„Bookish Fame“ wirft einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Buchbranche. Schon das Cover passt für mich sehr gut zum Buch und zu der Geschichte, die darin erzählt wird.
Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Figuren, denn sie spiegeln verschiedene Dynamiken innerhalb der Buchbranche wider und zeigen, wie unterschiedlich Autorinnen mit ihrem Beruf und dem damit verbundenen öffentlichen Leben umgehen. Während für manche der eigene künstlerische Anspruch im Vordergrund steht, müssen sie sich gleichzeitig mit den Erwartungen von außen auseinandersetzen.
Dabei spielt auch das Thema Macht eine wichtige Rolle. Wer entscheidet eigentlich, welches Buch große Aufmerksamkeit bekommt? Warum werden manche Bücher bereits als Bestseller gehandelt, obwohl man manchmal das Gefühl hat, dass sie noch kaum jemand gelesen haben kann? Und welchen Einfluss haben Geld, Marketingmaßnahmen und die richtigen Kontakte darauf?
Genau solche Zusammenhänge finde ich unglaublich spannend, und „Bookish Fame“ greift viele davon auf. Dabei zeigt das Buch auch, wie schnell Außenstehende über Bücher und ihre Autorinnen urteilen können, ohne die Hintergründe zu kennen.
Verpackt werden diese Themen in eine spannende Geschichte mit ganz unterschiedlichen Charakteren, die verschiedene Seiten der Buchwelt sichtbar machen.
Auch der Schreibstil ist etwas Besonderes und definitiv nicht ganz gewöhnlich. Mir hat er gefallen, auch wenn ich mich zunächst an die Erzählweise gewöhnen musste. Besonders interessant fand ich, dass neben der eigentlichen Geschichte immer wieder Stimmen von außen – unter anderem von Leserinnen – einfließen. Dadurch bekommt man noch einmal eine andere Perspektive auf die Figuren und ihre öffentliche Wahrnehmung.





























