Isabella Falk Die Gräfin der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Die Gräfin der Wölfe“ von Isabella Falk

Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus!

Außergewöhnlich in jeder Hinsicht. Recherche, Figuren, Authentizität. Unbedingte Leseempfehlung.

— AngelikaLauriel

Aussergewöhnliche Gabe! Interessant, für all jene die Historische Bücher lieben! Ein etwas anderes Werk! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste

Die traurig schöne Geschichte über eine Frau, die für ihre Zeit zu fortschrittlich ist. Dieses gut recherchierte Buch ist einfach ein Genuss

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr guter historisch recherchierter Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Lesenswert!

— Amy-Maus87

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    Die Gräfin der Wölfe

    SmilingKatinka

    02. April 2015 um 15:40

    Ein Buch, dessen Cover mir förmlich ins Auge sprang und welches ich allein wegen des Covers unbedingt lesen musste. Ein Buch, welches auf wahren Begebenheiten beruht und meine Neugier deshalb gleich doppelt weckte. Doch um was geht es eigentlich?   Isabella Falk hat dem Leser hier die Lebensgeschichte der Fürstin Eleonore Elisabeth Amalia Magdalena von Schwarzenberg nähergebracht, die 1682 geboren wurde. Das junge Mädchen war leider schwer zu verheiraten,  doch ihr Vater fand einen Mann, wie er besser nicht hätte ausgesucht werden können. Einejn Mann, den Amalia sogar liebte. Doch der Aberglaube sitzt tief in den Herzen der Menschen. Als sie mit ihrem Mann in dessen Burg zieht, erschrickt sich eine hochschwangere Frau vor ihrem Wolfshund und die Behinderung ihres Kindes wird auf eben diesen Vorfall zurückgeführt. Auch Amalias unkonventionelle Wege, ihrem Mann einen Sohn zu schenken, stoßen auf Ablehnung und Furcht. Ihr Leben wird gefährlich.   Wundervoll atmosphärisch geschrieben, katapultiert Isabella Falk ihre Leser in Amalias Zeit. In eine Zeit, in der es gefährlich ist, eine intelligente Frau zu sein. Eine ZTeit, in der genau dieser Fakt den Männern angst macht. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinfühlen, nicht wegen der Intelligenz, sondern wegen der Liebe zu den Tieren, insbesondere den Hunden. Dies führte natürlich dazu, dass ich nahezu atemlos am Buch klebte und mich kaum von der Lektüre lösen konnte. Spannend, emotional und bildgewaltig beschreibt die Autorin eine Welt, die wir uns kaum noch vorstellen können. Eine Welt voller Aberglauben und Angst, in der Individualität zur Gefahr wird. Die Figuren sind allesamt wundervoll vielschichtig gezeichnet und lassen die Geschichte wirklich vor dem inneren Auge lebendig werden.   Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    LaDragonia

    22. October 2013 um 20:22

    Zum Inhalt: Amalia von Falkenstein wird 1682 mitten in die Zeiten der Hexenverfolgungen und des neu aufkommenden Phänomens des Vampirismus geboren. Mit einem Makel behaftet kann ihr Vater Fürst Torgelow sie nicht standesgemäß verheiraten und so wird sie mit dem Grafen Wenzel von Falkenstein vermählt. Doch Amalia ist mit der Wahl ihres Vaters sehr glücklich, weiß der aufgeschlossene Graf die Intelligenz und Lebensfreude seiner jungen Frau doch sehr zu schätzen, was zur damaligen Zeit nicht immer der Fall war. Aber bereits bei dem Einzug des Brautpaares in die Burg wird die junge Liebe von ersten dunklen Schatten überschattet. Als eine schwangere Frau sich vor Amalias riesigem Wolfhund erschreckt und kurze Zeit später ein missgestaltetes Kind zur Welt bringt, gibt man der Gräfin die Schuld daran. Die abergläubischen Dörfler glauben, das Amalia sie verhext hat. Als Amalia dann zu ungewöhnlichen Mitteln greift um Wenzel endlich seinen lange ersehnten Erben zu schenken, bringt sie die Dörfler damit restlos gegen sich auf. Meine Meinung: „Die Gräfin der Wölfe“ ist das Debüt der Autorin Isabella Falk. Sie hat einen wirklich fesselnden Schreibstil und obwohl mir die Geschichte zu Anfang des Buches doch etwas zu ruhig und langatmig war, hat die Autorin es alleine ihrem wirklich tollen Schreibstil zu verdanken, dass ich dabei geblieben bin. Was ich wie ich ehrlich zugeben muss, auch dann bis zum Ende des Buches nicht bereut habe. Angelehnt hat die Autorin diese spannende und wirklich außergewöhnliche Geschichte an eine Person die wirklich gelebt hat. Eleonore von Schwarzenberg. Die viele Jahre in Krumau gelebt hat und als sehr moderne und aufgeschlossene Frau galt. Zu Anfang der Lektüre war ich mir ehrlich gesagt gar nicht sicher, was mich in diesem Buch erwarten würde. Einen Historienschmöcker? Oder vielleicht doch eine Spur Fantasy? Aber das was die Autorin dann daraus gemacht hat, ist wirklich toll. Sie räumt mit einigen Klischees der damaligen Zeit auf und bringt die unterschwellige Spannung die die Dorfbevölkerung der Gräfin, aufgrund dieser Klischees und Vermutungen entgegenbringt, dem Leser einfach grandios rüber. Fazit: Ein wirklich wunderschönes Debüt aus dem historischen Genre, das man gelesen haben sollte. Es lohnt sich und ich hoffe wirklich dass die Autorin uns noch mit einigen solcher Romane erfreuen wird.

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  • Viel Aberglaube und dazu auch noch Vampirismus

    Die Gräfin der Wölfe

    BrinaWe

    12. June 2013 um 09:36

    Meinung Die kleine Amalia wird von ihrem Vater ziemlich verhätschelt und darf mehr lernen als so ein anderes Mädchen in diesem Jahrhundert. Durch ihre besondere Gabe kann der Vater seine Tochter nicht in den Hohenstand verheiraten. Die 20 jährige Prinzessin ist mit ihrem, für die Vermählung auserwählten, Grafen von Falkenstein sehr einverstanden und glücklich. Trotz der guten Bildung und der glückchen Ehe mit dem Grafen, ist es der Protagonistin nicht möglich ein Kind zu gebähren. Erst mit ca. 40 Jahren wird die Komtess Walpurga Elana Jakobine geboren, die zu dem Zeitpunkt zusammen mit der Gräfin kein einfaches Leben mehr haben wird. Die Gräfin der Wölfe habe ich Anfang Feburar als kostenloses Ebook bei Amazon gefunden und gleich zu geschlagen. Auch wenn ich nicht der Leser für historische Romane bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Schon beim Kauf hatte mich das Cover in seinen Bann gezogen, denn auf den ersten Blick erkennt man passend zum Titel die Gräfin und die dazugehörigen Wölfe. Dazu kommt noch das Altrosa. Aber es war ja nicht nur das Cover, was mich gefesselt hat, sondern auch der Schreibstil von Isabella Falk. Sie hat mir ihrem recht flüssigen Stil die einzelen Charaktere sehr gut beschrieben und es ist für den Leser kein Problem sich in die Geschichte einzufinden. Die Handlung finde ich sehr spannend und ich kann mir die Geschehnisse in der damaligen Zeit sehr gut vorstellen. Was ist aber sehr unwahrscheinlich finde, dass es sich bei der teuflischen Krankheit wirklich um Vampirismus handelt. Meine Vermutung ist, dass die einfachere Diagnose Krebs wäre. Warum natürlich Jakobius so aufgebläht mit Blut in der Geschichte dargestellt wird, kann man nur bie einen Mediziner bzw. in der Pathalogie nachfragen. Ansonsten tat mir die Protagonistin schon sehr leid, dass ihre Gabe mit den Tieren so verspottet wird, auch, dass sie so gut schreiben, lesen, rechnen und zeichnen konnte. Was in der heutigen Zeit für selbstverständlich ist, ist für die Frauen in dem Jahrhundert ziemlich schwierig. Was für mich noch ziemlich interessiere, dass sie Menschen aus dem 18. Jahrhundert extrem abergläubisch waren und dazu noch alles schnell glaubten, was ihnen von den Herren der Wissenschaft aufgetischt wurden. Überhaupt nicht gefallen hat mir der Doktor Erasmus mit seiner gekränkten Eitelkeit. Mir kam es so vor, nur weil er als Freund der Familie Falkenstein nicht mehr an erster Stelle stand, dass er alles getan hat um der Gräfin zu schaden. Was Erasmus wohl aber nicht bedacht, dass er somit auch seinen guten Freund Wenzel hinterging. Wer also historische Geschichten mag oder einfach eine andere Weise des Vampirismus kennen lernen möchte, ist mit diesem Buch gut dabei. Fazit Wie schon erwähnt, auch wenn die historischen Romane nicht so meins sind, hat mir dieses Buch mit seiner erfrischenden Art, sehr gut gefallen. Es wird zwar nicht zu meinen Top 1 gehören, aber die Bewertung der Geschichte kann sich trotzdem sehen lassen.

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  • Die Gräfin der Wölfe

    Die Gräfin der Wölfe

    MelE

    26. May 2013 um 08:35

    Es ist schon eine ganze Weile her, das ich mich einem historischen Roman gewidmet habe, denn auf "Die Gräfin der Wölfe" bin ich schon durch verschiedene Seiten aufmerksam geworden und daher war es ein echtes "Must Read" für mich. "Die Gräfin der Wölfe", was für ein Titel. habe ich nun Vampire und Werwölfe erwartet? Worauf habe ich mich tatsächlich eingelassen? Der Roman spielt im 18. Jahrhundert und ich bin ehrlich gesagt froh, das ich nicht in dieser Zeit gelebt habe, denn Frauen mussten ihren Mund halten, waren im Prinzip nur dafür da hart zu arbeiten, ihren Männern zu Diensten zu sein und Kinder zu gebären. Eine schlaue Frau wie Amalia hat es dadurch natürlich sehr schwer, denn sie hat es gelernt zu zeichnen, einem Architekten gleich. Ich habe oft Wut verspürt auf den selbstgerechten Hofarzt Erasmus, der sich immer wieder aufspielt und die Gräfin klein hält. Die Gerüchte der Dorfbewohner tun ihr übriges und es steht schnell fest, das Amalia vom Vampirismus befallen ist. Ein Buch voller Liebe, Missgunst, Eifersucht, Krankheit und besonderen Gaben, welches mich wirklich packen und faszinieren konnte, auch wenn ich oft schlucken musste über die unsinnigen Gedanken der damaligen Zeit. Die Autorin hat einige Personen erschaffen, die uns durch das Buch hindurch begleiten. Manche sind liebenswert und man wünscht sie sich als Freunde, so wie die Hebamme des Dorfes oder Amalias alten Freund Jakobus. Die Kammerzofe hingegen konnte ich lange nicht einschätzen, aber ganz am Ende werden ihre Beweggründe klar und ich bekomme ein klein wenig Verständnis für ihr Denken und Handeln. Menschen wie Erasmus hingegen möchte ich bitte, bitte in meinem Leben nicht begegnen wollen, denn solch Falschdenker, die nur sich sehen und gerne in allem Lob und Anerkennung suchen sind mir im wahren Leben schon suspekt und unangenehm. Die Sprache derer sich die Autorin bedient ist leicht zu lesen und verständlich, obwohl das Buch in einer anderen Zeit spielt, fällt es natürlich nur durch die Handlungen und Taten der Personen auf. Die beschriebenen Orte wie Wien z.B sind bildlich wunderbar und es entsteht in allem ein Bild vor den Augen. Die Wölfe haben natürlich auch ihren kleinen Platz im Buch, aber sie entwickeln sich nicht zu Werwölfen oder so, sondern sind einfach diejenigen die das Dorf in Angst und Schrecken versetzen. Ich gestehe, das ich vielleicht auch das eine oder andere Mal vielleicht zusammengezuckt wäre, wenn ein Wolfsrudel sich zu nah ans Dorf gewagt hätte. Die Gabe die Amalia hat, fand ich schön gezeichnet und es war nichts anderes als das hier eine besonders große Liebe zu ungewöhnlichen Tieren hervorgehoben wird. Das was letztendlich den Aberglauben des Dorfes schürt sind ganz normale Umstände, Zufälle, Schicksalsschläge, Dinge die einfach passieren, den Dorfbewohnern aber so viel Angst einjagen, das sie Gräfin Amalia meiden und damit natürlich sehr verletzen. Erasmus tut ein übrigens und das alles zusammen ist kaum zu ertragen für einen Menschen und mich wunderte es natürlich nicht, das Amalia depressiv wird. Fazit: Wunderbare Personenzeichnungen, die man entweder als Feind oder Freund betrachtet. Einer außergewöhnlichen Gabe, die der Zeit in der der Roman spielt nicht angemessen ist, machen dieses Buch zu einer wirklich interessanten Lektüre. Nicht blumig, sondern völlig authentisch das Leben der Fürstin betrachtet ergeben ein solides Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehlen möchte.

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  • Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    bookshouse Verlag

    Hallo Liebe Leseratten! Es ist soweit und ich darf euch eine neue Debüt Autorin vorstellen. Isabella Falk hat bei uns im bookshouse Verlag ihrn Debütroman "Die Gräfin der Wölfe" veröffentlicht. Diesen würde ich euch nun gerne vorstellen und lade zur Leserunde ein. Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus! Der Roman lehnt sich an die wahre Geschichte der Fürstin Eleonore Elisabeth Amalia Magdalena von Schwarzenberg an. Leseprobe Und das schreibt die Autorin Isabella Falk über sich: Mein Name ist Isabella Falk, geboren 1965 in Saarbrücken, wo ich bis heute lebe. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und wenigen Berufsjahren in unterschiedlichen Unternehmen setzte ich meine Schwerpunkte neu und kümmerte mich fortan um die Erziehung zweier teilweise schwer kranker Pflegekinder. Während eines der beiden Mädchen nach acht Jahren Pflege in die Obhut seiner Mutter zurückging, wurde die andere zum Glück vollständig gesund. Heute ist sie erwachsen und lebt ganz in meiner Nähe.  Von 1998 bis Dezember 2010 arbeitete ich als Führungskraft in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit ein paar Jahren habe ich mein Hauptaugenmerk auf das Schreiben gelegt. Außerdem mache ich eine Umschulung zum Webmaster.   In meinem Leben habe ich viele Romane geschrieben und wieder verworfen, bis ich vor wenigen Jahren einen Schreibkurs bei dem Schriftsteller Rainer Wekwerth belegte. Dort sind Teile des vorliegenden Manuskripts entstanden. Den letzten Schliff bekam die „Gräfin“ schließlich in der Zusammenarbeit mit der Korrektorin Susanne Strecker, von der ich ebenfalls sehr viel über das Schreiben gelernt habe. Vielleicht habt ihr nun  Lust auf ein spannendes Debüt? Dann bewerbt euch bis zum  22.2.2013 für dieses Buch aus dem 16. Jahrhundert. Ausserdem nimmt dieses Buch an der Debütautorenchallenge von Lovelybooks teil. Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog: http://bookshouse-verlag.blogspot.de Auf Facebook findet ihr uns auch: Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde Eure Katja vom bookshouse - Team

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    • 150
  • Das Leben einer zu fortschrittlichen Frau

    Die Gräfin der Wölfe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2013 um 22:35

    Kosten: Gebundene Ausgabe: 15,99€ eBook: 5,99€ Inhalt: Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus! Cover: Ich liebe diese alten Gemälde sowieso. Und dann noch der knuffige Wolf. Schön :) Meine Meinung: Historische Romane, die sich an die Wirklichkeit anlehnen + ich = Liebe ;D Das Buch ist toll recherchiert und wundervoll geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und an die alte Sprache 'angepasst', was den Lesefluss nicht hindert. Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, genauso ihre Gefühle und Eindrücke. Einige von ihnen musste man einfach gern haben, einige musste man einfach hasse, sei es der Doktor, der nur auf seine Karriere und eventuelle 'Berühmtheit' aus ist oder die Dorfbewohner, die Amalia in ihrer Not nicht beistanden, nur wegen des Aberglaubens. Ich muss zugeben, ein paar Tränchen vergossen zu haben, weil ich so mit Amalia mitgelitten und -gefühlt habe. Außerdem finde ich das Ende und die beginnende Geschichte um Elena gelungen. Fazit: Ich bin von Grund auf begeistert über dieses Meisterwerk!

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  • Die missverstandene Gräfin

    Die Gräfin der Wölfe

    Waldschrat

    02. April 2013 um 12:26

    Kurzbeschreibung: Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus! Leseeindruck: Als erstes muss ich zugeben, dass ich mir unter dem Roman etwas ganz anderes vorgestellt habe, was aber nicht weiter schlimm ist. Statt bösartigen Aberglauben, hatte ich etwas mehr schaurige Geschichten erwartet. Das schmälert aber nicht die Qualität des Romans. Es handelt sich um eine herzzerreißende und spannende Geschichte über ein junges Mädchen, was von Pech verfolgt eine gefürchtete Gräfin wurde. Dabei ist sie weder böse, noch rachsüchtig, gehässig oder unheimlich. Aber für ihre Zeit war sie ein viel zu intelligentes und wissbegieriges Mädchen, welches gepaart mit einer ihr eigenen Naivität und Sturheit zu vielen Problemen, v.a. aber zu Unverständnis führte. Aber wer kann es ihr verdenken, gut behütet und vom Vater reichlich verzogen, musste sie immer und überall ihren Kopf durchsetzen. Da sie nie jemand aufgeklärt und über ihre Wirkung informiert hat, ist es nicht verwunderlich, dass sie Zeit ihres Lebens für die damalige Zeit und das Weltverständnis, das falsche Benehmen an den Tag legte. Amalia tat mir die meiste Zeit ziemlich Leid und ich war sehr erbost und traurig über den Aberglauben und die Bösartigkeit des “gemeinen Volkes”. Man hatte Angst vor dem, was man nicht kannte und fand, zu großen Teilen aus Unterhaltungsgründen, immer abartige und schaurige Erklärungen für Dinge, die man nicht verstand. Was ich sehr schade finde. Leider verhält sich das teilweise auch heute noch so, nur dass die Leute ein wenig aufgeklärter sind. Alles in allem ein sehr trauriges und mitreißendes Buch, was ich jedem empfehlen kann, der sich näher mit dem Aberglauben rund um den Vampirismus im 18. Jahrhundert auseinandersetzen möchte. Ich selbst bin mit dem Buch nicht ganz warm geworden, aber das liegt einfach an meiner aufbrausenden Natur. Ich musste mich immerfort über die Dummheit und Niedertracht aufregen und fand es viel zu schade, dass die Gräfin letztendlich unter dem Aberglauben so viel leiden musste. Und dann kam noch der ach so gelehrte Leibarzt Erasmus dazu, der in seinem eingeengten Forscherdrang die Situation um ein Vielfaches verschlechterte, vor allem aber immerfort die körperliche und seelische Gesundheit der Gräfin aufs Spiel setzte. Ein Buch für die Fans von einfühlsamen historischen Romanen und den Schicksalen von energischen und wissbegierigen Frauen, die ihrer Zeit voraus waren! 3-4 Sterne!

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  • Die Gräfin der Wölfe

    Die Gräfin der Wölfe

    nirak03

    01. April 2013 um 12:31

    Meine Meinung: In „Die Gräfin der Wölfe“ erzählt Isabella Falk die Geschichte der Fürstentochter Amalia. Von ihrem Leben, ihrem Leid und ihrer Liebe. Vor allem aber auch von dem Aberglauben der im 17 Jahrhundert die Menschen beherrschte. Im ersten Teil des Buches hatte ich noch das Gefühl einen gewöhnlichen historischen Roman zu lesen. Der mir sogar fast zu modern geschrieben war. Es plätscherte ein bisschen vor sich hin ohne wirklich spannend zu werden. Es gab Einblicke in die Zeit wie die Menschen des Adels gelebt haben und wie sie mit dem einfachen Volk in Verbindung standen. Das Leben Amalias war eher Langweilig als Interessant. Dann aber tritt eine Wendung ein. Die Fürstentochter heiratet unter ihrem Stand und verlässt die väterliche Burg. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Geschichte mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Etwas Geheimnisvolles umgibt die Protagonistin. Ihr verzweifelter Versuch schwanger zu werden beherrscht ihr Handeln. Sie beginnt Wolfsmilch zu trinken, was natürlich dazu führt, dass das einfache Volk langsam beginnt sie für eine Hexe oder noch schlimmeres zu halten. Ich fand es sehr spannend zu lesen wie die Menschen darauf reagierten. Als dann noch ein Arzt Auftritt der die Krankheit des Vampirismus untersuchte konnte ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Seine Thesen waren einfach zu interessant zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass die fiktive Gräfin Amalia von Falkenstein ein reales Vorbild hat. Die Autorin hat hier historische Fakten mit ihrer fiktiven Geschichte verwoben. Es entstand ein glaubhaftes und nachvollziehbares Bild dieser Zeit. In einem Nachwort klärt die Autorin dann noch einmal über Fiktion und Wahrheit auf. Das Cover gefällt mir ebenfalls gut, es passt hervorragend zur Geschichte. Die Gräfin und ihre Beziehung zu den Wölfen wird gut dargestellt. Mein Fazit: „Die Gräfin der Wölfe“ ist ein interessanter, historischer Roman. Über das Leben einer jungen Gräfin im 17 Jahrhundert. Vor allem aber über den Aberglauben dieser Zeit und darüber wie es in der Bevölkerung zu dem Glauben an Vampire kam. Mir hat das gut gefallen. „Die Gräfin der Wölfe“ ist der erste Roman von Frau Falk und ich hoffe sie wird noch einige Bücher schreiben, die dann auch in einer Printausgabe erhältlich sind. Ich fand ihr Debüt jedenfalls gelungen.

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  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    littlemhytica

    Prinzessin Amalia von Falkenstein´s Kindheit wirft einen großen Schatten. Ihre Mutter kann ihr nicht verzeihen aufgrund der Vorkommnisse. Sie wächst in der Obhut Ihres Vaters und dem Knecht Jakobus auf. Dieser schwor bereits bei Amalia´s Taufe seine ewige Treue. Bereits mit 18 wird sie verheiratet, völlig unter Stellung. Graf Wenzel ist sehr angetan von der schüchternen Schönheit und auch die Erzählungen von Amalia´s Vater können Ihn nicht abbringen, Amalia zu heiraten. Gemeinsam reisen Sie nach Zwinau, in die Heimat des Grafen um dort fortan zu Leben. Doch das neue Leben ist für Amalia alles andere als schön! Verzweifelt sehnt sie sich nach einer eigenen Familie, auch der Hausarzt Erasmus wirft ihr Steine in den Weg mit seinem ständigen geschnüffel. Obwohl dieser eigentlich nur das beste für seinen alten und treuen Freund den Grafen möchte und er ist sich sicher, daß Amalia ein dunkles Geheimniss birgt... Wer ein Fan von historischer Literatur ist, wird dieses Buch nur schwer aus der Hand legen können. Da es für mich ein Ausflug in ein neues Genre ist, hatte ich so meine Probleme mit der Sprache. Dieses Problem bescherte mir eine gewisse Entfernung zu den Protagonisten, die sich nur schwer bis gar nicht überwinden ließ. Ich denke das ich meinen Genre treu bleibe und leider sagen muss, dass ich kein _ neues hinzugewinnen konnte, was aber gar nichts mit diesem Buch zu tun hat, da_ die Geschichte um Amalia toll ist.

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 18:26
  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    scarlett59

    17. March 2013 um 15:00

    Schon der Prolog hat die damalige Zeit mit all ihren Ängsten und dem herrschenden Aberglauben sehr lebendig gemacht. Die Geschichte an sich schien für mich anfangs nichts mit dem Prolog zu tun zu haben, was sich im weiteren Verlauf jedoch nach und nach erklärte. Ich bin vom Anfang an gut in die (an eine wahre Begebenheit angelehnte) Geschichte reingekommen. Es wurde ein schöner Spannungsbogen aufgebaut, da zu Beginn einige Handlungen auf Ereignisse Bezug nehmen, die „vorher“ passiert sind. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, wodurch ich lange gespannt der Auflösung entgegenfieberte. Trotz der Vielzahl der in größeren Abständen immer mal wieder erwähnten Charaktere konnte ich der Story gut folgen. Es hat für mich den Lesefluß nicht beeinträchtigt, da die Hauptpersonen stets präsent waren und die Geschichte getragen haben. Hier haben sich für mich recht schnell Sympathie und Ablehnung ergeben, die sich auch bis zum Ende kaum geändert haben. Der Schreibstil hat mir sehr gelegen; detailliert genug, um die damalige Zeit vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen; aber nie zu belehrend oder weitschweifig, um die Geschichte zu zerstören. Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Ich habe mit der Protagonistin mitgelitten und war erschüttert über die damals üblichen durch Aberglauben bedingten Vorgehensweisen und wie schnell ein Mensch in Verruf gekommen ist. Ich fand auch den Stand der medizinischen Kenntnisse von seinerzeit gut recherchiert. Lediglich das Ende war für mich in Bezug auf die Länge und den Zeitverlauf im Verhältnis zum übrigen Roman zu kurzgefaßt.

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  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    irismaria

    16. March 2013 um 11:19

    „Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk beruht auf der Lebensgeschichte der Fürstin Eleonore Elisabeth Amalia Magdalena von Schwarzenberg, die Anfang des 18. Jahrhunderts lebte. Amalia haftet seit ihrer Geburt ein Makel an, sie scheint mit dämonischen Mächten im Bund zu stehen. Ihr Vater liebt sie sehr und findet im Grafen Wenzel von Falkenstein einen Mann, der zwar unter ihrem Stand ist, aber bereit, sie trotz der Vorurteile zu heiraten und die Ehe wird überraschenderweise glücklich, auch wenn der ersehnte Nachwuchs zunächst ausbleibt. Amalia richtet sich begeistert in ihrem neuen Leben ein und plant, die Burg ihres Mannes umzubauen, was aber auf Ablehnung stößt, da sich Frauen nicht mit so etwas befassen sollen. Auch den Dorfbewohnern ist die Gräfin durch ihre besondere Nähe zur Hunden und Wölfen suspekt. Immer mehr wird Amalias Leben durch Vorurteile und Aberglaube eingeschränkt bis hin zum Vorwurf, sie würde unter der Krankheit „Vampirismus“ leiden, die der Arzt der Familie erforscht. Auch wenn die Handlung immer bedrückender und Amalias Situation hoffnungsloser wird, ist es doch eine spannende und interessante Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    Finky

    11. March 2013 um 20:43

    Klapptext: Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus! Meine Meinung: In diesem Buch geht es um Amalia von Falkensein und ihrem Leben als Gräfin. Sehr gut an der Geschichte hat mir gefallen wie ihr Leben beschrieben wird. Der Leser lernt Amalia nicht nur durch sie selbst, sondern auch durch ihre Zofe, der Hebamme, des Arztes und des treuen Stallmeisters kennen. Auch wenn sie anfangs ein sehr verspieltes und euphorisches Wesen hatte, konnte man doch mit zunehmendem Alter den Zerfall beobachten. Sie wurde immer depressiver und litt an den Schicksalsschlägen, die das Leben ihr wie Steine zwischen die Beine geworfen hat. Und doch schafft sie es gegen ende noch einmal sich aufzurichten, will alles wieder in den Griff bekommen. Doch den letzten Schlag, Sie soll an der Vampirkrankheit leiden, verkraftet sie dann doch nicht mehr und stirbt zu guter letzt an Krebs. Ich fand es erschreckend und zugleich hoch interessant zu lesen, dass die Menschen damals tatsächlich so Abergläubisch waren. Da ich schon viele historische Romane gelesen habe wusste ich ja von dem Aberglaube aber dies war das erste Buch das diesen Aspekt so deutlich rübergebracht hat. Man kann geradezu verstehen warum dies oder jenes die Menschen damals zu dem Aberglauben gebracht hat. Vom Schreibstiel bin ich in soweit begeistert weil Isabella Falk es schafft das geschehene so genau und lebendig zu beschreiben das man es sich toll vorstellen und auch ein wenig Mitleben kann. Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein super Debüt ist und ich hoffe das es nicht das einzigste Buch der Autorin bleiben wird. Jeder der den Vampirismus mal etwas anders betrachten will, muss dieses Buch lesen!

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  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    Amy-Maus87

    Ich muss gestehen, ich liebe historische Bücher die auf wahren Begebenheiten beruhen und war aus diesem Grund so interessiert an dem Debüt Roman, „Die Gräfin der Wölfe“. Diese Geschichte von Isabella Falk beruht auf wahren Tatsachen der Fürstin Eleonore Elisabeth Amalia Magdalena von Schwarzenberg, die zur damaligen Zeit lebte. Die Autorin erzählt hier die Geschichte der jungen Prinzessin Amalia, die zu Zeiten des starken Aberglaubens und der aufkommende Vampirhistory lebte. Amelia wurde das Glück nicht in die Wiege gelegt, denn sie wurde bereits mit einem Makel geboren, den der Vater versuchte, so gut wie möglich vor allen zu verheimlichen. Dies machte es nicht leichter für seine Tochter einen Gemahl zu finden und so verheiratete er sie unter ihren Stand. Trotz allem war Amelia glücklich und zog mit ihrem Grafen auf seine Burg, voller Vorfreude auf das neue Leben. Jedoch währte das Glück nicht lange und Amalia geriet schnell in Verruf mit den Wölfen im Bunde zu stehen und später auch noch unter der Krankheit „Vampirismus“ zu leiden… Wahre Elemente wechseln sich hier in der Erzählung mit fiktiven Begebenheiten ab, die das Bild sehr schön abrunden. Die Geschichte war von der ersten Seite an, sehr spannend geschrieben. Der Text ist flüssig und bildlich beschrieben. Die Emotionen der einzelnen Protas sind sehr gut heraus gearbeitet, sodass es diese Geschichte für mich zum Greifen nah gestaltete. Den Unmut und die Angst der Bevölkerung und Amalias Kummer konnte ich fast selbst spüren. Zudem würde hier sehr gut herüber gebracht, wie sich der Aberglaube immer tiefer in die Seelen der Menschen grub. Ein Aberglaube, der heute für mich so unfassbar scheint… Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten erzählt. Geschickt hat die Autorin die Erzählung so eingefädelt, dass ich nur Stückchenweise etwas über diesen Makel und ihr dunkles Geheimnis herausgefunden habe und ich so regelrecht in Versuchung stand, das Buch in einer Tour durchzulesen. Amalia habe ich im Buch als stets nette Persönlichkeit empfunden. Sie war sehr weit und reif für ihr Alter. Man könnte schon sagen, für dieses Zeitalter leider schon zu weit und fortschrittlich, dass es das Volk noch gerne geduldet hätte. Dieses doch ungewöhnliche Verhalten für dieses Jahrhundert und andere Auslöser machten Amalia letztendlich zur Zielscheibe der Bevölkerung, die an ihrem Aberglauben festhielten. Ja, es ist sicherlich eher eine tragische aber sehr fesselnde Erzählung, die mich berührt hat und einen wirklich interessanten geschickt gewählten Schluss aufweist. Der in meinen Augen weder zu kitschig, noch zu unglaubwürdig dargestellt worden ist. Mein Fazit Ich bin selten so begeistert, wie von diesem historischen Roman. Der so viel Gefühl, gut geführte Recherchearbeit aufweist und mich tief in seinen Bann gezogen hat. Empfehlenswert auf jeden Fall für alle Leser, die das historische Genre lieben und gerne Geschichten lesen, die an wahre Tatsachen angelehnt sind. Für mich ganz klar ein Buch, welches 5 Sterne verdient hat und eine klare Leseempfehlung.

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    • 2

    elane_eodain

    06. March 2013 um 13:42
  • Rezension zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabella Falk

    Die Gräfin der Wölfe

    Meduza

    01. March 2013 um 16:54

    Die junge Prinzessin Amalia heiratet Fürst Wenzel von Falkenstein. Obwohl diese Heirat arrangiert wurde, entwickelt sie schon bald Gefühle für ihren Mann und zieht hoffnungsvoll auf seine Burg. Die lebenslustige Frau hat gleich große Pläne:Ihr Vater, der seiner Zeit gedanklich schon voraus war, hat ihr eine für eine Frau damals ungewöhnliche Ausbildung ermöglicht. So zeichnet sie schon bald ohne Arg Umbaupläne für die altmodische Burg. Ihrem Mann gefällt das und so bemerkt sie zunächst nicht das zunehmende Misstrauen und den Argwohn der Dorfbewohner. Nur ihre Kinderlosigkeit wirft einen Schatten auf ihr Glück. Dieser Schatten wird jedoch zunehmend größer. Die einst so lebenslustige Frau verändert sich, wird antriebslos und trübsinnig. Als sich spät doch noch Kindersegen einstellt, scheint es aufwärts zu gehen, doch dann erschüttert ein Schicksalsschlag ihr Leben ... Fängt dieser Roman zuerst an wie eine romantische Liebesgeschichte, wird die Stimmung doch zunehmend düsterer, passend zu dem immer trüsinnigeren Leben von Amalia. Das Grauen kommt hier auf leisen Sohlen. Es ist nicht der plakative Horror, der mir Gänsehaut verursacht, sondern gerade die leisen, diffusen Schrecknisse: die sich nach und nach einstellenden Missverständnisse, abergläubische Lügen und Verleumdungen, die sich oftmals in vorgeblich wohlmeinenden Ratschlägen offenbaren und doch so verderblich sein können. Ohne Schwarzweißmalerei zeichnet die Autorin ein in seinem Realismus umso grausameres Bild der damaligen Verhältnisse, in der es nicht nur einfach aus Bosheit zu solchen Ereignissen kommen konnte sondern aus einem tödlichen Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Einen besonderen Platz in der Geschichte nimmt der von sich allzu überzeugte Erasmus von Spießen ein. So unsympathisch der Kerl mir auch ist, es gelingt der Autorin, auch seine Beweggründe so eindringlich zu schildern, dass ich ihm sogar Verständnis entgegenbringen konnte. Zunehmend bedrückend liest sich, wie sich das Leben von Amalia völlig ohne ihr Verschulden in eine Abwärtsspirale begibt und sich die Schlinge des Aberglaubens und der Furcht immer enger um sie zusammenzieht. Ja, so kann es gewesen sein. Der Roman versandet nicht in düsterer Mittelalter-Schwarzmalerei sondern zeigt auf, wie sich die Geschehnisse gerade so entwickeln konnten. Niemand wird als "nur böse und schlecht" abgestempelt. Es werden immer beide Seiten gezeigt. Gerade das macht die Geschichte so eindringlich. Am Spannungsbogen hat mir gut gefallen, dass sich erst nach und nach offenbart, was denn damals wirklich mit Amalia geschehen ist. Aber auch ohne diesen kleinen "Trick" hätte ich das Buch nicht aus der Hand legen können, auch wenn ich oft abgestoßen, wütend und bedrückt war. Ein tolles Buch, das ich sicher noch lange in Erinnerung behalten werde und das mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

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