Isabelle Autissier Herz auf Eis

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Inhaltsangabe zu „Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier

Louise und Ludovic sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen die beiden ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Während eines Kletterausflugs auf einer unbewohnten Insel vor Kap Hoorn werden sie von einem schweren Sturm überrascht. Als sie tags darauf auf ihre Jacht zurückkehren wollen, ist diese verschwunden. Was als Ausbruch aus dem Großstadtalltag gedacht war, wird zum existentiellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Sie sind auf sich allein gestellt und haben keine Möglichkeit, um Hilfe zu rufen. Ungewollt wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Denn was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht?

Harter Tobak! Sehr detailliert und realistisch dargestellt! Kein Buch, das einen kalt lässt!

— verena scott

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  • Grenzerfahrung - wie weit würdest du gehen?

    Herz auf Eis

    Marakkaram

    24. May 2018 um 22:06

    Ludovic ist der Inbegriff der Generation Y: Einzelkind, Eltern in leitender Position, Einfamilienhaus im Vorort von Paris. Es hat ihm an nichts gefehlt. Ludovic ist schnell gelangweilt, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, zieht er Louise, die etwas zurückhaltender ist, mit. Und so brechen die beiden nicht nur für ein Jahr aus, um die Welt zu erkunden, sie stranden auch aus reinem Leichtsinn auf einer unbewohnten Naturschutz-Insel. Eine Grenzerfahrung, denn aus dem Abenteuer wird ein Kampf ums pure Überleben. Und hier legt die Autorin ihren Schwerpunkt und den Finger in die Wunde. Wie verhält sich ein Paar, das gegen Hunger, Kälte und Tod kämpft? Wie ändert sich die Rollenverteilung und die Charakterstärken mit der Zeit und wo bleibt bei all dem die Menschlichkeit und Liebe? Entscheidungen müssen getroffen werden, man ist sich nicht immer, um nicht zu sagen, selten einig. Und doch muss man zusammenhalten, um zu überlegen oder geht man ein Wagnis ein, dass der andere nicht zu tragen bereit ist.... Dieser Roman geht unter die Haut, denn man kommt nicht umhin, sich immer wieder selbst zu hinterfragen. Wie hätte ich gehandelt? Eine Antwort darauf habe ich nicht gefunden. Dennoch waren diese Überlegungen bei jedem Schritt präsent. Und das macht dieses Buch aus. Sympathisch war mir in diesem Kammerspiel keiner der beiden Charaktere. Auch der Schreibstil ist sehr klar, knapp und distanziert, dabei aber unheimlich detailliert und sehr realistisch dargestellt. Es gibt keine Romantik oder gar Heldentum. Es geht um Würde, Menschlichkeit, Schuldgefühle, innere Zerissenheit, Zweifel und Liebe. Und diese Eindringlichkeit hat mich tief berührt und lange zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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  • Was würdest du tun?

    Herz auf Eis

    suse9

    22. March 2018 um 14:13

    Louise und Ludovic taten das, wovon ich schon immer geträumt habe, sie nahmen sich eine Auszeit und segelten durch die Lande. Was für eine schöne Vorstellung, dachte ich – bevor ich das Buch gelesen hatte. Die Katastrophe bahnte sich an, als sie eine durch den Naturschutz gesperrte Insel betraten. Den aufziehenden Sturm konnten sie mit Leichtigkeit abwettern. Nachdem sie jedoch zu ihrem Beiboot zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass von ihrem geliebten Segelboot nichts mehr zu sehen war. Nur mit Rucksack und dem Wissen, dass niemand ihre Koordinaten hat, saßen sie auf der Insel fest.Allein diese Inhaltsangabe, jagte mir Angstschauer den Rücken hinunter. Ich selbst liebe das Wasser und die Freiheit, die es verspricht. Auch dachte ich bisher, mit wenig Komfort auskommen zu können. Was dann aber alles auf Louise und Ludovic einstürzte, sprengte meine Vorstellungskraft komplett. Nicht nur den Überlebenskampf, der im Fernsehen viel zu oft vereinfacht dargestellt wird, schilderte die Autorin schonungslos ehrlich, auch die innere Zerrissenheit und Konflikte der Protagonisten wurden detailliert beleuchtet und offengelegt. Man fragt sich als Leser, wie man selbst in dieser oder jener Situation handeln würde, muss sich aber oft eine Antwort schuldig bleiben. Auch die Autorin liefert diese nicht. Ein Buch, das in sich stimmig ist und viel Diskussionspotential hat. Kein leichter Trip, aber ein lohnenswerter.

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  • Mein Lesehighlight 2017!

    Herz auf Eis

    Marieken

    16. March 2018 um 09:37

    Den Überlebensroman Herz auf Eis hat die französische Autorin Isabelle Autissier geschrieben, die selbst eine erfolgreiche Seglerin ist. Kaum überraschend also, dass sie sich leichthin in das Pariser Wohlstandspaar Ludovic und Luise hineinversetzen kann, die genug haben, von der monotonen Alltagsmaschinerie und sich daher für einen sechsmonatigen Abenteuertrip mit dem Segelboot entscheiden. Um richtig zu leben, sich wieder lebendig zu fühlen. Als sie auf der Insel Stromness in Südgeorgien stranden, richtet sich Luises Überlebensdrang und ihre bedachte Art gegen Ludovics spielerischen Leichtsinn und seine Frohnatur. Durch diese von Anfang an explosive, aber sehr interessante Grundstruktur, spitzt sich die Situation auf der Insel rasant zu. Denn schnell ist klar, dass sie auf der unbewohnten, unter Naturschutz stehenden Insel überwintern müssen.Für mich war dieser Roman eine Extremerfahrung, wie ich sie literarisch noch nicht erlebt habe. Nachhaltig beschäftigt mich das Schicksal von Ludociv und Luise und auch über die Grenzen der Erzählung hinaus bringt sie mich zum Nachdenken, stellt die Autorin in ihrem Werk doch sehr zentrale Fragen: Wie transformiert eine scheinbar ausweglose Situation die Menschlichkeit? Was bleibt von der Liebe übrig, wenn man sich nicht länger aufeinander, sondern auf den Kampf ums Überleben konzentrieren muss und sich dabei möglicherweise gegenseitig zurückhält? Wie überlebensfähig ist der Mensch heute ohne jegliche Kommunikationsmöglichkeiten und technischen Unterstützungen? Besonders gelungen fand ich die Aufteilung in zwei Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der unbeschönigten Erzählung des Lebens auf der Insel und kommt dabei, vielleicht manchmal sogar zu schnell, zur Sache, wohingegen der zweite Teil dem Leser eine Atempause schenkt und sich mit der Reflexion der Geschehnisse beschäftigt. Wie in einem Psychogramm werden die Hauptcharaktere beleuchtet. Dass konstant diese beiden Ebenen aus erleben und reflektieren vorhanden sind, hat mir beim Lesen besonders gut gefallen. Der auktoriale Erzähler hat mir Hoffnung gegeben, dass das Ganze gut ausgehen mag. Dennoch kommt der Verlauf unerwartet und erwischt einen immer wieder – eiskalt. Isabelle Autissier fasst ihre Figuren nicht sanft an, sie lässt sie die geballte Naturgewalt ihrer Gefühle und ihrer Umwelt erleben, dringt dabei jedoch in jeden Winkel ihrer Empfindungen vor.Wärmste (oder passender: eisigste) Empfehlung von meiner Seite!

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  • Überwältigender Roman

    Herz auf Eis

    Phyria

    11. March 2018 um 02:51

    Fassungslos stehen sie da, außerstande, auch nur ein Wort zu wechseln. Allmählich breitet sich in ihnen das Entsetzen aus: kein Zuhause mehr, weder Nahrung noch Kleider, keine Möglichkeit die Insel zu verlassen oder irgendjemand zu erreichen. Sie sind geradezu empört, empfinden ihre Lage als unangemessen. Isabelle Autissier hat mich mit 'Herz auf Eis' hellauf begeistert und gleichermaßen nachdenklich zurückgelassen. Man kommt nicht umhin sich zu fragen wie man selber in einer solchen Extremsituation reagieren würde. Und so finde ich die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte gnadenlos ehrlich, authentisch und realistisch erzählt hat sehr gelungen. Es ist ein intensives Leseerlebnis, das mich regelrecht sprachlos gemacht hat. Man bekommt das Gefühl mittendrin zu sein, kann sich dem Sog dieses Romans nicht entziehen und erlebt alles hautnah. Die Beschreibungen kann man geradezu vor sich sehen. Der Schreibstil ist präzise und eindringlich, es wird nicht dramatisiert, beschönigt oder übertrieben, man bekommt einen klaren Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonisten und begibt sich mit ihnen an die Grenzen des menschlichen. An manchen Passagen musste ich kurz durchatmen weil das Erzählte fast schon zu viel war.Die beiden Protagonisten Louise, die eher zurückhaltend ist und sich mitreißen lässt und Ludovic, der ein absolut aufgeschlossener Typ ist und mehr die Kontrolle übernimmt, kommen schnell an ihre Grenzen. Sie kämpfen gegen den Hunger und miteinander, versuchen den Trieben nicht die Überhand zu lassen und trotz der Rückschläge optimistisch zu bleiben, planen und möchten einen Alltag heraufbeschwören als wären sie Teil der Gesellschaft um ihre Menschlichkeit beizubehalten. In dieser einsamen Gegend kommen sie nicht umhin sich nacheinander zu sehnen, sie möchten nicht der Einsamkeit ausgeliefert sein und versuchen alles um eine Lösung zu finden und ihr Überleben zu sichern. Ich interessiere mich sehr für Psychologie und so war das Buch in diesem Bereich absolut ansprechend. Man bekommt einen tiefgründigen Einblick darauf wie sich Louise und Ludovic den Herausforderungen stellen, um ihre Liebe bemüht sind, wie sie mit ihrer Situation psychisch umgehen und was dieses Erlebnis aus und mit ihnen macht.Obwohl es einige extreme Situationen gab habe ich mich nicht getraut Louise und Ludovic zu verurteilen denn wer bin ich schon ihnen sagen zu können wie sie sich zu verhalten haben. Wer bin ich, auf dem Sofa sitzend, das Ganze beurteilen zu können? Es ist das eine darüber zu lesen, selber diese Erfahrung zu machen wünsche ich wahrlich keinem. Der Roman überrascht oft, man weiß nie was als nächstes passiert und oft hatte ich wirklich Angst gehabt weiter zu lesen, weil ich nicht im geringsten wusste was mich erwartet und ob ich mich dem überhaupt stellen kann. Hat man zu Beginn noch die Hoffnung auf ein Happy End wird die ganze Situation so schnell extrem, dass man sich fragt ob ein glückliches Ende überhaupt in Frage kommen kann. Es ist unvorstellbar was Louise und Ludo durchmachen müssen und so muss jeder für sich erfahren wie es endet. Ein Buch das zwar aus nur 224 Seiten besteht dafür aber solch eine immense Wirkung auf mich hatte, dass es unvergesslich bleibt. 

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  • Wenn eine Weltumsegelung zum Alptraum wird

    Herz auf Eis

    sydneysider47

    07. March 2018 um 22:22

    Louise und Ludovic wollen um die Welt segeln – oder: Die Handlung Louise und Ludovic sind jung und verliebt und wollen sich, solange sie noch jung und ungebunden sind, eine Weltreise mit dem Segelboot gönnen. Ihr Segelboot heißt „Jason“ und die ersten Wochen ihrer Reise sind tatsächlich atemberaubend. Sie sind glücklich, bereisen einige Länder und selbst der Verlust ihres Handys in Buenos Aires (Argentinien) kann ihre Reiselust nicht schmälern. Als sie an einem Tag eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn erkundet haben, deren Schönheit sie in den Bann geschlagen hat, bemerken sie, als sie zu ihrem Segelboot zurückkehren wollen, dass dieses nicht mehr da ist. Ihre „Jason“  mit Nahrung, Kleidung und sonstigen wichtigen Dingen ist weg – verschwunden! Nur noch das Beiboot ist da. Mit ihm können sie allerdings wenig anfangen. Und so versuchen sie, auf dieser einsamen Insel zu überleben. Sie jagen Pinguine und Robben und essen deren Fleisch – auch wenn es nicht schmeckt. Sie versuchen, sich eine gewisse Disziplin, einen gewissen Tagesablauf anzueignen. Sie jagen sechs Tage lang pro Woche und übernachten in einer Hütte. Aber dennoch bleibt es nicht aus, dass sie abmagern und sich gegenseitig Vorwürfe machen. Warum sind sie überhaupt auf diese Insel gegangen? Wessen Idee war es? Sie streiten sich, sie versöhnen sich, sie lieben sich. Sie sind Stimmungen unterworfen- einerseits ungestümer Liebe, andererseits Spannungen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.   Meine Meinung: Zum ersten Mal hörte ich von diesem Buch, als es im „ARD Büffet“ empfohlen wurde. Mein Interesse war geweckt, aber für 22 Euro wollte ich mir das Buch nicht kaufen. Deswegen war ich froh, als ich das Buch zufällig in unserer Ortsbücherei sah. Sofort lieh ich es mir aus. Es dauerte allerdings einige Wochen, bis ich dazu kam, es zu lesen. Das aus der auktorialen Erzählperspektive geschriebene Buch fängt sofort spannend an. Louise und Ludovic stranden auf der Insel – und von da an scheint ihre Situation fast hoffnungslos. Mich hat die Lektüre lange Zeit fast schon deprimiert – so intensiv ist das Buch geschrieben und so gut konnte ich mir die Landschaft und die Personen vorstellen. Und weil mich das Buch oft traurig stimmte, war ich immer wieder versucht, es wegzulegen. Aber ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Louise und Ludovic weitergeht. Ich will nicht zu viel verraten – nur so viel: es gibt einige dramatische Ereignisse in dem Buch und Situationen, bei denen ich mich gefragt habe: Wie würde ich reagieren, wenn mir so etwas passieren würde? Zum Schluss hin gab es einige Passagen, während derer mir die Handlung beim Lesen zu flach erschien – gemessen an dem, was vorher passiert war. Nachdem ich das Buch allerdings ausgelesen habe, muss ich zugeben, dass das Buch so passt, wie es ist – denn der Schluss ist wieder völlig unvorhersehbar. Das Buch ist flüssig geschrieben, der Schreibstil ist gut, das Buch ist meistens spannend, die Handlung oft unvorhersehbar und regt zum Nachdenken an. Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

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    • 2
  • Verloren im Nirgendwo

    Herz auf Eis

    black_horse

    06. February 2018 um 22:11

    Sie sind jung, voller Lebensfreude und Abenteuerlust. Als Ludovic und Louise auf einer verlassenen Insel im Südpolarmeer wandern, ahnen sie nicht, dass aus ihrem Traum ein Alptraum wird. In einer stürmischen Nacht kentert ihr Segelboot mit allem, was sie besitzen.Umgeben von den Weiten des Atlantiks beginnt für sie der Überlebenskampf auf einer seit Jahrzehnten verlassenen Walfangstation, ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen.Die Autorin Isabelle Autissier zeichnet ein bedrückendes Porträt zweier Menschen, die ohne Aussicht auf Rettung und im Angesicht des anstehenden Polarwinters unter unwirtlichsten Bedingungen verloren sind.Der Roman wird aus Sicht eines Erzählers geschrieben. Diese Perspektive gibt dem Leser eine gewisse Distanz zu den starken Gefühlen, die dieses Buch prägen. Das wirkte auf mich manchmal etwas hölzern. Die bildhafte Sprache hat mir aber sehr gut gefallen.Es ist ein Buch über die Brutalität der Natur, über Verlust und Trauer, aber auch über den Umgang unserer medialen Welt mit Extremerfahrungen. Ein mitreißendes Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte.

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  • Flüssig zu lesen, spannend und erbarmungslos, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

    Herz auf Eis

    Bücherfüllhorn-Blog

    24. January 2018 um 21:36

    Die Geschichte kann man eigentlich nicht aus der Hand legen, ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Das Liebespaar Louise und Ludovic stranden auf einer einsamen und eiskalten Insel zwischen dem Zipfel Südamerika/Kap Hoorn und der Antarktis. Die Geschichte beginnt mit dieser Situation, als sie in Stromness an Land gehen und durch einen Wetterumschwung nicht mehr zum Boot zurück können. Und dann geht es auch schon richtig los. Gegenseitige Schuldzuweisungen, die Hoffnung auf eine schnelle Rettung, die Ernüchterung dass es ein längerer Aufenthalt wird. Vor allem vor allem die Nahrungsmittelbeschaffung bringt beide an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Die Stimmung schwankt zwischen Hoffnung und Resignation.    Es ist psychologisch sehr spannend, was aus einem Liebespaar in einer Notsituation werden kann, wie sich der Umgang miteinander wandelt. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Liebe zwischen den beiden nicht ganz ausgereift war. So empfand ich es jedenfalls aufgrund der Rückblicke. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie eine besonders liebevolle Beziehung hatten. Ja, sie mochten sich, und der Sex war toll, aber die große Liebe war es meiner Meinung nach nicht. Dafür war vor allem Ludovic meiner Meinung nach zu oberflächlich. Und vielleicht kippt auch deswegen so schnell die Stimmung, weil es keine echte Grundlage zwischen den beiden gab. Ich wage zu behaupten, wenn man richtig liebt, dann muss es nicht so ausgehen, wie in der Geschichte.   Allerdings, es ist eine Extrem-Situation, die schon sehr lange anhält und schließlich mürbe macht. Vielleicht ist sich dann jeder selbst der nächste, wenn es ums nackte Überleben geht.     Besonders eindrücklich wird die Nahrungsbeschaffung dargestellt. Das töten, häuten und zerlegen von Pinguinen um ein kleines Stück Fleisch zu essen, das dazu noch ekelhaft schmeckt, das ist nun bitterer Alltag. Aber es gibt sonst nichts, außer Pinguine. Und als diese nach Wochen verschwinden, wird es richtig ernst. Dazu täglich Brennmaterial beschaffen, damit das Feuer nicht ausgeht. Frisches Wasser besorgen. Die Kälte und Eintönigkeit ertragen. Das hinterlässt Spuren an Körper und Seele, und auch an der Menschlichkeit (siehe auch Zitat weiter oben).   Alles in allem: Flüssig zu lesen, spannend und erbarmungslos, ich konnte es nicht aus der Hand legen.   Sterne: Ich vergebe fünf Sterne. Es war unterhaltsam und spannend, vor allem wenn man drinnen im warmen saß.

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  • Ein Paar zerbricht

    Herz auf Eis

    sar89

    29. December 2017 um 23:06

    Louise und Ludovic begeben sich auf eine Weltreise mit ihrem Segelboot der Jason. Am Anfang geht alles gut, obwohl Louise oft bedenken äussert und sich Ludovic immer wieder an dieser Übervorsichtigkeit nervt. Er ist der leichtsinnigere der Beiden, lebt das Leben leicht aber verzweifelt auch schneller. Louise ist in sich gekehrt und war immer nur "die Kleine". Sie ist klein und zart aber muskulös und zäh, eine erfahrene Bergsteigerin mit einem öden Alltagsjob, so wie es viele Menschen haben. Die Reise ist ein voller Erfolg. Sie haben intensive und wunderschöne Erlebnisse. Dann folgt der Segelturn auf eine geschützte Insel. Die Insel Stromness. Die Insel wurde schon vor langer Zeit verlassen, alles ist verrostet. Es ist nass und kalt. Aber am Tag ihrer Ankunft ist zuerst alles gut. Louise fallen erste Wolken auf, die ihr nicht gefallen, sie will zurück aber Ludovic drängt sie vorwärts und erkundet übermütig die Insel. Dann kommt der Sturm, der sich angekündigt hat. Am Morgen ist die Jason weg und nur noch das kleine Beiboot da. Das Paar ist gestrandet. Ohne Essen und ohne jemand der weiss, wo sie sich befinden. Zuerst macht sich blanke Verzweiflung und Wut breit. Sie beschuldigen sich gegenseitig, verfallen in Aktivismus. Sie beginnen Pinguine und später auch Robben zu jagen. Aber sie sind unbeholfen, haben keine Erfahrung mehr, in der Wildnis zu leben. Vieles geht schief. Sie verpassen ein vermeintlich rettendes Schiff, das Ludovic nicht mehr erreichen kann, obwohl Louise zuerst ein Feuer machen will, möchte Ludovic mit dem Beiboot zum Boot fahren. Er scheitert und sein eigener Überlebenswille stirbt und damit seine Hoffnung. Doch Louise kämpft, hält sich und Ludovic aufrecht, sieht aber seinen Zerfall, den verschlechterten Zustand. Sie kommt zum Schluss, dass sie ihn alleine lassen muss, um selbst zu überleben und macht sich auf die unglaubliche Wanderung zu der Forschungsstation, die sie schafft. Sie bleibt einige Zeit erschöpft dort. Als sie sich zurück zu Ludovic zwingt, ist er nicht mehr zu retten. Sie geht zurück zur Forschungsstation und wartet auf das erste Forschungsschiff. Nach 8 Monaten wird sie gerettet und dann beginnt der zermürbende Alltag, denn die Presse stürzt sich auf ihre Geschichte, lässt ihr keine Zeit zum Atmen. Sie hat grosse Schuldgefühle, weil sie ihr Leben gerettet hat und seines nicht, weil sie sich am Nächsten war und dies nun als Akt der Graumsamkeit sieht. Sie schämt sich. Kaschiert zuerst die Wahrheit aber sie erträgt die Halbwahrheit nicht und erzählt am Schluss alles. Am Schluss flieht sie an einen abgelegenen Ort. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen. Der Roman ist echt extrem, sehr intensiv, faszinierend und gut geschrieben. Ich konnte mich sehr mit den Protagonisten und der ganzen Situation identifizieren und habe mitgelitten. Nach zwei Unterbrüchen war die Lektüre dann plötzlich fertig aber sie hallt noch lange nach!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • "In den wichtigsten Momenten ist der Mensch allein"

    Herz auf Eis

    czytelniczka73

    30. November 2017 um 15:11

    "Das ist es,der primitive Drang zu leben,der zum Handeln zwingt und sich hinwegsetzt über alle Regeln und Gesetze,ja selbst die eigenen Gefühle" Inhalt: "Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht?" Meinung: Zweifellos ist dieses Buch was ganz Besonderes und für mich persönlich  das Lesehighlight des Jahres.Ein Abenteuerurlaub,der sich plötzlich in ein Albtraum verwandelt...gestrandet auf einer unbewohnten Insel...Klingt abenteuerlich und anfangs erinnert die Geschichte tatsächlich bisschen an Robinson Cruzoe,weil man beeindruckt von dem Einfallsreichtum der Protagonisten ist und gleichzeitig von den Augen vorgeführt kriegt wie machtlos wir gegen der Naturgewalt sind,wie "verweichlicht " im Vergleich mit den früheren Generationen und von der Zivilisation abhängig.Allerdings ist dieses Buch kein Abenteuerroman,die Autorin geht mit ihrer Geschichte viel tiefer,es ist fast ein Psychodrama.Unfassbar ehrlich und schonungslos wird hier ein Überlebenskampf beschrieben,ganz ohne Romantik und Heldentum,ab gewissen Punkt ist nur eigenes Überleben wichtig,ohne Rücksicht auf Verluste.Das klingt ein wenig brutal und gefühllos,aber der Überlebenswille gehörtzu den menschlichen Urinstinkten,warum haben dann Überlebende später Schuldgefühle,weil sie überlebt haben?Es ist kein leichtes Thema das sich die Autorin hier vorgenommen hat,aber die Geschichte ist ihr einfach grandios gelungen,erschüternd,nachhalend und sehr nachdenklichmachend.Auf die vielen etisch-moralischen Fragen kriegt man in dem Buch keine Antworten,den Urteil überlässt die Autorin dem Leser,da kann jeder für sich entscheiden wie er das Verhalten von Luize und Ludovic findet.Allerdings ist das gar nicht so einfach...Ich hoffe einfach nur,dass ich niemals so eine Entscheidung"Allein leben oder zu zweit sterben" treffeen muss. Fazit: Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben!

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  • Herz auf Eis

    Herz auf Eis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2017 um 17:35

    HERZ AUF EIS von ISABELLE AUTISSIERSie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht?  „Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier hat mich unheimlich bewegt. Das Paar gerät in eine schier ausweglose und extreme Situation, man kann und möchte sich wohl kaum selbst vorstellen wie es wäre, wenn man sich selbst in dieser Situation befinden würde. Die Liebe ist ja meist eine Art Anker, ein letzter Hoffnungsschimmer, an dem man sich festhält und festhalten kann, doch was davon übrig bleibt, wenn das ganze Leben plötzlich auf die Probe gestellt wird zeigt dieses Buch. Die Autorin schafft von Anfang an eine sehr bedrückende Atmosphäre, wodurch einige Szenen so lebhaft dargestellt sind, dass ich so manches Mal schockiert war und dieses Gefühl sogar einige Tage nach dem Lesen noch mit mir herumgetragen habe.  Das Buch zeigt auf, wie die Liebe und das Leben sich wandeln können und das selbst Dinge, von denen wir ganz fest überzeugt sind mit einem Mal doch ganz anders sein können als wir vielleicht dachten. Dieses Buch wirft viele Fragen auf, mit denen man sich selbst im Anschluss und schon während des Lesens befasst – so ging es mir zumindest - und ist für sich ein sehr spezielles, anspruchsvolles und meiner Meinung nach absolut lesenswertes Buch!

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  • Herz auf Eis

    Herz auf Eis

    AgnesM

    07. October 2017 um 10:23

    Louise und Ludovic haben sich dazu entschieden eine einjährige Auszeit zu nehmen und zu einer Reise rund um die Welt aufzubrechen. „Jason“, ihr Schiff, soll Sie an entlegene und außergewöhnliche Ziele bringen, wie zum Beispiel eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn. Hier entscheidet das Paar an Land zu gehen und die Insel ein wenig zu erforschen. Sie haben hierfür nicht allzu viel Zeit, denn ein Sturm zieht über dem Meer auf, doch der Nervenkitzel und die Abenteuerlust überwiegen, was ihnen jedoch zum Verhängnis wird. Sie schaffen es nicht rechtzeitig von der Insel runterzukommen und der Sturm erfasst diese mit voller Wucht. Beide suchen Zuflucht in einer längst verlassenen Walfangstation und müssen am nächsten Morgen entsetzt feststellen, dass ihre „Jason“ nicht mehr am Horizont zu erkennen ist. Versteinert stehen beide am Strand und können nicht fassen was ihnen zugestoßen ist. Panik breitet sich aus, diverse Horrorszenarien durchströmen ihre Gedanken und beide wissen, dass nun ein Kampf ums Überleben beginnt. Womöglich wird keine Menschenseele vor dem nahenden Winter diese Insel aufsuchen und schlimmer noch, kein Mensch weiß, wo sich Louise und Ludovic aufhalten. Schnell realisieren die Gestrandeten, dass sie sich um Nahrung und eine sichere Bleibe kümmern müssen. Schnell kocht die Wut und Verzweiflung hoch und ebenso schnell geraten die Liebenden aneinander. Sie machen sich gegenseitig Vorwürfe, streiten sich, gehen aufeinander los und müssen dem psychischen und physischen Druck dieser enormen Ausnahmesituation standhalten, um nicht verrückt zu werden und unüberlegte Dinge, die sie eventuell das Leben kosten könnten, zu tun. Nichtsdestotrotz müssen gravierende Entscheidungen getroffen werden, die das Überleben womöglich sichern könnten. Die Autorin hat mich mit diesem Roman definitiv emotional gefesselt und ich bin von ihrer bildlichen Sprache sehr angetan. Es war, als wäre ich selber dabei gewesen und hätte die Insel um mich herum gesehen und all die beschriebenen Gerüche wahr genommen. Ich konnte mit den Protagonisten sehr gut mitfühlen und fand es außergewöhnlich, dass die Autorin weder die Handlungen von Louise noch die von Ludovic verurteilt hat. Hier wird dem Leser ein enormer Freiraum zur Selbsteinschätzung und Meinungsbildung gewährt. In dieser Extremsituation, wo all der bisher gekannte Luxus im Nichts verschwindet, werden ganz existenzielle Fragen in den Vordergrund gestellt. Der Überlebenskampf wird unabdingbar und viele Dinge, wie die Liebe und das Vertrauen, bleiben auf der Strecke, da man sich auf das Wesentliche, hier u.a. der Beschaffung von Nahrung, konzentrieren muss. Die Autorin stellt diese menschlichen Veränderungen deutlich in den Vordergrund, so dass sich Leser noch besser in die Situationen hineinversetzen können. Zudem wirft sie im zweiten Abschnitt des Buches einen ausführlichen und interessanten Blick auf die Zeit nach der Strandung auf der Insel.  Der Psychothriller, welchen ich im Rahmen einer privaten Leserunde gelesen habe, hat bei allen Teilnehmenden lange nachgewirkt und wir haben uns alle gefragt, wie es uns wohl in solch einer Extremsituation ergangen wäre.

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  • Zwei allein auf einer Insel...

    Herz auf Eis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2017 um 10:21

    Louise und Ludovic – ein Paar, wie es viele gibt. Beide noch jung und eloquent, dennoch bereits im Hamsterrad des Alltages gefangen und unzufrieden damit. Aus diesem Grund überredet Ludovic seine Partnerin ein Jahr Auszeit zu nehmen. Ein Sabbatjahr, aus dem sie gemeinsam ein Abenteuer machen wollen, damit sie, von den einmaligen Erlebnissen und Erfahrungen genährt, wieder frisch und belebt ins Pariser Alltagsleben einsteigen können. Sie entscheiden sich fürs Segeln, bereiten sich auch dementsprechend intensiv darauf vor. Alles scheint durchdacht und gut geplant – bis sie einen kleinen Fehler begehen, der verehrende Folgen annehmen wird.Ein Abstecher auf eine Naturschutzinsel soll ein kleines, verbotenes Abenteuer werden, inmitten des großen Segelabenteuers. Ein Sturm entledigt sie jedoch von ihrem Boot und lässt sie zurück, auf einer Insel mitten im Südatlantik, ohne Vorräte oder andere überlebensnotwendige Ressourcen. Ein Szenario, welches man bereits aus sämtlichen Büchern, Serien und Filmen gewohnt ist. Jedes Mal wird es ähnlich aufgespannt, jedes Mal geht es ums nackte Überleben und die Frage: „Was würde ich machen, wäre ich in derselben Situation?“ Bei dieser Geschichte wirft die Autorin jedoch noch einen intensiveren Blick auf die menschliche Natur und ihre Instinkte. Wie verändert sich ein Mensch, wenn er einer solch ausweglosen Situation ausgeliefert ist? Wie verändert sich die Beziehung zweier Menschen, wenn es sich hierbei auch noch um ein Paar handelt? Ist die Liebe hier hinderlich oder noch viel stärker von Nöten als jemals davor? Wie verändern sich moralisches Denken und Empathie hinsichtlich der direkten aber schleichenden Lebensbedrohung? Und nicht zu vergessen: ist ein intelligenter Mensch des 21. Jahrhunderts überhaupt noch fähig, in der freien und unbarmherzigen Natur zu überleben, oder haben wir vielleicht sogar schon verlernt, was Generationen vor uns ohne Probleme und technische Hilfen alltäglich bewältigen mussten? Nahrung beschaffen, ein Unterschlupf bauen, Feuer machen, Bescheid wissen über Pflanzen, Tiere, Witterungen? Dies alles klingt in vielen dieser Robinson-Crusoe-Erzählungen meist relativ leicht oder wird gar nicht näher beschrieben, aber ist es das in Wirklichkeit auch?Einige spannenden Fragen stellt die Autorin hier in den Raum und erzählt mit ihrer dichten, eindringlichen Erzählstimme eine spannende und eindrückliche Geschichte, die den Leser auch nach Beenden des Buchs noch lange nicht loslassen wird.

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    • 3
  • Grenzerfahrungen am unbewohnten Ende der Welt

    Herz auf Eis

    Mary2

    04. October 2017 um 09:01

    Zwei junge Franzosen gönnen sich ein Sabbatjahr und segeln allein um die Welt. Im Südatlantik wagen sie einen Landgang auf einer unbewohnten Insel, zudem Naturschutzgebiet. Nach einem Sturm ist ihr Schiff verloren und das Paar ist auf sich allein gestellt. Niemand weiß, wo sie sind, niemand weiß, dass sie noch leben. Es beginnt ein Kampf um das Überleben in unwirtlicher Umgebung. Kälte und Hunger bringen Louise und Ludovic an ihre Grenzen. Ihre verschiedene Art, sich den Herausforderungen zu stellen, kann synergistische Kräfte freisetzen. Allerdings kommt der Punkt, an dem es um das nackte Überleben geht und Entscheidungen getroffen werden, die von großer Tragweite sind. Atemberaubend wird von Isabelle Autissier die Natur geschildert, der Leser ist geradezu mit dabei auf der Insel Stromness. Eine nahezu unberührte Landschaft mit faszinierender Tierwelt ist einzigartig beschrieben. Ganz intensiv schildert die Autorin zudem die Gefühlslage von Louise in ihrer schwierigen Situation. Geht es zunächst um ganz praktische Dinge wie die Organisation von Nahrung und Unterschlupf, werden die Fragestellungen immer komplexer. Der antarktische Winter mit Dunkelheit und Kälte ist ausgesprochen lebensfeindlich. Die Menschen sind zurückgeworfen auf den animalischen Überlebenswillen; der Moralkodex der westlichen Welt ist weit entfernt. Es kommt zur Rettung durch ein Forschungsschiff und zur Rückkehr nach Europa. Konfrontiert mit dem alten Leben mag der Neustart nicht wie erwartet gelingen. Weitere schwierige Entscheidungen sind zu treffen. Eine Stärke des Buches liegt darin, dass Isabelle Autissier sich nicht auf die Schilderungen des praktischen Überlebens beschränkt – spannend genug wäre das allemal. Sie geht den Schritt weiter und konfrontiert ihre Protagonisten und den Leser mit existentiellen Fragestellungen: „Wie hätte ich, wie hättest du in dieser Situation gehandelt?“ „Was ist moralisch gerechtfertigt, wo wird eine Grenze überschritten?“ Dieses Buch ist ungemein spannend und faszinierend. Die Eindrücke, die beim Lesen entstehen, sind ausgesprochen vielschichtig. Gegen Ende des Buches habe ich mich jedoch oft gefragt: Warum gibt es keinen psychologischen Beistand nach einer solchen existentiellen Grenzerfahrung? Warum lässt die Autorin die Protagonisten hier allein? Auf jeden Fall ist dieses Buch lesenswert, verlangt dem Leser jedoch auch Einiges ab. Ich bewerte hier mit 4,5 Sternen und natürlich einer Lese-Empfehlung.

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  • Eiskaltes Drama

    Herz auf Eis

    NiWa

    30. September 2017 um 07:05

    Louise und Ludovic nehmen sich eine Auszeit und gehen auf große Segelfahrt. Fernab vom Pariser Alltagstrott gehen sie das Abenteuer ihres Lebens an, ohne zu ahnen, womit sie dafür bezahlen müssen.Isabelle Autissier hat mit „Herz auf Eis“ mehrere Themen zu einem brisanten Gesamtwerk vereint. Einerseits geht sie auf die Ketten des Alltäglichen ein. Sie spricht von den Verpflichtungen, denen wir ab und an gern den Rücken kehren würden. Andrerseits zeigt sie, wie sehr sich der Mensch von der Natur entfremdet hat und wie er dennoch im Ausnahmezustand um sein Leben kämpfen kann. Ausgangslage sind das Pariser Paar Louise und Ludovic. Sie sind jung, verdienen passabel und wollen sich eine Auszeit von ihrem Leben gönnen. Himmelhochjauchzend gehen sie auf einen Segeltörn, der sie über Rio de Janeiro bis zu einer unbewohnten Insel vor Kap Hoorn führt, wo die Reise unvermutet zu Ende ist. Nun heißt es für das Paar um ihr Überleben zu kämpfen. Denn die Insel liegt abseits aller befahrenen Routen und der Kampf gegen Hunger und Kälte beginnt. Die einsame Insel im Robinson-Stil hat eine Naturgewalt in sich, vor der man nur den Hut ziehen kann. Die Autorin beschreibt eindringlich die Schönheit und die Schrecken der Einsamkeit. Man fühlt die salzige Meeresluft, die eiskalte Nässe im Gesicht und hört die Pinguine schnattern. Dabei kämpfen Louise und Ludovic nicht nur um ihr körperliches Überleben, sondern auch ihre Liebe ist mittlerweile auf Eis gelegt. Wer hat die Schuld an diesem Drama? Wie konnte es nur geschehen, dass sie in dieser unwirtlichen Gegend gestrandet sind? Und warum haben sie sich überhaupt erst auf diese große Fahrt eingelassen?Hier spannen sich im Verlauf der Erzählung zwei Fronten, die aufreibender nicht sein könnten. Einerseits müssen Louise und Ludovic den Naturgewalten die Stirn bieten, ihre bescheidene Unterkunft in Schuss halten und sich um Nahrung kümmern. Andrerseits schaffen sie es kaum, sich gegenseitig zu unterstützen und trauen sich emotional nicht mehr über den Weg. Beissende Kälte, nagender Hunger und gegenseitige Anfeindungen gipfeln in ein Beziehungsdrama, das ihnen eigentlich auch nicht weiterhilft.Mich hat Isabelle Autissier vor allem mit der Beschreibung der Empfindungen und der Insel überzeugt. Die Autorin schafft ein derart lebendiges Bild von dem einsamen Eiland, dass ich sogar die Pinguine gerochen habe. Man spürt die Gefahr, die Bedrohung und die Hoffnungslosigkeit, die von der Natur und der Situation ausgehen. Dabei wundert es, dass Louise und Ludovic doch einigermaßen die Nerven behalten. Aber ich glaube, die Hoffnung gibt wohl jeder als Letztes auf.Meistens wird aus Louises Sicht erzählt. Zwar konnte ich mich aufgrund der Extremsituation nicht in sie hineinversetzen, dennoch wurde ich von ihr als Person überzeugt und ihr Schicksal hat mich berührt. Das Paar ist sehr realistisch beschrieben und ich konnte Ludovics und Louises Agieren gut nachvollziehen. Ich weiß nicht, was ich in so einer Situation tun würde! Zum Ende hin wird mir die Geschichte jedoch etwas zu abgerissen und meiner Meinung nach war der letzte Abschnitt nicht mehr notwendig. Hier wird eine weitere Perspektive herangezogen, die der ursprünglichen Eindringlichkeit der Erzählung sehr viel genommen hat.In „Herz auf Eis“ werden die Gefühle wirklich auf Eis gelegt. Das blanke Überleben trifft auf bedrohliche Emotionen und vereint sich vor einer atemberaubenden Kulisse zu einem Beziehungsdrama der ganz besonderen Art. 

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