Isabella Straub Südbalkon

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Inhaltsangabe zu „Südbalkon“ von Isabella Straub

Das Leben ist kein Südbalkon Ruth tut, was der Rest der Gesellschaft sich wünscht: Nichts. sie hat keinen Job, keine Kinder, nur einen Freund, für den sie das Flittchen spielt, bevor er wieder hinter dem Computer verschwindet. Ruth ist Außenseiterin, aber gerade weil sie nicht am normalen Leben teilnimmt, kann sie uns alles darüber erzählen. Voll Sehnsucht und Abscheu zugleich schaut sie in die Wohnungen der anderen, verabredet sich zum Kaffee aus Kostengründen in Möbelgeschäften, trifft sich zum Rendezvous im Küchenstudio und beobachtet zur Ermunterung Kranke vor der Klinik. In der modernen Stadt mit der allgemein zur Schau getragenen Happyness findet sie einfach keinen Platz. Bis sie Pawel begegnet. "Kluge Gesellschaftsanalyse. alle Pointen zünden. erinnert an die Kunst und Literatur der neuen Sachlichkeit." (Jan Wiele, FAZ); ". voller Erfindungsgabe und voll einer emotionalen Kraft, die sein Witz nicht aufhebt, sondern scharf beleuchtet." (Burkhard Müller, SZ) "Ruth Amsel würde es hassen, dies zu hören, aber: Was für eine Bereicherung für die Gesellschaft." (Maren Keller, Kulturspiegel)
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  • Leserunde zu "Das Fest des Windrads" von Isabella Straub

    Das Fest des Windrads
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Wir laden euch ganz herzlich zur Leserunde zu Isabella Straubs »Das Fest des Windrads« ein und freuen uns darauf, mit euch diesen tollen Roman zu lesen und darüber zu diskutieren. Außerdem habt ihr die Gelegenheit, Fragen an Isabella Straub zu stellen, die sie persönlich beantworten wird! Zum Inhalt: Die Wiener Managerin Greta und der Taxifahrer Jurek aus Oed könnten gegensätzlicher nicht sein. Und haben doch dasselbe Problem: den Midlife-Blues. Als Greta mit ihrem Zug vor Jureks Kleinstadt liegen bleibt, ist das nicht der Beginn einer großen Liebe, sondern der Anfang einer längst überfälligen Reise zu sich selbst. Das Fest des Windrads ist ein Roman über die naive Landlust der Städter, die trügerische Genügsamkeit der Provinzler und die Suche nach dem richtigen Leben am vermeintlich falschen Ort. »Isabella Straub erzählt frech und wach, wir folgen ihr gern in die absurdesten Situationen des Alltags.« NZZ Zur Leseprobe Jetzt bewerben! Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr uns bis zum 12.03. schreibt, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet. Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch! Euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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  • Südbalkon

    Südbalkon
    Themistokeles

    Themistokeles

    18. February 2015 um 15:00

    Ein gesellschaftskritischer Roman wurde einem mit diesem Buch versprochen. Was ich erhalten habe, ist eine extrem wirre Geschichte, welcher für meinen Geschmack zu sehr der rote Faden fehlte, bei der ich jeden Charakter nervig und unsympathisch fand, mich letztendlich fragen musste, was an diesem Buch wirklich Kritik sein sollte. Mein Problem, gerade im Bereich der Gesellschaftskritik war wohl einfach, dass ich die dargestellte Gesellschaft so wenig aus dem Leben gegriffen fand. Für mich hatte sie einfach deutlich mehr etwas sehr Abstraktes, Gekünsteltes und so stark Überzogenes, dass es einfach nicht passen wollte, dass eine so irreal wirkende Gesellschaft, als die teilweise wirklich real existente, herhalten sollte. Allgemein hatte ich eher das Gefühl in einer schlechten Talkshow gelandet zu sein, welche Themen mit viel Show und gecasteten Schauspielern publikumswirksam versucht darzustellen. Diese überzogene Darstellung, gepaart mit dem wenigen an Handlung, welche der Roman hergab, war für mich ein Mix, den ich irgendwie grausam fand. Kritik, bzw. die Möglichkeit etwas kritisch darzustellen, konnte ich da gar nicht finden, war doch viel zu wenig Substanz vorhanden. Verstärkt wurde dieses Gefühl noch dadurch, dass ich mit Ruth, der Protagonistin so gar nicht warm werden konnte, ging sie mir die meiste Zeit einfach nur auf die Nerven. Das bei weitem schlimmste an ihr und dem gesamten Buch war jedoch diese Fiktion auf ein Sexspielen, welches sie immer, wenn es zum Akt kommen soll, mit ihrem Freund durchführt und von ihr als “Das siebte Flittchen” bezeichnet wird. Zum einen dominierte die Erzählung davon dieses Buch enorm, was ich allein schon störend empfand, da jedoch noch dazu kam, dass ich den Sinn hinter diesem ‘Spiel’ bzw. Verhalten einfach nicht verstehen konnte, machte es alles nur noch schlimmer. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie man an diesem Buch Gefallen finden kann, aber vielleicht bin ich einfach nur zu behütet aufgewachsen, zu weit weg von diversen Großstädten und kenne daher einfach solche Situationen nicht und kann sie mir auch einfach nicht vorstellen. Empfehlen kann ich das Buch daher bei weitem nicht, außer man möchte mal etwas echt Seltsames lesen.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Südbalkon

    Südbalkon
    schlumeline

    schlumeline

    15. January 2014 um 21:04

    Ruth Amsel hat keinen Job, keine Kinder, und gemeinsam mit ihrem Freund Raoul bewohnt sie eine kleine Wohnung im 12. Stock eines Hochhauses. Raoul ist Softwareentwickler, aber er verdient so gut wie nichts und Ruth bekommt nur etwas Geld von der Gesellschaft für Wiedereingliederung. Die Gesellschaft soll ihr auch dabei helfen zurück auf den Arbeitsmarkt zu finden. Aber will Ruth das überhaupt? Eigentlich ist ihr Leben nämlich ausgefüllt mit lauter Nebensächlichkeiten. Sie trifft sich mit ihrer Freundin Maja, die sich gerade als Existenzberaterin selbstständig gemacht hat und beobachtet für ihr Leben gerne andere Leute. Es gibt überall etwas zu sehen: In den Parks von Krankenhäusern, auf den Fluren der Gesellschaft für Wiedereingliederung, in Möbelhäusern und anderen Geschäften, in den Wohnungen der Nachbarn und auch sonst an den verschiedensten Orten. Ruth macht sich Gedanken über das Leben der anderen Personen und notiert sich Auffälligkeiten. Mit ihrem eigenen Dasein aber beschäftigt sie sich weniger. Sie lebt in den Tag hinein, ihre Beziehung zu Raoul verändert sich und dann lernt sie Pawel kennen. „Südbalkon“ ist ein Roman, der die Perspektivlosigkeit junger Menschen zum Inhalt hat. Die Autorin „Isabella Straub“ hat für ihre Geschichte wirklich schräge Personen erschaffen, die sicherlich keine Sympathieträger sind. Mit einer großen Portion Sarkasmus und Ironie darf der Leser hier rechnen. Mir persönlich war das alles etwas zu überzogen. Die Protagonistin Ruth ist eigentlich nur absolut unreif und nicht in der Lage ihr Leben zu meistern und leider gelingt ihr hier auch nicht ansatzweise eine Veränderung. Sicher, das Leben ist kein Südbalkon, aber es ist sicher auch nicht immer der Nordbalkon, den Ruth hier für ihr Leben auserkoren hat. Eine wirklich skurrile Gesellschaftskritik, die leider nicht viel bewegt und mir persönlich nicht im Gedächtnis bleiben wird. Das ist eigentlich sehr schade, denn dieses Buch zeigt, dass Isabella Straub mit Sprache umzugehen versteht. Sie beschreibt poetisch, humorvoll und ausdrucksstark, aber ihre Charaktere haben mich einfach nicht überzeugen können.

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  • Leserpreis-Autoren erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    In 15 Kategorien hattet ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, eure liebsten Bücher und Autoren beim Leserpreis 2013 zu nominieren. Nun ist es soweit und die 35 meistnominierten Bücher/Autoren der jeweiligen Kategorie stehen fest! An dieser Stelle möchten wir noch mehr über die nominierten Autoren und ihre Bücher erfahren. Wir dachten uns, dass es eine gute Gelegenheit ist, mal nachzufrragen, wie die nominierten Autoren überhaupt zum Schreiben gekommen sind. Wo liegt wohl der Ursprung unserer heutigen Lieblingsbücher? Hier verraten sie euch, wann und warum sie mit dem Schreiben begonnen haben und welche die ersten Schritte dabei waren. Wie sind die ersten Ideen entstanden und wie kam es dann tatsächlich zur ersten veröffentlichung? Wir sind schon gespannt, was die Leserpreis-Autoren berichten werden!

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  • Leserunde zu "Kings of Nowhere" von T. J. Forrester

    Kings of Nowhere
    Blumenbar

    Blumenbar

    Liebe Lesende, wandernde und bewanderte, wundernde und bewunderte, Blumenbar sucht Mitreisende, die sich gemeinsam mit T.J. Forresters »Kings of Nowhere« auf den Appalachian Trail begeben und dabei von der Hoffnung geleitet werden, das Leben in den Griff zu bekommen. Worum geht´s: Eine junge Wissenschaftlerin, ein angeblicher Halbindianer und ein Drogensüchtiger – für sie alle ist der Appalachian Trail die letzte Chance. Simone muss ihren verweichlichten Mann abschütteln und ihr Bedürfnis, Menschen aus großer Höhe in die Tiefe zu stoßen. Richard kämpft gegen seine Alkoholsucht. Taz wurde vor kurzem aus dem Knast entlassen. Drei Outsider durchstreifen einzigartige Landschaften, erleben Freundschaft und Liebe, aber auch Neid, Hass und Tod. Und immer wieder stellt sich ihnen die große Frage: Kann der Mensch sich ändern? Hier geht´s zur Leseprobe.  Kurz zum Autor: T.J. Forrester war Fischer, Rausschmeißer, Fensterputzer und Bergarbeiter. Auf vielen Fernwanderwegen war er selbst unterwegs – auch auf dem berühmten Appalachian Trail. Forrester ist einer von nur drei Menschen weltweit, die den mit 3.500 km längsten Wanderweg der Welt zu Ende gegangen sind.  »Kings of Nowhere« ist für Leute, die auf eigenen Füßen stehen, aber nicht wissen, wohin sie damit gehen sollen. Für alle, denen der Jakobsweg zu viel Pauschalesoterik ist, hat der amerikanische Autor T.J. Forrester das richtige Buch geschrieben. »Fans von schonungslosen Texten – dies ist euer Buch!« Kirkus Review Wer sich jetzt angesprochen fühlt, kann sich bis einschließlich 6.11. für die Leserunde bewerben. Wir stellen 25 Freiexemplare sowie Tom Müller zur Verfügung ;-), seines Zeichens Lektor von Blumenbar, der sich hin und wieder in die Runde einklinken wird. Wir sind gespannt und freuen uns auf Euch! Blumenbar PS: Sollte jemand unter Euch sein, der wirklich noch nichts von Blumenbar gehört hat, der sollte sich diesen Trailer ansehen. Und ja, richtig, unter den Bücherdieben ist auch Monika Zeiner, die mit ihrem Debütroman »Die Ordnung der Sterne über Como« in diesem Jahr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises gewählt wurde. 

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    • 413
  • Lesung im "Debütantensalon" der Erfurter Herbstlese

    Südbalkon
    IsabellaStraub

    IsabellaStraub

    08. November 2013 um 10:17

    Liebe Lovelybookers,

    sind ErfurterInnen hier? :-)
    am 29. November lese ich anlässliche des "Debütantensalons" bei der Erfurter Herbstlese.
    Hier der Link zur Veranstaltung: http://herbstlese.viadata.de/index.php?view=details&id=187%3ADeb%C3%BCtantensalon&option=com_eventlist&Itemid=83

    Ich freue mich, euch zu sehen!

    Isabella

  • Rezension zu "Südbalkon" von Isabella Straub

    Südbalkon
    aba

    aba

    10. October 2013 um 14:56

    Arbeitslosigkeit als Lebensphilosophie Die Wienerin mit dem klangvollen Namen Ruth Amsel ist arbeitslos, und das findet sie auch gut so. Sie hat Besseres zu tun als jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen. Sie hat viel Zeit, und damit kann sie viel anfangen. Zu Hause und auf der Straße gibt es viel zu tun und zu sehen. Wenn sie Geld braucht, geht sie einfach zur "Gesellschaft für Wiedereingliederung" - bei der sie eine Karriere als Langzeitarbeitslose erfolgreich absolvieren möchte -, lehnt mit mehr oder weniger überzeugenden Argumenten ein paar Jobangebote ab, und dann ist sie für ein paar Tage wieder frei, um ihren Freizeitbeschäftigungen zu frönen: Leute beobachten, Wohnung putzen, sich mit der einzigen Freundin treffen. Ruth Amsel ist eine Heldin ganz nach meinem Geschmack. Sie ist klug, unkonventionell und sucht einen Platz in der Gesellschaft, den es vielleicht gar nicht für sie gibt. Der Roman "Südbalkon" von der österreichischen Autorin Isabella Straub schildert ein paar Tage lang im Leben von Ruth. Es sind Tage der Erkenntnisse und Entscheidungen. Isabella Straubs Roman lebt vom Alltäglichen. Und das ist das Faszinierende für mich. Dieser Roman braucht keine ausgefallenen Kulissen: Er spielt in gewöhnlichen Straßen und Gebäuden in Wien und die Handlung besteht aus durchschnittlichen Dramen. Erst durch den Blick der Protagonistin werden sie zu etwas Besonderem. "Südbalkon" ist ein intelligent geschriebener Roman um eine außergewöhnliche Hauptfigur. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Buch für mich entdecken konnte. Von Isabella Straub möchte ich definitiv mehr lesen!

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  • Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub

    Südbalkon
    IsabellaStraub

    IsabellaStraub

    Liebe Lovelybookers! Vor zwei Wochen ist mein Debütroman "Südbalkon" bei Blumenbar/Aufbau erschienen. Ich freue mich, dass der Verlag 25 Bücher zur Verfügung stellt, die ich an dieser Stelle verlosen darf! Und zwar unter jenen, die sich bis 28. März bewerben. Worum geht's? Nun, meine Protagonistin heißt Ruth Amsel, und sie hat das, was vielen von uns fehlt: Zeit. Ihren Job als Traueranzeigenredakteurin hat sie verloren, ihr Ziel ist aber kein neuer Job, sondern eine Karriere als Langzeitarbeitslose. Ruth muss sich regelmäßig in der "Gesellschaft für Wiedereingliederung" melden - abgesehen davon verbringt sie ihre Zeit mit dem Beobachten jener Menschen, denen es schlechter geht als ihr: Patienten in Krankenhausgärten, streitenden Paaren in Möbelhäusern, frustrierten Verkäuferinnen in Esoterik-Shops. Ein Leben im Prekariat - allerdings nicht nur im ökonomischen Sinne, sondern auch auf emotionaler Ebene: Tatsächlich bröckelt ihre Beziehung zu ihrem Lebensgefährten Raoul zusehends. Bis zu jenem Tag, als Raoul mit unerklärlichen Symptomen in jene Klinik eingeliefert wird, die Ruth stets beobachtet. Keine Sorge: Ruth ist kein Opfer, sie weiß sich sehr wohl zu helfen, und zwar mit Hilfe kreativer Tricks und ihrer Phantasie. Reinlesen in den Roman könnt ihr gerne auf meiner Website: www.isabellastraub.at Der Roman heißt übrigens nicht zufälligerweise "Südbalkon". Räume, Zwischenräume, Wohnräume, Transiträume spielen darin eine große Rolle. Meine Frage nun an euch: Was ist euer Lieblingsraum, euer Lieblingsplatz in eurer Wohnung oder eurem Haus - und warum? Ich freue mich auf spannende Diskussionen! Isabella Straub

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    • 379
  • Sozialkritisches Debüt um eine Außenseiterin

    Südbalkon
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    27. June 2013 um 19:35

    Was hatte ich vom Buch erwartet? Einen unterhaltsamen, humorvollen Roman mit Tiefgang, der dennoch zum Nachdenken anregt. Ob der Roman letztendlich meine Hoffnungen erfüllen konnte? - Lest selbst... Das Cover: Ein ungewöhnliches Cover, das dem Leser sofort ins Auge fällt – zum einen durch den untereinander/senkrecht geschriebenen Buchtitel, zum anderen durch das außergewöhnliche Motiv. Die Protagonisten werden durch „vermenschlichte“ Pudel dargestellt – Einer der Pudel trägt Rock und Shirt, sowie rosa gefärbte Haare, der andere Pudel trägt eine Strickjacke. Beide stehen auf einem angedeuteten Balkon aus Packpapier, wobei der Balkon, auf dem die (Pudel-) Dame steht, mit einem Blumenkasten verschönert ist. Den Hintergrund bildet kariertes Papier in Kombination mit Millimeter-Papier – fast schon erinnert mich das originelle Collagen-Cover an ein Kunstwerk. Nicht ganz so toll gefällt mir das Material des Buchumschlags – erinnert mich etwas an ein Buch, bei dem der Schutzumschlag fehlt. Für mich sollten Bücher eine glatte Oberfläche haben – ob nun matt oder glänzend, das spielt hierbei keine Rolle. Die Handlung: Ruth Amsel ist jenseits der Dreißig, arbeits- und kinderlos, lebt mit ihrem Freund Raoul zusammen in einer kleinen Wohnung in Wien. Ruth ist äußerst neugierig - und sie hat vor allem eines: Viel Zeit! Diese Zeit verbringt sie überwiegend mit ihren Beobachtungen von Leuten, denen es oft noch schlechter geht, als ihr selbst – seien es die Patienten, die sich im Garten des Krankenhauses aufhalten, oder die Kunden des Möbelhauses, die sich streiten. Die Beziehung zu ihrem Freund Raoul wird zunehmend schlechter. Eines Tages dann wird Raoul ausgerechnet in das Krankenhaus eingeliefert, das von Ruth so gerne beobachtet wird. Und dann lernt Ruth eines Tages den Krankenpfleger Pawel kennen. Wird es Ruth gelingen, ihr Leben mit seiner Hilfe auf die Reihe zu bekommen?... Meine Meinung: Das Leben ist kein Südbalkon – so steht es auf der Buchrückseite. Ersetzbar auch durch: … kein Zuckerschlecken, … kein Ponyhof, ... . Hier ist es eben der Südbalkon vom Buchtitel. Und zutreffend ist dieser Satz allemal. Denn Ruth lebt nicht gerade auf der Sonnenseite (also dem Südbalkon) des Lebens. Ruth Amsel lebt mit ihrem Freund Raoul zusammen – ohne echte Perspektive und führt ein recht ereignisloses Leben und so empfindet Ruth selbst Belanglosigkeiten, auf die sonst niemand achtet, als abwechslungsreich. Doch für Raoul spielt die Arbeitslose auch schon mal das „Siebte Flittchen“. Dadurch, dass das Paar kinderlos ist, verfügt Ruth über jede Menge Freizeit. Und so verbringt sie viel Zeit damit, Leute zu beobachten, wobei sie nicht mal davor zurückschreckt, die Leute in den Nachbarwohnungen zu beobachten. Und ihr Arbeitsvermittler Herr Othmar ist auch nicht gerade sehr hilfreich in Bezug auf die Vermittlung einer Arbeitsstelle. Teils könnte man Mitleid mit Ruth haben, aber so richtig sympathisch fand ich diese Protagonistin dann doch nicht. Doch wer ist Ruth eigentlich? Einst studierte Ruth Barbara Amsel (so lautet der vollständige Name der Protagonistin) Medizin, brach das Studium jedoch ab. Dann verfasste Ruth Todesanzeigen, doch nun lebt sie, nachdem sie ihren Job verloren hat, perspektivlos in den Tag hinein und hat eigentlich gar nicht ernsthaft vor, wieder einen Arbeitsplatz zu erhalten. Sie ist das, was man gerne als Versagerin bezeichnet, würde sogar gerne eine Langzeitarbeitslose werden. Als ich von dieser Einstellung Ruths las, fehlten mir erst einmal die Worte. Und so führt Ruth ein etwas chaotisches Leben zwischen Wohnung, der „Gesellschaft für Wiedereingliederung“ und Krankenhaus. Größtenteils besteht ihr Leben weniger aus Handeln, vielmehr aus Beobachtungen von ihren Mitmenschen. Ihre Beobachtungen notiert sie sich sogar in einem kleinen Büchlein. Dem Leser wird schnell auffallen, dass Ruth Details bemerkt, die andere Menschen gar nicht erst wahrnehmen. Wodurch Ruth zu der Frau wurde, die sie nun ist, erfährt man im Laufe der Handlung und man versteht so langsam wenigstens ansatzweise Ruths Verhalten, ihre Lethargie. Aber eines wird schnell klar: Ruth ist alles andere als dumm, sie besitzt ein Gespür für Feinheiten und Details – schade, dass sie ihre Fähigkeiten nicht nutzt, um beruflich etwas zu erreichen. So richtig verstehen konnte ich Ruth nicht und sympathisch war sie mir leider auch nicht besonders – schade eigentlich... Raoul, ein Software-Designer, wirkt auf mich ebenfalls nicht gerade sympathisch, lebt sein Leben vor sich hin und neben Ruth her. Raoul arbeitet von zuhause aus, scheint jedoch alles andere als erfolgreich zu sein. Noch dazu vermutet Ruth, dass eine andere Frau im Spiel ist, mit der Raoul sie betrügt. Der Krankenpfleger Pawel, den Ruth kennenlernt, ist da ein vollkommen anderer Mann: Engagiert, aktiv und er bemüht sich um Ruth. Maja, die im Beruf so erfolgreiche Karrierefrau und zudem Freundin von Ruth, konnte ich nicht recht durchschauen. Was sind ihre Beweggründe, ihre Zeit mit Ruth zu verbringen, die so ganz anders ist, als sie selbst. So recht traute ich ihr einfach nicht über den Weg. Ruths Eltern fand ich schon etwas sonderbar. Der Vater widmet sich seinen Hobbies, während die Mutter sich um einen Bankdirektor kümmert, der dann auch irgendwann in Ruths Kinderzimmer einzieht. Klar, dass Ruth davon nicht begeistert ist. Sind Ruths Eltern denn vollkommen verrückt geworden? Ruth macht sich da so ihre Gedanken. Und dann ist da noch „Herr Othmar“, der für Ruth zuständige Fallmanager bei der „Gesellschaft für Wiedereingliederung“, dessen Aufgabe es eigentlich ist, die arbeitslose Ruth wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Doch stattdessen steckt er lieber die ihm anvertrauten „Fälle“ in unsinnige Maßnahmen. In meinen Augen ist Herr Othmar ein regelrechter Schleimer und eine Nervensäge vor dem Herrn – ich konnte ihn so gar nicht ausstehen. Hier wird der Bürokratie von Seiten der Autorin regelrecht sozialkritisch der Spiegel vorgehoben – verwalten statt helfen – leider auch im wirklichen Leben eine traurige Realität. Arbeitslose sollen sich einbringen, während sie bei ihren betreuenden Fallmanagern kaum oder keine Hilfe und Unterstützung finden. Dieses Buch entspricht nicht der gängigen Norm, vielmehr wirkt das tragik-komische Buch durch seinen etwas ungewöhnlichen Schreibstil. Besonders spannend ist das Buch nicht, muss es aber auch nicht sein, denn das würde nicht zur „Langsamkeit“ und Behäbigkeit von Ruths Leben passen. Aber es gab einige sehr unterhaltsame Szenen, bei denen ich so richtig herzhaft lachen musste, während ich sie las. So z.B. als Ruth im Krankenhaus in einer dunklen Kammer landet und Zeuge wird, wie sich ein Liebespaar dort vergnügt, während Ruth genüsslich eine Dose Ananas verspeist. Oder wie Ruth sich mit ihrer Freundin zu Kaffee und Kuchen im Möbelhaus trifft, die Szenen zu lesen, brachte mich zum Lachen und blieben mir in angenehmer Erinnerung. Wäre dieses Buch ein Film, ich würde es eine Tragik-Komödie nennen. So dicht liegen im Buch traurige und heitere Momente beisammen – man lacht, man hat Mitleid – und man schüttelt mitunter den Kopf angesichts Ruths Verhalten und ihrer Beziehung zu Raoul. Würde man mit so einem Mann selbst zusammenleben wollen? Wohl eher nicht! Aber, wie sagt man so schön? Am Ende des Tunnels ist immer ein Licht! Ob es jedoch die Sonne ist, oder doch der entgegenkommende Zug, das werde ich an dieser Stelle für mich behalten. Fazit: Ein sehr skurriler, zynischer, sozialkritischer und wirklich sehr außergewöhnlicher Roman mit ungewöhnlichen Charakteren. Leider mitunter für meinen Geschmack zeitweise etwas langatmig. Dennoch erhält das Buch von mir aufgrund der Originalität, der Ausgewogenheit der Ereignisse und des Schreibstils 4 Sterne - ein gelungenes Debüt der österreichischen Autorin Isabella Straub.

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  • Südbalkon

    Südbalkon
    Muffin02

    Muffin02

    13. June 2013 um 13:09

    Inhalt: Ruth Amsel. Über 30, kinderlos und nach einem abgebrochenen Medizinstudium und einem Praktikum in der Traueranzeigenpresse nun auch noch arbeitslos. Die einzigen Konstanten in ihrem Leben ist ihr Freund Raul, mit dem sie sich gemeinsam eine winzige Wohnung in Wien leistet, und die regelmäßigen Besuche bei der "Gesellschaft für W.". Doch Ruth weiß sich erfolgreich gegen die Widereingliederungsversuche der Organisation zu wehren. Sie mag ihr Leben mit der vielen Freizeit, lebt lieber das Leben der vielen Menschen um sich herum, die sie liebt zu beobachten. Aber...ist das Leben nicht mehr?   Meine Meinung: Isabella Straub gelingt es, mit Ruth eine außergewöhnliche Protagonistin zu leben zu erwecken.  Einerseits eine ganz normale Frau Mitte 30, auf der anderen Seite ein wenig merkwürdig, mit einer eigenen Art zu denken und mit eine unglaublichen Beobachtungssinn. Ich mochte es, einmal eine von ihrer Art so ganz andere Person zu haben, die einem mal nicht immer sympathisch und nachvollziehbar erscheint. Auch ihre Art zu erzählen bzw. der Schreibstil der Autorin hat so etwas trockenes und leicht sarkastisches, das mir gut gefallen hat. Aus der Sicht von Ruth wird die Geschichte erzählt und wir lernen ein/ihr Leben am Rand der Gesellschaft kennen. Ein zentrales Thema spielt dabei die Arbeitslosigkeit. Ich finde dieses Thema wichtig und durchaus interessant. Manchmal hat mir Ruths Geschichte aber auch ein wenig runtergezogen, vor allem zum Ende hin. Vordergründig passiert in ihrem Leben nicht viel, es ist sogar recht ereignislos. Und doch steckt in ihrer Geschichte eine ganze Menge, auch viele Szenen die mich zu nachdenken angeregt haben. Eine dieser Szenen, über die man nachdenkt, war auch das Ende bzw. wie es danach weitergehen könnte. Das Buch endet mit einem offenen Ende, wobei ich mir hier ein wenig mehr Aufklärung durchaus gewünscht hätte.   Fazit: Wie gesagt: Ich halte dieses Buch für gut, wenn nicht sogar für sehr gut. Trotzdem gibt es immer Bücher, die einen persönlich eben nicht so sehr liegen und das war bei diesem Buch und mir ein wenig der Fall.

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  • Wunderbarer Südbalkon

    Südbalkon
    zimtstern1391

    zimtstern1391

    22. May 2013 um 18:22

    Dieses buch hat mir sehr gut gefallen ich kannte so ein still noch nicht es war toll geschrieben und die Geschichte hatte einen meiner Meinung nach wunderbares ende :) mehr verrate ich mal nicht Fazit in allem ich kann jeden das buch empfehlen  war für mich eine tolle lesereise :)

  • Rezension zu "Südbalkon" von Isabella Straub

    Südbalkon
    elane_eodain

    elane_eodain

    14. May 2013 um 22:00

    >> Meine These lautet: Wo auch immer der Mensch verweilt, lässt er einen Gutteil seiner Gefühle zurück. Gerade in puncto Hoffnung und Angst läuft es im Menschen permanent über, weil einfach zu viel davon da ist. << (aus "Südbalkon" von I. Straub) INHALT: Ruth Amsel, über 30, arbeits- und kinderlos, wohnt mit ihrem Freund in einer kleinen Wohnung in (einem fiktiven) Wien. Ihr Alltag besteht überwiegend daraus, immer wieder bei einer sozialen Organisation für Wiedereingliederung vorzusprechen, um die finanzielle Unterstützung nicht zu verlieren, fremdes Leid in sich aufzunehmen, ob von den Nachbarn oder den Patienten eines Krankenhauses, sowie ihrem Freund für dessen Rollenspiele zur Verfügung zu stehen. Aber irgendwann geht das Leben der Ruth Amsel dann doch nicht mehr einfach so weiter wie bisher und erst langsam, dann immer schneller ändert sich so einiges in ihrem Leben … GEDANKEN: Als allererstes muss ich die grandiose Sprache der Autorin Isabella Straub anbringen. Sprachlich, stilistisch hat sie mich voll von sich überzeugt. Ihre Sprache ist bildhaft, klar, detailliert, treffend … das hat mich sehr beeindruckt! Dabei kann man nebenbei noch erwähnen, dass „Südbalkon“ das Debüt der Autorin ist, muss man aber auch nicht ;-) Ruth Amsel ist eine langsam, aber sehr einfühlsam und vielschichtig gezeichnete Protagonistin. In der Ich-Perspektiv lässt die Autorin die Ruth selbst aus ihrem Leben erzählen, das stark von ihrer Arbeitslosigkeit und ihrem Freund Raoul bestimmt wird, außerdem von manchen Zwängen, die Ruth wohl aufgrund psychischer Probleme und prägenden Erlebnissen in ihrem Leben inne hat. Ihre Gedanken aber sind frei und diese teilt sie auf sehr ehrliche und schlaue, teils auch sarkastisch, humorvolle und gar kuriose Art mit dem Leser. Das ist mal amüsant, mal nachdenklich oder traurig. Außerdem hält sie uns allen mit ihren Gedanken immer wieder einen Spiegel vor, denn Ruth hat die Gabe, die Welt um sich herum auf besondere Weise zu beobachten und feinsinnig zu interpretieren. Dadurch war es sehr interessant, Ruths Gedanken und den Weg, den sie hier einschlägt und geht, zu verfolgen. Umso merkwürdiger ist es, dass ich im Endeffekt von diesem durchaus sehr guten Buch aber doch nicht gänzlich begeistert bin. Irgendetwas hat mir persönlich doch gefehlt. Ich weiß nicht genau, was es ist, weil ich das Buch so besonders geschrieben finde, mit nötigem Tiefgang und dennoch einer besonderen Leichtigkeit. Aber es hat in mir nicht ausreichend zum Klingen gebracht. Leider. Das liegt in meinem Fall auch nicht an dem Ende des Buches, das manch anderer Leser kritisiert hat, ganz im Gegenteil, ich finde das Ende sehr gut gelungen und noch einmal das i-Tüpfelchen auf der Geschichte. FAZIT: Ein sprachlich großartig geschriebenes Buch über eine bemerkenswerte Person, die ich gerne kennengelernt habe. Es hat sich für mich persönlich durchaus gelohnt, ihr meine Zeit zu schenken, ob sie mich jedoch gedanklich dauerhaft begleiten wird, das weiß ich heute noch nicht.

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  • Südbalkon

    Südbalkon
    kolokele

    kolokele

    14. May 2013 um 12:58

    Ruth Amsel, die Hauptperson in dem Roman „Südbalkon“ ist arbeitslos und ein außergewöhnlicher Mensch. Den Eindruck bekommt man zumindest, wenn man ihr im Alltag folgt, die leisen Töne mit denen die Autorin diesen beschreibt, wirken nach. Ruth lebt mit ihrem Freund, einem zu Hause arbeitenden Computerspezialisten mit großen Ideen (mehr Ideen als Taten) in einer kleinen Wohnung im Plattenbau. Ruth, wie gesagt, geht keiner Arbeit nach, dafür aber regelmäßig ins Zentrum für Wiedereingliederung, sie tut das, was man von ihr erwartet, aber nur so viel, wie es ihr für sie richtig erscheint. Ein Job ist wohl erstmal nicht in Aussicht, aber vielleicht kann ihr ja ihre Freundin (auch sehr engagiert!!! überengagiert?) helfen, die sich aufs Coaching für zukünftige Existenzgründer spezialisiert hat und in dieser Rolle (nur in dieser Rolle?) auch Ruths Freund unter die Arme greift. A propos Ruths Freund, Raoul mit Namen, er entwickelt im Laufe des Buches körperliche Symptome, die aber wohl doch eher psychischer Natur sind (was liegt dem zugrunde?), er weilt daher im Krankenhaus, was wieder neue Entwicklungen im Buch hervorzaubert, auf die ich aber nicht so stark eingehen will, man will es ja vielleicht noch selbst lesen das Buch. Auf jeden Fall zeichnet sich ab, dass für Ruth einige Veränderungen ins Haus stehen, denen sie sich auch zunehmend stellt. Das Ende ist…anders, wie eigentlich das ganze Buch und das ist auch schön, dass dies so konsequent weitergeführt wurde. Der Autorin gelingt es außergewöhnlich gut, das Bild einer besonderen Frau mit einer vielleicht nicht so außergewöhnlichen, dafür aber nicht unwichtigeren Vergangenheit zu zeichnen. Sie könnte bei uns im Nachbarhaus wohnen oder wir könnten sogar mit ihr befreundet sein. Ein schönes und auch aktuelles Buch, wenn man das Thema Arbeitslosigkeit und seine Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft betrachtet, aber auch über Zwischenmenschliches gibt es viel zu erfahren. Lesen!

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  • Südbalkon

    Südbalkon
    Blaustern

    Blaustern

    13. May 2013 um 21:46

    Ruth Amsel hat ihr Medizinstudium abgebrochen und danach ihren Job als Traueranzeigenredakteurin verloren. Seitdem lebt sie als Arbeitslose in den Tag hinein und verbringt den meisten Teil des Tages in ihrer Wohnung, die sie zusammen mit ihrem Freund Raoul bewohnt und den Westbalkon fest in Beschlag nimmt, um ihre Nachbarn zu beobachten Zu Ruths liebsten Beschäftigungen zählt das Beobachten von Leuten, denen es schlechter geht als ihr selbst. So versteckt sie sich im Park des Krankenhauses und notiert sich penibel genau alle Eigenarten, die ihr an denen auffällt. Sie besucht die Gesellschaft für Wiedereingliederung und trifft sich des Öfteren mit ihrer Freundin Maja, an deren Loyalität sie langsam zweifelt. Ihr Freund Raoul scheint eine Affäre zu haben, und so ändert sich ihr Leben von selbst, auch wenn sie nicht viel dazu beiträgt. Auch wenn in diesem Roman nicht derart viel passiert, die Handlung eher so dahinrieselt, hat er es doch in sich. Ruth ist keine langweilige Person und hat einen messerscharfen Verstand. Ihre tiefgründigen Gedanken, die immer wieder in ihre schwierige Vergangenheit zurückblicken, lassen uns erkennen und verstehen, warum sie zu dem Menschen geworden ist, der sie jetzt ist. Sie leidet auch sehr darunter, dass sie keine Kinder bekommen kann, was einem sehr Leid tut. Die Geschichte wird aus Ruths Perspektive erzählt, ist leicht verständlich mit Tiefgang, aber trotzdem nicht schwermütig. Situationen und Personen werden detailgenau und treffend beschrieben in knappen Sätzen und verschaffen so eine ganz besondere Atmosphäre.

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