Isabella Lechner Wienerinnen, die lesen, sind gefährlich

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Inhaltsangabe zu „Wienerinnen, die lesen, sind gefährlich“ von Isabella Lechner

Hinter der Fassade von Wiener Romantik, Kaiserwalzer und Kaffeehauskultur konnte sich eine avantgardistische Elite entwickeln, die in der Literatur, Kunst, Psychoanalyse, Wissenschaft und Politik Weltgeschichte schrieb. Doch während sich die Namen der Männer mühelos aufzählen lassen, kennt man kaum die Frauen, die durch ihr Wirken und Engagement als Ministerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen, Unternehmerinnen, Architektinnen oder Café- und Hotelbesitzerinnen tiefe Spuren in ihrer Stadt Wien hinterließen. Die Wiener Journalistin Isabella Lechner geht diesem Aspekt nach und beleuchtet mit Feinsinn, Humor und Wissen die Stellung der unangepassten und belesenen Wienerin in der jeweiligen Zeit. Das Eintauchen in die Biographien dieser klugen und in so vielerlei Hinsicht mutigen Damen ist gleichbedeutend mit einer 200-jährigen Entdeckungsreise durch die vielschichtigen Lebenswelten der Wienerinnen.

Dieses Buch macht Lust darauf, sich näher mit den einzelnen Frauen zu beschäftigen und noch mehr über sie zu erfahren.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Schönes Buch für und über Frauen

    Wienerinnen, die lesen, sind gefährlich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2017 um 16:05

                        "Man wird erst wissen,      was die Frauen sind, wenn ihnen nicht mehr        vorgeschrieben wird, was sie sein sollen."                           Rosa MayrederEs ist ein kleines und handliches Buch vom Elisabeth Sandmann Verlag und in folgende Kapitel unterteilt:Frauenrechtlerinnen und KämpferinnenSalonièren und KünstlerinnenSchriftstellerinnen und DichterinnenGeschäftsfrauen und PionierinnenJosefine-Hawelka-Weg, Johanna-Dohnal-Hof und Anna-Freud-Park sind Straßen, Plätze und Gebäude, die nach Wienerinnen benannt wurden. Doch kennt jemand noch die Frauen?Zeitlich bewegen wir uns zwischen 1797 und 2010, einen Zeitraum voller geschichtlicher Umbrüche, in der Frauen um ihr Recht und Leben gekämpft haben. Sei es im Wien als Haupt- und Residenzstadt eines Kaiserreichs, als das Frauenideal noch eines der biedermeierlichen Hausfrau, aufopfernden Gefährtin und Mutter war. Doch es gab Frauen, die um ihre Klugheit wussten und Mittel und Wege fanden, ihre Träume zu leben.Um 1848 gab es viele Wienerinnen, die sich für Frauenrechte und gesellschaftlichen Umbruch einsetzten. Aber es sollte noch lange dauern, bis Frauen auch politisch mitreden konnten. Doch in der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie wieder zurückgedrängt an Heim und Herd. Erst in den 1970er Jahren wurde der Kampf um Gleichberechtigung in der autonomen Frauenbewegung erst wieder so richtig aufgenommen.Dieses Buch macht Lust darauf, sich näher mit den einzelnen Frauen zu beschäftigen und noch mehr über sie zu erfahren. Den Titel finde ich etwas unglücklich gewählt, das er mich an die lesenden und schreibenden Frauen von Stefan Bollmann erinnert, doch meiner Neugier auf die Frauen tat dies keinen Abbruch.

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  • Gelungener Querschnitt

    Wienerinnen, die lesen, sind gefährlich

    trilliand

    06. May 2013 um 19:46

    Gelungene Auswahl an Biografien äußerst interessanter Frauen verschiedenster Hintergründe in verschiedenen Epochen - die Gemeinsamkeit ist die Stadt Wien als Wohn-, Wirkungs- bzw. Arbeitsort. Die Biografien sind spannend und interessant geschrieben und lassen sich dennoch schnell lesen. Oft dürften die Kapitel gerne länger sein, aber man erfährt so in kurzer und prägnanter Form die wichtigsten bzw. prägendsten Eckpunkte aus dem Wirken und Leben der jeweiligen Frauen. Mit das Schönste an dem Buch ist, dass es neugierig auf mehr macht und unzählige Anknüpfungspunkte für weitergehende Informationen bietet.

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