Isabella Frey Wilde Spiele

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Inhaltsangabe zu „Wilde Spiele“ von Isabella Frey

Lena wurde von ihrem Verlobten Max sitzengelassen. Ihr Selbstwertgefühl ist im Keller. Als der äußerst attraktive Sebastian ihr den Hof macht, hat sie eine Idee: Mit ihm will sie Max eifersüchtig machen und zurückgewinnen. Sebastian lässt sich auf das Spiel ein, doch nur nach seinen Regeln. Und die sind hart. Lena ist zuerst schockiert, aber bald ist sie ihrem neuen Meister völlig verfallen. Denn die süße Lust der Unterwerfung schlägt alles, was sie je erleben durfte ...

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    Wilde Spiele

    Blonderschatten

    22. September 2014 um 19:55

    Cover: Das Cover ist schön und hat bei mir die Neugierde geweckt das Buch lesen zu wollen. Die Frau mag sicherlich in den Bereich fallen, indem das Buch spielt, jedoch sehe ich weniger einen Bezug zu der Geschichte an sich. Die Maske gefällt mir, man sieht nicht wer dahinter steckt, aber an den Augen der Frau kann man deutlich ablesen, das sie zu allem bereit ist. Meinung: Lena hat mir schon zu Beginn der Geschichte ein Rätsel aufgegeben. Max hat sie so fies abgeschoben wie es nur ging und sie möchte ihn trotzdem zurück. Da frage ich mich doch warum? Nachdem zu urteilen, was ich von Max kennen gelernt habe, ist das jetzt nur wieder eine Phase mit dem bereuen und spätestens nach ein paar Wochen guckt er sich wieder anderweitig um. Aber wie sagt man so schön - Liebe macht blind - und das trifft eindeutig auf Lena zu, die von den guten Erinnerungen geblendet wird und gerne die traumhafte Welt um sich herum hätte, wie sie sich schon seit langem ausmalt. Pluspunkte hat Lena bei mir im Umgang mit Sebastian gesammelt. Sie begibt sich in eine neue Welt - seine Welt - und schreckt vor keinen Erfahrungen zurück. Oftmals finde ich bei Charakteren dieses hin und her nervenaufreibend, eigentlich wollen sie es aber andererseits macht man sowas ja nicht. Lena hat zwar auch ab und zu Bedenken, verwirft diese aber schnell wieder um sammelt neue Erfahrungen. Mit Bastian an ihrer Seite fasst sie auch endlich den Mut, ihren Traum zu verwirklichen. >>Sieh mich nicht so an, Lena. Er hat Geld, und was das Finanzielle angeht, dafür hat er ein Händchen.<< >>Das hast du von Kikki auch schon behauptet. Kennst du eigentlich nur reiche Arschlöcher?<< Sebastian hält die Zügel in der Hand und lässt Lena das auch deutlich spüren. Schade fand ich es, dass Bastian dabei immer so eine Kühle ausgestrahlt hat, die ich zwar ab und zu vertragen würde mich auf Dauer aber doch eher vertrieben hätte. Lediglich seine Fürsorglichkeit nach dem "spielen" hat mir an ihm gefallen. Lena ist bereit neue Erfahrungen zu sammeln, doch wenn es ihr zu bunt wird, schreckt sie auch nicht davor zurück - jedoch wohl überdacht - das Safewort zu benutzen. Ich finde es gehört Mut dazu, sich zu äußern, dass einem das jetzt zu weit geht und auch die Reaktion von Bastian fand ich immer sehr toll. Er hat ihr keine Vorwürfe gemacht sondern sie einfach zärtlich in seine Arme gezogen und ihr den nötigen Halt gegeben. Eine Stelle jedoch, wäre für mich eine Herausforderung gewesen, die ich nicht in Angriff genommen sondern die schnellst mögliche Fluchtmöglichkeit gesucht hätte ... Lena war da experimentierfreudiger. Charaktere: Lena hat Träume und Wünsche. Der Traum von Familie und Traumhaus zerbricht mit Max an der Umsetzung ihres Wunsches hapert es an der Umsetzung. Gut nur, dass ihr Bastian in beiden Punkten die Augen öffnet. Sebastian spielt immer nach seinen Regeln ... und dann lernt er Lena kennen. Seine Gedanken werden von ihr beherrscht. Er versucht die Kontrolle zu behalten und gibt sich nach außen hin als unnahbar. Doch verwehrt er sich damit selber was er möchte und läuft Gefahr mit seiner Art diejenigen von sich zu stoßen, die er so sehr liebt. Schreibstil: Isabella Frey versteht es die Leute mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen und ein Thema welches ich schon in vielen Büchern gelesen habe, neu darzustellen. Die Autorin hat mit jeder Menge Fantasie viele spannende und lustvolle Momente in die Geschichte eingefügt. Bei der Vielzahl dieser Szenen könnte man meinen, in den einzelnen Büchern wiederholt sich in etwas das Geschehen, was hier jedoch ganz und gar nicht der Fall ist. Mich hat Isabelle Frey dadurch überzeugt. Auch die wechselnde Sichtweise von Lena und Sebastian hat einen tieferen Einblick in die Charaktere gewährt, sodass der sonst eher kühle Sebastian auch mit Herz überzeugt hat. Alles in einem hat mir das Buch gut gefallen. Einen Stern Abzug gibt es jedoch, weil ich mir gewünscht hätte, dass Bastian öfter seine weiche Seite nach außen kehrt. Er ist ein toller Mann, der diese Seite von sich aber zu wenig gezeigt hat.

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