologien mit, unterrichtete ehrenamtlich das richtige Vorlesen und das Erstellen von Kurzgeschichten am Gymnasium in den Klassen 6-9. Neben dem Schreiben arbeitet Isabell Schmitt-Egner als Maskenbildnerin, Coverdesignerin und auf dem Reiterhof der Familie. Sie lebt unverheiratet und kinderlos, aber mit diversen Katzen zusammen glücklich auf dem Land. Seit einigen Monaten ist sie außerdem noch als Lektorin für Jugendromane bei einem Verlag tätig und gibt Kurse zum Thema Selfpublishing, auch wenn das Schreiben eigener Bücher immer die höchste Priorität einnehmen wird." Cover / Buch: Das Cover ist wunderschön und passt zum Inhalt. Die Haptik ist einzigartig. Es fühlt sich richtig samten und weich an. Wie die zarten Katzenbabys im Buch, oder wie das schmeichelhafte Gemüt von Vampir Mike. Das Buch besitzt ein handliches Format und lässt sich überall gut lesen und mitnehmen. Tolles Schriftbild und eine angenehme Gliederung der Kapitel. Fazit: (K)Ein Vampirroman! Irgendwie liebt man dieses Buch, wenn man sich einfach mal mitnehmen lässt und die Dinge genießt, die da kommen. Grandios. 4 Sterne werden es von mir!

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