Isabella Feimer Der afghanische Koch

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Inhaltsangabe zu „Der afghanische Koch“ von Isabella Feimer

Eine Liebe im Wien der Gegenwart. Er, im Afghanistan – sie, im Österreich der 80er Jahre groß geworden, seine Kindheit und Jugend geprägt durch militärische und religiöse Konflikte, ihre durch den behüteten Hintergrund eines durchschnittlichen westeuropäischen Bildungsbürgertums. Kriegsschauplätze und Fluchtszenarien, Gewalt und Tod bestimmen sein Bewusstsein. Innerlich zerrissen, geplagt von Erinnerungen, Heimweh und Träumen, ist er getrieben von der Sehnsucht, seinem Leben eine Richtung zu geben. Durch den Mangel an ähnlichen Erlebnissen fast von Schuldgefühlen erfüllt, versucht sie, in seine Welt einzutauchen, indem sie seine Geschichte aufschreibt. Blitzlichtartige Reflexionen über ihren Großvater, der als traumatisierter Kriegsveteran aus Stalingrad heimkehrte, spannen den Bogen zwischen den unterschiedlichen Erfahrungswelten. Behutsam und zärtlich nimmt sie sich seiner Erinnerungen an, fügt die Versatzstücke ihrer beider Leben in einem Mosaik zusammen in der Hoffnung, daraus ein gemeinsames großes Ganzes schaffen zu können. Ist Liebe ausreichend, wenn die Grenzen zwischen Nähe und Distanz, zwischen Haltgeben und Aneinanderklammern fließend sind? Gibt es eine gemeinsame Zukunft?

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    Der afghanische Koch

    loewe

    13. April 2013 um 17:48

    Klappentext, Verlagsinfo “Eine Liebe im Wien der Gegenwart. Er, im Afghanistan – sie, im Österreich der 80er Jahre groß geworden, seine Kindheit und Jugend geprägt durch militärische und religiöse Konflikte, ihre durch den behüteten Hintergrund eines durchschnittlichen westeuropäischen Bildungsbürgertums. Kriegsschauplätze und Fluchtszenarien, Gewalt und Tod bestimmen sein Bewusstsein. Innerlich zerrissen, geplagt von Erinnerungen, Heimweh und Träumen, ist er getrieben von der Sehnsucht, seinem Leben eine Richtung zu geben. Durch den Mangel an ähnlichen Erlebnissen fast von Schuldgefühlen erfüllt, versucht sie, in seine Welt einzutauchen, indem sie seine Geschichte aufschreibt. Blitzlichtartige Reflexionen über ihren Großvater, der als traumatisierter Kriegsveteran aus Stalingrad heimkehrte, spannen den Bogen zwischen den unterschiedlichen Erfahrungswelten. Behutsam und zärtlich nimmt sie sich seiner Erinnerungen an, fügt die Versatzstücke ihrer beider Leben in einem Mosaik zusammen in der Hoffnung, daraus ein gemeinsames großes Ganzes schaffen zu können. Ist Liebe ausreichend, wenn die Grenzen zwischen Nähe und Distanz, zwischen Haltgeben und Aneinanderklammern fließend sind? Gibt es eine gemeinsame Zukunft?” ISBN: 978-3-902711-20-5 Septime Mein Lesen Septime ist bekannt für besondere Bücher. Hier haben Sie wieder ein Roman zu uns Lesern gebracht, welcher viel mehr ist als Worte auf Papier! Vorab sei gesagt, dass schon der Schreibstil von Isabella Feimer ungewöhnlich daherkommt. Lange Sätze in denen viel untergebracht ist erwarten uns. Ich habe mich in den ersten Seiten etwas schwer getan mit dem für mich “anstrengenden” Satzaufbau. Aber als die ersten Seiten durch meine Hände gewandert sind, wusste ich dass dieser Stil genau der richtige für diese Geschichte ist. Dadurch kann ich nicht einfach mal so über die Zeilen huschen, wie es mir ab und an mal passiert, nein hier ist die volle Aufmerksamkeit gefragt. Nur so bekommt man den Sinn des Gelesenen richtig mit, durch die volle Konzentration auf die Wörter erschliessen sich die Feinheiten des Geschriebenen. Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Menschen die eine unterschiedliche Herkunft und Vergangenheit haben. Nicht immer sind die Gefühle der beiden gleich, zu unterschiedlich die Herkunft, das bisherige Leben. Sie ist eigentlich auf der Suche nach sich selbst, er ist ein Flüchtling und arbeitet als Koch. Gemeinsam gehen sie durch ein Stück ihres Lebens. Sie würde gerne ein Buch über seine Geschichte schreiben und taucht über die Gespräche immer tiefer in seine Seele. Schnell, prägnant und doch ausufernd und  gefühlvoll erzählt Isabella Feimer die Geschichte. Nun kurz zum Cover des Buches. Ich persönlich finde es hervorragend ausgewählt. Autorin und Titel sind in klarer Schrift im oberen Teil zu sehen, unterlegt von einer Mauer in der sich Einschusslöcher befinden. Im unteren Teil ist durchscheinend  eine Rose zu sehen. Auch ich habe einige Bekannte die in Afghanistan ihren Auslandeinsatz hatten. Hier und da hat man über Land und Leute das eine oder andere gehört, aber es mal aus dieser Sichtweise zu betrachten war ein Erlebnis.

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