Herz auf Eis

von Isabelle Autissier 
4,5 Sterne bei115 Bewertungen
Herz auf Eis
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Positiv (104):
Binea_Literatwos avatar

Der Roman fordert, kratzt an den unteren Gefühlsschichten & ist auf keinen Fall so unschuldig, wie man anhand des Covers meinen könnte.

Kritisch (2):
Lykes avatar

Sehr weit entfernt von psychologischer Finesse. Alles wird grob ausgeschlachtet&kein Klischee umschifft. Spannenende Idee, schlechte Umsetzu...

Alle 115 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Herz auf Eis"

Louise und Ludovic sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen die beiden ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Während eines Kletterausflugs auf einer unbewohnten Insel vor Kap Hoorn werden sie von einem schweren Sturm überrascht. Als sie tags darauf auf ihre Jacht zurückkehren wollen, ist diese verschwunden. Was als Ausbruch aus dem Großstadtalltag gedacht war, wird zum existentiellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Sie sind auf sich allein gestellt und haben keine Möglichkeit, um Hilfe zu rufen. Ungewollt wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Denn was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442487745
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 3 Monaten
    Der Stoff hätte viel hergegeben …

    Der Anfang: »Sie sind früh aufgebrochen. Es verspricht einer der erhabensten Tage zu werden, die zuweilen in den wilden Breiten herrschen, der Himmel tiefblau, wie flüssig, so klar wie nur hier, am fünfzigsten Breitengrad Süd.«

    Louise und Ludovic wollen ein Sabbatjahr nehmen, um «aus der Erstarrung des Pariser Büroalltags auszubrechen». Sie haben sich für ihren Segeltörn ausgiebig vorbereitet. Er ist Manager, ein Typ, der auffällt, einer mit Charisma, sie eine unscheinbare Finanzangestellte und passionierte Bergkletterin. Die beiden Charaktere könnten verschiedener nicht sein. Die Beziehung kriselt, die Reise soll abhelfen. Die Fahrt ist perfekt, das Boot läuft rund, die beiden besuchen wundervolle Orte, das Leben kann schön sein. Auf ihrer Route liegt auch Stromness, eine ehemalige Walfangstation in der Stromness Bay an der Nordküste Südgeorgiens im Südatlantik, die seit ewigen Zeiten stillgelegt ist, auf der 1916 bereits Ernest Shackleton landete. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet und es ist verboten, dort anzulegen. Im Beiboot fährt das Paar die Station an. Ludovic möchte den Berg hinter der Station hinaufklettern, ein wenig ins Landesinnere wandern. Louise erscheint das zu gefährlich, doch sie lässt sich überreden, sie haben weder Funk noch Handys dabei, wollen nicht geortet werden. Das Wetter schlägt um. Als die beiden zurückkehren, tobt die See, sie ziehen das Beiboot an Land und übernachten in der Walfangstation, mitten in Schmutz und Gestank. In der Nacht stürmt es heftig und am Morgen ist das Segelboot verschwunden. Nun müssen sich Louise und Ludovic darauf einrichten, etwas länger auf der Insel zu weilen, vielleicht sehr lange, ganz ohne Ausrüstung …

    »Zuerst ist Louise einfach überwältigt, dass so ein schöner Mann mit ihr zusammen ist. Doch immer mehr liebt sie ihn dafür, dass er ihr gibt, was sie nicht hat.«

    Zunächst einmal eine aufregende Geschichte und viele Leser mögen diesen Roman. Mir ist die Geschichte auf Grund des Schreibstils nicht nahegegangen. Herz auf Eis, es wird kalt, nicht nur an Land, auch in der Beziehung kriselt es. Das Buch ist kalt, durch und durch. Auf der Insel ist es kalt. Louise ist kalt. Ludovic ist kalt. Die Perspektive, personal aus der Sicht von Louise, sehr distanziert, sehr entfernt. Die Charaktere sind für mich oberflächlich dem Leser präsentiert, teilweise klischeehaft. Die Distanziertheit passt zu vielen Szenen, man möchte nicht dicht dran sein, wenn das Paar reihenweise Pinguine und Robben erschlägt, um zu überleben, das einzige Essbare, was zu finden ist. Naturschutzgebiet hin oder her. Wie Brecht schon sagte: »Erst kommt das Fressen, dann die Moral.«

    »Beide bringen ihr Argumente vor, aber im Grunde hat Louise doch Angst, allein aufzubrechen. Selbst in den Bergen hat sie niemals irgendetwas riskiert ohne den Schutz der Seilschaft.«

    Der Erzähler erklärt, es gibt wenig Dialoge, immer weit entfernt von den Protagonisten, kaum Gedanken. Auch von der Landschaft ist nichts zu spüren, von der Tierwelt. Gut, kein Blick für die Natur, denn die beiden sind den ganzen Tag mit Nahrungssuche beschäftigt, aber auch diese Verzweiflung kommt nicht durch. Die beiden Protagonisten kommen mir nicht nah, ich will sie nicht unbedingt sympathisch finden (das sind sie nicht), aber ich will sie verstehen. Der Erzähler erklärt oberflächlich und schablonenhaft, was sie tun, er lässt den Leser außen vor, lässt ihn kalt in der Ecke stehen. Überlebenskampf, Verzweiflung und Schuldzuweisungen, ein gutes Thema, aber es prallt von mir ab, die psychischen Abgründe der Protagonisten tun sich nicht vor mir auf. «Diese dramatische Situation macht sie zu anderen Wesen», das steht dort, wie viele andere Aussagen, aber die Autorin schafft es für mich nicht, genau dieses Gefühl zu projizieren. Entscheidungen fällen in Extremsituationen, ein feines Thema, doch der Leser erfährt kein warum. Ich lese, sie befinden sich auf einem Naturschutzgebiet, das als besonders eindrucksvoll gilt. Doch an welcher Stelle im Buch ist genau das verankert? Da ist nichts beeindruckend. Ist das Absicht?

    Am Ende nimmt die Autorin auch noch den Medienrummel mit auf, ein Journalist, der die Story gern vermarkten möchte. Hier gilt das Gleiche wie für den Inselabschnitt, es prallt ab. Die Nebenfiguren sind flach und klischeehaft, aber auch die Hauptprotagonisten geben für mich nicht viel her. Das Buch hat 224 Seiten und meist bin ich der Meinung, weniger ist mehr. Hier ist es mal völlig umgekehrt, hier fehlt mir Tiefgreifendes. Am Ende stehe ich da, frage mich, was übrig bleibt. Eigentlich nichts, was nachhallt. Viele Reportagen sind packender erzählt. Bitte nicht falsch verstehen, das Buch ist spannend, die Story interessant, nur berührt es eben nicht. Die Figuren Robinson und Freitag von Daniel Defoe Roman waren mir näher. Anderen gefällts …

    Isabelle Autissier, geboren 1956, ist Seglerin und hat als erste Frau die Welt alleine umsegelt. Nach einem beinahe tödlichen Unglück im Südpazifik hat sie 1999 ihre Karriere als Einhandseglerin beendet, nimmt jedoch weiterhin an Regatten auf dem gesamten Globus teil.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Mischung aus Abenteuerroman, psychologischer Studie und Gesellschaftskritik - im zweiten Teil etwas langatmig.
    Interessante Mischung aus Abenteuerroman, psychologischer Studie und Gesellschaftskritik

    Louise und Ludovic sind ein frisch verliebtes Paar, das in Paris lebt. Während sie ihren Arbeitsalltag als eher langweilig empfinden, hat Louisa ihre Erfüllung in ihrem Hobby, dem Klettern, gefunden. Da packt auch Ludovic die Abenteuerlust. Als begeisterter Segler möchte er sich ein Jahr Auszeit nehmen und die Welt per Boot erkunden. Um die noch junge Beziehung nicht zu gefährden, willigt Louise in das Sabbatjahr ein und begibt sich mit Ludovic auf Weltreise. 

    Beim Segeln zu den Antillen, über Patagonien und durch den Südatlantik in Richtung Südafrika werden sie ein gutes Team und auch Louise ist begeistert über die Horizonterweiterung. Als sie jedoch an eine Insel gelangen, die Naturschutzgebiet ist und nur zu Forschungszwecken genutzt werden darf, beschließt Ludovic an der Insel anzulegen und eine Bergtour zu machen. Auch als Louise vor einem Wetterumschwung warnt, weigert sich Ludovic, umzukehren. Regen und Sturm ziehen so stark auf, dass das Paar in der alten Walfangstation über Nacht Schutz suchen muss. 

    Am nächsten Morgen ist ihr Segelboot unauffindbar mit ihren Vorräten und technischem Equipment verschunden. Louise und Ludovic bleiben nur die Kleidung, die sie am Leib tragen, ein Feuerzeug, zwei Äpfel und Müsliriegel. Sie sind ganz auf sich allein gestellt und keiner weiß, wo sie sich aufhalten. 

    Es beginnt ein Kampf um das nackte Überleben, gegen Kälte und Hunger, aber auch die Liebe und Loyalität zu bewahren und auf Schuldzuweisungen zu verzichten. 

    Der Roman ist in zwei Teile "Dort" und "Hier" aufgeteilt, so dass man als Leser nicht nur das schier hoffnungslose Abenteuer auf der Insel miterlebt, sondern auch erfährt, ob und in welchem Zustand Ludovic und Louise überleben und das Erlebte verarbeiten werden. 

    Auf der Insel richten sie sich aus den Gegebenheiten notdürftig ein Zuhause ein, gelangen aufgrund der Temperaturen und des nahenden Winters, aber vor allem auch aufgrund der eingeschränkten Nahrungsmittel an die Grenzen des Erträglichen. Sie sind gezwungen, Pinguine niederzuknüppeln und sich von den wenig ergiebigen Fleischanteilen zu ernähren. Vier Pinguine pro Person und Tag sind nötig, um den nagenden Hunger zu stillen. Louise und Ludovic bauen körperlich ab, fühlen sich aufgrund ihres barbarischen Verhaltens kaum noch als Menschen. Moral und ethische Grundsätze spielen kaum noch eine Rolle und die Hoffnung auf ein rettendes Forschungsschiff sinkt stetig. Aus einer Reise, die unternommen wurde, um dem Alltag zu entfliehen und Freiheit zu erleben, wird eine Gefangenschaft auf einer unbewohnten Insel, abhängig von den Gegebenheiten der Natur. 

    Sehr eindringlich beschreibt die Autorin den Überlebenskampf des Paares auf der Insel und wie sie letztlich physisch und psychisch am Rande ihrer Kräfte zu Einzelkämpfern werden. "Allein leben oder zu zweit sterben" ist die Frage, die sich Louise stellt und kaum mit ihrem Gewissen vereinbaren kann. Wie viel kann eine Liebe ertragen und ist im Überlebenskampf jeder Mensch ohne Rücksicht sich selbst der nächste?

    Der zweite Teil des Romans handelt wieder zurück in der Zivilisation und ist lange nicht so spannend geschrieben wie der Aufenthalt auf der Insel. Hier wird Kritik an den Medien laut, die sich auf die Einzelschicksale stürzen und das Abenteuer öffentlichkeitswirksam und gewinnbringend vermarkten wollen, bevor es überhaupt eine Chance geben kann, das Trauma therapeutisch zu verarbeiten. 

    "Herz auf Eis" ist eine interessante Mischung aus Abenteuerroman, psychologischer Studie und Gesellschaftskritik. Wie viel Menschlichkeit bleibt in einer derartigen Extremsituation übrig und wie kann das Erlebte und eigene Handeln rechtfertigen, ohne daran zu zerbrechen.    

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    Marakkarams avatar
    Marakkaramvor 5 Monaten
    Grenzerfahrung - wie weit würdest du gehen?

    Ludovic ist der Inbegriff der Generation Y: Einzelkind, Eltern in leitender Position, Einfamilienhaus im Vorort von Paris. Es hat ihm an nichts gefehlt.

    Ludovic ist schnell gelangweilt, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, zieht er Louise, die etwas zurückhaltender ist, mit. Und so brechen die beiden nicht nur für ein Jahr aus, um die Welt zu erkunden, sie stranden auch aus reinem Leichtsinn auf einer unbewohnten Naturschutz-Insel. Eine Grenzerfahrung, denn aus dem Abenteuer wird ein Kampf ums pure Überleben.

    Und hier legt die Autorin ihren Schwerpunkt und den Finger in die Wunde. Wie verhält sich ein Paar, das gegen Hunger, Kälte und Tod kämpft? Wie ändert sich die Rollenverteilung und die Charakterstärken mit der Zeit und wo bleibt bei all dem die Menschlichkeit und Liebe? Entscheidungen müssen getroffen werden, man ist sich nicht immer, um nicht zu sagen, selten einig. Und doch muss man zusammenhalten, um zu überlegen oder geht man ein Wagnis ein, dass der andere nicht zu tragen bereit ist....

    Dieser Roman geht unter die Haut, denn man kommt nicht umhin, sich immer wieder selbst zu hinterfragen. Wie hätte ich gehandelt? Eine Antwort darauf habe ich nicht gefunden. Dennoch waren diese Überlegungen bei jedem Schritt präsent. Und das macht dieses Buch aus.

    Sympathisch war mir in diesem Kammerspiel keiner der beiden Charaktere. Auch der Schreibstil ist sehr klar, knapp und distanziert, dabei aber unheimlich detailliert und sehr realistisch dargestellt. Es gibt keine Romantik oder gar Heldentum. Es geht um Würde, Menschlichkeit, Schuldgefühle, innere Zerissenheit, Zweifel und Liebe. Und diese Eindringlichkeit hat mich tief berührt und lange zum Nachdenken gebracht.

    Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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    suse9s avatar
    suse9vor 7 Monaten
    Was würdest du tun?

    Louise und Ludovic taten das, wovon ich schon immer geträumt habe, sie nahmen sich eine Auszeit und segelten durch die Lande. Was für eine schöne Vorstellung, dachte ich – bevor ich das Buch gelesen hatte. Die Katastrophe bahnte sich an, als sie eine durch den Naturschutz gesperrte Insel betraten. Den aufziehenden Sturm konnten sie mit Leichtigkeit abwettern. Nachdem sie jedoch zu ihrem Beiboot zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass von ihrem geliebten Segelboot nichts mehr zu sehen war. Nur mit Rucksack und dem Wissen, dass niemand ihre Koordinaten hat, saßen sie auf der Insel fest.

    Allein diese Inhaltsangabe, jagte mir Angstschauer den Rücken hinunter. Ich selbst liebe das Wasser und die Freiheit, die es verspricht. Auch dachte ich bisher, mit wenig Komfort auskommen zu können. Was dann aber alles auf Louise und Ludovic einstürzte, sprengte meine Vorstellungskraft komplett. Nicht nur den Überlebenskampf, der im Fernsehen viel zu oft vereinfacht dargestellt wird, schilderte die Autorin schonungslos ehrlich, auch die innere Zerrissenheit und Konflikte der Protagonisten wurden detailliert beleuchtet und offengelegt. Man fragt sich als Leser, wie man selbst in dieser oder jener Situation handeln würde, muss sich aber oft eine Antwort schuldig bleiben. Auch die Autorin liefert diese nicht.

    Ein Buch, das in sich stimmig ist und viel Diskussionspotential hat. Kein leichter Trip, aber ein lohnenswerter.

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    Mariekens avatar
    Mariekenvor 7 Monaten
    Mein Lesehighlight 2017!

    Den Überlebensroman Herz auf Eis hat die französische Autorin Isabelle Autissier geschrieben, die selbst eine erfolgreiche Seglerin ist. Kaum überraschend also, dass sie sich leichthin in das Pariser Wohlstandspaar Ludovic und Luise hineinversetzen kann, die genug haben, von der monotonen Alltagsmaschinerie und sich daher für einen sechsmonatigen Abenteuertrip mit dem Segelboot entscheiden. Um richtig zu leben, sich wieder lebendig zu fühlen. Als sie auf der Insel Stromness in Südgeorgien stranden, richtet sich Luises Überlebensdrang und ihre bedachte Art gegen Ludovics spielerischen Leichtsinn und seine Frohnatur. Durch diese von Anfang an explosive, aber sehr interessante Grundstruktur, spitzt sich die Situation auf der Insel rasant zu. Denn schnell ist klar, dass sie auf der unbewohnten, unter Naturschutz stehenden Insel überwintern müssen.

    Für mich war dieser Roman eine Extremerfahrung, wie ich sie literarisch noch nicht erlebt habe. Nachhaltig beschäftigt mich das Schicksal von Ludociv und Luise und auch über die Grenzen der Erzählung hinaus bringt sie mich zum Nachdenken, stellt die Autorin in ihrem Werk doch sehr zentrale Fragen:
    Wie transformiert eine scheinbar ausweglose Situation die Menschlichkeit? Was bleibt von der Liebe übrig, wenn man sich nicht länger aufeinander, sondern auf den Kampf ums Überleben konzentrieren muss und sich dabei möglicherweise gegenseitig zurückhält? Wie überlebensfähig ist der Mensch heute ohne jegliche Kommunikationsmöglichkeiten und technischen Unterstützungen?
    Besonders gelungen fand ich die Aufteilung in zwei Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der unbeschönigten Erzählung des Lebens auf der Insel und kommt dabei, vielleicht manchmal sogar zu schnell, zur Sache, wohingegen der zweite Teil dem Leser eine Atempause schenkt und sich mit der Reflexion der Geschehnisse beschäftigt. Wie in einem Psychogramm werden die Hauptcharaktere beleuchtet. Dass konstant diese beiden Ebenen aus erleben und reflektieren vorhanden sind, hat mir beim Lesen besonders gut gefallen. Der auktoriale Erzähler hat mir Hoffnung gegeben, dass das Ganze gut ausgehen mag. Dennoch kommt der Verlauf unerwartet und erwischt einen immer wieder – eiskalt. Isabelle Autissier fasst ihre Figuren nicht sanft an, sie lässt sie die geballte Naturgewalt ihrer Gefühle und ihrer Umwelt erleben, dringt dabei jedoch in jeden Winkel ihrer Empfindungen vor.

    Wärmste (oder passender: eisigste) Empfehlung von meiner Seite!

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    Phyrias avatar
    Phyriavor 7 Monaten
    Überwältigender Roman

    Fassungslos stehen sie da, außerstande, auch nur ein Wort zu wechseln. Allmählich breitet sich in ihnen das Entsetzen aus: kein Zuhause mehr, weder Nahrung noch Kleider, keine Möglichkeit die Insel zu verlassen oder irgendjemand zu erreichen. Sie sind geradezu empört, empfinden ihre Lage als unangemessen.

    Isabelle Autissier hat mich mit 'Herz auf Eis' hellauf begeistert und gleichermaßen nachdenklich zurückgelassen. Man kommt nicht umhin sich zu fragen wie man selber in einer solchen Extremsituation reagieren würde. 
    Und so finde ich die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte gnadenlos ehrlich, authentisch und realistisch erzählt hat sehr gelungen. Es ist ein intensives Leseerlebnis, das mich regelrecht sprachlos gemacht hat. Man bekommt das Gefühl mittendrin zu sein, kann sich dem Sog dieses Romans nicht entziehen und erlebt alles hautnah. Die Beschreibungen kann man geradezu vor sich sehen. Der Schreibstil ist präzise und eindringlich, es wird nicht dramatisiert, beschönigt oder übertrieben, man bekommt einen klaren Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonisten und begibt sich mit ihnen an die Grenzen des menschlichen. An manchen Passagen musste ich kurz durchatmen weil das Erzählte fast schon zu viel war.
    Die beiden Protagonisten Louise, die eher zurückhaltend ist und sich mitreißen lässt und Ludovic, der ein absolut aufgeschlossener Typ ist und mehr die Kontrolle übernimmt, kommen schnell an ihre Grenzen. Sie kämpfen gegen den Hunger und miteinander, versuchen den Trieben nicht die Überhand zu lassen und trotz der Rückschläge optimistisch zu bleiben, planen und möchten einen Alltag heraufbeschwören als wären sie Teil der Gesellschaft um ihre Menschlichkeit beizubehalten. In dieser einsamen Gegend kommen sie nicht umhin sich nacheinander zu sehnen, sie möchten nicht der Einsamkeit ausgeliefert sein und versuchen alles um eine Lösung zu finden und ihr Überleben zu sichern. 
    Ich interessiere mich sehr für Psychologie und so war das Buch in diesem Bereich absolut ansprechend. Man bekommt einen tiefgründigen Einblick darauf wie sich Louise und Ludovic den Herausforderungen stellen, um ihre Liebe bemüht sind, wie sie mit ihrer Situation psychisch umgehen und was dieses Erlebnis aus und mit ihnen macht.
    Obwohl es einige extreme Situationen gab habe ich mich nicht getraut Louise und Ludovic zu verurteilen denn wer bin ich schon ihnen sagen zu können wie sie sich zu verhalten haben. Wer bin ich, auf dem Sofa sitzend, das Ganze beurteilen zu können? Es ist das eine darüber zu lesen, selber diese Erfahrung zu machen wünsche ich wahrlich keinem.

    Der Roman überrascht oft, man weiß nie was als nächstes passiert und oft hatte ich wirklich Angst gehabt weiter zu lesen, weil ich nicht im geringsten wusste was mich erwartet und ob ich mich dem überhaupt stellen kann. Hat man zu Beginn noch die Hoffnung auf ein Happy End wird die ganze Situation so schnell extrem, dass man sich fragt ob ein glückliches Ende überhaupt in Frage kommen kann. Es ist unvorstellbar was Louise und Ludo durchmachen müssen und so muss jeder für sich erfahren wie es endet.

    Ein Buch das zwar aus nur 224 Seiten besteht dafür aber solch eine immense Wirkung auf mich hatte, dass es unvergesslich bleibt. 

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    sydneysider47s avatar
    sydneysider47vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr intensives, meist mitreißendes Werk über Extremsituationen, das zum Nachdenken anregt.
    Wenn eine Weltumsegelung zum Alptraum wird

    Louise und Ludovic wollen um die Welt segeln – oder: Die Handlung

    Louise und Ludovic sind jung und verliebt und wollen sich, solange sie noch jung und ungebunden sind, eine Weltreise mit dem Segelboot gönnen. Ihr Segelboot heißt „Jason“ und die ersten Wochen ihrer Reise sind tatsächlich atemberaubend. Sie sind glücklich, bereisen einige Länder und selbst der Verlust ihres Handys in Buenos Aires (Argentinien) kann ihre Reiselust nicht schmälern.

    Als sie an einem Tag eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn erkundet haben, deren Schönheit sie in den Bann geschlagen hat, bemerken sie, als sie zu ihrem Segelboot zurückkehren wollen, dass dieses nicht mehr da ist. Ihre „Jason“  mit Nahrung, Kleidung und sonstigen wichtigen Dingen ist weg – verschwunden! Nur noch das Beiboot ist da. Mit ihm können sie allerdings wenig anfangen.

    Und so versuchen sie, auf dieser einsamen Insel zu überleben. Sie jagen Pinguine und Robben und essen deren Fleisch – auch wenn es nicht schmeckt. Sie versuchen, sich eine gewisse Disziplin, einen gewissen Tagesablauf anzueignen. Sie jagen sechs Tage lang pro Woche und übernachten in einer Hütte.

    Aber dennoch bleibt es nicht aus, dass sie abmagern und sich gegenseitig Vorwürfe machen. Warum sind sie überhaupt auf diese Insel gegangen? Wessen Idee war es?

    Sie streiten sich, sie versöhnen sich, sie lieben sich. Sie sind Stimmungen unterworfen- einerseits ungestümer Liebe, andererseits Spannungen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

     

    Meine Meinung:

    Zum ersten Mal hörte ich von diesem Buch, als es im „ARD Büffet“ empfohlen wurde. Mein Interesse war geweckt, aber für 22 Euro wollte ich mir das Buch nicht kaufen.

    Deswegen war ich froh, als ich das Buch zufällig in unserer Ortsbücherei sah. Sofort lieh ich es mir aus. Es dauerte allerdings einige Wochen, bis ich dazu kam, es zu lesen.

    Das aus der auktorialen Erzählperspektive geschriebene Buch fängt sofort spannend an.

    Louise und Ludovic stranden auf der Insel – und von da an scheint ihre Situation fast hoffnungslos. Mich hat die Lektüre lange Zeit fast schon deprimiert – so intensiv ist das Buch geschrieben und so gut konnte ich mir die Landschaft und die Personen vorstellen. Und weil mich das Buch oft traurig stimmte, war ich immer wieder versucht, es wegzulegen.

    Aber ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Louise und Ludovic weitergeht. Ich will nicht zu viel verraten – nur so viel: es gibt einige dramatische Ereignisse in dem Buch und Situationen, bei denen ich mich gefragt habe: Wie würde ich reagieren, wenn mir so etwas passieren würde?

    Zum Schluss hin gab es einige Passagen, während derer mir die Handlung beim Lesen zu flach erschien – gemessen an dem, was vorher passiert war. Nachdem ich das Buch allerdings ausgelesen habe, muss ich zugeben, dass das Buch so passt, wie es ist – denn der Schluss ist wieder völlig unvorhersehbar.

    Das Buch ist flüssig geschrieben, der Schreibstil ist gut, das Buch ist meistens spannend, die Handlung oft unvorhersehbar und regt zum Nachdenken an.

    Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

    Kommentare: 1
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    black_horses avatar
    black_horsevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine moderne Robinsonade, beklemmender Überlebenskampf und spannende Einblicke in den Umgang mit Extremerfahrungen.
    Verloren im Nirgendwo

    Sie sind jung, voller Lebensfreude und Abenteuerlust. Als Ludovic und Louise auf einer verlassenen Insel im Südpolarmeer wandern, ahnen sie nicht, dass aus ihrem Traum ein Alptraum wird. In einer stürmischen Nacht kentert ihr Segelboot mit allem, was sie besitzen.
    Umgeben von den Weiten des Atlantiks beginnt für sie der Überlebenskampf auf einer seit Jahrzehnten verlassenen Walfangstation, ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen.

    Die Autorin Isabelle Autissier zeichnet ein bedrückendes Porträt zweier Menschen, die ohne Aussicht auf Rettung und im Angesicht des anstehenden Polarwinters unter unwirtlichsten Bedingungen verloren sind.

    Der Roman wird aus Sicht eines Erzählers geschrieben. Diese Perspektive gibt dem Leser eine gewisse Distanz zu den starken Gefühlen, die dieses Buch prägen. Das wirkte auf mich manchmal etwas hölzern. Die bildhafte Sprache hat mir aber sehr gut gefallen.

    Es ist ein Buch über die Brutalität der Natur, über Verlust und Trauer, aber auch über den Umgang unserer medialen Welt mit Extremerfahrungen.

    Ein mitreißendes Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Flüssig zu lesen, spannend und erbarmungslos, ich konnte es nicht aus der Hand legen.
    Flüssig zu lesen, spannend und erbarmungslos, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

    Die Geschichte kann man eigentlich nicht aus der Hand legen, ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Das Liebespaar Louise und Ludovic stranden auf einer einsamen und eiskalten Insel zwischen dem Zipfel Südamerika/Kap Hoorn und der Antarktis. Die Geschichte beginnt mit dieser Situation, als sie in Stromness an Land gehen und durch einen Wetterumschwung nicht mehr zum Boot zurück können. Und dann geht es auch schon richtig los. Gegenseitige Schuldzuweisungen, die Hoffnung auf eine schnelle Rettung, die Ernüchterung dass es ein längerer Aufenthalt wird. Vor allem vor allem die Nahrungsmittelbeschaffung bringt beide an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Die Stimmung schwankt zwischen Hoffnung und Resignation. 

     

    Es ist psychologisch sehr spannend, was aus einem Liebespaar in einer Notsituation werden kann, wie sich der Umgang miteinander wandelt. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Liebe zwischen den beiden nicht ganz ausgereift war. So empfand ich es jedenfalls aufgrund der Rückblicke. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie eine besonders liebevolle Beziehung hatten. Ja, sie mochten sich, und der Sex war toll, aber die große Liebe war es meiner Meinung nach nicht. Dafür war vor allem Ludovic meiner Meinung nach zu oberflächlich. Und vielleicht kippt auch deswegen so schnell die Stimmung, weil es keine echte Grundlage zwischen den beiden gab. Ich wage zu behaupten, wenn man richtig liebt, dann muss es nicht so ausgehen, wie in der Geschichte.

     

    Allerdings, es ist eine Extrem-Situation, die schon sehr lange anhält und schließlich mürbe macht. Vielleicht ist sich dann jeder selbst der nächste, wenn es ums nackte Überleben geht.

     

     

    Besonders eindrücklich wird die Nahrungsbeschaffung dargestellt. Das töten, häuten und zerlegen von Pinguinen um ein kleines Stück Fleisch zu essen, das dazu noch ekelhaft schmeckt, das ist nun bitterer Alltag. Aber es gibt sonst nichts, außer Pinguine. Und als diese nach Wochen verschwinden, wird es richtig ernst. Dazu täglich Brennmaterial beschaffen, damit das Feuer nicht ausgeht. Frisches Wasser besorgen. Die Kälte und Eintönigkeit ertragen. Das hinterlässt Spuren an Körper und Seele, und auch an der Menschlichkeit (siehe auch Zitat weiter oben).

     

    Alles in allem: Flüssig zu lesen, spannend und erbarmungslos, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

     

    Sterne: Ich vergebe fünf Sterne. Es war unterhaltsam und spannend, vor allem wenn man drinnen im warmen saß.

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    sar89s avatar
    sar89vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte Gänsehaut beim Lesen!
    Ein Paar zerbricht

    Louise und Ludovic begeben sich auf eine Weltreise mit ihrem Segelboot der Jason. Am Anfang geht alles gut, obwohl Louise oft bedenken äussert und sich Ludovic immer wieder an dieser Übervorsichtigkeit nervt. Er ist der leichtsinnigere der Beiden, lebt das Leben leicht aber verzweifelt auch schneller. Louise ist in sich gekehrt und war immer nur "die Kleine". Sie ist klein und zart aber muskulös und zäh, eine erfahrene Bergsteigerin mit einem öden Alltagsjob, so wie es viele Menschen haben. Die Reise ist ein voller Erfolg. Sie haben intensive und wunderschöne Erlebnisse. Dann folgt der Segelturn auf eine geschützte Insel. Die Insel Stromness. Die Insel wurde schon vor langer Zeit verlassen, alles ist verrostet. Es ist nass und kalt. Aber am Tag ihrer Ankunft ist zuerst alles gut. Louise fallen erste Wolken auf, die ihr nicht gefallen, sie will zurück aber Ludovic drängt sie vorwärts und erkundet übermütig die Insel. Dann kommt der Sturm, der sich angekündigt hat. Am Morgen ist die Jason weg und nur noch das kleine Beiboot da. Das Paar ist gestrandet. Ohne Essen und ohne jemand der weiss, wo sie sich befinden. Zuerst macht sich blanke Verzweiflung und Wut breit. Sie beschuldigen sich gegenseitig, verfallen in Aktivismus. Sie beginnen Pinguine und später auch Robben zu jagen. Aber sie sind unbeholfen, haben keine Erfahrung mehr, in der Wildnis zu leben. Vieles geht schief. Sie verpassen ein vermeintlich rettendes Schiff, das Ludovic nicht mehr erreichen kann, obwohl Louise zuerst ein Feuer machen will, möchte Ludovic mit dem Beiboot zum Boot fahren. Er scheitert und sein eigener Überlebenswille stirbt und damit seine Hoffnung. Doch Louise kämpft, hält sich und Ludovic aufrecht, sieht aber seinen Zerfall, den verschlechterten Zustand. Sie kommt zum Schluss, dass sie ihn alleine lassen muss, um selbst zu überleben und macht sich auf die unglaubliche Wanderung zu der Forschungsstation, die sie schafft. Sie bleibt einige Zeit erschöpft dort. Als sie sich zurück zu Ludovic zwingt, ist er nicht mehr zu retten. Sie geht zurück zur Forschungsstation und wartet auf das erste Forschungsschiff. Nach 8 Monaten wird sie gerettet und dann beginnt der zermürbende Alltag, denn die Presse stürzt sich auf ihre Geschichte, lässt ihr keine Zeit zum Atmen. Sie hat grosse Schuldgefühle, weil sie ihr Leben gerettet hat und seines nicht, weil sie sich am Nächsten war und dies nun als Akt der Graumsamkeit sieht. Sie schämt sich. Kaschiert zuerst die Wahrheit aber sie erträgt die Halbwahrheit nicht und erzählt am Schluss alles. Am Schluss flieht sie an einen abgelegenen Ort. 


    Ich hatte Gänsehaut beim Lesen. Der Roman ist echt extrem, sehr intensiv, faszinierend und gut geschrieben. Ich konnte mich sehr mit den Protagonisten und der ganzen Situation identifizieren und habe mitgelitten. Nach zwei Unterbrüchen war die Lektüre dann plötzlich fertig aber sie hallt noch lange nach!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Mare_Verlags avatar
    Liebe Lovelybooks-Leserinnen und Leser,

    wir läuten eine weitere Leserunde ein: Am 7. März 2017 erscheint im  mareverlag Isabelle Autissiers Roman Herz auf Eis, der uns auf eine einsame Insel vor Kap Hoorn führt. Ihr habt die Möglichkeit, Euch für eines von 20 Vorableseexemplaren zu bewerben.

    Zum Buch:
    Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltag moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht?

    Herz auf Eis wagt sich an die Frage, was mit uns und unseren Beziehungen geschieht, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.

    Hier geht's zur Leseprobe.

    Möchtet Ihr zu den 20 Vorablesern gehören?* Dann bewerbt Euch und beantwortet bis zum 21. Februar die folgende Frage:

    Hättet Ihr den Mut, alles hinter Euch zu lassen, um für ein Jahr zu reisen oder gar eine Weltumsegelung zu machen?

    Wir warten gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

    Euer mareverlag



    *Bedingung ist, dass Ihr Euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.
    (Bitte veröffentlicht Eure Rezension nicht vor dem Erscheinungstermin in anderen Portalen.) 
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