Isabella Archan Tote haben kein Zahnweh

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Inhaltsangabe zu „Tote haben kein Zahnweh“ von Isabella Archan

Dr. Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzenphobie, wird in den Mord an einer betuchten Witwe verwickelt. Von Neugier und Gerechtigkeitssinn getrieben, macht sie sich auf die Suche nach dem Täter – und gerät nicht nur mit Hauptkommissar Jakob Zimmer, Ermittler mit Zahnschmerzen, in Konflikt, sondern auch in Lebensgefahr. Denn der Mörder hat sie bereits im Visier.

Ein gelungener Zahnarztkrimi mit einer guten Portion Humor und eigenwilligen aber liebenswerten Charaktären.

— SaintGermain
SaintGermain

Wunderbarer Krimi

— leniks
leniks

spannende Story, taffe Zahnärztin mit Spritzen-Phobie ermittelt

— janaka
janaka

Eine wirklich schräge Geschichte, ein Krimi mit Witz und skurrilen Typen

— Bibliomarie
Bibliomarie

Erfrischend anderer Krimi - spannend, knifflig und mit einer herrlich skurillen Protagonistin und unglaublich schrägen und witzigen Momenten

— Julitraum
Julitraum

Ein Cosy-Krimi, der nicht überrascht, aber in sich schlüssig ist. Der Humor ist wohl Geschmacksache.

— hundeliebhaber
hundeliebhaber

Witzig, sympathisch, spannend, genau die richtige Mischung. Mehr davon. :-)

— Talitha
Talitha

Ein humorvoller Krimi mit einer sympathischen und ungewöhnlichen Ermittlerin. Macht Spaß zu lesen :-)

— Jashrin
Jashrin

Cosy-Krimi aus Köln, den man lesen kann, aber nicht muss.

— Baerbel82
Baerbel82

Wenn die Zahnärztin gegen die Polizei :-) Sehr amüsante Krimikomödie, die neben feinem Humor aber auch "klassisch" Krimi ist! Wirklich toll!

— Miamou
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  • Spritzenphopie

    Tote haben kein Zahnweh
    walli007

    walli007

    20. April 2017 um 11:34

    Ihre Spritzenphobie hindert die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff keineswegs an der Ausübung ihres Berufes. Sie geht nur in die Hypnosetherapie zu Herrn Sharif El Benna. Nach einer Sitzung kann nicht einmal der Gedanke an eine Spritze sie schocken. Anders sieht es allerdings aus als sie nach ihrer wöchentlichen Stunde die offene Tür der Nachbarwohnung entdeckt und nicht anders kann als diese zu durchschreiten. Auch eine Ärztin ist nicht dagegen gefeit beim Anblick eines Mordopfers einen gehörigen Schock zu erleiden. Und genau ein solcher Anblick bietet sich Dr. Leo nach ihrem Betreten der Wohnung neben der Praxis ihres Therapeuten. Wieso bringt man denn eine vornehme alte Dame um? Das geht doch irgendwie nicht und dann noch so brutal. Sogar die Zahnbrücke wurde dem Opfer aus dem Mund gebrochen. Gerade das letzte Detail weckt Leocardias Neugier noch mehr als es eh schon der Fall ist, berufsbedingt. Als die Polizei dann nach ihrer Aussage noch einmal in ihrer eigenen Gemeinschaftspraxis auftaucht, stellt sich heraus, dass die Verstorbene Patientin ihres Seniorpartners war. Neben dem Bohren kann Leo auch das Denken nicht lassen, dass sie dabei der Polizei ins Handwerk pfuscht, ist ihr eigentlich ziemlich egal. Der ermittelnde Kommissar ist schließlich ziemlich sympathisch, der wird ihr wohl nicht dazwischen funken. Ziemlich gut kann man sich bei der Lektüre das Kreischen des Bohrers vorstellen oder das Knirschen und Knarzen, mit dem sich ein Zahn beim Verlassen des Kiefers verabschiedet. Die humorige Krimihandlung, in deren Verlauf sich die freche blondgelockte Zahnärztin Mitte vierzig daran begibt, schlauer zu sein als die Polizei erlaubt, bildet einen ausgesprochen angenehmen Kontrast dazu und lässt den nächsten Zahnarztbesuch fast in einem milden Licht erscheinen. Dr. Leocardia Huberta Kardiff ist nicht nur mit einem außergewöhnlichen Namen beglückt, hat ihre Phobie soweit bekämpft, dass sie bei der täglichen Arbeit ihren Mann bzw. ihre Frau steht, beschäftigt ihre grauen Zellen mit den Überlegungen zu einem grausamen Mord und unterhält und fesselt damit die Leser, denen durch das Cover angelockt beim Gedanken an den Zahnarzt zunächst ein Schauer überläuft, nur um nach dem Aufblättern der ersten Seiten an den selbigen hängen zu bleiben im Versuch, den Fall zu lösen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Ein Zahnarztphobiker-Krimi mit einer Portion Humor.

    Tote haben kein Zahnweh
    SaintGermain

    SaintGermain

    23. July 2016 um 10:25

    Dr. Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzenphobie, wird in den Mord an einer betuchten Witwe verwickelt. Von Neugier und Gerechtigkeitssinn getrieben, macht sie sich auf die Suche nach dem Täter – und gerät nicht nur mit Hauptkommissar Jakob Zimmer, Ermittler mit Zahnschmerzen, in Konflikt, sondern auch in Lebensgefahr. Denn der Mörder hat sie bereits im Visier. Zum Cover: In seiner Schlichtheit spricht es doch an. Wenn man den Titel noch nicht gelesen hat, muss man schon 2 x hinschauen um die beiden Zähne zu erkennen. Aber dann klappt das auch. Der Titel selbst hebt sich in der Haptik hervor - das macht sich immer gut.  Zum Buch: Die Charaktäre im Buch sind eigenwillig, aber doch sehr realitätsnah. Wer kennt nicht eine Tratschbase die man doch auch liebenswert findet, oder jemanden der Angst vor dem Zahnarzt oder auch Spritzen hat. Wie Dr. Leo schon sagt --> Da kann auch schon mal ein Boxer einfach umfallen. Anfangs kommen viele Namen in geballter Ladung, doch diese hat man bald mit einem Bild im Kopfkino verbunden. Im ersten Teil hatte ich ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte in die Länge gezogen wird, doch dann wird es immer spannender und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dr. Leo kann nicht die Finger von den Ermittlungen lassen. Aber sie macht diese auf eine unschuldige, liebenswerte und etwas schräge Art. Ach ja, ich wusste gar nicht, dass sich Zahnarztwerkzeug zum Einbruch eignet. --> Wieder was gelernt. ;-) Selbst die Gefahrenmomente im Buch beherbergen eine Portion Humor. Das fängt schon mit dem Mord der Witwe am Anfang an. Wer am Schluss die Mörder sind ist schon ein paar Kapitel vorher klar und doch ist die Lösung am Schluss lesenswert und gelungen.  Fazit: Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle es gerne weiter. 

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  • Tote haben kein Zahnweh

    Tote haben kein Zahnweh
    Booky-72

    Booky-72

    13. July 2016 um 12:58

    Die Ermittlung in diesem Mordfall übernimmt hier einfach mal eine Zahnärztin, Dr. Leonardia Kardiff. Aber dass ausgerechnet sie die Leiche findet, ist eigentlich nur ein Zufall. Gerade war sie nebenan bei ihrem Hypnotiseur, der sie von Ihrer Spritzenphobie heilen soll. Die Tote ist grausam zugerichtet, eine Goldkrone wird ihr aus dem Gebiss gebrochen, wer war da nur so grausam? Bei der Toten handelt es sich um die bekannte „Puddingwitwe“. Daher erregt die Sache natürlich Aufsehen. Und irgendwie fühlt sich Leo dem Fall verpflichtet und lässt sich in ihrem Ermittlerdrang nicht mehr stoppen. Schon gar nicht durch den eigentlich zuständigen Kommissar Jakob Zimmer, der ihr immer wieder in die Quere kommt. Und sympathisch ist der ja auch noch… Wie sollte es auch anders kommen, die Zahnärztin legt sich unwissentlich mit dem Mörder an und gerät selbst in höchste Gefahr. Hier wäre dann der Kommissar mal wieder gefragt. Die einzelnen Abschnitte sind wie eine Hynosesitzung eingeteilt, mit den passenden Überschriften, der Schreibstil ist richtig gut. Dafür, dass es für mich der erste Krimi der Autorin war, hat sie mich total überzeugt und erhält dafür 5 Sterne.

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  • humorvoll und spannend, mit einer herrlich chaotischen Ermittlerin

    Tote haben kein Zahnweh
    janaka

    janaka

    07. July 2016 um 20:18

    *Inhalt*Was kann es Schlimmeres für eine Zahnärztin geben, als eine Spitzenphobie? Damit muss sich Dr. Leonardia Kardiff auseinandersetzen, was sie mit Hilfe ihres Therapeuten auch macht. Nach einer dieser Sitzungen entdeckt Leo eine offene Wohnungstür. Beim Nachschauen entdeckt sie die grausam zugerichtete Leiche von Hedda Kernbach, der betuchten Witwe eines Puddingsherstellers.Neugier und Zufälle lassen Leo immer wieder mit dem zuständigen Hauptkommissaren Jakob Zimmer zusammentreffen. Ihre Ermittlungen stoßen bei ihm auf keine Gegenliebe und so zieht sie immer wieder sein Unwillen auf sich. Auch dem Mörder bleibt es nicht verborgen, dass Leo ihm nach und nach auf die Spur kommt. Ist sie nun in Lebensgefahr?*Meine Meinung*"Tote haben kein Zahnweh" von Isabella Archan ist mein erster Krimi der Autorin und ich bin hellauf begeistert. Ihr Schreibstil ist leicht und locker, spannend und fesselnd, mit einer Prise Humor versetzt. Schon mit den ersten Worten und dem Finden der Leiche zieht die Autorin mich in den Bann und ich bin genervt, wenn ich das Buch aus der Hand legen muss.Mit Leo hat die Autorin eine wunderbar liebenswerte aber auch chaotische Frau geschaffen, mit der es Spaß bringt, auf Mörderjagd zu gehen. Immer wieder kommt sie Hauptkommissar Jakob Zimmer in die Quere, zwischen den beiden besteht eine gewisse Anziehungskraft, die man förmlich spüren kann. Jakob würde auch wesentlich besser zu Leo passen, als Magister Heinz, der meiner Meinung nach, einen Stock verschluckt hat, so starr ist der, also sprich, mir absolut unsympathisch. Und auch die weiteren Charaktere sind facettenreich und wunderbar gezeichnet.*Fazit*Dieser witzige Krimi hat mir wunderbar spannende aber auch humorvolle Stunden beschert und ich kann ihm jeden Fan von Cosy-Krimis nur wärmsten empfehlen. Seine 5 Sterne hat er auf jeden Fall verdient.

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    • 2
  • Der Mörder ist nicht immer der Gärtner

    Tote haben kein Zahnweh
    leniks

    leniks

    03. July 2016 um 15:16

    Zum Anfang erst einmal, das wichtigste – ein toller Krimi - mit Witz und Raffinesse erzählt. Das Buch beginnt mit dem Mord an der Rentnerin Hedda Kernbach. Ihr wird die Kehle durchschnitten, eine Goldkrone aus dem Mund geholt und noch eine zusammengerollte Zeitschrift in die Kehle gesteckt. Diese Kapitel alleine würde schon für fünf Sterne reichen. Gefunden wird das Opfer von der Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff, im Roman einfach Leo genannt, geschieden und Mutter von zwei Töchtern. Sie ruft die Polizei an, und so kommt es auch auf ein aufeinandertreffen mit dem Hauptkommissar Jakob Zimmer. betreibt eine Zahnarztpraxis zusammen mit Dr. Frederic Lang. Leo hat den Platz in der Gemeinschaftspraxis übernommen, als ihr Vater wegen seiner Krankheit nicht mehr arbeiten konnte. Leo ist wegen ihrer Spritzenphobie in Behandlung beim Psychologen ist, welche in dem gleichen Haus seine Praxis hat, in der Hedda Kernbach wohnt.   Die Autorin versteht es sehr gut sämtliche beteiligte Personen dem Leser nahe zubringen, sei es die Kölsche Sprache, oder aber auch den österreichischen Dialekt, wenn nach Informationen in der Kernbachstiftung in Österreich gesucht wird. Die bildlichen Hinweise in Verbindung mit den Leuten aus Filmen bzw. Büchern wie etwa das Sams oder die Pinguine aus Madagaskar fand ich lustig und passend eingestreut. Die Autorin hat dieses Buch untergliedert in fünf Teile, so wie es bei Psychologen oft mit Hypnose gemacht wird. Und diese dann in einzelne Kapitel unterteilt. Ganz besonders ist das die Kapitel immer aus der Sicht eines der beteiligten Personen geschrieben wurde, was ich meist toll finde, hier aber ganz besonders.   Dieses Buch erhält von mir meine vollste Leseempehlung und fünf Sterne.

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  • Leserunde zu "Tote haben kein Zahnweh" von Isabella Archan

    Tote haben kein Zahnweh
    isabellaarchan

    isabellaarchan

    Liebe Leserinnen und Leser,'Tote haben kein Zahnweh' geht in die Leserunde. Mein Kriminalroman rund um Dr. Leocardia Kardiff, einer Zahnärztin mit Spritzenphobie. Leo, wie sie genannt wird, findet eine Leiche und, von ihrer Neugierde angetrieben, begibt sie sich auf Mördersuche. Dabei gerät sie nicht nur mit Hauptkommissar Jakob Zimmer in Konflikt, sondern gerät auch ins Visier des Mörders.Vom Emons Verlag aus darf ich 15 Bücher verlosen und bin schon sehr gespannt darauf.Die Bewerbung endet am 1. Juni und am 10. Juni beginnt die Leserunde, in der ich versuchen werde alle Fragen zu beantworten.Zusätzlich zu den Büchern verlose ich auch noch unter den Bewerbern, die in Köln oder Umgebung wohnen und Zeit haben, zwei Karten für meine szenische Lesung zum Buch am 2. Juni in der Galerie MaJourie in der Kölner Südstadt. Ich freue mich schon sehr !!Viele sonnige GrüßeIsabella Archan

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    • 327
  • Witzig, sympathisch, spannend, genau die richtige Mischung

    Tote haben kein Zahnweh
    Talitha

    Talitha

    01. July 2016 um 15:12

    Dr. Leocardia Huberta Kardiff, genannt Leo, Zahnärztin mit Spritzenphobie, stolpert nach einem Besuch bei ihrem Therapeuten über eine Leiche: Die alte Dame Hedda Kernbach wurde auf brutale Weise ermordet. Neben dem Schock erkennt das geübte Auge Leos sofort: eine Zahnbrücke wurde herausgerissen. Was wollte der Täter damit bezwecken? Bald stellt sich heraus, dass das Opfer Patientin in der zahnärztlichen Gemeinschaftpraxis mit Dr. Lang war. Leos Neugierde ist geweckt, und so fängt sie zu ermitteln an und pfuscht dabei dem offiziellen Ermittler, Hauptkommissar Zimmer ordentlich in die Ermittlungen hinein... Der Krimi ist in der Ich-Erzählerperspektive geschrieben. Man folgt als Leser der Hauptfigur Leo und bekommt nebenher ihre Gedanken, Träume, Wünsche, Ängste und schlechte Laune mit, was ich sehr amüsant finde. Mir ist bei so einem Krimi wichtig, dass mir die Hauptfigur sympathisch ist und das war hier sofort der Fall. Die Krimihandlung ist interessant und vor allem zum Ende hin sehr spannend. Man kann gut miträtseln und kann als geübter Krimileser auch auf die Lösung kommen (was mir aber nicht gelungen ist). Mein Fazit: Mehr von Leo! Mit ihr wurde eine neue, sympathische Ermittlerfigur geschaffen, von der ich gerne mehr lesen möchte. Auf jeden Fall kann ich diesen Krimi mit gutem Gewissen weiterempfehlen! Mir hat er sehr gefallen!

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  • Spritzen, Bohren, Füllen bitte

    Tote haben kein Zahnweh
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    28. June 2016 um 14:19

    Dr. Leocardia Kardiff hat leider so gar nichts mit ihrem Namen gemein. Im Gegenteil, noch mit 44 Jahren lässt sie sich wöchentlich die Erziehungsmethoden ihres Vaters weg therapieren, inklusive einer Spritzenphobie, die für eine Ärztin auch nicht ideal ist.Genau aus dieser Therapiestunde kommt sie, als sie im Treppenhaus eine offene Tür bemerkt und nachsieht, ob etwas passiert ist  Sie findet Hedda Kernbach, mit durchschnittener Kehle und einem Detail das Leocardia als Fachfrau bemerkt, eine brutal entfernte Brücke. Als sie dann noch erfährt, dass die Tote Patientin in ihrer Gemeinschaftspraxis war und den Sprechstundenhilfen wohl bekannt war, beginnt sie neugierig herumzuschnüffeln. Natürlich nicht immer zur Freude von Jakob Zimmer, dem ermittelnden Kriminalbeamten. Außerdem scheint sie dem Mörder immer näher zu kommen, sie bringt sich und ihre Töchter schließlich auch in Gefahr.Ein Kölner Krimi mit einer Zahnärztin als Ermittlerin wider Willen, das ist doch richtig ausgefallen! Dazu passt das Cover, ganz in Schwarz/Weiss gehalten, das wie ein Vexierbild erst auf den zweiten Blick die Silhouette zweier Zähne enthüllt. Das machte mich neugierig.Die Geschichte ist wirklich witzig geschrieben, auch wenn mir manchmal Hinweise etwas zu deutlich waren, bei so begrenztem Personal ist dann die Lösung oft sehr naheliegend. Aber bei einer Krimikomödie ist das nicht das Hauptargument. Die Figur der Dr. Leocardia Kardiff hattefür mich ein bisschen viel an Macken. Sie spricht oft mit sich selbst und dann in einem seltsamen Tonfall, der mir etwas zu albern war.  Sie benimmt sich häufig kindischer als ihre Töchter. Trotzdem ist sie eine sympathische Person, der man gern auf Spurensuche folgt. Wenn sie als Zahnärztin auf ihre Patienten im Behandlungsstuhl blickt, in rosa Latexhandschuhen (ein witziges Detail) die Spritze hält und mit Ohnmachten kämpft, wächst sie über sich hinaus. Die Patienten werden es ihr danken. Es gibt viel Situationskomik in diesem Buch, der lockere Schreibstil passt auch wunderbar zur etwas skurrilen Handlung mit den überspitzt dargestellten Figuren (ich denke da z.B. an Gerborg Jahnke oder an den Papa Dr. Hubert ) und dem schrägen Plot. Es war ein richtiges Lesevergnügen mit einem Krimi, der sich selbst nicht zu ernst nimmt.

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  • Ein humorvoller Krimi

    Tote haben kein Zahnweh
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2016 um 20:12

    Inhalt: Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzen-Phobie, findet eine betuchte Witwe tot auf. Ihrer Neugier nachgebend, begibt sie sich auf Spurensuche. Dadurch gerät sie nicht nur mit Hauptkommissar Jakob Zimmer in Konflikt, sondern auch dem Täter gefährlich nahe... Meinung: Der Schreibstil ist locker, flockig und man kommt leicht in die Geschichte rein. Leocardia, kurz „Leo“, ist eine Person, die man einfach mit ihrer Schusseligkeit mögen muss. Sie lässt nicht locker und es ist sehr amüsant, ihr bei den Ermittlungen zu folgen. Das ganze Buch ist so humorvoll und viele Stellen musste ich laut auflachen. Das eine Zahnärztin eine Spritzen-Phobie hat, macht die Geschichte umso interessanter. Auch Jakob Zimmer ist ein sehr sympathischer Charakter. Er verzweifelt oft, den Leo ist ihm immer irgendwie einen Schritt voraus. Die Spannung kommt hier auch nicht zu kurz und erreicht zum Ende hin seinen Höhepunkt. Man fiebert und rätselt mit und am Ende bleiben keine Fragen offen. Fazit: Dieser Krimi sorgt für viele Lacher und ist dennoch spannend. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der lustige Krimis gerne liest.

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    • 2
  • Erfrischend anderer Krimi - spannend, knifflig und mit unglaublich schrägem Witz

    Tote haben kein Zahnweh
    Julitraum

    Julitraum

    26. June 2016 um 16:24

    Die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff ist eine attraktive Mittvierzigerin, geschieden mit Zwillingstöchtern, in einer langjährigen Beziehung mehr oder weniger glücklich lebend und arbeitet mit dem ehemaligen Kompagnon ihres Vaters in einer Zahnarzt-Gemeinschaftspraxis zusammen.  Ihr gestrenger Vater kann seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben und so trat Leocardia in seine Fußstapfen. Ihrem Vater hat sie auch ihre für ihren Beruf äußerst ungünstige Spritzenphobie zu verdanken, die sie mit Therapiestunden in den Griff zu bekommen versucht. Von eben einer solchen Therapiestunde kehrt Leocardia auch gerade zurück als ihr die geöffnete Tür der Nachbarwohnung ihres Therapeuthen Rätsel aufgibt. Leocardia will nur nach dem Rechten sehen und muß dort zu ihrem Entsetzen die Leiche einer älteren Frau entdecken, die brutal ermordet wurde. Bei der Leiche handelt es sich um die vermögende Witwe eines bekannten, aber auch bereits verstorbenen, Puddingherstellers. Somit sorgt dieser Mordfall auch für großes allgemeines Interesse. Ohnehin ist der Mörder äußert brutal zu Werke gegangen und hat der Frau im Todeskampf auch noch eine Brücke brutal aus ihrem Mund entrissen. Dieses Detail aber spart die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen für die Öffentlichkeit aus. Leocardia weiß aber von diesem Detail und erfährt zudem auch noch, daß die Tote eine Patientin ihres Kompagnons war. Ihr Interesse an dem mehr als seltsamen Morfall ist geweckt und sie beginnt - sehr zum Leidwesen des ermittelnden Kommissars Jakob Zimmer- auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei ahnt Leocardia nicht, wie nahe sie dem gerissenen Mörder schon gekommen ist und wie sehr sie sich auf gefährliches Terrain begeben hat.Dieser Krimi ist einfach köstlich, so erfrischend anders. Hat man sich erst einmal mit dem etwas eigenen Schreibstil und der besonderen Protagonistin und ihren manchmal herrlich neurotischen Zügen vertraut gemacht, kann man das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Leocardia ist einfach herrlich geschildert und sehr liebenswert, wie sie auf ihren neugierigen Recherchen oft in die irrwitzigsten Situationen oder Fettnäpchen stolpert. An ihren Gedanken teilzuhaben, ist für den Leser die wahre Freude. Aber auch der Kriminalfall ist sehr knifflig und weckt die Spürnase des Lesers. Man darf nach Herzenslust seine eigenen Spekulationen anstellen bis man gegen Ende, das noch den ein oder anderen aufregenden Showdown bereithält, mit einer schlüssigen und überzeugenden Auflösung doch noch überrascht wird. Für mich ein Leseereignis, das ich gerne mit 5 Sternen belohne!

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  • Herrlich skurril

    Tote haben kein Zahnweh
    Isaopera

    Isaopera

    25. June 2016 um 20:58

    Dieses Buch ist einfach ein Hochgenuss. Seit dem verrückten Zahnarzt aus "Der kleine Horrorladen" haben mich Zahnärzte als Figuren fasziniert und dieses Buch steht einfach in bester Tradition dazu!Mein Liebling ist der sympathische Hauptkommissar, der sich mit der ermittelnden Zahnärztin zugegeben ziemlich herumärgern muss ;) Manchmal sind ihre Gedankengänge wirklich einfach nur abgedreht, aber das passt einfach perfekt in ein Gesamtes mit irgendwie skurrilen Fällen, Tätern und Zusammenhängen! Das Buch ist in jedem Fall sprachlich überzeugend, sehr kurzweilig und nicht vorhersehbar, was für einen Krimi schon eine große Kunst ist. Dennoch ist es genau das - ein Krimi, in dem auch humorvolle Elemente nicht zuvorkommen, nicht ein Thriller, in dem es nur um Angst und Blutrünstigkeit geht. Absolut zu empfehlen, viel Spaß beim Lesen!

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  • Zahnärztin unterläuft Polizeiermittlung

    Tote haben kein Zahnweh
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    25. June 2016 um 14:13

    Die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff findet in der Nachbarwohnung ihres Therapeuten, bei dem sie ihre Spritzenphobie behandeln lässt, die Leiche von Hedda Kernbach. Bei ihr handelt es sich um die tote "Pudding-Wichte", deren Tod Leo keine Ruhe lässt. Also begibt sich sich auf eigene Faust auf Spurensuche und bringt sich dabei nicht nur ein Mal in Gefahr. Der Einstieg in den Kriminalroman ist bereits sehr speziell, da der Mord an Hedda Kernbach aus ihrer Perspektive erzählt wird und sie statt Furcht Spott über den Mörder äußert. Das gesamte Buch ist auf  derartiger humoristischer Basis aufgebaut. Das ist wohl Geschmacksache. Zu Beginn fand ich es ganz nett, als Abwechslung zu anderen Krimis, aber irgendwann fand ich es dann eher drüber. Außerdem erweckte es den Eindruck, als nehme sich der Krimi selbst nicht ernst. Befeuert wird dies durch di Protagonistin Leo, die naiv, verunsichert und ungefestigt daherkommt. Weshalb sie mit ihrem Lebensabschnittsgefährten Magister (!) Heinz - nebenbei bemerkt: er ist noch verheiratet - zusammen ist, scheint sie selbst nicht so genau zu wissen. Ihre Aussagen, Handlungen und vor allem ihre Gedankengänge passen so gar nicht zu einer 44-jährigen persönlich gefestigten Frau, die eine Gemeinschaftspraxis hat und zwei Töchter im Teenageralter, sondern eher zu einem 17-jährigen Mädchen. Der Krimi legt den Fokus auf verschiedene Personen: zum einen auf Hedda, die zu Beginn ermordet, und Heidi, die im Verlauf attackiert wird, und zum anderen auf die Ermittelnden (Leocardia, und Hauptkommissar Jakob Zimmer samt Team) und auf den Mörder. Leocardias Verhalten ist fraglich und nur mäßig glaubwürdig - wenn man sie als naiv und unreflektiert abstempelt, wird es glaubwürdiger. Trotz allem sind die Geschehnisse und Entwicklungen des Krimis in sich schlüssig und klären sich vollkommen auf. Leider habe ich schon sehr früh geahnt auf was Isabella Archan hinaus wollte und wurde leider nicht überrascht. Einige Teile des Krimis plätscherten recht langweilig dahin, weil nichts Spannendes passierte und ich über Leos Art zu denken nicht lachen konnte. Cosy-Krimi-Liebhaber, die über Leos Humor lachen können, und denen es nichts ausmacht, dass keine bis wenig Spannung aufkommt und das Ende recht vorhersehbar ist, werden hier trotzdem auf ihre Kosten kommen.

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  • Ein humorvoller Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin

    Tote haben kein Zahnweh
    Jashrin

    Jashrin

    21. June 2016 um 12:27

    Die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff hat seit ihrer Kindheit ein großes Problem: Sie hat riesige Angst vor Spritzen. Um besser mit ihren Ängsten umgehen zu können, geht sie regelmäßig zur Therapie und findet sich nach einer Sitzung plötzlich der ermordeten Witwe Kernbach gegenüber. Da sie ihr grausiger Fund sehr beschäftigt und ihre Neugier geweckt ist, beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen – sehr zum Missfallen von Hauptkommissar Jakob Zimmer, der nicht viel von Alleingängen, schon gar nicht solche von Zivilpersonen, hält. Kein Wunder, dass Dr. Leo sich nicht nur Freunde macht und vor allem auch die Aufmerksamkeit des Mörders auf sich zieht. Isabella Achan bringt mit Dr. Leo eine ungewöhnliche Ermittlerin, die mir vom ersten Moment an sympathisch war. Sie ist liebenswert, chaotisch und einfach echt. Auch wenn sie bei Weitem nicht immer rational handelt und wahnsinnige Gedankensprünge macht, so konnte ich mich gut in ihre Welt eindenken. Nur was sie jemals an Magister Heinz gefunden hat, das habe ich nicht verstanden. Aber das ist auch völlig nebensächlich. Es macht riesigen Spaß an Leos Seite zu ermitteln und mitzuerleben, wie sie immer wieder mit Hauptkommissar Zimmer aneinandergerät. Nach und nach deckt Leo ein Puzzlestück nach dem anderen auf und ist der Polizei dabei oft eine kleine Nasenlänge voraus. Neben Leo und den Kommissaren erweckt die Autorin gekonnt weitere Charaktere zum Leben, die sich alle durch ihre unterschiedlichen Eigenarten auszeichnen, so dass man das Gefühl bekommt, es mit lebenden Personen zu tun zu haben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und mit einer wundervollen Prise Humor versehen. Vor allem der Einstieg ist sehr ungewöhnlich und die Autorin schafft es, dass man selbst bei dem Mord eher schmunzeln muss als eine Gänsehaut bekommt. So ist auch die Geschichte nicht spannend in dem Sinne, dass man sich im Dunkeln nicht mehr vor die Tür traut, sondern fesselnd, weil man wissen will, was Leo als nächstes tut und ob sie dem Mörder nicht einmal zu oft zu nahekommt. Der lockerleichte Ton zieht sich beinahe durch den gesamten Krimi und macht einen Teil seines Reizes aus. Zudem ist die Geschichte durchdacht und in sich logisch. Neben dem bereits erwähnten Beginn gibt es noch ein, zwei weitere Stellen, deren Stil aus dem üblichen Rahmen fällt. Das mag nicht jedermanns Sache sein, doch mir hat dieser formale Bruch gefallen. Da diese Passagen allerdings sehr kurz sind, dürften sie auch Lesern, denen das nicht so zusagt, nicht allzu sehr stören. Mein Fazit: Auch wenn die spannenden Stellen den amüsanten Szenen zahlenmäßig unterlegen sind, so hat das mein Lesevergnügen in keinster Weise beeinträchtigt. Der Krimi war durchdacht und besticht durch seine unkonventionelle Ermittlerin. Mir hat es sehr gut gefallen und ich empfehle den Krimi gerne weiter.

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  • Dr. Löwenherz ermittelt

    Tote haben kein Zahnweh
    Baerbel82

    Baerbel82

    19. June 2016 um 14:45

    Eigentlich eine geniale Idee: Als Hedda, die Witwe eines Pudding-Millionärs, brutal ermordet wird, muss sie über ihren eigenen Tod Schmunzeln. Das bringt den Täter aus dem Konzept und in Rage, so dass er ihr auch noch eine Goldbrücke entreißt. Danach lernen wir Dr. Leocardia (= Löwenherz) Kardiff kennen, eine Zahnärztin mit Spritzenphobie. Zufällig findet sie die tote Hedda. Während die Polizei hoffnungslos im Dunkeln tappt, schreitet Leo mit Faszination und Neugier in bester Miss Marple-Manier zur Tat. Hiermit bringt sie nicht nur sich, sondern auch ihre beiden Töchter in Lebensgefahr… Eine wunderbar schräge Geschichte, humorvoll erzählt. Aber irgendwann mutiert die Handlung zur Farce. Dass Leo dauernd zur Toilette muss und mit sich selbst redet, finde ich auch nicht witzig, sondern eher albern. Leider nicht meine Art von Humor. Da Leo und der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus sind, kommt kaum Spannung auf. Für mich war die Geschichte von Anfang an vorhersehbar, wenn auch nicht im Detail. Vorhersehbare Krimis machen keinen Lesespaß. In „Tote haben kein Zahnweh“ haben mir die psychologischen Raffinessen gefehlt. Da habe ich schon Besseres von Isabella Archan gelesen (Helene geht baden). Insofern fand ich die Geschichte auch nur leidlich spannend. Leo finde ich ziemlich naiv, überdreht bis überzogen. Das hat mich zunehmend genervt. Zitate: „Weiter, fidelheiter! Jetzt oder nie, fideldie! Apokalyptisch gut. Fidel-Mut. Weiter geht’s im Nu, fideldidu!“ Gelungene Persiflage oder unfreiwillige Komik? Fazit: Cosy-Krimi aus Köln, den man lesen kann, aber nicht muss.

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