Isabella Straub Wer hier schlief

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Inhaltsangabe zu „Wer hier schlief“ von Isabella Straub

Wie weit würdest du gehen, um dich zu retten? Philipp Kuhn schluckt Refluxtabletten und verkauft Sicherheitstüren. Er ist nicht unzufrieden, aber glücklich ist er auch nicht. Bis er überraschend die Chance bekommt auf das richtige Leben. Es heißt Myriam. Und Kuhn macht ernst, opfert alles. Die Frau, den Job, alle Sicherheiten. Doch es kommt anders. Myriam verschwindet im Gewühl der Stadt. Und je länger die Suche andauert, desto weiter scheint Kuhn sich zu entfernen, nicht nur von Myriam, auch von sich selbst. Wer hier schlief ist eine moderne Odyssee, bei der Kuhn alles aufs Spiel setzen muss: seine Liebe, seine Gesundheit, seine Existenz. Kuhn sucht Myriam in der ganzen Stadt. Am Pirandelloplatz, ihrem Treffpunkt, verpasst er sie nur knapp, dann wird sie von einer Demo verschluckt. An ihrem Arbeitsplatz im Hotel ist sie nicht zu finden. In ihrer Wohnung wohnt gar eine andere Frau. Während er versucht herauszubekommen, was mit ihr passiert ist, lebt er auf der Straße, übernachtet im Fitnessstudio. Sein Magen wird von Krämpfen geplagt, sein Geld geht zur Neige, die ganze Stadt ist ein Alptraum. Doch er entdeckt auch etwas Neues: ein Gespür für das Leben. Wer hier schlief erzählt davon, was man gewinnt, wenn man alles verliert. »Man überschlägt sich mit Adjektiven wie eloquent, leichtfüßig, originell, grotesk, anspruchsvoll, empfehlenswert oder bereichernd.« Sabine Oppolzer, ORF »Voller Erfindungsgabe und einer emotionalen Kraft, die den Witz nicht aufhebt, sondern scharf beleuchtet.« Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung

Lahme Story mit lahmen Charakter, die den Leser herausfordert. Nichts für Fans von emotionalen wie spannenden Geschichten.

— seschat
seschat

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    aba

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    • 1702
  • Buchverlosung zu "Wer hier schlief" von Isabella Straub

    Wer hier schlief
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Wie weit würdest du gehen, um dich zu retten? Philipp Kuhn schluckt Refluxtabletten und verkauft Sicherheitstüren. Er ist nicht unzufrieden, aber glücklich ist er auch nicht. Bis er überraschend die Chance bekommt auf das richtige Leben. Es heißt Myriam. Und Kuhn macht ernst, opfert alles. Die Frau, den Job, alle Sicherheiten. Doch es kommt anders. Myriam verschwindet im Gewühl der Stadt. Und je länger die Suche andauert, desto weiter scheint Kuhn sich zu entfernen, nicht nur von Myriam, auch von sich selbst. Wer hier schlief ist eine moderne Odyssee, bei der Kuhn alles aufs Spiel setzen muss: seine Liebe, seine Gesundheit, seine Existenz. Kuhn sucht Myriam in der ganzen Stadt. Am Pirandelloplatz, ihrem Treffpunkt, verpasst er sie nur knapp, dann wird sie von einer Demo verschluckt. An ihrem Arbeitsplatz im Hotel ist sie nicht zu finden. In ihrer Wohnung wohnt gar eine andere Frau. Während er versucht herauszubekommen, was mit ihr passiert ist, lebt er auf der Straße, übernachtet im Fitnessstudio. Sein Magen wird von Krämpfen geplagt, sein Geld geht zur Neige, die ganze Stadt ist ein Alptraum. Doch er entdeckt auch etwas Neues: ein Gespür für das Leben. Wer hier schlief erzählt davon, was man gewinnt, wenn man alles verliert. Hier zur LeseprobeJetzt bewerben!Wir verlosen 20x "Wer hier schlief" von Isabella Straub. Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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    • 112
  • Ungewöhnlich und durchaus anspruchsvoll.. eine Art Suche

    Wer hier schlief
    Buchraettin

    Buchraettin

    20. September 2017 um 08:35

    Phillip Kuhn aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, wird im Buch immer nur mit seinem Nachnamen angesprochen. Kuhn will ein neues Leben, mit seiner Geliebten Myriam. Vielleicht bewirkte auch das eine Art Distanz von mir als Leser. Anfangs wirkt er erleichtert. Er hat sich von seiner Frau getrennt, plant ein Leben mit Myriam, seiner Geliebten. Er geht zu Fuß, fährt Taxi, macht eine Vielzahl von Bekanntschaften auf dem Weg zu Myriam. Für mich kam das hier fast einer Art Roadtripp durch die Stadt. Die Begegnungen, die Blicke seiner Mitmenschen, auch sein Verhalten, hatte er doch ein Gemälde mit einem Mann aus dem ehemaligen Haus mitgenommen. Ein Gemälde mit einem Namen „ Adam“.Es war eine Art Suche nach dieser Frau, Myriam. Sie bleibt immer dabei, wie eine Art unsichtbarer Begleiter des Lesers, aber taucht nie wirklich selbst auf. Ich warte wie Kuhn immer auf sie, begleite ihn auf der Suche, der Kontaktaufnahme, den Erinnerungen an sie, den Gesprächen durch andere, die auf sie Bezug nehmen. Existiert sie überhaupt habe ich mich beim Lesen gefragt? Aber das muss jeder Leser selbst lesen.Es tauchen im Lauf der Geschichte noch mehr Figuren auf. Die sind ungewöhnlich. Ich wusste manchmal nicht, wo will die Geschichte mit mir hin. Kuhn blieb mir zu sehr auf Distanz, die Geschichte fand ich etwas skurril. Aber dennoch hat sie etwas an sich, das einen Leser fesseln kann.Wirklich wunderschön finde ich das tolle Cover und das farblich passende Lesezeichen. Ich hatte einen ebenso schönen Roman erwartet, das ist aber dann doch nicht so rosa rot geworden, sondern wie ich finde, kunterbunt und manchmal auch sehr schwarz.Für mich drehte sich in dieser Geschichte viel um Kommunikation. Verbal, nonverbal, mit Bildern, Wörtern, Beschreibungen, Farben, Gesprächen und unterlassenden Gesprächen, aber auch keine Kommunikation, ein Abtauchen ins Schweigen, Verschwinden.Ich weiß nicht genau, wie soll ich das Buch bewerten. Es war ungewöhnlich, anfangs auch durchaus fesselnd, im der Mitte mir etwas zu lang, zu verwirrend manchmal, distanziert blieben mir die Figuren, aber die Erzählweise war passend zu den Figuren, wirklich gut, ungewöhnlich.Wer gern Literatur mit Anspruch und etwas ungewöhnlichen Figuren lesen will, der sollte hier zugreifen. 3,5 Sterne

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  • Leserunde zu "Wer hier schlief" von Isabella Straub

    Wer hier schlief
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lesefreundinnen und -freunde,

    hier können wir uns über das neue Buch der erfolgreichen, originellen österreichischen Schriftstellerin Isabella Straub austauschen!
    Wenn Ihr Fragen habt, steht sie uns gerne Rede und Antwort.

    Viel Spaß beim gemeinsamen Austausch!


    • 27
  • Zwiegespalten

    Wer hier schlief
    JennySchie

    JennySchie

    19. September 2017 um 20:30

    Philipp Kuhn hat sich verliebt. Problem: Eigentlich ist er mit einer anderen Frau, Vera, verheiratet. Der Geschäftsführerin einer Firma für Sicherheitstüren. Sie in einer Villa, ihnen geht es gut, aber Philipp trennt sich für Myriam von Vera und damit beginnt seine Odyssee durch Wien. Nach dem Gespräch mit Vera, will er sich mit Myriam treffen und findet sie weder am verabredeten Treffpunkt noch in ihrer Wohnung vor. So geht er in das Hotel, in dem sie arbeitet, befragt dort einen alten Mann und das Personal. Alles vergebens und sein Laptop und sein Sparbuch sind nun auch weg, denn die hatte er bei Myriam gelassen, wollten sie doch von dem Geld eine neue Firma gründen. So versucht er vergeblich in seinem alten Kinderzimmer oder bei einem Freund zu schlafen, schläft sogar mal im Fitnessstudio und lässt sich dort von Tamara zu quatschen, in ihrem sozialen Wohnprojekt zu wohnen. Doch wo ist eigentlich Myriam und was hat sie vor? Am Anfang bleibt diese Frage noch spannend und man begibt sich auf eine rätselhafte Reise durch Wien, doch dann zieht sich das Buch bis herauskommt, was Myriam im Sinn hatte. Der Protagonist, ein augenscheinlich hoffnungsloser Fall, kämpft für einen Neuanfang und gegen extreme Magenschmerzen. Das Buch lässt sich schnell lesen und ist manchmal ziemlich zäh. Für jemanden, der etwas mit weniger Anspruch und doch etwas mit Spannung lesen möchte, ist es allerdings empfehlenswert.

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  • Ganz gut

    Wer hier schlief
    Gremlins2

    Gremlins2

    17. September 2017 um 16:34

    Das Cover ist recht ansprechend gestaltet und in meinem Augen gut. Der Schreibstil ist hier Gott sei Dank, flüssig ,  gut verständlich und macht daher das lesen angenehm. Dafür hat mich allerdings der Erzählstil nicht vom Hocker gerissen. Zum Teil fand ich ihn sehr mühselig und anstrengend. Den Protagonisten Phillip  mochte ich überhaupt nicht, vielleicht hätte er auch mein Mitleid verdient aber dies konnte ich ihm nicht entgehen bringen. Wohingegen die Story selbst authentisch wirkt, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass,  egal ob Mann oder Frau, ihre gesicherte, Bequemlichkeit, auf Grund eines überschäumenden Herzgefühls verlassen. Doch bringt dieses, egal für wen, wahnsinnig viele Emotionen zu Tage, vor allem dann wenn Wie in diesem Fall hier, die Frau für die Phillip Kuhn Alles aufgegeben hat, verschwunden ist. Dies Emotion die dann aufwallen haben mir hier jedoch gefehlt. Diese hätte man dem Leser in wunderbarer Art und Weise darlegen können. Eigentlich würde ich nur drei Sterne geben, doch ich finde da jeder Autor Viel Herzblut in seine Geschichte legt sollte man nicht so streng sein.

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  • Nicht mein Fall

    Wer hier schlief
    seschat

    seschat

    16. September 2017 um 17:59

    Das farblich spannende Cover hat mich dazu verführt, das neueste Buch von Isabella Straub zu lesen. Zudem wollte ich der Autorin noch eine Chance geben, nachdem mich ihr 2015 erschienener Roman "Das Fest des Windrads" leider so gar nicht überzeugen konnte.Die Geschichte um den ausgebrannten Wiener Philipp Kuhn, der sich wegen einer Affäre von Frau und Job trennt, las sich streckenweise recht zäh und bot inhaltlich keine Überraschungen oder positiven Momente. Es überwogen die negativen Entwicklungen, angefangen vom finanziellen bis zum sozialen Abstieg des Protagonisten. Mit Philipps Entscheidung für seine jüngere Freundin Miriam kam eine Endlosspirale an zerstörten Träumen und Erwartungen ins Rollen. Denn bald muss er sich eingestehen, dass er Miriam nie wirklich kannte und sie ihn nur benutzt hat. Was folgt ist ein wenig inspirierter Seelenstriptease des Hauptcharakters, der mal weinerlich und oft verworren bis teilweise arg skurril daherkommt und den Leser damit einiges an Geduld abverlangt. Darüber hinaus drückte der monotone bis nüchterne Erzählstil auf die Stimmung bzw. ließ zeitweise den Plot erlahmen. Die Nebencharaktere aren wie Philipp leider keine Sympathieträger, sondern auch vom Leben gezeichnete Typen mit Eigenheiten. Von der biederen Familie bis zur liberalen Zweckkommune ist alles vertreten. Die Handlung insgesamt und vor allem Philipps Entwicklung empfand ich mehr als fragwürdig und oftmals unglaubwürdig. Das offene Ende hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.FAZITLahme Story mit lahmen Charakter, die den Leser herausfordert. Nichts für Fans von emotionalen wie spannenden Geschichten.

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  • Im Milchozean fischen

    Wer hier schlief
    yellowdog

    yellowdog

    14. September 2017 um 20:21

    Der Roman mit dem auffälligen Cover ist ein sprachlich fein gearbeiteter Text, der vor allen durch seinen Detailreichtum auffällt. Details in den Beschreibungen sind genau und so häufig, wie man es selten liest. Es ist somit ein Merkmal für den Stil der österreichischen Autorin Isabella Straub, die schon mit ihrem Debütroman Südbalkon aufgefallen war. Ein Teil dieses Stil ist die Fähigkeit, Figuren mit wenigen Sätzen zu charakterisieren, als Beispiel mögen in Abschnitt 2 “Fischen im Milchozean” die Mutter des Protagonisten Philip Kuhn und deren Nachbarin Helene dienen. So einige Sätze bleiben wirklich hängen und laden zum nachsinnieren ein, z.B. “Er sah das Gesicht der Ärztin vor sich, die nach Torf roch, als sie sich über ihn beugte.” Die Geste und diesen Geruch kann man sich sofort vorstellen. Durch diese Mittel getragen wird der Bewusstseinszustand des Protagonisten verdeutlicht. Philipp Kuhn hat sich für Myriam von seiner Frau Vera getrennt, dabei Wohnung, Job und finanzielle Mittel verloren. Dann verschwindet auch Myriam und Philipp steht komplett neben sich. Er irrt durch die Stadt, die möglicherweise Wien ist. Ein wertvolles Gemälde trägt er bei sich, kann sich aber nicht mal für ein paar Stunden Schlaf ein Hotelzimmer leisten. Er fühlt sich krank, kämpft mit seiner überschäumenden Magensäure. Sein Leben ist aus dem Ruder gelaufen. “Wer hier schlief” sprüht vor Einfallsreichtum. Was die Autorin hier fantasievoll zeigt ist nicht unrealistisch. Ein Abstieg aus dem gesicherten Leben kann jeden treffen! Vielleicht ergeben sich aber auch Chancen!

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