Isamu Fukui Ohne Entschuldigung

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Inhaltsangabe zu „Ohne Entschuldigung“ von Isamu Fukui

Für alle Fans von „Matrix“ und „Blade Runner“ Irgendwo in einer anderen Welt: In einer namenlosen Metropole kontrollieren ein selbstherrlicher Bürgermeister und ein Kader von ultraautoritären Lehrern mit eiserner Faust das Schulsystem – und damit das Denken der Menschen. Doch da sagt eine Gruppe ehemaliger Schüler, die sich selbst „Schulschwänzer“ nennen, dem Bürgermeister und seinen Schergen den Kampf an. Sie wollen das repressive System zu Fall bringen – und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück … Das atemberaubende Debüt eines erst fünfzehnjährigen Autors – atemlos spannend und schockierend authentisch.

Spannend, tiefgründig, gut geschrieben

— Traubenbaer

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— cat10367

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  • Rezension für "Ohne Entschuldigung"

    Ohne Entschuldigung

    Traubenbaer

    10. July 2017 um 17:13

    Wie der Titel "Ohne Entschuldigung- Der Aufstand der Schüler" von Isamu Fukui (erschienen bei blanvalet) schon verrät, geht es in diesem Roman um eine Gruppe rebellischer Schüler.Diese Dystopie spielt in einer Stadt, in der Gehorsam und Unterordnung eine wichtige Rolle spielen. Der Bürgermeister der Stadt verfolgt einen einfachen Plan: Wenn Kinder schon von Klein auf lernen sich Autoritäten unterzuordnen, werden aus ihnen im Erwachsenenalter perfekte Untergebene. Um das durchzusetzen setzt er die Schüler enormen psychischem Druck aus, schreckt jedoch auch nicht vor körperlichen Sanktionen zurück. Aufständische werden von der Gesellschaft ausgeschlossen und unter den öffentlichen Augen verhungern gelassen, um Nachahmer abzuschrecken. Trotzdem schafft es ein Jugendlicher eine Gruppe von Rebellen um sich zu scharen, die sich "die Schulschwänzer" nennen. Sie wollen dieses grausame System umkrempeln und in neue Bahnen lenken, doch schnell gerät alles aus dem Ruder...Der Roman ist eine Dystopie. Schnell wird dem Leser aber klar, dass der Autor hinter der überspitzten Beschreibung dieser "anderen Welt" (wie sie im Klappentext heißt), das jetzige Schulsystem anprangert. Spätestens, wenn man Umasi, einen der Protagonisten, kennenlernt merkt man, wie wichtig Fukui dieses Thema ist. Weswegen er den Namen Umasi wahrscheinlich auch nach sich selbst benannt hat. Neben der gelungenen Gesellschaftskritik ist der Roman auch durchgehend gut geschrieben. Die Spannung steigt mit jeder gelesenen Seite und auch die Protagonisten werden immer tiefgründiger beschrieben. Sie müssen sich immer wieder aufs neue grundlegende Fragen stellen und ihre Überzeugungen abwägen. Besonders Zyids Rolle wird dabei eindrücklich beschrieben: Er befindet sich in einem Zwispalt und kann daraus aus eigener Kraft kaum noch entkommen. Kurzum: Mir hat es sehr viel Spaß gemacht diesen Roman zu lesen und ich würde ihn jedem empfehlen; Ganz gleich ob er Fan von Dystopien ist , oder nicht. Jedoch besteht der Roman zu einem großen Teil aus Kampfszenen, weswegen gerade Leser, die diese nicht mögen oder monoton finden, diesem Buch wohl nichts abgewinnen können. 

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  • sehr spannend und interessant....

    Ohne Entschuldigung

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    12. October 2013 um 07:20

    Kurzbeschreibung Irgendwo in einer anderen Welt: In einer namenlosen Metropole kontrollieren ein selbstherrlicher Bürgermeister und ein Kader von ultraautoritären Lehrern mit eiserner Faust das Schulsystem – und damit das Denken der Menschen. Doch da sagt eine Gruppe ehemaliger Schüler, die sich selbst „Schulschwänzer“ nennen, dem Bürgermeister und seinen Schergen den Kampf an. Sie wollen das repressive System zu Fall bringen – und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück … Meinung Mit einigen Erwartungen ging ich an dieses Debüt von Herrn Fukui heran. Es erzähtl eine beeindruckende Geschichte, in der Schüler (oder besser gesagt Kinder) gegen ihre Erzieher/Erwachsenen kämpfen. Und das zurecht. Diese sogenannten Erzieher, mobben und quälten die Kinder so sehr, das es teilweise grausam rüberkommt. Auch vor der Tötung dieser wird nicht halt gemacht. Veranschaulicht wird dies, indem der Autor diesen Roman schockierend authentisch und bildgewaltig beschrieben hat. Sämtliche Gräueltaten wurden ausführlich dargestellt und manchmal mußte ich ziemlich schlucken. Nichts desto trotz fand ich „Ohne Entschuldigung“ sehr lesenswert, was daran lag, das es an Spannung nicht zu übertreffen war. Für einen Jungen, der selber erst fünfzehn Jahre alt ist, hat Isamu Fukui einen Roman über Schulschwänzer und Erzieher geschrieben, der nicht so schnell zu übertreffen ist. Klar sind einige Handlungen nicht so gut logisch zu verfolgen und es wirkt etwas übertrieben, aber was will man mehr. Für einen Fünfzehnjährigen ist dies ein echt klasse Debüt. Um was geht es eigentlich? Es herrscht ein wahrer Bürgerkrieg zwischen Schulschwänzern und Lehrkräften. Durch das Null-Toleranz-Gesetz werden viele Schüler aus der Schule ausgeschlossen, zu Unrecht, den dies grenzt wirklich schon an Diktatur, und genau diese Schüler wollen dieses System zum Fallen bringen. Leider wird dabei von jeder Seite aus nicht auf Verluste geachtet und es wird von keinem Mittel zurückgeschreckt. Das Ende hat mich etwas beeindruckt. Es ist ein klares Ende, wobei ich jedoch nicht so damit gerechnet hätte. Nachdem ich es fertig hatte, muß ich trotzdem gestehen, das ich immer noch auf Seiten der Schüler wäre. Der Schreibstil ist diesem Jugend-Roman angepasst. Das Buch lässt sich ganz leicht lesen, es gibt zwar ein paar Fremdwörter, welche man aber im Zusammenhang leicht erfinden kann. Die Kapitel wurden eigentlich ganz kurz gehalten, somit konnte ich das Buch öfters mal weglegen und mir so meine Gedanken darüber machen. Cover Das Cover zeigt vier Schüler vor vielen Hochhäusern. Die Farbe grün ist dominierend und es passt zur Geschichte selbst. Fazit „Ohne Entschuldigung“ ist wirklich ein fantastisches Debüt eines erst fünfzehnjährigen Jungens. Es hat natürlich einige unlogische Handlungen, trotzdem ist es spannend und sehr authentisch. Es bekommt von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Ohne Entschuldigung" von Isamu Fukui

    Ohne Entschuldigung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2013 um 21:26

    Grundsätzlich eine tolle Idee für ein Buch, und auch die Umsetzung ist toll geworden. der Kampf wird gut beschrieben. Aber die Figuren sind alle sehr unscheinbar und kaum durchleuchtet. Man weiß bei einigen nicht warum sie was machen und man erfährt auch sehr wenig über die geschichte des Landes, also wie es so weit kommen konnte. Es ist ein Buch das man sich einmal durchlesen sollte und danach entweder im Bücherregal verstauben lässt oder der Bibliothek zurück bringt.

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  • Rezension zu "Ohne Entschuldigung" von Isamu Fukui

    Ohne Entschuldigung

    ManfredsBuecherregal

    18. April 2012 um 21:39

    _Irgendwo in einer anderen Welt: In einer namenlosen Metropole kontrollieren ein selbstherrlicher Bürgermeister und ein Kader von ultraautoritären Lehrern mit eiserner Faust das Schulsystem – und damit das Denken der Menschen. Doch da sagt eine Gruppe ehemaliger Schüler, die sich selbst „Schulschwänzer“ nennen, dem Bürgermeister und seinen Schergen den Kampf an. Sie wollen das repressive System zu Fall bringen – und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück …_ Tack. Ein Junge von vielen. Er und seine Schwester gehen noch zur Schule. Doch in dieser Schule werden die Schüler von klein auf darauf getrimmt zu gehorchen. Wiederspruch wird nicht geduldet. Doch eine Gruppe im Untergrund leistet Widerstand, die Schulschwänzer. Ein Zwischenfall jedoch ändert alles. Tacks Leben ändert sich innerhalb von Sekunden. Ich finde die Geschichte ganz OK. Immer im Hinterkopf das Isamu Fukui erst 15 Jahre alt war als er das Werk zu Papier gebracht hat. Dem alter des Autoren entsprechend ist die Ganze wohl auch eher etwas für ein jüngeres Publikum. Trotz alle dem war es eine kurzweilige Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Ohne Entschuldigung" von Isamu Fukui

    Ohne Entschuldigung

    KreaMaBuecherwelt

    06. February 2012 um 19:29

    Mit diesem Buch wurde eine sehr realistische Dystopie geschaffen. Schulen werden zu Folterkammern, in denen die Kinder den Lehrern und ihren Launen hilflos ausgeliefert sind. Willkürlich werden Prüfungszeiten verkürzt, Strafen verhängt und das Strafmaß unverhältnissmäßig hoch angesetzt. Die Schüler tragen Strichcodes, mit denen sie gescannt werden wenn sie das Schulgebäude verlassen oder die U-Bahn benutzen wollen. Eine Gruppe Jugendlicher hat diesem Terror den Kampf angesagt. Der Bürgermeister dieser Stadt ist bemüht die Vorfälle geheim zu halten und lässt deshalb regelmäßig Warnungen vor neuen gefährlichen, ansteckenden Krankheiten verbreiten (was ja auch bei unseren Politikern ein beliebtes Spiel ist). In diesem Buch wird die Geschichte aus Sicht des Schüler Tack erzählt, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in die Kämpfe hineingezogen wird. Unter Berücksichtigung, dass der Autor dieses Buches gerade 15 Jahre alt war, ist das Buch nicht nur eine gelungene Dystopie sondern zeugt auch von scharfer Beobachtungsgabe.

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