Olivensommer

von Isabelle Broom 
4,1 Sterne bei36 Bewertungen
Olivensommer
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Das Buch für den der ein paar wunderschöne Stunden auf der Insel Zykanthos mit authentischen, liebenswerten Protagonisten verbringen möchte.

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Stimmungsvoller Handlungsort, aber eher laue Geschichte, die mich nicht begeistern konnte

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Inhaltsangabe zu "Olivensommer"

Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453359093
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:13.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    our-red-carpet-of-bookss avatar
    our-red-carpet-of-booksvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch für den der ein paar wunderschöne Stunden auf der Insel Zykanthos mit authentischen, liebenswerten Protagonisten verbringen möchte.
    Eine Reise in die wunderbare Welt der Isabelle Broom

    Ich habe Anfang des Jahres  "Wintersterne" von Isabelle Broom gelesen und war von ihrem bildhaften Sprachstil total angetan. Sie schafft es das Fernweh in einem herauszukitzeln ob man will oder nicht. Ich selbst bin ja gerade Hochschwanger mit unserem zweiten Kind und trotzdem hätte ich nichts lieber gemacht als die Koffer und Familie gepackt und mit dem nächsten Flugzeug nach Zakynthos zu reisen.
    Ihr sollte Zakynthos auch mal googlen, die Insel ist ja wirklich so atemberaubend schön, das man auch nach dem Lesen noch hinreisen möchte.

    Aber kommen wir zur Geschichte. Es geht in diesem Buch um Holly, die eigentlich sehr unscheinbar ist, weil sie sich selbst dazu macht. Sie möchte ein Leben, das so einfach wie möglich ist und das so wenig Schwierigkeiten wir möglich bietet, da sie diese zu Genüge mit der Alkoholsucht ihrer Mutter hatte. Auch für ihren Freund Rupert ist sie die perfekte Freundin, sie liest ihn die Wünsche von den Augen ab, sodass sie sich um die Beziehung keine Sorgen machen muss. Schließlich bekommt sie einen Brief zugestellt von Sandra, die erzählt, dass sie ihre Tante ist und ihr ihr aus auf Zakynthos vererbt, da sie sobald der Brief bei ihr ankommt, ihre Krankheit leider nicht besiegen konnte. Holly ist platt und weiß nicht was das ganze soll, sie wusste ja noch nicht einmal, das sie eine Tante hatte.
    Also beschließt sie auf die Insel zu reisen und sich Vorort um alles zu kümmern. Doch die Insel und dessen Bewohner machen es Holly ziemlich schwer das Haus zu verkaufen und zurück in ihr altes Leben zu kehren. Holly merkt immer mehr, dass sie auf dieser Insel wieder zu Leben beginnt und die wahre Holly in ihr zum Vorschein kommt.

    Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch die Protagonisten waren wieder hervorragend. Wir treffen auf viele Griechen und man könnte meinen, alle wären irgendwie gleich temperamentvoll, gastfreundlich usw. Aber nicht bei Isabelle Broom, bei dieser Autorin ist wirklich jeder Protagonist besonders, jeder einzelnen hat das gewisse etwas, wodurch man sehr schnell einen großen Bezug zu der Geschichte bekommt.


    Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Buch ihr Erstlingswerk ist. Ich war wieder total von den Socken gehauen und habe mir tierisch wohl gefühlt zwischen den Buchdeckeln und auf der Insel Zykanthos. Leider ist bisher kein weiteres Buch von Isabelle Broom erschienen aber ich hoffe auf Nachschub und wenn dieser da ist, werdet ihr ganz bestimmt davon hören!


    Ein großes Dankeschön geht an den  Diana Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Beliss avatar
    Belisvor 7 Monaten
    Sonne und Meer bringen Ruhe und Glück

    Holly findet ihr Leben ganz okay, mittlerweile. Doch als unerwartet ein Brief ankommt bricht die Vergangenheit unbarmherzig über sie herein. Auf der Insel Zakynthos findet sie weitere Geheimnisse, freundliche Bewohner und einen speziellen Nachbar vor. Langsam fühlt sie sich hier zuhause. Plötzlich kommt ihr Freund aus Berlin und alles steht Kopf. Eigentlich wollte sie doch nur schnell das Haus verkaufen….

    Das Buch ist eine schöne Sommerlektüre über Freundschaft, Vertrauen und Vergebung. Der Alltag bringt unsere Träume zum Stillstand. Aber gibt es Möglichkeiten dies zu verbinden? Kann man seiner Vergangenheit vergeben?

    Der Schreibstil bringt mich auf die griechische Insel und macht Lust auf Urlaub, Sonne und Meer. Die Familiengeschichte steckt voller Überraschungen. Neues und Altbewährtes mischen sich. Tierische Freunde sind ebenso vertreten wie braungebrannte Griechen. Wer in die Geschichte eintaucht kann Erfahrungen mit den Protagonisten teilen. Es ist nie zu spät.

    Eine Urlaubslektüre, unterhaltsam, romantisch und ein wenig zum Nachdenken.

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    UlliAnnas avatar
    UlliAnnavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Suche nach der eigenen Familie, den Mut nach vorne zu blicken und etwas zu verändern im Leben! Tolles Buch!!!
    Olivensommer - ein Buch über den Mut und die Wahrheit!

    Es ist die Geschichte von Holly Wright, die in London lebt und deren Mutter Jenny vor vielen Jahren an Alkoholsucht litt bis sie schließlich daran starb. Holly lebte seit diesem tragischen Ereignis gefühlsmäßig sehr zurückgezogen. Als Holly von ihrer Tante Sandra ein Haus auf Zakynthos erbt fährt sie hin und entdeckt dort nicht nur die wahre Geschichte ihrer Familie, sondern auch das südländische Lebensgefühl. Zum ersten Mal fühlt sie sich frei! Auf den Spuren ihrer Mutter und Tante, erkennt sie eine andere Seite ihrer Mutter…
    Das Buch ist viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es zeichnet sehr gut die Hauptfigur Holly und ihre Suche nach sich selbst und ihrer Familie. Auch beruflich geht sie mutig einen neuen Weg und schließlich empfindet der Leser ihren Mut und ihre Kraft als sehr vorbildhaft. Es ist ein Buch, das einen sehr ans Herz geht und von dem man lernen kann. Es ist schön, dass Isabelle Broom mit ihrem Erstlingswerk einen so tollen Roman erschaffen hat.

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leicht Urlaubskost, die schwere Lebensfragen wälzt. Atmosphärisch, wenn auch teils etwas flach. Empfehlenswert für Griechenlandfans.
    Griechischen Salat anstelle von Full English Breakfast

    gibt es für die Londonerin Holly von einem Tag auf den anderen. Sie erbt nämlich von einer Tante, von der sie gar nicht wusste, dass diese existiert, ein Häuschen auf der stimmungsvollen griechischen Insel Zakynthos. Und deren Nachbarn Adrian, einen auf der Insel lebenden Iren und überaus begehrten Junggesellen.

    Diese ist nämlich in festen Händen und lebt in einer Beziehung mit Rupert, der sie vergöttert. Nachdem sie es bisher nicht leicht gehabt hat im Leben, will sie diese Situation - nicht gerade ihr Glück, aber doch eine große Sicherheit - unbedingt festhalten. Deswegen passt sie sich Rupert ziemlich an und hinterfragt ihre eigenen Wünsche so gar nicht. Dabei liebt sie Rupert eigentlich gar nicht, sondern genießt nur seine Aufmerksamkeit.

    Doch dann wird sie von Zakynthos verzaubert - wird das ihre Pläne, das Häuschen zu verkaufen, durchkreuzen? Und was ist mit Adrian, der so ganz anders ist als Rupert - ein Naturbursche nämlich. Und mit den anderen Menschen um sie herum. Nach und nach taucht sie ein in ein neues Leben. Für immer oder nur auf Zeit?

    Nun, in diesem Roman erleben wir ein großes Auf und Ab mit einer mir eigentlich nicht sonderlich sympathischen Protagonistin Holly, die aus meiner Sicht - auch wenn sie so tut, als wenn es nicht so wäre - eine etwas abgemilderte Version einer typisch britischen Touristin ist und dem Leser die Insel Zakynthos auf eben diese Weise rüberbringt. Zumindest bei mir, die ich über ein Jahr in Griechenland gelebt habe, kommt das so an. Es werden schon sehr viele Klischees rübergebracht, muss ich sagen. Dennoch ist dies eine ganz charmante Urlaubsgeschichte mit einem dicken Fisch so ziemlich zum Ende hin.

    Ja, ich muss gestehen, dass ich bei diesem Buch hin und her geworfen bin, was ein endgültiges Urteil angeht. Einerseits fand ich es ein bisschen flach und auch klischeehaft, andererseits gab es durchaus atmosphärische Momente und grundlegende Überlegungen.  Auf jeden Fall etwas für den Urlaubskoffer, zumindest für Griechenlandreisende!

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    bookblossoms avatar
    bookblossomvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Urlaubsreife und Fans von Familiendramen werden sich in Olivensommer ganz sicher wohlfühlen!
    Familiengeheimnis auf Zakynthos

    Klappentext:
    Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?


    Meine Meinung:
    Noch nie hatte es Holly leicht in ihrem Leben, denn ihr Vater verließ sie schon als Kind und ihre Mutter kämpfte lange Zeit mit einem Alkoholproblem. Kein Wunder, dass die erwachsene Holly kaum jemanden an sich heran lässt: Nicht einmal ihren Freund Rupert liebt sie von ganzem Herzen. Aus dieser Situation erwächst natürlich eine gewisse Unzufriedenheit und Anspannung, die Holly ständig zu umgeben scheint. Dies machte es mir zu Beginn der Geschichte nicht so einfach einen Draht zu Holly zu finden. Überhaupt ist die Stimmung in ihrer Heimatstadt London sehr getrübt und die Metropole kommt einem an jeder Ecke grau und düster vor.


    Erst als die junge Frau dem Ruf ihrer verstorbenen Tante auf die griechische Insel Zakynthos folgt, hebt sich der Schleier und die Atmosphäre der Geschichte ändert sich schlagartig. An diesem wunderbaren, fernen Ort hat Hollys Tante ihr ein Haus überlassen. Eine große Überraschung für die Engländerin, denn bis vor Kurzem wusste sie nicht einmal, dass sie außer ihrer Mutter überhaupt noch Familie hat. Durch eine geheimnisvolle Karte und Briefe nähert sich Holly schließlich ihrer eigenen Familiengeschichte und begibt sich mit ihrem Nachbarn Aidan auf Spurensuche. Natürlich knistert es bald zwischen dem feschen Halb-Iren und der verschlossenen Engländerin, doch das Familiendrama steht weiterhin im Vordergrund. Als Leser badet man genussvoll in den detaillierten und wunderbaren Beschreibungen der Autorin über die Schönheit der Insel, die Gastfreundschaft ihrer Bewohner und die kulinarische Vielfalt vor Ort. Auch Holly blüht in Griechenland richtig auf und wurde mir zunehmenden sympathischer. Zaknythos scheint ihr die Augen zu öffnen, denn sie erlangt durch ihren Aufenthalt neues Selbstbewusstsein und möchte nun endlich ihre eigenen Ziele verwirklichen.


    Nichtsdestotrotz hätten der Geschichte ein paar Seiten weniger sicher nicht geschadet. Denn manchmal verzettelte sich die Autorin in Hollys Gefühlschaos wodurch einige Längen entstanden, in welchen ich das Buch gelangweilt zur Seite gelegt habe. Drangeblieben bin ich aber trotzdem, denn obwohl die Geschichte stellenweise sehr spannungsarm und vorhersehbar daherkommt, war es dennoch einfach schön Holly in Griechenland zu begleiten. Um sich einfach mal wegzuträumen ist Olivensommer also eine geeignete Lektüre.


    Fazit: Einige Längen und eine Geschichte welche so oder so ähnlich schon mal geschrieben wurde. Es bleiben nette Unterhaltung, ein bisschen Liebe und eine wunderschöne Kulisse welche zum Träumen einlädt. Urlaubsreife und Fans von Familiendramen werden sich in Olivensommer ganz sicher wohlfühlen!



    Vielen Dank an Diana für dieses Rezensionsexemplar!
    © BookBlossom

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    Gelindes avatar
    Gelindevor einem Jahr
    Kurzmeinung: die schöne griechische Insel schafft einen wunderbaren Handlungsort an den man sich gerne hin träumt. Perfekt für den Urlaubskoffer
    Olivensommer

    Olivensommer, von Isabelle Broom

    Cover:
    Bei dem Cover kann man den Sommer fast riechen.

    Inhalt:
    Um niemand an sich herankommen zu lassen ist Holly Meisterin darin geworden, sich zu verstellen.
    Als sie einen Brief von einer ihr bis dahin unbekannten Tante aus Griechenland erhält und ihr darin ein Haus auf der Insel Zakynthos als Erbe in Aussicht gestellt wird, reist sie dorthin.
    Und damit beginnt ihre Fassade zu bröckeln.
    Nach und nach lüftet sie mehr vom Familiengeheimnis um die Zwillingsschwestern.
    Dabei wachsen ihr die Menschen, die Insel und das Leben dort mehr und mehr ans Herz.
    Doch bis sie endlich herausfindet wo wirklich ihr Platz ist und ihre Begabung liegt, muss sie noch einen holprigen Weg mit viel guten, wie auch unangenehmen Erfahrungen machen

    Meine Meinung:
    Ein (Liebes-)Roman in dem das Familiengeheimnis sich durch die ganze Geschichte zieht.
    Es geht um Liebe, Eifersucht, Selbstsucht, Schuld, Verrat und Fehler die begangen werden. Vor allem ums “Nicht-Vergeben-können“, das sich über ein ganzes Leben hinzieht und somit mehrere Personen und deren Leben beeinflusst. Das Ganze ist streckenweise ein bisschen sehr gewollt, das übliche Gefühlschaos wird eingebaut, eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen wird durchlebt und am Schluss steht ein melodramatisches Ende (am Grab), klar mit Happy End.
    Wobei sich mir bei der Auflösung doch noch einige Widersprüchlichkeiten reiben.
    Die Faszination einer griechischen Insel, das Meer und die Bewohner sind gut eingebaut und man fühlt sich teilweise wirklich selber wie im Urlaub.

    Autorin:
    Isabelle Broom, geb. 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaften studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Eine Europareise nach ihrem Studium führte siem auf die griechische Insel Zakynthos, wo sie unvergessliche Monate verbrachte. Dies ist ihr Debütroman.

    Mein Fazit:
    Ein schöner Sommerroman. Nichts was nicht schon geschrieben worden wäre. Aber die schöne griechische Insel schafft einen wunderbaren Handlungsort an den man sich gerne hin träumt.
    Perfekt für den Urlaubskoffer und für zwischendurch.
    Von mir solide 3 Sterne.

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    Schneeflocke2013s avatar
    Schneeflocke2013vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne und authentische Geschichte
    Mehr als ein Urlaub

    Autor: Isabelle Broom
    Verlag: Diana
    ISBN: 978-3-453-35909-3
    Erschienen: April 2017
    Preis: 9,99 €
    Seiten: 447


    Zitat: "Dieser Anblick überwältigt mich jedes Mal wieder neu." [S.196, Z. 3]


    Inhalt:
    In Hollys Briefkasten flattert ein Anwaltsschreiben und ein privater Brief ihrer Tante Sandy aus Zakynthos. Der Haken an der Sache - bis zu dem Augenblick wusste sie nicht mal von ihrer Existenz.
    Warum verschwieg ihre Mutter, dass bis zum Schluss?
    Kurzentschlossen nimmt Holly sich Urlaub um nach ihrem Erbe zu sehen - ein Haus - und heraus zu bekommen was damals schief gelaufen ist.

    Meine Meinung:
    Der Debütroman einer jungen Autorin. Laut der Angaben hat ihr Urlaub sie auf diese Idee gebracht. Und ich muss sagen: es hat mir wirklich gut gefallen!
    Diese Geschichte war authentisch, ehrlich, gefühlvoll und gespickt mit allem was uns das Leben vor die Füße wirft: Problemen.

    Ich mochte Holly, auch wenn sie ein paar Züge an sich hat die mir nicht so gut gefallen haben. Seltsamerweise habe ich diese Züge trotzdem verstanden. Nach dem Tod eines geliebten Menschen macht man dicht und funktioniert einfach weiter, auch wenn das bedeutet sich nicht mit der Trauer auseinander zu setzen. Dem Schmerz der einen umhüllt und auch nach Jahren keine Ruhe gibt. Schließlich wird die Zeit dafür irgendwann kommen - auch wenn man es selbst immer weiter von sich schiebt. Zusammenbrechen geht ja nicht.
    Auch wenn ich das nicht gutheiße - es ist menschlich und verständlich. Allerdings versuche ich nicht mir etwas einzureden was eigentlich doch klar ersichtlich ist - falsche Gefühle.
    Die Reise nach Zakynthos tut nicht nur ihrem Körper, sondern auch der Seele unheimlich gut. Holly fühlt sich sofort wohl auf der Insel. Öffnet sich und wird wieder die, die sie vor dem Tod ihrer Mutter war. Sie entdeckt ihre Liebe zum Nähen wieder und lässt den Drang dazu freien Lauf. Da musste ich einfach Lächeln.
    Dieses Gefühl von Befriedigung etwas gut gemacht zu haben kenne ich genau so gut, wie das Erröten bei Komplimenten. Ungewohnt, aber gut.
    Hollys eigentliches Problem ist allerdings schnell ersichtlich.
    Auf der Insel lernt sie Aidan kennen, der eine unbekannte Seite in ihr weckt. Eine die ihr Freund Rupert nicht erreicht. Ihr merkt den Fehler an der Sache sicher.
    Das bringt Holly durcheinander, genau wie das Gefühl zu Hause zu sein - in London - obwohl sie sich auf dieser kleinen Insel aufhält.

    Rupert ist kein schlechter Mensch, doch er hat etwas an sich was mir nicht gefiel. Und damit meine ich nicht mal, dass er sich in Hollys Leben einmischt - einschließlich dem Haus. Oder das er ihre Post gelesen hat. Für mich übrigens auch ein Vertrauensbruch.
    In meinen Augen passte er besser zu besser zu ihrer besten Freundin.

    Aidan hat in der Geschichte auch ein paar Fehler, wie wir alle, ist aber kein schlechter Mensch. Jung, Tierarzt, Tierliebhaber, gutaussehend und das Herz am richtigen Fleck.
    Ich bin froh nicht so wie Holly in der Klemme gesteckt zu haben.
    Auch die ganzen anderen Charakter waren unheimlich toll geschrieben. So offen, freundlich und redselig. Das habe ich sehr genossen. Oder die ganzen kleinen Details. Die Insel war so lebendig. Echt.
    Ich wollte zwischendurch selbst wissen wie es sich anfühlt dort zu sein.
    Gefreut hat mich auch Hollys Erkenntnis was diese verschwiegene Familie angeht. Sie hat einiges erfahren und bereut es kaum an den Ort gekommen zu sein.

    Mehr möchte ich euch nicht verraten. Entdeckt die Geschichte für euch und bildet dann eure ganz persönliche Meinung. Das ist in meinen Augen eh immer besser.
    4,5 Sterne und eine Empfehlung für Interessierte.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor einem Jahr
    Sommerlektüre

    Holly ist ein Mensch der alle auf Abstand hält. Sie verhält sich gegenüber jeden so wie er es erwartet. Doch dann erhält sie einen Brief von ihrer Tante aus Zakynthos und ihre Mauern beginnt zu bröckeln. Sie reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen, eine Familie voller Geheimnisse.

    Irgendwie passt Titel und Cover nicht wirklich zusammen. Nach dem beenden des Buches hat der Titel auch nicht wirklich gepasst. Es keine reine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über Familie, Freundschaft und Liebe. Das alles zusammen in den Kulissen von Zakynthos. Es ist kein fröhliches Buch eher etwas tiefgründiger und voller Emotionen die einen zum Nachdenken bringen. Ein schönes Buch das genau richtige für den Sommer ist. Nicht zu schwer und nicht zu leicht.

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    marpijes avatar
    marpijevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungenes Mix aus Familiengeheimnisse und wunderschönen Griechenlend
    Sommerliche Lektüre mit psychologischen Tiefgang

    Holly lebt in London, arbeitet dort und hat ein Freund , ihre Leben hat bestimmtes Ablauf bis zu einem Tag. An diesen Tag Holly bekommt ein Brief , ein Brief von ihrer Tante Sandra , die Zwillingsschwester von ihrer Mutter, Holly erlebt ein Schock, bis dieser Tag sie hat nicht gewusst dass ihre Mutter eine Schwester hat und sie eine Tante, doch da wartet noch ein Überraschung auf sie, Tante Sandra hat Holly ihr Haus hinterlassen auf der griechischen Insel Zakynthos. Holly reist nach Zakynthos, sie will schnell wie möglich das Haus verkaufen und in die alte Routine kehren , aber das Leben hat ganz andere Pläne mit sie....

    Wunderschöne sommerliche Geschichte nicht nur mit viel Liebe, hier ist der tiefe psychologische Blick auf die Protagonistin und ihre Leben versteckt. Die Autorin hat bei mir viel existentiellen Fragen geweckt - warum wir verstecken uns hinter der Fasade? warum wir bauen zwischen uns und das Welt ein dicker Mauer?, warum wir wollen alle neben uns glücklich machen aber selber unglücklich bleiben ?, warum statt das Leben auf eigene Art gestalten fügen wir uns in bestehende  stiefe Normen und Regeln ?, warum wir hören nicht auf unsere Herz sondern auf das  was die Leute sagen ?- jeder kann sich selber auf die Fragen antworten und das Leben entweder genießen oder vorbei gehen lassen..
    Holly fragt sich auch warum sie lebt in einem Beziehung welche sie nicht satt von Glück machen kann ?, warum sie wohnt in London obwohl sie der große Stadt mit die Hektik und Stress hasst ?, warum sie näht nicht mehr obwohl das ihr viel Spaß macht ? Holly hat die richtige Antworten gefunden aber sie hat viel Zeit gebraucht um zu verstechen. Ihre  innere Verwandlung war sehr gut geschildert, die Befreiung von Ängsten und von die Unzufriedenheit mit sich selbst haben dieser Geschichte eine psychologische Note gegeben.

    Die Atmosphäre ist warm und sommerlich, die Beschreibungen von die Orten, Stränden, Groten, griechischen Mentalität sind grandios. Isabelle Broom malt mit den Wörter farbenfroche Bilder welche beim Leser große Sehnsucht wecken. Die Personen sind authentchisch und normal , die sind nicht nur lieb und sympathisch, die haben Schwächen und Kanten, die machen Fehler, die sind wütend und handeln manchmal irrational.... wie alle Menschen. Der Schreibstil ist flüssig ,plastisch, einfach zu lesen und emotional, die langsame Enthüllungen aus der Vergangenheit geben den ganzen leicht spannende Note, allgemein lesenswert !!!

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    SarahDenises avatar
    SarahDenisevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine traurige Geschichte, in unglaublicher Kulisse, die immer mehr Geheimnisse offenbart und die Liebe zu einem Land weckt!
    Holly hat keine Familie mehr, doch plötzlich ist da ein Erbe von einer Tante?

    Holly ist eine junge Frau, die ein Leben führt das „Okay“ ist, aber nicht ihres. Sie arbeitet für ein Versandhandel in London und stellt Produktbeschreibungen für Bekleidung online und führt eine Beziehung mit Rupert. Ihre einzige Freundin (und Arbeitskollegin) und Rupert denken sie würden Holly gut kennen und lieben, doch Holly erzählt niemanden wer sie wirklich ist und welches Schicksal sie als Jugendliche erleiden musste...

    Holly weiß das sie die einzige noch Lebende in ihrer Familie ist. Ihre Mutter ist gestorben als sie noch zur Schule ging und Holly hat sie gefunden.... Ihren Vater kennt Holly nicht, aber nach Aussagen ihrer Mutter lebt er in einem anderen Land, eventuell im Gefängnis oder sonst wo. Also ist Holly allein, bis auf ihren Freund Rupert, dem sie immer die perfekte Freundin vorspielt und nicht wirklich sich selbst zeigt. Umso überraschter ist sie als einen Brief erhält, der ihr mitteilt, das sie ein Haus in Griechenland von ihrer Tante geerbt hat! Diese Nachricht bringt Holly aus der Fassung und sie macht sich auf den Weg nach Zakynthos um dieses Haus zu sehen und zu verkaufen.

    Auf Zakynthos lernt Holly Menschen kennen, die nicht nur ihre Tante schätzten sondern auch ihre Mutter kannten und langsam aber sicher will Holly das große Geheimnis lüften, das zur Trennung der Schwestern führte. Auf dieser Suche nach Antworten lernt sie die Leute auf Zakynthos immer mehr kennen und lieben, insbesondere ihren Nachbarn Aidan, doch sie hat zu Hause Rupert und sie würde nie auf Zakynthos bleiben und jemanden ihr wahres Ich offenbaren, oder doch??

    Dieses Buch macht Lust auf Urlaub! Ich fand die Geschichte von Holly unglaublich traurig, spannend und zugleich schön und die Beschreibungen der Insel sind so gut gelungen, dass ich es googeln musste und mich verliebt habe! Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass mein nächstes Reiseziel Zakynthos ist und im Gepäck werde ich dieses Buch haben! :-D

    Aber jetzt zum Buch, die Geschichte von Holly ist wirklich traurig und man hofft immer mehr, dass sie es irgendwann schafft zu sich selbst zu stehen. Ihr Nachbar Aidan und die anderen Menschen auf Zakynthos helfen ihr dabei und dies auf so schöne Weise! Man verliebt sich regelrecht in die Insel und die Menschen, doch Holly versucht immer wieder Abstand zu halten, aber es gelingt ihr nicht immer....

    Als sie und Aidan dem Geheimnis immer mehr auf die Schliche kommen überschlagen sich die Ereignisse, erst taucht plötzlich ihr Freund aus London auf und dann bricht Aidan ihr Vertrauen...

    Wird Holly ihre Antworten auf der Insel finden und eventuell sogar ihren Vater, der scheinbar gar nicht so weit weg ist? Und werden Holly und Aidan doch noch irgendwie zusammen kommen?


    Ich habe dieses Buch verschlungen und genossen, unbedingt lesen!


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