Isabella Frey

 3.7 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Lust, Wilde Spiele und weiteren Büchern.

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Isabella FreyLust
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Lust
Lust
 (6)
Erschienen am 12.09.2014
Isabella FreyWilde Spiele
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Wilde Spiele
Wilde Spiele
 (6)
Erschienen am 11.11.2013
Isabella FreyKomm mit mir
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Komm mit mir
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 (0)
Erschienen am 10.07.2015

Neue Rezensionen zu Isabella Frey

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raven1711s avatar

Rezension zu "Lust" von Isabella Frey

Macht Lust auf mehr
raven1711vor 4 Jahren

Inhalt:

Felicitas hält die Männer auf Abstand. Eine feste Beziehung kommt für sie nicht in Frage. Stattdessen genießt sie es in One-Night-Stands, Kontrolle auszuüben. Bis sie auf Markus trifft, der ihr zeigt, wie heiß es sein kann, dominiert zu werden. Doch er fordert nicht weniger als ihr absolutes Vertrauen. Kann Felicitas sich auf sein Spiel einlassen?

 

Meinung:

Das Buch geht direkt ohne große Vorgeschichte los und wir steigen direkt bei einem Doppeldate ein. Felicitas ist eine sehr ehrgeizige Frau, die in ihrem Marketing-Job in einer Werbeagentur aufgeht. Sie arbeitet auf einen großen Geschäftsabschluss hin, mit dem sie hofft, endlich in die Führungsriege aufsteigen zu können. Leider machen ihr Arbeitskollegen und einer ihrer Chefs das Leben sehr schwer, da sie nach außen hin arrogant und kühl wirkt. Felicitas fällt es sehr schwer, die Führung abzugeben und besteht sehr nachdrücklich auf ihre Freiheit und ihren Freiraum.

Markus kommt aus reichem Haus, hat aber zu seinem Vater nie ein gutes Verhältnis gehabt und gilt grundsätzlich eher als Playboy. Feste Beziehungen sind nicht sein Ding. Er möchte sich nicht an eine Person binden und ist der Meinung, dass alle Frauen gleich gestrickt sind.

Trotzdem reizt ihn Felicitas und wird aus ihrer Art nicht schlau. Er möchte Felicitas die Freude am Leben und am Abenteuer wieder näher bringen.

Der Schreibstil ist sehr schön und aus der dritten Person. Dabei wechselt die Perspektive immer wieder zwischen Markus und Felicitas. Die Figuren sind gut und glaubhaft ausgearbeitet, allerdings war mir Felicitas mit ihrer etwas unterkühlten Art nicht so sympathisch, wie ich es aus anderen Büchern kenne. Aber genau das macht ihre Figur ja aus und bildet den Kern dieser Geschichte. Die erotischen Szenen sind sehr gut und einfühlsam geschrieben, wirken nicht platt, vulgär oder aufgesetzt und runden die Geschichte sehr harmonisch ab.

 

Fazit:

Ein wirklich guter erotischer Roman, mit einer glaubwürdigen Geschichte und zwei interessanten Hauptfiguren. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

(Findet meine Rezensionen auch auf meinem Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

 

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Blonderschattens avatar

Rezension zu "Wilde Spiele" von Isabella Frey

Rollenwechsel ist manchmal gar nicht so einfach ;)
Blonderschattenvor 4 Jahren

Cover:

Das Cover ist schön und hat bei mir die Neugierde geweckt das Buch lesen zu wollen. Die Frau mag sicherlich in den Bereich fallen, indem das Buch spielt, jedoch sehe ich weniger einen Bezug zu der Geschichte an sich.
Die Maske gefällt mir, man sieht nicht wer dahinter steckt, aber an den Augen der Frau kann man deutlich ablesen, das sie zu allem bereit ist.


Meinung:

Lena hat mir schon zu Beginn der Geschichte ein Rätsel aufgegeben. Max hat sie so fies abgeschoben wie es nur ging und sie möchte ihn trotzdem zurück. Da frage ich mich doch warum? Nachdem zu urteilen, was ich von Max kennen gelernt habe, ist das jetzt nur wieder eine Phase mit dem bereuen und spätestens nach ein paar Wochen guckt er sich wieder anderweitig um. Aber wie sagt man so schön - Liebe macht blind - und das trifft eindeutig auf Lena zu, die von den guten Erinnerungen geblendet wird und gerne die traumhafte Welt um sich herum hätte, wie sie sich schon seit langem ausmalt.

Pluspunkte hat Lena bei mir im Umgang mit Sebastian gesammelt. Sie begibt sich in eine neue Welt - seine Welt - und schreckt vor keinen Erfahrungen zurück. Oftmals finde ich bei Charakteren dieses hin und her nervenaufreibend, eigentlich wollen sie es aber andererseits macht man sowas ja nicht. Lena hat zwar auch ab und zu Bedenken, verwirft diese aber schnell wieder um sammelt neue Erfahrungen. Mit Bastian an ihrer Seite fasst sie auch endlich den Mut, ihren Traum zu verwirklichen.

>>Sieh mich nicht so an, Lena. Er hat Geld, und was das Finanzielle angeht, dafür hat er ein Händchen.<< >>Das hast du von Kikki auch schon behauptet. Kennst du eigentlich nur reiche Arschlöcher?<<

Sebastian hält die Zügel in der Hand und lässt Lena das auch deutlich spüren. Schade fand ich es, dass Bastian dabei immer so eine Kühle ausgestrahlt hat, die ich zwar ab und zu vertragen würde mich auf Dauer aber doch eher vertrieben hätte. Lediglich seine Fürsorglichkeit nach dem "spielen" hat mir an ihm gefallen.

Lena ist bereit neue Erfahrungen zu sammeln, doch wenn es ihr zu bunt wird, schreckt sie auch nicht davor zurück - jedoch wohl überdacht - das Safewort zu benutzen. Ich finde es gehört Mut dazu, sich zu äußern, dass einem das jetzt zu weit geht und auch die Reaktion von Bastian fand ich immer sehr toll. Er hat ihr keine Vorwürfe gemacht sondern sie einfach zärtlich in seine Arme gezogen und ihr den nötigen Halt gegeben. Eine Stelle jedoch, wäre für mich eine Herausforderung gewesen, die ich nicht in Angriff genommen sondern die schnellst mögliche Fluchtmöglichkeit gesucht hätte ... Lena war da experimentierfreudiger.


Charaktere:

Lena hat Träume und Wünsche. Der Traum von Familie und Traumhaus zerbricht mit Max an der Umsetzung ihres Wunsches hapert es an der Umsetzung. Gut nur, dass ihr Bastian in beiden Punkten die Augen öffnet.

Sebastian spielt immer nach seinen Regeln ... und dann lernt er Lena kennen. Seine Gedanken werden von ihr beherrscht. Er versucht die Kontrolle zu behalten und gibt sich nach außen hin als unnahbar. Doch verwehrt er sich damit selber was er möchte und läuft Gefahr mit seiner Art diejenigen von sich zu stoßen, die er so sehr liebt.


Schreibstil:

Isabella Frey versteht es die Leute mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen und ein Thema welches ich schon in vielen Büchern gelesen habe, neu darzustellen. Die Autorin hat mit jeder Menge Fantasie viele spannende und lustvolle Momente in die Geschichte eingefügt. Bei der Vielzahl dieser Szenen könnte man meinen, in den einzelnen Büchern wiederholt sich in etwas das Geschehen, was hier jedoch ganz und gar nicht der Fall ist. Mich hat Isabelle Frey dadurch überzeugt.
Auch die wechselnde Sichtweise von Lena und Sebastian hat einen tieferen Einblick in die Charaktere gewährt, sodass der sonst eher kühle Sebastian auch mit Herz überzeugt hat.

Alles in einem hat mir das Buch gut gefallen. Einen Stern Abzug gibt es jedoch, weil ich mir gewünscht hätte, dass Bastian öfter seine weiche Seite nach außen kehrt. Er ist ein toller Mann, der diese Seite von sich aber zu wenig gezeigt hat.

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Blonderschattens avatar

Rezension zu "Lust" von Isabella Frey

Starke Charaktere und Fantasy in vielen Facetten
Blonderschattenvor 4 Jahren

Cover:

Das in Sepia gehaltene Cover gefällt mir sehr. Der Mann und die Frau nehmen den ganzen Raum ein und beide strahlen auf eine andere Weise Dominanz aus. Der Buchtitel ist gut eingebunden und passt zum äußeren Erscheinungsbild.


Meinung:

Mit Problemen umzugehen, handhabt jeder anders. Manche schaffen es mit der Hilfe von Freunden wieder aus diesem tiefen Loch raus, andere wiederum verdrängen die Angst und den Schmerz. Beide Varianten helfen dabei, wieder am Leben teilzunehmen, aber nur eine lässt einen das Leben auch genießen.

Markus und Feli haben ihr eigenes Päckchen an Last der Vergangenheit zu tragen. Ich bewundere Felicitas dafür, so engagiert und zielstrebig in ihrem Beruf zu sein. Sie meistert ihren beruflichen Alltag klasse und lässt sich nicht von ihrem Kollegen Alex aufs Glatteis führen. Auch das Feli solch eine Beherrschung im Umgang mit ihrem frauenfeindlichen Chef hat, finde ich sehr bemerkenswert. Leider ist es keine Seltenheit, dass Männer denken, Frauen haben in Führungspositionen nichts zu suchen. Gut das sie sich davon niemals hat unterkriegen lassen und gezeigt hat was in ihr steckt.

Der Schlagabtausch zwischen Alex und Feli war sehr erfrischend und die Abreibung die Markus ihm im "Cadeau" verpasst hat, war bei ihm mehr als notwendig. Auch Feli hat die Begegnung mit Markus nicht kalt gelassen und hat ihm so erstmals einen Schritt in ihr Leben machen lassen.

>>Ich stelle jetzt mein Auto dort vorne ab. [...] Dann wirst du mich fragen, ob ich noch auf einen Kaffee hinaufkommen will. Und dann sprechen wir in aller Ruhe darüber, welchen Quatsch du heute gemacht hast.<< >>Nur über meine Leiche.<< >>Sehr gut.Das war ein Ja, mein Zuckerpüppchen.<<

Markus hat mich mit seiner Art immer wieder zum schmunzeln gebracht. Er ist an seiner Vergangenheit gewachsen, während Feli sich hinter ihrer Fassade versteckt.

>>Du hast nicht gerade Zuckerpüppchen zu mir gesagt?<< [...] >>Wenn du es gehört hast, wird es schon stimmen. Wäre dir Häschen lieber? Oder...<< >>Stute?<< >>Hör auf mit diesem Unsinn auf, Markus!<< [...] >>Okay, dann bleibe ich bei Zuckerpüppchen<<

Das Feli im Zwiespalt mit sich selber steht und nicht weis ob sie sich auf den Deal mit Markus einlassen soll, kann ich einerseits gut nachvollziehen, doch für mich als Leser war ihr ständiges hin und her ziemlich nervenaufreibend, sodass ich vor Markus für sein Durchhaltevermögen den Hut ziehe.

>>Du machst es mir ganz schön schwer, weißt du das? Normalerweise fühlen die Frauen sich geehrt, wenn ich sie nach Hause fahre. Ich bin es gewohnt, dass die Frauen mir zu Füßen liegen.<< >>Arroganter Macho<<

Die Fantasie der beiden lässt wirklich nicht zu wünschen übrig. Sie verlieren sich in spannenden Welten von denen Feli wieder einmal nicht weis ob sie wirklich mitspielen soll oder nicht. Ihr Protest hingegen konnte ich nicht ernst nehmen, ich glaube sie wusste, dass sie es wollte und hat durch ihre Aussagen einfach nur versucht sich besser zu fühlen. An der Stelle, an der sie nun wirklich das "Safewort" verwendet hat, sind mir allerdings beinahe die Augen aus dem Kopf gefallen und Markus hätte ich am liebsten in den Arm genommen und getröstet.

>>Hey, mein kleines Kätzchen<<, sagte er und grinste breit. >>Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Meine süße Feli als Kätzchen ... hattest du nicht mal diese seltsame Katzenmaske?<< >>Aber pass auf, Kätzchen haben scharfe Krallen.<<

Das Buch war voller Spannung und Abenteuer. Eine Frage ist mir aber leider nicht beantwortet worden. War es Alex oder Phillipp, vielleicht auch beide zusammen, die Feli etwas anhängen wollten? Gibt es einen Schrecken mit Ende? Oder ein Schrecken ohne Ende? Findet es heraus und lasst euch in eine spannende Welt entführen.


Charaktere:

Felicitas harte Schale, weicher Kern. Eine Fassade die sie um sich herum errichtet hat, nachdem sie von ihrem Vater enttäuscht wurde. Vertrauen zu fassen und damit verletzlich zu werden ist etwas, was Feli seit dem meidet. Doch wer könnte sie besser verstehen, als jemand der in seinem Leben ebenfalls schlimmes erlebt hat?

Markus jung, dumm, naiv - doch all das ist er heute nicht mehr. Er hat aus seinen Fehlern gelernt und hat es sich als Aufgabe gesetzt, Felis harte Schale zu durchbrechen und innerstes nach außen zu kehren. Ob er sein Ziel erreicht? Die Schale scheint dicker zu sein, als er gedacht hat.


Schreibstil:

Isabelle Frey hat mich ihrem Einfallsreichtum überzeugt. Mittlerweile habe ich schon mehrere Bücher dieser Art gelesen und eins ist hier anders, hier wird auch der Frau einmal die Führung überlassen. Die Autorin hat die Unsicherheit von Feli in dieser Situation gut veranschaulicht und eine Seite an ihr gezeigt die man aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbild nicht vermutet hätte.

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