Isabella Benz Als wir Charleston tanzten

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(4)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Als wir Charleston tanzten“ von Isabella Benz

Frei durch die Berliner Nachtclubs tanzen – für Mary Lindbergh gibt es nichts Schöneres. Die Musik lässt sie die Geldprobleme vergessen und auch die Sorge um ihre alternden Eltern. In einem Tanzlokal auf dem Kurfürstendamm lernt sie 1927 Richard Dinten kennen, einen ehemaligen Offizier. Mit einem einzigen Charleston entfacht er in Mary ein bisher unbekanntes Feuer. Doch dann wird Marys Mutter schwer krank. Um sich ihre Krankenpflege leisten zu können, heiratet Mary den reichen Automobilverkäufer Friedrich Wirth. Aber sie kann Richard und den leidenschaftlichen Tanz nicht vergessen. Bei einer Veranstaltung im Adlon trifft sie Richard wieder, der inzwischen als Eintänzer in Berlins berühmtem Hotel arbeitet. Gegen jede Vernunft verlangt Mary, mit ihm zu tanzen. Der Tanz bleibt nicht ohne Folgen, denn schon bald muss Mary feststellen, dass nicht nur der Charleston, sondern auch Richard eine gefährliche Versuchung darstellt …

Eine sehr authentische Handlung mit wunderbaren Charakteren und sehr viel Herzblut. Die Seiten fliegen viel zu schnell dahin.

— Binchen84

Stöbern in Liebesromane

True North - Schon immer nur wir

Sehr schöne Fortsetzung mit hohem Spannungsbogen!

MrsFoxx

True North - Wo auch immer du bist

Sehr schön!!!

MrsFoxx

Sehnsucht nach dir

Gavin hat es mir leider etwas versaut. Ella fand ich aber absolut super!

MrsFoxx

Rock my Dreams

Mich hat die Reihe begeistert. Auf jedenfall ein MUSS für jeden New Adult Fan.

laurasworldofbooks

Rock my Soul

Tolles Buch, es ist brilliant.

laurasworldofbooks

Das Glück an Regentagen

Liebe, Verlust, Wut, Enttäuschung und ein paar eigensinnige Protas ;)

Cat_Crawfield

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • sehr authentisch und mit viel Liebe geschrieben

    Als wir Charleston tanzten

    Binchen84

    30. July 2015 um 09:55

    Inhalt: Frei durch die Berliner Nachtclubs tanzen – für Mary Lindbergh gibt es nichts Schöneres. Die Musik lässt sie die Geldprobleme vergessen und auch die Sorge um ihre alternden Eltern. In einem Tanzlokal auf dem Kurfürstendamm lernt sie 1927 Richard Dinten kennen, einen ehemaligen Offizier. Mit einem einzigen Charleston entfacht er in Mary ein bisher unbekanntes Feuer. Doch dann wird Marys Mutter schwer krank. Um sich ihre Krankenpflege leisten zu können, heiratet Mary den reichen Automobilverkäufer Friedrich Wirth. Aber sie kann Richard und den leidenschaftlichen Tanz nicht vergessen. Bei einer Veranstaltung im Adlon trifft sie Richard wieder, der inzwischen als Eintänzer in Berlins berühmtem Hotel arbeitet. Gegen jede Vernunft verlangt Mary, mit ihm zu tanzen. Der Tanz bleibt nicht ohne Folgen, denn schon bald muss Mary feststellen, dass nicht nur der Charleston, sondern auch Richard eine gefährliche Versuchung darstellt …(Quelle: Forever) Über die Autorin: Isabella Benz, geboren 1990 in Baden-Württemberg, begeistert sich schon seit die denken für alles, was mit Geschichte zu tun hat. Besonders fasziniert sie die Zwischenkriegszeit, das Leben in den Goldenen Zwanzigern mit seiner Zerrissenheit zwischen dem großen Leid und den glamourösen Feiern. Ihr Studium verschlug sie 2013 nach Berlin. Sich vorzustellen, wie die Hauptstadt vor fast 100 Jahren ausgesehen haben mochte, inspirierte sie zu “Als wir Charleston tanzten” – einem Roman in einer Zeit voller gesellschaftlicher Umbrüche und Spannungen.(Quelle: Forever) Meine Meinung: Da ich historische Romane lieben, war es natürlich keine Frage ob ich diesen lese oder nicht. Natürlich musste ich ihn lesen.  Zuerst einmal muss ich hier zum Ausdruck bringen, wie viel Respekt ich vor Isabella Benz habe, da sie ja doch noch recht jung ist, aber die Zeit der 20er Jahre in Berlin so perfekt rüber bringt. Man spürt wie viel ihr an dieser Zeit liegt und beim Lesen könnte man meinen, sie hätte selber zu dieser Zeit gelebt. Die Handlung ist absolut authentisch gestaltet und logisch nachvollziehbar. Wichtige geschichtliche und gesellschaftliche Fakten wurden hier gelungen integriert und aufgearbeitet. Die Geschichte wird aus wechselnden Erzählersichten geschildert und man erhält einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten.  Isabella Benz Schreibstil ist klar, flüssig und toll zu lesen, so dass die Seiten nur so dahin fliegen und ich total enttäuscht war, als die Geschichte bereits zu Ende war. Ich hätte noch viel mehr von Mary und Richard lesen können. Durch den Berliner Dialekt erhält die Handlung den nötigen Touch und damalige Wörter und Sätze verleihen noch mehr Realität und Authentizität. Die Autorin schafft es, den Leser immer wieder vor unvorhersehbare Wendungen zu stellen und damit die Geschichte spannend zu halten.  Die Charaktere sind mit viel Persönlichkeit und einer angenehmen Tiefe ausgestattet und man findet sich selber schnell in der Zeit wieder.  Marianne, meist Mary genannt, ist eine sehr liebenswerte Person die für ihre Familie alles tut. Sie hat ein großes Herz, ist oftmals sprunghaft, aber sie lässt sich nicht gerne hinters Licht führen oder gar anlügen. Das merkt auch irgendwann ihr Mann Friedrich. Selbstgerecht trifft er Entscheidungen die Marys Familie betreffen ohne mit ihr darüber zu sprechen und verbaut sich so sehr viel. Trotz dieser Vorkommnisse war er mir nie unsympathisch oder gar verhasst.  Richard, den Mary bei einem Tanz kennen lernt, geht ihr so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Er hat nicht nur Marys Herz schnell erobert, sondern auch meins. Er kämpft um Mary und setzt dafür alles aufs Spiel.  Fazit: Man erlebt die Geschichte fast hautnah mit und kann sich ihr nicht entziehen. Tolle Charaktere, eine immer spannender werdende Handlung mit tollen und unverhofften Wendungen laden ins Berlin der 20er Jahre ein. Ein unbedingtes MUSS für Liebhaber von historischen Romanen.

    Mehr
  • Back to the Twenties...

    Als wir Charleston tanzten

    Samy86

    29. July 2015 um 09:36

    Inhalt: Mary arbeitet hart und ehrgeizig um ihre Familie finanziell & körperlich zu unterstützen und da bleibt keine Zeit um den eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Doch eines Hilft Mary aus dem Alltag auszubrechen und neue Kraft zutanken - das Tanzen! In den Nachtclubs Berlins lebt Mary wiederauf und eine einzige Begegnung entfacht innige Gefühle in ihr, die sie zuvor in dieser Form nicht kannte. Richard hat sie vom ersten Moment umgehauen und als ihre Liebe am aufflammen ist geschieht ein Schicksalsschlag der Mary zu einer folgenschweren Entscheidung zwingen will... Meine Meinung: Isabella Benz ist ein echtes Phänomen geglückt, denn während des Lesens lodert in einem das Feeling der Nachtclubs der 20er Jahre Berlins in einem auf und man verspürt das Bedürfnis gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Mary das Tanzbein zu schwingen, aber auch die dramatische Liebesgeschichte die sich in den Zeilen verbirgt lässt einen nicht los und man fiebert, trauert und kämpft tatkräftig an der Seite von Mary mit.  Nicht nur die Handlung ist total in Sich stimmig auch der Schreibstil der Autorin vermittelt das unmittelbare Gefühl sich in den 20er Jahren zu befinden und unterstützt das Gefühl welches beim lesen aufkommt selbst ein Teil dieser Zeitreise zu sein. Auch sein glaubwürdiger und flüssiger Verlauf lässt einen nicht mehr los und so schreitet man fix im Lesefluss voran und ist schneller am Ende angelangt als einem lieb ist. :(  Mary wirkt als Hauptprotagonistin schüchtern, unscheinbar und blass unter der Domäne ihrer Eltern, doch in den Nachtclubs Berlin verblasst dieser Eindruck und sie entpuppt sich als wundervoll, ehrgeizig und total selbstsicher. Hier kann sie auch dem leidlichen Alltag entfliehen und findet zu ihrer eigenen starken Persönlichkeit zurück. Das Cover stellt für mich total das Bild der 20er da wie sie mir so im Kopf umherschwirren und hinterlässt einen kleinen aber feinen Eindrück von dem was den Leser erwarten wird. Wirklich himmlich! Fazit: Packt eure Tanzschuhe ein und lasst euch entführen, denn es heißt "Back to the Twenties " und es wird heiß in den Nachtclubs Berlins. Eine glasklare Empfehlung für alle die auf historische Momente und Gefühle stehen, aber auch für alle die sich raus aus dem Alltag und in eine Zeit entführen lassen wollen, die vor Energie, Drama und Liebe nur so strotzt... 

    Mehr
  • Blogtour zu "Als wir Charleston tanzten"

    Als wir Charleston tanzten

    isabella_benz

    28. July 2015 um 20:57

    Seit dem 26.07. läuft die Blogtour über die Historische Romanze „Als wir Charleston tanzten“. Natürlich gibt es dabei auch tolle Preise für euch zu gewinnen und zwar: Preis 1: 1 x E-Book + Charleston-Kopfband Preis 2: 1 x E-Book + Rouge-Pinsel Preis 3: 1 x E-Book + Lippenstift Wie ihr diese Preise gewinnen könnt? Schaut auf den einzelnen Blogs vorbei und hinterlasst bis zum 02.08.2015 einen Kommentar auf die dort gestellte Frage. Pro Kommentar wandert euer Name einmal in den Lostopf und mit etwas Glück ziehe ich euch am 03.08. dann und ihr gewinnt  Allgemeine Teilnahmebedingungen findet ihr übrigens hier. Auf folgenden Blogs wird die Tour halt machen: 26.07. ~ Buchvorstellung: http://lisa-buecherchaos.blogspot.de/ 27.07. ~ Berlin in den 20ern: http://beatelovelybooks.blogspot.de/ 28.07. ~ Die Charaktere: http://magischemomentefuermich.blogspot.de/ 29.07. ~ Das Automobil: http://samysbooks.blogspot.de/ 30.07. ~ Interview mit Isabella Benz: http://binchensbuecher.blogspot.de/ 31.07. ~ Tänze und Kleidung der 20er: http://aefkaeys-world-of-books.blogspot.de/ 01.08. ~ Interview mit Richard und Mary: http://siljasbuecherkiste.me/ 02.08. ~ Die Frage nach der Liebe: http://blog.claudis-gedankenwelt.de/

    Mehr
  • Eine dramatische Liebesgeschichte in den 20er Jahren, die unter die Haut geht

    Als wir Charleston tanzten

    aly53

    26. July 2015 um 23:41

    Mary hat es nicht leicht, die Sorge um ihre Eltern und die Geldsorgen bieten ihre ganze Kraft auf. Zuflucht findet sie im Tanzen, wo sie einfach sie selbst sein kann und sich fallen lassen kann. Eines abends lernt sie dabei Richard kennen. Mit seiner Art und seiner Leidenschaft hat er sie sofort umgehauen und sie weiß, sie muss ihn wiedersehen. Doch dann wird ihre Mutter schwer krank. Und Mary muss sich entscheiden... Der Einstieg in diesen Roman gelang problemlos, man konnte sich sofort sehr gut in die Zeit hineinversetzen. Wir befinden uns im Jahre 1924 in Berlin. Die eigentliche Story spielt jedoch im Zeitraum von 1927-1929. Mary ist eine sehr ausrucksstarke Persönlichkeit und hat ein sehr einnehmendes Wesen. Sie wirkt anfangs noch etwas verletzlich und unsicher, aber mit der Zeit macht sie eine Entwicklung durch, die nicht zu verachten ist. Meine Sympathie hatte sie vor allem am anfang. Ihr Schicksal, daß uns hier geschildert wird, ist sehr bewegend. Die Liebesgeschichte ist sehr präsent und dramatisch.  Ich muss zugeben, Marys Art war mir nicht immer sympathisch. Mitunter zeigte sie einen Wesenzug, der mir nicht  gefallen hat. Richard mochte ich hingegen anfangs gar nicht, doch im Laufe des Geschehens wurde er mir immer sympathischer. In den Anfängen wirkt noch alles recht einfach, doch das soll es nicht bleiben. Viele Entscheidungen müssen hier getroffen werden, die mehrere Leben beeinflussen. Es werden Herzen gebrochen, Abgründe tun sich auf und es gilt die ein oder andere Tragödie zu verarbeiten. Auf sehr eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns die Autorin, auf was es im Leben ankommt und warum es so wichtig ist, Entscheidungen zu treffen. Sie sind nicht nur für uns wichtig, sondern auch für andere. Auch werden uns hier sehr gut die Klassenunterschiede aufgezeigt. Geld verändert die Menschen und das merkt man hier sehr deutlich. Aber auch mit Egoismus und Rivalität bekommen wir es hier zutun. Schweres Leid macht sich bemerkbar, aber auch die innere Zerrissenheit und Qual ist hier sehr gut spürbar. Am meisten hat mir jedoch gefallen, mit welcher Leidenschaft das Tanzen wiedergegeben wurde. Es elektrisiert und bringt uns fast dazu, selbst zu tanzen. Der Autorin gelingt es dabei ganz wunderbar, den Zauber des Augenblicks einzufangen und dies auf den Leser zu übertragen. Die Liebesgeschichte wurde auch sehr gut dargestellt,dabei werden uns sehr viele Facetten davon aufgezeigt. Liebe ist nicht immer einfach und das merkt man hier recht deutlich. Marys Weg ist schmerzhaft und leidenschaftlich. Man fiebert unglaublich mit ihr mit. Nachdem wir hier einen Weg durch Höhen und Tiefen durchlaufen haben, gelangen wir schlussendlich zum Showdown. Er gestaltete sich als recht explosiv und dramatisch. Das Ende hat mir recht gut gefallen. Obwohl dieses Buch doch recht bewegend gestaltet ist, blieb es doch relativ ruhig. Zu ruhig finde ich fast. Die Spannung ist dabei eher unterschwellig spürbar. Ich hätte mir etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, doch der kam erst relativ spät zum Einsatz. Die Charaktere fand ich dagegen recht gut dargestellt, dennoch bei dem ein oder anderen wäre mehr Tiefe nicht schlecht gewesen. Das hätte uns einfach noch mehr in dieses Buch hineingezogen. So fühlte ich mich etwas als Beobachter. Der Einblick in die Zeit von damals gelang jedoch gut und man konnte sich alles gut vorstellen. Hierbei erfahren wir größtenteils die Perspektiven von Mary und Richard, was Ihnen natürlich mehr Tiefe verleiht. Dennoch konnte ich bei beiden manchmal die Handlungen nicht recht nachvollziehen. Aber auch andere Sichtweisen bkommen wir hier geboten, je nach dem wer gerade im Zentrum des Geschehens liegt. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und sehr einnehmend. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Obwohl mir dieses Buch gefallen hat, muss ich dennoch sagen, konnte es mich nicht ganz überzeugen. Mir fehlte in den alltäglichen Situationen, einfach die Lebendigkeit und Tiefe. Das Cover und auch der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Eine dramatische Liebesgeschichte in den 20er Jahren, die unter die Haut geht. Mich konnte es zwar nicht ganz überzeugen, dennoch kann ich es weiterempfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, weil es einfach noch kleinere Schwächen aufweist.

    Mehr
  • Ein wundervolles Buch, dass den Flair der 20er Jahre Berlins wiederspiegelt

    Als wir Charleston tanzten

    BeatesLovelyBooks

    25. July 2015 um 19:32

    Meine Meinung:  Ich habe schon lange keinen Roman in dieser Zeitepoche gelesen und war sehr begeistert wie Isabella Benz es geschafft hat die Vergangenheit Berlins einzufangen. Das Buch dreht sich hauptsächlich ums Tanzen und die Liebe. Isabella Benz hat ganz wunderbar die Gesellschaft und die Geschichte Berlins in den 20er Jahren geschildert. Man fühlt sich in diese Zeit zurückversetzt und ist immer mittendrin. Das Thema Tanzen und Liebe spielten eine Hauptrolle in dieser Geschichte. Mary, eine sehr sympatische und liebenswerte Frau, hat das Herz am rechten Fleck und kümmert sich rührend um ihre Familie. Ihr Mann weiß das leider nicht wirklich zu schätzen und hintergeht sie regelmäßig. Als sie durch Zufall Richard kennen lernt und seine Liebe zum Tanzen teilt, fühlt sie sich glücklich. Die Sympatie und das Knistern zwischen den Beiden, beginnt recht schnell. Richard ist ein Mann den man einfach gern haben muss. Wie er um die Liebe zu Mary kämpft und was er alles dafür aufs Spiel setzt, war für mich sehr bemerkenswert. Sie haben mir als Paar wunderbar gefallen und es hat mich für Mary sehr gefreut sie glücklich zu sehen. Charleston stand natürlich im Mittelpunkt des Buches. Dieser Tanz bewegte die Berliner Gesellschaft sehr in den 20er Jahren und hat die Stadt damit geprägt. Ich muss gestehen, dass ich mich vorher mit diesem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt habe. Es hat mich eher gar nicht interessiert. Um so bemerkenswertes ist es, ein Buch dieser Epoche und dieser Thematik doch einmal zu lesen und davon überzeugt werde, dass es doch toll ist so ein Buch zu lesen. Ich bereue es nicht, dass ich es gelesen habe, im Gegenteil, ich wurde belehrt, dass man erstmal etwas aus dieser Zeit lesen sollte, bevor man vorschnell etwas falsch beurteilt. Die Autorin hat sehr viel Herzblut in die Geschichte hineingelegt. Das Dialekt fand ich zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber super gepasst. Isabella Benz hat einen sehr angenehmen und fließenden Schreibstil. Ich hab mich sehr wohl mit dem Buch gefühlt. Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt beider Protagonisten hineinversetzen. Eine überraschende Wendung hat dafür gesorgt, dass die Geschichte weiter spannend bleibt und mich mitreißt. Mein Fazit:  Einfach super, wie Isabella Benz den Charme der 20er Jahre und der Liebe zu Charleston wiedergeben konnte. Ich kann diesem Buch eine klare Leseempfehlung geben. Meine Bewertung: 5/5

    Mehr
  • die Geschichte lässt einem nicht mehr los

    Als wir Charleston tanzten

    Binchen84

    21. July 2015 um 10:32

    Meine Meinung: Da ich historische Romane lieben, war es natürlich keine Frage ob ich diesen lese oder nicht. Natürlich musste ich ihn lesen.  Zuerst einmal muss ich hier zum Ausdruck bringen, wie viel Respekt ich vor Isabella Benz habe, da sie ja doch noch recht jung ist, aber die Zeit der 20er Jahre in Berlin so perfekt rüber bringt. Man spürt wie viel ihr an dieser Zeit liegt und beim Lesen könnte man meinen, sie hätte selber zu dieser Zeit gelebt. Die Handlung ist absolut authentisch gestaltet und logisch nachvollziehbar. Wichtige geschichtliche und gesellschaftliche Fakten wurden hier gelungen integriert und aufgearbeitet. Die Geschichte wird aus wechselnden Erzählersichten geschildert und man erhält einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten.  Isabella Benz Schreibstil ist klar, flüssig und toll zu lesen, so dass die Seiten nur so dahin fliegen und ich total enttäuscht war, als die Geschichte bereits zu Ende war. Ich hätte noch viel mehr von Mary und Richard lesen können. Durch den Berliner Dialekt erhält die Handlung den nötigen Touch und damalige Wörter und Sätze verleihen noch mehr Realität und Authentizität. Die Autorin schafft es, den Leser immer wieder vor unvorhersehbare Wendungen zu stellen und damit die Geschichte spannend zu halten.  Die Charaktere sind mit viel Persönlichkeit und einer angenehmen Tiefe ausgestattet und man findet sich selber schnell in der Zeit wieder.  Marianne, meist Mary genannt, ist eine sehr liebenswerte Person die für ihre Familie alles tut. Sie hat ein großes Herz, ist oftmals sprunghaft, aber sie lässt sich nicht gerne hinters Licht führen oder gar anlügen. Das merkt auch irgendwann ihr Mann Friedrich. Selbstgerecht trifft er Entscheidungen die Marys Familie betreffen ohne mit ihr darüber zu sprechen und verbaut sich so sehr viel. Trotz dieser Vorkommnisse war er mir nie unsympathisch oder gar verhasst.  Richard, den Mary bei einem Tanz kennen lernt, geht ihr so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Er hat nicht nur Marys Herz schnell erobert, sondern auch meins. Er kämpft um Mary und setzt dafür alles aufs Spiel.  Fazit: Man erlebt die Geschichte fast hautnah mit und kann sich ihr nicht entziehen. Tolle Charaktere, eine immer spannender werdende Handlung mit tollen und unverhofften Wendungen laden ins Berlin der 20er Jahre ein. Ein unbedingtes MUSS für Liebhaber von historischen Romanen. www.binchensbuecher.blogspot.de

    Mehr
  • Grandioser Schreibstil, Liebesgeschichte nicht mein Geschmack

    Als wir Charleston tanzten

    SophiesLittleBookCorner

    04. July 2015 um 00:30

    Äußeres Erscheinungsbild: Das Cover ist wirklich schön. Ich mag sehr, dass es an den Stil der 20er Jahre angepasst wurden ist. Das Pärchen ist typisch goldene Zwanziger und die SchwarzWeiß Farben lassen die vergangene Zeit gut noch einmal wieder aufleben. Auch der Titel passt wunderbar in diese Epoche und drückt den wichtigen Inhalt dieses Romans aus: das Tanzen und damit natürlich auch einen der typischen 20er Jahre Tänze, den Charleston. Eigene Meinung: Ich bin nicht der größte Fan von historischen Romanen. Außer der britischen Geschichte gibt es nur eine weitere Zeitepoche, die mich anspricht: die 20er bis 50er Jahre. Für mich war also klar, dass ich in dieses Buch der 20er reinschauen musste. Auch finde ich es sehr schön, dass sich der deutschen 20er angenommen wurden ist, denn diese wird im Vergleich zum Amerika der 20er oft vergessen. Dabei ist das Berlin dieser Zeit doch so facettenreich, faszinierend und berauschend. Die Handlung des Buches ist recht ruhig und stetig gehalten und mein Blut kam nur zum Wallen, wenn getanzt wurde, denn dann steht man als Leser selbst auf der Tanzfläche. Das mochte ich ganz gerne. Zwischendurch gibt es immer mal ein paar kleine Schreckmomente oder ernstere Szenen. Das Besondere an diesem Roman war für mich aber das echte und unverbrauchte Empfinden dieser Zeitepoche und besonders die kleinen Details, beispielsweise vom Adlon oder dem alltäglichen Leben, habe ich wie ein Schwamm in mich aufgesaugt. Leider werden jedoch teilweise größere, manchmal kleinere Zeitsprünge gemacht und diese Unregelmäßigkeit hat mich leider immer mal aus der Geschichte rauskatapuliert, besonders wenn ich zwischen den Kapiteln eine Lesepause gemacht habe. Der Einblick in diese Zeit ist jedoch gelungen, besonders das Leben der etwas wohlbetuchteren Leute (mit all ihren Problemen) wird gut beleuchtet und ich wurde von diesem alten Charme beim Lesen umgeben. Isabella Benz hat eine ganz bezaubernde Art zu schreiben und fängt die 20er Jahre sehr gut ein. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen und doch waren die Szenen nie überladen. Auch wenn ich mich mit dem Berliner Dialekt etwas schwer getan habe, so passt er doch sehr gut in den Roman und gibt ihm einen ganz eigenen Charme. (Ich komme einfach aus einer anderen Ecke Deutschlands und man kann ja nicht mit allen Dialekten Freundschaft schließen.) Am Anfang des Romans fand ich Mary wirklich toll, besonders im Zusammensein mit ihrer Mutter und ihrer Freundin habe ich sie als herzensgute, liebe und nicht auf den Mund gefallene junge Frau kennengelernt. Ihre Sprunghaftigkeit, sowie Selbstsabotage (bezüglich ihres eigenen Glücks) haben mir mit der Zeit jedoch auf die Leber geschlagen. Auch wurde ich nie so richtig warm mit Richard. Er blieb für mich lange einfach nur der Tänzer. Man bekommt einfach zu wenig von ihm zu sehen - mal abgesehen von seinem Verlangen nach Mary. "Als wir Charleston tanzten" ist wirklich ein reiner Liebesroman (halt in der Vergangenheit) und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Liebesleben der Protagonistin. Natürlich gibt es aber auch andere Themen wie z.B. das Tanzen oder die Familie, diese sind jedoch nur Nebengeschichten. So ein Liebesroman steht und fällt mit den Liebenden und die haben mir leider nicht immer zugesagt. Marys Entscheidung waren für mich leider nicht immer nachvollziehbar, ihre Schwankungen bezüglich ihrer beiden Herren haben mich kirre gemacht und auch dieses ganzes Ehedrama war für mich unnötig in die Länge gezogen. Natürlich weiß ich, dass die Liebe zu dieser Zeit noch eine ganz andere Stellung hatte als heutzutage und daher kann ich Marys Zerissenheit auch nachempfinden, aber irgendwann reicht es auch mal und ich hätte dem Mädel gerne mal ein bisschen den Kopf gerade gerückt. Auch das Richard sich so lange hat hinhalten lassen fand ich weniger erfrischend. Sicher hat er auch auf sein Happy End gehofft, aber irgendwann kann ein Mensch doch auch nicht mehr. Das Ende an sich war rund, aber auch hier bin ich etwas zwiegespalten. Das Ende fand ich wirklich gut, aber der Weg dahin war ein bisschen zäh und besonders die letzte Szene davor fand ich ein bisschen zu dramatisch. Fazit: Schon lange hat mich ein Buch mich nicht mehr so verwirrt und zwiegespalten zurückgelassen. Frau Benz Schreibstil konnte mich einfach gefangen nehmen und ich habe mich jedes Mal vor dem Lesen darauf gefreut mich in ihre Welt zu stürzen. Mein Wermutstropfen beim Lesen waren jedoch die Tatsache, dass mir Mary immer unlieber wurde, ich mich mit Richard nicht ganz anfreunden konnte und mich generell die Liebesgeschichte mehr aufgeregt als angeregt hat. Ich bin dennoch sehr gespannt auf weitere Werke, denn man kann als Mensch ja auch nicht alle Liebesgeschichten interessant und unterhaltsam finden. Vielleicht findet ja einer von Euch ein bisschen mehr Verständnis für Mary und Richard?

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks