An sich hat mir der Comic gut gefallen, auch wenn mir "Mord im Orient-Express" der Reihe deutlich besser gefallen hat.
Diesen Band hier fand ich einfach ein bisschen "abgehackt". Es sprang doch sehr hin und her und ging alles ein bisschen sehr schnell. Es kam gar nicht so viel zwischen den einzelnen Dingen die passierten und ging dann gefühlt eher gestückelt vorwärts, bis Poirot den Fall gelöst hat. Ich selbst hatte nicht den Eindruck, wirklich mit zu ermitteln (auch wenn ich durchaus schon zu Beginn eine Vermutung hatte - und diese dann auch eintraf) Aber unterwegs dahin, hatte ich eben das schon kurzzeitig vergessen und dann nicht so richtig das Gefühl gehabt, dass ich miträtseln kann. Das fand ich etwas schade.
Ansonsten hatte ich aber viel Spaß mit dem Comic, die Zeichnungen haben mir auch hier sehr gut gefallen und ich hatte eine nette Zeit beim Lesen. Es ist nur eben ein bisschen schwächer als der Vorgänger. Trotzdem kann man den Comic wirklich gut lesen und durchaus auch empfehlen. Gerde wenn man Fan der Agatha Christie Classics Reihe ist, darf dieser Band auf keinen Fall fehlen - und das nicht nur, um die Sammlung komplett zu haben. Ich finde Poirot eigentlich immer irgendwie witzig und interessant.
Isabelle Bottier
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Agatha Christie Classics: Tod auf dem Nil
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Poirot feiert Weihnachten in einem kleinen Dorf bei einem alten Freund, als auf einem herrschaftlichen Anwesen in der Nähe der Hausherr ermordet wird. Sofort nimmt sich Poirot dem mysteriösen Fall an, denn der Tathergang ist mehr unklar, dafür wimmelt es in dem Haus nur so vor Verdächtigen.
Mich hat die Graphic Novel sehr gut unterhalten. Ich mochte den Zeichenstil sehr und auch die Geschichte wurde gut umgesetzt.
Die Geschichte als solche war gut und auch spannend und typisch Agatha Christie, da es am Ende oft die Person ist, von der man es am wenigsten erwartet.
Die Freude war gross einmal einen Krimi in Comicform lesen zu dürfen und ich habe mich gefragt, ob das funktioniert…Spoiler alert: Es funktioniert wunderbar.
Der ganze Text des Krimis wurde auf die Dialoge bzw. Äusserungen der Personen reduziert, der Rest findet man in den Bildern. Das bedeutet, dass die Bilder genau studiert werden müssen, um den Krimi lösen zu können.
Somit habe ich mehrmals zurück geblättert, weil ich unbedingt selber herausfinden wollte, wer denn nun Mörder*in ist.
Die Geschichte ist natürlich sehr interessant und hat - ganz Agatha Christie Style - immer wieder neue Wendungen und jede Person hat ein Motiv für den Mord.
Die Bilder sind sehr ausdrucksstark und gerade auch die Gesichtsausdrücke der Figuren sind teilweise wirklich sehr grotesk und haben mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht.
Alles in allem ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, das ich jedem weiterempfehlen würde.
Die anderen Bände sind schon bestellt!
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